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Hibbel

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Beiträge von Hibbel

  1. Bei dem, was ich hier aus easycare und mobywrap gesehen habe, wäre ich vorsichtig. Ich bin kein Experte, aber die dortigen Anleitungen erscheinen mir nicht vorbildlich. Bei den Wickelungen hängt der Rücken des Babies ziemlich durch. Und wer eine Wickelung empfiehlt, bei dem das Baby mit dem Gesicht nach vorne getragen wird (also gleiche Sichtrichtung, wie die Mutter), der muss schon sadistisch veranlagt sein.

    Sehr gute Anleitungen mit orthopädischem Bewußtsein gibt es auf der .de seite von wickelkinder.

  2. Gibt es das in jedem öffentlichen Bad oder nur in Privatbädern (hab mal ein Flyer von einem Privatbad gesehen, aber noch nie was von öffentlichen Bädern)

    Schau auch mal bei den Krankenhäusern. Bei uns werden die Babyschwimmkurse in dem Therapiebecken des Krankenhauses angeboten und durchgeführt von der Hebammenpraxis, die dem KH angeschlossen ist.

    Ab wieviel Monaten kann man eigentlich Babyschwimmen beginnen?

  3. @ Jeanny: Danke für den Link.

    Ich habe von dieser Theorie auch schon vor Wochen gelesen, und sie erscheint zumindest sehr plausibel.

    Es gibt allerdings zwei Fragen, die sich mir stellen:

    1. Wie sieht es mit der CO2-Rückatmung bei den Matratzenhüllen aus? Zur Verhinderung der CO2-Rückatmung haben heute viele Baby-Matratzen solche Lüftungskanäle. Wenn aber die Hülle gasundurchlässig ist, dann kann das ausgeatmete CO2 nicht durch die Matratze "flüchten".

    2. Wenn auf der verlinkten Seite steht, dass andere Länder, namentlich UK, schon so weit sind, dass spezielle Matratzen ohne phosphor-, arsen- oder antimonhaltige Substanzen angeboten werden (so dass es keiner Hülle mehr bedarf), dann frage ich mich, wie ich hier in Deutschland an so eine Matratze kommen kann. Geld spielt (fast) keine Rolle.

    EDIT: Habe den Websitebetreibern gerade mal eine Mail mit eben diesen Fragen geschickt. Werde berichten.

  4. Ich habe nochmal im AV nachgeschaut, bei Urlaub steht:

    "Der Urlaub richtet sich nach dem Bundesurlaubsgesetz bzw. nach den anzuwendenden tariflichen Regelungen...Der Urlaubsanspruch ist in jedem Fall schriftlich einzureichen und nur nach schriftlicher Bestätigung vom Arbeitgeber gültig."

    Dies Klausel sagt überhaupt nichts aus, sondern gibt nur das wieder, was sich sowieso aus Gesetz ergibt.

    Einen gesetzlichen Anspruch auf (Sonder-)Urlaub wegen der Geburt eines Kindes gibt es nicht (mehr).

    Richtig ist, dass sich diese Ansprüche in den meisten Tarifverträgen geregelt sind. Die Klausel in dem Vertrag Deines Mannes sagt aber nichts darüber aus, OB der Betrieb, in dem Dein Mann arbeitet, tariflich gebunden ist. Man kann daher nicht einfach sen Schluss ziehen: "Mein Mann arbeitet in der Metallindustrie, also gilt der IG-Metall Tarifvertrag".

    Wenn es sich bei dem Unternehmen um eine "kleine Klitsche" handelt, muss man eher davon ausgehen, dass der Arbeitsvertrag keinem Tarifvertrag unterliegt. Wenn das Unternehmen, in dem Dein Mann arbeitet, einen Betriebsrat hat, dann soll er sich mal an den wenden. Ein gutes Indiz, ob der Arbeitsvertrag einem Tarifvertrag unterliegt, wäre, wenn der Arbeitsvertrag statt einen präzisen Gehaltsbetrag zu nennen auf eine Tariflohnklasse verweist.

    Soweit erst mal.

    Hibbel

  5. Na, dann will ich als Jurist mal etwas pro-bono-Arbeit leisten ;)

    Schwierig ist zunächst, sich etwas unter dem Begriff "Schichtdienst" vorzustellen.

    Da das Thema aber immer mal wieder im Forum auftaucht vielleicht einfach mal eine Übersicht über alle relevanten gesetzlichen Beschäftigungsverbote. Die sind übrigens im Mutterschutzgesetz (MuSchG) geregelt. Dort heißt es auszugsweise:

    § 4 Weitere Beschäftigungsverbote

    (1) Werdende Mütter dürfen nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind.

