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In meinem KiGa ist das so...

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Guest aoife
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Habt ihr Lust, die Kindergärten eurer Kinder mal vorzustellen? Ohne Namensnennung natürlich, aber so mit generellem Konzept, Tagesablauf usw.?

Ich hab schon öfter gelesen, dass Eltern hier im Forum sich bei manchen Dingen ganz unsicher sind oder ihnen manches an bestimmten Kindergärten nicht so gefällt. Hier wäre dann ein Thread, in dem man mal nachlesen könnte, wie es woanders ist, was es für Alternativen gibt, oder auch ein Thread um konkrete Fragen zu stellen zu konkreten Situationen...

LG Eva

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Unser KiGa ist eine Betriebseinrichtung in nem großen Unternehmen mit Schichtarbeit. Dementsprechend sind die angebotenen Betreuungszeiten paradiesisch für Berufstätige. Mitarbeiten müssen die Eltern entsprechend auch kaum.

Es ist aber dafür genau festgelegt, wie viele Stunden am Tag und wie viele Tage in der Woche ein Kind dort sein darf. Das wird auch in Listen festgehalten.

Die ELternabende sind hier Elternnachmittage, bei denen die Kinder derweil einfach ein Stündchen länger betreut werden, während die Eltern sich beraten.

Es gibt auch recht viele Erzieher pro Gruppe. Nämlich 3 Stück plus eine/n Native Speaker. Das ist jemand, der Englisch als Muttersprache hat, aber nicht zwingend ne Ausbildung zum Erzieher, der aber trotzdem die Kinder in Vollzeit mitbetreut.

Also fast 4 Erzieher pro Gruppe, die sich auf Früh- und Spätschicht verteilen und hin und wieder Vorbereitungszeit haben, aber zur Kernzeit sind eigentlich fast immer 3 Leute in der Gruppe. Bei einer Gruppengröße von 20-25 Kindern.

Essen wird von der Einrichtung gestellt. Mittagessen, Frühstück (um 6 und um 8) und Nachmittagsmahlzeit.

Was genau es da gibt... mittags Kantine, morgens und nachmittasgs wechselndes ANgebot. Meist "gesundes", aber es gibt einmal die Woche Nutella-Frühstück und einmal die Woche Kekse nachmittags. Nur an einem Tag in der Woche bringen die Kinder selbst was für Frühstück und Nachmittags-Snack mit.

Es gibt einmal die Woche ein Musik-Angebot in kleineren Gruppen auf freiwilliger Basis und im Winter einmal die Woche Sport in der Turnhalle. Ansonsten ist die meiste Zeit freies Spiel und eigentlich immer auch die Möglichkeit, in der Zeit rauszugehen. Regelmäßig gibt es Waldwochen (morgens ab in den Wald und nachmittags zurück in den KiGa) und Lesungen/Theaterstücke etc.

Morgens gibt es eine Morgenrunde für die Kinder und nach dem Mittagessen eine Ruhezeit, in der nicht getobt wird und meist eine Erzieherin etwas vorliest. Für Mittagschläfer gibt es Ruheräume, in denen jedes Kind seine Matratze mit eigenem Bettzeug hat. Die anderen Kinder haben aber auch Kuscheldecken und können sich in der Ruhezeit irgendwo im Gruppenraum hinlegen und ein Nickerchen machen.

Für die Kinder im letzten Jahr gibt es ein Vorschulprogramm.

Die Eingewöhnung sah so aus, dass ein neues Kind pro Woche kam und dann eine feste Bezugsperson von den Erzieherinnen hatte, die sich in dieser und den nächsten Wochen verstärkt um das neue Kind gekümmert hat.

In der Haupt-Eingewöhnungszeit im Sommer finden auch wenige "Sonderaktionen" statt.

Mein Fazit bisher: WIr hatten nicht wirklich eine Wahl. Wenn es in diesem KiGa nicht geklappt hätte, hätte einer von uns seinen Job aufgeben müssen. Insofern haben wir uns vorher nicht wirklich informiert und auch keine anderen Einrichtungen angeschaut.

Aber ich bin extrem zufrieden. Unser Sohn fühlt sich wohl, ist nicht überfordert,macht die Angebote gern mit (was ich nicht gedacht hätte - eigentlich lässt er sich ungern was vorschreiben) und hat sich bisher ganz gut eingefügt.

