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Viele Fragen zum Stillen

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mauseengel

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Hi Leute ,

Je näher ich an den ET von unserem kleinen komme , umso mehr mach ich mir Gedanken ob ich diesmal endlich stillen kann ......

Bisher war immer das Problem zB als die kleine zur Welt kam , das sie gesaugt hat aber als sie merkte das da nichts kam fürchterlich geschriehen hat :( oder sie ist gleich an der Brust eingeschlafen . Das ganze konnte ich zwei Tage durchhalten , aber dann war unsere kleine so Geschwächt das sie mit einer Spritze zugefüttert werden musste und ich am ende sagte das ich nicht mehr möchte und doch lieber zur Flasche greife . ( Am nächsten Tag kam der Milcheinschuss , aber dann wollte sie nicht mehr die brust :mad:)

Ich möchte es diesmal aber gerne Versuchen und bräuchte von euch in dieser hinsicht mal ein paar gute Tips was ich in so einer Situation machen kann !!!

Außerdem stelle ich mir die Frage , ob mir das nicht zu viel wird mit dem Stillen bei dann drei Kindern : Ich meine ich muss fit sein darf mich eigentlich nicht mit Brustschmerzen oder ähnlichen rumärgern . Sonst kann ich meine Kinder gar nicht mehr versorgen . Ich weiß nichtmal ob ich überhaupt die Zeit dazu hab mich an das stillen zu gewöhnen :(

Bitte erzählt mir was da so auf mich zukommt und ob ich lieber stillen sollte oder die Flasche ( womit ich schon immer am besten zurecht kam ) geben sollte .

Danke jetzt schonmal für eure Mühe :)

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Am wichtigsten für einen guten Stillstart ist, dass du das Kind so schnell wie möglich nach der Geburt anlegen kannst. In den ersten Tagen musst du sehr oft anlegen, damit die Milchproduktion gut in Gang kommt. Wenn du noch im KKH bist, solltest du ja auch die Zeit dazu haben. Wenn es auch den Anschein macht, dass kaum Milch kommt, sollte man nicht aufgeben. In den ersten Tagen zehren die Neugeborenen noch vom "angefressenen" Speck der letzten Tage im Bauch. Außerdem ist die Vormilch, die in diesen Tagen aus der Brust kommt, reich an Nährstoffen. Auch nach dem Milcheinschuss nach 2-3 Tagen sollte man möglichst häufig anlegen, damit alles gut "läuft". Nach 3 Wochen ist die Muttermilch reif, d.h. diese Zusammensetzung bleibt vorerst. Krisen kann es 10 Tage, 3 Wochen und 3 Monate nach der GEburt geben, d.h.man kann das Gefühl haben, die Milch reicht nicht mehr aus, was aber nach wenigen Tagen geregelt ist, wenn man unbeirrt weiterstillt.

Am besten suchst du dir eine gute Hebamme, auch schon jetzt während der Schwangerschaft. Ich persönlich glaube, dass Stillen, so es gut funktioniert, weniger aufwändig als Flasche geben ist, zumal du keine Flaschen auskochen, keine Milch anrühren, usw. musst. Auch mit 3 Kindern.

LG und viel Erfolg!

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Ich hab zwei Kinder und das Stillen der Kleinen hat bis jetzt sehr gut geklappt. Stillen bringt den Tagesablauf der Großen weniger durcheinander als Flasche machen, glaube ich. Einfach weil es schneller geht. Sobald sich der kleine Mann meldet: Brust auspacken und los gehts :D Wenn er die Flasche bekommt, musst du diese erst vorbereiten. Und wenn du ihn fütterst, braucht ihr etwas Ruhe und ihr müsst sitzen, dass ist doch bei beiden gleich. Ob er mit Flasche weniger häufig Hunger hat, weißt du vorher ja auch nicht. Und auch Flaschenmahlzeiten können ewig dauern. Die Mumi wird zwischendurch wenigstens nicht kalt :P

Bei der Großen hatte ich einmal einen Milchstau und Schmerzen, zum Glück am WE. Da konnte mein Mann helfen. Bei der Kleinen war nie was, und sie ist nun schon 6,5 Monate.

Wenn du gerne stillen möchtest, dann würde ich es an deiner Stelle auch versuchen. Bleib im KH, bis du das Schlimmste des Milcheinschusses überstanden hast. Auch wenn dich das länger von den Großen trennt, als dir vielelicht lieb ist. Aber was bei Milchproblemen immer am besten hilft ist Ruhe.

Ich bin keine radikale Stillverfechterin. Ich genieße es nur sehr, und ich wünsche dir, dass du diese Erfahrung auch machen kannst. Wenn du aber lieber bei dem bleibst, was du schon kennst, dann wird es auch der richtige Weg für dich sein. Hauptsache, du fühlst dich wohl dabei und hast nicht den Gedanken, dass du etwas verpasst hast dabei.

