Jump to content

is doch alles sch......

Rate this topic


Maori
 Share

Recommended Posts

Hi ihr,

sorry,muss mal schnell dampf ablassen.

morgen hat ne freundin et und wenn sie spontan entbindet,is es amtlich,ich bin zu doof zum kinderbekommen.ich bin dann die einzige im freundeskreis mit ks.

es haben jetzt 4 freundinen kinder in diesem jahr bekommen.alles so in 4-6 stunden alles sponta. 2 das 2. und die anderen 2 das 1..

und dann immer diese blöden ersten besuche:

"und wie gehts euch?"

"gut danke.mei des war ja echt schmerzhaft aber als ich dann den kleinen/e im arm hatte wars egal und der erste schrei.und die sind so warm....."

spontanes verstummen und betretenes schaun.

Jajaja ich bin die mit dem ks thrauma und.ihr könnt trotzem weiterreden.ich hab auch den schrei gehört.

ICH HABE AUCH EIN KIND GEBOREN!!!

halt 2 warens ja. ;-)

es ging halt nich anders als mit ks.

warum wird man als ks gebärende manchmal wie gebärbehinderte behandelt.sorry aber ich könnt echt kotzen.ich brauch kein mitleid (nicht mehr).ich hab 2 kinder geboren.AUS!

mehr gibt es nicht zu sagen.

auser:

Sie sind gesund,super süß,super schlau und ausserdem die besten und tollsten kinder der welt. (für mich ;-) )

danke!

Link to comment
Share on other sites

Warum hattest du denn 2 KS und warum fühlst du dich schlecht damit bzw warum hast du das Gefühl nicht gebären zu können?

Ich hatte nach 60h Einleitung inkl fiesester Wehen nen KS und bin dankbar drum um bei einer Nr.2 wird's gleich ein KS, da ich mir diese Wehenschmerzen ganz sicher nicht nochmal gebe. Ich wollte auch keinen, aber als die Entscheidung gefallen ist, hätte ich (wenn ich gekonnte hätte) der Ärztin die Füße geküsst. Und nach der Vermessung des KUs sowieso (38cm :aeek:)

Mir ist auch noch nie zu Ohren gekommen (aus meinem Umfeld) dass ein KS ne Art Versagen ist und dass ich nicht gebärt habe. Die hatten eher alle Mitleid wegen der Quälerei vorher und konnten nicht verstehen, warum es 60h dauern musste bis ein KS gemacht wurde.

Und in vielen Fällen hat ein KS ja nun auch nichts mit der Mutter zu tun, wenn das Kind falsch liegt, oder es ihm schlecht geht oder (wie bei uns) die Nabelschnur um den Hals hat und damit gar nicht raus kann) dann ist der einzige Weg eben ein KS, früher sind Frau & Kind gestorben.

Am Ende zählt doch nur das Ergebnis und nicht der Weg nach draußen.

Edited by ~*~Lady~*~
Link to comment
Share on other sites

es hat in allem nichts mit der mutter an sich zu tun, sondern mit den umständen in der gesamtsituation einer ss - und es wird einfach zu breit gelatscht das thema, das ist wie mit der ss an sich, heute ist es schon fast eine krankheit mit allergischer reaktion auf alles was eine ss einschränken kann und früher gehörte es zum altag einer ehe einfach dazu!

hoffe du kannst deinen kopf bald wieder oben tragen und lachend durch die welt gehen ;)

Link to comment
Share on other sites

Hi Maori,

ich versteh dich !

Es ist wirklich so dass der KS oft als Geburt zweiter Klasse angesehen wird wenn jemand keine persönliche Erfahrung damit gemacht hat.

Ich kann das noch nicht mal so wirklich übel nehmen, ich hab auch anders darüber gedacht bevor ich meinen KS hatte und ich glaube es hat auch viel mit den vielen Wunschkaiserschnitten zu tun ohne med. Indikation, das oft nur milde gelächelt wird wenn man sagt man hatte einen KS.

Ich war auch ziemlich traumatisiert nach dem 1. KS - hab das ganze viel viel thematisiert und immer wieder durchgekaut, darüber gelesen und geschrieben - es hingen viele Tränen dran.

Mittlerweile hab ich`s hinter mir - konnte nach dem 2. KS Frieden damit schließen,

was mir allerdings immer noch fehlt und wahrscheinlich auch immer fehlen wird ist der erste Kontakt zu meinen Babys.

Ich hatte keins auf dem Bauch oder dem Arm, nicht nackt gespürt, nicht gerochen, nicht geküßt :traurig:

Beide kamen auf die Kinderstation, die Kleine mußte ich sogar 3 Wochen dort lassen.

Das ist einfach ein doofer Start ins Leben !! So isses ... einfach ein sch*** Gefühl, wenn man nichts möchte außer sein Baby zu halten.

Aber gut, auch das haben wir gemeistert und mittlerweile geht es ihnen gut - ich bin dankbar dafür dass ich sie habe - egal wie sie auf die Welt kamen: es sind meine Babys und ich liebe sie abgöttisch !!

Versuch einfach das nicht so persönlich auf dich zu beziehen !

Du hast doch trotzdem 2 wundervolle Kinder - keinen muß interessieren wie sie auf die Welt kamen.

Versuch dich für deine Freundinnen zu freuen - einen KS wünschen würdest du ihnen doch auch nicht, oder ?

Tausch dich hier mit uns aus wenn du noch Redebedarf hast - es gibt wirklich viele Frauen die deine Gefühle gut verstehen.

Dass sie nicht gerade in deinem Freundeskreis zu finden sind ist Zufall.

LG

Link to comment
Share on other sites

Ich kann Kikra da zustimmen, dass es wohl heutzutage breit getreten wird, in welche Richtungen auch immer und es existieren nur noch Extrema. Leider.

Ich hatte keinen Kaiserschnitt, aber glaube mir, es gibt auch genug Leute, die einen mitleidig angucken, wenn man sagt, dass man 2 natürliche Geburten hatte.

Ja, auch das gibt es. "Wieso denn keine PDA? Wie kann man so masochistisch sein und sich selber solche Schmerzen zumuten, wenn es doch heutzutage die Möglichkeit gibt, sich helfen zu lassen? Ein Kaiserschnitt ist das beste was man machen kann: Es geht schneller und ist planbarer!"

Entschuldigung, da könnte ich aber auch kot*en...

Und wenn die dann noch erfahren, dass die Kleine eine Hausgeburt war, dann wird nur noch mit "Verantwortungslos, wie kann man nur das Leben des Babies aufs Spiel setzen" und "seid ihr etwa Ökos? Hatte euch gar nicht so eingeschätzt..:" gekontert.

Glaub mir, das tut auch weh, bzw. kann ich darüber auch nur den Kopf schütteln.

Ich habe nichts gegen Kaiserschnitte, versuche aber, vor allem die Erstgebärenden ein wenig mehr auf ihr Selbstvertrauen in ihren eigenen Körper zu lenken.

Es ist nach wie vor natürlich sich zu vermehren, die Geburt gehört dazu. Heutzutage wird es leider alles sehr ins Extreme gezogen, so dass einfach nur noch Angst existiert und überhaupt keinerlei Vertrauen mehr in sich selbst und seine Kräfte.

Ich wünsche Dir, dass du mit Stolz und erhobenen Hauptes über diesen Gesprächen stehst. Denn nicht jeder hat das Glück einer normalen Geburt und ich finde nicht, dass eine Mutter in dieser Weise als minderwertig angesehen werden sollte!

Link to comment
Share on other sites

Danke für eure anteilnahme.

@lady: hatte beim ersten geburtsstillstand. missverhältniss von köpfchen und becken. hoher geradestand des köpfchens. kopfumfang 38,5 cm und 4200g 58 cm. ich bin grade mal 156cm. nach 19 stunden wehen not sectio.

bei rose wollt ich das nicht mehr.hatte angst. sie wurde dann 37 woche geholt per ks. mit 37 cm kopfumfang.siehe signatur.

