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Das Baby schreit und schreit und lässt sich einfach nicht beruhigen. Die Eltern sind genervt, hilflos, übermüdet und frustriert. Manchmal verspüren sie dann den gut nachvollziehbaren Drang, den Säugling zu schütteln, nur damit er endlich einmal still ist. Aber bereits fünf Sekunden Schütteln reichen aus, um ein Baby so schwer zu schädigen, dass es für immer schwer behindert ist oder sogar daran stirbt. Mediziner sprechen auch vom Shaken-Baby-Syndrom, zu deutsch Schütteltrauma. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist das Schütteltrauma die häufigste Todesursache bei körperlicher Kindsmisshandlung und für die meisten langjährigen Behinderungen bei Kleinkindern und Kindern verantwortlich. Symptome
Symptome, die auf ein Schütteltrauma hinweisen könnten sind:
Schlappheit
Schläfrigkeit
Erbrechen
Krampfanfälle
Atemaussetzer

Das Trügerische ist: Man sieht dem Kind äußerlich oft nichts an – keine blauen Flecken, keine Verletzungen. Aber: Durch die Schüttelbewegungen schleudert der im Verhältnis zum Körpergewicht noch relative große und schwere Kopf des Säuglings vor und zurück. Die Nackenmuskulatur des Babys ist noch zu schwach, um den Kopf genügend zu stabilisieren. Die Folge: Das Gehirn schwillt an, es kommt zu Blutungen im Gehirn und in der Augennetzhaut. Auch Gefäße unmittelbar unter der Schädeldecke können einreißen und zu größeren Blutergüssen führen. Diese Blutergüsse wiederum erhöhen den Druck im knöchernen Schädel, drücken damit auf die Hirnsubstanz und können sekundäre Durchblutungsstörungen auslösen. In schweren Fällen kann das Schütteltrauma zum Tod führen.
Lange glaubten Forscher, dass nur absichtliche, starke Rüttelbewegungen den Tod von Kleinkindern verursachen können. Im Juni des Jahres 2001 schlugen jedoch Ärzte Alarm: Bereits leichtes Schütteln, so hatten sie herausgefunden, können Nervenfasern im Nackenbereich des Kindes schädigen und so einen Atemstillstand verursachen. Auch wenn ein Baby nicht an den Folgen des Schüttelns stirbt, trägt es häufig gravierende Nerven- und Knochenschädigungen davon. Eine kanadische Studie ergab, dass zwei Drittel der überlebenden Kinder schwere Langzeitschäden zeigen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: ein Schütteltrauma entsteht nicht durch zu schnelles Hochnehmen des Kindes aus dem Bett, auch nicht durch das Hochwerfen und Auffangen des Kindes, wenn es alt genug ist daran Spaß zu haben. Gefährlich ist das verzweifelte, massive Schütteln des Kindes, damit es z.B. aufhört zu schreien.
  • Dass Eltern ihre Kinder und ihre Babys nicht schlagen sollen, das weiß jeder, aber längst nicht allen ist bekannt, dass sie sie auch auf keinen Fall schütteln dürfen. Die Folgen könnten verheerend sein.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):
Dabei lassen nach wie vor viele Firmen außer Acht, dass sie es selbst sind, die von einem familienfreundlichen Umfeld profitieren. "Das Ergebnis von Familienfreundlichkeit sind motivierte, loyale Mitarbeiter, die das Unternehmen weiterempfehlen. Das ist in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischen Wandel ein wesentlicher Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg", sagt Martin Sonnenschein, Managing Director Central Europe und Partner bei A.T. Kearney.

Auf dem Wunschzettel ganz oben: Notfallbetreuung für Kinder

Wie die Studie weiter zeigt, bemängeln die meisten Befragten das fehlende Angebot familienfreundlicher Maßnahmen: Nur 12 Prozent der Arbeitnehmer/-innen mit Kindern oder Kinderwunsch sagen, dass ihr Arbeitgeber alle für sie wesentlichen Leistungen anbietet. Von den übrigen 88 Prozent wünschen sich Frauen insbesondere Notfallbetreuungen für ihre Kinder (51%), eine Kinderferienbetreuung (45%) sowie Auszeit- und Sonderurlaubsregelungen (33%). Männern fehlen Spezialangebote für Väter (43%) sowie ebenfalls Notfallbetreuungsmöglichkeiten (41%).

Heimarbeit hat Seltenheitswert

Viele Angebot werden, so vorhanden, tatsächlich nachgefragt: 75 Prozent der Mütter, aber nur knapp die Hälfte (48%)der Väter haben bereits familienfreundliche Angebote wahrgenommen. Dabei haben die befragten Mütter am häufigsten Erfahrung mit Teilzeit gemacht (62%), von den Vätern sind dies nur 7 Prozent. Bemerkenswert auch: Möglichkeiten, Tages- und Wochenarbeitszeiten nach individuellen Bedürfnissen zu gestalten, nutzen beide Gruppen bereits in ähnlichem Umfang: ein Drittel der Mütter und 26 Prozent der Väter. Von zu Hause zu arbeiten gelingt bislang nur einem kleinen Teil: 16 Prozent der Mütter und 14 Prozent der Väter. Dies ist die Folge der häufig vorherrschenden Präsenzkultur: mehr als sieben von zehn Arbeitnehmer/-innen geben an, dass ihr Arbeitgeber sehr hohen Wert auf die persönliche Anwesenheit der Mitarbeiter lege.

Kaum Vorbilder unter Führungskräften

Großen Nachholbedarf gibt es auch beim Thema Vorbilder: Nur 26 Prozent der Befragten haben nach eigenem Bekunden Führungskräfte, die im Punkto Vereinbarkeit mit gutem Beispiel vorangehen. Etwas mehr, drei von zehn Befragten, meinen, dass ihr/e direkte/r Vorgesetzte/r sich glaubhaft und nachhaltig engagiert. Ohne familienfreundliche Führungskräfte scheint keine familienfreundliche Kultur möglich. Nur acht Prozent derjenigen Arbeitnehmer/-innen, die in ihren Führungskräften beim Thema Vereinbarkeit keine Vorbilder sehen, empfinden die Kultur als familienfreundlich. Agieren Führungskräfte hingegen wahrnehmbar als Vorbilder, empfinden 61 Prozent der Arbeitnehmer/-innen auch die generelle Kultur als familienfreundlich.

„Es muss für Mütter und Väter möglich sein, familienbedingte Auszeiten zu nehmen oder auch eine Zeit lang die Arbeitszeit zu reduzieren, ohne dass sie dadurch berufliche Nachteile befürchten müssen", sagt Martin Sonnenschein. "Führungskräfte sind der Schlüssel zu einer familienfreundlichen Kultur. Führungskräfte müssen viel stärker als bisher für die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter sensibilisiert werden und selbst als Vorbilder handeln".

Bessere Verzahnung von Politik und Wirtschaft nötig

Auch die Rahmenbedingungen müssen verbessert werden empfiehlt Prof. Dr. Jutta Allmendinger vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB): „Familienpolitik und Unternehmen müssen viel stärker verzahnt werden. Beide haben ja das gemeinsame Ziel, eine familienfreundliche Beschäftigung zu erreichen. Wenn die Politik beispielsweise mit den Vätermonaten beim Elterngeld die Männer ermutigt, ihren Job zu unterbrechen und ihr Kind zu betreuen, muss die Wirtschaft nachziehen. Auch in den Unternehmen braucht es Instrumente und Strukturen, die dies ermöglichen und unterstützen –offene Gespräche bei der Karriereplanung, Führung in Teilzeit oder Führung in Teams.“

A.T. Kearney setzt sich bereits seit Anfang 2011 mit der Initiative „361°- Die Welt unserer Kinder” (www.atkearney361grad.de) dafür ein, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert wird. Die Studie wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt, gemeinsam mit dem WZB und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas). Es ist eine repräsentative Befragung von Arbeitnehmer/-innen zu den Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ihrem Unternehmen. In der Online-Umfrage im Herbst 2013 haben 1.771 Beschäftigte im Alter zwischen 25 und 55 Jahren ausführlich Stellung genommen.
  • Berlin, 05. April 2014 - Vieles ist in den vergangenen Jahren über Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutiert worden: Deutsche Unternehmen jedoch nehmen ihre Verantwortung für das Thema immer noch nicht ernst genug. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie der Managementberatung A.T. Kearney. Demnach haben sich viele Firmen beim Thema Familienfreundlichkeit im vergangenen Jahr kaum bewegt: Nur acht Prozent aller von A.T. Kearney befragten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gaben an, dass ihr Unternehmen in diesem Zeitraum familienfreundlicher geworden ist. Zugleich gab nur eine Minderheit von 38 Prozent zu Protokoll, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ihrem Unternehmen eine Selbstverständlichkeit ist.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    GG-Berlin / pixelio.de

vorgekochtes und tiefgefrorenes Essen
Füllt den Vorratsschrank und die Tiefkühltruhe auf. Denkt dabei an Gerichte, die schnell zubereitet sind und vor allem auch an ein paar Delikatessen, um Euch zu verwöhnen. Stilleinlagen Badezusatz
Eichenrinde-Badezusatz (z.B. Tannolact) ist sehr wohltuend nach einem Dammschnitt Brustwarzencreme Binden Produkte zum Thema "Kliniktasche", Erfahrungen zu Thema "Kliniktasche" und die Bestellmöglichkeit über unseren Amazon Partnershop : Kliniktasche
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  • Welche Dinge brauche ich für die ersten Tage nach der Geburt bzw. nach dem Krankenhaus zu Hause. Nun die Kliniktasche hast Du hoffentlich nicht im Krankenhaus vergessen aber die folgenden Dinge solltest Du am Besten schon zu Hause haben. Der Rest kann nach und nach kommen. Wir hoffen, dass Dir die folgende Checkliste hilft.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    © S.Kobold - Fotolia.com

Versicherungskarte
(Wenn Ihr privat versichert seid, braucht Ihr den Kostenübernahmeschein Eure Versicherung)
Personalausweis
Mutterpass
Familienstammbuch
(Wenn Ihr ledig seid benötigt Ihr statt dessen Eure Geburtsurkunde)



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  • Was braucht Ihr für die Bürokraten im Krankenhaus? Welche Dokumente solltet Ihr in die Klinik mit nehmen?
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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    © S.Kobold - Fotolia.com

bequeme Hausschuhe oder Latschen
dicke Socken
(viele Frauen leiden bei der Geburt unter kalten Füßen)
großes weites T-Shirt oder ein Herrenhemd
Haarband
(natürlich nur sinnvoll bei langen Haaren)
Papiertaschentücher
Deine sonstigen persönlichen Medikamente
Bitte mit den Ärzten abklären.
Creme für die Lippen oder Lippenfettstift
(Die Lippen können durch das Atmen während der Entbindung und die trockene Krankenhausluft sehr spröde werden.)
Massageöl
(Tipp für ein spezielles Massageöl während der Wehen: 50 ml Johannisöl versetzt mit 10 Tropfen Muskatellersalbeiöl, 3 Tropfen Rosenöl, 5 Tropfen Ylang-Ylang-Öl)
evtl. Brille
(wenn Ihr Kontaktlinsen tragt, nehmt unbedingt Eure Brille mit, da Ihr wegen dem Druck bei der Geburt die Kontaktlinsen entfernen müßt und es doch ziemlich schade ist, wenn Ihr Euer Baby nur verschwommen seht)
Musik und evtl. Discman
(Nehmt Eure Lieblings-CD mit. Es ist einfach schön vertraute Musik zur Entspannung zu hören. Achtet doch bei der Klinikbesichtigung darauf, ob ein Abspielgerät vorhanden ist.)
Traubenzucker
(Da es immer noch viele Krankenhäuser gibt, wo man unter der Geburt weder essen noch trinken darf, ist es empfehlenswert Traubenzucker einzupacken und eventuell wenn es losgeht auch noch ein paar gefrorene Saftwürfel (in Thermoskanne aufbewahren) zum Lutschen. Und vergeßt auf keinen Fall etwas für Euren Mann zum essen und zum trinken mitzunehmen. So eine Geburt kann doch lang werden und eine Cafeteria ist auch nicht zu jeder Tageszeit geöffnet.)
T-shirt für Begleitperson
(Der Kreißsaal ist oft sehr warm)
Plastiktüte für schmutzige Wäsche
Anrufliste für die Freunde



