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Irrationaler Kinderwunsch, arbeitende Mütter, Erwartungen der Gesellschaft

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Manissa
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Hallo zusammen,

ich war ewig nicht mehr im Forum unterwegs, aber heute brauch ich mal den Blick von außen.....

Kurz zum Backround: Ich bin 34 und habe bereits zwei Kinder (9 und fast 7). Ich habe beide Kinder während des Studiums bekommen. Mein Mann und ich habe beide zu diesem Zeitpunkt noch studiert. Mein Mann war fertig als die Kleine 1 Jahr war und ich als sie 3 war. Alles in allem war die Zeit echt schön. Natürlich hatten wir keine Reichtümer, aber dank guter Unterstützung von der Uni und einem familienfreundlichen Umfeld, hat alles ganz gut gepasst. Die Kinder sind ab 1 bzw 1,5 in den Kindergarten gegangen und wir haben beide unser Studium beendet. Mein Mann hat danach angefangen zu arbeiten und ich hab mein Referendariat (LA Gymnasium) gemacht. Soweit so geplant und gut. Doch ab da ging es für mich mehr oder weniger bergab. Leider musste ich das Ref kurz vor Schluss ohne Abschluss beenden und kann es hier in unserem Bundesland auch nicht mehr wiederholen. Im Klartext heißt das, dass ich seit nem 3/4 Jahr arbeitslos herum sitze und erfolglos eine Bewerbung nach der anderen schreibe. So langsam wird es auch finanziell auch immer schwieriger. Mein Mann hat einen tollen Job und verdient nicht schlecht. Und bald vielleicht sogar noch besser. Aber durch Altlasten (Bafög etc.) und mit der Erwartung auf ein 2. Gehalt sammelt sich da halt so maches an. *seufz*

Bevor das alles passiert ist, haben wir mehrfach über ein drittes Kind gesprochen. Und eigentlich hatten wir überlegt, dass ich nach dem Ref ca ein bis zwei Jahre arbeite und dann soll das Baby kommen. Tja, das is nich. Das Schlimme ist, dass ich gerade wieder einen total irrationalen Kinderwunsch habe. Fast oder genau so schlimm wie vor dem ersten Kind. Mein Mann hält mich für total bescheuert. Ebenso meine Mutter und meine Schwester. Und ich mich selbst eigentlich auch.

Aber gerade habe ich erfahren, dass eine Freundin, deren Kinder so alt sind wie meine und bei der wir auch Pateneltern sind, wieder schwanger ist und ich will eigentlich nur heulen. Wenn ich die Kinder gerade nicht um mich hätte würde ich mich total fertig ins Schlafzimmer verkrümeln.

Das ist total bescheuert. Noch vor einem Jahr hab ich bei nem Schwangerschaftsverdacht über Abtreibung nachgedacht und heute bin ich total hormongesteuert und dreh bei jedem Baby und jeder Schwangeren total durch. Und auch heute bin ich total schizophren was das Thema angeht. Auf der einen Seite würde ich am liebsten die ganze Verhüterei lassen und so viele Kinder wie möglich bekommen, auf der anderen Seite sagt mir mein Hirn, dass das alles totaler Schwachsinn ist und ich mal wieder von meinem Tripp runterkommen soll. Man muss dazu sagen, dass ich NIE der Typ "Karrierefrau" war. Ich hätte überhaupt kein Problem damit komplett daheim zu bleiben. Also ich mein so richtig klassisch. Aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass mein Mann das wohl hat. Ich hab auch überhaupt kein Problem damit auf Sachen zu verzichten. Aber es wird immer mehr zum Streitpunkt zwischen uns....

Wie denkt ihr darüber? Ich bin so hin und her gerissen. Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich hänge zwischen Bewerbungen schreiben und Hebammen googeln und fühl mich immer beschissener.

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Hallo Manissa,

ich kann vieles von dem, was du schreibst, nachvollziehen, weil ich in einer ähnlichen Situation stecke, ich verstehe aber nicht so ganz, warum das ein philosophisches Thema ist. Ich denke, es ist eher deine ganz persönliche Situation und hätte das Thema ins Kinderwunschforum gepackt. :aredface: 

da stecken so viele Themen auf einmal drin, für die es für jedes einzelne so viele verschiedene Ansichten oder Antworten gibt, aber für dich selber ist ja deine ganz soezifische Kombination entscheidend.

In deiner Situation finde ich ein Aufflackern des Kinderwunsches psychologisch gesehen fast vorprogrammiert. Weil das unterbewußt erst mal als eine ziemlich bequeme und gesellschaftlich Anerkannte Lösung erscheint für Frauen, die grad beruflich an einem Punkt stehen, wo sie weder wissen, wie es weitergehen kann oder soll und die auch vielleicht nicht unbedingt eine für sie positiv erscheinende Perspektive haben.

