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psychisch Krank+Schwanger werden!?

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Kati1987
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Hallo,

Meine Freundin hat Depressionen, eine Agoraphopie und ist Hyporonter(weiß nicht wie es geschrieben wird sorry:o) und wünscht sich ein Kind!

Sie hat die Befürchtung, wenn sie schwanger ist, das sie das Kind als einen "Fremdkörper" sieht und dann vom Kopf her loswerden will!

Kennt sich jemand mit so was aus?

Lg Kati

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Hi Kati!

Hyporonter kenn ich nicht..., falls es die überhaupt gibt, aber ich kenn Hypochonder. Das sind Menschen, die sich unbegründeter Weise Krankheiten einbilden, mal so gesagt.

Zwecks der Agoraphobie, sowie auch für das andere muss sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Eine Schwangerschaft ist ein sehr ergreifendes, tiefgehendes Ereignis, das einer ohnehin schon labilen Persönlichkeit, die unter einer solchen Angststörung leidet, gut den Rest geben kann, plump formuliert. Und dann wird´s für Mutter und Kind gefährlich.

Deine Freundin sollte einen Psychologen aufsuchen, eine Selbsthilfegruppe besuchen und lernen, mit ihren Ängsten umzugehen. Und das schafft man auch! Wo ein Wille, da auch ein Weg. Es war schon mal ein Mädel hier, das dieses Problem mit der Agoraphobie hatte und soviel ich weiß, hat sie sich in Behandlung gegeben und das Problem im Griff jetzt.

Bei Wikipedia findest Du ne gute Seite übrigens darüber.

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Ich denke auch, sie sollte erst ihre Probleme in den Griff bekommen und dann an den Kiwu denken. Die SS ist auch so belastend, ich hab viele Angstträume und bin nicht irgendwie vorbelastet. Und was ist, wenn das Kind dann da ist, soll das unter ihren Problemen leiden? Ich hätte viel zu viel Angst um das Kind, ehrlich gesagt :(

Hoffentlich findet sie bald die passende Hilfe!

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Hallo Heike,

da hat sich etwas überschnitten!!!

Ich weiß was ihre Krankenheiten sind und ich wusste nicht wie Hypochonder geschrieben wird, danke jetzt weiß ich es:D ;) du hast ja recht mit der Therapie und dem Psychologen!!

Sie hat ja schon welche gemacht und dann z.B. die eine nach 15 Wochen abgebrochen!! Das Problem was sie hat, ist das sie genau weiß was ihr bevor steht und deswegen auch Angst vor der Angst hat!!!

Wir sind ja schon am suchen und ich muss sie mal richtig in den ar.... treten!

Es sind so viele Faktoren, die sie davon abhalten bzw es herrauszuzöger(Bsp.Freund ist beim Bund und kommt nur das WE nach hause)!!

Mehr als es ihr sagen kann man ja nicht!:mad:

Mal jetzt von meiner sicht: der Psychologe kann ja auch nur sagen wenn sie schwanger ist wie es werden könnte und deswegen frage ich hir nach!!;)

knuddel Kati

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Der Psychologe wird ihr Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen, die sie dann in einer Einzeltherapie oder in einer Gruppe durchführen muss. Es wird mit Sicherheit harte Arbeit werden, aber wenn sie diesen Weg nicht geht, egal wie steinig er ist, wird sie ihr Ziel nicht erreichen!

Möglicherweise muss sie auch Medikamente nehmen. Aber das kann immer nur durch eine umfangreiche Untersuchung herausgefunden werden. Grundlegend wäre jetzt erst einmal, herauszufinden, WAS GENAU sie hat und wo die Ursache liegt. Wenn man das nämlich nicht weiß, wird´s auch mit einer gezielten Behandlung schwierig.

Dass sie Ausreden findet, ist klar, aber dann ist sie anscheinend auch noch nicht so weit, ihr Problem anzupacken. So hart sich das anhört. Wie Melanie auch schon sagte: Erst einmal muss sie ihr Problem in den Griff bekommen und dann erst kann sie auch die Verantwortung für ein kleines Wesen übernehmen...

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Hi meine Mäuse,

Ihr habt Recht und ich bin auch der Meinung!!

ihr Problem ist einfach, das die Ursache noch nicht gefunden wurde und sie ist seit etwa 1 Jahr nicht mehr in Behandlung!(Therapie, Psychologen) Sie hatte mehrere Gruppentherapien, die sie abgeprochen hat und sie hat schon 4 verschiedene Medikamente nehmen müssen, die das gegenteil bewirkten!!

Man muss halt viel ausprobieren, damit man was findet(Med.)was hilft!

Mal von allem Abgesehen, wenn ein Kind da ist, dann muss man!!Z.B wenn man in der Schule ist und unentschuldigt fehlt, hat man halt eine Fehlstunde und wenn man Arbeiter ist braucht man einen Krankenschein und es steht der Job auf dem Spiel! Wisst ihr was ich damit sagen will!!

