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Wunschkaiserschnitt

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dany

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hi ulli,

ich kann dich beruhigen, das kind wird nicht mehr zwei wochen vorher geholt, das war mal, mittlerweile so max. 4/3 tage vor dem errechneten geburtstermin. das steht nur noch überall in den infos, da diese noch nicht aktualiersiert wurden. daher auch die ergebnisse der studien, da wurde das noch gemacht, aber da muss man ja logischerweise mit rechnen, wenn so viel früher geholt wird. ja und mit den komplikationen: bei einem ks die sind prozentual wesentlich geringer als bei einer normalen entbindung.

also ich nehm lieber ein absehbares planbares überschaubares risiko in kauf als ein komplettes eventuell an dessen ende eventuell dann doch ein ks steht. da bin ich dann doch schon der sicherere typ.

ich finde nicht, dass es eine modeerscheinung ist oder würdet ihr laserbestrahlung bei mynomen auch so sehen, oder beipässe etc., es ist fortschritt und der hat auch einen preis. ich finde es schrecklich, dass jede doktrin niemals überdacht wird. vor ein paar jhd. dachten wir noch felsenfest daran, dass die erde eine scheibe ist...

das es mehr komplikationen wegen dem geburtsgewicht gibt, geht auch auf den preis der industrialisierung, globalisierung, dem besseren essen, der gesundheitvorsorge etc zurück. es hat alles ein für und wieder, ich denke das sollte jeder selber abwiegen.

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Hallo,

soviel zu sagen habe ich zu diesem Thema aus eigener Erfahrung noch nicht, ich habe erst ein Kind und sie kam auf natürlichem Wege.

Während der SS hatte ich Angst, dass sie per KS geholt werden muss, weil es eine Risiko-SS war (ich habe eine Thromboseneigung und musste mir deswegen die ganze SS über einen Blutverdünner spritzen). Ich hatte Angst, die Ärzte bestehen auf eine geplante Geburt, wegen der möglichen Blutungen. Aber im Endeffekt habe ich mir umsonst Sorgen gemacht. Eine natürliche Geburt war sogar ungefährlicher für mich, wegen der Thrombosegefahr nach einem KS.

Die Geburt meiner Tochter verlief ohne Probleme. Erstlingskinder sind ja normalerweise kleiner (sie wog nur 3160g). Es wurde ein Dammschnitt gemacht, weil sie nicht um die letzte Kurve kam, aber der ist ohne Probleme verheilt. Ich weiß es nicht mehr genau, aber nach 2 Wochen hab ich glaube ich nichts mehr gespürt. Da kann eine KS-Narbe wohl kaum mithalten.

In meinem Bekanntenkreis gibt es zwei KS-Mamis. Bei beiden wurde der KS 3 Wochen vor dem eigentlichen ET durchgeführt. Eine erwartete Zwillinge, und die Tochter der anderen lag in Beckenendlage. Die letztere hat sich in dieser Situation für einen KS entschieden, aus Sorge um das Baby. Das andere KH in unserer Stadt hätte es erstmal normal probiert, aber das Risiko war ihr (für mich gut nachvollziehbar) zu groß. Beide hatten die erste Zeit nach dem KS ziemliche Probleme. Besonders die ersten Tage waren wohl der Horror (Schmerzen, sich nicht um das Baby kümmern können).

Ich finde schon, dass KS eine Modeerscheinung sind. Die steigenden KS-Zahlen sind wohl kaum alle durch größere Babys zu erklären. Vielleicht besinnen sich die Mediziner auch wieder und favorisieren wieder die natürliche Geburt. Als ich geboren wurde, wurde den Müttern eingeredet, Muttermilch könnte die Bedürfnisse des Babys nicht befriedigen und künstliche Säuglingsnahrung wäre besser. Heute denkt man wieder ganz anders darüber.

Sicher ist es lästig, wenn man nicht genau weiß, wann das Baby kommt und man sich vielleicht Sorgen wegen eines vorzeitigen Blasensprungs machen muss, weil das Baby noch nicht runtergerutscht ist (wie ich). Und es kostet vielleicht eine Nacht Schlaf, weil die Wehen am Abend beginnen und sich die Geburt über die Nacht hinzieht. Aber ich glaube, dass sind nur Unbequemlichkeiten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der von der Natur vorgezeichnete Weg das Beste für das Baby ist (wenn es keine medizinischen Gründe für einen KS gibt, um das Risiko für Mutter und Kind zu minimieren). Fortschritt heißt ja nicht, dass man alles tut was möglich ist (alle Operationen durchführt, die technisch möglich sind), sondern abwägt, was den meisten Nutzen für Mutter und Kind bringt.