Dann ein Baby zu bekommen erlöst erst mal vom weiteren Bewerbungen schreiben und Gedanken machen um berufliche Perspektiven. 

Das Problem daran ist natürlich, dass jede Elternzeit irgendwann endet und frau sich nicht unbedingt darauf verlassen kann, dass der Vater am Ende der Elternzeit so viel verdient, dass frau, wenn sie das denn will, einfach weiter als Hausfrau zu Hause bleiben kann. Und dann ist frau mit einem weiteren, sehr kleinen Kind auch wieder deutlich unflexibler und deutlich unbeliebter bei potentiellen Chefs. Und sie hat sich in aller Regel in der Elternzeit auch nicht wirklich intensiv mit Berufsperspektiven befasst.

Und ich glaube, ein weiteres Kind, über das die Eltern sich uneins sind, dazu eine finanziell ungünstige Position und vorher schon vermehrt Streit sind keine gute Kombination in einer Partnerschaft... 

Was ich übrigens unfassbar finde, ist, dass du dein Studium nicht abschließen kannst. Es werden doch Händeringend Lehrer gesucht. Mein Mann ist grad auf dem besten Wege, als Quereinsteiger Lehrer zu werden (vorher Diplom-XY), und hat in ßeinem abgespeckten Ref und unter seinen Kollegen einige weitere Quereinsteiger. Und das nicht nur für Naturwissenschaften.

Edited by Kaktusbluete
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Den starken Wunsch nach einem dritten Kind kann ich absolut nachvollziehen. Auch die Diskussionen sind mir nicht unbekannt (mein Mann hat sich nach langem Hin und Her dann doch überzeugen lassen). Vor Allem bei Mamas in deiner Situation, die ihre Großen als Babys gar nicht "genießen" konnten, kommt das doch oft nochmal auf. Ich kenne da in meinem Umfeld so einige, bei denen es so war.

Irrational ist dein Wunsch meines Erachtens überhaupt nicht. Klar, du hast zwei gesunde Kinder, aber warum sollst du dir nicht noch ein drittes Kind wünschen dürfen?

Welche Lebenssituation ist die, in der der Wunsch nach einem (weiteren) Kind denn passend wäre? 

Der finanzielle Aspekt ist doch immer da. Männer, die so gut verdienen, dass das alles reibungslos klappt, die sind dafür als Papas nie greifbar - ist das besser? Bei allen anderen Familien muss geknappst werden, oder sie sind Erb-, Lotto- oder sonstige Millionäre. :king:  (mein Argument war übrigens, dass ein Drittes ja quasi nix kostet, weil ja alles schon da ist ;-) ) 

Der berufliche Aspekt im Hinblick auf deine Laufbahn ist auch für so ziemliche jede Mama ein Punkt, der nie so richtig passt. Erst will man vielleicht mal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln, schon allein wegen später. Dann steht evtl ein Karrieresprung oder ähnliches an, oder man hat eben den Job gewechselt etc. Oder nach Kind 1 oder 2 eben erst wieder angefangen, zu arbeiten. Und mit jedem Kind wird man unflexibler für den zukünftigen Arbeitgeber.

DER richtige Zeitpunkt ist dann, wenn es für euch als Familie stimmig ist, egal, was außen herum los ist. Es kann alles immer irgendwie passend gemacht werden, alles geht irgendwie, wenn es in der Familie passt.

 

Und das andere Thema ist dein Ref. Warum musstest du denn abbrechen? Noch dazu, kurz vor Ende? Und warum kannst du in deinem Beruf nicht trotzdem arbeiten - vor Allem beim momentanen Lehrermangel? Wenn du ein paar Abstriche machst bzw. dich etwas anderweitig umschaust, kannst du doch bestimmt etwas finden, dass zu dir passt. Evtl auch durch eine Weiterbildung in der Elternzeit vom dritten Baby.

 

