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Guten Tag Ladys! Ich möchte mich vorstellen


Morpheus25
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Hallo allerseits!

Ich bin keine Mama sondern ein Papa und ich hoffe das ist kein Problem. Ich wusste nicht recht wo ich hier schreiben soll aber ich denke hier bin ich richtig.

Ich bin seit Oktober 2006 alleinerziehend, da meine Frau an einer Gehirnblutung plötzlich und unerwartet verstorben ist. Unsere gemeinsame Tochter Amélie ist jetzt fast 26 Monate alt. Sie wurde am 02.01.2005 geboren.

Ich dachte mir, es kann ja nicht schaden wenn ich mich hier en bisschen umhöre und mir ab und zu Tips hole von Mamas :).

Bitte sagt es ruhig wenn ein Mann heir eher unwilkommen ist. Ich bin übrigens 25, heisse Andi und wohne mit meiner Tochter in der Nähe von Wien. Meine Frau war aber Deutsche, sie hat in Berlin gelebt und ich habe sie kennengelernt als ich mit einem Kumpel dort bei seinen Verwandten war.

Gruß, Andi

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Hallo Andi,

herzliches Beileid von mir! Das muss ja ganz schrecklich für Dich und Deine kleine Tochter sein! Wünsch Dir ganz viel Kraft und gute Freunde und einen starken Familienzusammenhalt, der Dich auffängt. Natürlich sind auch Männer jederzeit willkommen!

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Hallo Andi,

herzlich willkommen hier im Forum! Auch wenn Du ein Mann bist! ;)

Es tut mir sehr Leid, daß Deine Frau so früh sterben mußte, und nun nicht miterleben kann, wie Eure kleine Maus heranwächst. Das ist traurig. :(

Mein Sohn ist im Dezember 2004 geboren, also genau so alt wie Deine Tochter.

Ich finde es gut, daß Du den Weg hierher gefunden hast und hoffe, wir können Dir jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Danke für eure liebe Begrüßung.

Ich werde bestimmt oft Fragen haben, Amélie ist gerade in der sogenannten Trotzphase und ich zweifle sehr oft an mir. Ihre Mutter hat sehr oft schneller gewusst was zu tun ist aber das ist wohl der Mutterinstinkt der mir leider fehlt. Jedenfalls tue ich mein Bestes und hoffe dass es ausreicht!

LG, Andi

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Hi,

auch von mir herzlich Willkommen hier.

Ich glaube du wirst dich hier wohlfühlen.

Es ist schlimm was euch passiert ist und wirklich unfassbar, es tut mir sehr leid. Bestimmt bist du deiner Tochter, sehr schöner Name übrigens, ein toller Papa. Und ich glaube auch, dass deine Frau, die Mama von der Kleinen immer bei euch ist.

Alles Liebe und eine schöne Zeit hier

Lilismama

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Hallo Andi!

Auch ich möchte dir noch sagen, wie sehr mir Leid tut, was euch beiden widerfahren ist. Ich wünsche dir viel Kraft, den großen Verlust zu verarbeiten. Mutterinstinkt hin oder her - allein, dass du dich an ein Forum wendest, zeigt, wie wichtig dir die Entwicklung deiner Tochter ist. Du hast eben dafür Vaterinstinkt! Vertrau darauf, was dein Herz dir im Umgang mit deiner Tochter sagt. Das ist in den meisten Fällen richtig.

Was die Trotzphase von Amelie betrifft: So richtig "Trotz" ist das in dem Alter noch nicht, eher ungebändigte Wut, wenn irgend etwas nicht so klappt, wie sie sich das vorstellt. Versuche ein bisschen, dich in das kleine Kind hinein zu versetzen. Die Kleine definiert ihr Bild von sich selbst über ihr Handeln. Sie fühlt sich umso besser, desto mehr Sachen sie genauso machen kann, wie sie es sich vorstellt. "Leider" sind ihrem Handeln natürliche und von Dritten (dir und anderen Bezugspersonen) abgesteckte Grenzen gesetzt. Mit natürlichen Grenzen meine ich, dass sie bspw. einen Turm mit 10 Steinen bauen will, es aber einfach nicht hinbekommt. Oder auf einen Stuhl klettern will und es klappt nicht. Diese Grenzen und die, die du ihr setzt, frustrieren sie, weil sie ihre eigene Persönlichkeit in Frage gestellt sieht. Sie kann noch nicht unterscheiden, zwischen ihr als Person und ihrem Handeln.. Je nach Temperament des Kindes erfolgt die Reaktion auf diesen Frust mehr oder weniger heftig. Du hilfst deiner Tochter, indem du ihr zeigst, dass du ihren Frust verstehen kannst, ihr aber zugleich erklärst, warum dies oder jenes sein muss. Am schnellsten verebbt der Frust, wenn du deine Kleine liebevoll ernst nimmst. Und wenn sie zuverlässig weiß, "immer, wenn ich so wütend bin, reagiert mein Papa ganz toll", wird sie es weniger machen. Und wenn man sich mal überlegt, wie oft so ein kleiner Zwerg am Tag schon auf natürliche Grenzen stößt (kommt nirgends hoch, kann sich nicht ausreichend verständigen, ...), sollte man sich genau überlegen, wieviele weitere Grenzen nötig sind. Wir Erwachsenen würden ausrasten oder depressiv werden, wenn uns ständig so viel nicht gelingen würde, wie es bei kleinen Kindern der Fall ist. Glücklicherweise haben die meisten von ihnen das nötige sonnige Gemüt. Ich würde nur da verbieten, wo es unbedingt sein muss. Dann aber konsequent. Zweimal sagen, beim dritten Mal handeln, Kind einfach wegnehmen und nicht böse aufs Kind sein. Zur Tagesordnung übergehen. Man muss sich immer sagen, dass die Zwerge das nicht machen, um ihre Eltern zu ärgern. Damit fahre ich sehr gut. Mein Kleiner, fast 2, kriegt sich bei Wutanfällen sehr schnell wieder ein und ist meistens bestens gelaunt.

