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Kindergarten - auf was sollte man achten?

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La_Vida
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Ich hoffe, ich zieh das Thema nicht zum 1000.x aus der Kiste, aber gefunden hab ich jetzt auch nichts (falls doch was da ist, bitte ich um Hilfe!)...

Unsere Tochter soll ab September in den KiGa gehen...so, so weit, so gut...

Jetzt steh ich da, seh die Liste mit ich weiß nicht wievielen KiGärten, die es hier in der Stadt gibt und weiß ehrlich gesagt nicht, was man da tun soll...

Was muss man beachten? Bzw. auf was sollte man achten, bevor man sein Kind da anmeldet?

Es ist so, dass wir sie hier, wo wir wohnen, nicht mehr anmelden werden, da wir in diesem Jahr noch umziehen werden, ans andere Ende der Stadt. Der KiGa, der nur eine Straße weiter wäre, ist mir von vielen nicht empfohlen worden, 2 - 3 sind in der Umgebung, einer davon hat schon signalisiert, dass die Chancen gut stehen würden, dass sie sie da nehmen...

Und vielleicht weiß ja einer von euch auch noch, wie das mit dem Stichtag ist? Unsere ist ja drüber und es gibt die wirrsten Aussagen zu dem Thema...einmal ist es egal, ein ander Mal soll sie erst nach ihrem Geburtstag gehen, sie wird gar nicht genommen...

Danke für eure Tipps, Ratschläge und Erfahrungsberichte!

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Hey!

Amy ist ja auch erst am 23.10 geboren . Es hieß immer, das eben erst alle Kinder angenommen werden, die bis zum 01.08 3 Jahre alt sind. Das wäre wohl auch so eine Vorschrift vom Jungendamt und wenn diese Kinder alle einen Platz haben, dann können sie weiter in der Liste gehen und eben auch Kinder nehmen, die erst etwas später 3 werden. Amy hatte dann Glück und sie durfte schon letztes Jahr (also mit 2 3/4) in die Kita.

Ich habe mir die Kitas rausgesucht, die eben in der Nähe sind und habe sie mir dann auch alle einmal angeschaut. Da merkt man ja doch auch schon etwas, wie es dort so läuft.

Wir hatten sie dann bei 7 Kitas angemeldet und zum schluss hatten wir doch 4 Zusagen, obwohl eben alle meinten, das es schlecht aussieht, eben wegen dem Alter. Wir haben aber auch nur einen Platz bis 12 bzw 14Uhr gesucht.

In unserer Kita waren dann auch 12 Kinder, die zum Start noch nicht 3 Jahre alt waren, aber das lief echt super. Es sind nun 3 Erzieher pro Gruppe ( 20 Kinder).

Jetzt haben wir einen 8-14 Uhr Platz und sind schon recht zufrieden. Einzig das Mittagsessen macht mir etwas sorgen (das ist eher im Restaurant stil *seufz*)

Wichtig war mir halt auch, das die Kinder viel rausgehen und der innenhof nicht so super klein ist.

LG Jessy

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Das ist eben hier auch das Thema, ich hab das Jugendamt angerufen, weil ich wissen wollte, was es mit dem Stichtag auf sich hat und da wurde mir auch erklärt, dass eben erst mal alle Plätze an die über 3jährigen vergeben werden und dann, wenn noch Plätze da sind, an die unter 3...

Und da nehmen sie es wohl sehr genau, ich weiß von einigen Leuten, da sind die Kinder mittlerweile schon 4 (!) und haben noch keinen Platz bekommen, das natürlich wieder aus anderen Gründen, aber trotzdem...

Dann hattet ihr aber trotzdem eine gute Quote, nicht schlecht, so viele Zusagen...

Mittagessen würde zu 90 % bei uns eh wegfallen, weil wir sie nur bis Mittag gehen lassen wollen, bzw, wenn, dann würde das nur an 2 Tagen vorkommen...

Restaurantstil? So vornehm? Oder das Essen an sich ist nichts?

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Hallo.

Xenia wird bei uns im Ort in den Kindergarten gehen. Sie darf ab sofort ab August hin.