    (2) Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden

    1. mit Arbeiten, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als fünf kg Gewicht oder gelegentlich Lasten von mehr als zehn kg Gewicht ohne mechanische Hilfsmittel von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden. Sollen größere Lasten mit mechanischen Hilfsmitteln von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden, so darf die körperliche Beanspruchung der werdenden Mutter nicht größer sein als bei Arbeiten nach Satz 1,

    2. nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet,

    3. mit Arbeiten, bei denen sie sich häufig erheblich strecken oder beugen oder bei denen sie dauernd hocken oder sich gebückt halten müssen,

    4. mit der Bedienung von Geräten und Maschinen aller Art mit hoher Fußbeanspruchung, insbesondere von solchen mit Fußantrieb,

    5. mit dem Schälen von Holz,

    6. mit Arbeiten, bei denen sie infolge ihrer Schwangerschaft in besonderem Maße der Gefahr, an einer Berufskrankheit zu erkranken, ausgesetzt sind oder bei denen durch das Risiko der Entstehung einer Berufskrankheit eine erhöhte Gefährdung für die werdende Mutter oder eine Gefahr für die Leibesfrucht besteht,

    7. nach Ablauf des dritten Monats der Schwangerschaft auf Beförderungsmitteln,

    8. mit Arbeiten, bei denen sie erhöhten Unfallgefahren, insbesondere der Gefahr auszugleiten, zu fallen oder abzustürzen, ausgesetzt sind.

    (3) Die Beschäftigung von werdenden Müttern mit

    1. Akkordarbeit und sonstigen Arbeiten, bei denen durch ein gesteigertes Arbeitstempo ein höheres Entgelt erzielt werden kann,

    2. Fließarbeit mit vorgeschriebenem Arbeitstempo

    ist verboten. Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen bewilligen, wenn die Art der Arbeit und das Arbeitstempo eine Beeinträchtigung der Gesundheit von Mutter oder Kind nicht befürchten lassen.

    […]

    § 8 Mehrarbeit, Nacht- und Sonntagsarbeit

    (1) Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.

    (2) Mehrarbeit im Sinne des Absatzes 1 ist jede Arbeit, die

    1. von Frauen unter 18 Jahren über 8 Stunden täglich oder 80 Stunden in der Doppelwoche,

    2. von sonstigen Frauen über 8 1/2 Stunden täglich oder 90 Stunden in der Doppelwoche

    hinaus geleistet wird. In die Doppelwoche werden die Sonntage eingerechnet.

    (3) Abweichend vom Nachtarbeitsverbot des Absatzes 1 dürfen werdende Mütter in den ersten vier Monaten der Schwangerschaft und stillende Mütter beschäftigt werden

    1. in Gast- und Schankwirtschaften und im Übrigen Beherbergungswesen bis 22 Uhr,

    2. in der Landwirtschaft mit dem Melken von Vieh ab 5 Uhr,

    3. als Künstlerinnen bei Musikaufführungen, Theatervorstellungen und ähnlichen Aufführungen bis 23 Uhr.

    (4) Im Verkehrswesen, in Gast- und Schankwirtschaften und im übrigen Beherbergungswesen, im Familienhaushalt, in Krankenpflege- und in Badeanstalten, bei Musikaufführungen, Theatervorstellungen, anderen Schaustellungen, Darbietungen oder Lustbarkeiten dürfen werdende oder stillende Mütter, abweichend von Absatz 1, an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden, wenn ihnen in jeder Woche einmal eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 24 Stunden im Anschluss an eine Nachtruhe gewährt wird.

    Was heißt das jetzt für Dich?

    - Die Arbeitszeit (egal, auch Schicht) muss zwischen 6 und 20 Uhr liegen. In den ersten vier SS-Monaten kann es in Ausnahmefällen früher anfangen (5 Uhr bei Arbeit in der Landwirtschaft) oder länger gehen (bis 22 Uhr in der Gastwirtschaft und im Beherbergungsgewerbe; bis 23 bei Schauspielerinnen und Musikerinnen)

    - KEINE Arbeit an Sonn und Feiertagen (Ausnahmen siehe oben § 8 Absatz 4 MuSchG)

    Wenn eines der oben genannten Beschäftigungsverbote greift, muss der Arbeitgeber (obwohl Du ja nicht arbeiten darfst) das Gehalt voll weiter zahlen (§ 11 MuSchG).

    Hoffe, geholfen zu haben :)

    Hibbel, LL.M., So-gut-wie-Dr. iur.

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  6. Kleines update:

    Am Monatag hat meine Frau beim FA angerufen, um einen Termin zu machen, und da die ab nächster Woche im Urlaub sind, hatten sie nur noch einen Termin für heute, 11 Uhr.

    Befund nach Ultraschalluntersuchung: Schwanger in der fünften Woche :)

    Bleibt nur zu hoffen, dass es auch "da bleibt". Aber jetzt freuen wir uns erst mal riesig.

