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" Fibel " ??!!!

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miss_audi2006
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Hallo, ich habe eine Frage, bezüglich der " Fibel " ( 1 Klasse ) an euch ( Bevor ich eine Beschwerde an den Schulsenat schreibe:confused: )

Findet ihr es in Ordnung bzw. gerechtfertigt, dass die kleinen solche Worte bzw. Sätze lesen können müssen..???

1.Auszug aus dem Lesebuch:

- ,,Sagenhaft, Leon !" ,,Deine Waffeln sind ein Gedicht!"

( wird der Inhalt verstanden??)

Nächster Satz:

- Im Lexikon hat Laura gelesen dass der..... Brachiossaurus...Compsognathus...und Diplodocus.. usw.:eek:

( Hackt es bei denen?? Mein Kind ist 6!!!)

und so geht es die ganze Fibel auf und ab, hinzu kommt das auch Namen wie Murat und Senik bestandteil sind sowie die Zahlen von 1-10 auf türkisch... bir, iki, üc etc.

Sehe ich da was zu eng oder ist das wirklich nicht normal??

Bedanke mich schon jetzt ganz lieb im Voraus für eure

Antworten!!

Ps. Meine Tochter besucht eine normale Grundschule im Randgebiet Berlins.

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Hallo,

als Mutter eines Drittklässlers habe ich ja jetzt auch die dritte "Fibel" in der Hand.

Ehrlich gesagt, finde ich deine Beispielsätze doch ok-

dass man etwas Tolles mit einem "Gedicht" beschreibt,passt doch.

Kinder sollen sich ja auch weiterentwickeln-

wenn etwas nciht verstanden wird,

wird der Lehrer den Sinn ja erklären.

Oder ja klar-

auch wir Eltern sind zu Hause gefordert, wenn was nciht verstanden wird.

Ich bin gewiss nicht rassistisch, aber die Tatsache mit den ausländischen Namen stört mich ehrlich gesagt nur dann, wenn im Text 5 Kinder 4 ausländische Namen haben, aus denen dann für Nichttürken nicht unbedingt das Geschlecht hervorgeht...........

Aber das ist vielleicht Spiegel unserer Bevölkerung?

Öhm.....ich bin Erzieherin:

das Thema Dinosaurier oder auch das Weltall haben wir mit allen Kindern(also auch den 3jährigen) kindgemäss umgesetzt.

Mit all den tatsächlichen Bezeichnungen.

Wir haben das dann in Liedern "verpackt" oder eben auf andere spielerische Art und Weise vermittelt.

Da gibt es soooooviiieeele Möglichkeiten.

Und du hättest gestaunt, wie informiert und kompetent manch ein 4-jähriger sogar schon vor unseren Themen war.....

LG,Mimi

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Hallo,

ich gebe Dir da Recht. Das finde ich für die erste Klasse aber auch ziemlich heftig!

Ich meine, über die Namen kann man streiten. Ich habe meinen einen Kater auch Murat genannt....:D

Aber der Rest ist für 6-Jährige doch schon ziemlich schwierig zu verstehen. Und es macht das Lernen sicher nicht einfacher für die Kinder, wenn sie Sachen lesen sollen, die sie nicht einmal wirklich begreifen.

Bei mir standen früher in dem Buch so Texte wie "Oma geht in die Küche", "Anna und Papa spielen mit dem Ball" oder "Mama ist im Haus". :eek:

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Hallo,

als Mutter eines Drittklässlers habe ich ja jetzt auch die dritte "Fibel" in der Hand.

Ehrlich gesagt, finde ich deine Beispielsätze doch ok-

dass man etwas Tolles mit einem "Gedicht" beschreibt,passt doch.

Kinder sollen sich ja auch weiterentwickeln-

wenn etwas nciht verstanden wird,

wird der Lehrer den Sinn ja erklären.

Oder ja klar-

auch wir Eltern sind zu Hause gefordert, wenn was nciht verstanden wird.

Ich bin gewiss nicht rassistisch, aber die Tatsache mit den ausländischen Namen stört mich ehrlich gesagt nur dann, wenn im Text 5 Kinder 4 ausländische Namen haben, aus denen dann für Nichttürken nicht unbedingt das Geschlecht hervorgeht...........

