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Kate144

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Kate144 hat zuletzt am 26. März gewonnen

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Über Kate144

  • Rang
    Weisheit

Profile Information

  • Geschlecht
    weiblich
  • Interessen
    Lesen,Freunde,Karten spielen, Kochen

Adresse

  • Wohnort
    Niedersachsen
  • PLZ
    00000
  • Bundesland
    Niedersachsen
  • Land
    Deutschland

Rund um die Familie

  • Beruf
    Studentin Sonderpädagogik
  • Kinder
    1 Kind
  • Schwanger
    Nein
  • Geburtstermin
    März
  • Kinderwunsch
    3
  • Familienstand
    Paar
  • Kontakt:
    Per Email als auch im Forum erreichbar

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  1. Kate144

    Minimalism Game/Minimalismus Challenge

    Das ist eine tolle Idee Eva, ich les hier gerne mal mit und werde bestimmt nochmal versuchen mit einzusteigen. Wir ziehen demnächst um und da muss einiges weg
  2. Kate144

    Gullivers Weltreise

    Mein kleiner Spatz, zwischenzeitlich habe ich die Briefe an dich in den CD Thread ausgelagert , aber inzwischen finde ich, ist hier wieder ein besserer Ort dafür Nun bist du bereits seit 12 Wochen und 5 Tagen bei uns. Hört das irgendwann auf, das Zählen meine ich? Wenn ich besser in Mathe wäre, würde ich sicher auch noch die Minuten und Sekunden ausrechnen, in denen du nun bei mir bist Die letzte Nacht war furchtbar. Ich habe ganz schrecklich geträumt, du bist irgendwo runter gefallen und warst tot. Ganz verdreht und leise hat dein kleiner Körper da gelegen. Als ich wach wurde weil mich die Katze geweckt hat, was sie sonst nie tut, war ich ihr richtig dankbar dafür. Dennoch war mir das erste Mal so übel, als hätte ich direkt zur Toilette rennen können. Gut, dass es nur ein Traum war, und du quietschlebendig neben mir in deinem Bettchen gelegen hast, um mich vorhin beim trinken schon wieder so süß anzugrinsen. Meine hellseherischen Fähigkeiten in Träumen haben sich denke ich glücklicherweise nur auf die Schwangerschaft beschränkt, und auch da war es ja nur bei positiven Dingen so. Mein lieber kleiner Schatz. Als du zur Welt kamst, musste ich nicht weinen, ich war einfach nur überwältigt und unendlich erleichtert, dich nun im Arm halten zu dürfen, und gleichzeitig auch ein bisschen ehrfürchtig, angesichts der Aufgabe, die nun auf mich zukommt. Seitdem wir zu Hause sind, hab ich so oft und viel geweint, wie in der ganzen Schwangerschaft mit dir nicht. Tränen vor Glück und Freude mein Schatz. So sentimental war ich nie, und ich schiebe das nun mal auf die Stillhormone Dennoch stimmt es tatsächlich, ich merke, dass ich weicher geworden bin. Filme oder Bücher in denen etwas trauriges passiert, kann ich weiterhin gut sehen, aber wehe ich schalte die Nachrichten ein. Neulich habe ich in den Nachrichten einen Autounfall gesehen, eine junge Familie, verheiratet, drei Kinder, das jüngste davon 8 Monate alt, sind auf der Autobahn verunglückt. Bis auf den Vater waren alle vier sofort tot. Ich saß also vor dem Fernseher und habe geweint, habe viele viele Tränen vergossen und mit diesem jungen Mann geweint, der von einer Sekunde auf die andere alles was er so geliebt hat, verloren hat. Bei der Vorstellung kommen mir nun auch direkt wieder die Tränen, weil allein der Gedanke, dich zu verlieren, über meine Vorstellungskraft hinaus geht. Denn genauso war es im Grunde mit uns auch, mein Schatz. Wir haben viele, viele Jahre gut ohne dich gelebt. Und von einer Sekunde auf die andere könnten wir dies nicht mehr. Du bist da, und auch wenn ich es wirklich schon genieße, mal eine Stunde ohne dich in die Stadt oder zum Sport zu gehen, so bist du doch trotzdem immer da, in meinem Kopf, in meinem Herz. Was auch immer geschieht, du wirst dort immer bleiben. Als ich noch schwanger war, hatte ich oft Angst, dass mir etwas passiert, beim Fahrrad fahren zum Beispiel, damit dir nichts geschieht. Nun, wenn ich allein unterwegs bin, hab ich immer noch Angst, dass mir etwas geschieht, denn die Vorstellung, du müsstest ohne mich weiterleben, ist genauso grausam wie umgekehrt. Aber ich schweife ab, mein Schatz. Dein Papa und ich sind so glücklich mit dir, und in nicht mehr ganz drei Wochen heiraten wir nun auch. Wer hätte das gedacht, noch vor einigen Jahren? Obwohl, so ganz richtig ist das nicht. Ich hab es schon gedacht. Als ich neulich alte Tagebucheinträge durchblätterte (analog wohlgemerkt!) las ich in einem Eintrag aus dem Jahr 2006: " Ich bin so glücklich mit ihm, auch wenn es vielleicht zu diesem frühen Zeitpunkt naiv ist, ich könnte mir vorstellen, ihn eines Tage zu heiraten und Kinder mit ihm zu haben". Diesen Eintrag habe ich für deinen Papa kopiert und ihn in unser ganz privates Fotobuch, eine Chronik der letzten 10 Jahre, eingefügt. Es wird gut. Endlich, ist alles gut. Ich liebe dich mein Schatz. Deine Mami
