Zum Inhalt springen

Glückskatze

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    3
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von Glückskatze

  1. Hallo, ich wollte mal nachfragen, wie lange bei euch das Taubheitsgefühl nach dem Kaiserschnitt angehalten hat? Mein Kleiner ist jetzt 18 Wochen (korrigiert 12 Wochen) alt und mein Bauch ist noch immer genauso taub wie am Anfang. Das Taubheitsgefühl geht auch bis über den Bauchnabel. Oder liegt es vielleicht daran, dass ich nach dem KS noch eine dreistündige Notoperation hatte? Meine Kaiserschnittnarbe ist auch extrem lang. Bin gespannt auf eure Antworten. Gruß
  2. Hallo, ich habe eure Berichte über Schwangerschaften und Geburten gelesen. Als vierfache Mutter, glaube ich sagen zu können, dass jede Schwangerschaft und Geburt anders verläuft. Meine erste Schwangerschaft und Geburt war nicht so berauschend. Die zweite und dritte waren ganz o.k.. Die vierte Schwangerschaft fing schon mit enormer Übelkeit an. Diese Übelkeit begleitete mich zum Ende der Schwangerschaft. Sie war so extrem, dass ich 10 Kilo abgenommen habe. Als nächstes folgten mehrere Spritzen mit Gelbkörperhormonen, da die Gebärmutter zu wenig Schleim aufgebaut hatte. Danach musste eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden, da der Verdacht auf Trisomie 13 und 18 bestand. Zum Glück hatte sich das nicht bestätigt. Nach diesem Schreck bekam ich eine Thrombose trotz blutverdünnenden Spritzen (ich habe eine angeborene Blutkrankheit und muss mich daher besonders in der Schwangerschaft spritzen). Kurze Zeit später ging mein Blutdruck in die Höhe und es dauerte auch nicht lange, dann war es eine typische Schwangerschaftsvergiftung. Die Schwangerschaft wurde in der 34. SSW mit einem Notkaiserschnitt unter Vollnarkose beendet, da das Kind nicht mehr richtig versorgt wurde und zu klein war. Nachdem NKS folgte eine dreistündige Notoperation, weil die Ärzte nicht darauf geachtet haben, dass ich blutverdünnende Spritzen nehme (ich habe das den Ärzten mehrmals gesagt bevor es losging). Leider kamen die Blutungen auch nach der OP nicht zum Stillstand, sodass mir mehrere Blutkonserven, Gerinnungsfaktoren, etc. gegeben worden sind. Ich landete auf der Intensivstation, wo keiner wusste ob ich nun durchkomme oder nicht. Mein HB-Wert lag nach den Blutkonserven noch unter 7. Mein Baby konnte ich erst später sehen, was ich als sehr schlimm empfand. Leider war in der Zwischenzeit mein Kleiner auch viermal im Krankenhaus wegen einer Gallenblasenentzündung und einem Nierenstein (was sehr selten in diesem Alter ist). Des weiteren hat er eine hochgradige Lebensmittelallergie. Leider kann ich nicht stillen, da ich bereits viermal an der Brust operiert worden bin. Wenn einer mich fragt, (was schon öfter vorgekommen) ob ich das alles nochmal mitmachen würde, wenn ich wüsste welche Komplikationen auf mich zukommen würde? So sage ich immer wieder ja. Dieses süße faszinierende Wesen, ist es mir Wert gewesen,all das über mich ergehen zu lassen. Ich liebe ihn genauso sehr wie meine anderen drei Söhne. Für nichts in der Welt würde ich ihn jemals wieder hergeben. Auch wenn es mir nach drei Monaten noch immer nicht gut geht. Der HB-Wert liegt noch bei 8. Meine Spritzen muß ich höher dosieren. Meine beiden Beine müssen noch operiert werden und wenn bis Ende des Jahres keine Besserung der Schmerzen im rechten Bauchraum eintritt, werde ich dort auch nochmal nach operiert. Liebe Grüße
  3. Hallo, ich hoffe deiner Freundin geht es wieder besser. Leider musste auch ich die schlechte Erfahrung machen. Bei der Geburt meines vierten Sohnes wurde ein Notkaiserschnitt gemacht, da ich an der typischen Schwangerschaftsvergiftung litt und die Herztöne bei vorzeitigen Wehen jeweils absackten. Ich teilte vier Ärzten mit, dass ich mir schon auf Grund einer angeborenen Blutkrankheit, seit Monaten ein blutverdünnendes Mittel spritze. Anstatt mir Wehenblocker zu geben, bis das Mittel nicht mehr wirkte, leidete man den NKS ein. Ich weiß nur noch, dass ich mit wahnsinnigen Schmerzen aufgewacht bin und mir zuerst keiner glauben wollte. Mein Mann schellte immer wieder nach der Schwester, doch die meinte, dass seien die Nachwehen. Bis sie auf einmal bemerkte,dass in den Flaschen (ich glaube die heißen Radongs oder so ähnlich), das Blut unaufhörlich nachlief. In einer Minute verlor ich mehr als einen halben Liter Blut. Sofort wurde ich nochmals über drei Stunden Not operiert. Leider kam die Blutung auch nicht zum Stillstand. Ich bekam eine große Menge Blutkonserven, Gerinnungsfaktoren usw.. Es stand sogar eine dritte OP offen. Mein Mann, meine Eltern und Schwiegereltern wurden aufgeklärt, dass man leider nicht viel machen könnte, da es dafür kein Gegenmittel gibt um die Blutung zu stoppen. Sie sollten beten und hoffen, dass die Blutung nach einer Zeit von alleine aufhört. Nie werde ich die Anblicke in ihren Gesichtern vergessen. Alle standen um mich herum weinten und meinten ich dürfte noch nicht sterben, da ich ja nun auch Mutter von vier Kindern bin. Die Intensivstation habe ich mehr oder weniger wahrgenommen. Das schlimmste für mich war, dass ich mein Baby nicht sofort sehen konnte. Ich wusste zwar das es ihm gut geht. Habe mir aber trotzdem Sorgen gemacht, weil er 6 Wochen zu früh war und zu wenig Gewicht hatte. Gruß
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.