Aber das ist vielleicht Spiegel unserer Bevölkerung?

Öhm.....ich bin Erzieherin:

das Thema Dinosaurier oder auch das Weltall haben wir mit allen Kindern(also auch den 3jährigen) kindgemäss umgesetzt.

Mit all den tatsächlichen Bezeichnungen.

Wir haben das dann in Liedern "verpackt" oder eben auf andere spielerische Art und Weise vermittelt.

Da gibt es soooooviiieeele Möglichkeiten.

Und du hättest gestaunt, wie informiert und kompetent manch ein 4-jähriger sogar schon vor unseren Themen war.....

LG,Mimi

Das Problem ist aber das Kinder der esten Klasse damit enorme schwierigkeiten haben.. und Dinosaurierarten bennen können ok. aber lesen?? mit 6 Jahren finde ich das zu heftig.Ich bin auch nicht rassistisch.. aber mal ehrlich muss mein Kind Zahlen auf türkisch können?? Ich dachte immer Englisch sei Weltsprache :D

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Hallo,

ich gebe Dir da Recht. Das finde ich für die erste Klasse aber auch ziemlich heftig!

Ich meine, über die Namen kann man streiten. Ich habe meinen einen Kater auch Murat genannt....:D

Aber der Rest ist für 6-Jährige doch schon ziemlich schwierig zu verstehen. Und es macht das Lernen sicher nicht einfacher für die Kinder, wenn sie Sachen lesen sollen, die sie nicht einmal wirklich begreifen.

Bei mir standen früher in dem Buch so Texte wie "Oma geht in die Küche", "Anna und Papa spielen mit dem Ball" oder "Mama ist im Haus". :eek:

Ja solche Texte kenn ich auch noch .. Lilo am Fenster etc.. und was deinen Kater betrifft :D !!

Das problem ist auch, das schon !!! 4 !!! Kinder der 2 Klasse, wieder in die erste zu meiner Tochter runter mussten ( warum wohl...)...ich überlege eben echt ob ich ne Beschwerde schreibe.. weil ich es zu schwer finde!!

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Ich finde das nicht ok. "Die waffeln sind ein Gedicht" , das ist kein korrektes Deutsch in dem Sinne, vor allem muss ein Erstklässler solche Sätze Meiner Meinung noch nicht kennen. Erstmal sollten sie grammatikalisch richtig sprechen und lesen können, bevor sie sich in Wortgewandheit üben- und wie bitte soll ein Erstklässler verstehen, dass es sich hier um eine Methapher handelt?

Ausländische Namen finde ich nicht so schlimm, ich denke die Fiibeln sind da auch sehr angepasst worden. Aber zu viel des Guten muss auch nicht sein.

Ich hatte damals ne tolle Fibel- mit Fu und Fara ;-) Mir selbst war sie zu einfach, weil ich schon lesen konnte als ich in die Schule kam und generell sehr gut im Lesen war/bin, aber diese ganz einfachen Sätze gabs nur am Anfang. Weiter hinten war das ganze schon anspruchsvoller.

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hm....verstehe ja schon eure Angst, dass die Kinder damit eventuell überfordert sein könnten.

Aber ich denke nicht, dass in der Schuole davon ausgegangen wird, dass die Kinder das alles schon wissen.

Die Unterrichtsmaterialien bieten doch eine Basis-

und dann gilt es mittels Unterricht das Geforderte zu vermitteln.

Warum nicht schon Erstklässler mit Metaphern auf so anschauliche Art und Weise konfrontieren.

Besser als bei mir damals im Gymnasium dann ne trockene Einheit dazu abzuspulen.

Diese Lerninhalte werden ja sicherlich noch mehrmals aufgegriffen und irgendwann hats dann jedes (oder fast jedes:D ) KInd kapiert.

Wir Deutschen haben jahrelang geschlafen....(Pisa finde ich in vielen Punkten auch überzogen,aber es gibt eben Ansätze,an denen nicht zu rütteln ist)

Von der Entwicklung her sind Kinder der Grundschule viel aufnahmefähiger als oft angenommen.