Hmm, jetzt war es doch viel. Dafür dass ich nicht viel zu sagen hatte. :o

An alle WKS Befürworterinnen: geht nochmal in euch, warum ihr ihn euch wünscht. Aus Angst vor der Geburt (Komplikationen)? Die ist in den allermeisten Fällen unbegründet! Aus Sorge um das Baby? Besteht denn wirklich eine Gefahr für das Kind durch die normale Geburt (jetzt schon medizinisch begründet oder doch nur in eurer Vorstellung)?

Sicher erledigt man eine Geburt nicht mal so eben nebenbei, es ist schon ein ganz schönes Stück Arbeit. Aber ich fand es ein tolles Erlebnis. Es hat mich und meinen Mann noch mehr verbunden. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass mein Verhältnis zu unserer Tochter nach einem KS ein anderes gewesen wäre. Zumindest in der ersten Zeit.

LG,

Melanie

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Liebe Bianca 81 und Ulli,

Ihr habr mit Eurem Beitrag auch recht, es ist halt sehr schwierig abzuschätzen.Wollte einfach daruf hinweisen, das ein Kaiserschnitt eine OP ist mit Risiken.Klar hat die Geburt auch Risiken, aber etwas denfinierter.Nur der sanfte Kaiserschnitt kann nur beim ersten mal gemacht werden, bei weiteren ist es nicht mehr so möglich, da Vernarbungen vorhanden sind.Leider ist es oft nicht immer aber schwerer ein Kind normal zu gebären, wenn man bereits einen Kaiserschnitt hatte.

Oft denkt man im Moment ich möchte nur ein Kind, damit würden sich weitere Risiken erledigen.Nur spielt das Leben einem doch manchmal anderes mit, dass man sich später doch noch weitere Kinder wünscht.Vielleicht, weil man einen neuen Lebenspartner hat eventuell geschieden oder verwitwet war oder andere Lebensumstände.Wieviel Kinder man haben wird weiss man nicht so genau, wenn man noch jung ist...jung genug um Kinder zu bekommen.

Ja, zum Glück sind alle meine Kinder gesund,dafür bin ich auch sehr dankbar.

An Melanie Augsburg..ich muss Deinem Beitrag zu stimmen.

Liebe Grüsse

Gentiana:o

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hi gentina hier im forum gibt es mütter die hatten schon 4/5 kaiserschnitte.

die vernarbung kann man selber beeinflussen und kommt natürlich auf den arzt an, aber ganz ohne gehts auch nicht... naja man kann nicht alles haben ;)

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hallo Bianca

Das ein KS 3-4 Tage vor dem ET gemacht wird, kann ich fast nicht glauben, soweit ich weiss, wollen die Ärzte doch das Risiko von Wehen ausschliessen, so zumindestens bei Frauen, die nicht natürlich entbinden können.

Was machen denn Frauen , die einen WKS haben wollen, und die Wehen vor dem OP Termin einsetzen? Bekommen die Wehenhemmer.

Also das kann ich mir nun gar nicht vorstellen, bist du sicher, dass deine Info stimmt?

Ich könnte mir keinen WKS vorstellen und kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die Geburten meiner Kinder das prägenste in meinem Leben war. Auch bei uns ist es so, dass das Geburtserlebnis meinen Mann und mich noch fester zusammengeschweisst hat. Ich habe das Glück, dass ich 3 wunderschöne Geburten hatte, trotz Schmerzen.

Aber nochmal zum Dammriss, hast du dich mal mit einer Hebamme beraten? Weisst du, warum es so sehr gerissen ist? hast du vor der Geburt es mit Dammmassagen probiert?