Wir haben den Kindergarten aus gesucht weil er wohl sehr gut sein soll. Die Erzieherinen waren sehr nett,die Räume auch. Nicht soviele Kinder in einer Gruppe und es wird viel draussen gespielt.

Sie wird ja von 9-15uhr hingehen.

Das üben wir zurzeit zweimal die Woche bei der tamu.

Klappt bisher sehr gut.

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Darf ich so unverschämt sein und mich einfach in deine Frage einklinken? Hier ist es ein bisschen anders gelagert, aber Rat täte auch Not.

Wir haben nur einen KiGa in den ich die Maus geben könnte. Aber der gefällt mir so gaaar nicht. Nun frage ich mich, ob ich sie lieber noch daheim lasse (ich bin ja da), obwohl sie selber eigentlich gerne gehen würde. Aber ich habe Sorge, dass sie da einfach nicht optimal versorgt ist. Was mich am Meisten stört ist, dass die kaum raus gehen, weil der Garten so winzig ist. Außerdem das ganze Konzept bzw. die Art, wie man mit den Kids umgeht ... z.B. MÜSSEN alle über 3 die in den KiGa kommen sauber sein (Anna ist es zwar, aber stören tut mich das trotzdem)

Was meint ihr??

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ich kann nur sagen: hört nicht auf das was erzählt wird auch wenn es schwierig ist! unser kiga sollte sowas von schlecht sein - letztes jahr sind angeblich 10 kinder gegangen, weil sie nicht klar kamen, sie gehen nie raus. komisch nur, das es völlig anders war - wir konnten fragen, da mein mann direkt im elternrat war! - 10 kinder sind gegangen, weil sie in die schule kamen oder umgezogen sind! raus gehen sie bei recht guten trockenen wetter immer - ja und bei regen würde ich meine kinder auch nicht bei 0° rausjagen?

unsere gehen freutags mit einem elternteil schwimmen, mittwochs ausser haus zum sport mit nem bus fahren sie da - besuchen eine zahnarztpraxis - drachensteigen und undund. hier sind auf 25 kinder 2 erzieher und meist eine praktikantin!

mit den u3 plätzen ist es tächlich ein problem. und bei uns in nrw rheinberg ist der stichstag der 1.11. ab da werden die kinder genommen, die als "erstes" 3 jahre alt werden. deshalb ist nele jetzt im kiga dinne - wäre sie im dezember geboren hätte sie keinen platz bekommen. im übrigen auch nächstes jahr nicht, weil der kiga dann als erstes wieder die schon ältern 3 jährigen nimmt - was für eine politik!

im übrigen würde ich nicht immer nach dem aussehen gehen - tolles pädagogisches spielzeug ersetzt nicht die liebe zum beruf!

ach und wir hatten hier ein so tolles elterngespräch von fast 1,5 stunden und die leitung hat mir meinen sohn so wiedergespiegelt wie wir ihn kennen und lieben ;) also volle punktzahl für die erzieherinnen.

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Hmm, also ich schaue mir auch gerade viele Kindergärten an. Bei der Führung ist mir die Ausstattung meist ziemlich egal.

Ich achte auf die Kinder - sind sie fröhlich? Fühlen sie sich wohl? Stehen Kinder traurig in der Ecke und die Erzieherinnen bemerken es nicht?

Ich habe mir schon private Kindergärten angesehen, die sehr teuer waren. Die waren traumhaft ausgestattet, hatten ganz wunderbare Angebote für die Kinder..... und wenn man mal auf die Kinder geachtet hat, dann waren die meisten Kinder (gerade in einem Kindergarten) blass und still, sehr wohlerzogen, aber eben... irgendwie zu erwachsen. Schwer zu beschreiben, aber DAS will ich nicht für mein Kind.

Dagegen war der letzte Kindergarten, den ich mir angesehen habe, ein öffentlicher Kindergarten. Die Ausstattung ist ok, überall ist es chaotisch..... aber die Kinder lachen!! Sie sind laut, dreckig, da auch bei schlechtestem Wetter in der Matschgrube.... und glücklich. DAS will ich für meine Tochter. Mir ist es pupsegal, ob sie ihren Namen schreiben kann, wenn sie in die Schule kommt (das kann und soll sie dort lernen). Vorher will ich, dass sie Kind sein darf, schmutzig wird, ihre Popel isst, mit anderen Kindern übers Pupsen lacht, frei rennt und verstecken spielt. Sie soll laut sein, lachen, toben... alles, was dazu gehört, wenn man in dem Alter ist.