    Hibbel

  7. Hallo zusammen,

    meine Frau und ich überlegen gerade, ab wann man die Schwangerschaftswochen/-monate rechnet. Ab dem ersten Tag der letzten Mens oder ab dem Tag der Befruchtung?

    Bei uns war erster Tag der letzten Mens der 26.5.; ES war am 9.6. Positiv getestet haben wir heute am 25.6.

    Ist meine Frau jetzt in der 5. SSW (4 Wochen und 2 Tage) oder in der 3. SSW (2 Wochen und 2 Tage gerechnet ab ES)?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    David

  8. YABBA-DABBA-DUUU crazy.gif

    SST1.jpg

    SST2.jpg

    Naja, der zweite Strich auf dem SST ist zwar nicht ganz so dunkel wie der Kontrollstrich, aber "in echt" sieht der Unterschied geringer aus, als es auf den Fotos rüberkommt. Und getreu nach dem alten Forums-Hibbel-Motto "Ein bißchen schwanger gibbet nich" ist das für mich (und meine Frau) ein POSITIVER SST! crazy.gif

    Naja, so richtig kapiert haben wir es noch nicht und heute ist auch erst NMT+1, aber das sieht schon mal seeehr gut aus. Ich bin allerdings sehr unsicher, wie es jetzt weitergeht. Wenn ich jetzt Frau wäre, würde ich morgen früh beim FA auf der Matte stehen. Meine Frau ist da aber ganz cool: "Ich rufe morgen früh mal beim FA an und mache einen Termin. In der fünften Woche kann man auf dem Ultraschall eh noch nichts sehen und ich bekäme keinen Mutterpass..." Ganz schon abgezockt für eine Frau, die gerade ihre erste SS beginnt.

    Immerhin haben wir noch einen SST auf Lager, den wir morgen früh machen werden, um das ganze zu bestätigen und dann ist vielleicht auch der Strich noch deutlicher.

    David

  9. Hallo Mythos,

    tja, die Hibbelei ging in unserem 1. ÜZ noch recht lange weiter. Die Pseudo-SS-Anzeichen verdichteten sich zum NMT hin doch ganz deutlich (Brustziehen, Übelkeit). Als die Mens am NMT+1 noch immer nicht da war, war sich meine Frau sicher, schwanger zu sein. Der SST schien bloße Formsache. Und doch war der SST am Morgen des NMT+2 negativ. Am NMT+3 setzte dann die Mens ein.

    Im Nachhinein ist es müßig, darüber zu spekulieren, ob die Anzeichen vieleicht doch nicht nur psychosomatisch waren, sprich, ob evtl. eine Befruchtung stattgefunden hatte, die dann aber in einem Frühstabort endete. Die Anzeichen und die Verspätung der Mens um drei Tage deuten zumindest auf diese Möglichkeit hin.

    Wie dem auch sei: Mittlerweile nähern wir uns schon dem NMT unseres zweiten ÜZ (NMT = 24.6.). Im zweiten ÜZ haben wir sogar Ovulationstests benutzt, und haben damit den Eisprung einerseits nachweisen und andererseits zeitlich bestimmen können. Leider hat es bedingt durch eine Hochzeit nur zum GV am ES-1 und am ES+1, nicht aber am ES-Tag selbst gereicht. Dieses Mal sind bislang (5 Tage vor NMT) auch noch keinerlei Anzeichen einer SS da. Wir gehen daher schon jetzt davon aus, dass es diesmal nicht geklappt hat.

    Aber mal sehen, ich werde am Sonntag berichten.

  10. Ich habe nicht wirklich viel Ahnung, aber: die SSTs reagieren auf HCG und ich meine mich erinnern zu können, dass HCG nach einigen Schwangerschaftswochen im Körper durch ein anderes Hormon, das der SST nicht anzeigt, ersetzt wird. Demnach könnte der SST auch deshalb negativ sein, weil Du zwar schwanger bist aber schon kein HCG mehr produzierst.

  11. Ja, leider :o

    Drei Tage zu spät und nach ihrer Aussage so schmerzhaft wie noch nie (und sie ist "schon" 31...). Entweder war sowohl die Verspätung (trotz sonstiger Superregelmäßigkeit) und die Schmerzen rein psychosomatisch bedingt (quasi scheinschwanger), oder aber es hatte sich doch etwas getan, das dann aber sofort abging.

    Egal, ab heute ist ÜZ2, 2. ZT, diesmal sogar mit Ovu-Test und Temp-Kurve und auf ein Neues :D

  12. Wir haben uns auch Ovulationstests bestellt. Gestern habe ich erst in der Apotheke geschaut, was die da kosten (26€ für 7), habe dann aber gestern Abend mal in der e-bucht geschaut und siehe da... da kosten die Dinger weniger als 1€ pro Stück :eek: Deutscher Hersteller mit CE-Zeichen usw.

