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Spermien / Badewanne

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Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Mein Mann geht jede Woche mit unserem 4 jährigen Sohn in die heiße Badewanne. Ob das irgendwelche negativen Auswirkungen auf die Spermien hat?

Er hat eh ein leicht eingeschränktes Spermiogramm und wir planen in 1 Monat die erste IVF fürs zweite Kind .

Ob die Spermien durch das Wannenbad lahm werden oder absterben? Wenn ja, ist dies nur von kurzer Dauer oder über einen längeren Zeitraum?

Vielen Dank

und Grüsse von Bettina

Geschrieben

Hallo Bettina, die Methode sehr heiß zu Baden wird ja sogar als Verhütungsmethode angepriesen, also können Sie schon von einem negativen Effekt ausgehen, allerdings sollten sich Ihr Mann und Ihr Sohn den gemeinsamen Spass nicht verderben lassen und eben nur in der Woche der geplanten Follikelpunktion / Befruchtung / IVF auf das heiße Bad verzichten, welches ja mit dem kleinen Mann eh wohl nicht so heiß sein wird. Also viel Erfolg wünsch ich und weiterhin viel Spass, Graeber

Geschrieben

Ist ja interessant!

Wie heiß darf/muss denn das Wasser maximal/minimal sein, um zu nicht zu verhüten bzw. es eben doch zu tun? Da bin ich ja mal gespannt!

Marie-Louise

Geschrieben

Hallo,

Es gibt in der Schweiz einen eigenen Club von Männern, die sich auf einen Stuhl setzen der in der Mitte ein Loch hat und unten hängt eine Waschschüssel mit heißem Wasser drunter Ich denke so heiß wie möglich . Von einem Tauchsieder würde ich persönlich abraten auch ohne praktischen Beweis . Sie treffen sich dann einmal die Woche und berichten von Ihren Erfahrungen.

Diese Männer gehen allerdings auch regelmäßig zum Arzt und lassen überprüfen inwieweit sie mit dieser Methode verhüten können Spermiogramm .

LG Stefan

Geschrieben

Hallo Stefan,

vielen Dank für die Hilfe, so genau hätt ichs nicht gewußt, so richtig sicher ist die Methode allerdings nicht, eben was für Individualisten happy.gif

Gruß, Graeber

Geschrieben

Stefan, ich schmeiss mich gerade weg vor Lachen. Meinst DU das echt ernst??? Die sitzen da, und unten baumelt....nee, zu ulkig, die Vorstellung!!!

Da hat unser Herr GRaeber schon recht: Was für Individualisten, grins....happy.gif

Woher hast Du denn so tolle Informationen, ganzliebfragauchganzohnehintergedankennochmalgrins ?!?!

Ulrike

Geschrieben

Hallo Stefan,

nee nee, das ist doch ein verspäteter Aprilscherz. Sei ehrlich: So bekloppte Leute kann es doch nicht geben - obwohl- bei Männern weiß man nie ... und dann auch noch Schweizer! Wo die doch so viel Löcher im Käse haben, warum nicht auch in Stühlen? Aber trotzdem: ich kaufe es dir nicht ab! Und wozu überhaupt diese wöchentlichen Treffen dieser Heißbader? Was für Erfahrungen werden denn da wohl ausgetauscht, schmunzel, schmunzel!

Trotzdem guter Gag,

Marietta

Geschrieben

Hallo,

Das war übigens kein Scherz .

Da sieht man es wieder:

Wer hat s erfunden?

Die Schweizer natürlich!

Es soll tatsächlich funktionieren und der Gedankenausstausch, nun ja Männer brauchen einfach Gründe um einmal die Woche fernab von Ihren Lieben in einer Männerrunde über Ihre Freuden und Leiden zu berichten .

JJ sei stolz auf so innovatives und naturverbundenes Völkchen

Und nachdem eine Skatrunde nicht gerade so prickelnd innovativ klingt, kann mann ja das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Und Frau freut sich auch, da Sie ohne Hormonhämmer auskommt.