Ansonsten finde ich große Spielplätze toll. Liebevolle Erzieherinnen. Möglichst frisches Essen. Erziehung zu Eigenständigkeit.

Aber ein Haufen fröhlicher Kinder ist das Schönste, was ein Kindergarten bieten kann. *find*

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Danke :)

Mir geht einfach dieser Frühförderquatsch gehörig auf die Nerven. Ich schaue mir gerade so ziemlich jeden Tag irgendeinen Kindergarten an und man merkt doch deutlich, worauf in welcher Einrichtung so wert gelegt wird. Mein Kind muss mit 4 Jahren noch keine Bilanz aufstellen oder auf japanisch "guten Tag" sagen können. Ich will, dass sie im Kindergarten Kind sein darf. Ich werde sie auch ganz bestimmt nicht früher in die Schule stecken. Nix da. Im Kindergarten soll sie Spaß haben, mit ihren Freunden spielen und sich austoben.

Für alles andere bin ich da - und die Waschmaschine. ;)

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Genau so isses *vollunterschreib*

Das Nickelchen geht seit eineinhalb Jahren in die Kita und wird am Donnerstag zum "richtigen Kindergartenkind" - also 3 Jahre alt.

Um einfach mal unsere Geschichte kurz zu erzählen:

Wir bzw. eher ich war (ähnlich wie fraulehrerin) überhaupt nicht überzeugt von der Kita, für die wir eine Zusage bekommen haben. Auch wenn wir froh waren, im Ballungsraum hier überhaupt einen Platz für Kinder U3 bekommen zu haben.

Die Kita ist in einem ehemaligen Supermarkt, das Essen bringt der Caterer (übrigens der gleiche wie der bei mir früher im Büro :lol:) und sonderlich modern ist er auch nicht. Auf den ersten Blick schaut es chaotisch und unkoordiniert aus. Überall flitzt und wuselt es (sehr stressig, wenn man morgens kommt...sich den Weg durch einen Haufen Kinder bahnen).

Es gehen Kinder aus allen Erdteilen und sozialen Schichten in die Kita und unter den Erzieherinnen sind auch Damen mit Kopftuch.

Ein ausgefeiltes, pädagogisches Konzept gibt es - auf dem Papier. In der Praxis gibt es feste Regeln und Abläufe und die Erzieherinnen entscheiden mit gesundem Menschenverstand...Konzept hin oder her :nod:

Fazit: Mein Sohnemann ist glücklich dort und die Kita hat mich trotz anfänglicher Skepsis doch überzeugt. Jetzt war er fast eine Woche krank und durfte heute wieder in die Kita...er ist aus dem Auto gestaubt und zum Hoftor geflitzt und konnte es kaum abwarten. Er kommt schmutzig versuddelt und auch mal voller Matsch nach Hause...mit großen glücklichen Augen. Dort dürfen sie alles, was Kinder dürfen sollen: Kind sein und spielen, soziale Kontakte entwickeln und auch mal auf die Nase bekommen. Das gehört dazu.

Keine Frühförderung, kein Englisch, keine "Extrawürste" jeglicher Art. Sie gehen bei jedem Wetter raus und spielen im Sand/Matsch.

Man kann hier mit Fugund Recht sagen: Die Kita ist multikulturell (auch wenn ich das Wort an sich nicht mag) und ich finde, auch das gehört dazu. Ja und das Essen :lol: ...das ist nicht frisch gekocht, aber auch nicht schlechter als das was jeder von uns isst. Spätestens wenn man wieder im Job unterwegs ist...

Ich bin auch zunehmend genervt von dieser ganzen Frühfördergeschichte. In meinen Augen versuchen Eltern nur ihren Kindern einen kurzfristigen Wissensvorteil zu verschaffen. Mehr nicht. Wenn mein Kind dabei allerdings nicht lernt WIE man lernt, nützt das alles nichts. Mir ist wichtig, dass er mit der Zeit erfährt und begreift wie man sich Wissen aneignen kann...dann ist es auch einerlei was man lernt.