Habe eigendlich auch schon damit abgeschlossen.roses geburt war sooooo schön.hab sie auch nackt auf meinem bauch bekommen (geburtsbericht: ein schönes ks erlebniss) aber jetzt kam grad alles etwas hoch.

ziehen um,haben kiga gewechselt,rose wieder aus der krippe genommen,viel arbeit in meiner arbeit usw.war etwas viel zur zeit aber danke an euch.

bin hir echt immer gerne und fühle mich hir verstanden. ks technisch.

Link to comment
Share on other sites

Danke für eure anteilnahme.

@lady: hatte beim ersten geburtsstillstand. missverhältniss von köpfchen und becken. hoher geradestand des köpfchens. kopfumfang 38,5 cm und 4200g 58 cm. ich bin grade mal 156cm. nach 19 stunden wehen not sectio.

also so ähnlich wie bei mir.

die indikation war auch Missverhältniss kopf / Becken und am ende kam noch die 3-fach um den Hals gewickelte Nabelschnur dazu.

Die maße von unseren beiden sind dann ähnlich 56cm, 4240gr, 38cm KU (nur ich bin etwas größer 1,74m :asmile:)

ich fand die geburt insgesamt auch schön (im nachhinein betrachtet) immer wenn ein Abschnitt geschafft war, habe ich diesen irgendwie auch sofort vergessen, die Wehenschmerzen bis zur pda, mit der pda hab ich erstmal gepennt wie ein stein :abiggrin:

dann die entscheidung zum KS (da fand ich dann die schmerzen vorab auch nicht mehr so dramatisch) und nach dem ks, habe ich sofort gesagt (noch im OP) das mache ich alles so nochmal - dennoch, wenn ich wählen darf, OHNE die vorangegangenen Wehenschmerzen, da die KS Schmerzen ja auch nicht ohne sind, und dann kann man sich das vorab auch ersparen :atongue:

so, jetzt gehe ich mal deinen Geburtsbericht lesen :asmile:

Link to comment
Share on other sites

Ich wurde anfangs auch immer wieder angeschaut als wäre ich zu beschränkt um Kinder auf natürlichem weg zu bekommen. Lotti wurde bei 38+0 geholt. da ging es immer darum das sie zu gross sei. Ende vom lied war das sie 49 cm, 2960g und ku 34 hatte, aber extrem unterversorgt. Der Arzt meinte dadurch das ihre Herztöne schon schlecht waren war das der beste weg.

Lilly wurde bei 35+5 per not ks geholt. ich hatte kein Fw mehr und bei der op hat sich auch noch rausgestellt das mit die alte naht bei den senkwehen gerissen ist und lilly bereits im bauchraum lag. ich hatte zwar immer wieder blutungen aber keiner wusste woher. das ctg war auch nie so berauschend. Wenn sie eingeleitet hätte wären wir heute nicht da. es ist mir sowas von pups sch**** egal was die anderen denken. ich habs geschafft 2 gesunde kinder zu bekomen. für mich das beste was mir je passieren konnte. sie sind grossartig und ich liebe sie über alles.

Link to comment
Share on other sites

es ist mir sowas von pups sch**** egal was die anderen denken. ich habs geschafft 2 gesunde kinder zu bekomen. für mich das beste was mir je passieren konnte. sie sind grossartig und ich liebe sie über alles.

Genau darauf kommt es an, das man selbst mit dem KS fertig wird und es verarbeiten kann. Und ich muss eins sagen, was die anderen von mir denken geht mir auch am Popo vorbei, die sollen sich ruhig den Mund zerreißen wahrscheinlich haben sie nichts besseres zu tun. Ich bin stolz auf mich auch wenn ich kein Kind normal zur Welt bringen kann und ich bin stolz auf meine Kinder:abiggrin:

Edited by Jara
Link to comment
Share on other sites

Genau so seh ich das mittlerweile auch wie ihr beiden !!

Mit größter Wahrscheinlichkeit wäre ich auch nicht mehr hier und meine Kinder auch nicht wenn ich vor hundert Jahren gelebt hätte.

Deshalb bin ich dankbar dass es diese Methode gibt und wir alle es gesund überstanden haben :nod:

Link to comment
Share on other sites

Stine, ich freue mich ganz besonders, dass Du es inzwischen auch so siehst!

Mir geht das Thema so auf den S*ck. Dieses Mystifizieren der vaginalen Geburt nervt unheimlich. Hätte ich gerne eine vaginale Geburt gehabt? Jap, weil ich es insbesondere danach besser gefunden hätte, schnell wieder fit zu sein. Glaube ich, dass es für das Kind besser ist? Nein, ganz im Gegenteil. Ein KS birgt viel weniger Gefahren für das Kind.

Und ich habe so üüüberhaupt keinen Bock mehr, erklären zu müssen/sollen, dass für meinen KS eine medizinische Indikation bestand (welche von den ganz überzeugten Vaginalos auch noch angezweifelt wird).

Ich habe geboren, mit viel Schweiß, Blut und Schmerzen. Mein Kind ist gesund, ich bin gesund. Mehr braucht es nicht. Und der ganze Käse mit dem "geboren um zu gebären" gehört verboten, sorry Wiwi. Dann wäre ich geboren worden, um bei der Geburt meiner Tochter zu sterben/ernstlich Schaden zu nehmen. Die Müttersterblichkeitsrate in den Ländern, in denen es keine flächendeckende medizinische Versorgung/Möglichkeit des KS in einem KH gibt, ist immer noch unfassbar hoch. Ich bin dankbar für Krankenhäuser, Kaiserschnitte und Ärzte, denen bewusst ist, dass eine Geburt auch in heutigen Zeiten mit Risiken behaftet ist und die im Zweifel für Gesundheit von Mutter und Kind einen KS machen.

So, jetzt musste ich Luft ablassen. :)

Link to comment
Share on other sites

äääh Turtle - das war ich.... mit dem geboren um zu gebären... :awink:

und völlig aus dem Zusammenhang hier gerissen - ich habe damit kein KS verurteilt, mir ist es völlig schnuppe wer meint er muss/kann nur ein Kind kriegen, wenn Ärzte es rausholen oder es im Zelt mit woodoo völlig allein bekommt, denn das ist jedermanns Ermessenssache - ich schrieb DAS wir geboren sind um zu gebären - ich schrieb nirgendwo - WIE!

DAS ist medizinisch heute möglich, ja - allersdings nicht natürlich. Und da kannst du definitiv nicht widersprechen.

Ich habe auch nicht gesagt, dass ich heute die medizinischen Möglichkeiten nicht nutzen möchte.... möchte ich sehr wohl und bin froh in einem so versorgtem Land wie D leben zu dürfen.

Einzig was ich sagte war - wir leben auf dieser Welt - und da unterscheiden wir uns weder von Tieren noch von Pflanzen - um unsere Rasse fortzupflanzen - und in den meisten Fällen geht es gut. Und dieses Urvertrauen habe ich - und ja, natürlich hätte auch ich einem Kaiserschnitt zugestimmt, wenn es denn nötig geworden wäre.

.... wärst du drauf gegangen, wäre es für dich und deine Umgebung tragisch - keine Frage.

Aber für die Menschheit an sich wäre es kein Verlust, die hätte genauso weiterbestanden. Das sind doch 2 völlig verschiedene Ebenen.

... und wenn du eine normale Geburt gehabt hättest, weiss ich nicht, ob du so schreiben würdest wie du heute schriebst - so wie meine Worte vermutlich auch anders wären bei anderer Erfahrung. Auch das, keine Frage.

ICH habe die vaginale Geburt nicht mystifiziert ... du lobst den Kaiserschnitt hoch, als wäre er ein Spaziergang. Isser nicht.

Und die Nachversorgungen bei KS Kindern - ich sprech auch gerade den neuen hype Osteopathie an - ist auch wesentlich höher als bei normal geborenen.