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  • Ihr wollt eine Kliniktasche kaufen und fragt Euch was Ihr in die Kliniktasche packen sollt. Etwa im 8. Schwangerschaftsmonat sollte das Gepäck für die Klinik griffbereit sein. Es ist empfehlenswert 2 Tasche zu packen: Eine nur für die Entbindung und eine für den weiteren Aufenthalt im Krankenhaus. Das erspart Euch viel Wühlerei während der Wehen.Vor allem was soll in die Kliniktasche? Hier kommt die Checkliste für Deine Kliniktasche.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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    © S.Kobold - Fotolia.com

drei bis fünf Nachthemden oder Schlafanzüge
Sie sollten bis zum Bauchnabel aufknöpfbar sein, damit Ihr bequem stillen könnt. Alternativ gehen natürlich auch große, weite T-shirts oder Herrenhemden.
zwei Still-BHs oder Baumwoll-Bustiers
Still-BH's sind zwar praktisch, aber Baumwoll-Bustiers erfüllen auch den selben Zweck. Achtet darauf, daß Ihr beides etwa zwei Nummern größer als gewohnt kauft, da Eure Brust nach dem Milcheinschuß größer sein wird als zuvor.
Stilleinlagen
Eure Brust ist nicht absolut "dicht". Es läuft anfangs immer mal wieder etwas Milch aus. Stilleinlagen - runde, saugfähige BH-Einlagen verhindern, daß die Kleidung nasse Flecken bekommt.
Es gibt Einmal-Stilleinlagen, die bequem, aber auf Dauer relativ teuer sind und es gibt waschbare, also wiederverwendbare Stilleinlagen.
Bademantel
Jogginganzug oder Leggins mit T-shirt
Wenn Ihr keinen Kaiserschnitt habt, seid Ihr eigentlich schnell wieder fit und wollt sicherlich nicht den ganzen Tag in Nachthemd und Bademantel verbringen - Ihr seid schließlich nicht krank!
genügend Netzunterhosen
gibts im Sanitätsfachhandel - Sie haben den Vorteil, daß sie nicht auf die Dammnaht drücken. Werden manchmal auch vom Krankenhaus gestellt.
extra-weiches Toilettenpapier
Kleingeld zum Telefonieren oder Telefonkarte
Telefonnummern
Kamera
mit lichtempfindlichen Film! - Babys Augen vertragen noch kein Blitzlicht
Wasch- und Pflegeutensilien
Handtücher und Waschlappen
Kleidung für den Weg nach Hause
Seid nicht enttäuscht, wenn Ihr nicht gleich wieder Eure alte Figur habt. Euer Körper braucht zur Rückbildung Zeit - 9 Monate kommt der Bauch, 9 Monate geht er... Ihr werdet die selbe Größe brauchen, wie im 5. Schwangerschaftsmonat
Gelber Leinsamen
verhilft von Anfang an zu einem weichen Stuhlgang



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  • Auch wenn Ihr eine ambulante Geburt oder eine Hausgeburt plant, solltet Ihr immer das Nötigste griffbereit haben. Es kann immer etwas unvorhergesehenes dazwischenkommen.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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    © S.Kobold - Fotolia.com

Body
Größe 56-62
Pullover/Jäckchen
Größe 56-62
Strampler
Größe 56-62
Jacke
Größe 56-62
Mütze
Söckchen
Tragetasche oder Autositz
Gruppe 0



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  • Während des Klinikaufenthaltes werden sowohl Kleidung, als auch Pflegeutensilien gestellt. Ihr braucht also lediglich Sachen für den Weg nach Hause
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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    © S.Kobold - Fotolia.com

wir haben den Tipp von meiner Schwester bekommen und das war sehr hilfreich: für die Stunden vor der Geburt, die sich ja bekanntermaßen ziehen können etwas zu essen/ zu trinken für den Vater! Der Mutter ist wohl während der Zeit vorher im seltensten Fall nach Essen, aber mein Mann war nach ein paar Stunden für den Schokoriegel und die Dose Cola (Nervennahrung...), die wir eingepackt hatten sehr dankbar!

Eva
ED.vanloo(-at-)t-online.de

Ich habe ihren Beitrag gelesen. Aus Erfahrung, nehme ich immer den
Haartrockner mit, denn besonders in den ersten Tagen schmerzen die Brustwarzen beim Stillen fest. Dies wird besser, wenn man diese mindestens einmal am Tag ganz trocken fönt, und beugt so Schrunden vor. Ich habe meine 4 Kinder alle zwischen 1 bis 2 Jahre gestillt, meine Brüste sollten dies ja gewohnt sein, aber der Anfang war immer wieder schmerzhaft und dies bracht Erleichterung. Ich werde mein nächstes Kind im Februar zur Welt bringen, vielleicht fällt mir beim Packen noch was ein.

Alexa
alexalandert(-at-)hotmail.com

ich kann zwar (noch) nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber was mir noch empfohlen wurde ist: zwei Taschen packen: eine fürs Geburtszimmer (spart langes Suchen) und eine fürs Wochenbett: Duftlampe, persönliche Lieblingsutensilien, Bademantel

Almuth
almuth(-at-)physik.rwth-aachen.de



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  • Wir haben Euch gefragt, was Ihr in eine Kliniktasche packen würdet und haben von Euch die folgenden interessanten Antworten bekommen. Fall Ihr Euch eine Kliniktasche kaufen tut und Ihr dann packen wollte wird das sicher helfen. Wenn Ihr noch mehr Tipps und Tricks kennt wäre es schön, wenn Ihr die anderen Mütter unterstützt und Eure Erfahrungen teilt.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    © S.Kobold - Fotolia.com

"echte" Wehen
 
Die Empfindung der allerersten Geburtswehen ist individuell sehr verschieden. Ihr werdet dies zunächst als harten Bauch verspüren. Bei manchen Frauen sind die Wehen nicht so sehr im Bauch spürbar, sondern eher als Ziehen im Kreuzbeinbereich. Die Wehen können sich aber auch nur im Bauch bemerkbar machen, dabei von oben nach unten oder ausgehend von der Nabelgegend zur Seite ziehen. Genauso gut ist es aber auch möglich, dass die Wehen nur in der Schambeingegend zu empfinden sind, oder aber von dort über die Leistenbeuge zum Rücken ziehen.
 
Irgendwann werden die Abstände zwischen den einzelnen Wehen eine Regelmäßigkeit entwickeln und das Ziehen in Schmerz übergehen. Jetzt werdet Ihr den Nutzen einer gezielten Bauchatmung schnell erkennen. Sobald Ihr die Wehen richtig beatmen müsst, könnt ihr sicher sein, dass die Geburtsphase des Kindes begonnen hat. Ein weiterer Unterschied zu den Vorwehen liegt in ihrer Dauer. Erst wenn die Wehen länger als 40 Sekunden andauern, haben sie genug Kraft für die Geburt.
 
Tipp: Wenn Ihr nicht sicher seid, ob es sich um "echte" Wehen handelt oder nicht, steigt in die Badewanne. Im warmen Wasser verstärken sich "echte" Wehen, Vorwehen lassen nach.
Bei einem Wehenabstand von 5 Minuten, wobei immer vom Beginn einer Wehe an gerechnet wird, solltet ihr in die Klinik fahren, bzw. die Hebamme informieren.
 
Blasensprung
 
Ein sehr häufiges Zeichen für den Geburtsbeginn ist der Abgang von Fruchtwasser, also der Blasensprung, der ohne jede Vorankündigung eintritt. Dabei geht das Fruchtwasser tröpfchenweise oder schwallartig ab. Es riecht leicht süßlich und fühlt sich seifig an. Fruchtwasser kann auch nicht wie Urin zurückgehalten werden. Wenn die Fruchtblase platzt, heißt das immer, daß durch Wehen ein gewisser Druck entstanden ist, auch wenn diese selbst noch nicht spürbar sind. In den meisten Fällen setzt nach dem Blasensprung eine starke Wehentätigkeit ein, da der Kopf des Babys nun direkter auf den Muttermund drückt. Aber auch wenn keine Wehen da sind, muß das Kind innerhalb von 24 Stunden auf die Welt kommen, da es nun ungeschützt vor Keimen im Mutterleib liegt.
 
Bei einem vorzeitigen Blasensprung solltet Ihr Euch wirklich hinlegen und nach Möglichkeit nicht mehr laufen, wenn bekannt ist, dass das Köpfchen noch nicht fest im Becken ist. Das Problem beim Laufen ist, dass die Nabelschnur nach vorne fallen kann, durch die Sogwirkung beim Ausfließen des Fruchtwassers und durch die Schwerkraft. Dadurch kann es zum gefürchteten Nabelschnurvorfall kommen und das Köpfchen des Kindes rutscht hinterher, drückt es dabei die Nabelschnur ab, ist die Sauerstoffversorgung unterbrochen und das Baby kann innerhalb kürzester Zeit sterben!
 
Wenn Ihr also gezwungen seid dennoch aufzustehen, sollte der Notarzt eigentlich sofort vaginal untersuchen.
 
Andere Anzeichen
 
"Es zeichnet" sagen Hebammen, wenn ein mit leichten Blutspuren durchsetzter, schleimiger Ausfluss auftritt. Dies bedeutet, dass sich der Muttermund ein wenig geöffnet hat, so daß sich der Schleimpfropf löst, der ihn während der Schwangerschaft verschlossen hielt. Wenn der Schleimpfropf abgeht, kann es noch eine ganze Weile dauern - manchmal noch mehrere Tage - bis die Wehen richtig einsetzen. Trotzdem wisst Ihr: Die Geburt steht unmittelbar bevor.
 
Ihr solltet jedoch beachten, dass jede Blutung, die mehr ist als mit Blutfäden durchzogener Schleim, in der Klinik bzw. von der Hebamme zuhause abgeklärt werden muß. Besonders hellrotes Blut, dass annähernd periodenstark ist, könnte ein Hinweis auf eine vorzeitige Plazentalösung oder andere Probleme sein.
  • Es gibt mehrer verschieden Arten an denen Ihr erkennen könnt, dass ein Geburtsbeginn bevorsteht. Doch wie sind die körperlichen Anzeichen einer Geburt. Wie kann man die Vorwehen erkennen? Gibt es Zeichen für die Wehen oder sind es nur Übungswehen? Erkennt die Vorwehen richtig.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    © Gewoldi - Fotolia.com

Infos zur Elternzeit
(Bundesfamilienministerium, Broschürenstelle, Postfach: 201551, 53145 Bonn, www.bfsfj.de - Artikelnummer 3415)

Infos zum Kindergeld gibt es beim örtlichen Arbeitsamt
(Bundesfamilienministerium, Broschürenstelle, Postfach: 201551, 53145 Bonn, www.bfsfj.de - Artikelnummer 3417).

Infos zum Thema Alleinerziehend beim Arbeitsamt
(Bundesfamilienministerium, Broschürenstelle, Postfach: 201551, 53145 Bonn, www.bfsfj.de - Artikelnummer 3606)

Staatliche Hilfen für Familien
(Bundesfamilienministerium, Broschürenstelle, Postfach: 201551, 53145 Bonn, www.bfsfj.de - Artikelnummer 3409)

Infos zum Thema Studieren mit Kind
(Bundesfamilienministerium, Broschürenstelle, Postfach: 201551, 53145 Bonn, www.bfsfj.de - Artikelnummer 3634)

Infos zur Unterhaltsvorschusskasse gibt es beim örtlichen Jugendamt.

Infos zur Mutter und Kind Stiftung
(finanzielle Unterstützung für einkommensschwache Eltern) gibt es bei den Familienbildungsstätten oder Elternschulen.

