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Erfahrungen mit Komplementärmedizin bei Kindern?

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storchenflug
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hi zusammen, mein größerer sohn, fast 6jahre hat immer mal wieder mit schnupfen und wirklich schlimm verstopfter nase zu tun. wir gehen mit ihm deswegen auch zur kinderärztin und zum hno-arzt und uns wird dann immer wieder mal so ein cortison-nasenspray verschrieben. nach ein paar tagen wird es tatsächlich besser, aber es kommt halt immer wieder. nun haben wir uns noch eine meinung von einem weiteren kinderarzt eingeholt, der mit uns zusammen eine homöopathische behandlung in kombination mit hausmitteln machen möchte. wir sind da schon offen dafür, denn wir wollen ja, dass es ihm besser geht. laut hno müssten wir uns sonst gedanken über eine polypen op oder ähnlichem machen. das wäre für uns aber der letzte ausweg, also wenn das zu vermeiden wäre, dann wäre uns das natürlich 1000mal lieber. vielleicht hat hier ja schon mal jemand erfahrungen mit komplementärmedizinischen bzw. homöopathischen behandlungen gemacht und mag mir was darüber berichten. danke schon mal :)

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Naja warum denn nicht ausprobieren wenn schon der Kinderarzt sagt, ihr sollt es versuchen? Wenn du jetzt nicht offen für Homöopathie wärst, wäre das ja eine Erklärung aber anscheinend bist du es ja. 

Ist den das ein echter Kinderarzt mit Zusatzausbildung in Homöopathie?

Wenn das jetzt irgendjemand wäre ohne medizinische Vorausbildung, ok, dann könnte man skeptisch sein. Aber wenn es ein Arzt ist, weiß er wohl wie weit er mit der jeweiligen Behandlungsmethode gehen kann.

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich hatte lange Jahre einen Hautausschlag. Der ging immer super schnell weg mit einer Creme. Problem nur, der Ausschlag kam immer wieder. Zig Cremes ausprobiert, immer ging der Ausschlag schnell weg und kam dann wieder. Dann wurde mir von einer Hautärztin eine homöopathische Creme gegeben. Anfangs passierte nichts, wurde sogar etwas schlimmer. Dann ging der Ausschlag weg. Ich habe noch die ganze Tube verbraucht und dann kam der Ausschlag bis jetzt auch nicht mehr wieder.
Denke gerade für solche Sachen ist es eine gute Alternative bzw. eben ein zusätzlicher Versuch. Hilft es, ist es super, wenn nicht dann eben nur ein Produkt von vielen, dass nicht ganz geholfen hat.

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hab ja hier nicht gefragt, ob wir es probieren sollen. genau, wir sind offen dafür . Ich habe einfach nach Erfahrungen dazu gefragt. :) freut mich, dass dein hautausschlag durch die homöopathische creme besser geworden ist und vorallem nicht wieder zurückgekehrt ist. wielange ist das denn bereits her? 

ob der kinderarzt jetzt tatsächlich eine zusatzausbildung in homöopathie hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht. wusste nicht, dass wir das beachten müssen, gibt es da denn unterschiede? so wirkt er auf jeden fall seriös und er hat auch gemeint, wir sollen in ein paar wochen wieder kommen, dann entscheiden wir, wie es weiter geht. also dann kontrolliert er, ob die behandlung anschlägt. wenn nicht, müssen eh wieder andere maßnahmen ergriffen werden. ich denke, er kann das ganz gut abschätzen... hoffe ich halt. wie war das denn bei deiner hautärztin? Hatte diese eine zusatzausbildung?

 

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Zwei Jahre habe ich jetzt keinen Ausschlag mehr bekommen. Hat sich über mehrere Jahre gezogen. Anfangs hat es mich nicht gestört, dass der Ausschlag wieder gekommen ist, habe ja nur schmieren müssen. Mit der Zeit geht es einem aber auf die Nerven und man will ein Ende. Daher bin ich da immer weiter zu den Hautärzten gegangen und habe zig verschiedenen Cremes bekommen. Letztlich halt die homöopathische Creme.

Naja wenn er Arzt ist, wäre es für mich kein Problem. mehr Gedanken würde ich mir machen wenn er keine medizinische Ausbildung hätte und nur über die Homöopathie Bescheid weiß.
Ja, da er eine medizinische Ausbildung hat, würde ich ihm schon zutrauen das einschätzen zu können.

