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Mutter-Rolle im Blut oder nicht?

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Mutter-Rolle im Blut oder nicht?  

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Hallo Mädels.

Mich würde ja mal interressieren, ob ihr eure Mutterrolle im Blut hattet oder nicht? Also ist es euch leicht gefallen, das baby anzufassen, Wickeln, Stillen etc. oder hattet ihr erst bedenken und wusstet nicht so richtig?

Also ich habe schon seiddem ich klein bin, sehr früh babysitting gemacht und hatte das schon sehr früh im Blut. Somit fiel es mir auch sehr leicht mit meiner Kleinen.;)

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Ich kann noch nichts sagen, schließlich bin ich ja noch etwas schwanger. Aber als Kind schon habe ich die Kleinen meiner Mutter oder die von ihren Freundinnen wie mein eigenes durch die Gegend geschleppt, gewickelt und gefüttert :)

Später bekam ich dann ein Gefühl für die Zartheit der Kleinen und wurde ängstlicher beim Tragen und Halten und auch das Schreien konnte ich nie so gut deuten, aber meistens habe ich die Babys auch nie oft gesehen, auch meine kleine Cousine nicht.

Aber in allem anderen war ich immer recht sicher, Wickeln und Füttern und so, das habe ich alles immer gerne und gut gemacht, und wenn man mri ein kleines baby in die Arme gibt kann ich stundenlang dasitzen, singen und in eine fremde Welt versinken.

Erst hatte ich Angst in der Schwangerschaft und hab mir oft gedacht, wie soll ich das bloß alles lernen? Momentan, wo es nur noch drei Monate bis zur Geburt sind ist es ganz anders. Ich habe überhaupt keine Angst und bin ganz ruhig, meine Bindung zu diesem Kind ist jetzt schon so stark, dass ich momentan das Gefühl habe, ich werde schon wissen, was icj zu tun habe, und wenn nicht, so habe ich ja Menschen, die ich um rat fragen kann.

Ich bin sehr gespannt, wie es tatsächlich sein wird.

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Ich glaube nicht das man die mutterrolle im blut haben kann. Denn die Pflege von babys ist ja nicht gleich die Mutterrolle. Zum Stillen,wickeln und tragen gehört noch sehr viel mehr dazu und das kann man nicht im blut haben wenn man noch keine eigenen kinder hat. Man muss sich schließlich erst auf sein Kind einstellen und das bedeutet auch, dass man auf einmal eine riesen verantwortung für einen kleinen menschen hat! und sowas hat man (miner meinung nach:D )nicht im blut... bei manchen dauert es länger und bei manchen geht es ziemlich rasch sich auf den kleinen oder die kleine einzustellen;)

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Naja also ich habe keine Angst vor den Dingen wie wickeln, füttern, baden und so, denn das sind Sachen, die ich schon 1000 mal gemacht habe.

Ich bin das älteste Kind bei uns in der Familie - ich bin jetzt 29, mein Bruder 21 und dann meine Cousins und Cousinen sind 18, 17, 15, 14 und 7.

Dementsprechend viel "versorgende" Übung habe ich aber wovor ich tatsächlich Angst habe ist, dass ich ja dann die Mami bin und somit diejenige - gemeinsam mit meinem Mann natürlich - die Entscheidungen treffen muss, der das Kind wieder zurück gegeben wird, wenn es schreit (bisher habe ich es dann immer abgeben können :rolleyes: )

Und das ist denke ich schon etwas vom Teil der Elternrolle, die wir erst lernen müssen.

Mein Mann zum Beispiel muss auch erst noch die versorgende Rolle lernen (was aber kein Problem sein wird) und ich bin froh "nur" eine der Rollen lernen zu müssen.

Schätzungsweise wird sowiso alles anders als man es sich denkt und dementsprechen wird alles hinfällig sein von dem was ich gerade geschrieben habe :P

LG Marion

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Hi,

Ich denke zum Teil hat man die Mutterrolle im Blut...die Liebe entwickelt sich ja während der Schwangerschaft und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste. Das " Handwerkliche" eignet man sich relativ flott an wenn man sich mit seinem Kind beschäftigt (meine Meinung - weiß aber von Frauen denen es Anfangs schwer gefallen ist...) Ich persönlich habe während meiner Ausbildung auf der Entbindungs- und Neugeborenenstation gearbeitet konnte von daher viele Handgriffe, nur beim ersten Baden war mir etwas mulmig zu Mute...Über das Stillen hab ich mir nie Gedanken gemacht - ich wusste ich will Stillen und habs auch getan...

LG Nicole

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Ich hab mal für ja gestimmt, weil ich keine Geschwister oder sonstigen Babys, Kleinkinder um mich hatte bevor ich unseren Zwerg hatte. Und eigentlich hielt ich mich nie für muttertauglich. Aber als er dann da war, da war alles anders. Ich war ruhig, sicher und hatte Vertrauen in das Kind und mich. Sogar meine Zimmergenossin meinte damals, dass sie nicht versteht wie ich so ruhig sein kann, ohne Hektik, wenn er weint oder sonstwas ist. Es war einfach plötzlich da, dass ich dachte, das kriegen wir schon alles hin.