Lass du doch einfach die Leute zufrieden sein, die vaginal geboren haben - so wie du es für dich auch verlangst. Und schieß nicht so auf Spatzen - ist ja grusleig und unterscheidet dich dann auch nicht von den Vaginalhysterischen. Die ich auch genauso gut leiden kann wie militante Ex-Raucher :abiggrin:

Ich mag mich wie du nicht entschuldigen oder rechtfertigen, weil ich - auch mit meiner Einstellung - 2 problemlose Geburten hatte, ohne jegliche Schmerzmittel, Deos, kalte Tücher, massig Bücher, und ne Menge Kopf - oder sonstigem Drisch, was Frau heute alles scheinbar so dabei braucht. Never ever...

@Stine:

schön zu lesen, dass du damit Frieden geschlossen hast und deinen inneren Druck los bist :awink:

Wurde echt Zeit....

Edited by Bibbi
Link to comment
Share on other sites

Ich finde es einfach furchtbar, dass sich überhaupt irgendwer für seine Geburt meint rechtfertigen zu müssen.

Aber ich hasse auch den Trend, dass jede Geburt, von der berichtet wird noch viel schlimmer war, als die der Vorrednerin. Wobei ich glaube das ist irgendwie ein Trend der Zeit leider.

Jedenfalls finde ich, dass eine Geburt was natürliches ist, denn jedes Kind muss irgendwie aus dem Bauch raus und wir brauchen Kinder, weil die Menschheit ja irgendwie weiterbestehen soll (wenngleich das nicht jeder befürwortet*hust*)

Ich bin froh, dass es die Möglichkeit KS gibt, denn diese hilft einen Indviduum oder sogar zweien zu überleben.

Jedoch ist es nicht das Mittel der Wahl für mich, nicht weil ich ein Vaginalo bin, sondern weil ich finde, dass es das normalste auf der Welt ist, klappt es dann nicht, kann man immernoch den weiteren Schritt gehen.

Damit ist aber noch immer keiner mit KS ein Versager oder hat nicht richtig geboren, so ein Mumpiz*kopfschüttel*

Jedoch ist es einfach so, wenn man selber von dem Weg überzeugt ist, dann macht einem das blöde Gerede von anderen kaum was aus, es nervt maximal in dem Moment, ist dann aber auch schnell wieder vergessen.

Uns Menschen belasten Dinge immer dann, wenn man selber nicht 100% überzeugt ist oder zufrieden ist mit einer Situation.

Ich kenne das aus einem anderen Bereich, da gilt als erstes selber mit sich und der Situation wirklich ins Reine zu kommen, dann hat man Chancen alles gut werden zu lassen.

Das Wanken von dem einen Extrem ins Nächste nutzt ja nunmal wirklich garnichts, vorallem weil eine Menschen eben unterschiedlich sind, Patentrezepte gibt es einfach nicht.

Link to comment
Share on other sites

Quark, ich meinte Dich gar nicht Bibbi..... Dann schrieb Wiwi halt, dass wir geboren sind um uns zu vermehren (hier, Seite 1). Aber den Satz hört man nach einem KS halt oft. Hätte ich auf Dich Bezug nehmen wollen, dann hätte ich Dir im anderen Thread geantwortet. (?)

Und gaaaanz im Gegenteil, ein KS ist überhaupt kein Spaziergang, siehe meine Posts im anderen Thread.

Vielleicht solltest Du sehen, in was für einem Thread Du bist. Ein Thread, in dem darüber geredet wird, was man nach KS so hört. Und worüber man sich aufregen kann, wenn man den möchte.

Und klar ist ein KS nicht natürlich. Aber ich färbe mir auch die Haare, das ist nicht natürlich. Ich lasse meine Zähne nicht im Mund verrotten, nicht natürlich. Ich nehme Medizin, wenn ich krank bin, alles nicht natürlich.

Ich finde es super, wenn Frauen vaginal gebären können, wo habe ich etwas anderes gesagt? Ich bin so eine, die vaginale Geburt, Stillen, Tragetuch und Familienbett ganz klasse findet (bis auf die vaginale Geburt habe ich das alles gehabt :) )

Nur müssen sich halt Frauen, die vaginal geboren haben, nicht dafür rechtfertigen. KS-frauen doch. Und ja, manchmal nervt es. Und mich hat es genervt. Mehr nicht.

Und es nervt mich einfach tierisch, wenn ich wie hier im Thread von Frauen lese, die sich schlecht fühlen nach KS. Weil ihnen gesagt/zu verstehen gegeben wird, dass sie nicht "richtig" geboren hätten. Ich finde das traurig. Und es macht mich wütend. Deshalb DIESER Thread.

Edited by Turtle09
Link to comment
Share on other sites

Bibbi, ich wäre die Erste gewesen, die Dich bei einer problemlosen, entspannten und instinktiven Geburt anfeuert. Ich finde das ganz toll!

Wie gesagt, es geht nicht um Dich (!). Die Diskussionen hier und drüben mögen ANLASS für meine Gedanken gewesen sein.... mehr nicht.

Ich muss mir heute, 3 Jahre nach Geburt, noch anhören, dass ich nicht richtig geboren habe. "ah, so schwer war die Kröte bei Geburt? Da bist Du doch ordentlich gerissen?" "Nein, ich hatte einen KS" "Ah, ahso, dann hattest Du es ja leicht (!). Fehlt Dir da nicht etwas?". Gerne auch ein unverblümtes "Na, Du weißt ja nicht, wie das ist mit der Geburt".

So einen Mist muss man sich anhören. Oft. Und es nervt.

Link to comment
Share on other sites

glaubst du nicht, dass es jeder Gruppe so geht, die in der Suppe nicht mitschwimmen?

Weisst du wie ungläubig ich mir Blicke reinziehen durfte und immer noch darf, weil ich immer sagte, ich brauch so ein Mist wie Geburtsvorbereitungskurse nicht?

Hebamme - nach der Geburt? Wozu? Es ist MEIN Kind, ich sollte spüren und auf mein Instinkt hören und dann mach ich automatisch das Richtige mit dem Wurm... oft wurde mir Sorglosigkeit vorgeworfen, ob es mir egal wäre, wenn meinem Kind was passiert!?!? HALLO!!!!

Darum bin ich nicht vaginalhysterisch oder besonders naturbetont - nö, die Tablette ist ganz schnell mein, weil ich am Vortag zuviel HUGO genossen hab *gg

Ich weiss durchaus unsere Zeit und unseren Wohlstand heutzutage zu schätzen und zu nutzen.

Und ich kenn das auch - als vaginal Geborene - diese komischen Anwandlungen einiger Militanter - die ich in jeder Richtung einfach falsch finde - da hilft auch nicht, wenn ich betone, wie schön und auch im Grunde leicht meine Geburten waren und meine Jungs immerhin nun schon 5 und 11 sind, meine Fürsorge offenbar überleben *ggg

Wie so überall gilt - leben und leben lassen - und nur weil wir hier in einem thread sind, wo man darüber rummosern kann wie doof es ist sowas ständig zu hören - sollte man doch nicht in die gleiche Schiene fallen oder? Meinung äussern klar - aber was mich gerade stutzig machte war, du forderst Ruhe für dich - indem du andere beschießst - nein, nicht be*******t :lol:

Stine hab ich 2 mal begleitet in ihren Schwangerschaften und auch in ihren Geburten... und das sie sich selbst so "fertig" gemacht hat, tat mir immer sehr leid, denn ich mag die Trulla.

Ich hatte jedoch immer den Eindruck, sie baute sich diesen Druck selbst auf - fokussierte ihren Blick halt ständig darauf, möglichst vaginal zu gebären. IHR war es nicht möglich den KS zu akzeptieren, und nicht andere wollten ihr einreden, sie soll bloß vaginal gebären. Und habe immer aktiv, soweit hier möglich, mit unseren anderen Sommermams sie davon zu überzeugen, dass für sie im Grunde nur eins wichtig ist - dasss dieses Erlebnis alle gesund erleben.

