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~Keks~

Not-KS, geplanter KS und dann...die Gedanken, die nicht weggehen wollen

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Stine, es ist meine Psychologin aber erstmal nur die, die medikamentös arbeitet- zur Gesprächstherapie wird sie mich dann sicherlich überweisen.

Ich kann deinen Wunsch bezüglich der Spontangeburt sehr sehr nachvollziehen und drücke ganz ganz fest die Daumen, dass die 50% ausreichen um dir das zu ermöglichen.

Was Uta sagt würd ich an deiner Stelle ebenso bedenken, ich hab mich auch lange damit auseinander gesetzt.

Mehr geht grad nicht zu sagen... entschuldigt :aredface: Ich bin momentan nicht ich, der Kopf ist leer, nicht nur so dahergesagt, es ist wirklich so. *seufz*

LG

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Na Keks, auf jeden Fall ist es ein wichtiger Schritt.

Uta, danke, das tu ich auch.

Ich habe eigentlich gar nicht allzu viel Hoffnung, genau aus dem Grund.

Ich habe Angst wieder enttäuscht zu werden und v.a. danach in einem tiefen Loch zu versinken, denn ich weiß es ist die letzte Chance, danach wird diese Chance nie wieder kommen im Leben, es ist nix was man in ein paar Jahre nochmal angehen könnte, entweder es klappt oder es klappt nicht, das ist irgendwie so ähnlich wie gewonnen oder verloren, dazwischen gibt es eigentlich nix.

Außerdem hab ich auch Angst vor den körperlichen Schmerzen, ich möchte da nicht noch mal eine Narbe haben die mich so lange ausser Gefecht setzt und mich daran hindert mich so um meine Kinder zu kümmern wie ich es gerne möchte, ich war nach Emilias KS lange lange nicht auf dem Damm, auch körperlich meine ich.

Momentan habe ich so den Gedanken: "es kann eigentlich nur besser werden als bei Emilia"

Ich möchte einige Sachen unbedingt vorher klären, wie dass ich mein Baby nackt und ungewaschen bekomme, dass ich keine sedierenden Medikamente bekomme und das man mich genau über alle Schritte aufklärt, insofern denke ich eigentlich es kann nicht nochmal so traumatisch werden wie bei Emilia.

Aber,

ich bin mir sicher,

von meinem Trauma heilen würde mich nur eine spontane Geburt,

deshalb habe ich Angst danach wieder das Versagensgefühl zu haben,

und nie wieder eine Chance zu bekommen es besser zu machen.

Aber,

ich kann es auch nur auf mich zukommen lassen,

und hoffen,

mehr kann ich nicht tun.

Bitte drückt mir alle Daumen ... das hilft schon :aredface:

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Guest Schneekristall

Du musst Dich unbedingt von dieser Angst lösen, denn ansonsten wird ein evtl. nächster KS vllt wieder ein Trauma für Dich. Je lockerer Du mit dem KS umgebst, umso besser kannst Du auch hinterher damit umgehen. Ich hatte einen KS und es war eine wunderbare Geburt, ich habe keine Sekunde die natürliche Geburt vermisst. Ich habe mich vorher sehr damit befasst, da ich BEL hatte. Und irgendwann habe ich es akzeptiert und hatte auch keine Angst davor. und ich glaube wegen dieser Einstellung habe ich meinen KS also so schön empfunden! Und der Schmerz danach war erträglich, nach 1 Woche war ich schon wieder einigermaßen fit. Hatte nur sehr lange ein taubes Gefühl.

Ich drücke Dir aber sehr die Daumn für eine natürliche Geburt!!!

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Oh Stine mir gehts da ähnlich wie dir. Hatte ja auch nen Not KS und hab voll die Panik das es diesmal wieder nen KS wird. Nix wünsch ich mir mehr wie ne Spontan geburt denn auch bei uns wirds das letzte Kind sein.

Momentan steht einer Spontangeburt bei uns nix im Weg aber alles andere wird man ja erst unter der Geburt entscheiden.