Die Hautärztin hatte eine Zusatzausbildung. Die war Ärztin und hat Zusatzausbildungen in Phytotherapie und Homöopathie gehabt. War aber nur Zufall, war einfach die nächste auf meiner Liste:) Habe jetzt nicht ausschließlich nach einer Homöopathin gesucht. Bin aber sehr froh, dass mir dann jemand helfen konnte.

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zwei jahre sind eine ganz schön lange zeit. schön, dass die behandlung bei dir so gut angeschlagen hat. ich kann verstehen, dass es mit der zeit nervt, wenn der ausschlag immer wieder kommt. da will man einfach endlich seine ruhe haben und nicht ständig schmieren müssen. interessant, dass sie dir am schluss die homöopathische creme gegeben hat und gerade die hat dir dann langfristig geholfen. da sieht man, wie wirksam die dann im endeffekt war. 

arzt ist er, aber ob er eine homöopathische zusatzausbildung hat, muss ich beim nächsten mal, wenn wir dort sind, fragen. denn er sollte da schon genügend darüber bescheid wissen, immerhin gibt es ja auch einiges zu beachten. umsonst gibt es diese ausbildung im medizinbereich ja auch nicht. vorallem scheint das thema ja doch komplexer sein, als ich zuerst angenommen habe. aber den arzt wechseln würde ich wahrscheinlich nicht, zumindest vorerst, denn wir haben schon ein gutes gefühl. aber mir ist natürlich wichtig, dass die heilmethode richtig angewendet wird. 

cooler zufall, dass deine hautärztin die verschiedenen ausbildungen hatte. so bist du dann zur homöopathie gekommen und hast selbst erlebt, dass es bei dir gut anschlägt. und super, dass sie dir so gut helfen konnte. vor unserer unterhaltung wusste ich auch nichts von der möglichkeit sich an einen arzt oder eine ärztin mit entsprechender homöopathischer zusatzausbildung wenden kann. für die zukunft ist das gut zu wissen.

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Es ist einfach nur mühsam gewesen, irgendwann möchte man einen Abschluss. Und sei es nur, dass mir jemand sagt, das geht nicht mehr weg. Naja alle anderen Cremes hatte ich ja schon durch, blieb also fast nur mehr eine homöopathische Creme;)

War nicht meine Hautärztin, die war eben echt nur die nächste auf meiner Liste. Bin die nach der Entfernung durchgegangen. Sie war erst so um die 10 Position.

Wichtig ist, dass die behandelnde Person einschätzen kann wann, welche Methode helfen kann und bis wohin man geht. Es bringt nichts wenn man denkt, diese Methode ist die einzige die helfen kann. Das gilt für alle Methoden. Denn auch in der Medizin ist es manchmal einfach ratsamer zu operieren anstatt noch mal die mittlerweile dritte Physiotherapie anzufangen. Da ist man als Patient natürlich immer auf den Arzt oder eben auf die behandelnde Person angewiesen. Das kann man halt schwer wenn man nur einmal zu einem Arzt geht. Das findet man oft erst nach mehreren Behandlungen heraus. Ich denke aber in den meisten Fällen ist man in sehr guten Händen.

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  • 4 weeks later...

ja, sowas ist mühsam. es zieht sich hin und kann auch frustrierend sein, wenn es einfach nicht besser wird. weißt du denn inzwischen auch die ursache für diesen hautausschlag? verträgst du irgendeinen stoff nicht oder war das so etwas wie neuridermitis? 

achso, also hast du dann die ärztin gewechselt, alles klar, dann verstehe ich, warum es gedauert hat, bis die homöopathische salbe angewendet wurde. 

und ja klar, es ist wichtig, zu wissen, welche methode angewendet werden muss und wann da die grenzen erreicht sind. natürlich sollte nicht davon ausgegangen werden, dass nur der eine weg der richtige ist. ich selbst würde jetzt auch nicht nur auf eine heilmethode setzen. wir haben glück, dass es da so viele verschiedene gibt, die sich ja gegenseitig unterstützen können. 