Ich finde es z.B. gut,dass Jonathan parallel zu Deutsch auch schon Englisch hat.

Er lernt das total spielerisch und auf seine Erlebniswelt bezogen.

Und wenn ich auch nciht immer mit allem einverstanden bin, was in der Schule läuft:

falsch ist es auf jeden Fall dem Kind zu vermitteln:"Das kannst du ja noch gar nicht können-alles viel zu schwierig!"

Wenn wir mal vor einem Problem stehen....wissenstechnisch...dann wird eben in Lexika nachgeschlagen oder gegoogelt.

Und genau dieses selbständige Anreichern an Infos und Wissen ist eben heutzutage auch Bestandteil des Lernzieles.

Ich finde das besser als stumpfes Auswendiglernen und alles vorgesetzt zu bekommen.

Klar-

heutzutage ist es einfach so, dass man als Eltern viel mehr gefragt ist und mit einbezogen wird.

Auch ich habe mit Säugling und Erstklässler des öfteren mal geflucht und mich gefragt, ob ich denn am Ende des Monats einen Teil des Lehrergehaltes auf meinem Konto verbuchen kann.....

Auch deswegen bin ich froh, meinen Berufseinstieg nach hinten verschieben zu können.

Bei uns wird da auch keine Rücksicht aufs Elternhaus genommen:

wer mitzieht, zieht mit.Der Rest hat leider Pech-das ist traurige Realität.

Dass ist natürlich nicht sozial und um hier nicht falsch verstanden zu werden-

ich finde das auch nicht richtig!

Aber schlussendlich hat sich das ganze Schulsystem verändert....Europa lässt grüssen.

Da bleiben dann zwei Möglichkeiten:

das beste daraus machen oder sich sträuben und rebellieren(dabei viel Kraft und Nerven lassen und doch nciht viel ausrichten können).

Aber zu deiner Beruhigung:

das spielt sich auch alles ein.

Jonathan braucht mich zwar noch des öfteren,

aber erledigt auch vieles,was er als Erstklässler eben noch nicht konnte, nun eben schon ganz alleine.

Ich war am Anfang auch verwundert, was da alles verlangt wurde,

aber da wir eher eine offene Familie sind, haben wir uns auch dem Schulstoff eben "geöffnet":D

Und inzwischen finde ich es wirklich meistens gut, was in der Schule so läuft.

Seitdem bin ich im Kopfrechnen auch wieder viel besser geworden und mein Mann freut sich, dass er durch Jonathan an der neuen Rechtschreibung sehr viel dichter dran ist als ohne ihn.

Aber nochmal zu eurem Fall:

hast du mal mit der Lehrerin/dem Lehrer gesprochen und ihm deine Bedenken mitgeteilt?

Mich würde mal deren/dessen Meinung interessieren.Vielleicht kann dich der Leerkörper ja etwas beruhigen?

LG,Mimi

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Hey!:)

Das mit dem Englisch ist für mich völlig okay , ist ja schließlich Weltsprache und für den späteren Lebensweg eine wichtige Voraussetzung.

Ich möchte hier auch erwähnen das meine Tochter wirklich eine gute Schülerin ist, aber manche Texte sind einfach zu weit hergeholt für das Alter. Ich habe bereits mit einigen Eltern darüber diskutiert uns sie sind der gleichen Meinung.

Natürlich sage ich nicht im beisein meiner Tochter, dass es viel zu Schwer ist ( sonst würde sie ja versuchen um die HA herum zu kommen:D )

ach ja und wenn schon Multi -Kulti ( nicht im negativen Sinne ) dann sollten auch chinesische oder russische namen etc. vorkommen!!

Lg:)

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Es kommt noch besser......

heute hat meine kleine ihr Sachkundeheft bekommen.. nun ratet mal was da so drin steht!?!

1 Hausaufgabe... es ist ein Auto abgebildet und sie soll nun zuordnen wo die Radkappen hingehören, wo der Motor ist, der Auspuff und so weiter..:eek:

desweiteren sind verschiedene Blumen abgebildet die sie durch ankreuzen unterscheiden muss....Wegerich,Hahnenfuß, Heckenrose etc.

