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Wenn das Problem mit dem eigenen Kopf nicht wär...

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Tigerlein

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...wäre unser Leben viel leichter. :D

Ich erkläre vielleicht mal kurz unser Problem. Mein Sohn ist ja mittlerweile ein sicherer Läufer und möchte nicht mehr nur getragen werden. Was ich verstehen kann und ich hätte auch überhaupt kein Problem damit ihn mehr laufen zu lassen. Streckenmäßig schafft er den Weg zum Spielplatz zum Beispiel locker wenn der Papa dabei ist und vor läuft. Aber alleine ist das einfach unmöglich, weil wir nirgends ankommen. Er läuft mit Vorliebe Treppen und Bürgersteige hoch und runter. Was an befahrenen Straßen natürlich gar nicht geht. Oder er läuft ein paar Meter in die eine Richtung, dann wieder ein paar Meter in die andere Richtung oder auch nur im Kreis.

Er läßt sich auch überhaupt nicht in eine Richtung lenken. Auch nicht wenn ich ihn an die Hand nehme. Dann will er seinen Kopf durchsetzen, wirft sich auf den Boden und läuft überhaupt nicht mehr. Auch einfach weg gehen zieht überhaupt nicht. Er läuft dann einfach auf die Straße und das ist viel zu gefährlich.

Wie kann ich ihm nun meine Richtung schmackhaft machen? Vielleicht hattet ihr das gleiche Problem und einezündende Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin.

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...wäre unser Leben viel leichter. :D

Ich erkläre vielleicht mal kurz unser Problem. Mein Sohn ist ja mittlerweile ein sicherer Läufer und möchte nicht mehr nur getragen werden. Was ich verstehen kann und ich hätte auch überhaupt kein Problem damit ihn mehr laufen zu lassen. Streckenmäßig schafft er den Weg zum Spielplatz zum Beispiel locker wenn der Papa dabei ist und vor läuft. Aber alleine ist das einfach unmöglich, weil wir nirgends ankommen. Er läuft mit Vorliebe Treppen und Bürgersteige hoch und runter. Was an befahrenen Straßen natürlich gar nicht geht. Oder er läuft ein paar Meter in die eine Richtung, dann wieder ein paar Meter in die andere Richtung oder auch nur im Kreis.

Er läßt sich auch überhaupt nicht in eine Richtung lenken. Auch nicht wenn ich ihn an die Hand nehme. Dann will er seinen Kopf durchsetzen, wirft sich auf den Boden und läuft überhaupt nicht mehr. Auch einfach weg gehen zieht überhaupt nicht. Er läuft dann einfach auf die Straße und das ist viel zu gefährlich.

Wie kann ich ihm nun meine Richtung schmackhaft machen? Vielleicht hattet ihr das gleiche Problem und einezündende Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin.

Hallo!

Dieses Verhalten ist vollkommen normal und legt sich mit der Zeit!

Wobei Helena immer noch sehr so ist, aber es ist wesentlich besser als zu Anfang.

Was manchmal ganz gut half, war sie sich am Kinderwagen festhalten zu lassen. Das fand sie toll, es war als würde sie den Wagen schieben.

Wichtig ist vor allem, immer wieder raus raus und raus. Dann spielt sich das alles auch ein. Klar hat man nicht immer Zeit dazu, aber wenn es nur auf den Spielplatz geht oder ins nächste Cafe, du eben Zeit hast, dann lass dein Kind ruhig laufen.

Führe Regel ein- über die Straße nur an der Hand gehen, immer auf der Innenseite des Bürgersteigs laufen usw- und halte die Konsequent ein. Liegt das Kind auf dem Boden? Dann geht Mama eben alleine weiter- natürlich nur so weit, dass du schnell da bist, wenn es weglaufen will, meistens Aber kommt das Kind doch irgendwann, weil es nicht alleine sein will.

Meine Tochter versteht auch, wenn ich ihr Konsequenzen aufzähle oder wenn ich ihr etwas anbiete, z.B. Komm, wir schauen mal, ob der Papa schon daheim ist.

