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Schaurige Geburtsberichte

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Lisbeth
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Hallo Ihr Lieben,

habe mir gestern mal einige der Geburtsbeiträge durchgelesen, und ich muss sagen ich bin schon ein ganz bißchen geschockt :eek: ! Was mir jetzt gut tun würde wären min. mal 5 positive, leichte und erfrischende Erfahrungen die Ihr bei der Geburt hattet. (Vielleicht kann ja mal eine Moderatorin bei "Geburtsberichte" zuerst ein paar leichte Geburten oben "festklemmen" ;) nee nicht im Ernst..)

Jedenfalls meine Fragen: Wie empfinden Ihr bei dem Gedanken an die Geburt?

Ich mein, ich weiß noch nicht mal ob ich SS bin und trotzdem habe ich schon riesen Angst vor der Geburt und dass mit dem Baby nicht alles in Ordnung sein könnte...

Ach ja, was Heißt der UI/l wert ist am ES+8 bei 2? Das kann ja dann noch kein SST erkennen oder????

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Hallo,

ich habe 4 Geburten hinter mir. Wenn ich jetzt sagen würde, es war alles traumhaft würde ich lügen:D

Aber ich habe es ausgehalten und ich denke, dass es auch immer eine ganz individuelle Erfahrung ist. Das eine Geburt Schmerzen bedeutet, das ist klar. Da kann man nicht drum herum reden.

Komplikationen gibt es auch immer wieder. Aber sicherlich nicht nur im Bereich der Geburtshilfe. Lass dir nicht den Mut nehmen, und wenn du merkst, dass dir Berichte nicht gut tun, les sie einfach nicht;)

Der Wert ist der ßHCG Wert im Urin. SST zeigen frühestens ab einem Wert von 25 eine Schwangerschaft und somit positiv an.

Ich drücke dir die Daumen:)

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hallo Lisbeth

Also ich hatte bisher drei Geburten, habe jedoch nur einen Bericht hier geschrieben.

http://www.adeba.de/discus2/showthread.php?t=2619&highlight=Geburt+Sofie

Aber auch meine ersten zwei Geburten waren sehr schnell und ohne Probleme, die Schmerzen immer gut zu ertragen, ohne Schmerzmittel.

Lorenz und Sofie waren Wassergeburten und Till eine Landgeburt.

Also es gibt auch leichte Geburten- hier habe ich noch einen Bericht:

http://www.adeba.de/discus2/showthread.php?t=2572&highlight=Geburt+Sophia

Also nur keine Angst. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald einen positiven Test in den Händen hälst.

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Hier hätte ich noch die von mir! Eine wahre Traum Geburt! Immer wieder gern! Aber höchstens 4!:D

http://www.adeba.de/discus2/showthread.php?t=6468

Also, ich hab beim Gedanken an eine nächste Geburt schon ein komisches Gefühl. Und zwar so ein kribbeln, weil ich dabei an meine erste Geburt denken muss. Ich dachte bei der Geburt nur die ganze Zeit folgendes:"komm endlich da raus, ich will dich sehen" *press "komm endlich da raus, ich will dich sehen" *press "komm endlich da raus, ich will dich sehen" *press "komm endlich da raus, ich will dich sehen" *press *flupp Leon:"huäää" Ich:"WILL HABEN!!!" *kuschel *knutsch*freude *grins GEB ICH NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE WIEDER HER!!!!!!!!!!!

Lg

Anne

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Ich finde es schade, dass scheinbar so viele hier so eine Angst vor der Geburt haben...

Ich hab das schon mal an anderer Stelle geschrieben - klar ist eine Geburt kein Wellness-Trip, aber sie ist auch - oftmals zumindest - nichts unerträglich schreckliches!

Ich hatte das große Glück, dass ich meine Ängste vor der Geburt total verdrängen konnte. Ich hatte auch das große Glück, dass meine Geburt sehr kurz und die Schmerzen wirklich gut auszuhalten waren. Ich hatte auch nach der Geburt trotz Dammschnitt keine Schmerzen.

Ich habe keine Ahnung, ob man den Verlauf der Geburt irgendwie beeinflussen kann, aber viele Hebammen schwören auf geburtsvorbereitende Akkupunktur (ich hab es machen lassen und glaube fest, dass es gewirkt hat!) und viele Hebammen meinen auch, dass es wichtig ist, sich zu entspannen.

