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Lieber Kaktus,...

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Guest aoife
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Ich schließe mich Kate an! :kiss3:

Ich würde mich auch gerne mit dir für sowas (virtuell oder real) hinsetzen. :nod:

Du hast es verdient, ein Leben zu führen, das dich glücklich macht!

 

Dem kann ich nur zustimmen ;)

Und ich hätte auch viiieeeel Zeit und einen ganz kurzen Weg *Wink mit dem Zaunpfahl*  :whistle:  :rolleyeso:  :laugh1:

Edited by Kate144
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Danke euch!

 

... aber ich glaube, reden hilft mir nicht wirklich weiter. Ich kenne meine Probleme, ich kann sie nur definitiv nicht jetzt und nicht die nächsten Jahre lösen... zumindest die beruflichen....

 

Ich würd mich total gern mit euch zusammen setzen. Vielleicht kann man mir irgendwie helfen, meine Prioritäten noch anders zu setzen. 

Edited by Kaktusbluete
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Lieber Kaktus,

Da ist es schon wieder, das tiefe Loch. Warum eigentlich? Das Wetter ist doch gar nicht so trüb und es wird noch lange nicht früh dunkel. Auf meine "Wetterfühligkeit" kann ich es also nicht schieben.

Vermutlich sind es die unterschwelligen Ängste, dienen immer da sind, immer mehr werden je mehr einfach nicht so läuft, wie man es sich vielleicht wünschen sollte.

Die Schule beginnt bald wieder, die hat mal ein Buch-Protagonist als Ort der täglichen Niederlagen bezeichnet. So muss es dem Großen auch gehen. So geht es mir nun auch mit meinem Ort der Täglichen Niederlagen und es kostet mich viel Kraft, mich dem täglich wieder zu stellen.

Der Kiga beginnt bald und der kleine ist vermutlich das einzige Kind, das sich darüber überhaupt nicht freut. Es gab diese Woche schon wieder so viel Tränen hier zu Hause, ich hab mich die letzten Tage immer Frühstück leise und heimlich ausgeschlichen zur Arbeit, damit der Kleine nichts mitbekommt und weiterschläft. Das kann ich dann auch nicht mehr machen und werde mich wohl wieder, wie all die letzten 8Jahre von einem weinenden Kind loseisen müssen, um zu einer Arbeit zu gehen, die nur Unbehagen und Versagensängste für mich bereit hält. Und der ich die Schuld gebe, unter anderem daran, dass die Kinder immer so geweint haben.

Meine Kolleginnen sind beide geschieden, haben Kinder und trotz dieser sicher nicht ganz einfachen Situation tolle Hobbies und beeindruckende Pläne.

Und ich weiß nicht, was ich mit Freizeit anfangen würde. Es gibt zwar viele Ideen, aber nichts, was mich wirklich begeistert. Mein Mann drängt mich in letzter Zeit oft, mir irgendwas zu suchen, aber ich weiß einfach nicht, was das sein könnte...

Und nunist er.heute auch nicht da, dabei hätte ich so gern jemanden zum Reden...

Er ist auf ner Party und ich hab grad mal überlegt, wann ich das letzte Mal um meinetwillen irgendwo eingeladen war und nicht nur als "Anhängsel" meines Mannes. Das muss etwa 12Jahre her sein. Armseliger Schnitt, oder? Aber eigentlich nicht schlimm, ich kenne es ja auch nicht anders. Ich bin auch nicht gern auf Feiern, wo ich kaum jemanden kenne. Oder mit Kindern eingeladen, so dass ich die ganze Zeit verzweifelt Kinderbespaßung betreibe, ständig befürchtend, dass sie sonst groben Unfug veranstalten oder lauthals anfangen, über ihre Langeweile zu motzen... Dann lieber daheim bleiben. Aber jetzt grad fehlt dann doch mal jemand zum Reden.

Und dann bleibt auch immer noch der Wunsch nach einer größeren Familie... Ich weiß gar nicht, warum ich den so stark habe... Denn es läuft ja offensichtlich alles andere als gut, so wie es hier grad läuft und wir haben wirklich genügend Baustellen...

Vielleicht einfach, weil das der einzige lange gehegte Wunsch ist, der noch nicht komplett unmöglich zu erreichen ist? Oder der Wunsch, noch mal mit irgendwas von vorne anfangen zu können und es besser zu machen? Oder ...? Ich weiß es nicht, aber auch das nagt an mir...

