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Leidensgenossinnen gesucht: Das Leben mit einer Zweijährigen...Mittagschlaf und co


anonyma0403
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Hallöchen, ich habe den Weg hier her gefunden und hoffe auf "Leidensgenossinnen". ;-)

Ich bin Mutter einer 2 jährigen Superzicke (wir stecken mitten in der Trotzphase, HURRA!!!) und erwarte in etwa sechs Wochen die Geburt unserer zweiten Tochter.

Nachdem wir ein gutes halbes Jahr hinter uns haben, in denen unser Töchterchen nur in der Karre ihren Mittagsschlaf gemacht hat, nachdem man eine gute Stunde in der Gegend rum gerannt ist, klappte nun von heute auf morgen das Einschlafen im Bett und wir haben das gut zwei Monate wirklich genossen.

Seit einigen Tagen aber liegt sie wach in ihrem Bett. Zwar weint sie nicht oder so, aber schlafen tut sie auch nicht. Ich dachte nun also, -ok... ist die Zeit in der sie immer Mittagsschlaf gemacht hat vielleicht vorbei - zumal es auch am Abend zunehmend später geworden ist. Aber, wenn ich sie Mittags nicht hinlege dann rollt sie sich irgendwann am späten Nachmittag auf dem Teppich zusammen und schläft vollkommen erledigt ein. Klasse, dann wird es am Abend noch später.

Ich habe in der Schwangerschaft der Großen angefangen zu studieren und komme nun echt in Bedrängnis. Ich muß irgendwie in den nächsten 6 Wochen eine Hausarbeit fertig kriegen (vor der Geburt der Zweiten), doch mir fehlt die Zeit intensiv zu arbeiten, da jeder Versuch am Tage zu arbeiten in meiner Tochter Wutanfälle auslöst.

Leider gibt es hier in Süddeutschland auch keine Loslösegruppen im Kindergarten sowie in unserer alten Heimat, entweder Krippe 5 Tage die Woche mindestens 25 Stunden oder gar nichts. Großeltern, Verwandte und Freunde leben in Norddeutschland und sind keine wirkliche Hilfe. Da wir erst seit wenigen Wochen hier im Süden leben haben wir auch noch kein Sozialesnetzwerk aufbauen können. Die anderen Muttis sind mir noch nicht vertraut genug um einfach mal zu bitten, die Große 1-2 Stunden mit ihren Kinder spielen zu lassen...

Ich hab solange auf mein Studium warten müssen, dass ich einfach nicht bereit bin es an den Nagel zu hängen.

Geht es euch auch so, dass ihr das Gefühl habt euere Kinder mit dem sich ständig wiederholenden Alltag zu langweilen und zu unterfordern? Ich bastel mit ihr, tobe durch den Garten, lasse sie Blümchen pflanzen und Möhrchen sähen, wir gehen zum Kinderturnen und zur Krabbelgruppe, lesen Bücher, gehen viel spazieren und entdecken die Natur, gehen schwimmen, sie darf immer helfen, beim putzen, kochen, backen, aber nichts von alle dem scheint sie wirklich auszulasten.

Ich hätte sogern mal wieder ein müdes, erschöpftes Kind, das am Abend zufrieden ins Bett fällt, aber ich weiß nicht wie ich es noch anstellen soll...

Bin momentan ziemlich ratlos. Vielleicht mögt ihr mir erzählen wie die Tage mit euren 2 (+/-) jährigen Kindern aussieht...

Viele liebe Grüße

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Was spricht denn deiner Meinung nach gegen 25 Stunden Krippe?

Ich habe bei meinem Großen schon nach 14 Monaten gemerkt, dass er zu Hause nicht mehr ausgelastet ist, egal welches Unterhaltungsprogramm ich ihm biete ;) Er ging dann in die Kita und schlagartig wurde es besser (und das Kind kam nachmittags völlig erledigt nach Hause, trotz Mittagsschlaf :D). Es ist ja nicht nur die Unterhaltung, die den Tagesablauf ausmacht. Die Zwerge lernen im KiGa so viel mehr, als ihnen zu Hause geboten werden kann. Dort ist den ganzen Tag soziales Verhalten Programm und das ist sooooo anstrengend :D

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Emilia braucht auch den Kontakt zu anderen Kinderm und einfach die Unternehmungen in der Krippe um richtig ausgelastet und zufrieden zu sein.