Ich konnte mich entspannen. MIR half es, mir immer wieder zu sagen, dass ich da einfach durch muss, egal wie viel oder wenig ich mir darüber vorher den Kopf zerbreche, dass "die im Kreissaal schon wissen, was sie tun müssen" und dass es auf jeden Fall vorbeigeht. Bei jeder Wehe wieder ("Das dauert jetzt nur eine Minute", "Jede Wehe bringt die Geburt voran", blablabla... - Ich empfand das übrigens, als uns die Hebamme genau diese Sätze im Vorbereitungskurs vorgebetet hat, als blanken Hohn. - Die Hebamme hat schließlich gut reden - sie wird die Schmerzen nicht haben, sondern wir armen werdenden Mütter, aber es hat mir wirklich geholfen.)

Und ich hab einfach nur von Wehe zu Wehe gedacht - kennt ihr Beppo Straßenkehrer aus Momo? Immer einen Schritt und dann den nächsten.

Die Zeit kam mir viel kürzer vor als 6 Stunden (bzw. 4 im Kreissaal).

Ich wünsche allen werdenden Mamis, dass ihre Geburtserfahrungen mindestens so positiv werden, wie meine :)

LG Eva

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Hallo,

während der SS hab ich die Geburt total verdrängt. Ich dacht nur an die SS, dann war da ein weißer Fleck (die Geburt) und dann kam die Zeit mit Baby. Darum hab ich mir viel mehr einen Kopp gemacht als um die Tatsache, dass sie da ja auch irgendwie rauskommen muss.

Dieses Verdrängen hat bis zum Geburtsvorbereitungskurs funktioniert, dann haben wir ein Video geschaut. Ich bekam voll die Panik, aber da war es ja nun zu spät, mir das alles nochmal anders zu überlegen :o Mein Mann war auch da an dem Abend, und er meinte, das wäre gar nicht so schlimm, wie er es sich vorgestellt hatte, gar nicht so viel Blut :rolleyes:

Naja, und dann hatte ich nach der Anfangspanik die gleiche Einstellung wie Eva. Millionen von Frauen müssen da jedes Jahr durch, viele sogar ohne so gute ärztliche Hilfe, wie ich sie haben werde. Ich muss da durch, hab keine Wahl, und wenn so viele andere es gut schaffen, dann kann ich das auch. Das wäre ja gelacht.

Zur Akupunktur war ich übrigens auch.

Meine Geburt dauerte von der ersten Wehe bis zur Megans erstem Schrei 8 Stunden, also auch gut für eine erste Geburt. Es ging auch ohne Schmerzmittel. Natürlich tat es weh. Viel denken konnte ich nicht, aber ich wusste, jede überstandene Wehe bringt mich dem Ende näher. Ich hab einfach nur versucht, mich ganz locker und durchlässig zu machen, damit sie gut durchrutscht. Leider kam sie nicht von allein um die letzte Kurve, sie rutschte immer wieder rein. Da haben mir eine Ärztin und die Hebi mächtig auf den Bauch gedrückt und beim schieben geholfen und einen Dammschnitt machten sie auch, aber das war mir piepegal, sie sollte nur endlich rauskommen.

Als dann alles überstanden war, war ich überglücklich. Ich war so high von den körpereigenen Endorphinen, ich sagte "Das war alles? Das könnte ich jeden Tag machen!"

Der Dammschnitt heilte sehr gut, als ich aus dem KH nach Hause bin, hab ich schon nichts mehr davon gemerkt. Der Geburtskanal war aber ziemlich aufgeschürft durch das Wiederreinrutschen von meiner Maus. Naja, für Sex so kurz nach der Geburt war ich sowieso zu k.o. :P

Jetzt um die zweite Geburt mache ich mir natürlich schon eher Gedanken, ich weiß ja nun, was mich erwartet. Angst habe ich nicht, nur eine Portion Respekt. Aber ich weiß, ich kann das, einmal haben wir es schließlich schon gut hinbekommen.

In der ersten SS konnte ich Sendungen wie "Mein Baby" überhaupt nicht ertragen. Wenn es da um Geburten ging, hat es mich nur geschüttelt. Geburtsberichte konnte ich auch nicht lesen. Zum Glück hab ich von außen auch keine Horrorstories erzählt bekommen. Das machen andere ja auch gerne mit Schwangeren :(

Also wenn dir die Geburtsberichte nicht gut tun, dann lies sie lieber nicht. Deine wird dann sowieso ganz anders und einmalig. Selbst wenn es nicht ideal läuft, wird es sehr wahrscheinlich keine Horrorgeburt werden. Und am Ende weißt du ja, warum du das durchstehst, du bekommst die allerbeste Belohnung der Welt, dein heißersehntes Baby!