Lieber Gruss

Ulli

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jupp bin ich! helios klinikum berlin buch.

also ich kann auch als frau sehr gut auf das geburtserlebnis, von dem alle so schärmen verzichten. ich finde es sehr schlimm, in vielen büchern steht, dass sich frauen erst dann als richtigen frauen fühlen. aber wie unautonom sind wir denn?! und mein freund und ich sind schon so dicke zusammen, da kommt es auf noch ein erlebnis nicht mehr an, wir haben da nämlich schon einige angesammel ;), noch tiefer kann unsere beziehung nicht gehen.

aber mich würde wirklich mal ernsthaft konstruktive kritik von einer mutter interssieren die einen wunschkaiserschnitt hatte, bis jetzt hat ich noch nicht eine gefunden. es gab immer nur kritik von frauen die eh keinen ks wollten und aber durch einen notks mussten, zum glück muss man ja auch mal sagen, und ich denke da ist schon von der vorbereitung her ein riesen unterschied.

ne freundin von mir musste jetzt nach über einem halben jahr wegen dem dammriss zum plastischen chirugen...

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Bianca, da kann ich dir eigentlich nur noch eine natürliche Geburt wünschen.

Das hat nichts mit unautonom, altmodisch oder schwärmen von einem Geburtserlebnis zu tun. Ein Kind ist das grösste Wunder, was es gibt und entschuldige bitte, aber ich habe ein bisschen den Eindruck, dein Kind ist einfach eine Station in deinem Leben, wie ein Schulabschluss. Eine Geburt ist nicht einfach ein Erlebnis. Aber das wirst du selber noch sehen.

Ich empfehle dir, einfach mal die Bücher auf die Seite zu legen, nicht mehr hinhören, was alles passieren kann und einfach mal ein bisschen alles auf dich zukommen lassen. Ich bin nämlich auch überzeugt davon, dass dir ganz viele auch von Komplikationen bei einem WKS berichten können und ob die Verfechter von einem WKS wirklich beide Seiten berichten, das bezweifel ich.

Aber eine Frage hast du mir nicht beantwortet, was passiert mit den Frauen die vor dem WKS Termin Wehen bekommen?

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ja hast recht...

du vertritts leider genauso eine meinung, bei der sich jeder der nur irgendwie aus welchen beweggründen auch immer für andere als die herkömmlichen und üblichen dinge entscheidet, sich rechtfertigen muss, in deinen augen. aber was für ein quatsch! echt schade, deshalb meinte ich auch konstruktive kritik und nicht wir-sagen-alle-unsere-meinung. ;) sorry, ist nicht böse gemeint.

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nein, das siehst du falsch. Ich vertrete nicht eine allerwelts Meinung und ich habe auch nicht das gemacht, was alle machen.

Meinen ersten Sohn habe ich im Wasser zur Welt gebracht, 2001 noch nicht die gängigste Geburtsmethode, schon gar nicht bei Erstgebärenden, mein zweiter Sohn war eine Hausgeburt der besonderen Art, nicht bei uns daheim, aber auch nicht im Spital, sondern in einer Art Geburtszimmer. Der Arzt kam, als der kleine Mann schon auf der Welt war. Sofie war wieder eine Wassergeburt, im Spital war ich ganze 6 Stunden und auch nur, weil ich leider vorher eine Curtage hatte. Da gibt es nämlich ein kalkierbares Risiko, dass nach einer Cutrage bei 70 % der Frauen die Plazenta nicht so schön alle löst, wie sie sollte. Das war der einzige Grund für das Spital. Ich sehe keine Vorteile bei einem WKS, aber ich verurteile niemanden für diesen Schritt.

Hast du denn schon mal eine Wassergeburt in Erwägung gezogen, ich weiss schon, jetzt kommt dein Argument mit der besetzten Wanne. Aber auch da gibt es Abhilfe. Es gibt eine Hebi in Deutschland, die vermietet ganze Bassins für Wassergeburten daheim. Die Hebi ist übrigens bei der Geburt nicht dabei. Das wäre doch das nicht übliche, sicher kein WKS, den sich ja mitder Weile jede Promifrau leistet, weil alles so schön planbar ist.

Ich fasse im Übrigen im Forum nie etwas Böse auf, weil jeder seine Meinung hat, darum hoffe ich, das auch hier gilt, wir dürfen alle unsere Meinung sagen.

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Gibt es vielleicht keine Rückmeldungen von WKS Mamas, weil es am Ende doch nicht so toll war?

Ich finde schon wichtig, dass jeder seine Meinung sagen darf, dafür ist das Forum ja da. Es soll niemand zu einer natürlichen Geburt überredet werden, nur nochmal zum Nachdenken angeregt werden, warum man sich wirklich einen KS wünscht.