Und was mir das allerwichtigste ist: Mir sind die Leute sympathisch und ich hab ein gutes Gefühl dabei, mein Kind dort "abzugeben".

LG Eva

Edited by aoife
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Ja gern :)

Also unser Kiga ist ein zweisprachiger, englisch-deutsch, der nach dem Immersionsprinzip arbeitet. Das heißt, die Kinder bekommen keinen Englischunterricht, sondern sie haben im normalen Kiga-alltag mit der Sprache Kontakt. Es wird nicht erwartet, dass sie die Sprache selbst aktiv verwenden, verstehen können sie aber erstaunlich schnell. Manche sprechen schon im ersten Jahr selbst Englisch, andere nie. Wichtig ist, dass die Eltern nicht mit zu hohen Erwartungen herangehen und das Kind unter Druck setzen.

Es gibt 2 altersgemischte Gruppen (3-6) mit je 23 Kindern. Betreut werden sie von je 2 Erzieherinnen (eine spricht nur deutsch, die andere nur Englisch mit den Kindern), für 3 Tage die Woche noch je eine englischsprachige pädagogische Assistentin und eine Praktikantin. Die Kinder können sich schon in den Gruppen besuchen (besonders Geschwister), aber an sich sollen sie schon in der eigenen Gruppe bleiben. In der Bringzeit, im Garten und nach dem Mittagessen sind die Gruppen sowieso zusammengelegt.

Bei uns bucht man Stunden, wie lang ein Kind pro Tag bleiben soll. Von 4-5 bis 8-9 oder länger, wie man es eben braucht. 17.00 ist aber das letzte Kind dann auch abgeholt. Von 7.30-8.30 Uhr ist die Bringzeit morgens. Dann gibt es einen Morgenkreis gegen 9, gemeinsames Frühstück um 10, dann Freispiel und evtl. noch einen Stuhlkreis um 11. Danach gehen sie raus und 13.00 gibt es Mittag. Man kann die Kinder frühestens vor dem Mittag holen, und dann erst wieder nach 13.45, damit sie mit dem Essen fertig sind und nicht dabei gestört werden. Nachmittags kann man dann kommen, wann man will.

In der Eingewöhnungsphase kommen 2-3 neue Kinder pro Woche. Je nachdem, wie viele neue es insgesamt werden. Sie kommen morgens und man versucht so bald wie möglich auf die Zeit zu steigern, die das Kind dann auch bleiben soll später. Am liebsten ist es den Erzieherinnen, wenn die Eltern die Kinder so bald wie möglich allein im Kiga lassen. Bei Megan hatten wir nur einmal einen Anruf, dass ich sie vor de rZeit holen sollte, weil sie sich nicht beruhigen ließ. Fiona blieb vom ersten Tag an die volle Zeit. aber sie kannte die Situation ja auch schon.

Ab 4 Jahren beginnt die musikalische Früherziehung einmal in der Woche und mit 5 die Vorschule, zweimal die Woche. Unterrichtet werden sie von externen Lehrkräften. Das ist mit Absicht so, weil sich die Kinder in der Vorschule dann wohl besser konzentrieren. Fast jeder Tag ist auch ein "besonderer Tag" im Kiga. Montags können Fahrzeuge mitgebracht werden, dienstags gehts in die Turnhalle der Grundschule nebenan, Mittwoch ist Spielzeugtag und Freitag ist Büchertag. Freitags gibt es auch noch die Möglichkeit, Bücher auszuleihen in der Kiga-eigenen Bibliothek. Diese besonderen Tage waren für uns sehr sehr wichtig als Motivation. Megan tat sich etwas schwer in den ersten Monaten. Aber wenn ein besonderer Tag war, ging sie gern in den Kiga.

Im Kiga geben sie den Kindern sehr viel Eigenverantwortung und nehmen ihre Wünsche ernst. Die Gruppen wählen zum Beispiel jedes Jahr ihren Gruppennamen selbst, ganz demokratisch. Sie bestimmen mit, wenn es um die Deko in ihren Räumen geht. Die Großen sind "verantwortlich" für die Kleinen bei Ausflügen (wie in den Park auf der anderen Straßenseite oder so)

Der Kiga ist ein Elterninitiative, das heißt es wird viel Mitarbeit und Engagement erwartet. Meistens klappt das auch ganz gut.