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also ich laufe mit einer freundin und ihrem kleinen zur kita und er ist fast 3 ist vll

nicht ein ganz guter vergleich. aber der kleine läuft auch immer dahin wo er nicht

hinlaufen soll. da sie wieder ss ist darf sie den kleinen nicht mehr tragen dann mache

ich das. wir machen uns meist ein paar kleine punkte das ich ihn trage und dann läuft

er so super. macht euch paar kleine punkte bsp. wir wollen doch zum papa oder

halt auf den spielplatz und ganz viel spaß haben ja klingt eigentlich logisch aber

leider fällt mir nichts weiter ein was dir helfen könnte

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Oh ja, wir sind den ganzen Tag draußen. Da gibt es schließlich soviel spannende Sachen zu entdecken. :D Den Tipp mit dem Kinderwagen habe ich schon bekommen. Blöd nur, dass wir keinen mehr haben, bzw. der schon lange eingemottet im Keller steht. Tragen läßt er sich auch nicht mehr wirklich lange gefallen. Ich würde ihn gerne mal zum Spielplatz oder so laufen lassen, aber wir kommen wirklich nicht an. Wenn ich ihn machen lasse, kommen wir nichtmal bis zur nächsten Querstraße, selbst wenn wir 2 Stunden draußen bleiben.

Das mit dem innen laufen und nur an der Hand über die Straße machen wir schon. Ich hab echt die Hoffnung, dass es bald besser wird. Bis auf schnell mal einkaufen kann ich im Moment eigentlich nicht viel machen.

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Ganz ehrlich...ich würde mir Gedanken machen wenn es nicht so wäre.

Dein Kind ist neugierig und wissbegierig,es ist ganz natürlich das er nicht in die Richtung läuft wo du gern hin möchtest.

Leandra ist nun 1 1/2 und nun läuft sie ganz brav,das war am Anfang auch nicht so.

Ich hab es einfach so gemacht:

Wollten wir auf den Spielplatz,hab ich sie laufen lassen wohin sie will,auch wenn wir manchmal nie beim Spielplatz angekommen sind.

Wollten wir zb zu einem Arzttermin,kommt sie in den Wagen oder auf den Arm,dabei hat mich herzlich wenig interessiert ob sie nun lieber laufen möchte.Ich habe ihr erklärt das das nicht geht,weil wir uns beeilen müssen.

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Guest mel & schneckerle
Ganz ehrlich...ich würde mir Gedanken machen wenn es nicht so wäre.

Dein Kind ist neugierig und wissbegierig,es ist ganz natürlich das er nicht in die Richtung läuft wo du gern hin möchtest.

Leandra ist nun 1 1/2 und nun läuft sie ganz brav,das war am Anfang auch nicht so.

Ich hab es einfach so gemacht:

Wollten wir auf den Spielplatz,hab ich sie laufen lassen wohin sie will,auch wenn wir manchmal nie beim Spielplatz angekommen sind.

Wollten wir zb zu einem Arzttermin,kommt sie in den Wagen oder auf den Arm,dabei hat mich herzlich wenig interessiert ob sie nun lieber laufen möchte.Ich habe ihr erklärt das das nicht geht,weil wir uns beeilen müssen.

genauso halte ich das auch :) "der Weg ist das Ziel" - wenn er lieber Käfer auf dem Gehweg anschaut als auf den Spielplatz zu gehen, so what! Waren wir dort verabredet dann zog später ein "dein Freund wartet" - mit 12 Monaten ging dass glaub noch nicht ;) aber dann hab ich sie halt getragen und zu ihrem "Glück" gezwungen und das war dann auch sofort ok, als sie sah: ah da ist ja meine Freundin.

Einfach durchhalten! Es wird besser :rolleyes:

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Also ich denke, wir hatten einfach einen Schub, weil er war einfach nur total bockig. Laufen war doof, tragen war doof, alles war doof. Also werfen wir uns auf den Boden und heulen. Dummerweise bemerke ich so Schübe immer erst, wenn wie fast vorbei sind. Jetzt gehen wir wieder entspannt nach draußen. :dance2:

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ist es ne phase, ja????? :(

ich hab heut gedacht ich sterbe!

emil heult...er heult beim laufen, er heult am boden, er heult im kinderwagen, er heult in der trage, er heult auf dem arm, er heult und kreischt, dass die leute gottweißwas denken...

und es ist sooooo theatralisch: mund speerangelweit auf, augen werden zugedrückt...kopf läuft rot an, gekreische kommt, augen noch mal drücken, damit nen tränchen kommt...schnüsschen ziehen, alles wegschmeißen (kuscheltier, mütze, halstuch, auch der nucki, der im notfall gegeben wird...alles landet iin der gosse :rolleyes:), sich verbiegen, mörderisch langgezogen heulen, am boden liegen, bevorzugt in den einzigen pfützen weit und breit...

es zerrt heftigst an den nerven! ich geh nicht mehr raus :o (obwohls zu haus heut nicht anders war :rolleyes:)

an der hand laufen, schmeißt er sich auf den boden. alleine laufen, gehts irgendwann nicht mehr weiter..hab da ja noch nen zweiten anfänger...

wagen mitschieben...nur kurz, dann wieder was andres...

es macht mich wahnsinnig!

