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Wochenend-Mama :(

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Ich bin derzeit wie viele hier am Überlegen, ob es nicht geschickter wäre, das erste Kind bereits im Studium zu bekommen. Finanziell ist das machbar, ich bin Beamtenanwärterin mit relativ gutem Ausbildungsgehalt, mein Freund bekommt BaföG. Mit Familienzuschlag, Kinder- und Elterngeld und ggf. dem Kinderzuschlag aufs BaföG wäre das kein großes Problem. Zumal ich, bis das Kind dann etwas "teurer" werden würde, auch im Beruf wäre und recht gut verdienen würde.

Aber... und das ist der große Brocken, der mir Kummer macht:

selbst bei optimalen Timing müsste ich, wenn das Kind etwa 6-9 Monate alt ist, nochmal für knapp ein Jahr an die FH - und die ist rund 250 km entfernt.

In diesem Jahr sind natürlich auch Ferien und vorlesungsfreie Zeiten, so dass es netto wohl auf etwa 8 Monate rausliefe, die ich nur am Wochenende zu Hause wäre.

Betreuungsmöglichkeiten während der Vorlesungen gibt es dort zwar auch, aber ich hätte halt daneben gar niemanden, der mir mal unter die Arme greift oder das Kind für ein paar Stunden nimmt, damit ich mich mal konzentriert an den Schreibtisch setzen kann.

Sinnvollere Alternative scheint es mir, das Kind dann unter der Woche beim Papa zu lassen - Großeltern, Urgroßeltern und ein Haufen Tanten würden sich geradezu drum schlagen, wer ihn dabei unterstützen darf :)

Nur - wie verkraftet das ein Kind von nicht ganz einem Jahr, wenn plötzlich die Mama fünf Tage die Woche weg ist?

Und wie geht es der Mutter damit?

Ich kann mich da ja noch überhaupt nicht reinversetzen, jetzt mal ich mir das so aus, aber wie es dann ist... keine Ahnung.

Habt ihr solche oder ähnliche Konstellationen schon erlebt? Kann das gutgehen?

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ich würde es nicht machen...

was ist mit Stillen?

Ein Kind bracuht eine Mama...die sollte immer da sein vorallem im ersten Jahr!

Stillen würde ich nicht als Problem sehen - länger als die erwähnten 6-9 Monate würde ich das eh nicht machen wollen (ja, ich weiß - das sag ich jetzt) und diese Zeit wäre ich ja zu Hause. Zwar nach dem Mutterschutz gleich wieder im Praktikum, aber eben doch beim Kind.

Wenn ich bis nach dem Studium warte (was sicher irgendwie vernünftiger wäre), dann müsste ich wegen Elterngeld auch noch warten, bis ich ein Jahr gearbeitet habe, sonst wird es finanziell zu eng. Dann wäre ich mindestens 32 ehe es überhaupt ans Üben ginge. Und auch dann passt es nicht wirklich optimal.

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ich meine ja nur....ich wurde mit 16 Schwanger und konnte dann meinen Realschulabschluß nicht machen (könnte mir nun nach 5 Jahren immer noch in den A**** beißen!!!)

Ich würde es nicht wieder so machen...

Selbst als Emily 1 Jahr alt war konnte ich mit der Schule nicht weiter machen (ich hatte lust und war auch gut in der Schule!!!) aber ich konnte mein "Baby" nicht allein lassen...

Du findest schon deinen Weg!Und machst es sicher dann auch gut!Aber ich kann nur sagen,ich würde es nicht wieder so machen....

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Oh ...ich glaub das waer ganz schoen hart :(

Nicht nur fuers Baby - sondern auch fuer dich.

Mit 6-9 Monaten, weisst du, ...da werden die kleinen erst richtig klasse *g* Sie beginnen zu krabbeln und sich hochzuziehen etc pp ...

Wuerdes du vielleicht alles verpassen :( Genau so wie die ersten Schritte, die ersten Worte ;(

Gibts denn nicht die Moeglichkeit, dass der Papa mit euch zweien fuer das eine Jahr (bzw 8 Monate) in die Naehe der FH zieht?

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Gibts denn nicht die Moeglichkeit, dass der Papa mit euch zweien fuer das eine Jahr (bzw 8 Monate) in die Naehe der FH zieht?
Nee, keine Chance. Dafür müsste er zwei Semester mit dem Studium aussetzen, bekäme in der Zeit auch kein BaföG etc.