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Hi Manissa,

ich kann Deinen Wunsch sehr gut nachvollziehen. Im Grunde geht es mir momentan ähnlich. Ich bin 38 und werde im Januar 39. Bei uns kommt noch hinzu das wir nur über künstliche Befruchtung Eltern werden können und diese wird ja bekanntlich zu 50% von der KK nur bis zum 40. Lebensjahr der Frau übernommen. Die Uhr tickt also. 3 Kinder fand ich immer toll. Mein Sohn ist jetzt 7 Jahre und meine Tochter 5. Ich habe mich jetzt aber damit abgefunden das es bei 2 Kindern bleiben wird und im Grunde, wir haben ja einen Jungen und ein Mädel. Zum einen ist da der finanzielle Aspekt und zum anderen habe ich nicht gerade einfache Kinder bekommen (mein Sohn hat ADHS). Auch habe ich keine Eltern in der Nähe und ganz ohne famliliäre Unterstützung und wenn es auch nur mal eins wäre, ist das doppelt so schwer. Klar wäre ein Baby nochmal schön aber es bedeutet auch alles nochmal von Anfang an. Selbst zu verreisen ist mit 3 Kindern so viel teurer als mit zweien (Hotels, etc.). Meine Kids sind so gerne im Tropical Island mit Übernachtung im Zelt. Das ist nicht günstig und beim dritten Kind musst Du ein zweites Zelt dazu buchen, anders geht es nicht. Auch ist es beruflich teilweise so schwer mit Kleinkind. Ich habe die Erfahrung gemacht das Kindergärten mit ihren starren Zeiten und auch Schulen es einem nicht einfach machen beruflich Fuss zu fassen. Einen Job habe ich sogar verloren, weil ich mehrmals in der Probezeit vom Kindergarten angerufen wurde mit der Bitte das Kind, wegen teilweise Nichtigkeiten, abzuholen. Ganz zu schweigen von Arbeitgebern die eine 3-fachen Mami eher meiden, weil man ja ausfallen könnte. Mein Mann hat eine höhere Position und ernährt uns, der kann es sich noch weniger leisten zu fehlen. Dieses nicht gerade kinderfreundliche Deutschland hält mich davon ab, so schade wie es ist. Aber 2 Kids sind doch prima und denke mal was Du erst alles mit Ihnen anfangen kannst, wenn sie schon grösser sind *zwinker* Manchmal ist auch eine Vernunftentscheidung nicht verkehrt. LG

 

Edited by moosmutzel
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Am 12.8.2016 um 21:34 schrieb fraulehrerin:

Und das andere Thema ist dein Ref. Warum musstest du denn abbrechen? Noch dazu, kurz vor Ende? Und warum kannst du in deinem Beruf nicht trotzdem arbeiten - vor Allem beim momentanen Lehrermangel? Wenn du ein paar Abstriche machst bzw. dich etwas anderweitig umschaust, kannst du doch bestimmt etwas finden, dass zu dir passt. Evtl auch durch eine Weiterbildung in der Elternzeit vom dritten Baby.

Ich bin 2x durch eine Lehrprobe gefallen. *seufz* Tja, so schnell kanns gehen... Es gibt eine lange Vorgeschichte zwischen meinem Seminarleiter und mir dazu, aber letzten Ende läuft es darauf hinaus. Auch mein Widerspruch wurde abgelehnt. (Was zu erwarten war). Alle anderen 8 Prüfungsteile hab ich bestanden. Aber das zählt halt nix... *doppelseufz* Ich könnte noch in ein anderes Bundesland gehen, aber da mein 1.Staatsexamen nun auch nicht der Superreißer ist, ist das schwierig rein zu kommen, noch dazu von unserem momentan Wohnort aus. Und dazu kommt, dass ich das ganze Ref noch mal machen müsste. Noch mal 1,5 bis 2 Jahre den ganzen Stress.... Momentan "NEIN DANKE!" Vielleicht ziehen wir irgendwann eh um und vielleicht ergibt es sich dann doch. Wer weiß.

Und ja, ich weiß. dass es vielleicht eher zum Kinderwunsch gepasst hätte, aber weder hibbel ich, noch planen wir in näherer Zukunft ein Kind. Also erschien mir das nicht so passend. (Aber falls es einer der Mods liest und es verschieben will: Kein Problem.) Es geht ja mehr um den philosophischen Hintergrund, um die Frustration und meinen Kampf zwischen Vernunft und Gefühl. Es ist momentan die klassische Situation: Wir planen kein Kind, aber wenn es "zufällig" passiert, dann wird es schon gehen. Wobei unsere Verhütung momentan ehrlich gesagt ziemlich lächerlich ist (Zyklusapp und Gummis). Ich denk eher, dass mein Körper gerade so abgef***d ist, hormonell und allgemein, dass ich selbst geplant nicht schwanger werden würde.... Aber das ist ein anderes Thema. Nur so viel: ich denke, wenn ich jetzt schwanger würde, wäre es keine sehr schöne Schwangerschaft.

 

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Hallo,

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gab es diese Situation schon mehrmals - man ist in einer Art Umbruchsituation, weiss nicht wie es beruflich (oder auch in der Partnerschaft) weiter gehen soll, es ist alles nicht so einfach, gibt keine wirkliche Perspektive und plötzlich ist da ein starker Kinderwunsch....

Ich denke jedoch, das dies oft einfach der leichtere Weg ist. Man flüchtet aus der ungewissen und frustierenden Situation, hat wieder eine Perspektive/ Aufgabe und kann all die anderen (schwierigen) Gedanken weit weg schieben.

