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Saari

Mein Sohn 3,5 ist nur am meckern

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Hallo liebe Mamis,

ich war ja schon eine lange Zeit nicht mehr da.

Inzwischen bin ich seit 1 Jahr geschieden. Alles war gut bis zu den Sommerferien. Wie leben ja in Spanien,bei uns sind es fast 3 Monate. Also wurde vor Gericht festgelegt, das wahrend der Sommerzeit unser Kleiner immer 2 Wochen bei Papa und dann bei Mama in Betreuung ist. Also war er erst 2 Wochen bei mir, dann bei Papa, zwischendurch auch mal eine Woche bei Oma in Deutschland.... doch jetzt sind die Ferien zu Ende und ich hab nur Probleme.

Der Kleine kam wieder zu mir und am naechsten Tag ging ja schon die Schule los. Von 9 - 17h. ihr werdet jetzt sagen.ohhh das ist viel- ja ist es auch, aber hier ist es eben so. Da kann ich nichts dran machen und ich muss ja auch arbeiten.

Seit der Trennung habe ich mich bis ins Management hochgearbeitet um meinem Schatz vieles zu bieten, da Papa nichtmal den Unterhalt zahlen kann.... wir unternehmen viel zusammen, daran kann es also auch nicht liegen.

Mein Sohnemann faengt jede Nacht an zu weinen, er wll zu Papa, er will nicht bei Mama bleiben. Er will nicht in die Schule, hat keine Geduld. Das heisst, ich wecke ihn auf, mache Fruehstueck, schon der erste Schrei:

Der Kaba ist zu heiss ich verbrenne mich!!!!! ( Kaba hat Zimmertemparatur)

Ich: Schatz guck mal, ich kann den auch trinken, der ist doch ganz kalt..versuchs nochmal..... nach langem hin und her ist auf einmal st der Kaba dann ok.

Danach: Was magst du denn Essen Schatz?? Er: Nutellabrot. Ich mach ihm ein Nutellabrot, schneide es ihm klein.

Er: Ich will ein Schinkenbrot!!! Schinkeeeennnn!!!!

Ich: Schatz, du wolltest ein Nutellabrot und das wird jetzt gegessen. Mach mal den Mund auf, ich fuetter dich!!!

Oder wenn wir unterwegs sind: Mir tut der Bauch weh!!! Ich bin muede ich kann nicht mehr laufen!!!!

Laesst sich auf den Boden fallen oder bleibt einfach stehen.....

Usw... den ganzen Tag. Regiere ich nicht gleich rastet er aus. Morgends vor der Schule moechte er immer nochmal Papa anrufen und abends vor dem Schlafen auch, aber das einzige was er sagt ist: Ich will nicht bei Mama, ich will zu Papa.....

Ich bin so langsam fix und alle mit den Nerven, weiss nicht mehr wie reagieren.......

Bin auch sehr traurig, denn mein kleiner lebensfroher Sohnemann hat sich in eine Mecker und Nervensaege verwandelt, die Mama bald nicht mehr handeln kann..... mir hat es immer Spass gemacht mit meinem Sohn was zu unternehmen, aber er weisst mich einfach nur zurueck.

Bitte gebt mir Tips, oder einfach ein bisschen Trost.

Liebe Gruesse

Saari

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ich würde jetzt erstmal aufhören ihm alles zu erklären und ihn zu überreden. er ist alt genug zu verstehen was er macht. wenn er jetzt nutellabrot verlangt und sich weigert es zu essen, würde ich darauf bestehen dass er es tut oder es gibt nichts anderes mehr, ganz bestimmt würde ich ihn nicht füttern. mit 3,5 kann er auch eine vorher bestimmte strecke laufen, da muss er durch und wenn er sich hinschmeisst und nicht weiterläuft, läufst du weiter. klingt vllt. hart aber es hilft. du springst auf seine forderungen, dass nützt er aus, er will zu seinem papa, das ist verständlich aber damit manipuliert er dich und ich denke das weißt er auch. reagiere nicht darauf wenn er sagt dass er zu papa will, gehe darüber hinweg und rede über etwas anderes. so wie ich es sehe, versuchst du es ihm so einfach und schön zu machen wie es geht, brot kleinschneiden mit drei jahren ist wirklich nicht mehr nötig. lasse ihn sein frühstück alleine machen, dann wird er es auch essen.

mein sohn ist jetzt 2, bei uns läuft es auch so wie bei euch nur dass er seinen papa daheim hat. auch sofort nach dem aufwachen der erste schrei, ich kann ihm auch nichts recht machen, aber ich versuche es auch nicht. und es wird mit jedem tag besser, er lässt sich dann zwar andere sachen einfallen, aber auch die packen wir.