Infos zur Sozialhilfe (Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft, Postfach 500, 53105 Bonn, www.baw.de).
Infos zur Berechnung des Teilzeitgehaltes
(Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft, Postfach 500, 53105 Bonn, CD-Rom - Artikelnummer C 130)
  • Weitere Informationen und Hilfen erhaltet Ihr über die folgenden Beiträge und Links.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    Susanne Richter / pixelio.de

"Seht es treibt an den Strand.
Noch tragen es die Wellen.
Stoßen es etwas höher den Strand hinauf.
Setzen es schließlich ab.
Nun ist es frei. Und verwirrt von seiner Freiheit.
Stört nichts. Laßt es. Laßt es gewähren. Laßt ihm Zeit.
Geht die Sonne mit einem Ruck auf?"



(Frederick Leboyer)


Ideal wäre also ein Zimmer, in dem sich die Schwangere wohlfühlt, das Gemütlichkeit und Geborgenheit ausstrahlt. Sehr erfreulich ist, daß immer mehr Kliniken ihre Geburtsabteilung umgestalten und ruhige Farben, Pflanzen, Musik und Düfte Einzug halten.

Die Gebärende sollte von unwichtigen Dingen und Geräuschen ferngehalten werden, wie beispielsweise Telefon, Türglocke, Straßenlärm. Jede noch so belanglose Störung kann die Frau in diesem Moment irritieren. Sie soll sich zurückziehen und gänzlich auf des Geschehen in ihrem Körper konzentrieren können.

Der kleine Mensch sollte in einer ruhigen, angenehmen Atmosphäre geboren werden können. Also lieber Kerzenschein zur Begrüßung, als Neonlicht, angenehme Wärme und nicht kalte Luft, um den Neugeborenen den Temperaturschock zu erleichtern.

Der Übergang von drinnen nach draußen kann einem Menschen bei seiner Geburt nicht erspart werden. Er ist wichtig für die Aktivierung der Lebensfunktionen. Das Neugeborene muß deutlich spüren, daß eine Veränderung stattgefunden hat. Dazu tragen aber schon die Wehen, der enge Geburtskanal und der Druckunterschied bei. Die Geburtshelfer sollten dem Kind Zeit lassen, langsam auf der Welt anzukommen, behutsam in die Welt des Lichtes, der Härte und Kälte zu gleiten.

Sobald das Baby gut atmet, ist nichts auf der Welt wichtiger, als daß Mutter und Kind sich fasziniert betrachten, betasten, spüren, und sich damit auf ihre eigene spontane Weise begrüßen können. In den ersten Minuten des Lebens brauchen sie dazu nichts weiter als ihre Ruhe - in einem warmen, abgedunkelten Raum, in dem man sie unbeobachtet und ungestört läßt.

Aufmerksame Geburtshelfer ziehen sich nach der Geburt erst einmal zurück, bleiben jedoch rufbereit. Sich zu versichern, daß Mutter und Kind die Geburt komplikationslos überstanden haben und das Kind mit vorgewärmten Tüchern zu versorgen, nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Das Abnabeln, die Nachgeburt, eine evtl. Dammnaht, das Wiegen und Messen des Neugeborenen - all das kann warten.



Diesen Ablauf möchte Leboyer uns nahelegen und es dem Kind damit ermöglichen, sanft geboren zu werden.

Ich bin da, ich habe es geschafft.
Es war schwer und ich hatte Angst.
Aus der wohligen Wärme kam ich in die Kälte.
Aus dem geborgenen Dämmern in ein helles Licht.
Nun hänge ich zwischen Himmel und Erde und ringe nach Luft.
Nichts anderes kann ich als schreien.
Und ich schreie und atme.
Endlich, ich bewege Arme und Beine.
Auf einmal habe ich viel Platz.
Ich kann mich nirgends festhalten. Nichts umgibt mich.
Ich bin ganz allein.
Da umfaßt mich etwas, warm und leicht.
Und streichelt und wiegt mich wieder und wieder.
Und ich höre eine Stimme, die ich schon lange kenne.
Da bin ich ganz still und ich weiß, jetzt wird alles wieder gut.




(Verfasser unbekannt)

  • Leboyer, der Begründer der "sanften Geburt" will mit diesem Begriff keineswegs aussagen, daß der Geburtsablauf sanft ist, sondern daß alle Beteiligten dem Kind den Übergang vom Mutterleib in unsere Welt so sanft wie möglich gestalten sollten. Damit meint er die Geburtsatmosphäre in der Umgebung der werdenden Mutter und des Neugeborenen.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    © robhainer - Fotolia.com

Solche und ähnliche Fragen und Verunsicherungen sind für eine schwangere Frau sehr belastend. Sie gerät förmlich unter Leistungsdruck auf Kommando Wehen produzieren zu müssen. Dadurch verspannt sie sich jedoch immer mehr und das Loslassen wird immer problematischer. Deshalb mein Rat an alle die erst am Anfang ihrer Schwangerschaft sind: Überlegt Euch gut, wen ihr den Geburtstermin mitteilt. Es erspart Euch eine Menge Aufregung, wenn ihr den Termin nicht als Stichtag, sondern als Zeitspanne bestimmt. (bspw. Mitte Januar), denn die wenigsten Babys halten sich an ihren errechneten Geburtstag. Zehn Tage vor und zehn Tage nach dem errechneten Stichtag, ist die Frist, in der normalerweise mit der Geburt gerechnet werden kann.
 
Sie gerät förmlich unter Leistungsdruck auf Kommando Wehen produzieren zu müssen. Dadurch verspannt sie sich jedoch immer mehr und das Loslassen wird immer problematischer. Deshalb mein Rat an alle die erst am Anfang ihrer Schwangerschaft sind: Überlegt Euch gut, wen ihr den Geburtstermin mitteilt. Es erspart Euch eine Menge Aufregung, wenn ihr den Termin nicht als Stichtag, sondern als Zeitspanne bestimmt. (bspw. Mitte Januar), denn die wenigsten Babys halten sich an ihren errechneten Geburtstag. Zehn Tage vor und zehn Tage nach dem errechneten Stichtag, ist die Frist, in der normalerweise mit der Geburt gerechnet werden kann.
 
Für die werdende Mutter ist jeder Tag nach dem Stichtag eine harte Geduldsprobe. Um sicherzugehen, daß das Baby noch gut versorgt wird, muß die werdende Mutter ab dem Stichtag alle zwei Tage zur ärztlichen Untersuchung. Was kann Euch dort erwarten?
Am Wehenschreiber kontrolliert der Arzt die kindlichen Herztöne. Da die Fruchtwassermenge nicht unter einen bestimmten Stand sinken darf, mißt sie der Arzt per Ultraschall. Durch den Muttermund kann der Arzt mit einer Art beleuchteten Fernrohr bei der Amnioskopie die Farbe des Fruchtwassers sehen. Allerdings ist diese Untersuchung nur bei bereits geöffnetem Muttermund schmerzfrei möglich. Es wird versucht anhand der Farbe des Fruchtwassers festzustellen, ob das Kind noch gut versorgt wird. Klares Wasser und sichtbare Vernixflocken (Käseschmiere) bedeuten, daß das Baby keinesfalls übertragen ist und noch Zeit hat. Beginnt sich das Wasser bereits grünlich zu verfärben, wird es Zeit für geburtseinleitende Maßnahmen. Es gibt viele Mediziner, die diese Untersuchung nicht durchführen, da sie nur geringe Aussagekraft hat, weil nur der untere Teil der Fruchtwassermenge beurteilt werden kann. Aufgrund des fest in den Geburtskanal eingetretenen Kopfes des Babys kann eine ungenügende Wasserzirkulation gegeben sein, also der obere Teil sich bereits verfärbt haben, während der untere noch klar ist. Eure Hormonwerte können durch eine Blutabnahme bestimmt werden. Dabei genügt jedoch keine einmalige Bestimmung. Bei wiederholten Werten kann die Verlaufskurve deutlich aussagen, ob die Plazenta das Baby noch ausreichend versorgt. Hierbei handelt es sich aber um eine relativ teure Labormethode. Im Krankenhaus kann ein Oxytozinbelastungstest (OBT) durchgeführt werden. Hiebei wird Euch eine Infusion gelegt, die ein wehenförderndes Hormon enthält. Mit dieser Methode kann die Versorgung des Kindes auch überprüft werden. Häufig wird statt der Infusion auch ein Nasenspray benutzt, aber dies bedeutet eine unkontrollierte Dosierung.  
Kinder auf die Welt "zwingen" zu wollen ist nur für den Notfall einer Mangelversorgung der richtige Weg. Das Baby ist ein eigenständiges Wesen. Das Startsignal für die Geburt kommt von ihm. Mütter sollten es höchstens ein bischen locken, aber nicht drängen. Treppensteigen bis zur Erschöpfung oder heiß baden bis zum Umfallen sind radikale Maßnahmen, mit denen Ihr Euch nur selbst unter Druck setzt.
Am wichtigsten ist in dieser Situation Ablenkung. Ihr solltet nicht zu Hause auf dem Sofa liegen bleiben und in den Bauch horchen. Auch wenn Ihr über den Termin seid, seid ihr nicht krank. Ihr dürft alles machen, was Euch guttut. Bewegung an der frischen Luft oder schwimmen, hält den Kreislauf in Schwung. Habt Ihr Lust mit Eurem Partner zu schlafen - macht das! Es kann sogar sein, daß die Geburt dadurch beginnt, denn im Sperma befinden sich die gleichen Prostaglandine, die auch zur Geburtseinleitung benutzt weden. Das Hormon macht den Muttermund weicher, hat aber diese Auswirkung nur, wenn der Muttermund geburtsreif ist.
Sosehr die meisten Mütter ihr Baby auch herbeisehnen, es kann sein, daß Ihr innerlich noch nicht bereit seid, Euer Kind loszulassen. Sprecht mit Eurem Baby, sagt ihm daß seine Zeit jetzt da ist.
Ihr könnt auch versuchen, Euer Baby mit sanften Mitteln zu locken:
Trinkt Himbeerblättertee! Ab der vollendeten 34 SSW raten viele Hebammen zum regelmäßigen Genuß von etwa drei bis vier Tassen. Die Wirkungsweise ist noch nicht wissenschaftlich belegt, aber es gibt sehr viele Hebammen, die darauf schwören. Als homöopathische Geburtshilfe gilt Pulsatilla. Sie hilft, wenn Ihr Beschwerden psychischer Natur habt. Das homöopathische Mittel Caulophyllum hilft bei einem am Geburtstermin unreifen Muttermundsbefund, bei dem der Gebärmutterhals noch fast erhalten ist, bei falscher Wehentätigkeit, d.h. wenn die Wehen zu schwach und erfolglos sind und bei Fruchtwasserabgang ohne Wehentätigkeit.  
Sind jedoch deutliche Zeichen wie Ängste, schlimme Ahnungen, Unruhe, ständige erfolglose Wehen oder besorgniserregende Untersuchungsergebnisse festzustellen, dann muss die Geburt eingeleitet werden.
  • Der errechnete Geburtstermin ist da, aber nichts geschieht, nur die Anspannung wächst. Sehr viele Frauen lassen sich verunsichern, denn plötzlich werden sie bald täglich gefragt: "Jetzt wird es aber Zeit, daß das Baby kommt. Machst Du Dir keine Sorgen? Was sagt denn der Arzt dazu? Weißt Du, damals bei meiner Schwangerschaft wurde die Geburt am Termin eingeleitet, um das Kind nicht zu gefährden... etc. etc. "
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Eröffnungphase

Die Eröffnungswehen dauern von Wehenbeginn bis zur Öffnung des Muttermundes von etwa sieben bis acht Zentimeter. Sie können von sehr unterschiedlicher Dauer sein (4 bis 24 Stunden). Je weiter sich der Muttermund öffnet, desto kraftvoller und schmerzhafter werden die Wehen. Vielleicht werdet Ihr denken, "wie soll ich das bloß bis zum Ende aushalten, wo es jetzt schon so weh tut und der Muttermund erst drei Zentimeter eröffnet ist?" Diese Zweifel an den eigenen Kräften sind in der frühen Eröffnungsphase ganz normal. Ihr werdet jedoch bald merken, wie sich Euer Körper auf die kräftigeren Wehen einstellt und herausfinden, wie Ihr die Schmerzen mit Atmung, Entspannung und Bewegung gut bewältigen könnt.

