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wandertaube

Achtet ihr auf regionale Produkte

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Es gibt ja, zumindest hier in Österreich, immer stärker den Trend zu regionalen Produkten. Die Qualität soll besser sein und man weiß halt, wohers kommt.

 

Versucht ihr auch auf regionale Produkte zu achten? Und ist es leicht für euch, geht ihr lieber einkaufen, wenn ihr wisst, das ist ein regionales Geschäft? Beim essen, zum Beispiel?

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Also mir ist es schon wichtig, dass die Produkte regional sind. Ich bin auf dem Land aufgewachsen inmitten von lauter Bauernhöfen und da gab es sowieso nur Lebensmittel aus der Umgebung, mit denen meiner Mutter uns bekocht hat.

Seit ich mit meinem Mann und meinen Kindern in Wien lebe, versuche ich auch regionale Produkte für unsere Mahlzeiten zu verkochen.

Wenn wir in Wien unterwegs sind und etwas Essen gehen wollen, besuchen wir fast ausschließlich Lokale, Geschäfte oder Bäckerrein, die auch auf Regionalität achten.

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Wir kaufen nicht nur regional, sondern auch meistens saisonal und ganz wichtig BIO :smile:

 

Gemüse wird oft direkt am Bauernmarkt gekauft, Brot beim Bäcker ums Eck (Anker) und was Lebensmittel im Allgemeinen angeht, versuche ich, öfter mal größere Lebensmittelketten zu meiden und auch in kleineren Läden einzukaufen. Bei uns gibt es z.B. immer noch eine Greißlerei, die sich trotz der Supermärkte in der Umgebung halten konnte. Die Sachen sind dort zwar teurer und die Auswahl ist doch eher begrenzt, weshalb ich dort auch nicht immer einkaufe, aber ich hoffe doch schon, dass uns dieser Geschäft noch länger erhalten bleibt. Den Laden gibt es, seitdem ich ein Kind bin. Und auch bei unserem Anker arbeitet noch dieselbe Verkäuferin wie vor 15 Jahren... Das ist natürlich nett, wenn man das Gesicht hinter der Theke schon so lange kennt und auch gerne mal ins plaudern kommt.

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Eine Greißlerei! Wie schön :happy: Also für mich gehen regionale Produkte definitiv vor, da bin ich auch bereit mehr zu zahlen.

Immerhin will ich die Welt auch ein Stückchen verbessern für meine Kinder (vorsicht, Sendungsbewusstsein! :peace: )

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Ich finde es auch generell sehr wichtig, auf Frische und gute Qualität zu achten. Zum Punkt Bäcker beispielsweise: Ich finde, ein ofenfrisches Brot schmeckt einfach um so viel besser als die Aufback-Brötchen aus dem Supermarkt, da zahl ich auch gerne ein, zwei Euro mehr. Wenn es dann auch noch ein richtiges Sauerteig-Brot ist, ist der geschmackliche Unterschied wie 1 zu 100, einfach kein Vergleich. Manche Semmeln, die man so bekommt, schmecken ja wie Pappe.

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Den gibt es auch bei uns in Deutschland und ich muss schonsagen, dass ich eher von „hier“ direkt aus der Umgebung kaufe als aus sonstwoher. Schlimm finde ich ja diesen Blödsinn, dass man in Deutschland französisches Mineralwasser kaufen kann. Mmh? Erstens haben wir selbst genug Wasser, zweitens sag ich nur CO2 - diese Transportwege könnte man sich sparen.

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Ich finde es hat viele Gründe regionale Produkte zu kaufen. Ich sage mal bei Obst und Gemüse macht es Sinn die heimischen Bauern zu unterstützen, aber auch, dass das Gemüse&Obst viel länger Zeit hat reif zu werden (Gemüse/Obst von weit weg muss fast unreif geernet werden, damit es unverschimmelt bei uns ankommt) und mit weniger Chemikalien behandelt werden muss. Letzteres ist der Grund weshalb ich nur Bio kaufe. Außerdem ist es für die Umwelt auch nicht so gut Produkte zu kaufen, die von weit weg her sind

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Kaufe jetzt schon seit Jahren Brot, Gemüse und Obst regional ein und meine Familie ist damit ebenfalls vollends zufrieden. Verträgt sich auch problemlos mit dem eigenen Geldbeutel, wenn man bei anderen Konsumartikel ein wenig auf den Preis achtet.

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Um ehrlich zu sein, probiere ich einfach durch, bis ich etwas finde, was mir von der Qualität her gefällt. Ob es regional ist oder nicht, spielt bei mir keine große Rolle.

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Seit wir Kinder haben, bin ich da auch sehr wählerisch. Ehrlich gesagt hat mich da meine Hebi ziemlich geprägt, weil die Frau einfach viel Vernünftiges zu Sagen hatte.

Beim Einkaufen achte ich darauf, alles möglichst saisonal undregional zu kaufen (auch Getränke kommen bei uns nur in Glasflaschen und von einer der umliegenden Brauereien auf den Tisch), auch wenn es den Geldbeutel stärker beansprucht.

Was an Gemüse nicht aus dem Garten kommt, kaufe ich auf dem Wochenmarkt. Da ist es enorm praktisch, dass es in der Nähe eine Pyrolyseanlage gibt, mit deren Abwärme Gewächshäuser geheizt werden. Das heißt, diese Gärtnerei hat relativ früh im Jahr auch mal Tomaten, Gurken oder Paprika. Darüber freut man sich dann nach dem langen Winter schon. Und durch die "erzwungene" Abwechslung auf dem Speiseplan essen meine Kinder so ziemlich alles an Gemüse (selbst Rosenkohl oder Steckrüben), weils halt nichts anderes gibt im Winter.

Gerade beim Brot finde ich sogar, dass es im Endeffekt günstiger kommt, weil unser Bäcker das Sauerteigbrot verhältnismäßig billig anbietet, es aber handwerklich so gut macht, dass man es auch nach 3 oder 4 Tagen noch locker essen kann.

Die einzige Ausnahme bei Lebensmitteln sind fettarme Milch und Sahne. Die hat unsere Käserei "ums Eck" nicht, die kaufe ich von Berchtesgadener Land, weil die den besseren Milchpreis an die Bauern zahlen, als Ehrmann, Müller etc, die hier in der Nähe liegen. Fleisch aus dem Supermarkt würde ich nie kaufen, da habe ich lieber nur am Wochenende welches auf dem Teller und esse weniger Wurst, die dann dafür vom Metzger kommt.

Lieber spare ich an anderer Stelle - wobei ich damit auch etwas sinnvolles tue. Klamotten und Spielzeug für die Kinder kommen hier in 90% der Fälle nämlich vom Flohmarkt oder anderen "Gebraucht-Bezugsquellen". Auch für mich kaufe ich vieles inzwischen Second-Hand, um den Geldbeutel zu entlasten und den Müllberg etwas zu verkleinern.

Ein positiver Nebeneffekt fällt mir auch noch auf. Wir brauchen für unseren Haushalt mit 5 Personen und Katze nur eine 60l Restmülltonne und können darin im Winter sogar noch die Kachelofenasche mit entsorgen bzw. stellen sie im Sommer auch mal nur gut halb gefüllt raus.

Edited by fraulehrerin

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Es geht so, würde ich sagen dass ich es auf jeden Fall versuche, aber dann letztlich auch wieder auf anderes zurück greife, man muss sich das eben selbst immer wieder in den Vordergrund rücken - klappt manches Mal besser, und dann wieder schlechter! Prinzipeill muss ich diese Systematik aber schon unterstützen.

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