Woher das kommt, dieses Denken? Für mich ..... zuviel gefährliches Halbwissen und die Flut an Informationen, die man heutzutage hat. Wir sind in der Lage viel zuviel in eine (meist schlechte) Richtung zu recherchieren. Statt mal wieder viel naiver an Dinge ranzugehen. Und als gegeben annehmen. Alles muss kontrolliert werden...

Ich habe heute früh in Plutos thread genau dein Zitat geschrieben.... darum dachte ich, du hast es hier aufgegriffen - dummer Zufall. :awink:

Aber gut, darüber gesprochen zu haben :) - und nein, ich weiss dass es nie um mich als Person ging... es ging um ein Zitat - per Zufall auch von mir heute benutzt.

Edited by Bibbi
Link to comment
Share on other sites

Aber ich habe Dich doch gar nicht als vaginalhysterisch bezeichnet! *auchwenndaseingroßartigesWortist*. :rofl:

Es gibt (wenige) ganz überzeugte Vaginalos, die sich vor einen stellen und sagen, dass die medizinische Indikation für einen KS BEI MIR nicht gegeben war, weil (verallgemeinernd) bei "geschätzten" (und das weißt Du woher?) XY Prozent der Kaiserschnitte heute kein Kaiserschnitt hätte gemacht werden müssen..... Blubb blubb blubb.... als wäre die Person dabei gewesen.....

Und Stine ist genau so ein Fall, der mich so wütend gemacht hat. Woher kommt denn so ein immenser innerer Druck? Wenn man nicht von außen gespiegelt bekäme, dass man ein Kind "richtig" zur Welt bringen soll, dann wären weder im Vorfeld Druck, noch im Nachhinein Wut über sich selbst und Enttäuschung bei den Frauen da. Ich war nach meinem KS so dankbar und fröhlich (weil alles gut gegangen ist und mein Baby gesund bei mir war). Aber mit den Jahren hört man den ganzen Käse so oft... als käme es darauf an. Pfff....

Und jupp, das geht sicher allen so, die sich nicht in der Norm bewegen. Für alles gibt es eine Norm, es ist zum k.otzen ("die verd.ammte Glasdusche!"). Ich sollte mich mehr davon frei machen. In manchen Dingen gelingt mir das besser, je älter ich werde. In manchen halt nicht. *möp*

Edited by Turtle09
Link to comment
Share on other sites

deinen letzten Satz find ich am besten.... :awink: - und psst, ich hab mich von dir auch nie so angesprochen gefühlt, denn es passt nicht zu mir, s.u. *gg

und im Grunde kann Stine und anderen Betroffenen nur eins helfen: ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl und die Überzeugung FÜR SICH und seinem direktem Umfeld, inkl. aller Beteiligten, das Beste getan zu haben.

Zieht euch diesen Schuh nicht an - er passt schlichtweg nicht. Angucken, für unpassend befinden und wegschmeissen - mehr Aufmerksamkeit sollten vaginalhysterische (ich werd es zum adebaWort des Monats vorschlagen *gg) nicht kriegen.... Militantgeschnittene allerdings auch nicht :lol:

sprach eine glücklich Spontangebärende in einem KS-Forum .... Grenzen können sich auch vermischen :awink:

Link to comment
Share on other sites

Ich habe ein Kind vaginal und eins per KS bekommen.

Ich hatte mit dem KS so meine Probleme, aber inzwischen denke ich selber immer nur noch das, was ich vor 3 Jahren absolut nicht hätte hören wollen..

Am Ende zählt nur, dass meine Jungs und auch ich selbst gesund und munter sind!

Warum wird der KS heute aber nur so negativ gesehen? Liegt es an den Wunschkaiserschnitten, die auf allgemein wenig Gegenliebe stoßen?

Wird man da dann vielleicht mit in diese Schublade gesteckt? :noidea:

Oder liegt es auch an den Krankenhäusern, die schnell mit einem KS dabei sind, weil die einfach mehr Kohle bringen?

Keine Ahnung, aber es liegt ganz sicher an den Medien die völlig verzerrte Bilder von der Geburt als solches (egal auf welchem Wege sie stattfindet) zeichnen.

Link to comment
Share on other sites

was ich viel wichtiger finde, ist, warum ich disskutiere ob jemand ein vaginalo oder sectionaler ist? warum läßt sich jemand die brüste vergrößern? weil es möglich ist und weil er es kann.

eine mutter hat sich auf station mal offen geäußert: ich möchte unten rum nicht auslatschen ;) und stillen möchte ich nicht, weil meine brüste gerade für x1000 € operiert wurden ;) das fand ich cool - du hättest mal die hebammen hören sollen ;)

ich habe im übrigen bei philipp auf meinen mütterlichen instikt gehört. denn es wäre zu 100% ein notkaiserschnitt geworden oder noch etwas schlimmeres passiert. philipp hatte die nabelschnur um die schulter und hals - hat keiner vorher gewußt. er rutschte immer ins becken und wieder zurück.

ich hatte wie bibbi keinen vorbereitungskurs und auch keine nachsorge hebamme - die hebamme aus meiner fa praxis sagte die passenden worte: was soll ich ihnen denn noch erzählen? rufen sie mich an wenn sie eine frage haben. zum abstillen habe ich sie angerufenn, bekam 2 tabletten und innerhalb von 4 tagen war ich damit durch.

Link to comment
Share on other sites

Ich habe meine Tochter per KS geboren, per Wunsch KS (zu große Angst vor normaler Geburt), der aber so oder so einer geworden wäre (Sternenguckerin) und - haltet euch fest - ich habe nicht gestillt.

In meinem Freundeskreis gibt es überhaupt kein Problem damit, aber es gibt immer wieder Leute, vor denen ich mich rechtfertigen muss, warum ich nicht normal gebären wollte und auch nicht will, falls Nr 2 kommen würde. Vom Stillen mal ganz abgesehen (Ich wollte nicht, Kind wollte nicht, Thema erledigt).

Generell rechtfertige ich mich nicht, ich steh dazu, würde mir auch nie einfallen, jemand anderen für seine Geburt zu kritisieren, ich denke, das sollte jede Frau für sich entscheiden und damit basta.

Und wenn mir mein Gegenüber recht auf die Nerven geht, stell ich es meistens in den Raum, dass ich Wunsch KS hatte und nicht gestillt habe, da herrscht dann erst mal schweigen...

Not KS sind wieder ein anderes Thema, denke ich. Ich habe viele Freundinnen, bei denen es so geendet hat, manche hadern damit, andere nicht, aber auch hier bekomme ich nichts zu hören und würde auch nie kritisieren, dass sie mit dem KS ein Problem haben.

Für mich ist es einfach so, dass jede Frau ihr Kind auf die Welt gebracht hat, das WIE ist doch eigentlich nicht so wichtig, Hauptsache gesund!

Link to comment
Share on other sites

Ich hatte auch nie einen GVK besucht für was denn? Und ich habe beiden Kindern nie gestillt. Bin ich ne schlechtere Mutter? Ich glaub nicht. Das einzige was mir nicht gefällt ist der Threadname das ist so schrecklich negativ :aredface:

Link to comment
Share on other sites

Quark, ich meinte Dich gar nicht Bibbi..... Dann schrieb Wiwi halt, dass wir geboren sind um uns zu vermehren (hier, Seite 1).

Genau, Turtle, du sagst es, geboren um uns zu vermehren. ABER wie das Gebären von statten geht oder besser noch gehen sollte, dazu nehme ich doch gar nicht eine wertende Position ein?!?

Ich habe doch lediglich geschrieben, dass es heutzutage ein Problem damit gibt, wie die Geburt, ob nun per KS oder vaginal, hochgebauscht wird. Oder eben als Problem dargestellt wird, weshalb so viele Frauen mit Ängsten hinein gehen.