Das Mittagessen der Kinder wird von den Eltern reihum zu Hause gekocht und dann in den Kiga gebracht. Man kocht also für eine Gruppe. Alternativ kann auch ein Caterer beauftragt werden, aber die meisten kochen doch lieber selbst. Das ist auch gar nicht so schlimm. Das Frühstück bringen die Kinder mit (möglichst gesund), nachmittags gibts was vom Kiga, falls die Kinder so lange da sind.

Meine Mädels sind begeistert und gehen sehr sehr gern. Das Einzige, was mich anfangs gestört hat: es gibt keine Schlafmöglichkeiten nach dem Mittag. Es ist einfach kein Raum da. Megan hätte das durchaus noch gebraucht in den ersten Monaten. Sie ist mir dann regelmäßig im Auto eingeschlafen. Fiona steckt es jetzt zum Glück besser weg.

Edited by MelanieAugsburg
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Also, Emilia geht noch nicht in den KiGa sondern in eine Krippe (Kinder von 8 Wochen bis 3,5 Jahre).

Dort sind 16 Kinder und auf 3 Kinder kommt eine Betreuungsperson (Erzieher, Praktikant oder Kinderpfleger).

Die Betreuungszeiten sind von 7 bis 18Uhr - also arbeiten die Betreuer im Schichtsystem. Erst dachte ich, dass das für die Kinder nicht so toll ist, aber sie haben damit kein Problem.

Jedes Kind hat am Anfang eine feste Bezugsperson, die die ersten Monate immer da ist, wenn das Kind kommt.

Die Kinder sollen bis spätestens 9Uhr da sein, da dort der Morgenkreis mit Lieder und kleinen Spielen und anschließen das gemeinsame Frühstück stattfindet.

Die Kinder, die früher da sind helfen das Frühstück zu machen, gehen mit einkaufen und versorgen die Pflanzen und Fische.

Das gefällt Emilia so gut, dass sie immer besonders früh da sein möchte.

Nach dem Frühstück wird die Gruppe aufgeteilt und es werden unterschiedliche Aktivitäten gemacht - Schwimmbad, Besuch in der Bücherrei, Spielplatz, Basteln etc.

Ich finde es sehr gut, dass sie mit den Kindern, auch mit den ganz Kleinen, so viel unternehmen. Und eben nicht "nur" raus in den Garten gehen.

Um 12Uhr gibt es Mittagessen, welches geliefert wird.

Dann werden die Zähne geputzt und danach ist Mittagschlafzeit -einige Kinder schlafen richtig im Schlafraum (dort hat jedes Kind seinen festen Schlafplatz), die Größeren ruhen sich in der Kuschelecke aus. Dort wird dann vorgelesen oder Geschichten erzählt.

Nach dem Schlafen ist freies Spielen und um 14:30Uhr gibt es einen Snack (Obst, Joghurt, Gemüse o.ä.).

Um 15Uhr werden die ersten Kinder abgeholt und die die bleiben gehen raus - Spielplätze in der Umgebung, Garten oder einfach spazieren. Ab 17Uhr können sie dann wieder abgeholt werden.

Es gibt diese festen Abholzeiten (15 und ab 17Uhr), weil sie eben viel unterwegs sind und das nicht ständig Unruhe in die Gruppe kommt.

Elternarbeit ist bei Festen oder Ähnlichem erwünscht - aber wird nicht erwartet, weil die Krippe extra für berufstätige Eltern (die eh nie Zeit haben ;)) ist.

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Huhu supi Idee *find*

Stefan geht auch in die Krippe ( Kinder von o-3 Jahre), es sind 10 Kinder in der Gruppe und 3 Erzieherinnen in der Hauptzeit ( 11-15 Uhr), sie arbeiten auch in Schichten.

Bringzeit ist von 7 bis 9 Uhr, um kurz nach neun wird dann gemeinsam gefrühstückt ( Brot und Trinken bekommt er mit) danach werden verschieden Projekte gemacht ( Musik, malen, Sinneserfahrungen, "töpfern") wenn nicht für jedes Kind ein Projekt dabei ist geht der Rest bei schönem Wetter raus zum Spielen. Die Projekte werden abwechselnd für die kleinen und die großen gemacht, z.B. hat Stefan schon: Nakedei in Popcorn gebadet, mit eingefärbtem Quark gemalt, auf Bongos getrommelt usw.). Nach den Projekten gibts einen Musikkreis wo 2-3 Lieder gesungen werden und getanzt wird.