  3. Soo.. Bevor nun noch mehr Zeit vergeht und vielleicht das ein oder andere in Vergessenheit gerät, möchte ich doch die Geburt der kleinen Schildkröte noch niederschreiben. Alles fing eigentlich bereits am 25.2 an, da ich an dem tag morgens irgendwie beunruhigt war, da ich den kleinen Mann seit dem Abend davor deutlich weniger bzw. eigentlich gar nicht gespürt habe. Alle Versuche, ihn irgendwie zu locken sich mal ein bisschen im Bauch zu bewegen, scheiterten, und ich wurde immer unruhiger. Ein Anruf bei meinem Frauenarzt ergab dann, dass ich dort lieber nicht vorbei fahren sollte, sondern so kurz vor Entbindungstermin (es war aber ja noch über eine Woche..) lieber direkt in die Klinik fahren sollte, damit ich, falls wirklich etwas nicht in Ordnung sein sollte, keine kostbare Zeit verlieren würde. Das beunruhigte mich nun doch ziemlich. Außerdem hatte ich immer wieder so ein komisches Ziehen im Bauch, was aber wieder wegging. Waren das Wehen? Ich war unsicher und beunruhigt , und zum Glück begleitete meine Mutter mich in die Klinik. Dort stellte sich dann heraus, das mit dem kleinen Spatz alles in Ordnung war. Er wurde nochmal ordentlich gemessen und geschallt und auf 3100 Gramm und 52 Zentimeter geschätzt, was mich wunderte, da mein Arzt immer gesagt hatte, die kleine Schildkröte wäre eher ein zartes Baby.. Den Muttermund untersuchte die Ärztin leider nicht, obwohl auf dem CTG eindeutig wehen zu sehen war (juhu, ich freute mich erstmal total, denn nun wusste ich, dass dieses komische Ziehen im Bauch Wehen waren). Beruhigt und glücklich fuhren wir also wieder nach Hause. Es tat sich irgendwas, das war gut. Dieses Ziehen im Bauch wurde daraufhin den ganzen Tag über mal schmerzhafter und unangenehmer und dann verschwand es wieder. Die Abstände waren allerdings total unregelmäßig sodass mir klar war, dass ist nichts, wovon ein Baby kommt. Gegen Abend hin wurden sie dann mal regelmäßiger und die Wehen auch schmerzhafter, ich musste ziemlich atmen. Die Abstände waren aber immer noch bei alle 7-8 Minuten, also nichts zum losfahren und noch nichts ernst zu nehmendes, zumal mir die Ärztin in der Klinik ja auch gesagt hatte, das seien lediglich Senkwehen. Ein bisschen unsicher geworden ging ich dann mal eine halbe Stunde unter die Dusche, um zu testen, ob die Wehen intensiver wurden. Da tat sich allerdings nichts, verschwinden taten sie aber auch nicht und ich war wieder etwas unsicher. Gegen Mitternacht gingen wir dann schlafen und die Abstände wurden da auch wieder größer und betrugen nur noch alle 30-45 Minuten. Dennoch wurde ich jedes Mal wach und war am nächsten Morgen wirklich extrem müde und fertig. Meinen Freund schickte ich trotzdem zur Arbeit und bestand dann darauf, am selben Tag noch bei meinem Frauenarzt aufzuschlagen, da ich einfach wissen wollte, ob sich nicht doch was am Muttermund getan hatte. Dieser war zwar nicht begeistert, als ich an einem Freitagmorgen anrief und sagte, ich möchte bitte unbedingt noch vor dem Wochenende vorbei kommen, aber weil ich dort schon ewig Patientin bin (und eben schwanger ) willigte die Sprechstundenhilfe letztendlich ein und sagte mir mit etwas Wartezeit könnte ich vorbei kommen. Auch zu diesem Termin begleitete mich netterweise wieder meine Mama, die nun auch schon ein bisschen aufgeregt war Mein Freund war noch seelenruhig arbeiten und meinte, er würde erst Feierabend machen, wenn es wirklich losginge Beim Arzt wurde also erstmal wieder CTG geschrieben und auch hier waren wieder deutlich Wehen zu erkennen, die ich auch wieder spürte. Danach dann die Untersuchung, mein Arzt war, wie immer, sehr gründlich und schallte ausgiebig und taste dann auch den Muttermund ab. Und siehe da: Gebärmutterhals komplett verstrichen, Muttermund einen Zentimeter geöffnet. Ich war total glücklich und verließ mit einem mega fetten Strahlen im Gesicht mit meiner Mama die Praxis. Vorher ließ ich mir aber noch einen neuen Termin in einer Woche geben, auch wenn mein Arzt meinte "Ich wünsche ihnen schonmal alles Gute, ich bin sicher, dass wird noch was am Wochenende und sie brauchen den Termin nächste Woche nicht mehr". Total zufrieden dass die doofe Nacht nicht umsonst gewesen war, verließen wir also die Praxis und fuhren noch schnell zu meiner Hebammenpraxis, wo ich mich nochmal Akupunktieren ließ. Die Hebamme, die das machte, war allerdings nicht so zuversichtlich und bremste meine Euphorie. "Das dauert noch, du trägst noch, so wie dein Bauch aussieht wird sich das noch hinziehen, und vor Termin bei Erstgebärenden zu entbinden ist ohnehin total selten.." war ihre Aussage. Das versetzte mir dann doch einen kleinen Dämpfer, die Frau hatte schließlich Erfahrung, und ich hatte bis gestern ja nicht mal eindeutig gewusst was Wehen überhaupt waren Allerdings war ich mir sicher, diesen Zustand und noch weitere schlaflose Nächte