Sie hat ja die Möglichkeit sich zurück zu ziehen ohne das sie sich gedanken machen muss!

Es ist gar nicht so einfach und ich möchte nicht in so einer Haut stecken!!

Kati

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Das möchte ich auch nicht und ich versteh auch total, dass Du Dir als Freundin Sorgen machst...:o Aber mein Beruf bringt auch oft den Umgang mit depressiven, paranoiden oder schizophrenen Personen mit sich. Und es GIBT Möglichkeiten der Behandlung. Das funktioniert aber immer nur, wenn der Betreffende sich seiner Krankheit bewusst ist und sich behandeln lässt und das ist oft ne Gradwanderung!*seufz* Aber es geht. Und das ist das Wichtigste! Dass es keineswegs eine ausweglose Situation ist!!!

Steh ihr bei, tritt ihr mal kräftigst in den Allerwertesten und lass nicht locker!!!

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Hallo Mädels,

also ich war selber betroffen bis vor einem Jahr.

Ich hatte 3 Jahre schlimme Panikattacken und diese Angst vor der Angst und zwar so schlimm,das ich nicht einmal mehr zu meinem eigenen Briefkasten kam...

Ausgelöst wurde das damals durch den Tod meiner Mama,die ich 3 Jahre gepflegt hatte bis sie verstarb.

Leider habe auch ich keinen Therapeuten gefunden,weil diese Krankheit kaum jemand kannte.Wurde dann mit Medis vollgestopft,die mich abhängig machten.

ABER :

Ich habe nie aufgehört selber zu kämpfen,ich wollte diese schlimme Krankheit los werden und auch die Hammermedikamente natürlich.

Vor 2 Jahren wurde mein Kinderwunsch sehr groß und ich denke das ich dadurch letzendlich die Kraft fand das Problem in den Griff zu bekommen(mit der Hilfe meines Mannes).

Ich habe selber die Medis schrittweise abgesetzt und seit einem Jahr bin ich Angstfrei und brauche keine Medis mehr*stolz bin*.

Möchte mich hier den Meinungen unbedingt anschließen,zuerst muß diese Krankheit behandelt werden.Ein Kind unter diesen Umständen,...puuh...das wäre Wahnsinn *schluck*.

Ganz liebe Grüße,Kimba

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Ja was soll man da sagen, die Frage beantwortet sich ja fast von alleine.;)

Sie sollte wirklich erstmal in Behandlung gehen und ihr Leben in den Griff bekommen, bevor sie die Verantwortung für noch ein Leben übernimmt.:(

Gerade solche schweren Krankheiten können zu schlimmen Dingen führen, ich meine wie viele Mütter haben ihre Kinder aus verzweiflung/Psyche/überforderung schon umgebracht. Ich weiß das ist ein hartes beispiel, aber im Endeffekt kann es wirklich passieren. Unterstütze deine Freundin erstmal bei ihrer Krankheit und stehe ihr da bei.;)

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Hallo,

ja es ist von Vorteil, wenn man als Mutter eine Persönlichkeit ist, die den Kindern ein Vorbild ist.

Ich schaffe seit 18 Jahren in der Psychiatrie- es erstaunt mich immer wieder, wie stark Kinder sind und was sie so mitmachen müssen.

Gerade bei Müttern mit Depressionen ist es schwer- viele haben ein Morgentief- sprich, sie kommen nicht aus dem Bett. Auch keinen Antrieb, innere Leere, das ist dann furchtbar für das Kleine- weil das ja berechtigte Ansprüche an die Mummi stellt.

Auch wärend der SS ist es wichtig, dass das Baby spürt, wie sich alle auf seine Ankunft auf der Erde freuen.

Es nimmt sicher wahr, wenn es als unerwünschter Fremdkörper empfunden wird.

Also besser ist, sie geht vorher ihren Problemen auf den Grund-

und dann wird sie eine glückliche Mutter.

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Hi,

ich habe mit ihr noch mal gesprochen und sie ist der Meinung, das das Kind ihr "hilft"! Versteht das jetzt nicht falsch, das Kind ist nicht Mittel zum Zweck.

Sie sagte, da dauert es ja noch ewig mit dem Kinderkriegen, als ich ihr sagte, das sie zu einen Therap. gehen soll!

Was soll ich da machen!!:confused:

Wie schon gesagt sie hat keine Verpflichtungen wo sie ihre Angst oder anderes überwinden muss! Sie kann sich halt verstecken!

Es gibt Leute die sind extrem Krank!(Leider)Bei ihr ist es nicht so schlimm, das sie nichts alleine hinbekommt!!;)

Ich kann es nicht so beschreiben wie es ist und es ist auf jeden Fall richtig, das sie in ärztliche Hände gehört!

Elene sie hat nur Angst das, das passiert mit dem Empfinden als Fremdkörper!

Lg Kati

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