Melanie

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:)Hallo zusammen und Bianca 81,

Ich finde dieses Forum seht interessant und wichtig, vorallem dass jeder seine Erfahrungen mitteilen kann.Tatsache ist, dass eine Geburt nicht einfach ob durch eine normale geburt oder Kaiserschnitt.Tatsache ist, dass man vieles heute auch bei der normalen Geburt erleichtern kann und auch das der Kaiserschnitt nicht mehr so risikohaft ist wie früher.Trotzdem egal wie schön man es redet ein Kaiserschnitt bleibt eine OP.Klar kann man für die Wundheilung selbst viel tuen aber nicht jeder hat gleiches Gewebe und nicht immer ist man in der gleichen guten Verwassung. Es spielen viele Faktoren eine Rolle.Ich glaube es sind sehr wenige, welche sich einen WKS wünschen...klar ist auch, dass nach einem Nottfallkaiserschnitt die Errinerung nicht besonders daran ist und wenn dann noch Kompliaktionenwaren erst recht nicht.Mein letzte war ja auch geplannt, da ich ja keine wehen mehr haben durfte.(Nun auch 14 Tage vor dem Geburtstermin und tatsächlich eam Abend davor fingen die Wehen an.Ich erhielt die ganze Nacht durch Wehenhemmer gespritzt.) Es verlief ja auch alles super.Zum Glück.

Man darf es einfach nicht verhamlosen..und nach einem Kaiserschnitt kannst Du Dich nicht gleich und so um Dein Kind kümmern wie eine Frau welche normal geboren hat. Nun klar, ich glaube auch nicht daran, dass eine Frau was verpasst, wenn sie die Geburt nicht normal Erleben durfte....nur freiwillig mich einer OP zu unterzeihen...hätte ich einfach Mühe....

Promiss...naja..die müssen sich ja auch nicht selbst stäödig um das Kind kümmern, haben genug finatzielle Mittel um sich eine Nanny zu leisten, damit man sich gut und ausgiebig von der OP und Schwnagerschaft erholen kann.Eigentlich kann man sich mit diesen ja nicht vergleichen.

Ich persönlich kenne niemanden welcher sich freiwillig einen Kaiserschnitt unterzog.:cool:

Ich finde jede Frau soll das tuen, was sie für richtig findet oder möchte.Nur über die Risiken muss man schon bescheidt wissen und was passieren könnteund danach einfach abwägen.

Grüsse

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Ich habe eine Bekannte, die aus Angst vor der normalen Geburt einen WKS bekommen hat. Es ist alles gut verlaufen, und sie hat meiner Meinung nach keinen "bleibenden" Schaden genommen.

Auch wenn ich persönlich nicht unbedingt dafür bin, kann ich sagen, dass ich-trotz Kaiserschnitt- ein ganz normales Verhältnis zu meinem Baby habe. Klar, kümmern konnte ich mich nicht sofort um sie, aber der Papa hatte sie gleich nach der Geburt auf dem Arm, und ist mit ihr ins Zimmer geschickt worden, bis ich von der Intensivstation (ca. 3 Std. später) kam.

Danach sind die Krankenschwestern immer wieder gekommen, um die Kleine anzulegen, denn aufstehen konnte ich an dem Tag nicht mehr.

Es muss jeder selber wissen was er will, und was er macht- letztendlich muss man ja auch selbst damit klar kommen. Ich würde niemanden verurteilen, egal für welchen Weg er sich entscheidet.

Es kann- egal ob normale Geburt oder Kaiserschnitt- immer zu Komplikationen kommen, es kann aber genauso gut alles gut laufen. Wichtig ist, mit sich selbst im Reinen zu sein, und sich Nichts einreden zu lassen.

LG Hummel

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Gleich mal vorweg... Ich habe 2 Kinder und die kamen beide normal zur Welt. Aber meine beste Freundin hatte einen Kaiserschnitt. Unsere Kinder sind nur 6 Tage auseinander. Nach dem ich das mit angesehen habe, weiß ich wie die Kaiserschnittmamas leiden.