so nicht lange aushalten zu können. Ich sprach also mit meiner Hebamme, die dann auch noch in die Praxis kam, und sie empfahl mir, hochdosiert Magnesium oder Buschpan zu nehmen, falls es nun so uneffektiv weiter gehen würde. Daraufhin war ich also etwas gebremst und ging mit meiner Mama erstmal eine Runde über den Markt, der praktischerweise direkt um die Ecke war. Wieder zu Hause angekommen war es dann bereits Mittag und ich ziemlich erschöpft. Kein Wunder, wir hatten viel erledigt an dem Vormittag und ich hatte die Nacht zuvor kaum Schlaf bekommen. Also machten wir uns meine Lieblingsserie auf DVD an und ich schaffte es, eine knappe Stunde Wehunfrei auf dem Sofa zu schlafen. Um halb zwei wollte mein Freund dann Feierabend machen, solange wollte meine Mama bei mir bleiben. Nachdem ich geschlafen hatte war ich aber auch überzeugt, dass wird doch nichts mehr , denn die Abstände schienen größer zu werden. Mein Freund kam also und wir verbrachten den späten Mittag mehr oder weniger gammlig und mit zwar Wehen aber total unregelmäßigen Abständen auf dem Sofa. Gegen 16 Uhr schickte ich meinen Freund dann in die Apotheke, damit er mir Magnesium und Buschpan besorgen konnte, denn ich war überzeugt, das wird nichts mehr und wollte endlich meine Ruhe haben. Er war keine 3 Minuten weg, da kam eine ziemlich heftige Wehe die sich nur durch veratmen und rumlaufen in den Griff kriegen ließ. Ich lief also durch unser Schlafzimmer, als mir auf einmal ziemlich viel warme Flüssigkeit in die Hose lief. Und auch wenn ich vorher unsicher war, was Wehen sind, dass das ein Blasensprung war, dessen war ich mir sofort sicher. Ich rief also meinen Freund an, er sollte sofort zurück kommen, das hätte sich erledigt Er war dann auch sofort zurück und verbreitete direkt ein bisschen Hektik und wollte auf der Stelle in die Klinik fahren. Ich wollte das nicht sondern verbrachte erstmal einige Zeit auf der Toilette Mein Freund packte in der Zeit hektisch die restlichen Sachen in den Koffer. Ich rief dann erstmal in der Klinik an und fragte, ob wir sofort kommen müssten. Die Hebamme dort meinte wir könnten uns Zeit lassen, beim ersten Kind wäre das ja meistens eine längere Geschichte und ich wusste von meinem Arztbesuch morgens, dass unser kleiner Spatz gut mit dem Kopf fest im Becken lag und deshalb kein größeres Risiko bestand. Also hüpfte ich erst noch eine Runde auf meinem Ball hier rum, guckte meine Serie zu Ende und veratmete die Wehen, die nun doch deutlich regelmäßiger kamen. Etwa eine gute Stunde später gab ich dem Drängen meines Freundes dann nach und wir fuhren in die Klinik, sodass wir gegen halb sechs im Krankenhaus waren. Dort angekommen waren alle Hebammen total entspannt und haben erstmal in aller Ruhe 45 Minuten lang CTG geschrieben. Da waren auch schon (wie ich fand) ganz ordentlich Wehen drauf, aber es war noch auszuhalten, obwohl ich gut am veratmen war.. Nebenan lag eine Frau mit ihrem Mann, die unsere Euphorie ordentlich dämpfte indem sie uns sagte: Ich dachte auch, es ginge nun schnell, aber sie wäre schon seit 3 Tagen hier Das hat mich doch etwas schockiert, wollte ich doch schnellstmöglich eigentlich dann auch wieder nach Hause.. Die Vorstellung, dass das nun noch tagelang so weiter ging fand ich beängstigend. Zumal die Hebamme mir wenig freundlich direkt mitteilte, dass ich ja einen Blasensprung gehabt habe, und deshalb in 12 Stunden Antibiotikum kriegen würde, woraufhin ich ihr mitteilte, dass ich die Wehen in der Intensität aber ohne Schmerzmittel keine 12 Stunden aushalten würde.. Dann fragte ich sie, weil das noch immer meine größte Angst war, ob es sein könnte, dass mir irgendwann übel werden würde und ich mich vielleicht übergeben müsste, woraufhin sie wenig hilfreich (und ohne zu fragen ob mir überhaupt schlecht war!) gesagt hat, dass dies häufiger vorkommen würde und mir wenig ermunternd eine Brechschüssel hingestellt. Die durfte mein Freund direkt erstmal wieder wegstellen und ich war völlig empört Außerdem war ich langsam sauer, dass niemand den Muttermund untersucht hatte und ich deshalb gar nicht genau wusste, was eigentlich los war. Nach dem CTG war es also mittlerweile halb sieben rum und wir wurden in den Flur oder nach draußen geschickt um spazieren zu gehen. Ich fühlte mich aber extrem unwohl sodass wir uns ausser auf dem Flur vor dem Kreisssaal nicht weit entfernt haben. Ich hatte da inzwischen im Abstand von 3 Minuten Wehen, die auch so heftig waren, dass ich mittlerweile ziemlich laut am Stöhnen war, und das alles auf dem Flur Meine Tasche und alles was ich mir so schön eingepackt hatte um mich bei den Wehen zu entspannen befanden sich nach wie vor im Auto und wir standen hilflos auf dem Flur rum. Das ging dann eine halbe Stunde so und gegen sieben war der Zeitpunkt erreicht, wo ich wirklich frustriert war und zu meinem Freund gesagt habe,okay, mir