Ähm, also mal ehrlich.. ist das normal?????

Jedenfalls bin ich dazu entschlossen ein Gespräch mit der Leherin zu suchen und definitiv weiter hoch zu gehen...

Ich meine sie hat gerade mal ein halbes Jahr rum..und was ist daran so wichtig einem Auto Teile zuzuordnen in dem Alter????

Lg :)

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Naja, sie soll ja auch was Neues lernen, nicht? :o Also ich finde das jetzt im Sachkundeheft nicht so schlimm. Du weißt ja auch noch nicht, wie das dann im Unterricht erarbeitet wird.

In dem Lesebuch finde ich die Saurierbezeichnungen auch fehl am Platz, die meisten Leseanfänger haben ja genug Schwierigkeiten mit Wörtern, die sie eigentlich schon kennen. Vielleicht ist es auch einfach ein Buch, bei dem die Binnendifferenzierung stärker berücksichtigt ist. Also leichte und schwere Aufgaben, die die Lehrerin so verteilen kann, wie sie dem Können des Schülers am besten entgegenkommen. Damit auch die eine Herausforderung haben, die schon weiter sind und schwächere Schüler nicht überfordert werden.

Die türkischen Zahlen sollen sie ganz sicher nicht lernen. Ich denke, dass ist einfach der Realität an deutschen Schulen geschuldet, zumindest in größeren Städten. Gibt es bei euch denn keine türkischen Schüler in der Klasse? Ich denke, die sollen damit motiviert werden.

Berichte bitte, was die Lehrerin dazu sagt, ja? Das interessiert mich auch, auch wenn wir noch gute 4 Jahre Zeit haben :D

LG,

Melanie

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:) Werde auf alle Fälle berichten!! In der Schule meiner Tochter gibt es keine türkischen Mitschüler, da die Schule sich im Randgebiets Berlins, in einer kleinen Einfamiliensiedlung befindet.

Naja ich finde das mit den Autos nicht so toll.. zumal es in dem Heft auch noch weitergeht mit dem Aufbau des Zahnes (Nerv, Mark etc). Da die Kinder aber mittlerweile mit 5 eingeschult werden, sollte der Stoff dementsprechend angepasst werden.

Lg

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Hallo zusammen! Also mein Sohn ist zwar nicht im Grundschulalter, sondern erst 5 Monate, dennoch glaube ich als fast fertig studierte, angehende GS-Lehrerin doch etwas dazu sagen zu können!

1. Das mit den ausländischen Namen finde ich gut, da es nunmal Tatsache ist, dass die Klassenstruckturen nicht mehr die selben sind, wie vor 25 Jahren. Mit "Peter" oder "Hanni" fühlen sich die heutigen SChüler einfach nicht mehr angesprochen!

2. Die Dinosauriernamen finden auch ihre Berechtigung. Vielleicht verstehst du das nicht, weil du eine Tochter hast! (nicht falsch verstehen bitte! ) Aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass Jungen im dem Alter sehr an solchen Themen interessiert sind. Deshalb wurden die Schulbücher auch dahingehend verändert. Früher waren eher Mädchen-Themen in den Fibeln zu finden, heute achtet man auf eine Ausgewogenheit ( da man festgestellt hat, dass der schulische Erfolg von Jungen inm Deutschunterricht dadurch steigen kann! )

3. Wie meine Vorrednerinnen schon gesagt haben, sind Fachbegriffe und Fremdwörter dazu da, den Wortschatz der Kinder zu erweitern, also doch nichts Schlechtes, oder??

Liebe Grüße!! Kathrin

P.S. Ich hoffe du verstehst mich richtig, wollte dir den Fibel-Stoff nur mal aus "Lehrersicht" erörtern!

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Hallo zusammen! Also mein Sohn ist zwar nicht im Grundschulalter, sondern erst 5 Monate, dennoch glaube ich als fast fertig studierte, angehende GS-Lehrerin doch etwas dazu sagen zu können!

1. Das mit den ausländischen Namen finde ich gut, da es nunmal Tatsache ist, dass die Klassenstruckturen nicht mehr die selben sind, wie vor 25 Jahren. Mit "Peter" oder "Hanni" fühlen sich die heutigen SChüler einfach nicht mehr angesprochen!