Ich drück dir so die Daumen das es bei dir diesmal spontan klappt

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Stine mir ging es auch so. Hatte beim ersten auch einen Not KS und jetzt die Hoffnung vll Spontan entbinden zu können, naja mein Kleiner Mann hat da einen Strich durch die Rechnung gemacht :) erst wollte er nichts raus (keine einzige Wehe dann Einleitung) und dann waren seine Herztöne verdächtig, zwar nicht kritisch aber auch nicht so perfekt bei einer leichten Wehe.Aber der zweite war tausendmal besser als der erste KS.....man konnte sich eher drauf einstellen und diesmal hab ich meinen Süßen direkt auf die Brust bekommen. Man weiß was alles auf einen zukommt und ich empfand das als ganz praktisch da ich vorher wusste wie es weh tut wenn ich das erstmal aufstehe und das man nicht lachen oder husten sollte die ersten Tage bis Wochen.

Hoffe das es bei euch trotzdem Spontan klappt :) Drück euch die Daumen

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Danke euch allen !

Schneekristall: ich kann mich vorher nicht von der Angst lösen glaub ich :aredface:

Ich versuch ja alles damit es dieses Mal nicht so schlimm wird, das Trauma war ja auch hauptsächlich dadurch ausgelöst dass der KS an sich so schwierig war, sie Emilia nicht rausbekommen haben, ich den Schnitt gespürt habe, sie danach nicht geschrieen hat und man sie mir nicht gezeigt hat - sondern mich mit Medikamenten sediert hat, so dass ich erst knapp 2 Stunden später wieder wach war und Emilia dann ja schon gebadet und angezogen - ich wurde quasi mit dem Gedanken "abgeschossen" -Oh Gott, was ist mit meinem Kind ? Warum schreit sie nicht ?

Ich hatte wirklich Angst dass sie vl. gar nicht lebt :traurig:

Das war das eigentliche Trauma und ich hoffe das wird sich nie wiederholen, deshalb sag ich ja, ich hab momentan so den Gedankengang "Schlimmer kann es nicht werden" und hoffe eben das beste.

Aber selbst wenn der 2. KS besser oder schöner sein sollte, so würde mir doch ganz konkret das Gefühl fehlen ein Kind zur Welt gebracht zu haben, durch den Geburtskanal, so wie es sein sollte.

Das würde ich sooo gern erleben dürfen und da hab ich Angst dass es mich eben sehr traurig machen könnte nach einem event. 2. KS.

Dani, ich möchte auch kein weiteres Kind mehr ... aber selbst wenn man sich in ein paar Jahren doch noch mal dazu entscheiden sollte - nach 2 KSen wirst du die Chance es spontan zu versuchen gar nicht mehr erhalten, da wäre der KS dann schon vorprogrammiert.

Wünsch dir auch dass es klappt, machs mir vor, ich machs dir nach, ja !? :abiggrin:

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Guest Jara

Ich schreib nur kurz etwas dazu, erstens drück ich Dir alle Daumen das Du Deine Spontangeburt erleben darfst und dann mag ich noch etwas sagen, ich hatte auch 2KS der eine Not KS und als ich beim 2 Kind erfahren hab das es wieder ein KS wird bin ich fast abgedreht.....aus Angst mir könnte etwas passieren, was wird dann aus dem ersten Kind........ich hab sehr lange gelesen hab versucht mich darauf vorzubereiten, Fazit: ich hatte schreckliche Panik vor der Spinalen und den ev. Komplikationen.........und es war doch eine wunderschöne Geburt ich hatte mein Kind sofort bei mir die Narkose war ok nicht wieder Vollnarkose und zu Deiner Angst zu versagen kein Kind "normal" auf die Welt gebracht zu haben, das hatte ich auch. Aber wir können froh sein das wir überhapt Kinder auf die Welt bringen dürfen, wieviele würden etwas dafür geben und würden einen KS gern in Kauf nehmen nur für ein Kind.

Versuch Dir nicht zu viel Sorgen zu machen, ich drück Dir die Daumen, alles gute, eine schöne Geburt und einen wunderbare Zeit danach.......

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Stine, deine Gedanken kann ich so sehr nachvollziehen, auch wenn es vielleicht bei mir nicht ganz so heftig war mit dem wie man mich in Narkose legte..