...hihi...und das war mein Wort zum MOntag :nod:

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@ fraulehrerin: Natürlich darfst du dich einklinken!

Das sind auch so Dinge, die ich mich frage, ist ja hier bei dem KiGa, der gleich um die Ecke wäre, dasselbe...

Da hab ich mich auch schon gefragt, ob ich sie dann zuhause lassen würde, wenn das die einzige Zusage wäre...

Also, soweit ich mal gehört habe, müssen die Kinder nicht sauber sein, aber es wäre halt gewünscht...

@ Kikra: Bei uns ist der Stichtag früher, so weit ich weiß, aber das erzählt dir auch jeder was anderes...aber wenn der Stichtag jetzt der 31.9. wäre, wie ich es schon öfter gehört habe, hätten wir mit dem 2.10. ja gute Chancen, dass wir dran kommen würden, wenn Plätze frei sind.

Deine Aussage über die Erzieherinnen und die Liebe zum Beruf finde ich klasse! Das finde ich auch sehr wichtig und da macht mir einer der KiGärten schon einen sehr guten Eindruck...der hier um die Ecke weniger...

@ Turtle: Ja, das sind so Dinge, da hast du vollkommen recht, auf die sollte man achten! Ich finde, eine gewisse Ausstattung sollte auch vorhanden sein, aber das "Menschliche" steht einfach im Vordergrund...öffentlich wären die hier alle...

Chinesisch für Fortgeschrittene braucht es meiner Meinung nach auch nicht, eben, weil der Leistungsdruck noch früh genug kommt, allerdings fände ich eine Turnstunde pro Woche (wobei wir sowieso KiTu gehen, privat) schon nett!

Und dass sie rauskommen, vielleicht auch einfach mal ein bisschen "Allgemeinwissen" - ich hab letztens von einer Freundin gehört, dass die Kinder gerade ein "Projekt" haben, die Sonnenblume, da dürfen sie malen, schauen, wo die Sonnenblume herkommt, eine selbst pflanzen und so, das finde ich auch nett, oder mal über Essen/Gemüse oder so sprechen...

Aber im Vordergrund muss einfach stehen, dass das Kind Kind sein darf und nicht, dass es the next Topmanager wird...

In dem KiGa hier um die Ecke wird auch eine Stunde Religion angeboten...ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, ob ich das schon möchte, bzw es überhaupt möchte, jetzt weniger, weil es sich um einen katholischen KiGa handelt, Sara-Lucia aber evangelisch ist, sondern eher, weil ich finde, das braucht es da einfach noch nicht, da wär mal ein Abstecher in den Wald sinnvoller, aber das ist jetzt meine persönliche Ansicht, vielleicht seht ihr das ja anders?!

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Ich fände einen konfessionellen Kindergarten gut, es stehen bei uns auch 2 evangelische Kindergärten in der näheren Auswahl. Dort wird jeden Tag gebetet und die Kinder feiern die Feste im Kirchenjahr / führen Stücke auf. Ich finde das gut, da ich selbst gläubig bin. Für mein Kind ist es daher auch nicht zu früh, da sie damit aufwächst, dass es Gott gibt und so einen natürlichen Umgang mit Kirche und Gebeten lernt. Aber das kommt alles natürlich darauf an, wie ihr es handhabt. :)

Und Projekte machen die Kindergärten hier natürlich auch bzw. basteln themenbezogen oder so. Das ist ja auch alles gut und richtig. Aber es gibt halt Kindergärten, die wie kleine Schulen aufgezogen sind. Dort gibt es Unterrichtsstunden usw. Das ist mir persönlich einfach viel zu viel. Und auf Turnstunden im Kiga lege ich nicht viel Wert, wenn die Kinder eh jeden Tag draußen toben dürfen.. Privat gehen wir eh auch zum Turnen :)

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Also für uns war der Gedanke wichtig, dass sie ganz normale Dinge tun.

- Es gibt hier übers Jahr verschiedene kleine Projekte zu den unterschiedlichsten Themen: der Klassiker "Jahreszeiten", "Sonne, Mond und Sterne", etc.