Mein erster Sohn brauchte 19 Stunden bis er auf der Welt war. Das war auch kein Spaziergang. Trotzdem war es für mich das Beste was ich jemals erlebt habe. Mein Kleiner schaffte es in 2,5 Stunden. Für mich war es die absolute Hölle. Dagegen war die Geburt meines Ältesten ein Witz (von den Schmerzen, nicht von der Zeit). Aber nach der zweiten "normalen" Geburt war ich noch mehr stolz: Ich hatte in einer spitzen Zeit:rolleyes: ein recht schweres (4030g), aber kerngesundes Baby auf die Welt gebracht (ich selbst bin nur 1,58m und wiege nichtschwanger 50kg). Ich bin mir ganz sicher, dass ein hohes Geburtsgewicht nicht zwingend einen Kaiserschnitt erfordert.

Ich persönlich bin der Ansicht, dass eine normale Geburt nicht nur von hoher Bedeutung für das Baby ist, sondern auch für das Selbstwertgefühl der Frau. Jedoch bin ich auch voll und ganz für Kaiserschnitte in Notsituationen oder bei absehbaren Komplikationen. Ich selbst hätte da auch nicht diskutiert!

Ich sehe es als Glück an, dass ich meine beiden Söhne auf natürlichem Wege zur Welt bringen durfte. Dieses unbeschreibliche Gefühl der ersten Minute - aus dem Bauch auf den Bauch - werde ich mein Leben nicht vergessen.

Wenn Du dich mit einem Kaiserschnitt sicherer und wohler fühlst, tu es. Aber halte Dir die OP und das medizinische Drumherum vor Augen.

Viel Glück und alles Gute

Sylvia

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Ich selbst habe weder einen Kaiserschnitt, noch eine normale Geburt erlebt, kann nur von dem berichten, was ich von Bekannten, Freunden gehört habe. Aus meinem persönlichen Bauchgefühl heraus kann ich nur sagen, dass ein Kaiserschnitt eine mittelschwere Katastrophe für mich wäre. Ich kann und will mir das absolut nicht vorstellen, mein Kind nicht durch meine eigenen Kräfte zu gebären, sondern durch eine OP zu bekommen. Ich habe regelrecht Panik davor, dass irgendwas gegen eine normale Geburt spricht, denn ich sehne mich so nach dem Moment, in dem mein Kind draußen ist und auf meinem Bauch liegt....wenn mein Freund den Kleinen im Arm hält und auch vorher bei der Geburt dabei ist.

Sicher er ist bei jedem anders und manch einer steckt auch einen KS weg als wäre es ein Zahnarztbesuch, aber alle KS-Mütter die ich kenne, hatten hinterher richtig dolle Baby-Blues, konnten mit dem Kind nicht so richtig was anfangen und sich erst recht nicht gleich drum kümmern. Auch das Stillen klappte nicht oder erst nach ein paar Tagen.

Ich weiß Bianka, du bist von Anfang an von einem WKS überzeugt gewesen und stehst voll dahinter. Hast es sicher satt dich rechtfertigen zu müssen. Kann ich auch verstehen.

Aber wie viele der Mütter hier schon sagten, das Wunder der Geburt ist wirklich nur auf normalem Weg zu spüren.Davon bin ich überzeugt und das möchte ich auf keinen Fall missen.

...das regelt schon allein der Körper durch die Hormone.Der Milchfluß wird doch auch durch die Hormonausschüttung gesteuert wenn das Baby auf den Bauch gelegt wird oder ? Ich habe auCh gelesen, das dieses "auf den Bauch legen" unsere Ur-Instinkte weckt und das deshalb oft bei Frauen gemacht wird, die ihr Baby eigentlich zur Adoption freigeben wollten.Danach können die meisten das nämlich nicht mehr, weil die Bindung zu stark ist.

Aber stimmt schon, dass schließt nicht aus, dass es beim KS auch alles passiert, eben nur später.

Jedenfalls sind wir schon gespannt auf deine (ehrliche) Berichterstattung nach der Geburt.

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Ich habe mich nach intensivem Auseinandersetzen mit der Thematik Geburt für einen Wunschkaiserschnitt entschieden und bin damit sehr gut gefahren. Die Schmerzen nach einem WKS sind absolut aushaltbar und mit dem Stillen und Kind betreuen nach der OP gab es bei mir auch keine Probleme.