Die Wochenenden genießt sie natürlich auch sehr,da wir dann auch immer viel unternehmen.

Aber ist sie dann mal krankheitsbedingt eine Woche Zuhause, wird es ihr sehr schnell langweilig und dadurch wird sie unausstehlich :tape: Wie schön doch solche Wütanfälle eines kleines Trotzköpfchens sein können.....

Studieren, Hausarbeiten schreiben etc., wenn sie Zuhause ist - das würde auch absolut nicht klappen.

So geht sie tagsüber in die Krippe - hat ihre Beschäftigung, ihre Erlebnisse, darf toben und spielen und einfach mit anderen Kindern zusammen sein. Der Abend gehört dann nur uns und wenn sie schläft kann ich dann noch etwas arbeiten.

Also, auch meine Frage - was spricht gegen den Krippenplatz? Gerade weil dir dein Studium wichtig ist.

Bei uns bedeutet ein 25Stundenplatz, das man für 25 Stunden zahlt und somit sein Kind maximal 25 Stunden betreut wird. Aber man muss sein Kind dann ja nicht 25 Stunden in die Krippe bringen - falls du das eben nicht möchtest.

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Mia und Lena sind jetzt während meiner Kur ein paar Tage in den Kindergarten gegangen und sie fanden es total toll. Leider bekommen wir hier keinen Krippenplatz und so bleiben sie noch ein Jahr zuhause, aber wenn ich hier einen finden würde, dann würden sie sofort gehen. Davon können sie nur profitieren..

Zuhause machen sie 30min Mittagsschlaf und gehen um 19 Uhr ins Bett. Und ansonsten bin ich viel am aufpassen, dass nichts passiert, denn wirklich toll ausgelastet sind sie auch nicht immer und dann fällt ihnen eine Menge Quatsch ein. Und die Trotzphase haben wir hier auch. Mit Kreischen, auf den Boden schmeißen, hochrot anlaufen, nicht mehr atmen von Wut.... Ich versuche ihnen möglichst viel zu bieten, bei schönem Wetter viiiel rausgehen und und und..

LG Jolly

Edited by Jolly
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meine tochter ist zwar erst 13 monate, aber ich hoffe ich darf dir trotzdem meine erfahrung mitteilen ;)

sie geht jetzt seit 4 wochen von früh bis mittag in die krippe und sie ist zu hause um einiges ruhiger und ausgeglichener geworden - kaum abgeholt und zu hause macht sie brav ihren mittagsschlaf (zwischen 1 und 2h) und abends ist dann um 20uhr auch schluss, weil sie dann nicht mehr kann....

...sie brauch einfach den kontakt zu anderen kindern, dass ist was anderes wie mit "alten" leuten wie eltern oder großeltern, sie können besser voneinander lernen...

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Vielen Dank für Eure lieben Antworten.

Hm, was spricht gegen 25 Stunden Krippe... Das Einkommen meines Mannes. ;-) Er verdient soviel, dass wir im Monat ca 500€ für den Krippenplatz bezahlen müssten und das ist einfach mal eine Stange Geld und er wird noch eine Weile Alleinverdiener bleiben und Kind Nr. 2 wird auch einiges kosten. Aber sicher, bevor es hier irgendwann gar nicht mehr weitergeht ist die Krippe sicher eine Alternative die ich gerne annehmen werde. Einen Platz hätten wir ab September auch sicher, angemeldet ist sie schon. Aber ansonsten würde sie auch im Dezember in die ganz normale Kindergartengruppe gehen.

Bzw. sie geht ab Dezember ganz sicher in den Kindergarten, nun überlege ich halt ob es sinnvoll ist sie erst an die Krippengruppe zu gewöhnen, in der sie auch bestimmt zu den Ältesten gehört, wo dann fraglich ist inwieweit sie dort nicht auch unterfordert ist. Nur um sie dann im Dezember an eine neue Gruppe und neue Erzieherinnen zu gewöhnen. *grübel*

Aber im Moment ist es wirklich einfach nur schwierig eine Beschäftigung zu finden, die sie auslastet und auch zufrieden stellt. Vielleicht ist es auch nur so schwierig, weil ich momentan so ein hormongesteuertes Nervenbündel bin. ;-) Allerdings wird sich das so schnell nicht ändern und mir graut es schon vor dem Alltag mit Baby, das Nachts sein Recht fordert und der Großen, die tags hingebungsvoll umsorgt werden will... *schnauf*

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