Das Baby leidet nicht unter dem kräftigen Zusammenziehen der Gebärmutter, es ist ihm vertraut und wirkt wie eine belebende Massage, die alle seine Orgene und besonders das Atemsystem dazu anregt, ihre volle Funktion aufzunehmen.
Vielleicht hilft es Euch, wenn Ihr nach jeder Wehe denkt: "die habe ich hinter mir, die kommt nicht wieder..."


Übergangsphase

Die Übergangswehen sind die kräftigsten Geburtswehen, sie bedeuten für die gebärende Frau, über sich selbst hinauszugehen, ihre Leistungsgrenze zu überschreiten und sich ganz und gar für das Kind zu öffnen. Für Euer Baby bedeutet diese Phase, den Übergang von der Gebärmutter in das mütterliche Becken zu finden.

In der Übergangsphase sind die Wehen fast unberechenbar, ihr Rhythmus läßt sich nicht mehr einschätzen. Bevor eine Wehe richtig anfängt, kann sie schon wieder vorbei sein, oder ein paar Wehen kommen so schnell hintereinander, daß es kaum eine Pause gibt.

Die Übergangsphase ist der schwierigste und schmerzhafteste Teil der Geburt. Die Schmerzen sind schier unerträglich, die Gefühle schwanken zwischen Verzweiflung und Zorn, das Gefühl "einfach nicht mehr zu können" wird übermächtig. Gegen dieses Gefühlschaos kann man sich nicht wehren, und Ihr solltet es auch gar nicht versuchen. Im Gegenteil!. Laßt Euren Gefühlen freien Lauf! Schreit, weint, schimpft!!! Die Geburtshelfer wissen unter welchem enormen Druck Ihr jetzt steht.


Austreibungsphase

Die Austreibungsphase ist die letzte Geburtsphase und wird häufig als Preßwehenzeit bezeichnet. Das Kind ist nun am Beckenboden angekommen und füllt den gesamten Raum des kleinen Beckens aus. Ihr spürt deshalb einen enorm starken Druck auf den Enddarm, müßt diesem Druck einfach nachgeben und wollt das Kind hinausschieben. Oft fühlt sich dieser Impuls zuerst an, als ob ihr zur Toilette müßtet. Diesen echten Preßdrang kann eine Frau niemals unterdrücken. Er wird unvorstellbar stark und machtvoll, der ganze Körper wird ergriffen von diesem unwiderstehlichen Reflex.

Die Abstände zwischen den Wehen können jetzt länger sein als davor. Sie bieten eine wohltuende und notwendige Erholungspause, sowohl für Euch, als auch für das Kind. Die Austreibungsphase kann von 30 Minuten bis zu mehreren Stunden dauern. Solange die Herztöne zeigen, daß es dem Baby gut geht, besteht kein
Grund zur Eile.

Laßt es Euch nicht nehmen, mit der Hand hinzufassen, sobald das Köpfchen aus der Vagina zum Vorschein kommt. Dieser Augenblick kann zu den bewegendsten Momenten Eures ganzen Lebens gehören.

Ihr müßt Euch für die allerletzten Wehen nicht aufs Bett legen, es sei denn Ihr möchtet es. Ansonsten kann das Baby herauskommen, wo immer Ihr gerade seid, wenn jemand nur rasch eine saubere Unterlage ausbreitet.
"Es ist geboren! Das schönste Gefühl auf Erden!"


Nachgeburtsphase

Mit der Geburt des Kindes ist die Geburt noch nicht ganz beendet. Während Ihr Euer Kind begrüßt setzen erneut Wehen ein. Dadurch löst sich die Plazenta von der Innenwand der Gebärmutter, wird samt Nabelschnurresten und Eihäuten durch die Vagina nach außen gestoßen. Arzt oder Hebamme schauen sich die Plazenta, die Nachgeburt, ganz genau an. Ist sie wirklich vollständig, oder sind Reste in der Gebärmutter geblieben? Sie könnten Blutungen und Entzündungen hervorrufen.

Mit vollendeter Nachgeburtsphase beginnt für die Frau das Wochenbett.
  • Der Geburtsablauf wird in vier Abschnitte eingeteilt: Die Phase der Eröffnungswehen, den kurzen Teil der Übergangsphase sowie die Austreibungsphase . Gefolgt werden diese drei Abschnitte durch die Nachgeburtsphase .
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Also mach mit und berichte über Dein Geburtserlebnis!
Derzeit sind über 500 verschieden Geburtsberichte im Forumbereich z.B.:
> Klinikgeburten
> Saugglocken- und Zangengeburten
> Kaiserschnitt
> Wassergeburten
> Hausgeburten
> Geburtshaus
> Frühgeburten
> Mehrlingsgeburten
  • Ein Kind zur Welt zu bringen, ist eine außergewöhnliche Erfahrung, egal wie das Baby das Licht der Welt erblickt. Eine der besten Möglichkeiten für werdende Mütter sich auf die Geburt ihres eigenen Babys einzustellen ist, wenn die wahren Experten zu Wort kommen - andere Mütter.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der von meiner Hebamme und meiner Gynäkologin empfohlenen Rhizinusöl-Methode gemacht. Genau eine Woche nach dem errechneten Termin, ohne das unser Baby sich irgendwie ankündigte, hatte ich einfach keine Geduld mehr: abends nahm ich den Rhizinus-Drink (reichlich Rhizinusöl gemixt mit viel Aprikosensaft, damit es nicht gar so scheußlich schmeckt...). Als Wirkung, noch bevor mein Darm reagieren konnte, platzte gut drei Stunden später die Fruchtblase und es setzten die Wehen ein. Nach sechs Stunden war unser Sohn dann auf der Welt.
Wenn ich diese Prozedur nochmal durchmachen müßte, würde ich den "Cocktail" allerdings morgens nehmen, und mir vorher noch eine Nacht Schlaf gönnen!

Autor::Eva Mader-van Loo ED.vanloo(-at-)t-online.de

Meine Tochter Franziska sollte eigentlich am 01. Oktober geboren werden. Es gab allerdings keine Anzeichen irgendwelcher Wehentätigkeit. Meine Freundin ist Hebamme - ich habe sie sicher sehr genervt in dieser Zeit. Sie hat mir immer sehr geholfen, denn die Sorgen und Ängste um unsere Tochter waren sehr groß und aufgrund einer kompletten Nabelschnurumschlingung auch mehr als begründet. Schon mehr als eine Woche vor dem errechneten Termin stand unser Telefon nicht mehr still. Laufend rief jemand an und fragte, wieso ich noch da sei. Als es überhand nahm, kauften wir kurzerhand einen Anrufbeantworter, auf dem wir mitteilten, daß wir ganz bestimmt alle anrufen werden, sobald das Baby da ist. Es war eine stressige Zeit für uns, denn irgendwie fühlte ich mich unter Druck gesetzt. Am Morgen des 09. Oktober wurden dann die Wehen künstlich eingeleitet. Als die Verwandt- und Bekanntschaft erfuhr, daß ich nun im Krankenhaus sei, beruhigte sich alles. Nun konnte es ja nicht mehr lange dauern. Um 11.28 Uhr des 11. Oktober war es dann soweit. Es ist alles gutgegangen, unsere Tochter ist kerngesund. Mein Fazit aus dieser Zeit ist: Nie wieder werde ich den scheinbar genauen Termin verkünden. Wenn ein zweites Baby kommt, werde ich den "offiziellen" Termin um mindestens zwei Wochen nach hinten verlegen, um dann viel entspannter zu sein. Aber einen Spaß hatten wir auch: Bei einem Spaziergang trafen wir eine Schulkameradin von mir, die fragte, wann es soweit sei. Als ich sagte: Heute! (Es war der 1.10.) wurde sie ganz still. Das Gesicht werden wir nie vergessen...

Autor: Evelyn wolfsdorf(-at-)rz.uni-leipzig.de

Der errechnete Termin war der 11.03.99. Schon einige Tage vor diesem Termin, klingelte ständig das Telefon und besorgte Verwandte und Freunde fragen, ob ich denn nun mal endlich was merken würde. Doch das war ja nicht der Fall und so ging ich immer schön brav immer noch zu meinem Frauenarzt, der mir auch keine große Hoffnung machte. Zu Hause versuchte ich die Wehen mit langen heißen Bädern in Gang zu bringen, aber alles half nichts.

Schließlich ließ mich mein Arzt, als ich 10 Tage über dem Termin war, ins Krankenhaus einweisen. Dort versuchte man am ersten Tag mit einer Tablette, die direkt vor dem Muttermund gelegt wurde, die Wehen einzuleiten. Doch nichts tat sich, auch nicht mit der zweiten Tablette. Danach mußte ich einen Tag Pause machen, um die Gebärmutter nicht zu sehr zu strapazieren, aber es wurde mir auch gesagt, daß es sein könnte, daß die Tabletten erst verzögert wirken könnten und die Wehen an diesem Pause-Tag einsetzten könnten. Aber auch da war nichts zu verzeichnen. Am dritten Tag wurde mir ein Gel gespritzt, das eigentlich immer recht gut und schnell helfen sollte.

Mittlerweile hatten mir einige Gynäkologen und noch mehr Hebammen untersucht und alle sagen, daß der Muttermund sich "sakral" um das Köpfchen gelegt hätte und - so deute ich diese Aussagen - etwas nach hinter verrutscht sei. Leider konnte auch an diesem Tag keine Wehentätigkeit verzeichnen und es mußte wieder ein Tag Pause geamacht werden. Diese Zeit im Krankenhaus war wirklich recht hart, ich habe meinem Mann jeden Abend, wenn er nach Hause fahren wollte, die Ohre vollgeheult, weil ständig auch dort noch das Telefon klingelte und die Leute fragten, ob denn die Tabletten oder das Gel etwas geholfen hätte. Ich machte mir schlimme Gedanken, was mit dem Kind sein könnte und ob alles noch im Mutterleib in Ordnung sei.

Am 5. Tag bekam ich nochmal Zäpfchen und spürte auch ganz leichte Wehen im Rücken, die jedoch nicht sehr lange anhielten. Ich wurde am Nachmittag noch vom Chefarzt selbst untersucht, der mit seinem Finger den Muttermund zurück an die richtige Stelle zog und ihn damit auch gleichzeitig auf 2 cm öffnete. Doch an diesem Tag tat sich immer noch nichts.

Langsam aber sicher machten sich jetzt alle Gedanken, nicht nur die Freunde und Verwandten, sondern auch die Hebammen und die Ärzte.... Na ja, aber am 6. Tag in der Klinik legte man mir noch eine letzte Tablette, die dann tatsächlich die Wehen auslöste.

So lange ich vorher gewartet hatte - insgesamt waren es 15 Tage - so schnell ging dann die Geburt. Im Kreissaal selbst war ich ca. 2 Stunden und hatte nur 2 Preßwehen.

Doch ich muß sagen, daß ich ein solches Erlebnis keiner Schwangeren gönne. Hätte ich nicht meinen Mann gehabt, der mich immer wieder geduldig getröstet hätte, weiß ich nicht, wie ich diese Zeit verkraftet hätte.