2. Die Dinosauriernamen finden auch ihre Berechtigung. Vielleicht verstehst du das nicht, weil du eine Tochter hast! (nicht falsch verstehen bitte! ) Aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass Jungen im dem Alter sehr an solchen Themen interessiert sind. Deshalb wurden die Schulbücher auch dahingehend verändert. Früher waren eher Mädchen-Themen in den Fibeln zu finden, heute achtet man auf eine Ausgewogenheit ( da man festgestellt hat, dass der schulische Erfolg von Jungen inm Deutschunterricht dadurch steigen kann! )

3. Wie meine Vorrednerinnen schon gesagt haben, sind Fachbegriffe und Fremdwörter dazu da, den Wortschatz der Kinder zu erweitern, also doch nichts Schlechtes, oder??

Liebe Grüße!! Kathrin

P.S. Ich hoffe du verstehst mich richtig, wollte dir den Fibel-Stoff nur mal aus "Lehrersicht" erörtern!

Hallo!:)

Ich kann mir aber leider auch nicht vorstellen, dass sich die Kinder mit Namen wie Murat und Ücun, angesprochen fühlen?! Und wie ich schon sagte finde ich es nicht in Ordnung die Zahlen von 1-10 auf türkisch können zu müssen.. Weltsprache ist immer noch Englisch ( ích bin bei weitem nicht rassistisch).

Und fraglich ist es auch, warum so viele Kinder es nicht mal in die zweite Klasse schaffen??!! Und mal ehrlich, muss dein Kind in der ersten Klasse wirklich schon Autoteile benennen können und Triceratops lesen können????Das Problem ist der Stoff wird einfach durchgezogen und wer hängen bleibt hat eben Pech gehabt.. aber so geht es nicht!!

Ps. Ich studiere Pädagogik und ich weiß das es in eurem Studium leider noch immer viel zu kurz kommt:p , deswegen habt ihr evtl. eine ganz andere Sicht, was man euch ja somit nicht übel nehmen kann!! Aber man sollte eben auch mal die Sicht der Kinder berücksichtigen

Trotzdem vielen lieben Dank für deine Mail:)

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Huhu Kathrin,

na da bin ich mal erleichtert.....fühlte mich schon alleine auf weiter "Flur" und hoffte auf eine "Lehrerinnen-Antwort";)

Wie schon gesagt-sehe ich auch einiges an deutschen Schulen kritisch,aber die Tendenz lässt doch hoffen.

Will jetzt nicht angeben,

aber mit Helen haben wir eine Tochter, die jetzt mit 27 Monaten ALLE Farben kennt und namentlich benennt,fast fehlerlos bis 10 zählen kann und manche Buchstaben kennt(um eines gleich vorwegzunehmen:nein-sie wird nicht gedrillt:sie ist wahnsinnig interessiert-Jonathan war in diesem Alter noch lange nicht soweit,was ja auch nicht schlimm ist)

Es ist aber ja so -falls sie weiterhin so fit und wissbegierig bleibt-, sollten auch solche Kinder in der Schule nicht unterfordert sein und ihrem Können und Wissen entsprechend behandelt werden-

genauso wie die Kinder, die eben noch nciht ganz so schnell sind oder gewisse Defizite haben.

Lehrer haben ca 20 Kinder mit 20 "Wissensständen".....ist echt schwierig,allen gerecht zu werden-das ohne Frage.

Und wegen der mangelnden Pädagogik bei Lehrern:

ist doch auch ein Punkt der Persönlichkeit,des Charakters......

Wenn ich mich so in der normalen Bevölkerung umsehe,

wäre es manches mal wichtiger, einigen Eltern einen Grundkurs in Sachen Pädagogik aufzuerlegen:

dann hätten es auch Erzieherinnen und Lehrerinnen um einiges leichter.....

LG,Mimi

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Hallo!

Was die Sache mit den Eltern angeht, da gebe ich dir vollkommen recht, ich kenne genug Beispiele aus der Praxis:mad: .

