Hallöchen Ihr Lieben,
die letzten Tage habe ich mich sehr um unserem Sohn gekümmert, der Arme bekommt 6 Zähne gleichzeitig, da hatte ich kaum Zeit für etwas Anderes. Außerdem kämpfe ich noch mit der Steuererklärung, die ich wie fast jedes Jahr auf den letzten Drücker erledige.... Aber jetzt habe ich mal kurz ein paar Minuten, der Kleine schläft
Herzlich Willkommen, Chrissy! Die Entscheidung, ob Du Dein Leben zukünftig um ein Kind erweitern willst oder nicht, ist ja nicht einfach, ich finde es nur natürlich, dass Du Dir darüber einige Tage/Wochen/Monate Gedanken machst. Nichts verändert das Leben so sehr wie ein Kind, daher finde ich es sehr gut, dass Du Dir so viele Gedanken machst und nicht einfach kopfüber in das Abenteuer Kind springst, nur weil so viele Deiner Freunde und Bekannten jetzt ein Kind bekommen. Mit 40 tickt die biologische Uhr wirklich laut und deutlich, so dass auch bei Leuten, die eigentlich nie über Kinder nachgedacht haben, die Entscheidung - Kind ja oder nein - akut wird. Schön, dass Ihr Euch jetzt dafür entschieden habt. Das Tolle für so späte Wunschkinder ist ja, dass sich ihre Eltern im Vorfeld wirklich alles genau überlegt haben und sie wirklich gewollt sind. Ich drück' Dir die Daumen, dass Du ganz entspannt ans Basteln rangehen kannst und Du Dich nicht durch das monatliche Warten auf den NMT unter Stress setzt. Zum Thema Schwangerschaft/Geburt kann ich Dir berichten, dass ich eine völlig komplikationslose (bis auf einige Blutungen in den ersten 3 Monaten, die aber harmlos waren) Schwangerschaft und eine schnelle Geburt (wie geplant eine Wassergeburt, obwohl der Zwerg schon 1 Monat früher auf die Welt kam ) hatte. Ganz wichtig ist - davon bin ich zumindest überzeugt - eine positive Einstellung zu dem Ganzen. Wenn man ein Wunschkind bekommt, dann fällt es einem glaube ich auch viel leichter, mit den "Wehwehchen" klarzukommen, als wenn man ungewollt schwanger ist. Mit dem Alter hat das meiner Meinung nach weniger zu tun, schliesslich gibt es auch junge Schwangere, die Komplikationen während ihrer Schwangerschaft erleben.
Ja, die Untersuchungen während der Schwangerschaft und ihre Ergebnisse... Man muss sich wirklich vorher überlegen, was man mit seinem Wissen dann anfängt. Ein Risiko von 1:90 bedeutet ja umgerechnet, dass eine 40-jährige Frau ein Risiko von 1,1% hat, ein Kind mit Downsyndrom zu kommen und an anderer Stelle habe ich gelesen, dass insgesamt 97% aller Kinder gesund zur Welt kommen. Wir haben uns gegen die FWU entschieden, da a) uns das Risiko, das Kind dabei zu verlieren - immerhin 0,5 - 1 Prozent - zu groß war und wir uns auch das Leben mit einem behinderten Kind vorstellen konnten und ein Abbruch daher nicht in Frage kam. Glücklicherweise ist unser Sohn gesund, aber wie auch schon an anderer Stelle geschrieben wurde, kann ja auch unter der Geburt etwas schieflaufen oder ein Kind später im Leben durch Unfall/Krankheit behindert werden. Wir gingen einfach davon aus, dass unser Kind gesund auf die Welt kommen würde und falls nicht, dass es dann unsere Aufgabe im Leben sein würde, für ein behindertes Kind da zu sein.
So, jetzt braucht der Kleine gleich wieder etwas zu essen. Für heute sage ich byebye und wünsche allen - ob Ihr nun hibbelt oder gerade nicht - viel Freude mit den nächsten Sommertagen. Wer weiss, wie lange das Wetter so bleibt (Unwetter sind ja schon angesagt für die nächsten Tage), also genießt die Zeit und bis bald,
Alma