Natürlich gibt es nie einen richtigen Zeitpunkt für ein Kind. Besonders wenn man den beruflichen Aspekt im Auge hat... Aber ganz wichtig ist doch, dass man Kinder nicht nur während der Elternzeit, die irgendwann endet (und man dann wieder am selben Punkt steht) hat UND es immer zwei Eltern gibt, die an der Entscheidung beteiligt sind.

Wenn dein Mann aktuell gegen ein 3. Kind ist und er nicht der Alleinverdiener sein kann/ will, würde ich mich an deiner Stelle voll in die Planung der beruflichen Zukunft hängen. Hör dich um, lass dich beraten, informiere dich, was es für Möglichkeiten gibt - und ich bin mir sicher, dass der Kinderwunsch weniger werden wird, wenn du wieder eine berufliche Perspektive hast und wenn es für euch beide dann passt ist es doch so viel schöner sich bewusst für weitere Kind(er) zu entscheiden.

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vor 6 Stunden schrieb red-butterfly:

 und ich bin mir sicher, dass der Kinderwunsch weniger werden wird, wenn du wieder eine berufliche Perspektive hast und wenn es für euch beide dann passt ist es doch so viel schöner sich bewusst für weitere Kind(er) zu entscheiden.

Der Kinderwunsch war auch schon da, als ich noch eine berufliche Perspektive hatte. Ich denke daher ist er jetzt um so größer. Eigentlich war geplant, dass ich so ca. ein Jahr arbeite (bzw. ca. ein halbs Jahr arbeiten und dann aktives hibbeln) und dann das dritte Kind kommt, so dass es mit dem Elterngeld passt. Aber durch die nicht bestandene Prüfung hat sich das alles eben zerschlagen. Ich weiß, dass es das beste und vernünftigste wäre und ist, wenn der Kinderwunsch erstmal wegfällt, aber so einfach ist das eben alles nicht. Ich hatte mich einfach die letzten 2-3 Jahre darauf eingestellt, dass es jetzt passiert und dann war auf einmal die ganze Lebensplanung futsch. Zu all dem kommt einfahc noch der Faktor Zeit. Je weiter wir das nach hinten schieben, desto größer werden die beiden anderen und desto älter werde ich. Ich hab keine Ahnung wie lang sich das mit meiner beruflichen Situation noch hinzieht und irgendwann ist der Zug dann tatsächlich abgefahren. Wenn die Kinder irgendwann 15/16 sind will ich auch nicht mehr von vorne anfangen. Vielleicht war das ja doch ein Wink von oben, dass es einfach nicht mehr sein soll und ich mich mit meine beiden tollen und gesunden Kindern zufrieden geben soll. Everything happens for a reason. :noidea: Wer weiß....

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Bis deine Zwei 15/16 sind ziehen noch ein paar Jahre ins Land und in diesen Jahren kann noch so viel passieren. 

Ihr hattet Pläne,  die sich nun so nicht mehr direkt realisieren lassen. Das ist immer erst einmal niederschmetternd. Aber nun wird es eben Zeit für neue Pläne!  

Für dich ist die Zeit reif für ein weiteres Kind,  sieht dein Mann es auch so, dann ist das euer Plan und es wird alles gut passen - denn steht man vollkommen hinter etwas, passt es auch.  

Möchte dein Mann trotz deiner Argumente aktuell kein weiteres Kind und möchte er nicht weiterhin alleine für den Unterhalt zuständig sein dann ist es nur verschwendete Energie sich den Kopf darüber zu zerbrechen - diese Energie solltest du dann lieber in die Jobsuche stecken um dann mit 1-2 Jahren Verzögerung eure ursprünglichen Pläne verwirklichen zu können. 

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Huhu,

leider kann ich nicht so ausführlich schreiben, aber kurz dazu:

das Alter ist auch ein Aspekt, denke ich. Wenn du jetzt noch ein Ref wagen würdest im anderen BL, dann vergehen nochmals 2 Jahre...

Ich bin ebenfalls L für RS und hatte den Kiwu bereits im Studium. Es klappt damals nur noch nicht, erst, als ich nach dem Ref eine "Feuerwehrstelle" (Vertretung für eine Schwangere) annahm. Nr. 2 kam zwei Jahre später, als ich bereits eine feste Stelle hatte. Ich musste mit zwei Kleinkindern die Verbeamtung schaffen. Das war schon ziemlich hart für mich. Seit einem Jahr habe ich auch einen Kinderwunsch. Wir hibbeln nun aktiv, denn ich habe mir viele Ziele gesetzt (arbeite Vollzeit, um finanziell in der Elternzeit abgesichert zu sein, habe mir Geld beiseite gelegt, ...) Mein Leben läuft im Moment echt bescheiden ab. Superstress, Schlafmangel, unerzogene Klasse, mein Mann kann mich kaum untersützen und kommt vor 19 Uhr nicht nach Hause, Vor- und Nachbereitungszeiten habe ich spät abends oder früh morgens (ab 4 Uhr vor dem Unterricht) und mir sagte meine Freundin, die Heiltherapeutin ist, etwas Nachdenkliches.