Mal unabhängig davon, wie es mir ginge, wenn ich das Kind hier beim Papa und den Großeltern lassen müsste - wie wirkt sich das denn auf das Kind aus?

Blöde Frage vielleicht, aber wie gut können sich solche Würmchen denn an Bezugspersonen erinnern, wenn sie sie unter der Woche nicht sehen?

Wie stark entfremdet das? Und bleibt so die Bindung zur Mutter dauerhaft gestört oder renkt sich das schnell wieder ein, wenn die Mutter wieder da ist?

Wie gut kann ein engagierter Papa das kompensieren?

Ich mein, so oder so werde ich zumindest beim ersten Kind nicht in Elternzeit gehen, sondern nach dem Mutterschutz sofort weitermachen. Und selbst wenn ich hier vor Ort bin - ich arbeite im Wechselschichtdienst und werde daher von Anfang an immer mal wieder die Nacht über weg sein. Eine Bilderbuchmama werde ich ohnehin nicht :o

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Guest bianca81

also solange papa als feste bezugsgröße da ist, find ich es kein problem. die ersten drei monate würd ich aber auch noch nicht darauf verzichten, erst wenn es ein wenig älter ist, aber willst du ja eh. und da es regelmäßig am we ist, wird sich das kind schon draufeinstellen. sonst ist es der mann - na nu bist du in der position. find ich nicht schlimm :)

anders ist die frage, ob du es gefühlstechnisch kannst. also 2-3 tage ohne einen meiner jungs geht ganz klar ohne probs, aber dann will ich auch beide wieder haben.

wir haben auch beide jungs im studium bekommen, wohnen allerdings nur max. 30min von der uni weg ;).

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Guest bianca81
Nee, keine Chance. Dafür müsste er zwei Semester mit dem Studium aussetzen, bekäme in der Zeit auch kein BaföG etc.

Mal unabhängig davon, wie es mir ginge, wenn ich das Kind hier beim Papa und den Großeltern lassen müsste - wie wirkt sich das denn auf das Kind aus?

Blöde Frage vielleicht, aber wie gut können sich solche Würmchen denn an Bezugspersonen erinnern, wenn sie sie unter der Woche nicht sehen?

Wie stark entfremdet das? Und bleibt so die Bindung zur Mutter dauerhaft gestört oder renkt sich das schnell wieder ein, wenn die Mutter wieder da ist?

Wie gut kann ein engagierter Papa das kompensieren?

Ich mein, so oder so werde ich zumindest beim ersten Kind nicht in Elternzeit gehen, sondern nach dem Mutterschutz sofort weitermachen. Und selbst wenn ich hier vor Ort bin - ich arbeite im Wechselschichtdienst und werde daher von Anfang an immer mal wieder die Nacht über weg sein. Eine Bilderbuchmama werde ich ohnehin nicht :o

schwierige frage, kommt aufs kind an und dem umgang wie oft du es mal weggibst am anfang. wir haben beide schon früh mal ein paar stunden und auch mal über nacht abgegeben an verwandte. und das ergebnis ist, dass leo selbstverständlich winkt wenn ich gehe und kein drama macht, mich manchmal sogar geradezu wegschickt. und flo scheint sich auch dahin zu entwickeln, er ist zwar anhänglicher vom naturell her, hat aber auch verstanden, dass wir trotzdem immer da sind und man mit nur oma und opa auch ne menge spaß haben kann.

wie gesagt wichtig ist mind. eine(!) ganz feste bezugsperson. und arrangieren tun sich die ganz kleinen damit ziemlich schnell, wenn sie ins redealter kommen darfste dann aber alles haarklein erklären warum und wieso.

außerdem bilderbuchmama?! gibbet nicht :P

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Wie alt bist Du denn? Warum die Eile?

Also bei uns war der Papa die ersten 2 Jahre Wochenend-Papa, und das war sowas von... suboptimal...

Mein Kleiner fand ihn nett, aber ich bilde mir ein gespürt zu haben, dass er so die Haltung hatte: Das ist der, der im Zweifel nicht da ist, wenn man ihn braucht. Zum Trösten, ins Bett bringen, Spielen. Ab 1 hat er ja schon ganz gut verstehen können: Papa muss arbeiten etc. Und da war halt klar, dass das bedeutet, Papa ist weg. Die kids arrangieren sich, das schon, aber ich möchte nicht als diejenige gesehen werden, die nur am Woe "zu Besuch" ist... Das täte mir echt weh. Früh in die Krippe, früh wieder arbeiten, wieder auch was anderes sein als Mama, das schon. Aber in dem Maße dann irgendwie nicht.