Um 11.30 gibts Mittag ( von der Krippe), danach werden Zähne geputzt und die meisten Kinder schlafen im Schlafraum, wo auch jeder seinen Schlafbereich hat.

Die Kinder die nicht müde sind gehen entweder auch in die Kuschelecke und bekommen vorgelesen oder es geht raus zum toben.

Um 14.30 gibt es Obst von der Krippe und von 15-17 Uhr ist Abholzeit.

Sie haben einen "Riesenkinderwagen" wo alle Kiddies reinpassen, damit machen sie oft kleinere Ausflüge.

Ab 3 gehen die Kids dann "hoch" in den KiGa, also ca. 3 Monate vorher fangen die Erzieherinnen an, das einer mit ihnen hochgeht zum frühstücken und sie in die verschiedenen Projekte mit den KiGa Kindern gehen, so lernen sie das schn langsam kennen und der Übergang fällt leichter...wobei unser KiGa ein offenes Konzept hat, d.h. das alle Kinder generell überall in die Gruppen dürfen ( ausser natürlich die Krippenmäuse) un die Projekte sind dann eh gruppenübergreifend....dem KiGa ist auch ein Hort angeschlossen, d.h. das Stefan im Endeffekt die nächsten ca. 12 Jahre in das gleiche Gebäude geht und irgendwann alle Erziherinnen kennt und sich nicht umgewöhnen muss.

Auch das sie im KiGa später so viele Projekte anbieten ( Atelier für alles künstlerische, Werkraum, Theaterwerkstatt, Musik und Tanz, Sprachförderung ( spielerisch) und bestimmt hab ich noch vieles vergessen gefällt mir gut.

Die Kiddies bekommen nichts vorgeschrieben sondern können sich die Projekte aussuchen wo sie Lust zu haben.

Elternarbeit ist gern gesehen, und wird auch in kleinem Maße erwartet.

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Dann will ich hier auch mal was dazu beitragen:

Wir haben hier eine kleine Kita, insgesamt ca. 50 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren. Aufgeteilt in zwei Gruppen - Krippenkinder 0-2 J. und Kindergartenkinder 3-6 J.. Für jede Gruppe gibt es drei Erzieher. Das ist gerade für den Krippenbereich eindeutig zu wenig, aber beim An-und Ausziehen helfen dann alle Erzieher bei den Kleinen mit, damit es schneller geht.

So um den 3. Geburtstag herum wechseln die Kinder in die "große" Gruppe. Dabei wird jedoch die individuelle Entwicklung auch beachtet, meine Tochter kam z.B. schon 3 Monate früher zu den Großen, weil sie bei den Kleinen total unterfordert war.

Die Kita hat ein offenes Konzept, das heißt, jeder darf überall hin und mitspielen. Wenn ein 2,5-Jähriges lieber mit den Großen in den Wald gehen will als im Garten spielen, dann wird es auch mitgenommen.

Hinbringen kann man die Kinder ab 6.30 Uhr, bis 9.00 Uhr sollten alle da sein. Es gibt Frühsport, einen Morgenkreis (die einzige "Pflichtaktivität" für alle) um 11.30 Uhr gibts Mittag, danach ist bis 14.00 Uhr Mittagsruhe. Es sollen alle Kinder schlafen, nur die Vorschulkinder dürfen leise spielen. Die Kleinen schlafen in Reisebetten in ihrem Gruppenraum, die Großen auf Liegen im Schlafraum. Babys/Kinder, die noch öfter schlafen müssen, werden nach Bedarf hingelegt, entweder draußen im KiWa oder in einem kleinen ruhigen Raum. Die Kita schließt um 17.00 Uhr. Abgeholt können die Kleinen immer werden, außer in der Mittagsruhe.

Essen und Getränke gibts alles von der Kita, Mittag wird dort täglich frisch gekocht. Nur wenn die Köchin krank ist, wird geliefert.

Für die Kinder gibt es auch Angebote von Externen, wie Töpfern und musikalische Früherziehung, Schwimmkurs für die Vorschulkinder. Diese Kurse sind dann 1x wöchentlich. Außerdem denken sich die Erzieher ständig neue Projekte aus, wo auch jeder teilnehmen kann, der möchte. Es wird viel gesungen, getanzt, gebastelt...

Die Kinder sind täglich draußen, mindestens eine Stunde, egal bei welchem Wetter.

