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Meine Tochter gibt ihrem sechsjährigen Sohn noch immer die Nuckelflasche..

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stef77

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Meine Tochter füttert ihren sechsjährigen Sohn noch immer wie ein Baby mit der Nuckelflasche!

Als ich vor ein paar Wochen für ein Wochenende bei meiner Tochter zu Besuch war, erlebte ich etwas, dass mich doch ziemlich schockiert hat.

Mein Enkel, (fast 7 Jahre), ging wie jeden Abend um 19 uhr ins Bett.

Als ich, seine Oma, ihm eine Gute Nacht wünschen wollte, sah ich etwas Unfassbares.

Ich stockte in der Tür. Während mein Enkel schon im Bett lag, saß meine Tochter am Bettrand und fütterte ihren Sohn mit einer Baby- Nuckelflasche!

Ich traute meinen Augen nicht.

Er nuckelte und trank die Milch, als sei es das Normalste der Welt.

Erst als er mich in der Tür stehen sah, erschrak er und wollte nicht mehr weiter trinken.

Die Situation war meinem Enkel vielleicht peinlich..?

Meine Tochter hingegen munterte ihn auf und ermahnte ihn gleichfalls zum Weitertrinken!

Was er dann aus Gehorsam auch tat, bis die Flasche leer war!

Im Wohnzimmer stellte ich meine Tochter dann unter vier Augen zur Rede.

„Er brauche seine Milch“, antwortete sie. Außerdem könne sie ihrem Sohn mit, bzw. durch die Nuckelflasche eine besondere Art von Liebe und Geborgenheit schenken, wie es eben nur eine Mutter zu ihrem Kind tun kann.

Ich kann das Tun und Denken meiner Tochter aber nicht richtig verstehen.

Ist ihre „Ammenliebe“ nicht übertrieben?

Oder finden sie diese Art von „Mutterliebe“ ganz normal?

Wie soll ich mich ggf. das nächste Mal verhalten?

Über eine Antwort- oder offene Diskussion würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Gertrud M.

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Also das ist nur meine persönliche Meinung:

Ich finde das nicht gut, vorallem weil das nuckeln ja nicht gut für die Zähne ist. Und wenn er fast 7 ist gehe ich davon aus, dass er in die Schule kommt dieses Jahr. Ich finde das ist falsch verstandene Mutterliebe von deiner Tochter ihrem Sohn gegenüber.

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Guest bianca81

na sie kann schonmal für die zahnvorsorge sparen....

find ich unmöglich! hätte leo nicht eine kleinen bruder, der seine flasche noch benötigt, hät er auch schon längst keine mehr... ist ehr aus gleichbehandlung.

find ich unverantwortlich was deine tochter da macht, sie tut ihm damit sicherlich nix gutes - soll sie lieber intensiv abends mit ihm kuscheln und was vorlesen!

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ich denke auch, dass eine nuckelflasche nichts für einen 6 jährigen ist! das schadet den zähnen, da es zu zahnfehlstellungen und karies führen kann. sie könnten ihrer tochter vorschlagen statt im eine flasche zu geben einfach noch eine geschichte vorliest und noch einen moment mit ihm kuschelt bevor er einschläft. das bedeutet viel mehr nähe für ihn als eine nuckelflasche im mund!

lg

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Also...ich bin staatlich geprüfte Zahnarzthelferin und ich muss sagen...ich bin schockiert!

Ich denke, Sie sollten versuchen Ihrer Tochter klar zu machen, zu welchen Schäden das Nuckeln bei ihrem Kind kommen kann. Erwiesenermaßen führt überlanges Nuckeln zu Zahnfehlstellungen, Kariesbildung und auch (mit etwas Pech) zu Gaumenfehlstellungen bzw. -verkrümmungen. Hier kommt es nicht nur auf den Flascheninhalt an - wobei süße Tees, Säfte etc.pp. natürlich für die Zähne noch schädlicher wären -, sondern hauptsächlich auf die Sauger bzw. das Saugen an sich. Durch das überlange Saugen (nicht die Saugzeit pro Flasche an sich, sondern das Alter des Kindes) kann es, wie schon gesagt, schnell zu Gaumenfehlstellungen, Gaumenverkrümmungen und natürlich Karies kommen, wenn es nicht schon soweit ist bei ihm. Das würde ich ihr an Ihrer Stelle knallhart ins Gesicht sagen.