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Nein, nicht wirklich. Die gängigste Erklärung war ein Pilz. 
Zu der Zeit habe ich vieles ausprobiert. Einiges hat auch geholfen (Waschmittel, keine synthetischen Stoffe,...) aber trotzdem ist der Ausschlag immer wieder gekommen. Keine Ahnung also woran es gelegen hat. 

Ich bin einfach mehrere Ärzte durchgegangen. Meist hat das ja auch gedauert. Ich bin mit dem Ausschlag zur Hautärztin, die hat mir eine Salbe gegeben. Innerhalt weniger Tage war der Ausschlag weg und 3 oder 4 Wochen später ist der Ausschlag wieder gekommen. Dann habe ich wieder geschmiert und schon war er wieder weg:) Das hab ich dann immer gemacht bis die Creme aufgebraucht war und dann bin ich zum nächsten Hautarzt gegangen. Dann hat sich das meist wiederholt.

Ich setze jetzt auch nicht nur auf Homöopathie nur weil mir in diesem Fall geholfen wurde. Ich bin aber definitiv noch offener geworden, auch was alle anderen Methoden angelangt. Bei Akupunktur oder TCM usw. hört/liest man ja auch von unterschiedlichen Meinungen. Aber wenn ich es nicht ausprobiere, werde ich nicht wissen ob es mir hilft oder nicht. Eine Chance hat sich wohl jede Methode mal verdient. Und sei es nur um zu wissen Hypnose hilft bei mir nicht. Hat man das zumindest angehakt. Hypnotiseur wäre wohl auch nicht meine erste Anlaufstelle aber selbst der hat ja schon einigen geholfen mit dem Rauchen aufzuhören oder sich gesünder zu ernähren.

 

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  • 3 weeks later...

ok komisch und vorallem sicher mühsam, wenn man nicht weiß, worauf man genau achten muss... hat der ausschlag auch gejuckt? das stelle ich mir nämlich auch ziemlich unangenehm vor! 

und natürlich gut, wenn der ausschlag erstmal weggeht, aber wenn er immer und immer wieder kommt, ist das ja auch ermüdend. 

ich finds gut, dass du offen bist gegenüber anderen heilmethoden. natürlich gibt es nicht nur den einen richtigen weg, das ist ja von situation zu situation unterschiedlich. bei deinem ausschlag hat die homöopathie am besten geholfen. bei anderen dingen wie einer blinddarmentzündung würde ich dann wahrscheinlich die konventionelle operation vorziehen. hypnose ist auch eine interessante sache. gerade wenn es ums rauchen geht, spielt natürlich der eigene wille die größte rolle, der muss da sein, um damit aufzuhören. aber ich kann mir gut vorstellen dass hypnose in der psychotherapie gut bei der aufarbeitung bestimmter themen oder erlebnissen helfen kann. wunder darf man sich aber nirgends erwarten. 

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Wenn ich ihn nicht behandelt habe dann ja. Zuerst waren es rote Flecken dann wurden sie dunkler, dann juckte es immer mehr und dann haben sich Hautschuppen gebildet. In dem Stadium hat es dann sehr gejuckt:)

Ja, ich war ja froh, dass er immer wieder weggegangen ist. Aber der Ausschlag sollte halt auch ganz weggehen. Das war jetzt nichts dramatisches, deshalb habe ich mir da auch lange Zeit gelassen oder bin dem eben nicht so konsequent nachgegangen. Aber ich wollte das halt schon ganz wegbekommen weil das ist ja nicht normal.

Deswegen heißt für mich offen zu sein, nicht andere Dinge abzulehnen. Offen heißt dann wirklich offen zu sein und mir alle Methoden anzusehen. Und wenn es eben ein Antibiotikum sein muss, dann nehme ich das. Da schleppe ich dann meine Beschwerden nicht mit mir mit weil die Kräutertinktur doch auch helfen soll:) Denke das vergessen einige halt. Man sollte auch die Behandlung der Beschwerde anpassen und schauen wo da die Grenzen sind.