Die OP-Vorbereitungen für den WKS haben im Kreissaal stattgefunden und als ich die Frauen die dort eine sogenannte "natürliche" Geburt durchlebten schreien (es klang wie Schreien unter Folterbedingungen) gehört habe, war ich doppelt so froh mich für einen Kaiserschnitt entschieden zu haben. Beim Zahnarzt nimmt auch jeder gerne eine Schmerzspritze und die Schmerzen sind nicht im mindesten mit Geburtsschmerzen zu vergleichen. Also warum nicht die Errungeschaften der modernen Medizin nutzen? Ich würde es jederzeit wieder tun und kann es nur allen Frauen empfehlen, die auf ein traumatisches Erlebnis verzichten wollen. Nur ca. 10 % aller Frauen haben ein wirklich schönes Geburtserlebnis. Aber wer kann im voraus wissen, dass er zu diesen 10 % gehört???

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Mich würde auch interessieren, wer solche Statistiken macht, 10% :confused: :confused: :confused:

Dann habe ich auch schon 3 mal zu den 10 Prozent gehört.

Aber es ist schön, dass sich jemand gemeldet hat, der den WKS wiederholen würde. Aber ich finde es nicht so passend, von einem traumatischen Erlebnis zu reden, wenn du von einer Geburt sprichst.

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Die statistische Zahl von ca. 10 % sehr positiven und relativ schmerzfreien Geburtserlebnisssen habe ich aus dem Buch "Die Gewalt des Gebärens" von Isabelle Azoulay (S. 199). Sie hat sich in diesem, wie ich finde sehr empfehlenswerten Buch mit dem Mythus der glücklichen Geburt auseinandergesetzt und in diesem Zusammenhang zahlreiche Frauen zu Ihren Geburtserlebnissen beftragt.

Da ich auch erst skeptisch war ob diese Zahl stimmen kann, habe ich zusätzlich noch meine Schwester befragt die seit über 10 Jahren als (wie ich finde sehr gute) Hebamme in einem Krankenhaus arbeitet. Sie hat mir diese Zahl ebenfalls bestätigt. Wenn ich so in meinem eigenen Bekanntenkreis umherschaue, dann scheint mir diese Zahl ziemlich realistisch zu sein.

Es ist außerdem zu erwarten, dass, wenn die erste Geburt gut verläuft, die nachfolgenden Geburten mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls ohne Komplikationen verlaufen und als positiv empfunden werden.

Meine Meinung ist, dass sich jede Frau frei und ohne Druck selbst für die Ihr geignete Form der Geburt entscheiden sollte. Da ich im medizinischen Bereich arbeite, habe ich nur wenig Probleme gehabt meine Entscheidung für den Wunschkaiserschnitt zu realisieren. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass jemand fachfremdes den teilweise sehr fragwürdigen Argumente der medizinischen Entscheidungsträger gegen den Kaiserschnitt nichts entgegensetzen kann. Die Disskusion für oder gegen einen Kaiserschnitt wird leider viel zu wenig sachlich und dafür sehr emotional und polarisierend geführt.

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Mich würde auch interessieren, wer solche Statistiken macht, 10% :confused: :confused: :confused:

Dann habe ich auch schon 3 mal zu den 10 Prozent gehört.

Aber es ist schön, dass sich jemand gemeldet hat, der den WKS wiederholen würde. Aber ich finde es nicht so passend, von einem traumatischen Erlebnis zu reden, wenn du von einer Geburt sprichst.

Die Zahl von ca. 10 % relativ schmerzfreien Geburten habe ich aus dem Buch "Die Gewalt des Gebärens" ( S. 199) von Isabelle Azoulay. Ist übrigens ein sehr empfehlenswertes Buch und setzt sich mit dem Mythos der glücklichen Geburt auseinander.

Da mir diese Zahl auch erst sehr niedrig vorkam habe ich zusätzlich meine Schwester befragt, die seit über 10 Jahren als, wie ich finde, sehr gute Hebamme arbeitet und diese hat mir diese Zahl ebenfalls bestätigt. Wenn ich außerdem so in meinem Bekanntenkreis die Frauen zu ihren Geburten befrage, dann sind das in der Regel auch eher Horrorgeschichten.

Wenn die Geburt des ersten Kindes gut läuft, ist es natürlich ziemlich wahrscheinlich, dass die weiteren Geburten auch als positiv empfunden werden da die Folgegeburten in der Regel immer einfacher sind.