Als möglichen Kompromiss würde ich anführen (wenn er denn unbedingt zum Abend noch Milch trinken will) ihm eben vor dem Ins-Bett-gehen eine Tasse warme Milch (ggf. mit Honig) zu geben. Das hilft ja a) beim einschlafen weil es beruhigend wirkt und B) kann sie ihm beim trinken eine Geschichte vorlesen, noch mit ihm kuscheln - auch ohne Flasche - und durch kuscheln und ruhiges Lesen kann sie ihrem Sohn auch Mutterliebe geben. Danach muss er dann natürlich noch Zähne putzen und dann gehts ins Bett.

Wenn er nachts noch etwas zu trinken braucht und nicht aufstehen mag (evtl. weil er niemanden wecken möchte), kann sie genauso gut eine kleine Flasche Mineralwasser oder stilles Wasser ihm ans Bett stellen. Das ist auch nach dem Zähneputzen nicht so schädlich wie Milch, Säfte oder andere Getränke.

Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der Überzeugungsarbeit und hoffe, dass bei Ihrem Enkel noch keine Fehlstellungen zu beobachten sind!

alles Liebe

Martinsmama (Bibi)

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erst einmal herzlich Willkommen!

Wenn sie das gefühl haben bei ihrer Tochter nicht weiter zu kommen - reden sie mit ihrem Enkel darüber...

Versuchen sie raus zu finden ob es für ihn noch ok ist und ermutigen sie ihn das er ihrer Tochter sagt das er die Flashe nicht mehr will!

Seine Scham ihnen gegenüber zeigt ja, das er weiss das es für einen sechsjährigen nicht als normal zu betrachten ist.

Ihrer Tochter sollten sie paralell dazu ins gweissen reden - behandelt sie ihn in anderen Dingen auch eher unterhalb seines Alters?

Wenn dies so ist, sollten sie ihr ruhig auch mit dem Jugendamt drohen - es geht um das Wohl ihres Enkels, ihre Tochter schadet ihm dann mehr als alles andere... sie braucht dann ganz klar psychische Hilfe...

Wenn nicht, reden sie ihr ins gweissen und machen sie ihr klar, das sie wirkliche Mutterliebe zeigt indem sie ihrem Sohn Flügel bereitet und ihn nicht an sich tackert...

wünsche ihrem Enkel alles, alles Gute!

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Ich bin Logopädin und möchte auch noch aus meiner Sicht sagen!

Das mit den Zahn-, und Gaumenfehlstellungen sowie Karies wurde schon gesagt.

Noch dazu fordert das lange Nuckeln den Zungenvorstoß, was zu Sprechstörungen (vorallem Lispeln), zu Schluckstörungen (und deshalb im Folge zu Zahnfehlstellungen) und einer myofunktionellen Störunge (offene Mundhalten (sieht nicht so intelligent aus), schwache Mundmuskulatur) führen kann.

Sie kann also neben einer Zahnsanierung, gleich auch einen Termin beim Kieferorthopäden und beim Logopäden ausmachen!!

Aus meiner Sicht, sollte das sofort abgeschafft werden!!

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hallo ich kann ihre sorgen verstehen und ich muss mich der meinung der anderen mütter anschließen, ich finde so was unmöglich. erstens werden die zähne kaputt klar und zweitens mit 6 jahren aus der flasche trinken hab ich noch nie gehört. mein sohn hat sie bis 2 jahre bekommen meine tochter hat mit 18 monaten aus der tasse getrunken und nie wieder nach der flasche gefragt. einen kleinen tip noch: viele töchter lassen sich von der mutter nicht sagen was sie tun oder lassen sollen( kenn ich selber ) weihen sie eine dritte person ein, die ihre tochter darauf anspricht ( hat bei mir immer geklappt ) ich hoffe dass ich ein bisschen helfen konnte.

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Hallo...

Vielen Dank für die Tipps und Hinweise!!