Mir sagte man nur, dadurch dass Jasmin nach oben schaute und schon "drin steckte", dass es passieren kann das sie mit dem Skalpell geschnitten wird. War für mich auch beängstigend, so wie du es erlebtes ist ja erschreckend. Ich wusste gar nicht,dass es so schlimm ablief. Ach mensch *einfachmaldrück*

Wie du weißt hatte ich ja dann nach dem Not-KS einen mit spinal... das lief alles top, ich hörte Vanessa schreien und sie war noch nicht mal ganz draußen :abiggrin: und man zeigte sie mir gleich, ich durfte sie streicheln, mich daran erfreuen wie sie live zur Welt kam, es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl.

Wiederum lässt der Wunsch nie nach, dass man gern spontan entbunden hätte, auch heut nicht und ich denk, auch wenn der 2. KS perfekt läuft wird es immer so bleiben, dass man darüber nachdenkt-dann muss man lernen, damit leben und umgehen zu können.

Ich wünsche dir von Herzen, dass dir die Möglichkeit gegeben wird, dieses Gefühl zu haben und es nicht weiterhin als Wunschtraum mit sich zu tragen.

GLG

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Guest Schneekristall

Ja, ich kann das wirklich gut nachvollziehen, dass Du diese Angst hast. Vllt schaffst Du es ja doch ein bissl darüber hinwegzukommen und Deinen Kopf ein bissl frei zu bekommen....aber es wird dieses Mal bestimmt klappen mit der natürlichen Geburt!!!:)*Ganzfestdiedaumendrück*

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Ihr Lieben,

ich hab nicht alles nachlesen können, aber: stehen hier irgendwo Literaturtips, die sich mit dieser Problematik befassen? Eine Freundin hat es sehr, sehr schlimm erwischt, wir machen uns alle Sorgen. Ihr Mann kontaktiert jetzt die Hebamme wieder, ich habe ihr ans Herz gelegt, mit ihrer Frauenärztin zu sprechen, aber wie das so ist bei Depressionen... Der Kleine ist jetzt schon ein Jahr alt und sie hat wohl immer noch Zusammenbrüche :(

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Huhu,

bin zufällig nochmal hier rein gestolpert, weil ich euch eigentlich von dem Buch berichten wollte das ich gerade lese.

Und da seh ich Kivis Beitrag .... leider erst jetzt.

Ich weiß nicht ob es dir jetzt noch weiterhilft und hoffe dass es deiner Freundin wieder besser geht !!

Ich lese gerade "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" und muß sagen ich bin begeistert.

Obwohl ein ziemlich dicker Wälzer kann ich ihn kaum aus der Hand legen.

Super Mischung aus Erfahrungsberichten, Expertenstimmen, Fotos, Tipps auch für Schwangere und KS Mütter.

Kann ich euch echt empfehlen !!

Und Kivi, was ich auch schon oft gehört habe ist "Der KS- wie Narben an Bauch und Seele heilen" soll sehr gut sein, aber das kenn ich nicht persönlich.

Außerdem würde ich zur Traumabewältigung auch einen Osteopathen empfehlen.

Noch mal kurz zum eigentlichen Thread zurück....

bei mir wars ja dann leider doch wieder ein KS und ja mir fehlt auch immer noch das eigentliche Geburtserlebnis zu erfahren, das wird wohl auch so bleiben,

ABER, es war kein Trauma mehr beim 2. Mal.

Es war ok und es hat mich auch ein Stück weit mit dem 1. KS versöhnt.

Gerne hätte ich es anders gehabt, aber es war besser so für meine Maus (da Frühgeburt und sehr sehr zierlich) und auch für mich (beginnende Uterusruptur).

Ich hatte eine supertolle Ärztin !!

Meine zweite Narbe ist viel besser als die erste.

Ich war wesentlich schneller wieder fit und schmerzfrei.

Ich habe mich damit ausgesöhnt.

Ich wünsch euch allen was *Drückeranalle

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Guest Jara

:yes4: Das Buch hab ich mir auch gekauft als ich wusste das es wieder ein KS wird, mein erster hat mir ziemlich zu schaffen gemacht und der zweite war einfach "schön" wenn man das so sagen darf. Ich hab mich dank des Buches gut vorbereiten können und auch bei mir waren die Ärzte und Hebammen einfach klasse.

Das Buch ist wirklich sein Geld wert, auch für nach dem KS.