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hallo!

ich will nur kurz fragen, ob es keine andere FH in deiner Nähe gibt zu der du dann wechseln könntest?

zu deinen fragen kann ich dir sagen, dass ich mein kind auch nicht so lange alleine lassen könnte. ich würde es lieber mitnehmen und dort zu einer tagesmutter oder in die krippe bringen. als andere alternative. ich könnte mich abends ohnehin nicht hinsetzen und lernen, weil ich an die maus denken müsste.

liebe grüße

anna

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entweder karriere oder kind sag ich nur.......

Wie meinst du das? Es geht mir nicht um meine Karriere, sondern "nur" um eine simple Ausbildung, um ein Studium. Nicht darum, beruflich toll voranzukommen.

@littleanna - nein, es ist keine FH in meiner Nähe.

@nordschmusel - ich bin bald 28. Ich weiß, dass ist eigentlich noch kein Alter. Aber wenn wir warten bis es wirklich passt, bin ich 33. Und auch dann ist es nicht wirklich toll, weil es in meinem Job extrem blöd ist, bald nach der Ausbildung ein Jahr Auszeit zu nehmen. Also müsste ich doch wieder warten, bis der Papa auch soweit ist, dass er es sich beruflich erlauben kann, eine gewisse Zeit auszufallen und dann bin ich schon bei 34 oder 35 fürs erste Kind. Und ich werde auch dann nicht rund um die Uhr für das Kind da sein können, da ich im Schichtdienst arbeite und alle paar Tage für 48h praktisch nicht vorhanden bin.

Noch ist das ja alles eine theoretische Überlegung. Ich bin nicht schwanger und werde es auch so schnell nicht sein.

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Guest Mrs. M

Liebe Hedy!

Warum solltest du es nicht schaffen? Wenn der Vater für die kleine unter der Woche da ist sehe ich keine Probleme! Was ist mit den Familien, wo der Vater Jahre auf Montage arbeitet??? Sollen sie dann ganz auf die Kinder verzichten? Nein, das klappt wunderbar- und bei euch ist es "nur" ein Jahr!

Und der Spruch" entweder Kind oder Karriere"- so ein Schamrrn, wirklich, nur noch lächerlich!

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Wie meinst du das? Es geht mir nicht um meine Karriere, sondern "nur" um eine simple Ausbildung, um ein Studium. Nicht darum, beruflich toll voranzukommen.

und selbst wenn!!!

@nordschmusel - ich bin bald 28. Ich weiß, dass ist eigentlich noch kein Alter. Aber wenn wir warten bis es wirklich passt, bin ich 33. Und auch dann ist es nicht wirklich toll, weil es in meinem Job extrem blöd ist, bald nach der Ausbildung ein Jahr Auszeit zu nehmen. Also müsste ich doch wieder warten, bis der Papa auch soweit ist, dass er es sich beruflich erlauben kann, eine gewisse Zeit auszufallen und dann bin ich schon bei 34 oder 35 fürs erste Kind. Und ich werde auch dann nicht rund um die Uhr für das Kind da sein können, da ich im Schichtdienst arbeite und alle paar Tage für 48h praktisch nicht vorhanden bin.

.

okay, sehe ich ein. In Deinem Dingens oben stand 26.

LG nordschmusel

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entweder karriere oder kind sag ich nur.......

Also das find ich mal eine diskriminierende Aussage! Ich bin schwanger und will deshalb nächstes Jahr trotzdem ins Ref gehen,wenn mein Baby ein halbes Jahr alt ist. Es geht gar nicht darum, dass ich karrieregeil bin, aber ein ordentlicher Beruf ist ja wohl generell wichtig. Das Zeitalter, in dem Frauen entweder daheim blieben ODER eine bessere Ausbildung hatten ist ja wohl wirklich vorbei! Papas können mit Sicherheit auch wundervoll ihre Kinder versorgen, oder?

Und damit zurück zur Diskussion: Ich glaube nicht, dass es für das Kind ein Problem ist,wenn es unter der Woche nur seinen Papa hat, aber ich denke schon, dass es für die Mama schwer ist.

Würde es bei der Frage darum gehen, dass der Mann unter der Woche nicht daheim ist, gäbe es keine solche Diskussion...

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