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huhu saari -winke- schön wieder von dir zu lesen (auch wenn wir uns kaum kennen ^^)

ich glaub es ist einfach das alter....dazu kommt ja noch das die scheidung nun mal da ist..aber das ist nun mal so und da muss auch er durch! so hart es klingt...

ich denke eher du willst es ihm so recht wie möglich machen weil du angst hast das es wirklich so kommt das er zum papa will....oder?!

aber hey...der kleine mann muss auch seine grenzen kennenlernen und lernen das es nicht immer nach seinem willen geht...muss meine große (auch 3) genauso lernen... da is zwar der papa noch da aber da wird genauso gezickt nur mit dem unterschied das da eben nich gesagt wird "ich will zu papa" oder so... ich sag immer das is nen "tolles" alter :D

aber da müssen wir nun alle durch! die knirpse u die eltern(teile) genauso...

aber eines is sicher...du bist nicht allein damit :)

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Es ist von ihm bestimmt ein Stück weit auch immer ein "Test" an Dich, was Du alles für ihn machen würdest und wo die Grenzen liegen. Überlege Dir, wo Deine Grenzen liegen (z.B. Kein 2. Brot machen, nicht füttern...?) und sag ihm ganz klar, dass Du nun entschieden hast, dass es so läuft und dass daran kein Geheule und Gemecker was ändern kann...

Er wird Dich immer mal wieder testen, aber wenn Du bei Deinen Entscheidungen bleibst, dann gibst Du ihm damit Sicherheit, denn da sind Regeln, auf die er sich verlassen kann.

Das wird ihm gut tun und dann kann er immer mehr aufhören, zu prüfen, wo die Grenzen liegen, weil sie feststehen und er sie kennt. Vielleicht hilft es, wenn Du dann das Gequengel einfach ignorierst und ihm nicht zeigst, dass "ich will zu Papa" so eine mächtige manipulative Kraft auf Dich hat?

Viel Erfolg!

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Nein, also ein zweites Brot gibt es definitiv nicht, aber es kommt mir so vor, als dass ich permanent nur am verbieten und meckern bin.

Und ja- ich hab Angst dass er irgendwann mal zu Papa will. Bei Papa ist ja alles viel besser. Da kann er den ganzen Tag in der Tierklinik mit den Kunden und Tieren spielen und Papa spielt ja sowieso besser >( heftiger).....

Kann leider nicht so doll machen, hatte mir vor 4 Monaten Schulterbruch, Rippenbruch und noch nen Muskelriss im Oberschenkel zugezogen und bin immer noch in Reha... wir gehen eben viel auf den Spielplatz, besuchen Freunde und spielen da, oder machen Knetspiele Buecherlesen etc.. Mir kommt es so vor, als ob ihm das auch nicht genuegt.. als ob er sich damit einfach nicht auspowern kann..... ist das alles schwierig...

Gruss Saari

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Saari, oh je, wie hast Du das denn angestellt?

Gute Besserung!

Keine Sorge, er braucht BEIDES!

Dich als Mutter mit allen Deinen Eigenschaften und den Vater als männliches Rollenvorbild :nod:

Und es ist Super, dass er beides bekommt und dass Du so viel Schönes mit ihm machst!

Er muss sich nun eben dran gewöhnen, dass er euch nun einzeln hat, aber das wird er bestimmt.