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oh man Kathi, du hast immer so anschauliche beschreibungen, dass ich mir ein Grinsen jetzt nicht verkneifen konnte. Wenns doch nur nur nicht so ernst wär.

Leider kann ich dir ja diesbezüglich noch nicht mit Erfahrungsberichten dienen-zwecks noch immer nicht laufen wollendem Janne.

Aber es ist wie bei allem nur eine Phase und die geht genauso schnell vorbei wie sie gekommen ist!

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Kätchen, sehr anschaulich beschrieben. So in der Art hatten wir das hier auch, nur nicht ganz so theatralisch. :lol: Bei uns hat sich das tatsächlich gegeben. Ich drück die Daumen und wünsche dir ein dickes Fell. Ich bin sonst eigentlich immer geduldig, aber das hat mich einfach nur tierisch genervt.

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ja, ne? es nervt tierisch...eben weil mich die blicke der andren nervös machen :rolleyes:

aber er wirds lernen...irgendwann...

meine schwiegermutter (kinderpsychologin) hatte angerufen-wie passend- als obs sies geahnt hat- und wir haben gesprochen...wohl eine ganz normale, wichtige phase :rolleyes: na danke aber auch....

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Prinzipiell ist laufen-lernen für die Kids ja ein großes Abenteuer. Da ist die Richtung tatsächlich erstmal nicht so wichtig, sondern nur das "wie" - im Kreis, hoch / runter, vor / zurück etc.... Allerdings leben wir ja heute nicht mehr in Wäldern ohne Gefahren, sondern meist in einem verkehrsreichen (sprich: Auto-reichem) Lebensraum, in dem es unumgänglich ist, daß die Kleinen von Anfang an gewisse Regeln "an die Hand" bekommen -- und zwar ganz konsequent. Einige wurden hier ja schon genannt.

Wie diese Regeln nun am effektivsten durchsetzen? "Nur" Abwarten, bis die "Phase" vorbei ist, halte ich für teilweise gefährlich, da die Kleinen schneller auf der Straße sind, als man ihnen manchmal zutrauen würde und Mama immer nur mit Dingen "drohen" sollte als Konsequenz, die man auch WIRKLICH durchziehen würde. (Und "alleine" weitergehen ist da nicht für jedes Kind eine gute Lösung....)

Wichtig ist, zu wissen, was das Kind nun GAR NICHT will -- "das" ist dann der Motivator. Wie bei Tigerlein - nicht mehr getragen werden.

Du willst nicht an der Hand gehen? Dann muß ich Dich tragen.

Du willst nicht in meine Richtung gehen? Dann muß ich Dich tragen.

Du willst nicht kommen, wenn ich Dich rufe? Dann muß ich Dich tragen.

Du wirfst Dich auf den Boden, weil Du nicht willst wie ich? Dann muß ich Dich tragen.

usw usw....

Sicherlich wird es gerade am Anfang einige Male dazukommen, daß man die "Drohung" auch umsetzen muß, was meist mit großem Protest(geschrei) quittiert wird. Aber die Kids lernen schnell. Und wenn - wie hier - z.B. getragen-werden "der Feind" ist, dann werden die Kleinen ihr Verhalten ganz schnell dahingehend ändern, daß diese "Gefahr" nicht mehr besteht...

Jan hat an der Straße laufen gelernt (wir brauchten immer 300m an der Strasse entlang, bevor wir am Wald waren). An der Hand, auf der Innenseite. IMMER mit einem Stop an JEDEM Bürgersteig bzw jeder Straße, auch wenn kein Auto kam. An der Straße MUSSTE er gehorchen, da gab es keine Kompromisse. Ein paar Meter alleine auf dem Bürgersteig laufen gabs nur dann, wenn er auf mich horchte. OHNE Ausnahme. Frei rumrennen konnte er dann auf dem Spielplatz, der Wiese oder dem Wald. Soviel er wollte. Aber an der Strasse gab es kein Pardon.

SEIN Motivator war - nicht mehr an der Hand gehen. Aber das war regelmäßig "die Strafe", wenn er in diesem Zusammenhang nicht gehorcht hat.

Als Folge davon konnte ich ihn mit 18 Monaten alleine auf dem Bürgersteig laufen lassen, er wußte, wie eine Ampel funktionierte, stoppte an jedem Bürgersteig/Straßenabsatz und wartete, bis ich ihn zum überqueren an die Hand nehmen konnte. Sicherlich muß(te) ich bis heute immer vorsichtig sein (kind bleibt kind bleibt kind), aber er läßt sich gut lenken.

So'n bischen stolz bin ich darauf ja scho..... :D

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