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eva ich würde dir sogerne helfen ..... und eigentlich kann ich dir nur empfehlen dir mut zu klauen und vielleicht mal eine woche in ein kloster zu gehen, wo keinerlei "ablenkende sachen" vorhanden sind. dir eine positiv/negativ liste anzufertigen. UND dir ein neues realeres umfeld zu schaffen! alles sachen die man natürlich im vollem alltag einfach so mal schaffen kann .... neeech? du siehst, ich selber bin auch so eine eule, hänge hier genauso fest, mein mann nervt manchesmal mit seinem dasein, seiner laune seinen vorstellungen vom leben und überhaupt denke ich häufig zur zeit: boah diesen mann und das leben hast du noch gefühlte 50zig jahre am hacken und mußt ihm (bis das der tod euch scheidet) auch noch den hintern abputzen.

 

ich weiß du hast lange für deinen beruf ernen und studieren müssen,  ab wann kam bei dir der gedanke, das er "nicht mehr das richtige" ist? vor den kindern oder nach den kindern?

 

ich selber habe bewußt meinen beruf aufgegeben, weil er nicht mehr in mein leben passt. ich habe vor 25 jahren kinderkrankenschwester gelernt und meinen beruf geliebt, er ist aber kein beruf für eine familie und einen menschen wie mich. ich bin zum schluss nur hingeschlichen ....

seit 2012 bin ich vollberufliche tagesmutter und liebe es! mein mann zieht zwar mit und ist auch tagesvater, aber ihn interessiert eher der finanzielle aspekt daraus und somit steck "nur" meine volle liebe in diesem projekt!

 

ach und zu den aufmüpfigen kindern die man denkt immer zu haben: es gibt keine peinlichen kinder, sondern nur peinliche eltern ... dieser satz kam mal von meinem kinderarzt! als wir zum xten mal philipp zurechtgewiesen haben und immer darauf bedacht waren, das er sich "benimmt"

 

er benimmt sich tatsächlich woanders ohne uns IMMER vorbildlich und wird von jeder mutter geliebt, weil er sich so toll benimmt, während die eigenen kinder sich nicht benehmen!

 

in diesem sinne drücke ich dich ganz dolle und wäre für einen coolen tränenreichen mädelsabend an deiner seit! sylvia

Edited by kikra13
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Liebe Eva,

 

es tut mir leid dass es dir so schlecht geht und du dich immer wieder mit so trüben Gedanken plagen musst.

 

Bitte pass auf dich auf und lass dich darauf ein dir Hilfe zu suchen - warte nicht zu lange, es wird nicht leichter je länger du es mit dir selbst auszumachen versuchst, und weder dir noch deinen Jungs wäre geholfen wenn es erst zum Zusammenbruch kommen muss :aredface:

Wenn du nicht direkt eine Therapeutin oder Psychologin kontaktieren möchtest, dann versuch es doch vl. mal mit einer Erziehungsberatung oder Familienhelferin.

 

 

Ich denke keinesfalls dass du bei der Erziehung deiner Jungs versagt hast - ich sehe das eher so als dass du deine Stimmung auf die Kinder überträgst, es sind deine Gedanken - Alltag, Arbeit, Schule und Kindergarten ist Stress - du möchtest da nicht hin und möchtest dich auch nicht von ihnen trennen und Jani und Jack übernehmen das unbewusst.

 

Kinder haben dafür feine Antennen. Es fällt dir schwer ihnen das Positive an ihrer "Arbeit" aufzuzeigen, da du es für dich selbst auch nicht kannst.

Und sie merken es, auch wenn du wahrscheinlich nicht mit Worten zu ihnen sagst "Schule/Kiga/Arbeit sind doof"

 

 

Ich denke mir, dass du das auch nicht einfach mal so ändern kannst, das wird für dich wahrscheinlich genauso harte Arbeit wie für die Jungs.

 

Aber es gibt nun mal leider Notwendigkeiten im Leben durch die man durch muss und wenn man darin zumindest versucht das Positive rauszuziehen hat man eigentlich schon ein Stückchen gewonnen.

 

 

Vielleicht gibt es etwas was du in deinem Leben ändern könntest ? Natürlich war dein Studium sehr langwierig und es ist notwendig Geld zu verdienen, aber dadurch dann lebenslang unglücklich zu sein ist es auch nicht wert, oder ?