reichts, ich will nach Hause, da kann ich mich wenigstens zwischendurch mal irgendwo hinlegen.. Aber das ging ja nun nicht mehr. Um viertel nach sieben läuteten wir dann wieder am Kreißsaal weil die Wehen mittlerweile über eine Minute dauerten und ich wirklich Schmerzen hatte. Dort angekommen wollte ich ein Schmerzmittel haben, mir hatte vorher jemand was von einem Zäpfchen erzählt, das erschien mir am Magenfreundlichsten, da meine größte Angst immer noch vorm Übergeben war Die Hebamme meinte allerdings erstmal würden sie wieder CTG schreiben, dann würden wir weiter sehen. Also wurde ich wieder über 30 Minuten ans CTG gelegt und fand das wirklich furchtbar. Im Liegen waren die Schmerzen noch intensiver und gegen viertel vor acht war es so heftig, dass wir mehrmals nach den Hebammen klingelten und ich nun vehementer nach einem Schmerzmittel verlangte. Zum Glück waren wir alleine im CTG Raum, denn ich war mittlerweile ziemlich laut am Stöhnen und fluchen bei den Wehen. Als dann endlich jemand kam hieß es, es sei gerade Schichtwechsel und wir sollten uns noch kurz gedulden. Dieses kurz kam mir wie eine Ewigkeit vor.. Endlich kam dann jemand, machte das CTG ab und meinte die Ärztin würde mich gleich mal untersuchen. Das war ungefähr um kurz nach acht. Die Ärztin untersuchte dann endlich, endlich mal den Muttermund und teilte mir dann mit, das er bereits bei 8 Zentimetern wäre und es nun höchste Zeit wäre, in den Kreißsaal zu gehen. Wo denn mein Koffer wäre. Haha, der war im Auto, weil uns ja vorher niemand so richtig ernst genommen hatte.. War also nichts mehr mit schön in die Wanne oder ins Seil hängen oder ähnliches, womit sie vorher groß Werbung gemacht hatten^^ Mein Freund wurde also flott und ging zum Auto die Tasche holen. Ich war derweil eine Zeit lang alleine im Kreißsaal, da die Hebamme mich dort ablieferte und meinte, sie käme gleich wieder. Nach einer gefühlten Ewigkeit bekam ich dann um halb neun auch endlich mal einen Schmerztropf, wo ich immer noch Angst hatte, mir würde davon übel werden können. rückblickend muss ich aber glücklicherweise sagen, mir war zu keinem, wirklich absolut keinem Zeitpunkt der Geburt übel. Ich war so mit anderen Dingen beschäftigt dass das irgendwie nicht drin war Als mein Freund dann wieder da war , war es bereits 20.40. Er packte noch schnell meine CD aus weil ich unbedingt mein Hörbuch hören wollte, da war ich nun auch stur. Der tolle Schmerztropf hatte ich das Gefühl brachte überhaupt gar nichts, die Hebamme war auch mal wieder weg und ich lief im Kreißsaal rum und hatte irgendwie so ein komisches Gefühl bei der nächsten Wehe, das ich meinem Freund sagte, er solle mal lieber klingeln ich hätte das Gefühl das wären nun schon Presswehen. Da wurde die Hebamme dann auch ziemlich fix, klingelte nach der Ärztin und ich hörte wie sie ihr sagte, sie solle in unseren Kreißsaal kommen, das Baby käme nun. da dachte ich nur, hoppla, das ging nun aber fix. Dann fragte ich nochmal schnell nach einer PDA,obwohl mir irgendwie auch klar war, dass das nun zu spät war Vorher hatte ich der Hebamme auch gesagt, ich möchte bitte nicht in diesem doofen Gebärbett liegen, das fände ich doof, gegen die Schwerkraft zu arbeiten. Das wurde letztendlich auch völlig ignoriert weil es natürlich für die Ärztin und die Hebamme praktischer war.. Beim Pressen hatte ich jedenfalls ein bisschen Probleme mit der Atmung, sodass mir letztendlich noch ein leichtes Wehenförderndes Mittel gespritzt wurde. Irgendwann wurde ich dann gefragt, ob ich en Kopf schonmal fühlen möchte (was ich vehement verneint habe ) und mein Freund sagte dann, er hätte schon ganz viele Haare gesehen, was ich auch irgendwie merkwürdig fand. Jedenfalls ging es dann irgendwie nicht richtig vorwärts und tat ziemlich weh, sodass die Ärztin fragte, ob ich mit einem Dammschnitt einverstanden sei. In dem moment war ich mit allem einverstanden und habe zugestimmt. eine Wehe später war unser kleiner Spatz dann schon um 21.17 Uhr auf der Welt und hat sich sofort lautstark beschwert über diesen rasanten Auszug. Die stunden danach waren dann irgendwie ein bisschen wie in Zeitlupe. Schmerzen hatte ich im Kreißsaal wirklich keine mehr, bis auf den Moment (drei !! Stunden später!) als ich endlich genäht wurde. Das nähen fand ich furchtbar, es tat nochmal höllisch weh, sodass mein Freund und Ben rausgeschickt wurden... die Ärztin fand das Nähen allerdings wohl auch unangenehm, denn sie meckerte rum, dass sie selten jemanden gesehen hätte, der kurz nach einer Entbindung schon wieder so "eng" wäre und sie würde sich ernsthaft fragen, wie ich da eben ein Kind rausgepresst hätte. Na danke auch Gegen 1 Uhr nachts kamen wir dann endlich mal auf die Station und eine Stunde später musste mein Freund dann auch gehen, weil wir (natürlich..) kein Familienzimmer und auch kein Einzelzimmer kriegen konnten..
  4. Kate144

