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annamariella

Arbeitszeiten mit Baby!?

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Hallo,

mich würde mal interessieren, wie ihr den Wiedereinstieg in den Job gestaltet habt.

1) Was ist der Unterschied zwischen a) Verlängerung der Elternzeit und xx Stunden arbeiten innerhalb der Elternzeit und B) einfach mit xx Stunden wieder aus der Elternzeit zurückkommen und eine "befristete Teilzeit" für die nächste Zeit zu beantragen und dann wieder voll zu arbeiten!?

2) Wie habt ihr eure Arbeitszeiten eingeteilt? Was ist, wenn der Beruf vorher ziemlich viel Arbeitszeit in den Abendstunden vereinnahmt hat und das jetzt nun nicht mehr geht, weil man z.B. Alleinerziehend ist?

Würde mich über Erfahrungen freuen!

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Ich kenne mich da nicht so gut aus, aber ich glaube, wenn du in Elternzeit Teilzeit arbeitest, dann wirkt sich das positiv auf die Rente aus. Vielleicht weiß jemand anderes ja noch mehr?

Zu den Arbeitszeiten kann ich nichts sagen, da ich als Lehrerin vormittags in der Schule arbeite.

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Was da der große Unterschied ist kann ich dir so auch nicht sagen... tut mir leid!

Ich bin allein mit meiner Maus und habe es mit meinem AG so geregelt, das ich nach 15 MOnaten in Teilzeit angefangen habe, hatte 2 Jahre Elternzeit beantragt. Einstieg war bei mir mit 80 Monatsstunden. MIt den Arbeitszeiten sind sie mir garnicht entgegengekommen, trotz Baby, ich muss im EH meine Schichten abdecken und arbeite mittlerweile schon seit mehreren Monaten eigentlich nur noch Spätschicht (bis 20 Uhr). Das interessiert in Deutschland keinen ob es dir oder deinem Kind gut geht, zumindest kommt es mir so vor.

Naja von meinem Ag aus bleibt die Änderung auf Teilzeit solange bestehen bis ich es nach oben korrigieren möchte oder muss. Da gibt es keine Befristung.

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Danke für eure Antworten.

Samara, und wie machst du das dann wenn du bis 20 Uhr arbeitest? Ich hab halt einen Krippenplatz, aber die haben ja nicht bis 20 Uhr offen....!?

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Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich AG in Dtl. einen feuchten Käse drum scheren, wie ihre Arbeitnehmer klarkommen und wo sie ihre Kinder lassen. Ich habe meinen ersten Sohn während der Ausbildung bekommen, bin nach 11 Monaten EZ wieder in die Ausbildung eingestiegen und das Vollzeit im 3 Schicht System. Mein Mann war und ist es immernoch nur am WE zuhause. Oft musste ich um bestimmte Arbeitszeiten betteln. Immer und immer wieder erklären, warum ich welche Schicht nicht machen kann. Und ich hatte oft die Mistgunst meiner Kollegen auf meiner Seite, die sich unegerecht behandelt fühlten, weil man mir meine Wunschschicht eingeräumt hat und ihnen nicht.

Nun ist es so, dass ich jetzt nach der EZ von meinem zweiten Sohnemann erstmal wieder Vollzeit einsteigen werde und gucke, wie es läuft. Da es eben auch nen finanzieller Aspekt ist, den man bedenken muss. Mein AG kann mich zwingen alle 3 Schichten zu arbeiten, da das in meinem Arbeitsvertrag festgeschrieben ist. Tue ich das nicht, kann man mich auf die Straße setzen. Ich bin also immer auf die Kulanz meiner Stationsleitung angewiesen. Sprich das Bitten und Betteln um bestimmte Arbeitszeiten geht weiter. Hinzu kommt, dass mein Dienst um 6Uhr morgens beginnt. Die Kita aber auch erst um 6Uhr öffnet. Auch das ist eine Kulanz meines AG mir in dieser Hinsicht entgegen zu kommen. Er muss es nicht!

Es kommt also drauf an, wo du arbeitest. Ob großer oder kleiner Betrieb. Umso größer der Betrieb, desto weniger interessiert es den AG. Meine Erfahrung.

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du kannst dich aber auch beim jugendamt mal erkundigen, ich biete z.b. als tagesmutter die zwischenschichten an. ab 5.30 bis 22uhr im bedarfsfall. viele wissen es ja gar nicht, ich würde es mal anfragen! lg sylvia

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@ kikra: Meintest du mich mit deinem Beitrag? Mein Großer ging ja 3,5 Jahre zu einer Tagesmutter. Da wurden die "Sonderzeiten" aber auch nur mit vielen Anträgen genehmigt und macht auch nicht jede TM. Sobald dort eigene Kinder ins Spiel kommen, wollen die solche Sonderfälle nicht. Aber auch das ist nur meine eigene Erfahrung. Und rein rechtlich darf ein Kind nur bis zum 3. LJ zur TM. Danach ist es nur auf Antrag und mit guter Begründung möglich.

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Hmm, das hört sich ja alles nicht so toll an. Ich werd auch mal nach einer Tagesmutter sehen müssen, trotz Krippenplatz.

Aber jetzt trotzdem nochmal die "dumme" Frage, auch wenn es offensichtlich wenige Arbeitgeber interessiert: Gibt es da nix, nichts rechtliches, keine Möglichkeit, keine Ausnahmen? Heisst dann also: Wenn ich als Alleinerziehende keinen Arbeitgeber finde, der mir zu (meiner Meinung nach nicht unflexiblen) Arbeitszeiten, zu denen auch die Krippe offen hat, eine Arbeitsstelle bieten kann, dann kann ich also entweder nicht arbeiten gehen oder eben mit Anträgen auf spezielle Betreuung oder dem Glück, eine Tagesmutter zu finden, die spät arbeitet - wobei sich dann ja auch die Frage stellt ob man sein Kind bis 22 Uhr abgeben will - und das ist schade, dass man dass dann offensichtlich MUSS.... :(

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Das ist halt das "kinderfreundliche"Deutschland. Ich hatte nach der ez auch eine chefin, die eigentl. Keine Rücksicht auf meine Situation nehmen wollte. Wir haben uns dann ganz schnell wegen der Zeiten gezofft und am Ende habe ich die stelle gewechselt (lag aber auch an anderen Sachen).

Ich finde es gut, wenn man Mitarbeiter mit unterschiedlich. Bedürfnissen, Familienverhältnissen hat. Es gibt z.b. Leute, die gerne frühs arbeiten, andere lieber später, weil sie gerne ausschlafen etc. Dann gibt es kaum Probe mit den Diensten.

Ansonsten ist es von Vorteil, wenn man weiter in ez bleibt und arbeiten geht. Der alte Arbeitsvertrag bleibt bestehen.

Man ist so gut wie unkündbar.

Blöd nur, dass mir das gerade jetzt erst einfaellt, denn ich habe nur bis zum 14.monat ez beantragt. Misti

bearbeitet von wintersonne

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Aber kann man das nicht nachträglich ändern?

Ich verstehe immer noch nicht den Unterschied zwischen "in der Elternzeit arbeiten" und "einfach so zurückkommen"!

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