Ich konnte mit meiner Tochter inzwischen nocheinmal reden.

Es stellt sich so da:

Sie gibt ihrem Sohn (meinem Enkel) nicht regemäßig die Flasche Milch- und wenn, dann eben doch "nur" als Einschlafritual beim ZUBETTGEHEN.

Mein Enkel ist ein aufgewecktes Kerlchen. Gut entwickelt, alles ist "normal."

Nur hatte er unter der Trennung seiner Eltern sehr gelitten.

Er ist vor 2 Jahren dann sehr anhäglich geworden, sagt meine Tochter.

Am Tage ist alles OK.

Am Abend wird er dann aber manchmal wieder zum "BABY."

Da lässt er nicht von seiner Mutter ab, ist ganz kuschelbedürftig!

Und als mal eine Feundin mit Baby für paar Tage bei meiner Tochter zu Besuch war, das ist jetzt ca. 1 Jahr her, wollte er nur mal so zum Spass Abends seine Milch aus der Flasche trinken.

Sich nichts dabei denkend hat sie aus Spass und zur Belustigung BEIDER ihm die Flasche gegeben.

Wohl so ungefair, wie das manche Mütter mit ihren älteren Kindern machen, wenn die auf das jüngere Geschwisterchen eifersüchtig werden- und auch nochmal BABY sein wollen.

Und im Laufe der Zeit, hat SIE gemerkt, dass ihr Sohn hin- und wieder die FLASCHE Abends zum Kuscheln und Einschlafen möchte und auch genießt!!

So hätte sich das entwickelt.

Und heute "genießen" wohl Beide hin-und wieder die Flaschenfütterung!!

Wie gesagt, ES ist wirklich nur manchmal- und mein Enkel hat keine "Aufälilgkeiten" oder sonstiges. Er hat gerade und gesunde Zähne, sonst wär mir vielleicht mal irgendetwas aufgefallen..??

Ich bin ja nur ab- und an bei meiner Tochter- und mein Enkel ist ein kerngesunder und aufgewecktes Bürschen.

Daher habe ich doch nie etwas von dem BABYSEIN bemerkt.

Wie soll ich jetzt weiter damit umgehen?

WAs soll ich meiner Tochter in Ruhe und Frieden raten??

Sie sagt, dass sich das in Kürze sicherlich wieder von selber verflüchtigt, genau wie es damals gekommen ist..?!?

Ob ich mich einfach nicht mehr einmische??

LG von Gertrud.

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Aus meinen Fachwissen geplaudert.

Die Zahnfehlstellungen können aber auch erst viel später auftreten, zum Beispiel beim Zahnwechsel.

Auch wenn es nur ab und zu ist, finde ich es weiterhin nicht richtig!!!

Er kann auch anders Baby spielen, man kan was vorlesen, er kann eine Spieluhr bekommen oder so ähnlich!!!

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Meine Tochter füttert ihren sechsjährigen Sohn noch immer wie ein Baby mit der Nuckelflasche!

Er nuckelte und trank die Milch, als sei es das Normalste der Welt.

Erst als er mich in der Tür stehen sah, erschrak er und wollte nicht mehr weiter trinken.

Die Situation war meinem Enkel vielleicht peinlich..?

Meine Tochter hingegen munterte ihn auf und ermahnte ihn gleichfalls zum Weitertrinken!

Was er dann aus Gehorsam auch tat, bis die Flasche leer war!

das ist aus deinem ersten posting - und wenn sie den Wunsch und es als Spass BEIDERSEITS sehen würde hätte sie ihn nicht genötigt, sondern seinen Wunsch in dem Moment akzeptiert...

Mein Sohn (8) las grad nur allein die Überschrift und das was er sagte war eindeutig... bäääh das ist ja ekelig!

Es gibt mit Sicherheit andere Einschlafrituale, um mit seinem Kind abends zu kuscheln - er ist sechs - vll versuchen sie es mal mit gemeinsam Buch lesen....

SIE will nicht loslassen, nicht er... und ihm sollte geholfen werden :o - notfalls von der Oma die ihrer Tochter mal den Kopf wäscht!

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