    Lebt wohl meine vier Sternenkinder...

    Fünf Minuten liebe yagu
  5. Kate144

    Gullivers Weltreise

    Hallo mein kleiner Spatz, bald haben wir es geschafft. Unfassbar, kannst du das glauben? ich kann es irgendwie nicht richtig fassen. Morgen in zwei Wochen ist theoretisch schon dein Entbindungstermin, was eigentlich nichts anderes bedeutet, als dass du schon jetzt jederzeit kommen könntest wenn du möchtest was ich mir aber ebenso wenig vorstellen kann. Allerdings wird mir das in zwei Wochen vermutlich genauso gehen, nur hoffe ich da auf schöneres Wetter. ist das nicht bescheuert? Ich gucke momentan ständig den Wetterbericht und verfolge aufmerksam, wie es wohl werden soll und hoffe die ganze Zeit, dass die Sonne scheinen wird, wenn du zu uns kommst. Wobei das letztendlich eigentlich total schnuppe ist, denn wenn du bei uns bist, wird für uns sowieso die Sonne scheinen, einfach, weil du dann endlich da bist. Es ist so komisch, obwohl ich dich nun fast 40 Wochen in meinem Bauch umhergetragen und dich schon so oft auf dem Ultraschall gesehen und deine Tritte und Bewegungen gespürt habe, so kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, dass da in meinem Bauch ein wirklich richtiges, echtes Baby ist es ist trotz allem noch immer so unwirklich. Wie kann in mir drin etwas sein, was schon so groß sein wird dann? War da vorher quasi ein Riesen Loch? Wo kommt der ganze Platz her? Und was mach ich mit dem ganzen Platz, wenn du wieder weg bist? Untervermieten? Du siehst, ich schweife ab und erzähle Unsinn Eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass wir uns so sehr auf dich freuen, und auch wenn ich dich vermutlich im ersten Augenblick ziemlich ungläubig und beschränkt ansehen werde, hoffe ich, dass du mir das nachsiehst mein Schatz. Es ist einfach zu unglaublich irgendwie Aber ich weiß einfach, dass du spürst, wie sehr wir uns auf dich freuen und dich schon jetzt lieben, deshalb wirst du es vermutlich nicht am Gesichtsausdruck festmachen. Außerdem: Wer weiß, wie du gucken wirst Viele haben mir schon prophezeit, dass du vermutlich nicht eher kommen magst als Termin, und dass du vermutlich eher nach dem Termin irgendwann kommen möchtest. Wann, das entscheidest jedenfalls hoffentlich nur du allein. Nichtsdestotrotz hätte ich nichts dagegen, wenn du ein bisschen eher kommen magst. Weißt du, wir sind nämlich fertig mit allem, und warten quasi nur auf dich. Das ganze hat etwas wie die Tage zwischen Weihnachten und Silvester für mich. Die finde ich nämlich auch extrem überflüssig. Man ist voltgefressen von Weihnachten, und kommt eigentlich zu nichts, obwohl man so viel freie Zeit hat, weil man sich ständig sagt, das lohnt sich nicht mehr, das erledige ich nächstes Jahr. So ein bisschen fühle ich mich zur Zeit an mein Schatz. Wir warten auf ein neues, anderes Leben mit dir, aber so richtig zu Ende ist unser altes Leben noch nicht. Und wird es vermutlich auch nie sein. Nach wie vor hab ich keine Angst vor der Entbindung, Hauptsache dein Papa ist da und es geht dir gut. Und, es wäre wirklich wahnsinnig nett von dir, wenn ich mich nicht übergeben muss Kleiner Krümel. DAS ist nämlich immer noch meine Hauptangst. Alles andere denke ich kriegen wir gut in den Griff, aber das muss bitte bitte wirklich nicht sein.. Ich weiß, es ist verrückt, aber weil ich mich zuletzt als Kleinkind übergeben habe, kann ich mich überhaupt nicht mehr richtig daran erinnern wie es sich anfühlt, und habe wahrscheinlich deshalb so eine Heidenangst davor. Egal wie es kommt, wir werden es meistern, davon bin ich überzeugt. Außerdem: Haben wir eine andere Möglichkeit? Aussteigen geht nicht mehr, dieser Zug fährt nun durch bis zur Endstation, und vorher gibt es keinen Halt mehr. Aber weil ich weiß, dass ich nicht alleine in diesem Zug bin, finde ich es auch in Ordnung. Und den größten Teil der Strecke haben wir geschafft. Was uns nun noch fehlen, sind vielleicht ein paar Kilometer auf einer endlos langen Route, die hinter uns liegt. Und wer will schon aufgeben, so kurz vorm Ziel? Wo doch jeder weiß: Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Und ich kann es kaum mehr abwarten, in deine Augen zu blicken und das erste Mal einen hoffentlich recht kräftigen Schrei der Empörung von dir zu hören, wenn du aus deiner bestimmt sehr gemütlichen Einzimmerwohnung mit Vollpension ausziehst. Ich verspreche, wir machen es dir auch hier schön warm, behaglich und kuschelig. In meinen Armen ist es nämlich auch ganz schön, weißt du
  6. Kate144