Ich habe wohl nun den Kiwu, da ich nicht zur Ruhe komme. Die Probleme aller Art (finanziell, Karriere, ...) stürzen auf mich ein und ich sehne mich eigentlich nur, mich mal wieder um jemanden zu kümmern - um mein eigenes inneres Kind. Dass ich es spüren und wahrnehmen sollte und mal hören sollte, was mein inneres Kind denn eigentlich will. Mich u mich kümmern, gut mit mir umgehen, hätte doch zwei Kinder, die großartig sind, was soll der Druck.

Es tat ziemlich weh, ich habe wochenlang darüber nachgedacht, denn sie sagte es so 1-2 Monate vor unserem geplanten Hibbelstart.

Überzeugen konnte es mich nicht, der (für mich reale) Kinderwunsch ist weiterhin so stark und nun stecke ich schon mitten in der hysterischen Hibbelei.

Folge deinem Herzen und pflege die aufrichtige Partnerschaft. Was möchte dein Mann, was möchtest du, was könnt ihr beide tun...

Alles Gute für dich!

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    • By Stefan Fritsche
      Kinder sind das größte Glück auf Erden. Für manche nur ein Spruch, für viele – so auch für Dich - eine Tatsache. Und so wünscht auch Du Dir Nachwuchs. Tipps von der besten Freundin, Deiner Mutter und überhaupt aus dem Umfeld gibt es genauso reichlich, wie Ratgeber in Buchformat. Adeba.de hat sich einen mal ein wenig genauer für Dich angeschaut. Und zwar den GU Ratgeber „Kinderwunsch – Natürliche Wege zum Wunschkind“ von Dr. med Christian Gnoth und Andreas A. Noll.