Noch eine schöne Kugelzeit. Und schreib dann mal, wie es bei euch läuft ;)

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Zum Schreien an der Brust: Megan hatte anfangs Trinkschwierigkeiten. Erstens kam nichts und zweitens schob sie die Brust immer wieder mit der Zunge raus, statt dran zu saugen. Teilweise schrie sie sich dann auch so in Rage. Dann half es, erstmal was anderes zu machen, bis sie sich beruhigte und es dann nochmal zu versuchen. Wenn sie so weinte, hab ich sie rumgetragen, bis sie fast am eindösen war. Dann haben wir es nochmal probiert. Und ich versuchte mich so gut es geht zu entspannen, damit der Milchspendereflex kommt und es anfängt zu laufen. Das war die erste Woche nicht ganz einfach, aber dann klappte es. Sie nahm auch kräftig ab (11%), aber das hatte sie ganz fix wieder drauf. Sie ist eine sehr gute Esserin :D

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Danke euch beiden !

Das Problem war ja das die kleine ja nachher nicht mehr an der Brust saugen wollte weil einfach noch nichts kam und sie sich dann echt fast tot geschrien hat .... Da muss es doch ne möglichkeit geben :confused:

Naja, erstens ist jedes Kind anders und zweitens kannst du dann auch erstmal pumpen, um die Milchproduktion anzuregen und das Baby dann beim Anlegen zufrieden ist.

Der Saugreflex ist ja bei jedem Kind vorhanden. Wenn du den Kleinen also häufiger anlegst, auch, wenn er nicht schon vor Hunger schreit, sondern erstmal nur "sucht", also mit geöffnetem Mündchen nach allem schnappt :-), dann wird es ganz bestimmt klappen.

Die meisten Frauen können von ihren biologischen Vorraussetzungen her stillen! Es wird schon klappen, wenn du wirklich unbedingt möchtest.

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Ich gebe meinen Vorrednerinnen recht: Bleib einfach cool und vertraue Dir und Deinem Baby! Verwirre es nicht mit irgendwelchen Spritzen oder Flaschen, und vertrau darauf, dass das wenige, was in den ersten Tagen kommt, absolut ausreicht. Ich glaube, dass Deine Kleine aus anderen Gründen geschrien hat. Meiner z.B., weil noch Mekonium kam. Bauchschmerzen, Geburtsverarbeitung. Mein Einschuss kam nach KS 3 Tage nach der Geburt. Solange gab es nur zusätzlich ein bisschen Fencheltee als Flüssigkeit, und ganz zum Schluss etwas Glukose, aber keine Milch aus Flaschen! Natürlich hat er geschrien, stürzte sich aber wahrlich nciht auf diesen Fenchel...

Grad mit zwei größeren Kindern würd ich mir das Fläschchen-Gewese ersparen, es ist so praktisch! Es dauert echt nur ein paar Tage, und dann hast Du es drauf. Und es hängt natürlich von Deiner Einstellung ab. Wenn Du klar für Dich und Dein Baby vertrittst: Dies ist Deine Ernährung, und nichts anderes, dann nimmt er sie auch an! Rede mit ihm, sag ihm, wenn der Einschutz kommt: jetzt jetzt! Lass ein paar Tropfen in sein Mündchen laufen, was meinst Du, wie schnell er dann dabei ist! Und wenn er mit der Zunge was falsch machen sollte: Das kriegen Laktationsberaterinnen hin, hatte eine Freundin von mir auch mal. Gibt nicht so schnell auf, hab Geduld mit Dir und ihm! Sag ihm alles was Du denkst!

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Ich glaube das wichtigste am Stillen ist zunächst mal der Wille zu stillen. Wenn Du, wie bereits von meiner Vorschreiberin erwähnt, der festen Überzeugung bist, das Stillen die beste Art der Ernährung für Dein Kind ist, wird es auch klappen.Vielleicht wirklich gut im KH zu bleiben, bis der Milcheinschuss da ist, weil Du dort mehr Ruhe hast.Und kaufe Dir wirklich unbedingt das Stillbuch von Hannah Lothrop!

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Hab nich alles gelesen mauseengel,,, nimm dir vor den kleinen nach der geburt sofort anzulegen und immer anzulegen wenn er meckert und hunger hat. Man hat ja auch vormilch... Wenn du oft genug anlegst (ich habs immer getan wenn sie geschrien hat und hunger hatte, beide seiten und danach war für ne halbe std ruhe und wieder von vorn...sehr anstrengend aber dafür kam der milcheinschuss 40std nach der geburt!)

Versuch einfach so relaxt wie möglich zu stillen und schau dir dein baby an beim stillen, und streichel es damit es nicht einschläft ab und zu....

lg

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Keine Pumpe ist so gut, wie ein saugendes Baby...

womit du natürlich recht hast

aber diese elektrische von Medela im KH hat uns hier das Still-Leben gerettet

weil der Kleine ja auf Intensiv war und ich habe ihn zwar so bald als möglich angelegt, aber das war natürlich Stunden nach der Geburt und nachts konnte ich ja z.B. nicht, weil ich nicht da war, Weg war alleine mit der KS-Narbe nicht zu schaffen

mit dieser 2-Phasen-Pumpe alle 4 h gepumpt und der Milcheinschuss war schnell und kräftig da, so dass ich schon bald schon im KH nach Bedarf des Kleinen stillen konnte und er eben letztlich nur einen Tag zugefüttert bekommen hat und dann auch nachts wenigstens meine abgepumpte Milch erhielt (da noch meist über Sonde und dann Spritze oder Flasche)

CAillean

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