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Hab mir das buch jetzt auch bestellt, da ich noch immer schlaflose nächte habe...

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maus, ich wusste nicht, das es dir ähnlich geht... Ich denke auch oft daran, habe aber das Gefühl, dass ich die schlimmste Phase überwunden habe.

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vielleicht sollte ich mir das buch auch noch kaufen... meine ersten beiden sind normal geboren. ich muß dazu sagen, das mein großer sohn bei der geburt schon 55cm und 4555g hatte. mein kleiner wurde einen tag vor dem ks auf die gleiche größe, aber etwa 4800g geschätzt. und der umfang des oberkörpers sollte größer sein als der ku. und da unser großer sohn im rollstuhl sitzt (nicht aufgrund irgendwelcher probleme bei der geburt, sondern erbkrankheit), haben die ärzte uns nahegelegt, nen ks zu machen, damit wir kein risiko für den kleinen eingehen. ich habe mich darauf eingelassen. sicherlich - für die gesundheit unseres jüngsten war es besser so. aber ich hätte mein drittes und wohl auch letztes kind auch so gern auf natürlichem wege bekommen... und daran "knabber" ich bis heute ab und an. das sind halt die 2 seiten - auf der einen der kopf, der sagt: "es war nur wegen deinem kind, du wolltest auch nicht das geringste risiko eingehen!", auf der anderen das herz, welches da sagt: "das hätten wir auch so hinbekommen!" mir ging es nach dem ks aber auch sehr schnell wieder gut. ich bin zum glück auch nicht so wehleidig und wollte mein kind von beginn an selbst versorgen. naja, es ist wie es ist, und ich sollte mich damit abfinden und einfach nur glücklich sein, das unser jüngster gesund ist... ob das schon depressionen sind??? ich weiß es nicht...

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Guest Jara

Klar will man nur das Beste für sein Kind und darum machen auch viele einen Not KS, ich hab meine Kinder auch danach sofort selbst versorgt und bin auch nicht wehleidig und dennoch ist es eine Sache der Psyche, also ich versteh Dich!

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Der KS ansich ist mit sicherheit nicht der ausschlaggebende punkt - aber die entbindung :) (egal wie sie stattfindet)

nicht umsonst nennen es die hebammen "niederkunft" weil man in sich ganz nach unten geht... und da scheint es irgendwie egal zu sein, ob man spontan od per ks entbindet..

deswegen denke ich auch, dass es bei mir soooo schlimm war (die spontane) ich hatte viele unklarheiten in meiner vorgeschichte und nach der geburt hab ich irgendwie alles klären müssen, weil ich durch die "niederkunft" ganz von vorne mit mir anfangen musste, eben auch, WEIL es so schrecklich war irgendwie..... versteht man mich?

und das man sich am anfang unsicher ist, WIE man mit dem kind umgehen muss/soll/darf ist auch normal, denke ich..

aber ich finde es gut, dass du schon einen termin hast und ich werde nachfragen ;)

du schaffst das!

edit: noch zur klarstellung: meine niederkunft hat aber die bindung zum kind nicht negativ beeinträchtigt... dafür zu anderen dingen in meinem leben (zb die "bindung" zu meiner mutter)

Ich verstehe dich jetzt 2,5 Jahre nach der Geburt (jedenfalls denke ich das) als ich diesen Text das 1. Mal las, konnte ich damit nicht richtig was anfangen. Wobei ich nicht konform damit gehe, dass jede Entbindung (übrigens auch ein symbolisches Wort) gleich tief nach unten geht...

VG Juni

VG Juni

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maus, ich wusste nicht, das es dir ähnlich geht... Ich denke auch oft daran, habe aber das Gefühl, dass ich die schlimmste Phase überwunden habe.

Celi, das wusste ich auch nicht, dass es dir so geht.

ich bin glaub, noch mittendrin. wobei mir das buch insofern geholfen hat, dass ich weniger schlaflose nächte hab.

habs heut auch bei meinem FA-termin angsprochen...