Autor:: christian(-at-)herzyk.de
  • Wir haben Euch nach Euren Erfahrungen nach Geburtseinleitungen gefragt und haben von Euch viele Antworten bekommen. Kann man das empfehlen oder ist es schmerzhaft? Welche Risiken gibt es und ist es schmerzhaft? Bibt es Geburtseinleitung nach Wunsch? Schluckt man eine Tablette?
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Nach der Geburt

Standesamt: Geburtsurkunde 4-fach ausstellen lassen. Zeitung: Geburtsanzeige an Zeitung und Familie.
Krankenkasse meldet sich, dann Geburtsurkunde hinschicken und weitere Gewährung von Mutterschaftsgeld beantragen
Krankenkasse: Mitgliedschaft des Kindes beantragen und Versicherungskarte zuschicken lassen für Kind
Krankenkasse: Härtefallregelung evtl. beantragen für kostenlose Medikamente
Einwohnermeldeamt: Lohnsteuerkarten (Kinderfreibetrag und Lohnsteuerklassen) ändern lassen (vom Arbeitgeber holen und danach an ihn zurück geben)
Einwohnermeldeamt: Haushaltsbescheinung für Kindergeld und evtl. Beihilfe
Einwohnermeldeamt: Aufenthaltsbescheinigung für Kindergeld
Jugendamt: Erziehungsgeldantrag an Jugendamt schicken
Arbeitsamt Familienkasse: Kindergeldantrag hinschicken
Rückbildungsgymnastikkurs anmelden
Rentenversicherung: informieren (Antrag auf Kindererziehungszeiten)
Unfall-, Lebensversicherung, priv.Zusatz-Krankenversicherung abschließen für Kind
Vermieter informieren, weitere Person im Haushalt
Mütter im Erziehungsurlaub: alle neuen Lohnsteuerkarten beim Arbeitgeber abgeben
Finanzamt: zur Einkommenssteuererklärung die Anlage Kinder zuschicken lassen

Nur für den Öffentlichen Dienst

Personalstelle: Antrag auf Änderung des Ortszuschlages auf familienbezogenen Ortszuschlag
Personalamt: Antrag auf einmalige Geburtsbeihilfe (Erstlingsausstattung) für städt. Angestellte (früher 125 €)
Erziehungsgeld (Antragsformulare gibt es üblicherweise beim Bezirksamt)

  • Was brauche ich nach der Geburt? Die folgende Checkliste hilft Dir.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Bereits in der Schwangerschaft ist das Ungeborene bestimmten Gefahren ausgesetzt. So können beispielsweise Viren und Bakterien von Dir über die Plazenta auf Dein Baby übertragen werden. Das kann zu Schädigungen des Kindes, im schlimmsten Fall zu Fehl-, Früh- oder Todgeburten führen.
Doch Du kannst dem vorbeugen. Und zwar indem Du Deinen Impfschutz auf den richtigen Stand hälst bzw. bringst. Du solltest also bei Kinderwunsch bzw. mindestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft den Impfschutz überprüfen lassen. Dafür gehst Du am besten mit Deinem Impfpass zum Frauenarzt. Der Frauenarzt prüft den aktuellen Impfschutz und kann wichtige fehlende Impfungen noch rechtzeitig nachholen.

Gegen folgende Krankheiten sollte unbedingt ein ausreichender Impfschutz bestehen:
Masern
Masern zählt zu einer der ansteckendsten Erkrankungen. In der Schwangerschaft kann eine Masern-Erkrankung zu einem erhöhten Risiko von Fehl- bzw. Totgeburten führen und auch das Risiko der Säuglingssterblichkeit ist erhöht.
Mumps
Mumps oder Ziegenpeter wird oft für eine typische Kinderkrankheit gehalten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können daran erkranken. Erkrankst Du in der Schwangerschaft an Mumps, steigt das Risiko einer Fehl- bzw. Totgeburt.
Röteln
Infizierst Du Dich in der Schwangerschaft mit Röteln kann diese Infektion auf das Ungeborene übergreifen. Für das Ungeborene besteht dann ein erhöhtes Risiko für geistige Schäden und körperliche Fehlbildungen. Je nach dem Zeitpunkt der Infektion, kann es zu einer Früh – oder schlimmsten Fall zu einer Totgeburt kommen.Übrigens, in der Regel erfolgt die Rötelimpfung in Kombination mit den Impfungen gegen Masern, Mumps und Windpocken. Bei all diesen Impfstoffen handelt es sich um sogenannte Lebendimpfstoffe, die in der Schwangerschaft nicht verabreicht werden dürfen, deshalb muss bzw. sollte die Impfung mindestens drei Monate vor der Schwangerschaft erfolgen.
Windpocken (Varizellen)
Windpocken sind eine durch Viren ausgelöste und per sogenannter Tröpfcheninfektion übertragene Erkrankung. Besonders gefährlich sind Windpocken bis zur 21. Schwangerschaftswoche bzw. dann auch um den Geburtstermin. Eine Infektion mit Windpocken in der Schwangerschaft kann für Dein Kind schwerwiegende Folgen haben. So können sich Muskeln und Skelett nicht ausreichend entwickeln, auch die Entwicklung des Nervensystems wird gestört und darüber hinaus kann es zu Schädigungen der Haut kommen. Besonders kritisch ist es, wenn die werdende Mutter kurz vor oder kurz nach der Geburt an Windpocken erkrankt. Für die Mutter besteht dann ein erhöhtes Risiko in Folge der Infektion an einer Lungenentzündung zu erkranken. Und erkrankt das Neugeborene ebenfalls an den Windpocken, dann kann es schlimmsten Fall sterben. So sterben etwa 30 Prozent der erkrankten Neugeborenen.

Tipp

Bist Du Dir nicht sicher, ob Du schon mal an Windpocken, Röteln, Mumps etc. erkrankt warst – kannst Du z.B. beim Frauenarzt Dein Blut auf mögliche Antikörper untersuchen lassen.
Keuchhusten
Bei Keuchusten handelt es sich um eine von Bakterien hervorgerufene Erkrankung, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Es reicht also ein kleines Tröpfchen, was beim Niesen oder Husten oder Sprechen übertragen wird, für die Infektion aus.
Keuchhusten ist für ein Baby bzw. Kind eine ernsthafte Erkrankung. So ist das Kind von heftigen Hustenanfällen geplagt und die vollständige Heilung kann Wochen und manchmal sogar Monate dauern. Für Säuglinge kann Keuchhusten auch lebensbedrohlich sein.
Deshalb lass unbedingt Deine Impfschutz überprüfen. Gleiches gilt auch für das unmittelbare Umfeld des Kindes, also Geschwister, Großeltern, Onkel und Tante etc. sollten den notwendigen Impfschutz haben, um den Säugling nicht anzustecken. Wichtig zu wissen ist, weder Impfung noch einmalige Erkrankung hinterlassen lebenslangen Impfschutz vor Keuchhusten. Das heißt, der Impfschutz muss regelmäßig aufgefrischt werden. Ein ausreichender Schutz gegen Keuchhusten ist in der Regel nur gegeben, wenn eine Impfung oder Erkrankung in den letzten 10 Jahren war.

Impfung auch noch während der Schwangerschaft möglich?

Nun bist Du doch schneller schwanger geworden als eigentlich geplant bzw. gedacht. Dein Impfschutz konnte somit nicht mehr rechtzeitig auf den notwendigen Stand gebracht werden. Was nun?

Grundsätzlich heißt es erstmal – Ruhe bewahren!
Dann halte Rücksprache mit Deinem Frauenarzt. Gemeinsam mit Deinem Arzt könnt Ihr überlegen und besprechen, welche noch fehlende Impfung unbedingt nachzuholen ist. Dabei ist eine Risiko-Nutzen-Abwägung unverzichtbar. Konkret heißt das, die möglichen Risiken der Impfung müssen geringer sein, als das Risiko das eine mögliche Erkrankung für Mutter und Kind mit sich bringen würde.
Auf nicht unbedingt notwendige Impfungen sollte deshalb besser verzichtet werden. Vor allem auf Impfungen mit Lebendimpstoffen, wie z.B. gegen Masern, Gelbfieder, Mumps, Röteln und Varizellen.
Ist die Impfung erfolgt, zu einem Zeitpunkt wo Du bereits schwanger warst, aber davon nichts gewusst hast,dann ist das kein Grund für einen möglichen Schwangerschaftsabbruch.
Fällt die Schwangerschaft in die typische Grippezeit, dann wird in aller Regel auch eine Grippeschutzimpfung empfohlen.

Das Umfeld

Auch Dein Umfeld, das heißt Familie und Freunde, sollten einen ausreichenden Impfschutz haben. Spätestens mit Geburt Deines Kindes solltest Du unbedingt darauf achten, dass – wenn möglich und beeinflussbar – nur Menschen in die Nähe des Babys kommen, die ausreichend geimpft sind. Dein Nachwuchs verfügt zwar anfangs über den sogenannten „Nestschutz“ , das heißt er profitiert von Deinem Impfschutz, doch der reicht nicht aus bzw. geht mit der Zeit auch verloren. Dein Baby muss erstmal ein eigenes stabiles Immunsystem aufbauen, Unterstützt wird das z.B. durch das Stillen mit Muttermilch, aber auch durch Impfungen. Allerdings, um das Kind in der Zeit nicht zusätzlich zu gefährden, ist es am besten, wenn alle Kontaktpersonen über einen umfassenden Impfschutz verfügen.
Das heißt,

Kinder sollten dem Alter entsprechend geimpft sein und alle erwachsenen Personen sollten notwendige Auffrischungsimpfungen haben.
Der Impfschutz lässt sich problemlos z.B. vom Hausarzt anhand des Impfpasses nachprüfen. Fehlende Impfungen kann der dann sofort nachholen.

Fazit

Lass Deinen Impfschutz regelmäßig von Deinem Arzt prüfen und hole fehlende Impfungen unverzüglich nach. Wünschst Du Dir ein Kind, dann solltest doch noch mehr Wert auf den wichtigen Impfschutz legen!
  • Auf der Liste Deiner Wünsche steht es nun ganz oben – ein Baby. Du fühlst Dich reif und bereit, der richtige Partner ist auch gefunden – dem Mutter werden steht nun also nichts mehr im Wege. Doch ganz wichtig bei Kinderwunsch ist auch, einen ausreichenden und umfassenden aktuellen Impfschutz zu haben. Adeba.de informiert Dich zu diesem Thema.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Und Männer leiden mindestens ebenso stark wie Frauen, wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Männer fühlen sich in der Ehre gekränkt, am Boden zerstört und als Versager. Auch das sind mit Gründen dafür, warum Unfruchtbarkeit beim Mann immer noch ein Tabuthema ist. Und das, obwohl nicht wenige Männer unfruchtbar sind.
Ursachen
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei Männern die Fruchtbarkeit bis zum 40. Lebensjahr langsam abnimmt, danach verringert sie sich rascher. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ursachen für Unfruchtbarkeit. Wichtig in dem Zusammenhang, einige Fruchtbarkeitsstörungen lassen sich durch eine Änderung der Lebensweise durchaus beheben.
Im Prinzip kann aber von folgenden Ursachen gesprochen werden, bei denen es zu einer Unfruchtbarkeit kommen kann:
Keine oder zu wenig Spermien im Ejakulat

Enthält das Ejakulat keine oder nur wenig Spermien, dann ist die häufigste Ursache eine Unterbrechung im Samenleiter. Eine weitere Ursache kann sein, dass Muskeln, die normalerweise für den Druckaufbau verantwortlich sind und das Sperma in den Penis pressen, nicht richtig funktionieren. Also dort eine Weiterleitung nicht erfolgt. Wenige Spermien im Ejakulat lässt sich aber auch auf körperliche Ursachen wie beispielsweise Rauchen, übermäßigen Alkoholgenuss, Drogenmissbrauch und Stress zurückführen. Auch Geschlechtskrankheiten können eine mögliche Ursache sein. Dadurch wird die Spermienproduktion beeinträchtigt. Nur in sehr sehr wenigen Fällen werden im Hoden gar keine Spermien produziert. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine hormonelle Störung vorliegt oder in der Kindheit eine Mumpserkrankung vorlag.
Anomalitäten der Spermien

Die häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit beim Mann hängen mit der Qualität des Spermas zusammen. Insbesondere Anomalie der Zahl, Beweglichkeit und/oder Form der Samenzellen.
Impotenz

Bei Impotenz kann aufgrund einer fehlenden oder mangelnden Erektion kein Geschlechtsakt vollzogen werden. In Deutschland sind davon etwa drei bis sechs Millionen Männer betroffen. Mitverantwortlich sind Krankheiten, die Nerven und Gefäße negativ verändern, wie zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen. Ein niedriger Hormonspiegel oder psychische Ursachen können ebenfalls zu Impotenz führen.
In jedem Fall kann eine genaue Diagnose nur von einem Arzt gestellt werden. Experten dafür sind Ärzte mit der Zusatzqualifikation Andrologie. Allerdings ist es beim Mann dennoch schwieriger, die genaue Ursache der Sterilität herauszufinden. Was vor allem auch daran liegt, dass über die männlichen Geschlechtsorgane noch relativ wenig bekannt ist.