Natürlich kannst du nicht einfach alles hinschmeißen ohne eine Alternative zu haben, aber vl. gibt es doch einen (kleinen) Weg aus deiner Falle ?

Wie wäre denn z.B. eine weitere Qualifikation in eine bestimmte Richtung ? Die Medizin ist da doch sehr vielfältig, z.B. Pädiatrie, Gyn, Anästhesie ??

Etwas dass dir mehr Spaß machen würde und auch mehr Sicherheit geben würde als das breit gefächerte Spektrum Allgemeinmedizin ?

Oder vl. auch doch eine ganz andere Richtung aber eben berufsbegleitend und erst dann umsatteln wenn du etwas anderes mit Sicherheiten hast ?

 

 

Ausserdem würde es dir sicher gut tun wenn du mehr Freiräume hättest, da geb ich deinem Mann Recht.

Vl. könnt ihr ein paar neue Regeln einführen ? Die Kinder gehen zu festen Zeiten ins Bett oder zumindest in ihr Zimmer, 1x die Woche bestellt ihr was zu essen statt zu kochen, 1x die Woche Sport oder Yoga oder Schach oder Philosophie oder was auch immer du magst für dich (horch in dich rein, das Angebot ist doch so vielfältig), 1x im Monat gehst du mit deinem Mann zusammen aus, regelmässige Familienausflüge in den Zoo (Jahreskarte!?) oder ins Schwimmbad oder so ??, ein Haustier ?

Das würde sicher auch den Jungs helfen wenn vl. alles etwas konkreter strukturiert ist ...

Und wenn du ihnen mehr zutraust (und sei es nur regelmässig einen Abend mit Papa alleine) werden sie sicher mit der Zeit auch selbständiger und davon profitieren - du musst es nur auch selbst wollen und dich nicht dazu gezwungen sehen es zu tun ...

 

 

 

So, nun hab ich so viel gelabert, das hatte ich eigentlich gar nicht vor :aredface:

eigentlich wollte ich nur sagen "pass auf dich auf bitte und lass auch Hilfe zu für euch, es ist kein Zeichen von Schwäche"

Fühl dich gedrückt !

  • Upvote 4
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Danke Taleja und Stine.

 

Stine, danke für deine Anregungen. Ich glaube, das meiste hab ich schon mal überdacht und leider für den Moment verwerfen müssen. Ich möchte keine andere Fachrichtung. Für viele müsste ich wieder im KH arbeiten und das will ich nicht. Und wir brauchen meine Stelle und mein Gehalt momentan, weil bei meinem Mann beruflich auch grad alles im Umbruch ist. Seine Stelle läuft aus und er darf/kann im Prinzip nicht mehr länger an einer deutschen Uni arbeiten. Das bedeutet eine ganz große Umorientierung und er hat noch nichts in Aussicht und auch nicht wirklich eine Ahnung, wo er hin möchte.

 

Vielleicht bekomme ich in ein paar Jahren noch mal die Gelegenheit, umzusatteln, wenn mein Mann was gefunden hat. So lange muss ich einfach durchhalten.

 

Ich bina uch fleißig am Überlegen, was ich mal für mich tun könnte, wo richtig habe ich keine Idee. Abendliche oder nachmittägliche Hobbies fallen flach, dazu hat mein Mann zu viele Abendtermine. Aber ich habe Freitags frei und möchte mir da gern vormittags ne Beschäftigung suchen, ehrenamtlich, sobald Jacks Eingewöhnung vorbei ist. 

 

Die Kinder sind ja im Prinzip 2 Abende und gelegentlich Samstags bis 14 Uhr mit ihrem Papa alleine, weil ich Montags relativ und Dienstags eingetlich sogar erst um 21 Uhr von der Arbeit komme und 1x pro Monat Samstags arbeite. Ich weiß, dass die drei das zusammen schaffen. Mein Mann hat auch die letzten 3 Tage die Eingewöhnung ganz problemlos allein organisiert (unter anderem in Rekordzeit ein noch fehlendes Attest besorgt). 

 

Ich wär ja zu gern dieses Jahr auf ne Eltern-Kind-Kur gefahren, aber mein Mann war strikt dagegen. UND ich glaube schon, dass ich nicht allein das Problem der Familie bin und würde das einfach gern für uns alle 4 in angriff nehmen, da hätte ich eine Kur ideal gefunden... schade, die nächsten Jahre wird das sicher auch erst mal nichts...