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es ist eine phase gepaart mit der trennung und dem "hinundher" - philipp hat eine feste familie mit mama papa und es ging genauso ab wie bei euch - allerdings mit 3 jahren auch ich will nutelle - plääär ich will käääse - gepaart von "aaaaaaaah keine soße auf die nudeln ;)"

ich denke es ist auch nicht wild, wenn man mal ein 2tes brot schmiert, oder den kakao abkühlt - obwohl er schon kalt ist - das vergleichen mit mama und papa - ist auch hier so bei zusammenlebenden familien - da ist papa einfach der beste und für meine tochter bin ich die "einzigwahreheldin"

ansonste auch von mir gute besserung - ach und diese phase hielt so ca. ein 3/4 jahr an!

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Gast Schneekristall

Huhu....schön was von Dir zu hören....:)

Also wie schon alle anderen hier geschrieben haben, das mit Nutella oder Käse oder was auch immer auf dem Brot haben wir auch...da wird der Teller dann kreischend über den Tisch geschoben und geschmollt. Die Kleinen wissen in dem Moment auch selber nicht so recht was sie da gerade veranstalten. Am Ende landet dann der Käse auf der Nutella und alle sind glücklich;) Und Tee oder Kakao muss ich auch immer noch pusten....ich sag mittlerweile dass sie dann auch nochmal pusten soll wenn es ihr zu heiss ist.

Ich geb Dir nur den Tipp, dass Du das alles niemals persönlich auf Deine Person beziehen darfst. Er liebt Dich genauso wie Papa, aber Mamas und Papas sind eben einfach anders, in der Art wie sie reden, spielen, etc. Oft will meine Tochter auch nur ihren Papa und Papa soll sie tragen und nicht die Mama, und nein, Mama soll nicht in ihr zimmer kommen etc. Wenn Du sowas persönlich nimmst, dann machst Du Dich nur fertig. Bei uns geht das fast jeden morgen so, dass meine Tochter an meinem Mann klammert und nicht will dass ich in ihr Zimmer komme. Typischer Morgenmuffel! Ich sage ihr dann immer dass sie mich rufen soll wenn sie was braucht, gebe ihr also das Gefühl dass ich da bin aber auch dass ich respektiere dass sie mich jetzt nicht im Zimmer haben will. Irgendwann kommt sie dann zu mir und setzt sich dann auf meinen schoss und alles ist gut!:)

Ich denke mal diese Phase wird sicher noch paar Monate gehen oder auch noch länger, aber irgendwann hört das auf. Man braucht da echt manchmal Nerven wie Drahtseil....

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Vielen Dank fuer eure lieben Worte!!!!

Klar kann man auch mel mehr pusten oder so, aber es geht mir generell ums motzige Verhalten.

Wir sind immer sehr liebevoll miteinander umgeangen. Bei uns gab es nie: Ich will!!!

Das war immer ich moechte bitte......

Und jetzt selbst wenn ich sage wir pusten den Kaba zieht er eine Schnute: heisss!!!! Ich will jetzt Kaba!!!! Verschraenkt die Arme und steht vom Tisch auf.... Es ist echt zum Nerven aufreiben. Ich denke Papa spielt da auch eine grosse Rolle, denn dort gibt es keine Regeln, er muss nicht alleine schlafen etc....... Hoffe es regelt sich bald alles. Freitag bis Montag ist er bei Papa, dann wieder Dienstag bis Donnerstg weil ich auf Geschaeftsreise bin, da wird er dann sehen, dass er bei Papa auch in die Schule muss....

Dann waere zumindest das geklaert.

@Herzchen- wollte meine Palme schneiden, ca 4 m hoch und die Stahlleiter brach unter mir zusammen und ich flog genau mit je Schulter, Rippen und Oberschenkel auf die Sprossen. - Wird schon werden.

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Autsch... Das ist ja heftig!