Meine Meinung ist, dass sich jede Frau frei und ohne äußeren Druck selbst für die ihr geeignete Form des Gebärens entscheiden sollte. Da ich im medizinischen Bereich arbeite konnte ich meine Entscheidung für einen WKS auch relativ problemlos realisieren aber für fachfremde Frauen ist es sicher nicht sehr einfach sich gegen die oftmals voreingenommenen medizinischen Entscheidungsträger durchzusetzen. Die Diskussion für bzw. gegen WKS wird leider auch in medizinischen Kreisen viel zu wenig sachlich und dafür sehr emotional und polarisierend geführt.

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Ich glaube, es hängt sehr stark von der inneren Einstellung ab, wie die Geburt empfunden wird. Ob es Komplikationen gibt, spielt natürlich auch eine Rolle.

Also ich habe mir immer eine natürliche Geburt gewünscht. Mein Baby sollte selbst entscheiden, wann es auf die Welt möchte. Und ich bin auch der Überzeugung, dass die Geburt positiv für Mutter und Kind ist (das Fruchtwasser wird aus der Lunge gepresst, Hormone lassen die Lunge reifen, Nachwehen ziehen die Gebärmutter wieder zusammen, etc. Was Jahrmillionen der geplante Weg der Natur war, muss auch positive Effekte haben. Genau wie das Stillen mehr als die Zuführung von bloßen Nährstoffen ist.

Natürlich ist eine Geburt schmerzhaft. Aber wenn man diese Tatsache von vornherein akzeptiert, ohne zu große Angst davor zu haben (schließlich gibt es ja Schmerzmittel!), dann sind sie leichter zu ertragen.

Ich hatte von vornherein die Einstellung: wenn ich Mutter sein will, dann muss ich auch die Geburt überstehen, das gehört dazu. Es wird im Laufe der Jahre als Mutter sicher noch Situationen geben, gegen die die Geburt wie ein Kinderspiel erscheint.

Meine Geburt lief problemlos und war auch schnell für die erste Geburt (8 Stunden von der ersten Wehe an). Ich empfand sie als schön. Es ging sogar ohne Schmerzmittel. Der Körper produziert ja auch Endorphine. Und außerdem vergisst man ja auch, wie schlimm es wirklich war. Da hat die Vergesslichkeit in der SS und danach wieder ihren Sinn.:o

Meiner Überzeugung nach sind die traumatischen Geburten sicher die Ausnahme, nicht die glücklichen Geburten. Horrorgeschichten sind natürlich spektakulärer und verkaufen sich besser als langweilige unkomplizierte Geburten oder so lala-Erfahrungen.

Wenn ihr einen WKS wollt, in Gottes Namen, habt einen. Wenn man euch zu einer normalen Geburt zwingen würde, wäre es sicher eine traumatische Geburt. Aber macht den unentschlossenen werdenden Mamas keine Angst vor einer natürlichen Geburt, indem ihr von traumatischen Erlebnissen redet (besonders dann, wenn ihr die Erfahrung nicht selbst gemacht habt)!

Melanie

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  • 4 Wochen später...

Hallo!

Meine Frauenärztin sagte dazu, dass einem ein Kaiserschnitt immer zusteht. Es wird ein Gespräch geführt vorher (ähnlich, wie vor einer Abtreibung ---> Indikation eben), wo man wahrscheinlich versuchen wird, einen vom Gegenteil zu überzeugen. Aber, sie meinte, wenn man danach immernoch keine natürliche Geburt möchte, dann steht einem der Wunsch-KS in jedem Fall zu und wird auch von der KK gezahlt!

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hey hey, also bei mir ist es jetzt so war heut beim frauenarzt zum ctg u zur kontrolle(alles super) ich hab nur ein problem was mich belastet meine kleine will sich nicht drehen darauf hin sagte meine ärztin das wir höchst wahrescheinlich über einen ks nachdenken müssen aber ich hab hier im forum gelesen das das auch noch später kommen kann mit dem drehen kann mir bitte jemand die angst nehmen.

ich möchte eine normale geburt!! gibs da tricks o tipps was ich machen könnte damit sie sich dreht?

danke im voraus

kati:) :)

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hallo kati,

such dir schnell ne hebamme, die habe tricks auf lager. irgend ne zigarrenart soll helfen, mit licht kann man helfen oder mit bestimmten lagerungen.

wie gesagt, eine hebamme kann dir (wahrscheinlich) helfen, wenn du noch nicht zu weit bist.

du kannst dir natürlich auch eine äußere wende überlegen.

lg uschi

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