 

Naja, diese Woche lief es auch ganz gut und ohne zu viel Grübelei, ich bin nur extrem müde... :aredface:

Edited by Kaktusbluete
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Das liest sich  doch soweit schon mal viel positiver als vor einigen Tagen ..... lass dich nicht unterkriegen .... irgendwo in dir drin ist ganz viel Stärke, glaub auch selbst an dich !

 

 

Ich wollte auf keinen Fall sagen dass du die einzig "Schuldige" in der Familie bist - ich hoffe sehr das ist nicht so angekommen bei dir !!

Schuld ist eindeutig das falsche Wort finde ich - es war nur so ein Gefühl für mich (aus deinen Schilderungen) dass du eben viele deiner Emotionen unbewusst auf die Jungs überträgst.

 

Vergiss (einfach) dich selbst nicht - auch nicht im Touwabohu des Alltags !! Ich wünsch dir was :kuesschen: 

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Nein Stine, das hab ich nicht bei dir rausgelesen, aber bei meinem Mann hatte ich oft das Gefühl, er denkt, dass ich das einzige Problem sei... oder als einzige ein Problem habe und er hat auch deswegen die Kur nicht gewollt...

 

Danke noch mal :kuesschen:

Edited by Kaktusbluete
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ich drück dich, alles nicht einfach, wenn so irgendwie die Perspektive fehlt

 Seine Stelle läuft aus und er darf/kann im Prinzip nicht mehr länger an einer deutschen Uni arbeiten.  

 

 

darf ich da nachfragen: warum darf/kann er das nicht?

 

 

 

Ich wär ja zu gern dieses Jahr auf ne Eltern-Kind-Kur gefahren, aber mein Mann war strikt dagegen. 

hm, sorry, wenn ich das so krass sage, aber wenn du es für dich als hilfreich empfunden hättest, finde ich sehr ärgerlich, dass er, der damit ja letztlich gar nichts zu tun gehabt hätte, dich da nicht unterstützt hat bzw. sogar total dagegen war 

und ich frage mich, warum

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Caillean, warum Evas Mann nicht weiter arbeiten darf, kann ich dir beantworten:

weil es ein Gesetz gibt, dass man an deutschen Hochschulen (an allen insgesamt!) nicht länger als 12 Jahre befristet beschäftigt sein darf (eigentlich 6 Jahre vor und 6 nach der Doktorarbeit).

Das bedeutet, dass die meisten Wissenschaftler diese Grenze so etwa mit 40 Jahren erreicht haben und dann von einem Tag auf den anderen in die Arbeitslosigkeit entlassen werden, weil die Unis keine Gelder für unbefristete Stellen haben.

Und Professuren gibt es viel zu wenige um die ganzen Promovierten zu versorgen, davon abgesehen, dass nicht jeder eine Professur will, weil man da kaum noch Zeit hat zum Forschen und im Grunde ein schlecht bezahlter Manager ist von den Tätigkeiten her. :amad:

Sorry, ich reg mich schon wieder auf, denn diese Fehlorganisation im System wird mich auch in spätestens 3 Jahren meinen eigentlich geliebten Job kosten :(

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Danke für die Erklärung, Herzchen. Genau so ist es. Mein Mann hat die 12 Jahre zwar noch nicht ganz rum, aber in seiner Arbeitsgruppe hat er keine Perspektive (der Chef geht nächstes Jahr in Rente und die Gruppe wird dann wohl einfach aufgelöst) und die restliche Zeit von den 12 Jahren lohnt einfach nicht mehr, um noch mal woanders neu anzufangen. Also muss er sich was ganz Neues suchen und er ist einfach noch sehr planlos und hat große Angst, nie wieder ne Stelle zu finden. Irgendwie ist das wohl für viele Männer beinahe eine Urangst...

Kuren hält méin Mann manchmal für unnötig, manchmal auch nicht ( er ist manchmal etwas sprunghaft in seinen grundlegenden Überzeugungen, je nach aktueller Temperamentslage), aber er will auf gar keinen Fall 3 Wochen am Stück weg sein von der Arbeit. Seufz.