Dein Sohn kennt vom Papa keinen "Alltag". Da ist es für ihn klar, wo es toller ist. Schließlich kann er sich in seinem Alter noch nicht vorstellen, wie es wäre, wenn er beim Papa keine Ferien hätte und eben der normale Trott laufen müsste und auch mal Stress wäre. Dazu kommt, dass in dem Alter wohl eh das Meckeralter anfängt (zumindest ist er hier auch so). Massives und wiederholtes Austesten sämtlicher Grenzen kann einen als Mama schon mal wahnsinnig machen, wenn kein Papa da ist, der auch mal kurz übernehmen kann. Meine Cousine hat dasselbe Problem. Allerdings ist ihre Tochter mittlerweile schon in der 4. Klasse. Durch den ständigen Druck "Ich will zu Papa" hat sie das Mädchen auch seeeehr verhätschelt (der Papa ja sowieso) ... Ergebnis ist nun, dass die Kleine überhaupt keinen Antrieb hat, sich mal wo durchzubeißen, sehr schnell aufgibt, entmutigt ist und auf andere total faul und verzogen wirkt. Diese erlernte Hilflosigkeit ist ein Riesenproblem und ich kann dir nur raten zu versuchen, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Mute deinem Sohn mehr zu. Alles was er selbst kann, muss er auch selbst machen. Ansonsten geratet ihr in einen Teufelskreis. Das wird sicher eine harte Zeit, bis ers kapiert (vor allem für dich), aber im Endeffekt tust du euch beiden etwas Gutes.

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ich stehe trotzdem dazu - es liegt nicht (immer nur) am papa es liegt an der phase und wie ruhig du damit umgehst! hier ist es genau das selbe gewesen trotz partner der im übrigen 24 stunden an meiner seite ist weil er seit jahren selbständig von zu hause aggiert - und jetzt zur zeit gibt es eine andere phase: ich kann alles alleine, ich bin megagroß und trotze trotzdem wie ein baby ;) aber in einer lautstärke - wooow!

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Saari, ich muss den Anderen leider zustimmen, dass sein Verhalten voll in sein Alter passt. Und es gerade jetzt sehr wichtig ist, dass du dem nicht nachgibst, denn damit ist nicht deinem Sohn und auch dir nicht geholfen. Er verlangt nach Sicherheit und die bekommt er mit klaren Regeln. Die du aber natürlich auch auf deine liebevolle Mutterart ihm beibringen kannst.

Wenn es bei seinem Vater keine, weniger oder nur andere Regeln git, kann das schon erstmal verwirren und bewirken. dass er zunächst jedesmal bei dir antesten muss, ob deine Regeln immer noch gelten. Phu anstrengend, aber du tust ein gutes damit nicht nachzugeben und ihm den sicheren Rahmen zu erhalten.

Wenn er sagt, dass er zu Papa möchte, dann kommt es auch sehr auf deine Reaktion an. Ärgerst du dich darüber oder zeigst eine andere große emotionale Reaktion darauf ist das sehr interessant für ihn. Versuch es so emotionslos wie möglich zu nehmen mit einem " Das kann ich gut verstehen und in x Tagen bist du ja wieder bei ihm."

Ein männliches Vorbild ist wichtig für deinen Sohn und ich finde es toll, dass er so oft seinen Vater sehen kann. Ich glaube mein Sohn bekommt seinen Vater nicht so oft zu sehen. Das bringt auch Probleme mit sich. Zu seiner Tochter aus 1. Ehe hat er ein wesentlich besseres Verhältnis. Also ich kenne das Problem das du hast eher aus der anderen Perspektive:arolleyes:

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Hey Saari,

erst mal schön wieder mal von Dir zu lesen. :asmile:

Du beschreibst hier grad unseren Lukas. Er ist im Moment ganz genauso trotz das hier der Papa da ist. Einkaufen ist ein Desaster, wenn er etwas möchte und bekommt es nicht, schmeißt er sich auf den Boden und brüllt, als würde ich ihn abstechen, "Maaaammmaaaaa ich verhungere" "Was willst Du haben Schatz?" "Ein Kääääseeebrot" " Aber natürlich kriegst Du ein Käsebrot", kaum liegt das Ding auf dem Tisch heißts "Neeee Mama das mag ich jetzt nicht mehr, das kannste jetzt wegschmeißen". Ich könnte jetzt da noch so einiges aufzählen. Und ja ich weiß es ist eine Phase. Aber eine total beschissene, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Ja und sie geht vorbei, aber dafür kommt ohne das ein Blatt dazwischen passt gleich die nächste.

Saari hast Du schon mal mit Deinem Ex gesprochen, ob ihr nicht beide an einem Strang ziehen könntet? Also das bei ihm zumindest die gleichen Grundregeln gelten wie bei Dir?