    Mal schauen, ob die was sind (mehr, als dass sie nicht funktionieren kann eh nicht passieren). Habe 10 Ovus und 4 SSTs im Gesamtpacket für 11,99€ inkl Versand bestellt.

  13. Hallo Ihr Hibbeltanten,

    dann will ich mich hier mal einklinken, da meine Frau und ich in der selben Situation sind (Vorgeschichte HIER).

    Unser 1. ÜZ ging am Mittwoch zu Ende (Mittwoch wäre Mens-Tag gewesen). Schon wenige Tage nach ES hatte meine Frau SS-Symptome (Ziehen in der Leiste, empfindliche Brust, Übelkeit). Bislang haben wir immer geschwankt, ob es echte oder nur psychosomatische Symptome sind.

    Naja, Mittwoch wie gesagt NMT und es hat sich nichts getan. Meine Frau nimmt schon seit Jahren keine Pille mehr und hat einen Zyklus wie ein schweizer Uhrwerk. Seit Dienstag meint sie, die Mens kommen zu spüren (Ziehen im Unterleib und Rücken). Am NMT dann ein ganz klein wenig Blut, aber nichts im Vergleich zu sonstigen 1. Menstagen.

    Am Donnerstag-Morgen dann schon einen SST (aus Drogerie mit 25 I/UL Empfindlichkeit) mit Morgenpipi gemacht aber... negativ.

    Seither kommen-und-gehende Unterleibsschmerzen, keine Übelkeit mehr, keine Brustschmerzen und nur minimal blutiger Schleim. Eine normale Mens ist DAS bei meiner Frau jedenfalls beileibe nicht.

    Tja, nu' stehen wir hier wie zwei Tor' und sind so schlau als wie zuvor.

    Irgendwas muss im Busch... äh, Bauch... sein, denn normal ist das bei dem Uhrwerkszyklus meiner Frau nicht. Irgendwie fürchten wir, dass die Mens bloß deshalb um Tage zu spät ist, weil sie nach wenigen Tagen einen Frühstabort hatte.

    Naja, morgen machen wir noch mal nen SST, dran glauben tun wir aber (wegen des minimal-blutigen Ausflusses und des Abklingens aller sonstigen SS-Symptome) aber nicht mehr. :o

    Ich werde berichten.

  14. ja, wenn man ss ist irgendetwas hat, ist es mit medikamenten sehr rar. aber da verdienen die pharmakonzerne halt kein geld... so is es leider....

    Hallo Bianca,

    Zwar ist es tatsächlich so, dass es bei vielen Medikamenten heißt, man könne sie nicht "für Schwangere freigeben", weil zu wenig Erkenntnisse über die (Un)gefährlichkeit des Medikaments für den Embryo/Fötus vorliegen.

    Dein zweiter Satz will die Schuld hierfür auf die Pharmakonzenre schieben, die (so verstehe ich dich) in dem Bereich nicht genug forschten, weil sie daran kein Geld verdienten. Obwohl ich wahrlich kein Freund der Pharmamafia bin, kann man ihr in diesem Punkt meines Erachtens nicht die Schuld zuschieben. Warum forscht die Pharmauindustrie denn nicht in puncto Medikamentenversträglichkeit für Embryos/Föten? Die Antwort liegt glaube ich auf der Hand: Um die Medikamentenverträglichkeit zu testen, müssen die Hersteller Studien durchführen, in denen einer Gruppe von Schwangeren die untersuchten Medikamente verabreicht werden und einer anderen (Kontroll-)Gruppe nur Placebos ohne den Inhaltsstoff verabreicht werden. Danach kann man dann untersuchen, ob die Babys aus der "Medikamentengruppe" im Gegensatz zu den "Placebobabys" irgendwelche Schäden zeigen. Soviel zur Theorie. Damit ist auch schon die Frage beantwortet, warum man diese Studien NICHT macht. Das hat mit Geld nichts zu tun, sondern alleine damit, dass man wohl kaum Schwangere findet, die bereits sind, ein Medikament an ihrem Fötus testen zu lassen.

    Würdest Du an einer Testreihe teilnehmen, bei der Du nicht wissen kannst, ob Dein Baby Schaden nimmt? Du kannst Dich da natürlich aufopfern und wenn herauskommt, dass das Medikament Deinem Baby geschadet hat, werden alle späteren Mamis Dir deinen Einsatz (den Du mit einem geschädigten Kind bezahlt hast) danken. Immerhin wissen die späteren Mamis aufgrund Deiner Testergebnisse, dass das Medikament ihren Babys schaden.

    Soviel Ethik besitzt sogar die sonst skrupellose Pharmaindustrie, dass die solche Tests nicht machen. Mit Profitgier hat das ausnahmsweise (!) mal nichts zu tun.

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