    Gullivers Weltreise

    Hey mein kleiner Schatz, und schon wieder sind vier Wochen um, es ist unglaublich, wie schnell zur Zeit die Zeit vergeht Unfassbar, dass du tatsächlich bald bei uns sein wirst. Immer häufiger überlegen dein Papa und ich nun, wie das neue Leben mit dir so sein wird. Ganz anders, das ist uns klar. Aber wir freuen uns drauf und können uns hoffentlich gut darauf einlassen, auf unser neues Leben mit dir. Momentan genießen wir vor allem noch das unbeschwerte und ungestörte Schlafen. Entweder du bist wirklich ein sehr ruhiger Vertreter oder ich bin ein absolutes Murmeltier, denn noch immer schlafe ich wunderbar und immer mindestens 10 Stunden Es ist noch nicht einmal vorgekommen, dass ich nachts wach wurde, weil du Party gemacht hast oder so. Wenn ich wach werde, dann meist, weil ich zur Toilette muss, was aber auch erträglich ist, und dann merke ich oft, dass du dich bewegst und wir kommunizieren ein bisschen, ich streichel dich dann und mit einem Grinsen im Gesicht über die Vorfreude, wenn ich dich endlich nicht mehr über meine Bauchdecke streicheln muss, schlafe ich (oder vielleicht ja auch wir beide) dann meist sofort wieder ein. Du siehst also, ein großer Teil meiner Zeit geht momentan auch mit Schlafen drauf Ansonsten habe ich noch angefangen, dir eine neue Jacke zu stricken und das gefühlte tausendste paar Schuhe. Ob die Jacke wohl noch fertig wird? Kommt wahrscheinlich auf mein Strick Tempo an Ich hab mich jedenfalls vor zwei Wochen endlich getraut, deine blaue Decke fertigzustellen. Sie ist riesig geworden, aber irgendwie hatte ich Angst, sie zu früh fertig zu machen, und das als schlechtes Omen betrachtet. Der Arzt hat allerdings am Montag gesagt, du entwickelst dich prächtig, bist toll versorgt und man würde nun keinerlei Medikamente mehr geben, solltest du entscheiden, dich eher auf den Weg zu machen als "geplant" ist. Das fand ich war ein ganz toller, beruhigender Moment, denn auch wenn theoretisch und das kann es ja leider immer, noch etwas bei der Geburt schief laufen könnte, so sind das doch wahrlich die besten Voraussetzungen für uns beide und dafür, dass wir bald so ganz richtig und in echt kuscheln dürfen. Ich bin so neugierig darauf, wie du aussehen wirst. Und auf dein Temperament, dein ganzes Wesen. Und ich bin so erstaunt über diese Wesensveränderung, die du bereits bei mir bewirkt hast mein Kleiner. Seit ich schwanger bin, habe ich das Gefühl, ALLES schaffen zu können, einfach, weil du da bist. Ich war sonst immer eher ein grüblerischer, ängstlicher Mensch. Irgendwie scheint zumindest das ein großes Stück von mir abgefallen zu sein. Ich bin so erfüllt von einer Zuversicht, die ich bis dahin nicht gekannt habe. Ich glaube ganz fest, dass nun alles gut wird, du gesund und munter auf die Welt kommen wirst, und alle Schwierigkeiten, die wir mit Sicherheit auch haben werden, werden wir schon irgendwie meistern, einfach, weil du nicht irgendein Kind bist, sondern du bist mein Kind. Du und ich, wir sind schon jetzt so ein tolles Team und haben alle Hürden bis hier her gut zusammen gemeistert, dass wir alles künftige einfach auch noch schaffen werden. Und ich weiß, dass du uns typische Anfängerfehler sicher verzeihen wirst Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und du weißt und spürst sicher schon jetzt, wie sehr wir dich lieben, und das ist das wichtigste. Neulich habe ich wieder von dir geträumt. Ich träume selten, und bisher auch nicht häufiger als sonst auch. Allerdings haben die Träume bisher immer "gestimmt", zuerst, als ich noch vor positivem Test träumte, dass du da bist, und beim zweiten Mal, als ich träumte, dass du ein Junge bist. Nun habe ich also wieder von dir geträumt, wird sich auch dieser Traum bewahrheiten? Nun, wir sind gespannt. Kleiner Schatz, ich freue mich so auf dich, auf dein Gesicht, deine kleinen Hände und Füße, und dich endlich, endlich richtig im Arm halten zu können und durch die Wohnung zu tragen Ein bisschen Zeit darfst du dir noch lassen, aber wir möchten dich eigentlich nicht rausschmeißen müssen. Es bleibt also spannend, mein Herz
  7. Kate144

    Dschungelcamp

    Ich schaue es auch, bin allerdings auch gestern Abend nach der Prüfung ins Bett gegangen.. Zu helena muss man glaube ich nicht viel sagen oder? ich finde die auch extrem unsympathisch und von der ganzen Art her auch extrem unglaubwürdig wenn man bedenkt was für ne Tv Sendung sie vorher mal bei RTL hatte. Geht gar nicht die Frau und mir tut es auch nicht leid, dass sie momentan in jede Prüfung muss. Wird sich ja spätestens dann ändern,wenn die Kandidaten dass selber aussuchen dürfen. Ansonsten finde ich einige auch noch ziemlich farblos, Brigitte war vorher eigentlich meine Favoritin aber bisher ist ja mit der nich viel los, ebenso wie mit dieser von GNTM. Positiv überrascht bin ich bisher von Jenny, die hätte ich deutlich zimperlicher eingeschätzt.
  8. Kate144

    Die Person unter mir...

    Hmm so richtig entschlossen bin ich da noch nicht Die Person unter mir wird am Wochenende mal wieder ein richtig gutes Buch lesen
  9. Kate144

    Die Person unter mir...

    Doch, geschmacklich mag ich ihn eigentlich ganz gerne, nur meine Verdauung mag Rosenkohl immer nicht so gerne Die Person unter mir ist eine kleine Frostbeule.
  10. Kate144

    Die Person unter mir...

    Ja,aber nur die für Anfänger Die Person unter mir mag "malen nach Zahlen"
  11. Kate144

    Die Person unter mir...