Und vor allem habe ich nie gesagt, dass es einen KS nicht geben darf, bzw. medizinische Indikationen nicht vorkommen oder dass eine Geburt, welcher Art auch immer, kein Risiko mehr mit sich trägt.

Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, wieso man sich für einen KS rechtfertigen muss, denn ich selber kenne solche Gespräche nicht. Wie ich mit meinem Post hier ausdrücken wollte, kenne ich es nur anders herum. Ich würde darum aber niemals eine Frau verurteilen, die sich bewusst oder eben aus medizinischer Indikation gegen eine vaginale Geburt entschieden hat.

Und vor allem solche Kommentare, wie ihr hier sie wohl z.T. zu hören bekommt, finde ich einfach nur unreif und zeugen nicht wirklich von Respekt für seinen Mitmenschen und Niveau.

Aber man darf es auch als vaginal Gebärende nicht verstehen können, wieso sich jemand für einen Wunsch-KS entscheidet, genau so, wie eine solche Frau es nicht verstehen könnte eine vaginale Entbindung gut zu heißen. So ist das eben in vielen Situationen im Leben, dass man anderer Leute Entscheidung nicht immer nachvollziehen kann.

Leider endet das dann aber oftmals in sinnlosen Beschuldigungen oder (Vor)Verurteilungen.

Also ich möchte mich hier echt ausdrücklich von einer "Vaginalo" oder wie auch immer du es nennst, distanzieren, denn so wie du es beschrieben hast, so bin ich ganz sicher nicht. ;) Vielleicht kommt es nur leider hier so rüber...

Edited by Wiwi84
Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

 Share

  • Recently Browsing   0 members

    • No registered users viewing this page.
  • Similar Content

    • By ~Keks~
      Meine 4jährige Maus ist heut beim Klettern gegen die Kletterstange geknallt mit der Scheide.
      Ich selbst hab es nicht gesehen, Micha stand dabei, ich war am anderen Ende des Spielplatzes mit der Kleinen.
      Sie hat natürlich sehr geweint, nicht lang aber erstmal tat es natürlich weh. Anschließend gerutscht, normal gespielt und sogar vor dem Nachhausegehen noch mit dem Laufrad eine große Runde gefahren.
      Daheim dann ganz wenig Blut im Slip entdeckt, war natürlich erstmal das Geschrei groß (Kind sieht Blut, ist ja ganz schlimm).
      Also erstmal ohne Slip sitzen lassen, anschließend dann duschen (Baden ließen wir ausfallen, war mir unsicher). Das ging auch alles supi, bis sie pipi musste, hat wohl sehr gebrannt.
      Hab mir das mal genau angeschaut, also eingerissen ist nichts, nur über den Schamlippen ein ganz winzig kleiner Kratzer und die Schamlippen selbst etwas gerötet (ich schätze mal das war vom zusätzlichen Laufrad fahren?).
      Hab jetzt Wund- und Heilsalbe äußerlich auf die Schamlippen getan. So hat sie keine Schmerzen, eben nur beim urinieren.
      Sollte ich morgen mit ihr zum Doc deswegen? Was meint ihr?