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Hey, super Frage!

Ich hatte die Mutter-Rolle definitiv nicht im Blut, habe mich echt schwer getan, dieses kleine Ding anzufassen und zu kapieren, was es braucht. Kann im nachhinein nur den Kopf schütteln, wenn ich daran zurückdenke...

Sicher spielte eine Rolle, dass ich vorher so gar nichts mit Babys zu tun hatte. Aber ich beobachte schon, dass manche Leute so eine ruhige entspannte Art haben und instinktiv richtig handeln. Sowohl unsere Babysitterin, die viel Erfahrung mit Babys hat als auch Freunde von uns, die seit 3 Wochen Zwillinge zu versorgen haben und wie ich vorher noch nie mit Babys zu tun hatten. Grad dem Vater hab ich das ÜBERHAUPT nicht zugetraut, der tönte vorher immer, gebt mir die Kinder, wenn sie drei sind... Und jetzt? Wahnsinn sag ich Euch, sie pumpt ab und hat Nachtschicht von 20 Uhr bsi 2, dann macht er bis sechs. Das Dreamteam.

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Guest Lady Sunlight

Hallo ihr Lieben.

Ich finde das ist eine gute Frage! Ich muss sagen, dass ich auch vorher nie Babysitten war, Ich hatte oft mit Babys zu tun bei Freundinnen aber das ist ja nicht das Gleiche. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Angst davor habe, dass ich mich vielleicht "dumm" anstelle und nichts auf die Reihe bekomme, wenn meine Maus da ist! Aber ich denk mal, diese Ängste haben auch andere Frauen oder??? :confused:

Klar freue ich mich auf sie- wahnsinnig sogar aber ich hoffe auch sehr, dass ich eine gute Mami werde... :o

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Ich denke auch nicht, dass man das im Blut haben kann(meine Meinung):confused: Ich war schon oft Babysitten pass auch ,manchmal auf die Kleinen in unserer Verwandtschaft auf.

Ich war schon als kleines Kind an babys sehr interessiert:D wechsele auch meiner kleinen Cousine die Windeln und bade sie ab und zu:) das macht ihr total Spaß. Könnte mit der Kleinen den ganzen Tag lang spielen und auch wenn sie dann mal heult oder sich weigert ihren Brei zu essen usw ist es kein Problem für mich, da bin ich ziemlich geduldig. Aber ich denke, dass es beim eigenen Kind was ganz Anderes ist. Da will man ja nichts falsch machen und macht sich somit noch mehr Druck/ mehr Sorgen(nehm ich mal an) Eine Portion Unsicherheit wird wohl jeden am Anfang begleiten, was sich dann aber mit der Zeit legen wird.

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Auf gewisse art und weise hat wohl (fast!) jede frau instinkte um ein kind zu versorgen aber so wirklich tut man da doch erst reinwachsen wenn man selbst einen wurm hat und da auch erst wenn man mit dem kind dann zuhause alleine ist finde ich!

Für mich war es sehr schwer da meine tochter 4 wochen auf der intensivstation der kinderklinik lag und ich kaum etwas selbst machen konnte(wickeln,baden, etc)

Es hat eine ganze weile gedauert bis ich das routinemäßig im griff hatte

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Ich hab für ja gestimmt.

In den letzten Tagen der ss hatte ich totale Angst vor der Zukunft mit Baby. Konnte mir gar nicht vorstellen das ich richtig mit meinem kleinen umgehen kann, hatte auch noch nie wirklich Kontakt zu Baby´s.

Dann war er da und jeder Handgriff flutschte von ganz allein. Ich hab wohl das "Mama-Gen" in mir :D

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Denke auch das man die Mutterrolle nicht im Blut hat!

Natürlich ist man beim ersten Kind anfangs immer sehr unsicher ;mache ich das jetzt richtig? aber das vergeht immer mehr und man kriegt das alles ins gefühl!

Ich würde sagen das man erst am ende der Erziehung sagen kann das habe ich super hingekriegtdann aber auch nicht das ich die Mutterrolle im Blut habe!

Es muß sich auch eine Frau die 3Kinder hat die schon groß sind wieder umstellen wenn ein Säugling kommt natürlich ist man dann schon schneller in der Mutterrolle aber von Mutterrolle im Blut würde ich sagen das das jede Mutter von sich behauptet, es will jede die perfecte Mutter sein!

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Hallo,

hab ja schon mein Statement abgegeben...zu der Aussage von Schmusetuch bezgl. "Jede Mutter will die perfekte Mutter sein" - Ich bin keine perfekte Mutter das werd ich auch bestimmt nie sein- aber ich bin für mein Kind da und liebe es und das ist meiner Meinung nach der Begriff von " Mutterrolle im Blut"...

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