Es werden viele Ausflüge gemacht und mindestens 5 große Kindergarte-Feste im Jahr, zu denen auch die Eltern eingeladen werden. Das Highlight ist das jährliche Gespensterfest im Herbst (Das gab es dort schon bevor Halloween zu uns rübergeschwappt kam!). Da verkleiden sich alle Kinder nach dem Schlafen als Gespenst/Hexe/Vampir usw. und dann wird gespenstisch gefeiert. Abends gibt es ein Lagerfeuer und einen Lampionumzug und die Kindergartenkinder dürfen sogar in der Kita übernachten, wenn sie wollen. Dafür opfern zwei Erzieherinnen ihre kostbare abendliche Freizeit und ihren Nachtschlaf. Ich finde das echt klasse und die Kinder auch!

Die Erzieher versuchen immer, auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes einzugehen, auch wenn es manchmal nicht leicht ist. Es gibt auch immer ein offenes Ohr für die Eltern, Kritik ist ausdrücklich erwünscht - Lob natürlich auch.

Bin jetzt mal gespannt, wie es dem Kleinen dort gefällt, in zwei Wochen ist es soweit. Es gibt hier keine festen Zeiträume, wann neue Kinder kommen dürfen. Sie kommen, wenn ein Platz frei ist. Die Eingewöhung erfolgt ganz langsam, erstmal sitzen Mama/Papa mit im Raum, dann geht man mal kurz raus, dann länger. Wenn das klappt, wird sich richtig verabschiedet und Mama/Papa verlassen die Kita für 1-2 Stunden. Danach wird täglich gesteigert. Bei manchen dauert es eine Woche, bei anderen vier oder sechs bis sie die volle Zeit allein da bleiben. Auch hier bestimmt das Kind das Tempo und nicht die Kita.

Alles in Allem fühle ich mich mit unserer Kita wohl und meine Tochter geht total gerne dort hin. Es wird viel für die Kinder getan, es gibt wenig Pflicht-Programm, dafür viel individuelle Förderung. Trotz aller Freiheit lernen sie helfen, decken selbst den Tisch und räumen ab, machen ihre Betten, machen sauber, wenn sie gekleckert haben usw. Die Kleinen lernen von den Großen, die Großen helfen den Kleinen. Ich finde, es ist insgesamt ein gelungenes Konzept und bin froh, eine solche Kita gefunden zu haben.

LG

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Oh Super Idee!

Nils geht nun noch gar nicht so lang in die KiTa welche für Kinder ab 8Wochen bis zum Schulbeginn gedacht ist. Die Kinder sind auf 4Gruppen aufgeteilt wobei eine Gruppe davon nur die Krippenkinder, 8 an der Zahl beherbergt. Um den 3.ten Geburtstag, werden die Kinder dann in die anderen Gruppen integriert. Deren Tagesablauf kann ich (noch) nicht wieder geben. Ich weiß aber das sie das offene Prinzip durchführen.

In der Krippengruppe kann man die Kinder zwischen 7.30 und 16.30 betreuen lassen. Sie sollten bis 9Uhr alle da sein. Gefrühstückt wird mit den großen Kindern zwischen 8.30 und 9.30 im Kindercafé. Danach gibt es Freispiel bzw. im tgl. Wechsel Aktivitäten, wobei das Grundthema (Musik, Draußentag, Turnen Kreativ) sich an einem festen Tag wiederholt. Je nach Wetter wird gegen 11Uhr aufgeräumt bzw. später ein Sitzkreis veranstaltet und gesungen. Danach geht es je nach Wetter Verhältnis raus. Vormittagskinder werden gegen 12Uhr abgeholt die Ganztagskinder gehen gegen 11.45 essen. Werden dann zum schlafen gelegt bzw. ruhig beschäftigt. Der Nachmittag wird ab 14Uhr mit den großen Kindern gestaltet.

Erzieherinnen sind in der Kernzeit 8.30 bis 12.30Uhr 3 plus eine Anerkennungspraktikantin. zwischen 7.30 und 8.30 eine Erzieherin und die Praktikantin die beiden sind dann auch für die 4Kinder Nachmittags zuständig.

Wir haben uns keinen weiteren Kindergarten angeschaut, da dieser für die Gemeinde zuständig ist, wir aber bisher auch sehr Zufrieden sind, da sie den Tagesablauf doch sehr strukturiert gestalten, was mir sehr am Herzen liegt und für Nils doch sehr wichtig ist.

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