      LG
      Keks
    • By Dismina
      huhu maedels,
      langsam bekomm ich panik war bei 33+1 beim us und da sagte man mir das meine kleine schon 2700g wiegt heute war ich wieder beim us 35+5 und da wurde sie auf 3300g wie soll denn dann das geburtsgewicht aussehen??? Mir war klar das wir kein winziges baby bekommen, denn mein mann und ich waren sellber beide 4700g bei der geburt (aber ich war auch übertragen) und wir sind auch beide nicht klein ich bin 175cm und mein mann 182cm.
      hab echt panik das sie die 5kg erreicht. Wisst ihr ab wann ein ks empfolen wird? Wenn ihr vergelichwerte habt wuerd ich mich freuen.
    • By Katz
      Die Geburt ist zwar schon etwas her, aber ich will euch doch noch dran teilhaben lassen.
      Marla hat es bis zuletzt spannend gemacht und sich immer wieder aus SL in BEL gedreht und umgekehrt. Eine Woche vor Blasensprung war ich bei meiner FÄ und da lag sie in BEL, 2 Tage vor Blasensprung war ich zur Kontrolle im KH und da lag sie in SL. Als ich dann den Blasensprung hatte, dachte ich mir Super, jetzt liegt sie doch richtig, die Rechnung hatte ich aber ohne Marla gemacht. 
      Am 8.7. hat es schon immer so komisch gezogen und ich hatte ein komisches Gefühl. Mein Mann wäre am 9.7. in der Früh zu einer Tagung gefahren und hätte da auch übernachtet. Hab am 8.7. dann noch zu ihm gesagt, ob er da wirklich hinfahren will und er solle doch wenigstens über Nacht heim kommen, weil ich nicht wusste wohin ich Sophie bringen soll, wenn es in der Nacht losgeht. Er meinte noch so, er könne nicht von der Tagung daheim bleiben, weil es evtl. losgehen könnte, ich bin ja erst in der 37. Woche und er kann schlecht zu seinem Chef sagen, dass er daheim bleibt, weil seine Frau Angst hat. Wenigstens wollte er aber über Nacht heim kommen. 
      Am 9.7. bin ich dann gegen 3 Uhr auf die Toilette gegangen und hab mich danach wieder ins Bett gelegt und bin eingeschlafen
      um 3:30 bin ich aufgewacht und habe festgestellt, dass alles nass ist. Mein erster Gedanke war dann so: Hä, wie geht das denn, ich war doch grad erst auf der Toilette?! Bis ich dann erstmal auf die Idee gekommen bin, dass das wohl die Fruchtblase war. Bin dann nochmal aufgestanden um mich zu vergewissern. Dann hab ich Männe geweckt und seine Antwort war, er schläft erstmal noch ne Stunde, bei Sophie hat es auch ewig gedauert. Jetzt hab ich erstmal überlegt ob wir gleich ins KH sollen, oder noch warten können, da ich noch keine Wehen hatte. Nachdem ich bissl im Internet recherchiert habe, hab ich einfach im Kreißsaal angerufen und nachgefragt. Die Hebamme meinte, wir sollen uns schon auf den Weg machen, müssen uns aber nicht unbedingt beeilen. Hab mich dann noch gemütlich geduscht und wir haben gefrühstückt. Musste dann noch meine Mama anrufen, dass sie kommen muss, sie wohnt ja fast 300 km entfernt und kam mit dem Zug. Männe hat dann Sophie geweckt und als sie gefrühstückt hatte sind wir alle 3 ins KH gefahren. 
      Um 6:30 sind wir im Kreißsaal angekommen und ich wurde erstmal ans CTG gehängt. Hatte aber nur unregelmäßige Wehen. 
      Um 8 Uhr war ich bei der Ärztin. Beim US hat sie festgestellt, dass Marla sich wieder in BEL gedreht hat und meinte zu mir, dass ich ja sicherlich einen Kaiserschnitt haben möchte. Woraufhin ich ihr gesagt habe, dass ich mit Sicherheit keinen KS möchte, wenn es nicht sein muss und ich eigentlich sogar auf eine ambulante Entbindung hoffe. Muttermund war bei 3 cm und sie war mit der spontanen Entbindung einverstanden, hat mich aber trotzdem aufgeklärt, dass es vorallem wegen Marla trotzdem zu KS kommen könnte. Um die Wehen zu steigern, hat sie vorgeschlagen, ich soll Quarz-Globulis nehmen und sollte sich bis zum Nachmittag nichts tun, würden sie einleiten. Wegen dem Blasensprung sollte ich Antibiotika-Infusionen bekommen. Das hab ich dann von der Hebamme bekommen und wir sind auf Station zum Frühstücken gegangen. Die Quarz-Globulis hab ich alle 3 Minuten genommen und gehofft, sie helfen. Meine Hebamme hab ich dann auch angerufen damit sie bescheid weiß, wenn es mit der ambulanten Entbindung klappt. Sie hat dann gesagt, sie sollen anstatt Einleitung erstmal nen Einlauf versuchen. 
      Nach dem Mittagessen gegen 12:15 sind wir dann wieder in den Kreißsaal zum CTG. Da hatte ich dann alle 10-15 Minuten Wehen, die ich auch gespürt habe. Männe und Sophie haben dann in der Zwischenzeit die Oma vom Bahnhof geholt und die kam dann auch erstmal mit in den Kreißsaal. Ca. ne Stunde später sind wir wieder auf Station gegangen und Männe hat die Oma und Sophie heim gefahren. 
      Um 15:30 sollte ich mich wieder zum CTG melden und ich konnte da erstmals ein stärkeres Ziehen vermelden, hab dann nochmal Antibiotika bekommen und bin zurück auf Station zum Abendessen. 
      Ab 17:30 sind die Wehen stärker geworden und als Männe wieder da war, sind wir wieder zurück in den Kreißsaal, wo ich gegen 18:15 wieder ans CTG angeschlossen wurde. 
      Gegen 18:50 sind die Wehen schmerzhafter geworden, der Mumu war aber trotzdem erst bei 3 cm. Ich hatte die ganze Zeit überlegt ob PDA ja oder nein und hab die Hebamme drauf angesprochen. Diese hat mir aber erstmal ein anderes Schmerzmittel empfohlen, weil durch die PDA die Wehen oft nachlassen und man dann zusätzlich einen Wehentropf braucht. 
      Um 19 Uhr haben die Hebammen gewechselt und die jetzige hat mir erzählt, sie habe selbst ihr Kind in BEL geboren, was natürlich Super war. Sie hat mir dann gleich das Schmerzmittel gespritzt und ich bin mir von dem Zeug vorgekommen, als hätte ich ne Flasche Schnaps getrunken, musste dann auch spucken. Irgendwie bin ich auch die ganze Zeit das Gefühl nicht los geworden, dass ich eine PDA brauchen würde. Nicht wegen der Schmerzen, sondern weil ich wirklich das Gefühl hatte, es wird was passieren. Die lag dann gegen 20:30 und ich hab auch gleich nochmal Antibiotika bekommen. 
      Ne Stunde später haben sie mir dann den Wehentropf angehängt, weil die Wehen nachgelassen haben und ne halbe Stunde später haben sie den Tropf nochmal erhöht. Mumu war da bei 9 cm.
      Daraufhin ist der Druck stärker geworden. ich war durch die PDA aber ziemlich entspannt. 
      Um 23:10 durfte ich dann mit schieben. Kurz drauf sind der Oberarzt und die Ärztin gekommen und
      um 23:27 hat Jakob das Licht der Welt erblickt. Ich durfte ihn kurz begrüßen und dann haben ihn die Kinderärzte untersucht. Danach durften wir kuscheln, bis es mit Marla weiter ging. Die hat sich erstmal Zeit gelassen und wir hatten schon Angst, dass sie erst nach 24 Uhr geboren wird, die Hebamme hat dann aber immer gesagt, das schaffen wir noch vorher.
      um 23:40 ging es dann weiter und ich sollte wieder mit schieben. Ging auch recht flott und alles außer Marla´s Kopf war da, der Oberarzt hat auch fleißig mit gezogen und gemacht. Dann war allerdings die Wehe vorbei und der Kopf steckte da noch drin. Ich dachte mir dann, dass das jetzt nicht deren Ernst ist, dass der da jetzt bis zur nächsten Wehe bleibt. Der Oberarzt hat dann wohl meine Gedanken gelesen und gesagt ich soll nochmal schieben.
      Und schon war sie da um 23:45. Der Arzt hat sie mir dann auf den Bauch gelegt und Männe und ich haben einen ziemlichen Schreck bekommen, weil sie einfach nur da lag und sich weder bewegt noch geschrien hat. Die Hebamme hat dann versucht uns zu beruhigen und gesagt, bei ihrem Sohn war das auch so, ist ganz normal bei Geburt aus BEL. Dann haben die Kinderärzte sie mitgenommen und wir haben nur irgendwelche Geräte quietschen gehört. Nach einigen Minuten die uns endlos vorgekommen sind, durften wir sie endlich auch im Arm halten. 
      Um 23:55 folgt dann die Nachgeburt und nach kurzer Inspektion, haben die Hebamme und die Ärzte festgestellt, dass sie leider nicht vollständig ist. Da hat sich dann rausgestellt, dass mein Gefühl was die PDA betrifft mich nicht getäuscht hat, weil ich ausgeschabt werden musste und sie einfach nur die PDA hochspritzen konnten, was mir die Vollnarkose erspart hat. 
      Gegen 2 Uhr haben sie uns dann auf Station gebracht, wo die Zwillis angezogen wurden und mein Mann dann nach Hause fahren konnte. 