Das eine Lehrerin, mit einem Schüleranteil von 20, nicht jedem gerecht werden kann ist für mich auch völlig verständlich.Ich gebe ja auch nicht den Lehrern die Schuld, sondern dem ganzen deutschen Schulsystem.

Mal verglichen mit Finnland ist dass die reinste Blamage.

Naja wie auch immer, es ist schön unterschiedliche Meinungen zu hören und einfach mal alles aus einer anderen Perspektive sehen zu können ( was nicht unbedingt meine Meinung ändert:D )

Leider kommen eben viele Kinder zu kurz und manche hängen eben extrem hinterher ( wie du ja schon sagtes).

Lg :)

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Huhu miss audi:)

Finde es auch manchmal einfach bereichernd andere Meinungen zu hören/lesen und bin da eher wie du.....meistens bleibe ich eben doch bei meiner:D

Ich fands schlimm, dass Kinder aus sozial schwächeren Familien-dabei aber ganz normal intelligent!- wirklich schon nach einem halben Jahr in der ersten Klasse hinterherhingen.

Schlicht und ergreifend,weil die Eltern weder Zeit noch Lust hatten, sich z.B. mal die Bücher ihrer Kids zu greifen,um mitreden zu können und vor allem um ihre Kinder unterstützen zu können.......

Und hier ist unser Schulsystem auch wirklich unsozial-

denn die Kinder können nichts dazu.

Vergleiche mit den skandinavischen Ländern finde ich schwierig-

sind doch schon andere Voraussetzungen, die man dort vorfindet.

Weisst du-

ich sehe schon, dass ich als Kind in Jonathans Alter noch viel mehr Kind sein durfte als er und seine Klassenkameraden.

Da gings nach kurzer Zeit HA raus an die frische Luft und zeitgleich strömten von allen Seiten sämtliche Freunde und Freundinnen automatisch dazu.

Irgendwie hat sich unsere Gesellschaft schon stark verändert und mir tut das auch schon manchmal weh.

Doch habe ich inzwischen umgedacht:

man kann diese Entwicklung nicht aufhalten-

je mehr man dagegensteuert, desto mehr Kraft und Nerven lässt man...und das umsonst.

Gebe ich meinem Kind soviel wie möglich davon mit, was dann von ihm verlangt wird, unterstütze ich es und erleichtere ich ihm einiges.

So hatte ich das wegen Helen gemeint,die ich in dem, was sie von sich aus wissen möchte, total unterstütze.

Nicht drillen, nicht gegen den Willen fordern........

das binn ich nämlich ganz sicher nicht.

Nicht" Leistung "liegt mir als Mama am Herzen ,sondern die Wissensbasis um in Schule (und später Beruf )erfolgreich zu sein-

denn das befriedigt und macht glücklich.

Bin aber froh, dass wir das hier auf ner Ebene diskutieren konnten,

dass hoffentlich alle was davon hatten/haben.

Es tut mir leid,wenn ich vielleicht mal zu besserwisserisch vorkomme.....

Aber es ist einfach Erfahrung am eigenen Leib(und den eigenen Nerven;) )

LG,Mimi,die jetzt den Aufsatz von Jonathan kontrolliert:cool:

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Hey Mimi!!

Was soll ich dazu noch sagen, wo du recht hast...:)

Auch ich werde nichts verändern können, aber ich kann mit ruhigem Gewissen sagen das ich mich bemüht habe:D !

Was mich besonders gewundert hat ( ich muss dazu sagen, ich bin mit 25 jahren die jüngste Mami, in der Klasse meiner Tochter) dass sich nicht ! ein ! Elternteil( ab 32 aufwärts) mit dem Lesebuch und den anderen Büchern beschäftigt hat. Wenn ich sie darauf ansprach hieß es entweder : ,,Wie?? Dass steht dort drin???" oder ,, habe noch garnicht reingesehen, aber in der Schule machen sie ja HA".

Ähm ja, was soll ich sagen... auch ich habe genug nebenbei zu tun( lernen für mein Studium, Hausarbeit etc.) trotzdem steht mein Kind an erster Stelle, schließlich möchte ich darüber informiert sein, wenn es Probleme bezüglich dieser Sachen gibt.