      View full artikel
    • By Stefan Fritsche
      Ratgeber zum Thema Kinderwunsch - wir haben für Dich mal reingeschaut
      Der Wunsch nach einem Kind, der besteht schon länger bei Dir, aber nun scheint wirklich alles zu passen. Der richtige Partner ist gefunden und auch sonst spricht eigentlich nichts mehr dagegen. Doch irgendwie will es nicht klappen. Oder, Du und Dein Partner Ihr seid jetzt bereit für ein Kind und möchte das Projekt "Nachwuchs" nun ernsthaft in Angriff nehmen. Für diesen oder den anderen Fall möchte der Ratgeber "Kinderwunsch - Natürliche Wege zum Wunschkind" Euch hilfreich unter die Arme greifen.
      Erster Eindruck
      Das Cover ist freundlich und farbenfroh gestaltet. Das Coverphoto, zeigt klar worum es hier geht und weckt ein wenig die Vorfreude auf die Zeit mit Kind. Was auffällt, die abgerundete untere Buchecke … klar, blättert sich vielleicht so leichter um, oder ist einfach ein Gag .. oder sie gibt Dir einen Vorgeschmack auf die Kinderbücher, die Du hoffentlich bald zusammen mit Deinem Kind anschauen darfst. Das Buch ist kein Wälzer und fasst die wichtigsten Themen und Tipps auf 128 Seiten zusammen. Zahlreiche hochwertige Photos und Illustrationen sorgen für die notwendige Anschaulichkeit und lockern das Buch auf.
      Im Buch geblättert
      Los geht’s mit einer kurzen Einführung in die „Theorie“ des Kinderkriegens incl. eines kurzen Abrisses über die biologischen Vorgänge. Dabei werden Dir kurz und knapp auch die wichtigsten „Fachbegriffe“ erklärt. Überhaupt, Mediziner"Latein" bekommst Du hier immer gut verständlich erklärt.
      Dann geht es ab in die Praxis. Und da ist der Ratgeber sehr lebensnah und gibt zum Beispiel Tipps für den Umgang mit „nerviger Verwandtschaft“ bzw. für „fruchtbare Liebesspiele“. Darüber hinaus findest Du wichtige Hinweise zur richtigen Ernährung und zum richtigen Timing, sprich zur natürlichen Familienplanung. Signale Deines Körpers wie z.B. der Zervixschleim werden erklärt und auch Informationen und Tipps rund um das wichtige Zyklustagebuch gibt es für Dich.
      In einem eigenen Teil werden nun natürliche, das heißt sanfte Methoden und Mittel zur Stärkung der Fruchtbarkeit vorgestellt und erklärt. Angefangen von der Traditionellen Chinesischen Medizin über Akupressur, Massagen und Tees aus verschiedenen Heilpflanzen bis hin zu alternativen Behandlungsmethoden (Homöopathie und Schüßler Salze). Du bekommst einen Überblick über die unterschiedlichen natürlichen Methoden und Möglichkeiten, diese werden Dir kurz, aber sehr verständlich erklärt. So gibt es zum Beispiel für die Akupressur sehr hilfreiche Illustrationen, die es erleichtern, das Ganze auch in der Praxis anzuwenden.
      „Wenn's nicht klappt?! Auch diese Frage wird behandelt und in dem Kapitel werden neben z.B. den Fruchtbarkeitstests, auch Möglichkeit der modernen Medizin auf dem Weg zum Wunschkind vorgestellt.
      Sehr positiv fällt die Sprache des Buches auf. Es gibt kein Fachchinesisch, vielmehr wird darauf geachtet, dass frau wirklich verstehen kann, worum es gerade geht und Fachbegriffe werden einfach und gut erklärt. Ebenfalls einen Pluspunkt gibt es für die vielen Tipps am Rande – eingerückt oder farblich hervorgehoben, gibt es so kurz und lebensnah wichtige Ratschläge rund um das Thema der Familienplanung.
      Nettes Extra für Dich
      Im Buch gibt es einen praktischen und vor allem herausnehmbaren Zykluskalender. In Kürze werden Dir dort nochmal die wichtigsten Signale Deines Körpers erklärt, auf die es von nun an zu achten gilt (Basaltemperatur, Zervisschleim, Blutung etc.) und, die Du in den Kalender eintragen sollst. Das Format, knapp A5, mag auf den 1. Blick ein wenig groß erscheinen, doch der Kalender ist nicht für unterwegs und Deine Handtasche gedacht, sondern für Deinen Nachtisch. Und da schadet es überhaupt nicht, wenn ein wenig mehr Platz ist bzw. die Einteilung ein wenig großzügiger vorgenommen worden ist.
      Fazit:
      Ein gelungenes Buch, wo frau nicht überfordert wird und sich durch langatmige Fachtexte kämpfen muss, sondern kurz und knapp einen schönen und hilfreichen Überblick bekommt, wie der Kinderwunsch auf ganz natürliche Art und Weise wahr werden kann.
      Wir sagen – ein empfehlenswerter Ratgeber ! Anscheinend aber nur noch gebraucht oder als Download erhältlich.
      Dr. med. Christian Gnoth/ Andreas Noll
      Kinderwunsch
      Natürliche Wege zum Wunschkind
      Reihe: GU Ratgeber Kinder
      128 Seiten, ca. 40 Farbfotos und -illustrationen
      Format: 16 x 21,5 cm. Softcover mit GU-Folder
      12,90 € (D)/ 13,30 € (A)/ 23,90 sFr
      ISBN 978-3-8338-1627-7
      Erscheinungstermin: September 2009
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      Suche auf der kompletten Adeba Seite nach dem Thema "Kinderwunsch"
    • By Adeba.de Redaktion
      Bereits in der Schwangerschaft ist das Ungeborene bestimmten Gefahren ausgesetzt. So können beispielsweise Viren und Bakterien von Dir über die Plazenta auf Dein Baby übertragen werden. Das kann zu Schädigungen des Kindes, im schlimmsten Fall zu Fehl-, Früh- oder Todgeburten führen.
      Doch Du kannst dem vorbeugen. Und zwar indem Du Deinen Impfschutz auf den richtigen Stand hälst bzw. bringst. Du solltest also bei Kinderwunsch bzw. mindestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft den Impfschutz überprüfen lassen. Dafür gehst Du am besten mit Deinem Impfpass zum Frauenarzt. Der Frauenarzt prüft den aktuellen Impfschutz und kann wichtige fehlende Impfungen noch rechtzeitig nachholen.

