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wer kommt mit zur geburt?

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annna
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hi!

also, da steh ich im moment echt vor nem konflikt...

einerseits möchte ich natürlich, das mein schatz bei der geburt dabei ist, andrerseits kann es sein, das ich, wenns soweit ist, seine nähe nicht mehr ertragen kann...

ich glaube aber, wenn ich ihm sage, das ich lieber meine beste freundin mit rein nehme, er furchtbar entäuscht sein wird und sich zurück gesetzt fühlt...

und nu? vorschläge?

lg anna

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Möchte denn Dein Freund mit zur Geburt? Das ist nämlich nicht unbedingt selbstverständlich, viele Männer fühlen sich quasi verpflichtet mitzugehen, weil das ja heutzutage "jeder macht". Und bist Du Dir ganz sicher, dass Du lieber Deine Freundin als Deinen Freund mitnehmen möchtest? Wenn das Baby dann nämlich auf der Welt ist, ist das, finde ich, ein ganz besonderer Moment, den ich niemals mit jemandem anderen als mit meinem Mann geteilt hätte. Außerdem könnt Ihr Euch ja eine Strategie ausdenken, für den Fall, dass Du seine Nähe nicht erträgst. Dass er sich z.B. nur danebensetzt, Dich nicht anfasst, nicht spricht etc. Man weiß eh nie vorher, wie man sich unter der Geburt fühlt. Also nochmal ganz genau überlegen! :)

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Naja, habt ihr schon mal über das Thema geredet?

Wieso denkst du eigentlich, dass du seine Nähe evtl. nicht ertragen wirst?

Bei mir wird auf jeden fall mein Schatz dabei sein.

Also rede erstmal mit deinem Freund über deine Gedanken, vielleicht versteht er das ja auch. *g* Und ich weiß ja nicht wie dein Schatz da so ist, aber meiner hat Angst, dass er freiwillig nicht mit in den Kraissaal möchte.

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naja, es ist einfach so, das ich ihn manchmal nicht in meiner nähe ertragen kann...normalerweise immer in situationen, wenns mir schlecht geht/ich gestresst bin...

zb als ich die ganze zeit nur gebrochen habe, am anfang der ss, konnte ich ihn überhaupt nicht in meiner nähe ertragen...

ich möchte ja einerseits auch, das er dabei ist, wenn unser kind das licht der welt erblickt...aber wenns mir schlecht geht, ist meine beste freundin viel hilfreicher, allein weil ihre nähe mich beruhigt, wärend ich mir bei ihm dann über alles mögliche gedanken mache (von " er muss sich doch ekeln" bis "wie erklär ich ihm das ich ihn grad angeschrien hab ohne das es böse gemeint ist?")

es ist einfach so, das ich in unserer beziehung der selbständigere von uns beiden bin...ich übernehme eig. immer die führung...und diese führung in seine hände zu legen fällt mir unglaublich schwer...

lg anna

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Ich will auch meinen Schatz mitnehmen. Er will auch unbedingt dabei sein, wenn es soweit ist! er darf aber mir nicht zwischen die Beine schauen:D nicht, dass er dadurch traumatisiert wird und mich nicht mehr attraktiv findet:D

wieso willst du denn deine FReundin statt Freund mitnehmen? denkst du, dass er dich nervöser macht??

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Also ich hatte auch vor der Geburt so meine Zweifel ob ich meinen Freund da wirklich bei habe möchte und das er das halt alles so sieht. :) Ist ja doch nicht ganz so schön, wenn da unten dann alles mögliche rausläuft, aber um so näher ich den Termin rückte, umso mehr wollte ich ihn dabei haben.

Und dann habe ich leider doch ganz alleine entbinden müssen und war ziemlich traurig gewesen.:( Also ich würde dir raten, wenn dein Freund mit möchte, ihm den Vortritt zulassen.

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also ich hatte meinen schatz dabei und es war das beste was ich machen konnte! ich war auch nicht durchweg "freundlich" zu ihm (mensch man hat ja auch schmerzen!!!!:eek: ) aber er hats gut verkraftet... für mich wars sehr wichtig jemanden mitzunehmen dem ich bedingungslos vertraue und in dessen hände ich mich in jede situation legen würde. es war für uns beide unvergesslich...und trotz dass er das köpfchen streicheln durfte (als der kleine noch "drin" war) und etliches an flüssigkeit und "unflüssiges" aus mir rauskam,er fand mich nach der geburt mindestens so attraktiv wie vorher:D

und auch in ein paar tagen,also wenn unser kleiner kommt,ist er ganz klar dabei... ist schon alles organisiert:wackeln:

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Guest Lorelai
wärend ich mir bei ihm dann über alles mögliche gedanken mache (von " er muss sich doch ekeln" bis "wie erklär ich ihm das ich ihn grad angeschrien hab ohne das es böse gemeint ist?")

Nicht dass ich Ahnung habe, aber ganz im Ernst:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dir in dem Moment der Geburt keine Gedanken drüber machst, wie es deinem Mann geht!

Das soll nicht egoistisch oder rücksichtslos klingen, aber in dem Moment ist man wohl so auf sich und das Kind konzentriert, dass man für sowas keinen Kopp hat! :)

Ich würde vorher mit ihm durchsprechen wovor du Angst hast, und was ihn erwartet. Das macht man normalerweise auch im GVK, wenn die Männer mitgehen.

Mein Vater hat erzählt, dass er im Verlauf der Geburt sämtliche Facetten der Persönlichkeit meiner Mutter gesehen hat- die guten wie die schlechten. Und dass ihn das wahnsinnig fasziniert hat!