    Oh ja, und wie Die Person unter mir löst gerne Kreuzworträtsel.
  12. Kate144

    Gullivers Weltreise

    Na mein kleiner Spatz, Nun sind schon wieder sage und schreibe wahnsinnig viele Wochen vergangen, seit meinem letzten Post hier. Dennoch, da ich ja parallel ein "analoges" Tagebuch führe, wirst du es mir hoffentlich nachsehen, denn selbstverständlich denke ich trotzdem ständig an dich. Wir haben den Dezember gut überstanden und rumbekommen, mit vielen Feiertagen, leckerem Essen, schönen Geschenken und vor allem dem Wissen, dass wir nächstes Jahr Weihnachten bereits mit dir feiern werden. Höchstwahrscheinlich krabbelst du dann schon fleissig um den Baum herum, und diese Vorstellung, so schön sie auch ist, ist gleichzeitig doch irgendwie zu abstrakt, um wirklich echt zu sein. In letzter Zeit denke ich häufig darüber nach,wie es wohl sein wird, wenn du dann da bist. Wie wird es sich anfühlen, deine kleine Hand richtig zu spüren, dir in die Augen zu gucken (bei denen ich immer noch gespannt bin, welche Farbe sie haben werden.) und einfach richtig echt zu wissen, dass du da bist? Fragen, die mir wohl niemand wird beantworten können. Heute durfte ich dich wieder im US bewundern. Vorher hast du schon brav ein CTG über dich ergehen lassen und es war wirklich süß, deinen Schluckauf nicht nur zu spüren, sondern auch zu hören. Allerdings hat der kurz darauf schon wieder aufgehört sodass wir beide ziemlich gelangweilt eine halbe Stunde auf einer nicht so bequemen Liege verbracht haben. Das heißt, für dich war es wahrscheinlich weniger unbequem als für mich Deine Herztöne waren jedenfalls sowas von regelmäßig gleichmäßig immer auf der selben Frequenz das es fast schien, als würdest du dich wirklich langweilen Diese Prozedur steht uns nun übrigens alle zwei Wochen bevor ^^ Zwei Wochen. Ich kann es gar nicht richtig fassen, dass wir tatsächlich bereits die drei vorn stehen haben und nun alle zwei Wochen kontrolliert wird, ob du auch noch vernünftig versorgt wirst. Gleichzeitig hab ich heute erfahren, dass du wie ich finde ein recht stattliches Gewicht mit gut 1870 Gramm in etwa auf die Waage bringen würdest. Und ich hab immer noch keine 3 Kilo ´zugenommen Wo lässt du das alles mein Schatz? Ebenso deine gut 42 Zentimeter. Mein Bauchumfang ist nun immerhin bei 95 angekommen, und ich finde es gerade zu irre, dass der Bauch wächst und wächst (obwohl er immer noch nicht groß ist, verglichen mit Frauen, die mir da heute in der Praxis begegnet sind..) und ich dennoch nicht nennenswert zunehme. Irgendwas machst du mit meinem Stoffwechsel Liebling, was ich auch unschwanger gerne hätte Ab und zu denke ich auch an die Geburt. Das sind bisher jedoch alles positive Gedanken und ich hoffe sehr, dass das auch so bleibt. Vielleicht ist es Naivität, aber ich mag mir meine positiven Gedanken und meine Vorfreude auf dieses Ereignis, denn egal wie es verlaufen wird, wie lange es dauern wird, irgendwann wird es vorbei sein und das einzige was zählt ist das DU dann da bist, so lange wie möglich beibehalten. Ich hab versucht, mir mögliche Szenarien auszumalen, die doof für mich wären, aber solang es dir dabei halbwegs gut geht, kommt mir nichts in den Sinn, was ich nicht irgendwie schon ertragen könnte . Vielleicht ist das aber tatsächlich meiner Naivität und dem Gegenüberstehen des "ersten Mals" geschuldet. Eine Freundin von mir meinte mal, sie fand die Geburt extrem traumatisierend und hätte jetzt noch Alpträume davon. Ich sollte mir das so vorstellen, wie ein Erlebnis, was ich mal hatte, und was ich so schrecklich fand, dass mir jetzt noch übel wird wenn ich daran zurückdenke. Als ich ihr sagte, dass ich so etwas bisher nicht erlebt hätte, hat sie mich nur ungläubig angeschaut. Und in solchen Momenten läuft mir dann doch ein kleiner Schauer über den Rücken. Wir hatten bisher so viel Glück, so viel unfassbares, unsagbares Glück kleiner Schatz. Du machst dich so prächtig, mir geht es bis auf kleinere, kaum erwähnenswerte Wehwehchen wirklich gut und da ist ab und an dann dieser Gedanke, dass es eben zu gut ist, dass irgendwo der Haken kommen muss, und der Gedanke ist, ob dieser Haken dann nicht bei deiner Geburt kommt. Oder, wenn nicht dann, ob du vielleicht Schwierigkeiten haben wirst, auf dieser Welt, ob du viel weinen wirst, ob, wenn ich mich wirklcih dazu entscheide, es mit dem Stillen mit uns beiden klappen wird. Und ich weiß, dass wenn alles weiterhin ohne Probleme läuft, ich innerlich doch manchmal in Lauerstellung gehe und auf den Knall, das Platzen der Seifenblase warten werde, wenn der Moment kommt, wo ein Quäntchen unseres Glücks uns verlässt. Dein Papa meint, ich sehe das zu schwarz. Aber ist es nicht normal, dass so großes Glück uns Angst macht, dass wir eher und leichter an das Glauben können, was nicht so gut läuft, weil es uns vertrauter und weniger zerbrechlich erscheint als das Glück? Genug für heute. Besser, wir gehen ins Bett und sortieren die verqueren Gedanken. Ich schreib dir bald wieder, kleiner großer Schatz
  13. Kate144

    Lebt wohl meine vier Sternenkinder...