- Es wird viel gebastelt und gesungen und Geschichten vorgelesen.

- Jede Gruppe hat ein Haustier, um das sie sich kümmern (1x Fische und 2x Schildkröten).

- Der Tisch wird zusammen gedeckt und abgeräumt. Die Kinder räumen vor jeder Mahlzeit auf.

- Es sind immer Getränke (Wasser oder unegsüßter Tee) vorhanden und zugänglich

- Die Kindergartenkinder gehen jede Woche in den Wald

Ja, solche Sachen sind und waren uns wichtig. Und einen Turnraum mit Kletterwand und Bällebad haben sie. Den Raum durften die Kinder (auch in einem Projekt) selbst mitgestalten.

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In dem KiGa hier um die Ecke wird auch eine Stunde Religion angeboten...ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, ob ich das schon möchte, bzw es überhaupt möchte, jetzt weniger, weil es sich um einen katholischen KiGa handelt, Sara-Lucia aber evangelisch ist, sondern eher, weil ich finde, das braucht es da einfach noch nicht, da wär mal ein Abstecher in den Wald sinnvoller, aber das ist jetzt meine persönliche Ansicht, vielleicht seht ihr das ja anders?!

doch für kinder ist auch religion faszinierend - hier ist einmal die woche auch in der kirche kiga ;) und philipp findet "die kirche" toll - was soll ich dagegen haben? sie lernen lieder, es wird über gott geredet - und sie lernen zu jedem festag etwas, was ich selber schon längst vergessen habe ;)

und den abstecher in den wald kann ja auch mit der familie passieren ;)

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Ja, ich finde es auch gut, wenn sie alltägliche Dinge lernen. In dem öffentlichen Kiga, der mir gut gefallen hat, gibt es z.B. nach dem Mittagessen (bei dem die Kinder selbst den Tisch decken und mitkochen dürfen) Zähneputzen für alle - ein Kind ist der Vorputzer und stellt sich auf einen Stuhl. Der Vorputzer sagt "hinten links" "oben rechts" usw, und die anderen Kinder putzen nach. Das finde ich wirklich toll. Und den Kindern macht es total Spaß :)

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So, jetzt hat es mir einen Teil des Textes geschluckt...

Das ist der Nachtrag zu obigen Text:

@ heissi: Da haben wir uns überschnitten: Bei uns kommt das Essen aus dem KH...ohne Worte, ehrlich...

Zumindestens bei denen im Stadtgebiet...wie es bei denen ist, wo wir uns vorstellen könnten, sie hinzuschicken, weiß ich jetzt noch gar nicht...

Ich finde es super, dass bei euch im KiGa auch Kinder mit ausländischer Herkunft dabei sind, das ist hier bei dem um die Ecke auch nicht der Fall, das "ist nicht so gern gesehen". Alles klar...

@ Turtle: Gegen die Feste wie Weihnachten und Co habe ich natürlich auch nichts, das finde ich, gehört dazu, aber "übertreiben" sollten sie es nicht.

Wir sind zwar schon so, dass wir an Gott glauben, aber das war es...aber wie gesagt, das muss ja jeder für sich selbst entscheiden...

Ich finde es schön zu lesen, dass du genau gefunden hast, was du gesucht hast mit dem KiGa...

Und Kikra: Finde ich auch schön, dass Philipp die Kirche toll findet, kann natürlich sein, dass ich da meine eigene Faulheit im Glauben auf Sara-Lucia projeziere, das will ich natürlich auch nicht, sie soll das für sich selbst rausfinden, wann, ist mir egal...

Natürlich kann ich auch mit ihr in den Wald gehen, aber so wie sich das bei denen anhört, steht da Religion im Vordergrund und über alles andere wird erst mal nicht nachgedacht, bzw es wird anscheinend auch gern mal sein gelassen, zB Rausgehen bei Regen, weil die Erzieherinnen nicht nass werden wollen (hab ich gehört...)...

Heissi hat mit ihrer letzten Aussage total ins Schwarze getroffen!!! So sollte der KiGa in meinen Augen auch sein...

