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ich habe PCOS weil ich mich mit meiner Mutter gestritten habe?HÄ?

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Dismina

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Guten Abend die Damen :-)

bin neu hier:), ich bin ein PCOS Monster, habe alle Symptome die man haben kann... wirklich alle :mad:

kurz zu meiner Geschichte:

hatte meine letzte Mens mitte März, habe jetzt seit 4 Tagen Metformin und hoffe es tut sich bald was.

Meine Frage an euch, ich habe in einem Buch gelesen das Pcos davon kommen kann das man sich als Kind häufig mit seiner Mutter gestritten hat, oder das man nie eine Frau sein wollte und es wurde noch davon gesprochen das es wegen Misshandlungen in der Kindheit dazu kommen könnte. Ich frage mich ob das so stimmen kann.

Alos ich hab mich mit meiner Mutter zwar gestritten aber ich denk das das normal ist in der Pupertät. Ausserdem bin ich gerne eine Frau hatte als Kind/jugendliche sogar einen ausgeprägten rosa und pink Fimmel.

Das einzige was bei mir zutreffen könnte wäre eine Vergewaltigung die mir mit 12 Jahren wiederfahren ist, die ich nach meiner Meinung allerdings sehr gut verkraftet habe.

Die raten in dem Buch zu Yoga und ev. Phychotherapie. Wie soll mir das helfen Mutter zu werden.

Bin gespannt auf eure Antworten :)

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Was bitte ist das denn für ein Buch!!!!! Und der Weihnachtsmann ist der Onkel vom Osterhasen, deren Cousin der Pfingstochse ist oder was!???

Geht ja mal gar nicht!

Wer bitte streitet sich denn als pubertierendes Mädel nicht mit seinen Eltern oder seiner Mutter??

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Meine Frage an euch, ich habe in einem Buch gelesen das Pcos davon kommen kann das man sich als Kind häufig mit seiner Mutter gestritten hat, oder das man nie eine Frau sein wollte und es wurde noch davon gesprochen das es wegen Misshandlungen in der Kindheit dazu kommen könnte. Ich frage mich ob das so stimmen kann.

Hallo du,

ich habe mich auch schon viel mit dem Thema auseinandergesetzt, da ich selbst Patientin bin.

Das was du da gelesen hast, ist nicht komplett aus der Luft gegriffen.

Es gibt mittlerweile (glücklicherweise) einige psychologische Ansätze zum Thema PCO, da man nicht nur körperliche Ursachen vermutet.

Die Zusammenfassung da oben klingt natürlich etwas seltsam, aber die Richtung stimmt schon, auch wenn ich's jetzt nicht so ausgedrückt hätte.

Dass es nicht bei der Sache nicht um "einen Streit mit der Mutter in der Pubertät" geht, dürfte ja auch klar sein.

Ein kindliches Erlebnis oder ähnliches als Auslöser muss natürlich nicht auf alles und jeden zutreffen, dennoch sind es manchmal die unauffälligen Kleinigkeiten, die einem bei genauem Besinnen so einfallen und die man plötzlich nicht mehr als ganz sooooo unwahrscheinlich betrachtet.

Unabhängig von der Ursachenforschung halte ich grundsätzlich eine psychologische Betreuung bei PCOS für sinnvoll, da die Krankheit in 90 % der Fälle eben stark belastend ist und das Selbstbewusstsein ganz schön in die Knie zwingen kann.

Sei es, weil man sich optisch nicht mehr mag oder auch wegen der Selbstzweifel beim unerfüllten Kinderwunsch.

Ich bin da selber durch gegangen und wäre froh gewesen einen Therapeuten gehabt zu haben.

Oben genannte Themen sind schon länger im Gespräch und konnte einigen (auch mir bekannten) Patienten besser als jegliche Medis helfen.

Da PCO eine Symptom-Krankheit ist, kommt man irgendwann dazu sich zu fragen, wieso man das bekommen hat und ob es auch wieder weggehen könnte. Und da wird der psychische Zustand interessant.

Naja, umfangreiches Thema und auch sicherlich nicht ausgegoren genug, um das hier ausführlich zu diskutieren.

Jedenfalls sollte man diesen Ansatz für sich selbst mal beleuchten, wenn man sich mit dem Thema wirklich auseinandersetzen mag und nicht einfach akzeptieren will, dass man jetzt eben sein Leben lang krank sein wird :)

Soo, das war mein Wort zum Abend :)

Edited by Katinka
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Das hast du schön geschrieben, Katinka!