    Ich finde auch das hört sich tendenziell erstmal gut an Yagu * Daumen für die schläupchen drück* Ich hatte übrigens auch bereits vor nmt wahnsinniges ziehen und Schmerzen im Unterleib,wie wenn die mens kommt,und davon war ich auch fest überzeugt deshalb. Das hat auch fast bis zur 7. Woche oder so angehalten, aber die mens kam eben nicht, Gefühl war aber exakt das gleiche und ich konnte wirklich nicht fassen dass die nicht da ist obwohl es sich genauso angefühlt hat. Insofern: alle Daumen sind gedrückt und bisher finde ich hälst du dich sehr sehr wacker
  14. Kate144

    Lebt wohl meine vier Sternenkinder...

    Liebe yagu, auch ich hab hier bisher immer eher still mitgelesen, aber dir so fest die Daumen, Zehen und was man sonst noch so drücken kann, gedrückt. Ich freu mich so sehr mit dir, dass du diese tollen Neuigkeiten bekommen hast, dass auch bei mir ein paar Freudentränchen kullern. Es ist so, so, so toll! Nun muss, nun wird es einfach gut werden. Ich freue mich sehr mit dir über dieses unfassbar, unsagbar tolle Ergebnis !!
  15. Kate144

    Gullivers Weltreise

    Hey mein kleiner Schatz, heute komm ich mal dazu, dir endlich mal wieder so ausführlich zu schreiben, wie du es verdient hast. Die letzten Wochen ist hier unheimlich viel Trubel, aber das merkst du ja sicherlich selbst mein Schatz. Zuerst das schönste: dein Papa und ich kennen nun dein Geheimnis, kleiner Mann Gestern im Krankenhaus bei der netten Ärztin warst du so freundlich uns ausgiebig zwischen deine Beine schauen zu lassen , und siehe da, diesmal haben es sogar deine Eltern gesehen, ganz ohne raten. Ich hab trotzdem nochmal zur Vergewisserung nachgefragt, ob sie sich sicher ist, dass das NICHT die Nabelschnur zwischen deinen Beinen ist. Ja, war sie sich sicher. Konnte man in der 3D Aufnahme dann auch gut erkennen und darstellen, und wir waren total begeistert und haben uns so gefreut, dich schonmal ein bisschen "richtig" sehen zu dürfen. Du sahst schon so richtig aus, wie ein kleines Baby auzusehen hat, und das, obwohl du noch soo viel Zeit hast und natürlich noch ordentlich wachsen sollst kleiner Kerl. Lange Rede kurzer Sinn: Wir haben uns wahnsinnig gefreut, dich zu sehen, und zu erfahren, dass du ein kleiner Junge bist. Dein Papa hätte daraufhin abends am liebsten in der Spielzeugabteilung eines großen Kaufhauses direkt eine Mini-Bohrmaschine gekauft Davon konnte ich ihn aber abhalten. Die Neugier auf dich ist jetzt schon so groß, und dass, wo wir noch so lange auf dich warten müssen. Hoffentlich geht die Zeit einfach ganz schnell rum, zumindest die, bis Ende des Jahres. Aber die vertreiben wir uns schon, hm? In zwei Wochen tapezieren wir erstmal dein neues Reich. Es ist schon fast komplett leer geräumt und ich freu mich jeden Tag darüber, gehe in das Zimmer, schaue mich um und stelle mir vor, wie es sein wird, wenn du mit uns da bist. Wahrscheinlich wird es ganz anders sein, als wir es uns vorstellen, aber so ist das ja immer und das ist auch gut so. Sobald wir tapeziert haben und alles gut ausgelüftet und getrocknet ist, bauen wir dann deine neuen Möbel auf, damit die auch gut auslüften können, bis du irgendwann einziehst. Ich freu mich schon sehr, deine ganzen Sachen in den Schrank räumen zu dürfen und ertappe mich oft dabei, abends das ein oder andere TEil in der Hand zu halten, und versuche, mir vorzustellen, wie du wohl darin aussehen wirst. Seit einiger Zeit nun spüre ich dich auch jeden Tag mehr oder weniger oft, momentan am meisten, wenn ich grade Esse. Entweder magst du nicht, dass ich Esse, oder du findest das gerade besonders gut. Das hab ich noch nicht raus, aber das erspüren wir schon noch. Und bald ist Dezember, da freu ich mich auch schon sehr. Auch wenn ich die Advents-und weihnachtszeit nun zum zweiten Mal ohne Glühwein an mir vorbeiziehen lasse, aber das ändern wir nächstes Jahr ja wieder. Die Ärztin im Krankenhaus gestern meinte übrigens, du wärst ja tiefenentspannt, und da mussten wir lachen. Den Eindruck hatten wir zumindest bisher ja auch gewonnen. Mal sehen, ob sich das so fortsetzen wird oder ob du noch ein bisschen unruhiger werden wirst. Falls nicht, sehe ich uns beiden nächstes Jahr schon einer Zwangsräumung gegenüber stehen, denn dann willst du bestimmt nicht freiwillig ausziehen Aber das warten wir mal ab. Denn noch hast du Zeit, und die genießt du bitte weiterhin schön entspannt in meinem Bauch. Ich liebe dich sehr , kleiner Mann. Und obwohl du nun so real bist, ich dich spüre, ich Veränderungen in meinem Körper spüre und sehen kann, trotz allem kommt es mir noch vor, wie ein Traum, wie eine Seifenblase, die zerplatzen kann, wenn ich allzu genau hinsehe und dem Glück nachspüre. So lang hab ich dich herbeigesehnt, und nun bist du ein Teil von mir, so selbstverständlich, wie du es eigentlich immer schon warst, zumindest in meinen Gedanken und meinem Herzen. Bis bald wieder
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