Wie war der Aufsatz von Jonathan??:D

Lg

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ggggg....der war -wie immer -lustig!

Jonathan hat ne Wahnsinnsphantasie und ist in Deutsch allgemein spitze.

Dafür mag er Mathe nicht so sehr(wen wunderts...hab mir mal wo angelesen, dass Jungen IMMER die Intelligenz der Mutter erben-ist so ne Chromosomengeschichte,....bei mir war Mathe auch nicht der Renner:D )

Aber immerhin hat er ne 2- in der Halbjahresinformation und meine Rede:

alles inklusive 3 ist absolut ok.

In der 3.Klasse legen die da nämlich ganz schön vor:eek:

Aber zu deinen anderen "Mitmüttern":

genauso ists bei uns eben auch!

Beim Elternabend verbringen wir da unsinnig Zeit damit,Sachen zu erörtern,die ein Viertel der Zeit kosten würde, wenn die "Alten" mal mit ihren Kindern über die Schule sprechen würden.

UNd es ist wie du es andeutest:

ich hatte auch schon von Anfang an dann Helen als Minibaby zu versorgen-

dazu den Erstklässler mit ständig wechselnden Vertretungslehrern:rolleyes:

da blieb dann halt mal was anderes liegen,aber "keine Zeit" ist kein Argument, sich nicht um seine Kids zu kümmern.

Aber wahrscheinlich sehen wir Pädagoginnen das auch alles ein klein wenig anders:D

LG und viel Spass mit deiner Kleinen und den grossen Dinos *schmunzel*

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also meine tochter is jetzt in der 4. klasse, aber als sie eingeschult wurde, stand ich auch oft ziemlich oft da wie der ochs vorm berg. was heutzutage in der 1.klasse schon gelehrt wird, hab ich damals in der 3. klasse beigebracht bekommen. und von englisch ganz zu schweigen. das find ich allerdings prima, beide kinder mögen englisch sehr und können es auch, dem alter und der klassenstufe entsprechend, gut.

ich denke einfach, die kinder heut zu tage sind viel weiter entwickelt vom denken her, als wir es waren und dementsprechend sind die anforderungen auch höher gesetzt. wenn ich nur mal überlege, meine tochter war 3,5 jahre alt und konnte uns den videorekorder einprogrammieren ohne überhaupt lesen zu können.

ich war auch mal bei einem gespräch bei der lehrerin, die sagte mir genau das, die kinder heute sind von geburt an schon viel intelligenter als wir es waren. sicher gibt es auch kinder, die nicht ganz dem ideal der heutigen schulen entsprechen, doch insgesamt sind sie weiter als wir es waren.

nur mal lieb angemerkt.

grüsst ganz lieb

momo-mum

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nein um gottes willen, sowas wollte ich sicher nicht sagen.

wie ihr schon gesagt habt, es gibt leider genug kinder, für die sich die eltern nicht interessieren oder nicht richtig kümmern. und nur wer sich kümmert um die kleinen alltags-und schulprobleme, kann ein intelligentes kind fördern. meine tochter war als kleinkind auch sehr wissbegierig und was sie wissen wollte, wurde ihr von uns oder ihren grosseltern erklärt oder auch schon beigebracht.

mein sohn war nicht so wissbegierig in allem, der hat bzw hatte spezialgebiete und wenn wir ihm nicht weiterhelfen konnten, weil wir es nun mal nicht wussten, haben wir im internet recherchiert und es ihm dann erklärt.

so viele eltern schämen sich, ihrem kind die welt zu erklären, weil ihnen die welt vielleicht nicht erklärt worden ist. ich bin der meinung, selbst wenn den eltern sowas nicht erklärt wurde, können doch dann beide was lernen. das kind und die eltern. ich habe durch meine kinder noch so viel dazu gelernt im leben, was ich vorher nicht wusste.

nutzt die chance der stunde und lasst euch von euren kinder auch was bei bringen.