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Wenn man mehrere Kindergärten zur Auswahl hat würde ich einfach zu jedem hin gehen und schauen wie die Einrichtung, die Erzieher, die Kinder so - einfach alles - auf einen wirkt.

Fühlt man sich selber wohl wird sich das eigene Kind bestimmt auch wohl fühlen!

Denn dieser Eindruckt zählt doch viel mehr als das Gerede irgendwelcher anderer Leute.... Jeder muss ja z.B. selber wissen wieviel Förderung man für das eigene Kind möchte.

Emilia war erst in einer privaten Krippe.

Dort war die Aussattung top, es wurde viel mit den Kindern unternommen aber durch die kleine Gruppengröße konnten die Erzieher auch sehr gut auf jedes einzelne Kind eingehen. Das war mir besonders für den Anfang sehr wichtig und ich bin sehr dankbar das Emilia schon so früh so toll betreut wurde.

Mit 3 Jahren ist Emilia dann in den Kindergarten gewechselt.

Da wir beide arbeiten wird Emilia ganztags betreut und wir hatten deshalb 3 Einrichtungen zur Auswahl, einen privaten Kindergarten (mit langem Anfahrtsweg), den städtischen Kindergarten und eine integrative Einrichtung.

Der private KiGa fiel schnell wegen völliger Überförderung der Kinder raus.

Denn ich sehe es auch so, dass mein Kind im KiGa einfach Kind sein darf und keinen Stundenplan und irgendwelche Kurse braucht. Das kommt noch früh genug und wird sie eh viel zu lange in ihrem Leben begleiten.

Der städtische KiGa überzeugte uns nach einem Besuch auch gar nicht.

Die Erzieher begrüßten Emilia nicht einmal und machten allgemein einen eher lustlosen Eindruck....

Der integrative Kindergarten befindet sich im selben Gebäude wie dieser städtische KiGa und machte erstmal einen ziemlich chaotischen Eindruck - die Kinder fuhren mit Fahrzeugen über den Flur, tobten im Hof umher oder waren im Garten.

Aber die Erzieher, Zivis und FSJler gingen so toll mit den Kindern um. Und die Kinder untereinander auch. Alles war trotz Chaos total herzlich und Emilia wollte gleich mittoben, obwohl sie sonst eigentlich immer erstmal ziemlich schüchtern ist.

Und so stand unsere Entscheidung fest.

Auch das Konzept dieser Einrichtung überzeugt uns. Denn so lernt unser Kind ganz normal im Alltag so viele soziale Kompetenzen und das ist uns 100mal wichtiger als irgendwelche Sprachkurse (obwohl; sie lernt dort nun schwäbisch ;) ).

Außerdem ist für Emilia wichtig, dass sie sich viel bewegen kann. Sie hat einfach Hummeln im Hintern und braucht das. Und in unserem KiGa, spielen die Kinder jeden morgen vor dem Frühstück erstmal frei im Hof und können sich einfach erstmal austoben. Nachtmittags sind sie auch immer draußen - und das geht mit der geeigneten Kleidung ja auch bei jedem Wetter.

Für uns ist es, wie geschrieben, genau die richtige Einrichtung. Für ein anderes Kind passt es wiederrum vielleicht gar nicht. Deshalb mein Tipp, alle Einrichtungen genau anschauen und die auswählen in der man sich selber einfach am wohlsten fühlt.

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Mein Kind muss mit 4 Jahren noch keine Bilanz aufstellen oder auf japanisch "guten Tag" sagen können.

Naja, ich hatte gehofft, sie kann mir bis dahin die Steuererklärung abnehmen... :awink:

Eben grad die Frühförderung ist mir ein "Dorn im Auge". In unserem KiGa wird darauf sehr viel Wert gelegt, meines Erachtens zu viel und zu drillmäßig (Vorschule muss pünktlich um 8 beginnen etc.)

Bei uns hat sich grad was neues ergeben. Es kam ein Anruf vom KiGa... scheinbar gibt es fürs neue Schuljahr extrem wenig Anmeldungen. Deshalb bieten sie nun auch nen Platz mit 3 Tagen a 4 Stunden an. Das werd ich mir nun doch mal anschauen und überlegen.