      Es war eine sehr schöne Geburt und auch angenehmer als die von Sophie. Wir waren im selben Kreißsaal und ich hatte auch das gleiche Zimmer wie bei Sophie und wir hatten im Kreißsaal Besuch von einer Maus. Die Hebammen und die Ärztin haben uns ganz schön blöd angeschaut, als wir geklingelt haben und gesagt haben, da war eine Maus. Die dachten im ersten Moment wir spinnen.
      Mit der ambulanten Geburt hat es nicht geklappt, weil die beiden ins Wärmebettchen mussten. Hab uns am 11.7. Aber selbst entlassen. 
    • By Kate144
      Soo.. Bevor nun noch mehr Zeit vergeht und vielleicht das ein oder andere in Vergessenheit gerät, möchte ich doch die Geburt der kleinen Schildkröte noch niederschreiben. 
      Alles fing eigentlich bereits am 25.2 an, da ich an dem tag morgens irgendwie beunruhigt war, da ich den kleinen Mann seit dem Abend davor deutlich weniger bzw. eigentlich gar nicht gespürt habe. Alle Versuche, ihn irgendwie zu locken sich mal ein bisschen im Bauch zu bewegen, scheiterten, und ich wurde immer unruhiger. Ein Anruf bei meinem Frauenarzt ergab dann, dass ich dort lieber nicht vorbei fahren sollte, sondern so kurz vor Entbindungstermin (es war aber ja noch über eine Woche..) lieber direkt in die Klinik fahren sollte, damit ich, falls wirklich etwas nicht in Ordnung sein sollte, keine kostbare Zeit verlieren würde. Das beunruhigte mich nun doch ziemlich. Außerdem hatte ich immer wieder so ein komisches Ziehen im Bauch, was aber wieder wegging. Waren das Wehen? Ich war unsicher und beunruhigt , und zum Glück begleitete meine Mutter mich in die Klinik. Dort stellte sich dann heraus, das mit dem kleinen Spatz alles in Ordnung war. Er wurde nochmal ordentlich gemessen und geschallt und auf 3100 Gramm und 52 Zentimeter geschätzt, was mich wunderte, da mein Arzt immer gesagt hatte, die kleine Schildkröte wäre eher ein zartes Baby.. Den Muttermund untersuchte die Ärztin leider nicht, obwohl auf dem CTG eindeutig wehen zu sehen war (juhu, ich freute mich erstmal total, denn nun wusste ich, dass dieses komische Ziehen im Bauch Wehen waren). Beruhigt und glücklich fuhren wir also wieder nach Hause. Es tat sich irgendwas, das war gut. Dieses Ziehen im Bauch wurde daraufhin den ganzen Tag über mal schmerzhafter und unangenehmer und dann verschwand es wieder. Die Abstände waren allerdings total unregelmäßig sodass mir klar war, dass ist nichts, wovon ein Baby kommt. 
      Gegen Abend hin wurden sie dann mal regelmäßiger und die Wehen auch schmerzhafter, ich musste ziemlich atmen. Die Abstände waren aber immer noch bei alle 7-8 Minuten, also nichts zum losfahren und noch nichts ernst zu nehmendes, zumal mir die Ärztin in der Klinik ja auch gesagt hatte, das seien lediglich Senkwehen. Ein bisschen unsicher geworden ging ich dann mal eine halbe Stunde unter die Dusche, um zu testen, ob die Wehen intensiver wurden. Da tat sich allerdings nichts, verschwinden taten sie aber auch nicht und ich war wieder etwas unsicher. Gegen Mitternacht gingen wir dann schlafen und die Abstände wurden da auch wieder größer und betrugen nur noch alle 30-45 Minuten. Dennoch wurde ich jedes Mal wach und war am nächsten Morgen wirklich extrem müde und fertig. Meinen Freund schickte ich trotzdem zur Arbeit und bestand dann darauf, am selben Tag noch bei meinem Frauenarzt aufzuschlagen, da ich einfach wissen wollte, ob sich nicht doch was am Muttermund getan hatte.
      Dieser war zwar nicht begeistert, als ich an einem Freitagmorgen anrief und sagte, ich möchte bitte unbedingt noch vor dem Wochenende vorbei kommen, aber weil ich dort schon ewig Patientin bin  (und eben schwanger ) willigte die Sprechstundenhilfe letztendlich ein und sagte mir mit etwas Wartezeit könnte ich vorbei kommen. Auch zu diesem Termin begleitete mich netterweise wieder meine Mama, die nun auch schon ein bisschen aufgeregt war Mein Freund war noch seelenruhig arbeiten und meinte, er würde erst Feierabend machen, wenn es wirklich losginge
      Beim Arzt wurde also erstmal wieder CTG geschrieben und auch hier waren wieder deutlich Wehen zu erkennen, die ich auch wieder spürte. Danach dann die Untersuchung, mein Arzt war, wie immer, sehr gründlich und schallte ausgiebig und taste dann auch den Muttermund ab. Und siehe da: Gebärmutterhals komplett verstrichen, Muttermund einen Zentimeter geöffnet. Ich war total glücklich und verließ mit einem mega fetten Strahlen im Gesicht mit meiner Mama die Praxis. Vorher ließ ich mir aber noch einen neuen Termin in einer Woche geben, auch wenn mein Arzt meinte "Ich wünsche ihnen schonmal alles Gute, ich bin sicher, dass wird noch was am Wochenende und sie brauchen den Termin nächste Woche nicht mehr". Total zufrieden dass die doofe Nacht nicht umsonst gewesen war, verließen wir also die Praxis und fuhren noch schnell zu meiner Hebammenpraxis, wo ich mich nochmal Akupunktieren ließ. Die Hebamme, die das machte, war allerdings nicht so zuversichtlich und bremste meine Euphorie. "Das dauert noch, du trägst noch, so wie dein Bauch aussieht wird sich das noch hinziehen, und vor Termin bei Erstgebärenden zu entbinden ist ohnehin total selten.." war ihre Aussage. Das versetzte mir dann doch einen kleinen Dämpfer, die Frau hatte schließlich Erfahrung, und ich hatte bis gestern ja nicht mal eindeutig gewusst was Wehen überhaupt waren Allerdings war ich mir sicher, diesen Zustand und noch weitere schlaflose Nächte so nicht lange aushalten zu können. Ich sprach also mit meiner Hebamme, die dann auch noch in die Praxis kam, und sie empfahl mir, hochdosiert Magnesium oder Buschpan zu nehmen, falls es nun so uneffektiv weiter gehen würde. Daraufhin war ich also etwas gebremst und ging mit meiner Mama erstmal eine Runde über den Markt, der praktischerweise direkt um die Ecke war. 
      Wieder zu Hause angekommen war es dann bereits Mittag und ich ziemlich erschöpft. Kein Wunder, wir hatten viel erledigt an dem Vormittag und ich hatte die Nacht zuvor kaum Schlaf bekommen. Also machten wir uns meine Lieblingsserie auf DVD an und ich schaffte es, eine knappe Stunde Wehunfrei auf dem Sofa zu schlafen. Um halb zwei wollte mein Freund dann Feierabend machen, solange wollte meine Mama bei mir bleiben. Nachdem ich geschlafen hatte war ich aber auch überzeugt, dass wird doch nichts mehr , denn die Abstände schienen größer zu werden. Mein Freund kam also und wir verbrachten den späten Mittag mehr oder weniger gammlig und mit zwar Wehen aber total unregelmäßigen Abständen auf dem Sofa. Gegen 16 Uhr schickte ich meinen Freund dann in die Apotheke, damit er mir Magnesium und Buschpan besorgen konnte, denn ich war überzeugt, das wird nichts mehr und wollte endlich meine Ruhe haben.
      Er war keine 3 Minuten weg, da kam eine ziemlich heftige Wehe die sich nur durch veratmen und rumlaufen in den Griff kriegen ließ. Ich lief also durch unser Schlafzimmer, als mir auf einmal ziemlich viel warme Flüssigkeit in die Hose lief. Und auch wenn ich vorher unsicher war, was Wehen sind, dass das ein Blasensprung war, dessen war ich mir sofort sicher. Ich rief also meinen Freund an, er sollte sofort zurück kommen, das hätte sich erledigt Er war dann auch sofort zurück und verbreitete direkt ein bisschen Hektik und wollte auf der Stelle in die Klinik fahren. Ich wollte das nicht sondern verbrachte erstmal einige Zeit auf der Toilette Mein Freund packte in der Zeit hektisch die restlichen Sachen in den Koffer. Ich rief dann erstmal in der Klinik an und fragte, ob wir sofort kommen müssten. Die Hebamme dort meinte wir könnten uns Zeit lassen, beim ersten Kind wäre das ja meistens eine längere Geschichte und ich wusste von meinem Arztbesuch morgens, dass unser kleiner Spatz gut mit dem Kopf fest im Becken lag und deshalb kein größeres Risiko bestand. Also hüpfte ich erst noch eine Runde auf meinem Ball hier rum, guckte meine Serie zu Ende und veratmete die Wehen, die nun doch deutlich regelmäßiger kamen. Etwa eine gute Stunde später gab ich dem Drängen meines Freundes dann nach und wir fuhren in die Klinik, sodass wir gegen halb sechs im Krankenhaus waren.