LG,

Melanie

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Ich finde es gar nicht so schlecht, sich vorher Geburtsberichte durchzulesen. Ich hatte das nicht gemacht und war im Vorbereitungskurs dann ziemlich schockiert, was alles passieren kann. Da der relativ kurz vorm ET war, konnte ich mich auch nicht mehr so richtig damit auseinandersetzen.

Man sollte sich nur immer wieder klar machen, dass jede Geburt anders verläuft und die Hebammen und/oder Ärzte alle ihr Bestes geben. Es können immer Probleme auftreten, aber das haben die alles schon zig mal gemacht und werden es auch wieder schaffen. Also ein bissel Respekt, aber keine Angst vor der Entbindung und eine große Portion Vertrauen in die Erfahrung und das Können der Geburtshelfer und dann klappt schon alles.

Ich hatte wirklich eine schlimme erste Entbindung, aber mein Sohn ist gesund und ich habe mich auch davon erholt und schon wenige Tage nach der Geburt konnte ich mir vorstellen, ein weiteres Kind zu bekommen. Der eigene Körper (und besonders der Kopf) helfen einem schon dabei, auch unangenehme Erfahrungen zu verarbeiten. Und wenn das alleine nicht klappt, helfen auch Gespräche mit der Hebamme etc.

Und noch etwas: in meinem ganzen Umfeld sind in den letzten 3 Jahren jede Menge Kinder auf die Welt gekommen und nicht eines hat es so schwer auf seinem Weg nach draußen gehabt, wie mein Sohn. Der Anteil der Horrorgeburten ist also sehr gering. Sie bleiben einem nur länger im Gedächtnis haften, weil weniger Mamas über Super-Geburten berichten (da gibt es halt nicht so viel Gesprächbedarf).

Darum: fleißig Babys machen - die kommen schneller raus, als man denkt.

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An die Geburt von meiner Tochter vor 15 Jahren erinnere ich mich noch gut,der Termin rückte näher- und nix kam.

ich habe das einer Nachbarin geklagt, die massierte mir so eine Stunde das Steissbein und meinte- du wirst sehen, nun gehts los.

Naja, nach 5 Std. nachts um Zwei gings tatsächlich los- so wie Mensschmerzen.

Das fand ich noch gut zum aushalten.

Natürlich steigerte sich das von Wehe zu Wehe, aber mit herumlaufen war es eigentlich erträglich- ich ging die ganze Nacht mit meinen müden, ziemlich verwirrten Hunden Gassi:)

So gegen 10 Uhr fuhren wir dann ins Geburtshaus- die Wehen kamen so alle 7 Minuten.

Auf der Fahrt wurde ich echt nervös- überall war Strassenfasnacht- es war kein Durchkommen.

11 Uhr kamen wir endlich bei der Hebamme an- dann ging alles sehr schnell: Punkt 15:00 war meine Lisa-Marie auf der Welt.

Die Presswehen waren zum Schluss schon etwas arg- ich rang schon nach Luft und das ganze war einem Maraton kurz vor dem Ziel nicht unähnlich.

Doch dann hielt mir die Hebamme einen Spiegel zwischen die Beine, und ich konnte das Köpfchen sehen!

Dann gings auch sehr schnell und die Süsse war da!

Ich fand es eigentlich dann unangenehmer, mich noch mit der Nachgeburt beschäftigen zu müssen- fand: eigentlich ist nun genug getan!

Auch hatte ich starke Rückenschmerzen, als sich in den folgenden Tagen die Gebärmutter zusammenzog.

Die Hebamme fragte mich noch am Tag von Lisas Geburt: "und, kommste wieder?"

Da hab ich schon spontan "klar" gesagt- nun, das Leben wollte es anders, doch vielleicht komm ich ja bald doch nach 15 Jahren wieder zur selben Hebamme.

Ihr Geburtshaus steht jedenfalls noch.;)

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Hallo,

nur natürlich, daß man vor etwas Angst hat, das man noch nicht kennt.

Vielleicht liest du dir das mal durch:

http://www.adeba.de/discus2/showthread.php?t=7977

War zwar schon meine 7. Entbindung, aber ich hatte kein bißchen

weniger Angst als du.

Meine erste Entbindung ging zwar nicht ganz so schnell, war aber von

der ersten Wehe bis zur Geburt auch nur 4 Stunden und wirklich gut

auszuhalten.

Kopf hoch, lies einfach nur noch die schönen Geburtsberichte, das

macht Mut.

Lg

Alex

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