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Tine79

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  1. Hallo Ihr lieben... Ich bin noch recht neu hier im Forum und habe hier und da mal gestöbert, aber auf meine Fragen keine rechte Antwort bekommen..... Ich bin auch eine Sternenmama. Mich hat’s nur nicht so schlimm getroffen wie manch andere Sternenmamas. Daher sei hier allen anderen gesagt, dass es mir um Eure erlebten Schicksale sehr Leid tut. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich sozusagen weniger Pech hatte als manch andere, wenn man das so sagen kann. Das ist alles sowieso ein schweres Thema und man wird leider auch manchmal mit dem was man darüber denkt und sagt/schreibt missverstanden. Wenn ich also jemanden vor den Kopf stoßen sollte oder herzlos erscheinen sollte, verzeiht mir das. Ich versuche mal nur so kurz und knapp meine Geschichte zu umreißen.... Seit Sommer letzten Jahres "basteln" wir 2 an einem kleinen Zwerg und ich wurde sogar recht schnell im Oktober schwanger. Kaum hatte ich mich ein bisschen an diesen neuen Gedanken gewöhnt, war auch schon wieder alles vorbei. Begleitet wurde das alles auch noch von sauschlechtem Timing und -als wäre das nicht allein genug- begleitet von Ärger um die Arztrechnungen und damit verbunden Bruch des Vertrauensverhältnisses zu meinem FA. Eigentlich viel zu früh "mussten" wir es Familie und Freunden mitteilen und wenig später (um Silvester) mussten wir alle Infos widerrufen. In der ersten Januarwoche war dann die Kürettage. Alles ging einfach so schnell, dass ich nur so zusehen konnte, was um mich herum geschah. Das alles irgendwie zu begreifen fiel schwer. Mir geht es wahrlich nicht so schlimm, wie anderen.... Es hatte ja schnell mit der SS geklappt und war in der 9.Woche und ich musste keine Totgeburt oder gar Kindstod durchleben. All das hat mich eher getröstet. Nun aber meine eigentlichen Fragen..... 1. Wie habt ihr das alles so erlebt und verarbeitet? -Ich meine jetzt nicht gerade "Rituale", die dem Abschied gelten (Kerze, eigene Trauerfeier etc.). Wie erlebt ihr den Alltag danach? 2. Eine Verwandte ist exakt 1 Monat nach mir schwanger geworden. Jetzt darf ich mit ansehen, wie weit ich jetzt in etwa wäre. Auch wenn ich mich riesig für sie freue (die hat auch ein best. "Päckchen" zu tragen), es tut doch auch jedes Mal weh. Hattet ihr ähnliche Situationen? Wie kann man damit umgehen? 3. Habt ihr Euch viel mit anderen ausgetauscht? 4. Wie haben Eure Männer das verarbeitet? War Euer Mann fähig, seine Gefühle mitzuteilen oder zu zeigen? 5. Wie geht ihr mit der Angst um, dass es bei der nächsten SS wieder so kommen könnte? Ich habe nach all dem einige Dinge gemacht, die mir den Neustart erleichtern sollen. 6. Habe mir 2 x Konzertkarten gekauft, die ich mir mit der SS nicht gegönnt hätte. 7. Bin gestern von einem 2-wöchigen Segeltörn zurückgekehrt, den ich mit der SS nicht gemacht hätte. -dank eines Engels wurden mir doch noch 2 Plätze dafür ermöglicht (für mich und meinen Schatz). Ich habe segelnd auf dem Atlantik in die Sterne gekuckt und mir vorgestellt, dass da oben irgendwo auch mein kleines Sternchen auf mich runterschaut und mich weiter still begleitet. Der ganze Törn hat mich jetzt total aufgebaut. Ich bin ja eher Optimist. Natürlich bin ich auch traurig, aber vor allem möchte ich aus diesen Erlebnissen etwas positives schöpfen. Daher bin ich auf Eure Statements gespannt. Ich habe meine Punkte mal der Einfachheit halber nummeriert, vielleicht erleichtert das Eure Antworten.
  2. Nachdem ich schon einige Wochen angemeldet bin, stelle ich mich auch endlich mal kurz vor. Mhhhh..... Seit meiner Anmeldung hat sich einiges getan.... Ich gehöre momentan zu den "Sternen-Mamas", denn ich musste mein Kleines in der 9. SSW hergeben. Ich hatte mich gerade erst daran gewöhnt, dass ich bald Mama werde, da war alles schonwieder vorbei. Natürlich bin ich wie wohl jede Sternenmama traurig darüber, aber nicht so sehr wie andere. Zum einen weil eine FG so früh doch sehr häufig vorkommt und ich mein Kind nicht unter so schlimmen Umständen verlieren musste, wie andere (Totgeburt etc.). Da ich Optimistin bin, stehe ich nach diesem Sturz wieder auf, schüttel mich kurz und laufe weiter Richtung "Ziel". Irgendwie war das Ganze eher verwirrend, denn ich war nur ein Zuschauer bei alledem. Es war wie ein vorbeirauschender Zug.... Bevor man es richtig erfasst hat, ist es schonwieder vorüber. Es war alles auch echt mieses Timing. Gerade den engen Verwandten und Freunden gesagt (durch doofe Umstände eigtl. zu früh) und kurz danach auch schonwieder zurückgezogen. Das einzige doofe Timing, das ich jetzt durchbrochen habe, baut mich zugleich total auf! Ich konnte durch die SS zunächst nicht an einem Segeltörn teilnehmen und nach der FG waren alle Plätze vergeben. Ich hatte aber einen kleinen Engel, er mir den Törn gerade auch wegen meiner Geschichte doch realisiert hat. Und jetzt bin ich davon gerade zurückgekehrt! Ich habe mir auf dem Atlantik segelnd meinen kleinen Stern ausgekuckt und ihm gewunken. Tja und nun werde ich mich erstmal im Sternenkinder-Teil tummeln und hoffe, dass ich bald in einem anderen Teil lande....
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