      Dort angekommen waren alle Hebammen total entspannt und haben erstmal in aller Ruhe 45 Minuten lang CTG geschrieben. Da waren auch schon (wie ich fand) ganz ordentlich Wehen drauf, aber es war noch auszuhalten, obwohl ich gut am veratmen war.. Nebenan lag eine Frau mit ihrem Mann, die unsere Euphorie ordentlich dämpfte indem sie uns sagte: Ich dachte auch, es ginge nun schnell, aber sie wäre schon seit 3 Tagen hier Das hat mich doch etwas schockiert, wollte ich doch schnellstmöglich eigentlich dann auch wieder nach Hause.. Die Vorstellung, dass das nun noch tagelang so weiter ging fand ich beängstigend. Zumal die Hebamme mir wenig freundlich direkt mitteilte, dass ich ja einen Blasensprung gehabt habe, und deshalb in 12 Stunden Antibiotikum kriegen würde, woraufhin ich ihr mitteilte, dass ich die Wehen in der Intensität aber ohne Schmerzmittel keine 12 Stunden aushalten würde.. Dann fragte ich sie, weil das noch immer meine größte Angst war, ob es sein könnte, dass mir irgendwann übel werden würde und ich mich vielleicht übergeben müsste, woraufhin sie wenig hilfreich (und ohne zu fragen ob mir überhaupt schlecht war!) gesagt hat, dass dies häufiger vorkommen würde und mir wenig ermunternd eine Brechschüssel hingestellt. Die durfte mein Freund direkt erstmal wieder wegstellen und ich war völlig empört  Außerdem war ich langsam sauer, dass niemand den Muttermund untersucht hatte und ich deshalb gar nicht genau wusste, was eigentlich los war. Nach dem CTG war es also mittlerweile halb sieben rum und wir wurden in den Flur oder nach draußen geschickt um spazieren zu gehen. Ich fühlte mich aber extrem unwohl sodass wir uns ausser auf dem Flur vor dem Kreisssaal nicht weit entfernt haben. Ich hatte da inzwischen im Abstand von 3 Minuten Wehen, die auch so heftig waren, dass ich mittlerweile ziemlich laut am Stöhnen war, und das alles auf dem Flur Meine Tasche und alles was ich mir so schön eingepackt hatte um mich bei den Wehen zu entspannen befanden sich nach wie vor im Auto und wir standen hilflos auf dem Flur rum. Das ging dann eine halbe Stunde so und gegen sieben war der Zeitpunkt erreicht, wo ich wirklich frustriert war und zu meinem Freund gesagt habe,okay, mir reichts, ich will nach Hause, da kann ich mich wenigstens zwischendurch mal irgendwo hinlegen.. Aber das ging ja nun nicht mehr. Um viertel nach sieben läuteten wir dann wieder am Kreißsaal weil die Wehen mittlerweile über eine Minute dauerten und ich wirklich Schmerzen hatte. Dort angekommen wollte ich ein Schmerzmittel haben, mir hatte vorher jemand was von einem Zäpfchen erzählt, das erschien mir am Magenfreundlichsten, da meine größte Angst immer noch vorm Übergeben war Die Hebamme meinte allerdings erstmal würden sie wieder CTG schreiben, dann würden wir weiter sehen. Also wurde ich wieder über 30 Minuten ans CTG gelegt und fand das wirklich furchtbar. Im Liegen waren die Schmerzen noch intensiver und gegen viertel vor acht war es so heftig, dass wir mehrmals nach den Hebammen klingelten und ich nun vehementer nach einem Schmerzmittel verlangte. Zum Glück waren wir alleine im CTG Raum, denn ich war mittlerweile ziemlich laut am Stöhnen und fluchen bei den Wehen. Als dann endlich jemand kam hieß es, es sei gerade Schichtwechsel und wir sollten uns noch kurz gedulden. Dieses kurz kam mir wie eine Ewigkeit vor.. Endlich kam dann jemand, machte das CTG ab und meinte die Ärztin würde mich gleich mal untersuchen. Das war ungefähr um kurz nach acht. Die Ärztin untersuchte dann endlich, endlich mal den Muttermund und teilte mir dann mit, das er bereits bei 8 Zentimetern wäre und es nun höchste Zeit wäre, in den Kreißsaal zu gehen. Wo denn mein Koffer wäre. Haha, der war im Auto, weil uns ja vorher niemand so richtig ernst genommen hatte.. War also nichts mehr mit schön in die Wanne oder ins Seil hängen oder ähnliches, womit sie vorher groß Werbung gemacht hatten^^ Mein Freund wurde also flott und ging zum Auto die Tasche holen. Ich war derweil eine Zeit lang alleine im Kreißsaal, da die Hebamme mich dort ablieferte und meinte, sie käme gleich wieder. Nach einer gefühlten Ewigkeit bekam ich dann um halb neun auch endlich mal einen Schmerztropf, wo ich immer noch Angst hatte, mir würde davon übel werden können. rückblickend muss ich aber glücklicherweise sagen, mir war zu keinem, wirklich absolut keinem Zeitpunkt der Geburt übel. Ich war so mit anderen Dingen beschäftigt dass das irgendwie nicht drin war Als mein Freund dann wieder da war , war es bereits 20.40. Er packte noch schnell meine CD aus weil ich unbedingt mein Hörbuch hören wollte, da war ich nun auch stur. Der tolle Schmerztropf hatte ich das Gefühl brachte überhaupt gar nichts, die Hebamme war auch mal wieder weg und ich lief im Kreißsaal rum und hatte irgendwie so ein komisches Gefühl bei der nächsten Wehe, das ich meinem Freund sagte, er solle mal lieber klingeln ich hätte das Gefühl das wären nun schon Presswehen. Da wurde die Hebamme dann auch ziemlich fix, klingelte nach der Ärztin und ich hörte wie sie ihr sagte, sie solle in unseren Kreißsaal kommen, das Baby käme nun. da dachte ich nur, hoppla, das ging nun aber fix. Dann fragte ich nochmal schnell nach einer PDA,obwohl mir irgendwie auch klar war, dass das nun zu spät war
      Vorher hatte ich der Hebamme auch gesagt, ich möchte bitte nicht in diesem doofen Gebärbett liegen, das fände ich doof, gegen die Schwerkraft zu arbeiten. Das wurde letztendlich auch völlig ignoriert weil es natürlich für die Ärztin und die Hebamme praktischer war.. Beim Pressen hatte ich jedenfalls ein bisschen Probleme mit der Atmung, sodass mir letztendlich noch ein leichtes Wehenförderndes Mittel gespritzt wurde. Irgendwann wurde ich dann gefragt, ob ich en Kopf schonmal fühlen möchte (was ich vehement verneint habe ) und mein Freund sagte dann, er hätte schon ganz viele Haare gesehen, was ich auch irgendwie merkwürdig fand. Jedenfalls ging es dann irgendwie nicht richtig vorwärts und tat ziemlich weh, sodass die Ärztin fragte, ob ich mit einem Dammschnitt einverstanden sei. In dem moment war ich mit allem einverstanden und habe zugestimmt. eine Wehe später war unser kleiner Spatz dann schon um 21.17 Uhr auf der Welt und hat sich sofort lautstark beschwert über diesen rasanten Auszug. Die stunden danach waren dann irgendwie ein bisschen wie in Zeitlupe. Schmerzen hatte ich im Kreißsaal wirklich keine mehr, bis auf den Moment (drei !! Stunden später!) als ich endlich genäht wurde. Das nähen fand ich furchtbar, es tat nochmal höllisch weh, sodass mein Freund und Ben rausgeschickt wurden... die Ärztin fand das Nähen allerdings wohl auch unangenehm, denn sie meckerte rum, dass sie selten jemanden gesehen hätte, der kurz nach einer Entbindung schon wieder so "eng" wäre und sie würde sich ernsthaft fragen, wie ich da eben ein Kind rausgepresst hätte. Na danke auch
      Gegen 1 Uhr nachts kamen wir dann endlich mal auf die Station und eine Stunde später musste mein Freund dann auch gehen, weil wir (natürlich..) kein Familienzimmer und auch kein Einzelzimmer kriegen konnten.. 
    • By Adeba.de Redaktion
      Also mach mit und berichte über Dein Geburtserlebnis!
      Derzeit sind über 500 verschieden Geburtsberichte im Forumbereich z.B.:
      > Klinikgeburten
      > Saugglocken- und Zangengeburten
      > Kaiserschnitt
      > Wassergeburten
      > Hausgeburten
      > Geburtshaus
      > Frühgeburten
      > Mehrlingsgeburten
  • Seit 1997 helfen wir den Müttern,

    ❤️ Hallo ❤️

    Es scheint, dass Dir unser Forum gefällt, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren, falls Du es willst. Dadurch verpasst du nichts mehr. Du wirst merken, dass die Diskussionen hier viel tiefer gehen und Du längere Beiträge zu einem Thema lesen kannst. Diese Themen verschwinden auch nicht und DU entscheidest, was Du lesen willst und kein Algorithmus.

    Wenn Du schon ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben und echte Freundinnen zu finden.

    Wir haben zwei Änderungen im Forum eingefügt:

    Da wir nun seit 1997 online sind, haben wir euer Passwort zurückgesetzt,
    damit Ihr ein ein mal ein Besseres benutzt :-).

    Außerdem haben wir die Anmeldung auf geändert: Ihr könnt Euch nur noch mit Eurer Email anmelden und nicht mehr mit Usernamen, da dies noch sicherer ist.

  • Tell a friend

    Love Adeba - Dein Familienforum? Tell a friend!
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.