      Gegen folgende Krankheiten sollte unbedingt ein ausreichender Impfschutz bestehen:
      Masern
      Masern zählt zu einer der ansteckendsten Erkrankungen. In der Schwangerschaft kann eine Masern-Erkrankung zu einem erhöhten Risiko von Fehl- bzw. Totgeburten führen und auch das Risiko der Säuglingssterblichkeit ist erhöht.
      Mumps
      Mumps oder Ziegenpeter wird oft für eine typische Kinderkrankheit gehalten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können daran erkranken. Erkrankst Du in der Schwangerschaft an Mumps, steigt das Risiko einer Fehl- bzw. Totgeburt.
      Röteln
      Infizierst Du Dich in der Schwangerschaft mit Röteln kann diese Infektion auf das Ungeborene übergreifen. Für das Ungeborene besteht dann ein erhöhtes Risiko für geistige Schäden und körperliche Fehlbildungen. Je nach dem Zeitpunkt der Infektion, kann es zu einer Früh – oder schlimmsten Fall zu einer Totgeburt kommen.Übrigens, in der Regel erfolgt die Rötelimpfung in Kombination mit den Impfungen gegen Masern, Mumps und Windpocken. Bei all diesen Impfstoffen handelt es sich um sogenannte Lebendimpfstoffe, die in der Schwangerschaft nicht verabreicht werden dürfen, deshalb muss bzw. sollte die Impfung mindestens drei Monate vor der Schwangerschaft erfolgen.
      Windpocken (Varizellen)
      Windpocken sind eine durch Viren ausgelöste und per sogenannter Tröpfcheninfektion übertragene Erkrankung. Besonders gefährlich sind Windpocken bis zur 21. Schwangerschaftswoche bzw. dann auch um den Geburtstermin. Eine Infektion mit Windpocken in der Schwangerschaft kann für Dein Kind schwerwiegende Folgen haben. So können sich Muskeln und Skelett nicht ausreichend entwickeln, auch die Entwicklung des Nervensystems wird gestört und darüber hinaus kann es zu Schädigungen der Haut kommen. Besonders kritisch ist es, wenn die werdende Mutter kurz vor oder kurz nach der Geburt an Windpocken erkrankt. Für die Mutter besteht dann ein erhöhtes Risiko in Folge der Infektion an einer Lungenentzündung zu erkranken. Und erkrankt das Neugeborene ebenfalls an den Windpocken, dann kann es schlimmsten Fall sterben. So sterben etwa 30 Prozent der erkrankten Neugeborenen.

      Tipp

      Bist Du Dir nicht sicher, ob Du schon mal an Windpocken, Röteln, Mumps etc. erkrankt warst – kannst Du z.B. beim Frauenarzt Dein Blut auf mögliche Antikörper untersuchen lassen.
      Keuchhusten
      Bei Keuchusten handelt es sich um eine von Bakterien hervorgerufene Erkrankung, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Es reicht also ein kleines Tröpfchen, was beim Niesen oder Husten oder Sprechen übertragen wird, für die Infektion aus.
      Keuchhusten ist für ein Baby bzw. Kind eine ernsthafte Erkrankung. So ist das Kind von heftigen Hustenanfällen geplagt und die vollständige Heilung kann Wochen und manchmal sogar Monate dauern. Für Säuglinge kann Keuchhusten auch lebensbedrohlich sein.
      Deshalb lass unbedingt Deine Impfschutz überprüfen. Gleiches gilt auch für das unmittelbare Umfeld des Kindes, also Geschwister, Großeltern, Onkel und Tante etc. sollten den notwendigen Impfschutz haben, um den Säugling nicht anzustecken. Wichtig zu wissen ist, weder Impfung noch einmalige Erkrankung hinterlassen lebenslangen Impfschutz vor Keuchhusten. Das heißt, der Impfschutz muss regelmäßig aufgefrischt werden. Ein ausreichender Schutz gegen Keuchhusten ist in der Regel nur gegeben, wenn eine Impfung oder Erkrankung in den letzten 10 Jahren war.

      Impfung auch noch während der Schwangerschaft möglich?

      Nun bist Du doch schneller schwanger geworden als eigentlich geplant bzw. gedacht. Dein Impfschutz konnte somit nicht mehr rechtzeitig auf den notwendigen Stand gebracht werden. Was nun?

      Grundsätzlich heißt es erstmal – Ruhe bewahren!
      Dann halte Rücksprache mit Deinem Frauenarzt. Gemeinsam mit Deinem Arzt könnt Ihr überlegen und besprechen, welche noch fehlende Impfung unbedingt nachzuholen ist. Dabei ist eine Risiko-Nutzen-Abwägung unverzichtbar. Konkret heißt das, die möglichen Risiken der Impfung müssen geringer sein, als das Risiko das eine mögliche Erkrankung für Mutter und Kind mit sich bringen würde.
      Auf nicht unbedingt notwendige Impfungen sollte deshalb besser verzichtet werden. Vor allem auf Impfungen mit Lebendimpstoffen, wie z.B. gegen Masern, Gelbfieder, Mumps, Röteln und Varizellen.
      Ist die Impfung erfolgt, zu einem Zeitpunkt wo Du bereits schwanger warst, aber davon nichts gewusst hast,dann ist das kein Grund für einen möglichen Schwangerschaftsabbruch.
      Fällt die Schwangerschaft in die typische Grippezeit, dann wird in aller Regel auch eine Grippeschutzimpfung empfohlen.