Das. Wetter wird herbstlich, ichhab die letzten Tage schon wieder ordentlich gefroren. Und die Stimmung ist wieder sehr schwankend und gerade im Moment sehr melancholisch... Warum auch immer. Leider bin ich dann immer anfällig für BLÖDSINNIGE Gedanken...

gestern erst wieder von einer Familie gelesen, in der das Kind meinen langjährigen Lieblingsnamen trug und war echt traurig, weil ich nie ein Kind so nennen kann... So was Blödes, anstatt mich zu freuen, dass einfach mal jemand den Mut hatte, diesen schönen Namen zu vergeben.

Naja, dieser Kinderwunsch wird bestimmt so ein ewiges Thema bleiben... Ich bin nicht mal sicher, ob er jemals weggehen würde, selbst wenn ich noch 2 oder 3 weitere Kinder bekommen würde. Vielleicht ist das auch einfach die "verkappte" Traurigkeit wegen des kleinen Sterns. Der hätte ein Herbstkind werden sollen...

Hätte, hätte,... Ich merke schon, es tut mir nicht gut, darüber nachzudenken...

Edited by Kaktusbluete
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Caillean, warum Evas Mann nicht weiter arbeiten darf, kann ich dir beantworten:

weil es ein Gesetz gibt, dass man an deutschen Hochschulen (an allen insgesamt!) nicht länger als 12 Jahre befristet beschäftigt sein darf (eigentlich 6 Jahre vor und 6 nach der Doktorarbeit).

Das bedeutet, dass die meisten Wissenschaftler diese Grenze so etwa mit 40 Jahren erreicht haben und dann von einem Tag auf den anderen in die Arbeitslosigkeit entlassen werden, weil die Unis keine Gelder für unbefristete Stellen haben.

Und Professuren gibt es viel zu wenige um die ganzen Promovierten zu versorgen, davon abgesehen, dass nicht jeder eine Professur will, weil man da kaum noch Zeit hat zum Forschen und im Grunde ein schlecht bezahlter Manager ist von den Tätigkeiten her. :amad:

Sorry, ich reg mich schon wieder auf, denn diese Fehlorganisation im System wird mich auch in spätestens 3 Jahren meinen eigentlich geliebten Job kosten :(

ach Gott, das wussste ich tatsächlich nicht

klingt aber wirklich total bescheuert ...

 

und wegen der Kur - hättest du nicht alleine mit den Kindern fahren können wenigstens? ich weiß, eigentlich ging es dir vermutlich um die Familiendynamik ... aber da man uns ja auch keine Hoffnung auf eine Familienkur gemacht hatte, bin ich dann eben wenigstens alleine mit Kind gefahren ...

 

drück dich, ich mag die Kälte auch nicht und dann auch noch so hopp, heute dreißig Grad und nen Tag später zehn weniger, das stecke ich auch nicht gut weg und drückt mir auf die Stimmung ... suche jetzt wieder jeden Sonnenstrahl, den ich bekommen kann zur Stimmungsaufhellung

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Naja, dieser Kinderwunsch wird bestimmt so ein ewiges Thema bleiben... Ich bin nicht mal sicher, ob er jemals weggehen würde, selbst wenn ich noch 2 oder 3 weitere Kinder bekommen würde. Vielleicht ist das auch einfach die "verkappte" Traurigkeit wegen des kleinen Sterns. Der hätte ein Herbstlind werden sollen...

 

Den Gedanken hatte ich vor Ben ja auch, Angst, dass mir dieses Kind dann auch nicht reicht.

Aber so war es nicht. Vielleicht auch einfach weil ich merke, dass ich zeitlich und nervlich mehr Kinder gar nicht schaffen würde.

Allen gerecht zu werden ist so schon oft schwierig. Deswegen wusste ich GsD, dass ich keine weiteren Kinder mehr wollte.

Edited by biene73
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  • 3 weeks later...

Es ist schon seltsam, wie sich so über die Jahre Prioritäten manchmal ändern können...

 

Mir war mein Aussehen immer so unwichtig. Zum einen war da seit der Teenagerzeit eh nicht viel zu retten, zum anderen waren mir viele andere Sachen einfach wichtiger. Und weil die alle gut liefen, mir Bestätigung gaben und generell ich ein sehr zufriedener Mensch war, war das Aussehen auch einfach egal. Docs an, rote Jeans (die mochte keiner, die blieben immer bis zum Schlussverkauf übrig, wo sie mein Vater als echter Schnäppchenjäger für mich erstand), XXL-T-Shirt und Holzfällerhemd drüber, fertig mit Aussehen :lol: Naja, alle 2-3 Jahre Frisör, wenn Mutter grad eh ging, auch. Aber nur trocken Spitzen schneiden. 