Mein Mann geht mit Lukas natürlich anders um als ich. Er "meckert" und "mosert" und "schimpft" und "maßregelt" und erzieht bei weitem nicht so viel wie ich. Ist aber auch klar. Mein Mann ist den ganzen Tag in der Arbeit und teils auch am WE nur Sonntags den ganzen Tag da, logisch das da der Papa das "Highlight" des Tages ist und noch toller wenn er dann mal den ganzen Tag da ist. Während er die schnöde Mama jeden und den ganzen Tag um sich hat. Und das mein Mann, dann natürlich die Zeit die er mit Lukas hat, nicht so viel mit meckern und mosern und schimpfen und maßregeln und erziehen verbringt ist auch verständlich, denn er hat ihn ja bei weitem nicht so viel um sich wie ich. Deshalb nutzt er die Zeit mit ihm für die "tollen" Sachen die eben nur Väter machen. :D

Dann kommt noch dazu das Lukas ja (noch?) unser einziges Kind ist und in der Familie meines Mannes der einzige männliche Enkel. Ich brauch mir da nix vor zu machen, das Kind ist und wird verzogen ohne Ende von allen Seiten einschließlich mir bzw. uns.

Aber mein Mann und ich ziehen an einem Strang und bisher ist es Lukas noch nicht gelungen uns gegeneinander auszuspielen. Wenn ich zu irgendetwas "nein" sage und Lukas rennt daraufhin zu meinem Mann, dann ists auch dort nein, genauso umgekehrt. Bei den Großeltern ist es so, dass ich einfach auf bestimmte Dinge bestehe und daran halten sich meine Mutter und meine Schwiegereltern auch.

Bei euch ist das wahrscheinlich schwieriger umzusetzen eben durch eure Trennung. Ich denke, es wäre vielleicht auch für Ama so manches "einfacher", wenn er sich bei Mama und Papa an gewisse Regeln halten muss.

Ich hoffe einfach das diese Phase bald vorbei geht, denn sie ist wirklich anstrengend, aber ich vermute das die nächste Phase die vermutlich ähnlich scheußlich ist, auf dem Fusse folgt.

Ich freu mich wirklich mal wieder von Dir zu hören und drück Dich

Gaby

bearbeitet von Schockomaus

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Hallo Saari, ich bin noch neuer hier im Forum und bin gerade auf deinen Artikel gestoßen. Die Situation klingt nicht ganz leicht, aber ich hoffe für dich/euch dass sich bald alles wieder beruhigt. Eine Trennung, vor allem wenn Kinder im Spiel sind, ist ja wirklich nie leicht... Aber so ist hald das Leben! Ich würde mich aber nicht beunruhigen lassen und ich finde es sehr gut, dass du ihn auch Grenzen aufzeigst und herummeckerst. Klar momentan sagt er, er würde dann gerne zu Papa, weil da alles viel unkomplizierter ist und er wahrscheinlich mehr machen kann, was er will. Aber Kinder brauchen Grenzen und wollen sie instinktiv und unterbewusst auch. Früher oder später wird er es dir ganz sicher danken,-))! Da bin ich mir ganz sicher!

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huhu :)

oh die Phase hatten wir lange! man fühlt sich so hilflos...wie man es macht es ist falsch! bei uns war es dann auch oft "ich will nicht, dass du neben mir sitzt...Papa ist besser"

lustigerweise haben wir das mit dem Essen auch...ich will keine soße...mach ich keine drauf ! dann wird geheult weil ihm die soße fehlt...

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wir haben hier diese Phase auch

und zum Thema Papa macht alles besser bzw. ich will zu Papa ist es nicht geradezu unheimlich wie sie unsere Ängste erkennen und dann gegen uns ausspielen?

zum Thema gleiche Regeln: Ich glaube nichtmal, dass das nötig ist, ein Kind kann sich auch gut an zwei verschiedene Regelsysteme an zwei Orten gewöhnen, tun sie ja z.B. im Kindergarten auch, ich glaube ihr habt einfach den Kampf den alle mit 3 bis 4 jährigen haben, die müssen sich eben von der Hauptbezugsperson abnabeln.

VG Kopf hoch (und schön mal wieder von dir zu lesen)

Juni

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