dieses pyramidenrechnen im matheunterricht, das hatten wir als kinder in der schule nicht, gut dann hab ichs mir halt von meiner tochter erklären lassen und dann konnt ich meinen sohn in der ersten klasse schon helfen, als er damit probleme hatte. doch leider hat ihm das in soweit nicht geholfen, da er vor 2 wochen auf die förderschule wechseln musste. nicht weil er nicht intelligent genug ist, sondern weil er einige verhaltensprobleme hat und dadurch sehr schnell an seine schulischen grenzen kam. seine lehrerin hat sich da auch nicht grossartig drum gekümmert, und hat uns am ende die empfehlung für die förderschule gegeben. wir haben alles in unserer macht stehende getan, das er nicht dort hin muss, ich gehe 2mal im monat mit ihm zum psychologen, setze mich hin mit ihm, lerne mit ihm, mache mit ihm HA und es hat alles nichts genutzt. aber jetzt, wo er auf der anderen schule is, hat sich das kind auch gewandelt. er ist total ausgelassen, weint nicht mehr wegen jeder kleinigkeit, lacht wieder und ist einfach ein total toller junge, so wie er vorher war.

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Hallo momo-mum,

das finde ich ja klasse,dass es eurem Sohn nun so gut geht!

Auch,was du sonst sagst,kann ich in vielen Punkten unterschreiben-

allerdings glaube ich nicht,dass die Kinder heute intelligenter zur Welt kommen als wir das waren....

Eher ist es die veränderte Umwelt,die mit ihrem riesigen Angebot an Reizen,die Synapsen des Gehirns ganz anders reifen lässt.

Gerade im ersten Lebensjahr sind Reize ja unbedingt nötig,um kognitive Leistungen zu gewährleisten-auch für viel später.

Allerdings sehe ich genau in diesem Punkt auch ein grosses Dilemma:

oft ist eben einfach zuviel des Guten und die Kleinen sind total überreizt.....und das wiederum kann dann eher schädigen als nützen.

Keines meiner beiden Kinder hatte Dreimonatskoliken, von denen unser KiA behauptet,dass die eben ein absolut hausgemachtes Problem sind-durch Überreizung.

Gestern war ich in einem grossen Einkaufscenter mit vielen knalligen Farben,Stimmenwirrwarr plus Musik und Ansage aus dem Lautsprecher, verschiedenen Temperaturen,dank Kühlregalen ....schon für mich....stressig....

Wir hatten uns die ersten Wochen mit den Kiddies immer eingemottet....haben uns von solchen Ballungszentren ferngehalten(da muss man dann auch nciht gleich verhungern...die meisten Männer schaffen das auch mal alleine:D )-

und gestern sah ich dann überall wieder stolze Neumamis,die meinen,ihre Neugeborenen im Babysafe stundenlang durch die Gänge kutschieren zu müssen.

Da kann ich immer nur ungläubig schauen...die armen Kinder....eben noch im Bauch und übermorgen im absoluten Reize-Rausch -

das kann nicht gut sein!

Schön wäre es einfach,wenn wir einen Mittelweg finden können-

aber das ist eben gar nicht so einfach und muss jeder für sich machen;)

LG;Marion

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hallo mimi,

meine tochter hatte 3monatskoliken vom ersten tag ihrer geburt an, da war noch nich viel mit überreizung*g*. aber ich denke, mit der überreizung hast du durchaus recht.

wir hatten eine nachbarin, die hat ihrem sohn von anfang an, seit dem tag seiner geburt immer wieder reizvolles "gegönnt". ich hab ja nix gegen reizvolles um gottes willen, jeder braucht einen anreiz. das kind is jetzt irgendwie, also meiner meinung nach, so vermatscht im hirn, weil es die eindrücke, die er erlebt, im kiga und auch draussen gar nicht mehr richtig verarbeiten kann und nur noch am heulen ist und auch sehr aggressiv wird, wenns ihm zu viel wird. und das passiert recht schnell. ich denke ein zuviel an reizen is echt schadhaft.

unser sohn hat wohl zu wenige reize abbekommen, er is vom denken her noch nicht soweit, das er alles verarbeiten kann, was er in dem moment sieht oder lernt. er braucht da etwas länger, dafür behält er es auch länger im kopf und erinnert sich schneller an früher geschehenes, als zum beispiel meine tochter.

wie ich sehe, is dein name auch marion? meiner nämlich auch*gg*

also lg von marion an marion+gg*

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