 

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ich finde jucken ja schlimmer als viele arten  von schmerz. vorallem ist es ja oft so, dass es dann schlimmer wird, je mehr man sich kratzt. bei einem hautausschlag wird ja zudem auch noch die haut extrem gereizt, beziehungsweise kann die betroffene stelle ja auch noch extrem verunreinigt werden und das führt dann zu entzündungen. und ja, natürlich komplett verständlich, dass du den ausschlag komplett loswerden wolltest. es kann ja nicht sein, dass das immer wieder anfängt, also ist ja extrem ungut. da wird man ja auch aufpassen müssen wegen sonne oder chlorwasser oder wäre das nicht so schlimm gewesen? offenheit kann einen wirklich weiterbringen. man kann ja zumindest mal ein paar wege ausprobieren. auch, wenn man nicht gleich zu 100% überzeugt ist. manchmal wird man ja überrascht und dann ist man froh, einen weg eingeschlagen zu haben, der vielleicht normalerweise eher untypisch für eine person ist. ja, die behandlung der beschwerde anpassen klingt vernünftig. eine fachperson wird die situation abschätzen können und mit ihr gemeinsam kann eine lösung gefunden werden. jeder heilweg sollte natürlich beobachtet werden und sollte eine methode an ihre grenzen stoßen, kann die ärztin oder der arzt einen kurswechsel anordnen. 

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  • 2 weeks later...

Schlimmer ist es nicht wirklich geworden, es wurde dann nur röter:)

Ja ich sollte nicht lange in der Sonne sein. Chlorwasser weiß ich jetzt nicht, hat mir keiner gesagt. Denke das hat aber den Ursprung vor vielen Jahren, da hatte ich mal einen extremen Sonnenbrand. Da musste ich dann sogar in die kalte Badewanne weil es so gebrannt hat, dann bekam ich Schüttelfrost. Seit dem hatte ich da immer Probleme. Zuerst wurde die betroffene Stelle nicht mehr braun im Sommer. Also egal was ich gemacht habe, ich hatte da nur immer wieder einen Sonnenbrand. Und dann begann eben der Ausschlag. Zwar nicht überall aber zumindest an einem kleinen Teil .

Vor allem wenn andere Sachen nicht viel gebracht haben oder es eben nicht ganz wegbekommen. Ist ja klar, wenn 5 Cremes nichts gebracht haben, probiert man die sechste aus. Und mit der Zeit spielt es dann keine Rolle mehr ob das jetzt eine Creme aus der Homöopathie ist oder eine mit Cortison etc. Man will endlich eine Ruhe haben. Hätte die erste Creme gleich das Problem gelöst, wäre es sicher was anderes gewesen. Vielleicht würde ich dann auch anders darüber dneken.

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okay, ist ja auch nicht gut. auch wenn kratzen gegen das jucken erstmal hilft, kann ich mir nicht vorstellen, dass es so gut für die haut ist, wenn sie dadurch immer wieder leicht verletzt wird. 

also meinst du, ist der ausschlag eine nachwirkung von dem sonnenbrand, den du damals hattest? interessant... das stelle ich mich auch nicht lustig vor, einen solch schlimmen sonnenbrand zu haben, ist sicher extrem schmerzhaft! 

freut mich aber, dass dir geholfen werden konnte und dass du dadurch dann positive erfahrungen mit homöopathie machen konntest! 

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  • 4 weeks later...

Kann schon sehr gut sein. Wenn man ein Problem so lange hat, beginnt man natürlich sich Gedanken zu machen an was es liegen kann. Letztlich ist das halt etwas, was den Ausschlag begünstigen könnte.

Mich freut es, dass ich da letztlich einen Schlussstrich darunter setzen konnte. Bin nur froh, dass sich das erledigt hat. aus meiner Sicht kann ich nur sagen, man kann Homöopathie mal ausprobieren. Ich würde nicht ausschließlich darauf setzen aber wenn man zu einer gut ausgebildeten Person geht, die einem sagt, man könne es ohne Risiko mal ausprobieren, sollte man die Chance auch wahrnehmen.

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ja klar, man möchte natürlich wissen, wie es zu dem problem kam. freut mich, dass du mit dem problem sozusagen abschließen konntest. sich ausschließlich auf eine sache zu verlassen halte ich sowieso für unsicher. es kommt ja immer darauf an, was das jeweilige anliegen ist. in dem fall kann auch eine ausgebildete fachperson weiterhelfen. manchmal muss man sich durchprobieren, bis das passende mittel gefunden wird, so, wie es bei dir auch der fall war. offen zu sein schadet in dem fall ja nicht. ich würde nicht gleich irgendwas verteufeln.

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