Ich finde es grundsätzlich gut, dass man so langsam anfängt, bei vielen Krankheiten die psychische Seite mit einzubeziehen; nicht umsonst heißt es "Körper und Geist/Seele in Einklang zu bringen" oder man spricht ja auch davon, dass ein kranker Geist einen Körper krank macht /krank machen kann. Und ich finde es auch gut, wenn man in einem Buch die psychologische Seite aufgreift und Ursachenforschung betreibt.

ABER diese Beispiele finde ich doch arg eingegrenzt oder reduziert und überinterpretiert und lösen bestimmt eher Belächeln und Belustigung oder auch Besorgtheit aus, als dass mn sich daraufhin ernsthaft damit befasst, denke ich!

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Wiwi, das hast du aber auch gut geschrieben!

Ich fürchte auch, dass solche Pauschalisierungen ein an sich gutes Thema kaputt machen und sogar in die falsche Richtung bringen können. Ich habe gestern nichts dazu geschrieben, weil mich das einfach erst einmal irre aufgeregt hätte und ich nicht sachlich geblieben wäre :rolleyes:

Und das ist schade, dann natürlich haben ganz viel körperliche Beschwerden eine psychische Ursache oder zumindest können psychische Probleme die Heilungsprozesse bei Krankheiten verändern und sogar erschweren... Das gehört einfach zusammen.

Aber nicht mit solchen Plattitüden (sorry, bin immer noch etwas verärgert darüber).

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danke für eure antworten :-) hat mich sehr interessiert wie andere das sehen. Wenn sich jemand auf dem Schlips getreten fühlt wegen meiner Schreibweise, möcht ich mich dafür entschuldigen, das war nicht meine Absicht. Also ich bin auf jeden Fall der Meinung das dass ehr eine Genetische Ursache bei mir hat. Denn meine Mutter hat 7 Jahre versucht schwanger zu werden und hat jetzt Diabetis und Symptome die zu pcos passen würden. Wenn sie das wüsste würde sie bestimmt nicht so nerven mit dem Wunsch nach Enkelkinder;)

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Das hast du schön geschrieben, Katinka!

Ich finde es grundsätzlich gut, dass man so langsam anfängt, bei vielen Krankheiten die psychische Seite mit einzubeziehen; nicht umsonst heißt es "Körper und Geist/Seele in Einklang zu bringen" oder man spricht ja auch davon, dass ein kranker Geist einen Körper krank macht /krank machen kann. Und ich finde es auch gut, wenn man in einem Buch die psychologische Seite aufgreift und Ursachenforschung betreibt.

ABER diese Beispiele finde ich doch arg eingegrenzt oder reduziert und überinterpretiert und lösen bestimmt eher Belächeln und Belustigung oder auch Besorgtheit aus, als dass mn sich daraufhin ernsthaft damit befasst, denke ich!

Sehe ich genauso.

Mich würde tatsächlich mal interessieren, was genau da geschrieben wurde, denn grundsätzlich finde ich es toll, dass das überhaupt mal aufgegriffen wird. Man brauchte bislang eher Vater Zufall um damit in Berührung zu kommen.

Ich glaub, ich muss mir das Buch mal in der Buchhandlung anschauen bei Gelegenheit :)

Pauschalisierungen schrecken natürlich meist ab und lassen Gefühle aufkochen, vor allem, wenn's um psychische Hintergründe geht ;)

Entsprechend ist da doch die genaue Formulierung ganz wichtig.

Mal sehen, ob mir das mal über den Weg läuft :)

Hast du mir den Autor Dismina?

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@Katinka, bin noch auf der arbeit aber ich könnte heute am späten Abend ein paar zeilen für dich abtippen wenn du magst, ich find nicht das es sich lohnt dieses Buch zu kaufen... wie gesagt ich glaub 4 Seiten haben dei Pcos gewidmed, nicht grad viel.

@Wiwi84, ich glaub schon das das der Autor war, schau aber noch mal nach.

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@Katinka, bin noch auf der arbeit aber ich könnte heute am späten Abend ein paar zeilen für dich abtippen wenn du magst, ich find nicht das es sich lohnt dieses Buch zu kaufen... wie gesagt ich glaub 4 Seiten haben dei Pcos gewidmed, nicht grad viel.

@Wiwi84, ich glaub schon das das der Autor war, schau aber noch mal nach.

Nein, hatte nicht vor es zu kaufen, aber halt mal reinlesen :) Wenn's nur 4 Seiten sind, kann ich die im Buchladen auch durchhauen :D

Brauchst Dir nicht extra die Mühe machen, das zu tippen ;)

ah, super wiwi, danke!

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