 

Es gab nur 2x ca. 1 Jahr, in denen das plötzlich wichtig wurde, das Aussehen, in denen Diät betrieben und sich mit Klamotten über die Frage hinaus beschäftigt wurde, wo man in den 2000er Jahren bloß bequeme Hosen herbekommt und lange T-Shirts. 

 

Ich glaube, das waren beides Phasen, in denen sonst alles nicht so gut lief und das Leben neu geordnet werden sollte. Übersprunghandlung sozusagen. Dann kam einmal das Abi und die Diätvorsätze verschwanden hinter Bergen von Motivationsfutter und anschließend kam so viel Neues, dass ich einfach keine Zeit hatte, mich um Aussehen zu kümmern. 

 

Das andere mal kam ein Berg von Problemen und die Diätpläne verschwanden hinter Bergen von Trostschoki und "keine Zeit zum Kochen"-Futter und nun sitze ich hier und habe kürzlich die letzten guten Vorsätze zum Thema "schick anziehen" wieder aus meinem SChrank sortiert, weil sie eh 2 Nummern zu klein sind mittlerweile (und das nicht, weil ich doch noch die 1,60 in der Länge geknackt hätte, sondern weil ich quasi in der Breite nach neuen Rekorden strebe).

 

Es wird also Zeit, sich endlich dauerhaft auf wichtigere Dinge zu besinnen als Aussehen. Die Hosen kneifen, die Akne blüht, die Haare werden grau -das ist grad einfach ein zu frustrierendes Thema (zu all dem anderen Müll, der sich grad sonst noch so auf meinem Lebensweg anhäuft und den wegzuräumen ein hartes Stück Arbeit wird. Ich hoffe, jetzt, da wir die ersten Schritte getan haben, die Ärmel hochgekrempelt sind, wird das so langsam voran gehen.) 

 

Ich habe heute abend zum ersten Mal seit sehr sehr langer Zeit ein positives Gefühl zum vergangenen Tag. Die Kinder haben kaum gestritten. Wir haben viel geschafft und trotzdem jeden Tag gemeinsam etwas schönes unternommen. Mein Mann war bis heute nachmittag um kurz vor 4 nicht da, ich hab also das WE komplett alleine gemanagt. Und das hab ich ganz gut gemacht, finde ich. Ich habe Angst vor morgen, weil in den letzten Jahren immer,w enn dieses Gefühl aufkam kurz danach irgendein Tiefschlag kam. Aber ich bin jetzt mal trotzdem mit dem Wochenende zufrieden. Das ist einfach ein so schönes Gefühl, das mir schon so lange fehlt... :aredface: Das nächste Problem, der nächste Streit wird so oder so kommen...

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Heute morgen gab es auch kein einziges böses Wort... das wird mir echt unheimlich...

 

Vermutlich haben Außerirdische meine Familie entführt und durch willenlose, ferngesteuerte Roboter ersetzt... oder so...

 

Anita, mein Aussehen und ich sind ein Thema, das immer irgendwo zwischen lustig und verzweifelt hin und her wankt. Da ist mir lustig ehrlich gesagt noch lieber. :aredface:

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Es ist schon seltsam, wie sich so über die Jahre Prioritäten manchmal ändern können...

 

. Docs an, rote Jeans (die mochte keiner, die blieben immer bis zum Schlussverkauf übrig, wo sie mein Vater als echter Schnäppchenjäger für mich erstand), XXL-T-Shirt und Holzfällerhemd drüber, fertig mit Aussehen :lol: Naja, alle 2-3 Jahre Frisör, wenn Mutter grad eh ging, auch. Aber nur trocken Spitzen schneiden. 

 

Eva ich glaube mir war mein Aussehen nie unwichtig, aber das war einfach eine Zeit lang auch mein Style.

Docs habe ich erst vor kurzem verkauft ;-) Hatte die noch später im Reistalla an ;-)

Und Holzfällerhemd etc. war doch mal echt inn, jedenfalls zu meiner Abi Zeit und bei den Head banging Freunden, oder bei der Grunge Gruppe (war auch meine Musik Pearl Jam etc.)

 

Der Rest freut mich sehr zu lesen!

Hoffe das hält gaaaanz lange an!!!!!!!!!!!!!

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