Man kann eh nicht planen wie man reagiert, oder der Partner, oder auch deine Freundin! Daher sprich mit ihm, mit deiner freundin und lass es auf dich zukommen! Du musst dich nicht jetzt entscheiden, setz dich nicht jetzt schon unter Druck!!! ;)

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Guest LindaK

Ich glaube auch, dass es wenige Männer gibt, die sich bei einer Geburt ekeln oder ihre Partnerin danach nicht mehr attraktiv finden. Meiner Meinung nach ist ein ganz wichtiger Faktor der, dass Männer es einfach auch gefühlsmäßig besser erfassen können, dass das wirklich ihr Kind ist, wenn sie bei der Geburt dabei sind, als wenn sie nachher ins Krankenhaus kommen und da liegt ihre Frau mit einem Kind im Arm da. Da ist die Bindung einfach schneller da. Solange man noch schwanger ist, ist das ja eine unheimlich abstrakte Sache, und es gibt, denke ich, wenige Männer, die wirklich nachvollziehen können, was Frauen schon in der Schwangerschaft erleben. Da ist das Erleben der Geburt des eigenen Kindes schon etwas ganz Großartiges. Und dass man während der Geburt nicht unbedingt nett zu seinem Mann ist, ist doch nun wirklich kein Geheimnis. Eine Freundin von mir hat dabei auch schon ihren Mann beschimpft, es wäre alles nur seine Schuld etc. Das hat er auch verkraftet. Ob es allerdings so toll für eine Frau ist, die noch kein Kind hat, bei einer Geburt dabei zu sein, weiß ich nicht. Oder hat Deine Freundin selbst schon Kinder?

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hallo

also ich nehme auch meinen schatz mit,dass steht für mich außer frage,denn ist ist genauso sein kind.

vorher sag ich ihm,dass ich furchtbar unausstehlich werden kann und er alles was ich sage nicht auf die goldwaage legen soll und dann klappt schon alles.

und das er nur an meinem kopfende stehen soll und auf keinenfall das köpfchen streicheln soll wenns noch "drin" ist,ist für mich ein muss ;)

lg der kleine engel

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soll eigentlich mit. Nur müssen wir mal sehen, wie wir das mit der Kaia machen. Im Moment ist sie krank und da wollen wir ungern dass dann auch noch jemand anders auf sie aufpasst. Zumal eigentlich nie jemand "Fremdes" auf sie aufpasst. Das wäre für die Person die Kaia in der Zeit betreut und auch für sie sicher der reinste Horror! Und die Großeltern wohnen alle 300 km weit weg!

Ich werde einfach versuchen so schnell wie möglich wieder nach hause zu kommen. ;)

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Guest Della

hi anna

ich kann dich voll verstehen. ich würde meinen freund nicht mehr zur geburt mitnehmen...

bei der ersten war es so, dass er mich eigentlich nur genervt hat, weil er so wahnsinnig ängstlich geworden ist...das hat mich nur noch fertiger gemacht...

laß dich nicht verunsichern, ich kann mir nicht vorstellen, dass wie linda k es sagt, die bindung dann nicht so eng wäre...ich glaube das ist nicht wahr...

das einzige was mir bei der geburt gut getan hat, waren die hebis, mein freund hat mich nur genervt, wie gesagt.

nimm doch deine freundin mit, wenn ihr so gut befreundet seid,

das möchte ich auch nicht, das ist mir doch zu peinlich, und wer weiß, vllcht würde meine freundin auch die nerven verlieren...

nein ich möchte das ganz allein nur mit den hebis durchziehen...und nochmal laß dir nix einreden bzw. ausreden...

ich verstehe was du meinst

lg

della

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Hi,

also ich möchte meinen Schatz auch auf jeden Fall dabei haben.Denke, ich brauche jmd., dem ich bedingungslos vertrauen kann und der für mich da ist...Und das man während der Geburt auch mal schnauzig werden kann, empfinde ich als völlig normal. Hab mein Schatz da auch schon vorgewarnt!:P

Zu dem Thema mit der Bindung: Mein Vater war bei meiner Geburt dabei, bei meiner Schwester nicht. Und noch heute sagt er, dass es einen Unterschied macht.Die Geburt des eigenen Kindes mitzuerleben ist etwas Faszinierendes,es verbindet- noch heute hat er die Bilder in Kopf als sei es gestern gewesen!Und wenn er dann so erzählt, sieht man die Freude in seinen Augen...

Deswegen glaube ich schon, dass es emotional einen Unterschied macht.

Mein Schatz hat dazu nur gemeint, dass es sich es schwer vorstellen könne, ins KH zu kommen und plups liegt da sein Kind neben mir. Es würde ihm etwas fehlen, deswegen hat er mich gebeten, ihn mitzunehmen.Er will ihr erster Schrei miterleben, wenn sie zum ersten Mal das Licht erblickt, die Nabelschnur duchtrennen, sie in den Arm nehmen etc.

Aber das muss jeder selbst wissen.Verstehe auch die Frauen, die das nicht wollen. Denke aber nicht, dass die Mädls hier vorhatten, jmd. zu beeinflussen. Jeder hat halt dazu seine eigene Meinung!

Liebe Grüße

Eve

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Guest Della

nein, ich glaube auch nicht, dass hier jemand jemand anders beeinflussen möchte, aber mich beeinflussen schon dinge, die hier geschrieben werden, also eher unterbewusst....

also bei der vater meines freundes war bei seinem bruder dabei bei ihm selber nicht, aber zu meinem freund ist das verhältnis viel inniger, er kommt ihn drei mal die woche besuchen, z.b.

ich glaube das hängt von der person des vaters ab bzw. beziehung vater-sohn... vllcht auch erst bzw. zweitgeborener...

lg

della

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