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Ich hatte irgendwie glück, dass unser fratz sehr lange in QL lag und es hieß sie wollen einen KS machen. In dieser Zeit habe ich mich auf einen Plan KS eingeschossen und ging fest davon aus und habe versucht, das positive für mich zu finden. Als es dann hieß, es würde keiner mehr werden, habe ich mich gefreut. dann habe ich soviel wasser in den beinen bekommen und kam 3 tage vorm et ins krankenhaus und lag da dann 3 volle tage mit echten und künstlichen wehen, die immer wieder weg gingen und am 4. tag dann komplett weg waren und der MUMU bei einem cm. Der arzt meinte dann zu mit, entweder sofort einen KS in aller Ruhe zu machen oder ich warte noch 7 tage zu hause. da sagte er mir dann, dass es zu 80 % nen Not-KS wird. Da stand für mich fest, ich will mein Baby in spätestens 2 stunden im arm halten und so wars dann auch. ich denke, wenn ich mich nicht vorher solange damit beschäftigt hätte, wäre ich auch am ende gewesen. als meine FÄ mir mitteilte, er liegt in QL habe ich 2 Tage geheult, aber danach war ich irgendwie froh. ich weiss auch nicht warum.

ich denke mal, dass wenn wir nen zweites bekommen, kann es auch sein, dass ich mich von vornerein für einen KS entscheide, da es mir auch danach ganz schnell wieder super ging. aber für solche gedanken, habe ich noch zeit :D

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Ich verstehe dich absolut, mir geht es ähnlich.

Ich wachte in der Nacht von Montag auf Dienstag auf, weil ich Wehen hatte. Die Abstände waren noch relativ groß, also machten wir keine Hektik und fuhren ins Krankenhaus. Dort bereitete man alles vor und dann verschwanden meine Wehen plötzlich.

Die Ärzte rieten mir, die Geburt dennoch einzuleiten, da ich sehr viel Fruchtwasser hatte und es ohnehin nur 2 Tage vor dem Termin war. Dienstag früh bekam ich dann also einen Wehencocktail und sollte dann eine Runde laufen. Das tat ich und mir wurde so schlecht davon, dass ich direkt vors Krankenhaus brach. Wehen bekam ich trotzdem, ziemlich heftige, aber zur Welt kam Daria trotzdem nicht. Und weiter machte man an dem Tag nichts mehr, weil es ja sonst für mich zu viel werden würde.

Ich kam in mein neues Zimmer und sollte mich ausruhen (mit Wehen...), jede Stunde aber in den Kreissaal kommen, zur Überprüfung ob alles ok sei.

Mittwoch gab es dann Tabletten. Wehen wurden immer stärker, aber da man die Dosierung sehr sparsam startete reichte auch das nicht.

Donnerstag dasselbe Spiel, aber höhere Dosierung. Gegen Abend wurde es richtig schlimm, die Hebamme meinte, es dürfte bald losgehen. Und dann entschloss man sich, mir ein wehenhemmendes Mittel zu geben; damit ich mich ausruhen konnte und die Geburt auf Freitag verschoben werden könnte. Das war der erste Abend, an dem mein Partner nicht nach Hause geschickt wurde, sondern er bei mir bleiben durfte.

Nach fünf Stunden Schlaf wachte ich mit Herzrasen auf ("Ja, das können kleine Nebenwirkungen des Wehenhemmers sein") und hatte noch schlimmere Schmerzen als die Tage zuvor. Meine Mutter, die per SMS davon mitbekommen hatte, rief dann total entrüstet im Krankenhaus an, man verpasste mir eine PDA und ich kam endlich an den Wehentropf.

Innerhalb von ner halben Stunde bekam ich trotz PDA derartig starke Schmerzen, dass ich fast ohnmächtig wurde. Es kamen Ärzte angerannt, man erzählte mir etwas von "Herztöne des Kindes sind weg" und ich kam in den OP.

Ich hatte literweise grünes Fruchtwasser, aber Daria ging es gut, sie hat 9 von 10 Punkten auf der Apgar-Skala bekommen.

Ich denke die ganze Zeit drüber nach, wieso ich nicht fähig war, mein Kind auf normalem Wege zu gebären. Liegt es an mir oder war es einfach nciht der richtige Zeitpunkt und durch das ganze Behandeln mit Medis hab ich nur Daria und mir gescahdet? Ich hatte ja keine Ahnung und wurde belabert....

Ich kann gar nicht mehr dran denken, es macht mich einfach nur traurig :(

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