Untersuchungen
Samenanalyse

Die wichtigste Untersuchung ist die Samenanalyse. Dabei wird eine Samenprobe durch Masturbation gewonnen, der Samenerguss in einem sterilen Behälter aufgefangen. Im Labor wird das Sperma dann unter dem Mikroskop beurteilt und auf die einzelnen Aspekte hin überprüft. Geprüft wird dabei,die Menge (Anzahl der einzelnen Samenfäden), die Beweglichkeit (Schwimmfähigkeit der Samenzellen), die Morphologie (Form der Samenzellen) und ihre Vitalität (Lebens- und Überlebensfähigkeit der Samenzellen) Die Ergebnisse werden dann in einem Spermiogramm zusammengefasst.
Spermientest

Liegt eine sehr schlechte Samenqualität vor, dann kann es in einigen Fällen erforderlich sein, einen weiteren Spermientest durchzuführen. Dabei wird dann geprüft, ob die Spermien für eine Reagenzglas-Befruchtung geeignet sind. Dafür müssen ausreichend viele bewegliche Samenzellen gewonnen werden, die dann die Eizelle im Labor befruchten können.
Immunobead-Test

Besteht der Verdacht, dass vom Abwehrsystem der Frau gebildete Abwehrkörper in der Gebärmutterschleimhaut die Spermien nicht durchlassen oder männliche Antikörper die Samenzellen schwächen, erfolgt ein Immunibead-Test. Dabei werden die eventuellen Antikörper im Blut oder im Gebärmutterschleim sowie auf den Samenzellen nachgewiesen.
Ultraschall

Eine Ultraschalluntersuchung der Hoden bringt Klarheit darüber, ob eventuell Krampfadern oder ein Verschluss der männlichen Samenwege vorliegen.
Hodenbiopsie

Können im Ejakulat keine Spermien nachgewiesen werden und ein Verschluss der Samenwege liegt nicht vor, dann lässt sich mit einer Hodenbiopsie prüfen, ob trotzdem Sperma produziert wird. Bei einem kurzen operativen Eingriff wird dafür ein kleines Gewebestück des Hodens entnommen und unter dem Mikroskop auf vorhandene Samenzellen untersucht.

Es gibt Behandlungsmöglichkeiten für Fruchtbarkeitsstörungen beim Mann. Dabei hängt die Art der Behandlung von der diagnostizierten Ursache für die Fruchtbarkeitsstörung ab. Je nach Ursache kommen dann verschiedene Möglichkeiten in Betracht, die reichen von der einfachen hormonellen Stimulation bis hin zur aufwändigen, psychisch belastenden, Befruchtung im Reagenzglas. Wichtig ist, dass ein Arzt eine genaue Diagnose stellt. Dann ist es möglich, eine für den Mann und damit für das Paar geeignete Therapie zu finden.
Bleibt die Behandlung der Unfruchbarkeit erfolglos, dann ist die Unterstützung durch den Partner, durch Freunde und Verwandte sehr wichtig.

Allerdings können sich Nichtbetroffene oft nur sehr schwer in die Lage des Mannes bzw. des Paares hineinversetzen, deshalb kann es für das Paar hilfreich sein, neue soziale Netze aufzubauen. Dabei zum Beispiel den Kontakt zu Paaren suchen, die ebenfalls kinderlos, oder auch professionelle Beratungsstellen.


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  • Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen. Das ist ein landläufiger Ausspruch, aber gleichzeitig oft Anspruch an ein „erfülltes“ Leben eines Mannes. Allerdings sieht die Realität oft anders aus. 90 Prozent aller Männer wollen Nachwuchs, doch bei vielen klappt es nicht. Die Gründe sind vielfältig. Aber eines steht fest, Unfruchtbarkeit ist kein Thema, was nur Frauen betrifft. Frauen und Männer sind nahezu gleich stark davon betroffen.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    Guenter Hamich / pixelio.de

DRECK-TEST

Beschmiere das Sofa und die Vorhänge mit Nutella. Lege ein Fischstäbchen hinter das Sofa und lass es den ganzen Sommer dort.
SPIELZEUG-TEST

Besorge Dir eine 150 l Kiste mit Lego-Steinen. (Ersatzweise tun es auch Heftzwecken oder Schrauben). Lass einen Freund oder eine Freundin die Legos in der ganzen Wohnung verteilen. Verbinde nun Deine Augen und versuche in die Küche oder das Bad zu gelangen ohne dabei einen einzigen Laut von Dir zu geben: Du könntest das Kind schließlich wecken.
LEBENSMITTELGESCHÄFT-TEST

Leihe Dir ein oder zwei kleine Tiere (Ziegen sind in diesem Fall besonders zu empfehlen) und nimm sie zu Deinem nächsten Einkauf mit. Behalte sie die ganze Zeit im Auge und bezahle alles was sie essen oder kaputt machen.
ANZIEH-TEST

Besorge Dir einen großen, lebendigen Tintenfisch. Versuche diesen in ein kleines Einkaufsnetz zu stecken und stelle sicher, dass Du auch wirklich alle Arme im Netz verstaust.
FÜTTER-TEST

Besorge Dir eine große Plastik-Tasse. Fülle Sie bis zur Hälfte mit Wasser. Befestige die Tasse mit einem Band an der Decke und lasse die Tasse hin und her schwingen. Versuche nun löffelweise matschige Cornflakes in die Tasse zu befördern während Du vorgibst ein Flugzeug zu sein. Jetzt verteile den Inhalt der Tasse auf dem gesamten Fußboden. Bleibe gelassen!
NACHT-TEST

1. Bereite Dich folgendermaßen vor: Fülle einen Kissenbezug mit 3-4 Kilo feuchtem Sand.
2. Um 18 Uhr beginne mit dem Kissenbezug durch die Wohnung zu laufen, wobei Du ihn permanent hin und her wiegst.
3. Mach dies bis ungefähr 21 Uhr. Lege den Kissenbezug jetzt ins Bett und stelle deinen Wecker auf 2 Uhr nachts.
4. Um 2 Uhr stehe auf und trage den Kissenbezug wieder für eine Stunde durch die Wohnung, singe diesmal einige Schlaflieder dabei.
5. Stelle den Wecker auf 5 Uhr und wiederhole Schritt 4, versuch Dich an noch mehr Schlaflieder zu erinnern.
6. Stelle den Wecker auf 7 Uhr, stehe auf und bereite das Frühstück vor.
7. Wiederhole das ganze Nacht für Nacht, mindestens 3 Jahre lang.
8. Bleibe tapfer!
GESCHICKLICHKEITSTEST FÜR KINDERGARTEN UND GRUNDSCHULE

Nimm einen Eier-Karton. Nimm eine Schere und Wassermalfarben und verwandele den Eierkarton in ein Krokodil. Nun verwandle eine Toilettenpapierrollein eine attraktive Weihnachtskerze. Jetzt versuche nur aus Tesafilm und Zellophanfolie eine exakte Kopie des Eiffel-Turms herzustellen. Herzlichen Glückwunsch!
AUTO-TEST

Verkaufe den BMW und kaufe statt dessen ein Renault KANGOO. Jetzt nimm ein Schokoladen-Eis und platziere es im Handschuhfach. Lass es dort! Nimm ein 10-Cent-Stück und stecke es in den CD-Player. Zerkrümele den Inhalt einer Familien-Packung Butterkekse auf dem Rücksitz. Zerkratze mit einer Garten-Harke die Türen des Autos.
KÖRPERLICHE EIGNUNG

(für Frauen) Nimm einen großen Sack voller Bohnen und plaziere ihn vor Deinem Bauch. Lass den Sack für 9 Monate da. Jetzt entferne die Bohnen, aber lass den Sack hängen wo er ist.
FINANZIELLE EIGNUNG

(für Männer) Geh zur Bank und richte einen Dauerauftrag ein und lass Dein Gehalt für die nächsten 20 Jahre zu gleichen Teilen auf die Konten vom Drogerie-Markt, Spielzeuggeschäft, Lebensmittelgeschäft und mindestens 10 Vereinen überweisen.
PARTY-TEST

Sage für zwei Jahre alle Abend-Termine ab (ganz besonders wichtig: Silvester!!! - erstens kommt da kein Babysitter, zweitens würde das Baby bei dem Herumgeknalle keinen Trost von einem Fremden akzeptieren) und geh von Veranstaltungen spätestens um 18 Uhr heim!
ABSCHLUSS-TEST

Finde ein Pärchen, dass schon ein kleines Kind hat. Gib ihnen gute Ratschläge zu Themen wie: Disziplin, Geduld, Toleranz, Töpfchen-Training und Tisch-Manieren. Mache möglichst viele kluge Verbesserungsvorschläge. Betone wie wichtig eine konsequente Erziehung ist. Genieße das Experiment, es ist das letzte Mal, dass Du all diese guten Antworten parat hast. Vermutlich ist es auch das letzte Mal das Du dieses Pärchen siehst!!!! Das ist das Ende des Tests.
Wenn Du den Test bestanden hast: Viel Spaß bei der Kinder-Herstellung!!!!!


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  • Wollt Ihr wirklich Kinder? Macht den ultimativen Test! Vergiss nicht Deinen Partner bei diesem Test mit einzubeziehen. In jeder Frage steckt auch ein wenig Wahrheit, wie Ihr wisst :-).
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Wohlbefinden ist wichtig

Als Hauptursachen für die Minderung der Fruchtbarkeit gelten vor allem äußere Einflüsse wie Stress, übermäßige körperliche Anstrengung und ungesunde Ernährung. Das Gleichgewicht von Körper und Seele ist auseinandergeraten. Dies ist jedoch individuell ganz unterschiedlich, denn jeder Mensch reagiert auf äußere Lebensumstände anders. Nicht immer lassen sich die ungünstigen Bedingungen ändern, dennoch könnt Ihr einiges unternehmen, um Eure Fruchtbarkeit zu erhalten und zu stärken:

Achtet auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Esst also möglichst naturbelassene Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse, sowie Milch- und Vollkornprodukte. Verzichtet hingegen auf hochgradig verarbeitete Produkte wie Fertiggerichte oder Konserven. Auch Euer Partner sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten. Die Vitamine B, C und E sowie Zink und Selen können die Qualität der Spermien erhöhen.

Gönnt Euch ausreichend Schlaf.

Treibt regelmäßig leichten Sport. Körperliche Bewegung regt den Kreislauf an, senkt den Stress-Level und erhöht das Wohlbefinden.

Gegen Stress wirkt das Erlernen verschiedener Entspannungstechniken enebenso, wie das bewusste Einlegen von Arbeitspausen. Falls Ihr beruflich sehr eingespannt seid, versucht kürzer zu treten. Schaltet aber auch im Privatleben einen Gang zurück und verplant nicht jede freie Minute für Aktivitäten.

Stellt das Rauchen ein! Bei Frauen kann Rauchen die Fruchtbarkeit einschränken und zu Störungen des Zyklus führen, bei Männern reduziert Rauchen die Qualität der Spermien.

Wenn Ihr einen unregelmäßigen Zyklus habt, können pflanzliche Präparate wie Mönchspfeffer, auch Keuschlamm genannt, helfen. Mönchspfeffer hat einen positiv regulierenden Effekt auf den Zyklus.