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Naja, ich hatte gehofft, sie kann mir bis dahin die Steuererklärung abnehmen... :awink:

Eben grad die Frühförderung ist mir ein "Dorn im Auge". In unserem KiGa wird darauf sehr viel Wert gelegt, meines Erachtens zu viel und zu drillmäßig (Vorschule muss pünktlich um 8 beginnen etc.)

Bei uns hat sich grad was neues ergeben. Es kam ein Anruf vom KiGa... scheinbar gibt es fürs neue Schuljahr extrem wenig Anmeldungen. Deshalb bieten sie nun auch nen Platz mit 3 Tagen a 4 Stunden an. Das werd ich mir nun doch mal anschauen und überlegen.

Wenn sie das kann, komm ich mal mit unseren Unterlagen vorbei :lol:

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@fraulehrerin: Es ist wirklich am Besten vorbei zu schauen und sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Ich würde auch konkret nach den Dingen Fragen, die Ursache für Deine "Bauchschmerzen" sind...und darauf achten, was so an den Wänden hängt. Irgendetwas müssen sie ja treiben, wenn der Platz draußen nur begrenzt ist.

@ heissi: Da haben wir uns überschnitten: Bei uns kommt das Essen aus dem KH...ohne Worte, ehrlich...

Zumindestens bei denen im Stadtgebiet...wie es bei denen ist, wo wir uns vorstellen könnten, sie hinzuschicken, weiß ich jetzt noch gar nicht...

Ich finde es super, dass bei euch im KiGa auch Kinder mit ausländischer Herkunft dabei sind, das ist hier bei dem um die Ecke auch nicht der Fall, das "ist nicht so gern gesehen". Alles klar...

Ui...aus dem KHS...Essen im KHS ist kein Essen...das ist "Verpflegung" :lol: Damit hätte ich glaube ich so meine Mühe - in Erinnerung daran, wie es schmeckt wenn man im KHS ist :aredface:

Bei uns in der Kita werden auch christliche Feste besprochen und gefeiert. Die Kinder hören auch etwas über die Feste anderer Konfessionen (das bringt allein die Vielfalt der Nationen mit sich). Diese werden zwar nicht in dem Sinne "gefeiert", aber die Erzieherinnen sprechen darüber. Letztes Jahr hing eine gebastelte Collage mit sämtlichen religiösen Festen der verschiedenen Konfessionen an der Wand. Das fand ich toll, weil diese unterschiedlichen Dinge einfach zum "echten Leben" gehören und eine Bereicherung darstellen können (auch wenn man in den Städten auch mit den Schattenseiten von Multikulti konfrontiert werden kann).

Es gibt zum Thema Multikulti eine wichtige Regel, auf die viel Wert gelegt wird: Im Kindergarten wird deutsch gesprochen. Es wird nicht geduldet, dass sich die Kinder untereinander in ihrer Muttersprache unterhalten. Die Erzieherinnen selbst sprechen verschiedene Sprachen. :nod: Die Situation, dass ein neues Kind kein deutsch kann, ist den Erzieherinnen vertraut und sie können damit - soweit ich das mitbekomme - auch gut umgehen.

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@ fraulehrerin: :abiggrin:

@ red butterfly: Ich denke, dass man sich die Einrichtungen alle anschauen sollte, ist wichtig. Meistens ist der 1. Eindruck ja auch der Wichtigste...und Einiges spricht bestimmt auch für sich, im positiven, wie im negativen Sinne.

Dieser "militärische Drill" ist total überzogen, das braucht es noch nicht...wobei natürlich gewisse Regeln schon sinnvoll sind, auch eine gewisse Pünktlichkeit, aber wenn der Morgenkreis, oder was auch immer, mal um 2 nach 8 los geht, dann bringt das keinen um...

@ Heissi: Essen aus unserem Kh ist eine Beleidigung, ich wär nach dem KS bald verhungert, weil ich es so gräßlich fand, ich hab den ganzen Besuch angefleht, mir richtiges Essen zu bringen...