Schlussendlich muss auch deine Kleine mit dem Verlust ihrer Mutter klarkommen.

Ich wünsche euch alles Gute!

Liebe Grüße

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Hallo Andi!

Auch ich möchte dir noch sagen, wie sehr mir Leid tut, was euch beiden widerfahren ist. Ich wünsche dir viel Kraft, den großen Verlust zu verarbeiten. Mutterinstinkt hin oder her - allein, dass du dich an ein Forum wendest, zeigt, wie wichtig dir die Entwicklung deiner Tochter ist. Du hast eben dafür Vaterinstinkt! Vertrau darauf, was dein Herz dir im Umgang mit deiner Tochter sagt. Das ist in den meisten Fällen richtig.

Was die Trotzphase von Amelie betrifft: So richtig "Trotz" ist das in dem Alter noch nicht, eher ungebändigte Wut, wenn irgend etwas nicht so klappt, wie sie sich das vorstellt. Versuche ein bisschen, dich in das kleine Kind hinein zu versetzen. Die Kleine definiert ihr Bild von sich selbst über ihr Handeln. Sie fühlt sich umso besser, desto mehr Sachen sie genauso machen kann, wie sie es sich vorstellt. "Leider" sind ihrem Handeln natürliche und von Dritten (dir und anderen Bezugspersonen) abgesteckte Grenzen gesetzt. Mit natürlichen Grenzen meine ich, dass sie bspw. einen Turm mit 10 Steinen bauen will, es aber einfach nicht hinbekommt. Oder auf einen Stuhl klettern will und es klappt nicht. Diese Grenzen und die, die du ihr setzt, frustrieren sie, weil sie ihre eigene Persönlichkeit in Frage gestellt sieht. Sie kann noch nicht unterscheiden, zwischen ihr als Person und ihrem Handeln.. Je nach Temperament des Kindes erfolgt die Reaktion auf diesen Frust mehr oder weniger heftig. Du hilfst deiner Tochter, indem du ihr zeigst, dass du ihren Frust verstehen kannst, ihr aber zugleich erklärst, warum dies oder jenes sein muss. Am schnellsten verebbt der Frust, wenn du deine Kleine liebevoll ernst nimmst. Und wenn sie zuverlässig weiß, "immer, wenn ich so wütend bin, reagiert mein Papa ganz toll", wird sie es weniger machen. Und wenn man sich mal überlegt, wie oft so ein kleiner Zwerg am Tag schon auf natürliche Grenzen stößt (kommt nirgends hoch, kann sich nicht ausreichend verständigen, ...), sollte man sich genau überlegen, wieviele weitere Grenzen nötig sind. Wir Erwachsenen würden ausrasten oder depressiv werden, wenn uns ständig so viel nicht gelingen würde, wie es bei kleinen Kindern der Fall ist. Glücklicherweise haben die meisten von ihnen das nötige sonnige Gemüt. Ich würde nur da verbieten, wo es unbedingt sein muss. Dann aber konsequent. Zweimal sagen, beim dritten Mal handeln, Kind einfach wegnehmen und nicht böse aufs Kind sein. Zur Tagesordnung übergehen. Man muss sich immer sagen, dass die Zwerge das nicht machen, um ihre Eltern zu ärgern. Damit fahre ich sehr gut. Mein Kleiner, fast 2, kriegt sich bei Wutanfällen sehr schnell wieder ein und ist meistens bestens gelaunt.

Schlussendlich muss auch deine Kleine mit dem Verlust ihrer Mutter klarkommen.

Ich wünsche euch alles Gute!

Liebe Grüße

Danke für deine Erklärung, war sehr interessant zu lesen! Amélie ist wenn cih von anderen Kindern Geschichten höre, noch recht umgänglich was das Trotzen betrifft ;-). Aber ich mach mir nichts vor und rechne damit dass es noch schlimmer kommen kann oder wird

LG Andi

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Nochmals ein liebes "Hallo"!

ich bin selbst noch nicht lange in diesem Forum und habe auch eher selten Zeit dazu, doch soviel habe ich hier schon mitbekommen,

um dir versichern zu können:

du bist hier genau richtig!;):)

Ich finde auch, dass das ein guter Gedanke ist, sich bei eventuell auftretenden Fragen oder Sorgen hier umzu"lesen" und ruhig auch mal nachzuhaken.

Anhand der Signatur kannst du sehen, dass unsere Helen altersmässig auch nciht weit von deiner Tochter entfernt ist.

Alles Liebe und Gute für euch,

Mimi

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