Am aller wichtigsten ist es jedoch, daß Ihr Euch Eure Genussfähigkeit und Freude am Leben erhaltet. Nur dann können Körper und Seele im Einklang sein. Dazu gehört ganz wesentlich eine glückliche Partnerschaft. Durch lustvollen Sex werden Eure Geschlechtsorgane besser durchblutet, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis erhöht. Und je intensiver der weibliche Orgasmus, desto besser werden die Spermien durch die dadurch hervorgerufenen Muskelkontraktionen durch den Gebärmutterhals bewegt. Seht Ihr dagegen den Geschlechtsakt nur noch zu Fortpflanzungszwecken, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit zu technisch werden. Treten jedoch Spaß und Lust in den Hintergrund, wird das Ganze zu kopflastig und es kommt häufig zu Problemen im Bett. Setzt Euch also nicht unter Druck! Es ist wichtig, dass Leidenschaft und Spontanität trotz ausgerechneter "Optimalzeit" nicht zu kurz kommen.

Alternative Methoden um die Fruchtbarkeit zu stärken

Viele Frauen haben mit folgender Teemischung, auch Zyklustee genannt, gute Erfahrungen gemacht. Diese Teemischung stabilisiert den Zyklus und unterstützt die Gelbkörperphase im zweiten Teil des Zyklus. Damit wird nicht nur der Eisprung wahrscheinlicher, sondern auch eine Einnistung des befruchteten Eis positiv unterstützt.

Ihr benötigt dazu 2 Kräutermischungen, die Ihr dann entsprechend in der jeweiligen Zyklushälfte trinkt:

1 Zyklushälfte:
40g Rosmarin
40g Beifuss
40g Holunderblüten
40g Salbei
40g Himbeerblätter

2. Zyklushälfte

40g Frauenmantel
40g Scharfgarbe
40g Brennnessel

Überbrüht jeweils 1 Eßlöffel mit 200 ml Wasser, laßt das Ganze 10-15 min. ziehen und trinkt 3x täglich 1 Tasse.

Alternativ gibt es noch den Storchenschnabeltee

Davon sollten Mann und Frau jeden Tag eine Tasse trinken.

Besorgt Euch aus der Apotheke rotes Storchenschnabelkraut (Geranium Robertinaum). Pro Tasse übergießt 1 Teelöffel mit kochendem Wasser. Lasst ihn acht Minuten ziehen, und dann kalt werden. Er sollte erst getrunken werden wenn er richtig abgekühlt ist.

Wenn Ihr Euch an die genannten Tipps haltet, mit Eurem Partner regelmäßig intim seid und etwas Geduld mitbringt, dann sollte der Erfüllung Eures Kinderwunsches nichts mehr im Weg stehen.


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  • Ihr möchtet gerne ein Baby, aber bisher hat es noch nicht geklappt? Ihr werdet einfach nicht schwanger und zweifelt an Eurer Fruchtbarkeit? Oft genügt es, seine Lebensgewohnheiten ein bisschen umzustellen – und schon kommt das Wunschkind! Adeba.de gibt Tipps, die die Fruchtbarkeit steigern können.
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Was ist Zervixschleim?

Der Zervixschleim ist ein Sekret, das von den Drüsen im Gebärmutterhals (cervix) gebildet wird. Dieser Schleim, verschließt normalerweise den Gebärmutterhals, um die Gebärmutter vor aufsteigenden Bakterien zu schützen.
Warum verändert sich der Zervixschleim?

Die Beschaffenheit und Menge des Zervixschleims reagiert auf hormonelle Schwankungen während des Menstruationszyklus.
Wie verändert sich der Zervixschleim?

In den ersten Tagen nach der Menstruation wird nur wenig Schleim abgesondert. Er hat während dieser Zyklusphase eine milchig oder gelblich trübe Farbe, ist zäh und klebrig. Kurz vor dem Eisprung nimmt der Schleim stark zu und das Sekret wird zunehmend klar, wässrig und dünnflüssig. Er ähnelt in seinem Aussehen zu diesem Zeitpunkt rohem Eiweiß. Spermien können den Schleim nun gut passieren und durch ihn hindurch zur Eizelle gelangen, um diese zu befruchten. Im Zervixschleim werden die Spermien vor dem sauren Scheidenmilieu gut geschützt und bleiben oft tagelang befruchtungsfähig. Der Zervixschleim ist zudem reich an Zuckern, Salzen und Eiweißbestandteilen und ist der Energielieferant für die Reise der Spermien.

Etwa vier Tage nach dem Eisprung wird der Zervixschleim weißlich-klumpig, die Menge nimmt wieder ab und ist für Spermien nicht länger durchlässig.
Wie könnt Ihr den Zervixschleim beurteilen?

Bei dem meisten Frauen bildet sich genug Zervixschleim, um ihn direkt am Scheidenausgang zu entnehmen. Haltet ihn zwischen Daumen und Zeigefinger und zieht nun die Finger auseinanderziehen. Der Eisprung steht unmittelbar bevor, wenn sich mehrere Zentimeter lange Fäden ziehen lassen.

Im Rahmen der natürlichen Familienplanung (NFP) ist dies eine Methode, die auch als "Billings-Test" bekannt ist.
Kann die Beschaffenheit und Menge des Zervixschleims beeinflusst werden?

Verschiedene Medikamente wirken sich auf die Beschaffenheit und die Menge des Zervixschleims aus. Antihistamine, die gegen Allergien wirken, trocknen den Zervixschleim aus. Positiv wirkt sich die Einnahme von schleimlösenden Hustenmitteln mit dem Wirkstoff Guaifenesin oder Acetylcystein aus. Sie können die Qualität des Zervixschleims verbessern. Daher finden sie auch in der Sterilitätsbehandlung Anwendung.

Indem Ihr auf Euer Trink- und Ernährungsverhalten achtet, könnt Ihr selbst zur Qualitätsverbesserung des Zervixschleims beitragen. Trinkt besonders in der ersten Zyklusphase viel. Denn je besser die Versorgung mit Flüssigkeit, desto elastischer und spinnbarer wird der Schleim. Eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse aber wenig Fleisch, Milchprodukten, Alkohol und Kaffee kann den pH-Wert des Zervixschleims erhöhen. Auf diese Weise werden die Lebensbedingungen für die Samen verbessert.


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  • Die Signale der Fruchtbarkeit deuten zu können, kann Eure Chance auf eine Schwangerschaft stark erhöhen. Um sie zu erkennen, braucht es nur ein bisschen Übung. Die Beobachtung des Zervixschleims ist dabei von besonderer Bedeutung. Wir helfen Dir bei der Deutung.
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Wie arbeiten Schwangerschaftstests?

Schwangerschaftstests arbeiten auf Hormon-Basis. Sobald die Eizelle befruchtet ist, wird das Schwangerschaftshormon hCG ausgestoßen. Die Konzentration im Urin nimmt täglich zu.
Wann kann ich das Ergebnis ablesen?

Ein Ergebnis erscheint i.d.R. nach ca. 1 Minute
Ab welchen Zeitpunkt nach der Befruchtung ist der Test anwendbar?

Da es nach der Befruchtung sehr häufig zu unbemerkten Abgängen kommt, raten wir zum Test erst dann, wenn die Periode fällig ist.
Kann der Test auch vor Ausbleiben der Regel angewand werden?

Produkte, die einen Test früher empfehlen - sog. Frühtest / Anwendung schon vor der Periode - sind unseriös. Davon gibt es einige.z.B. der Rapidan Test. Dieser Test hat auch keine Beratungshotline etc....
Wie genau sind Schwangerschaftstests?

Wenn hCG im Urin vorliegt, mißt der Test diese Konzentration mit über 99 % Genauigkeit. Die Linie kann auch schwacher ausfallen.
Wie lange bleibt das Testergebnis sichtbar?

Das Testergebnis bleibt sichtbar (bei positivem Test bis 1Jahr) Die Linie sollte sich in den ersten 10 Minuten entwickeln. Also: gültig ist das Ergebis, das sich innerhalb der ersten 10 Minuten entwickelt. Bildet sich eine sehr dünne Linie nach 10 Minuten, ist diese nicht gültig.
Können Medikamente das Testergebnis beeinflussen?

Nur Medikamente mit HCG-Gehalt können das Testergebnis beeinflussen. Andere nicht.
Zu welcher Tageszeit soll der Test durchgeführt werden?

Der Schwangerschaftstests ist zur jeder Zeit durchführbar.


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  • Christian Fischer, der Entwickler des Schwangerschaftstests "TestaMed" von Maurer Pharma antwortet auf die häufigsten Fragen zu Schwangerschaftstests. Zum Beispiel wann man den Test machen kann, wie Du ihn abliest und vor allem wie genau die Tests sind.
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Was ist ein Schwangerschaftstest?

Mit einem Schwangerschaftstest kann eine Schwangerschaft nachgewiesen werden.
Dabei wird die Höhe des humanen Choringonadotropins, welches auch als Schwangerschaftshormon HCG bezeichnet wird, gemessen. Gesunde Frauen bilden es nur in der Schwangerschaft.
Es gibt verschiedene Schwangerschaftstests. Einige messen genauer, da sie eine Schwangerschaft auch bei einem sehr geringen HCG-Wert nachweisen. Die HCG-Konzentration wird in milliInternational Units (mIU) bzw. in Mengen von 1/1000stel IU pro Milliliter gemessen. Ein Test mit einer Genauigkeit von 20 IU/ l ist daher zuverlässiger als einer mit 50 IU/l. Diese Information ist auf der Schwangerschaftstest-Packung zu finden.
Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest?

Das Prinzip des Schwangerschaftstests beruht auf einer Antikörperreaktion und liefert bereits nach wenigen Minuten ein Ergebnis: Auf dem Teststreifen befinden sich hCG-Antikörper, die im Urin vorhandene hCG-Antigene binden. Durch Zusatzstoffe löst dieser Vorgang eine sichtbare Farbreaktion aus. Die Zuverlässigkeit der handelsübliche Tests liegt bei 99 Prozent.
Wie wird der Schwangerschaftstest angewandt?

Ab dem ersten Tag des Ausbleibens Eurer Periode kann der Test zu jeder beliebigen Tageszeit durchgeführt werden. Trinkt vor dem Test nicht übermäßig viel, denn das könnte das Schwangerschaftshormon im Urin verdünnen. Am aussagekräftigsten für den Schwangerschaftstest ist jedoch der erste Urin am Morgen, da er die höchste HCG-Konzentration enthält.

Lest als erstes den Beipackzettel genau durch, denn die Anwendung variiert bei den verschiedenen Tests. Bei den meisten könnt Ihr direkt auf den Teststreifen urinieren oder Ihr fangt etwas Urin mit einem sauberen Gefäß auf und haltet die Testspitze hinein. Der Schwangerschaftstest enthält ein Kontroll- und ein Ergebnisfeld an dem das Ergebnis abgelesen werden kann. Die Darstellung des Ergebnisses unterscheidet sich je nach Test: Bei einigen erscheinen Linien in Rosa oder Blau auf dem Teststreifen, während andere in einem Fenster ein rotes Plus- oder Minuszeichen anzeigen. Es gibt auch digitale Tests, bei denen ein "schwanger" oder "nicht schwanger" erscheint.
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis sichtbar ist?

Das Ergebnis könnt Ihr nach ca. drei bis fünf Minuten ablesen. Wenn keine Linie im Kontrollbereich erscheint, ist das Ergebnis ungültig, auch dann, wenn nur im Testbereich ein Ergebnis erscheint. Der Test sollte dann mit einem neuen Schwangerschaftstest wiederholt werden.
Wo könnt Ihr Schwangerschaftstests kaufen?

Schwangerschaftstests bekommt Ihr rezeptfrei in jeder Apotheke, Drogerie oder in vielen Supermärkten.