      Das Umfeld

      Auch Dein Umfeld, das heißt Familie und Freunde, sollten einen ausreichenden Impfschutz haben. Spätestens mit Geburt Deines Kindes solltest Du unbedingt darauf achten, dass – wenn möglich und beeinflussbar – nur Menschen in die Nähe des Babys kommen, die ausreichend geimpft sind. Dein Nachwuchs verfügt zwar anfangs über den sogenannten „Nestschutz“ , das heißt er profitiert von Deinem Impfschutz, doch der reicht nicht aus bzw. geht mit der Zeit auch verloren. Dein Baby muss erstmal ein eigenes stabiles Immunsystem aufbauen, Unterstützt wird das z.B. durch das Stillen mit Muttermilch, aber auch durch Impfungen. Allerdings, um das Kind in der Zeit nicht zusätzlich zu gefährden, ist es am besten, wenn alle Kontaktpersonen über einen umfassenden Impfschutz verfügen.
      Das heißt,

      Kinder sollten dem Alter entsprechend geimpft sein und alle erwachsenen Personen sollten notwendige Auffrischungsimpfungen haben.
      Der Impfschutz lässt sich problemlos z.B. vom Hausarzt anhand des Impfpasses nachprüfen. Fehlende Impfungen kann der dann sofort nachholen.

      Fazit

      Lass Deinen Impfschutz regelmäßig von Deinem Arzt prüfen und hole fehlende Impfungen unverzüglich nach. Wünschst Du Dir ein Kind, dann solltest doch noch mehr Wert auf den wichtigen Impfschutz legen!
    • Guest
      By Guest
      Im konkreten Fall ging es um ein Ehepaar aus Österreich. Da die Frau überhaupt keine eigenen Eizellen bilden konnte, war eine normale künstliche Befruchtung nicht möglich. Die Nutzung der Eizelle einer anderen Frau ist jedoch durch das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz verboten. Das Paar erhob dagegen Klage in Straßburg, berief sich vor allem auf die Europäische Menschenrechtskonvention und bekam recht.
      Der Europäische Gerichtshof argumentierte unter anderem, es sei eine „nicht durch objektive und vernünftige Gründe zu rechtfertigende“ Ungleichbehandlung, wenn Paare, die eine Eizellspende benötigen, von der künstlichen Befruchtung ausgeschlossen sind.

      Das Urteil wird sich auch auf Deutschland auswirken. Begrüßt wurde das Urteil zum Beispiel vom Bundesverband reproduktionstechnischer Zentren, nach dessen Auskunft „In Deutschland jährlich rund tausend Paare eine Eizellspende bräuchten.“.Derzeit ist es noch so, dass deutsche Paare ins Ausland reisen, um eine Eizellspende für eine künstliche Befruchtung zu erhalten. In weiten Teilen Europas ist die Eizellspende erlaubt bzw. geduldet. Verboten ist sie hingegen zum Beispiel in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

      Eine Stellungnahme der Bundesregierung steht noch aus.
    • By Katja Schmidt
      Schwanger trotz Periode?

      Ärztlichen Angaben zufolge ist es so gut wie ausgeschlossen, dass Frauen trotz ihrer Periode schwanger sein können, da sich diese beiden Umstände naturgemäß ausschließen.

      Bei der Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterwand kann es allerdings gelegentlich zu einer so genannten Nidationsblutung kommen, die oftmals mit dem Zeitpunkt der Periode zusammenfällt.

      Aus diesem Grund wird diese oftmals fälschlicherweise für die Monatsblutung gehalten.Im Verdachtsfall sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden, der den Gehalt des Schwangerschaftshormons Choriongonadotropin im Urin misst. Idealerweise führt man einen solchen Test am Morgen durch, da zu diesem Zeitpunkt der Hormongehalt am höchsten ist.

      Kinderwunsch:

      Sollten Sie einen Kinderwunsch haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten den richtigen Zeitpunkt für eine Empfängnis zu ermitteln. Dazu eignet sich zum Beispiel ein Eisprungrechner (kidsgo, Adeba). Dieser dient der Berechnung der fruchtbaren Tage und sollte daher nicht zur Verhütung genutzt werden. Darüber hinaus können auch die Temperaturmessmethode oder die Schleimuntersuchung für die Bestimmung der fruchtbaren Tage genutzt werden.

      Anzeichen einer Schwangerschaft

      Generell bemerken Frauen, wenn sich ihr Körper aufgrund einer Schwangerschaft und der damit einhergehenden Hormonumstellung verändert. So ist es keine Seltenheit, dass die Brüste anschwellen oder sich Übelkeit und Heißhungerattacken einstellen. Auch Schwindel und Müdigkeit können auf eine mögliche Schwangerschaft hindeuten. Aber auch der Ekel gegenüber Giften wie Alkohol und Nikotin kann auf eine Empfängnis hinweisen.


      Weitere Informationen zu dem Thema "Schwangerschaft" findet Ihr unter diesem Beiträgen:

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