LG Stefan

der diese Art aber nun wirklich nicht am eigenen Leibe ausprobieren wird, da wir unseren letzten Tauchsieder gegen einen Schnellkochtopf eingetauscht haben!

Geschrieben

Was mache ich nicht alles für Euch,

NEIN DAS NICHT!!!

Aber hier eine Leseprobe aus

Die sichere Lust - Verhütung für den Mann

Thermische Verhütung Hodenbaden

Die thermische Verhütung ist eine Methode, bei der durch äußere Wärmezufuhr der Hodensack erwärmt wird. Die zur Samenproduktion optimale Hodentemperatur von 2 Grad C unter der Körpertemperatur wird überschritten. Es werden bei regelmäßiger Anwendung weniger und unbeweglichere Samen produziert. Unfruchtbarkeit ist die Folge.

Verschiedentlich wurde über Experimente berichtet, aufgrund dieser Erkenntnisse eine Verhütungsmethode für Männer zu entwickeln; bisher jedoch ohne durchschlagenden Erfolg.

Die Methode an sich gibt es wohl schon sehr lange, und sie ist in verschiedenen Kulturen anscheinend weit verbreitet. So gibt es Berichte über afrikanische Stämme, die mit der thermischen Methode verhüten, indem die Männer ihre Hoden in den heißen Sand halten. Anderen Berichten zufolge wickeln sich die Männer Bandagen aus faulenden Blättern um den Hodensack, damit die Faulwärme diesen erhitzt und sie unfruchtbar werden.

In den arabischen Ländern soll es Männer geben, die sich sonnend unfruchtbar machen.

Um 1912 soll Martha Vögeli, eine Schweizer ärztin in Indien, bereits an dieser Methode geforscht haben. Nach diesen Berichten nimmt ein Mann 3 Wochen lang täglich für eine 3/4 Stunde ein Bad in 45 Grad C heißem Wasser und bleibt dann ca. 6 Monate lang unfruchtbar.

Neuere Berichte stammen aus Japan. Dr. L. Tokuyama hatte 1959 Hitzeexperimente an freiwilligen Medizinstudenten begonnen, bei denen sie ihre Hoden täglich 1/2 Stunde in heißem Wasser zu baden hatten.

Dann gibt es Berichte über Dr. John Rock, der seine Studenten dazu anhielt, die Wasserbadmethode durchzuführen oder isolierte Hodensackhalter "Rocks heiße Höschen" zu tragen. Dr. Rock experimentierte auch mit 150-Watt-Lampen, die 8 cm von den Hoden entfernt über 30 Minuten 14 Tage lang die Hoden erwärmten. Genauere Ergebnisse zu Dr. Rocks Methoden waren von mir jedoch nicht auffindbar.

ARDECOM, eine französische Männergruppenvereinigung zur Erforschung und Entwicklung der männlichen Verhütung, führte Experimente mit Wärmehöschen durch, die ähnlich wie Heizdecken einen Heizwiderstand enthielten. Diese Wärmehöschen erhöhten die Temperatur der Hoden 1 Stunde täglich um 8 - 10 Grad C. Ferner staute das Höschen die Körpertemperatur, so daß die Hoden einer dauernden übertemperatur von 1 - 2 Grad C ausgesetzt waren.

1987 fand sich eine Gruppe Männer in der Schweiz zusammen, um die thermische Methode anzuwenden und genaue detaillierte Erfahrungen und Ergebnisse zu bekommen. Auf diese Ergebnisse bzw. auf die Methode an sich gehe ich im folgenden näher ein siehe "Die Schweizer Hodenbadegruppe" .

In Frankreich nahm sich 1994, der in Toulouse arbeitende Androloge, Dr. Roger Mieusset das Problem erneut vor. Er entwickelte eine Methode, mit deren Hilfe die Hoden in den Leistenkanal, also ins Körperinnere, zurückgeschoben und dort gehalten werden. Die Hodentemperatur wird hier nur leicht erhöht und nimmt Körpertemperatur an. Auf seine vielversprechende Methode gehe ich später noch genauer ein siehe "Milde Hodenerwärmung" .

LG Stefan

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