An diese konfessionsübergreifenden Gespräche hab ich vorhin auch gedacht, das finde ich nicht schlecht. Ein gewisses, offenes Weltbild sollte einfach von klein auf veranschaulicht werden...unser Freundeskreis besteht aus vielen Freunden aus dem Ausland aus der ganzen Welt, Sara-Lucia weiß auch, dass es Leute gibt, die anders aussehen, von daher finde ich es nicht schlecht, wenn sie darüberhinaus lernt, dass diese Leute einfach auch anders aufwachsen, egal, ob das jetzt Religion ist, oder was Anderes...

Und die Sache mit dem Deutsch: Super! Das finde ich sehr wichtig! Generell wär natürlich eine 2sprachige Erziehung super, aber das ist ein anderes Thema und muss auch nicht sein, das ist meine persönliche Spinnerei :arolleyes:

Könnte euer KiGa vielleicht zu uns umziehen? Hört sich genau so an, wie der, den wir suchen :asmile:

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Ich hab unseren Kiga nur nach einem Kriterium ausgesucht: der Zweisprachigkeit. Aber das eben, weil die Kinder von Haus aus zweisprachig sind und dringend mehr Input in der zweiten Sprache haben sollten. Wäre ja sonst schade drum, wenn die verkümmert.

Im Nachhinein bin ich aber auch sonst sehr zufrieden mit unserem Kiga. Es gibt viel Freispielzeit, sie gehen jeden Tag raus, haben einen riesigen Garten mit alten Bäumen und vielen Büschen zum Verstecken, einen großen Fuhrpark. Das Essen wird von den Eltern gekocht oder vom Caterer gebracht (der wechselt öfters mal). Sie gehen einmal in der Woche in die Turnhalle (sich da gezielt zu bewegen ist nochmal was anderes als normales Toben, ich finde das schon wichtig. Sie lernen ja auch viele neue Spiele da). Musikalische Früherziehung gibt es ab 4 Jahre. Vorschulunterricht zweimal in der Woche für die Ältesten.

Die Kinder übernehmen viele kleine Dienste, werden zur Selbstständigkeit erzogen und mit ihrer Meinung ernstgenommen (der Gruppenname wird jedes Jahr im September neu gewählt, abgestimmt wird mit Legosteintürmchen)

Weiß nicht, was ihr alle gegen Frühförderung habt :aredface: Es kommt ja immer aufs WIE an. Kinder sind unheimlich wissbegierig. Natürlich darf es von der Vermittlungsart her keine vorgezogene Schule sein und es muss auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder eingegangen werden. Ihnen Wissen vorzuenthalten, nur weil es "noch nicht dran ist", finde ich aber genauso schlimm wie Drill, der völlig an den Interessen des Kindes vorbei geht.

Muss man sich dafür rechtfertigen, wenn die Kinder mit 4 auf japanisch "Guten Tag" sagen können? :aredface: Fiona kann das, das hat sie im Aikido gerlernt. Sie zählt auch bis 29 auf japanisch. Da kann ich echt nichts dafür. Sie hat es da so nebenbei aufgeschnappt und die Zahlenbildungsregeln selbst erkannt und wendet sie an. Ich finde das phänomenal. Ich hätte mich aber natürlich nie mit ihr auf den Hosenboden gesetzt und das gepaukt, nur damit sie es kann. DAS wäre wirklich dämliche Frühförderung.

Hier bei uns zu Hause gibts die Regel "Wer fragt, bekommt auch eine Antwort". Auch wenn es Sachen sind, die eigentlich erst in der Schule dran sind. Mir geht es dann nicht darum, ihnen einen Wissensvorsprung zu geben, sondern sie in ihren Bedürfnissen ernstzunehmen. Und wenn sie dann eben schon im Kigaalter lesen und rechnen können, dann eben, weil sie das so wollen. Ich sehe da nichts verkehrtes dran.

Hm, eigentlich gehört das eher in den philosophischen Raum, sorry fürs OT. Aber ich konnte einfach nicht anders nach dem, was ihr so geschrieben habt.

Achja: Beten im Kiga. Da kann man echt nichts zu raten, das müsst ihr für euch entscheiden. Für uns wäre das ein Ausschlusskriterium gewesen, wir sind nicht religiös. Unsere Kinder sollen natürlich wissen, worum es bei den ganzen Feiertagen geht, das gehört zur Allgemeinbildung. Aber sie sollen nicht missioniert werden.

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