Der Schwangerschaftstest ist negativ
Es liegt nahe, daß Ihr nicht schwanger seid. Beachtet jedoch, daß der hCG-Spiegel zu Beginn der Schwangerschaft sehr niedrig ist und erst allmählich ansteigt. Es ist empfehlenswert, mit dem Urintest mindestens bis zu dem Tag zu warten, an dem Eure Monatsblutung einsetzen müsste. Ansonsten erhaltet Ihr möglicherweise ein falsches Ergebnis, weil der Test auf die geringe hCG-Menge noch nicht reagiert. Das kann auch mit „Frühtests“ passieren, die bereits vier Tage vor der erwarteten Regel Auskunft geben sollen.

Sollte die Monatsblutung aber weiterhin ausbleiben, ist es sinnvoll, den Schwangerschaftstest nach drei, vier Tagen zu wiederholen.

Der Schwangerschaftstest ist positiv
Herzlichen Glückwunsch - Ihr seid schwanger! „Am Ergebnis eines positiven Urintests gibt es normalerweise keine Zweifel“, so Peter Hausser, Landesvorsitzender Bayern im Berufsverband der Frauenärzte. Ihr solltet bald Euren Frauenarzt aufsuchen, der Euch untersucht um die Schwangerschaft zu bestätigen, die Schwangerschaftswoche zu bestimmen und das voraussichtliche Geburtsdatum zu berechnen. Eine Ultraschalluntersuchung hilft, die Angaben zu ergänzen. Der Embryo ist per Ultraschall meist ab der fünften Woche sichtbar.
  • Schwanger oder nicht? Ein Schwangerschaftstest bringt Dir Klarheit. Adeba.de beantwortet Dir die häufigsten Fragen zum Thema Schwangerschaftstests.
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Basaltemperatur

Die Basaltemperatur (=ohne körperliche Belastung) misst man morgens vor dem Aufstehen. Unter idealen Messbedingungen lässt die Kurve aus diesen Temperaturwerten einen Eisprung erkennen.
Dabei macht man sich zunutze, dass die Körpertemperatur unter dem Einfluss des Gelbkörperhormons um ca. 0,4 bis 0,6 °C (mindestens aber um 0,2°C) ansteigt. Dieser Temperaturanstieg erfolgt ca. 2 Tage nach dem Eisprung. Manchmal kommt es kurz vor dem Eisprung zu einem Absinken der Körpertemperatur.

Häufig ist eine sogenannte triphasische Temperaturkurve. Eine triphasische Kurve zeigt einen zweiten deutlichen Temperaturanstieg ca. 6-9 Tage nach dem Eisprung. Man geht davon aus, dass dieser zweite Temperaturanstieg mit der Einnistung einhergeht. Eine triphasische Kurve kann ein Hinweis auf eine Schwangerschaft sein, muss es aber nicht.

Was sollte man beachten?

3 Dinge gibt es bei der Basaltemperatur-Methode zu beachten:
Perfekte Kurven sind relativ selten denn die Basaltemperatur unterliegt zu vielen Faktoren als dass man immer den richtigen Wert messen kann. Schon Schlafmangel oder Alkoholgenuss können die Werte also verfälschen.
Da der Temperaturanstieg erst nach dem Eisprung erfolgt, ist diese Methode relativ unsicher, um den idealen Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr zu bestimmen. Nach einigen beobachteten Zyklen kann man aber bei regelmäßigen Eisprüngen den fruchtbaren Zeitraum einschränken.
Von der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden zwei Faktoren vorgegeben, die erfüllt sein müssen um auf einen Eisprung im Zyklus schließen zu können:

Für den Fall, daß ein Eisprung stattfindet, sollte der entsprechende Temperaturanstieg innerhalb von 48 Stunden oder weniger eintreten.
Um auf einen Eisprung schließen zu können, muss die Temperatur an drei aufeinanderfolgenden Tagen um mind. 0,2 °C höher liegen als in den 6 vorhergehenden Tagen.

(©World Health Organization: A prospective multicenter trial of the ovulation method of natural family planning. II. The effectiveness phase. Fertil Steril 1981; 36: 591-598)

Anmerkung:
Wenn in einem Zyklus kein Eisprung stattfindet, wird nur Östradiol produziert, da ein Gelbkörper, der Progesteron herstellen würde, nicht existiert. Dann kann man keinen Temperaturanstieg sehen.

Richtig messen:
Die Temperatur sollte immer morgens vor dem Aufstehen, vorzugsweise zur ungefähr gleichen Uhrzeit gemessen werden.
Die Messung sollte mit einem speziellen Thermometer -vorzugsweise ein Digitalthermometer- gemessen werden.
Weicht der Zeitpunkt der Messung um mehr als eine Stunde von der üblichen Zeit ab, sollte man das auf der Temperaturkurve vermerken.
Die Temperatur sollte immer auf mit der gleichen Methode ermittelt werden. Entweder
oral (Platzierung des Thermometers unter die Zunge bei geschlossenem Mund - 5 min.)
vaginal (nach vorsichtigem Einführen in die Scheide - 3 min.)
rektal (am besten mit ein wenig Gleitmittel, z. B. Vaseline - 3 min.)

Die gewählte Methode sollte den ganzen Zyklus über die gleiche bleiben.
Ein neuer Zyklus (eine neue Kurve) beginnt am ersten Tag der Menstruation.
Schmierblutungen zählen noch zum vergangenen Zyklus, eine normale Regelblutung startet den neuen Zyklus.

Besonderheiten die die Temperatur beeinflussen könnten (Medikamenteneinnahme, Erkältung, Schlafmangel, Alkoholgenuss, etc.) sollen extra vermerkt werden

Zu guter Letzt sollte man noch etwas über die Lebensdauer von Eizelle und Spermien wissen:
Eine Eizelle ist nach dem Eisprung ca. 12 bis maximal 24 Stunden befruchtungsfähig. Die Spermien können bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr überleben. Allerdings liegt der ideale Zeitpunkt für eine Empfängnis ungefähr 12 Stunden VOR dem Eisprung, da die Spermien noch einen chemischen Prozess der Kapazitation durchlaufen müssen bevor sie die Eizelle befruchten können.


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  • Die Messung der Körpertemperatur vor dem morgendlichen Aufstehen (Basaltemperatur) lässt oft einen Eisprung und die fruchtbaren Tage erkennen oder auch Störungen des Zyklus. Doch wie misst man richtig? Was solltest Du beachten?
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
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Kinder benutzen ihr Bett nicht nur zum Schlafen. Sie tollen auf ihren Matratzen herum, benutzen sie als Trampolin und veranstalten Kissenschlachten. Trotzdem müssen sie hier nachts auch wieder Kraft tanken. Die Bettauflage ist besonders wichtig, denn sie muss einerseits robust sein und andererseits für Erholung sorgen. Spezielle Kindermatratzen müssen deshalb beides bieten.[PRBREAK][/PRBREAK]

„Kindermatratzen sind nicht vergleichbar mit Matratzen für Erwachsene“, weiß Markus Mall, der als Physiotherapeut bei der Fleiner Betten Braun GmbH beim Matratzenkauf mit Rat und Tat zur Seite steht. „Bei Babys und Kindern ist es wichtig, dass die Schlafunterlage nicht zu fest ist. Außerdem benötigen Kinder keine Zoneneinteilung, die Matratze sollte im Gesamten eher weich sein.“ Darüber hinaus muss bei Kindern beachtet werden, dass sie ihren Schlafplatz nicht nur als Ruhestätte benutzen. Sie spielen in ihren Bettchen, benutzen es als Hüpfburg und stehen als Babys im Gitterbett auf dem Matratzenrand, bis sie herausgeholt werden. „Daher ist auch eine feste Trittkante wichtig, so dass ein Wegrutschen und Runterfallen verhindert werden kann“, erklärt Mall. Aus demselben Grund sollte auch der Lattenrost aus stabilen Holzlatten bestehen. Einige Kinder- und Babybetten bestehen dagegen nur aus einem Brett, auf das die Matratze aufgelegt wird. Dadurch wird aber die Luftzirkulation zwischen Schlafunterlage und Lattenrost verhindert, so dass sich Feuchtigkeit anstaut. Diese greift die Matratze und den Bezug an und ist darüber hinaus auch schädlich für die Gesundheit des Kindes und seine Nachtruhe.

Zwei unterschiedlich harte Seiten für Baby und Kleinkind

„Für empfehlenswerte und qualitativ gute Kindermatratzen müssen zwischen 50 und 200 Euro einberechnet werden“, so Mall. Dabei muss jedes Elternpaar selbst entscheiden, welche Qualitätsmerkmale für sie unerlässlich sind. „Dazu sollten aber unbedingt die Trittkante und abnehmbare, waschbare Bezüge gehören. Als zusätzlicher Schutz für Matratze und Gesundheit zugleich, ist ein Nässestop im Windelbereich empfehlenswert.“

Während Schlafunterlagen für Erwachsene heute einen Kern aus Latex, Kaltschaum, Federn oder Naturprodukten aufweisen, haben Kindermatratzen meist einen Schaumkern. Dieser ist pflegeleicht und antiallergisch. Außerdem ist er robust genug, um vom Baby- bis zum frühen Kindesalter durchzuhalten. Damit das Kind auch während der verschiedenen Wachstumsphasen altersgerecht liegt, verfügt eine qualitativ hochwertige Kindermatratze über zwei unterschiedliche Liegeflächen: „Eine Seite der Oberflächen ist etwas fester als die andere und daher gut für das Kleinkindalter geeignet“, so Mall. „Generell können Kinder bis ins Vorschul- beziehungsweise Schulalter also bis zu 6 Jahren auf den Kindermatratzen liegen. Selbstverständlich kommt es im Einzelfall auf die Größe des Kindes an.“ Für Eltern, die auf natürliche Materialien achten, sind bei der Fleiner Betten GmbH beispielsweise auch Kindermatratzen mit einem Kern aus Kokosfasern erhältlich.



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Preise für Babymatratze


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[TD]Für eine hochwertige Kindermatratze sollten bis zu 200 Euro eingeplant werden. Dafür muss sie bis zum Schulalter nicht ausgetauscht werden.

Quelle: ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co[/TD]
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Unterschiedliche Seiten für Babymatratzen

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[TD]Damit das Kind auch während der verschiedenen Wachstumsphasen altersgerecht liegt, besteht eine qualitativ hochwertige Kindermatratze aus zwei unterschiedlichen Liegeflächen. So ist eine Seite der Oberflächen etwas fester als die andere und daher gut für das Kleinkindalter geeignet.

Quelle: ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co[/TD]
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Unterschied Baby und Erwachsenenmatratze

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[TD]Während Schlafunterlagen für Erwachsene heute einen Kern aus Latex, Kaltschaum, Federn oder Naturprodukten aufweisen, haben Kindermatratzen meist einen Schaumkern. Dieser ist pflegeleicht und antiallergisch. Außerdem ist er robust genug, um vom Baby- bis zum frühen Kindesalter durchzuhalten.

Quelle: ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co[/TD]
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Nässestop im Windelbereich


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[TD]Im Babyalter ist auch ein Nässestop im Windelbereich empfehlenswert. Das schont die Matratze sowie die Gesundheit des Kindes.

Quelle: ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co[/TD]
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Wieviel muss man für eine Babymatratze ausgeben?

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[TD]Für empfehlenswerte und qualitativ gute Kindermatratzen müssen zwischen 50 und 200 Euro einberechnet werden“, so Mall. Dabei muss jedes Elternpaar selbst entscheiden, welche Qualitätsmerkmale für sie unerlässlich sind.

Quelle: Fleiner Betten Braun GmbH[/TD]
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Kindermatratzen sind nicht vergleichbar mit Matratzen für Erwachsen

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[TD]„Kindermatratzen sind nicht vergleichbar mit Matratzen für Erwachsene“, weiß Markus Mall, der als Physiotherapeut bei der Fleiner Betten Braun GmbH beim Matratzenkauf mit Rat und Tat zur Seite steht.

Quelle: Fleiner Betten Braun GmbH[/TD]
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Titelbild: ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co Text: Pressebüro Gebhardt-Seele
  • Gast-Autor: Adeba Redaktion
  • Bildquelle(n):

    Adeba.de

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