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Wie kann man Kinder vor dem Internet schützen?

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junggeblieben
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Hallo,

ich mach mir letzte Zeit immer öfters Gedanken, wie man die Kinder vor dem Internet schützen kann? Facebook, Twitter & Co., alles schien am Anfang harmlos zu sein, mittlerweile hat aber jeder Zugriff auf unsere Daten und auch die Daten unserer Kinder. In den Schulen ist es sehr modern, dass man auf fb angemeldet ist.

Immer mehr Kinder kaufen auch Sachen per Internet ein und geben oft Kreditkartennummer der Eltern an (hab vor einigen Fällen gehört).

Können wir uns und unsere Kinder vor den Häckern schützen und wenn ja, wie? Reicht das, wenn wir den Kindern z.B. eine Paysafecard kaufen, damit die anonym im Netz bezahlen oder ist die Anonimität mittlerweile auch bedroht? Man kann aber damit doch auch nicht überall bezahlen. Sollen wir den Kindern verbieten, im fb unterwegs zu sein oder doch nicht? Wohin führt das alles?

Macht ihr euch ab und zu mal auch solche Gedanken oder bin ich die Einzige, die an einigen Tagen wie dieser den Computer am besten aus dem Fenster schmeißen würde (geht ja nicht, ich will ja in dem Forum auch aktiv sein!:atop:)?

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noch mache ich mir keine gedanken, denke aber auch, das ich versuchen werde einiges gut zu organisieren.

ich bin gerade noch in die pc maschinerie reingerutscht und kann wunderbar mit dem pc umgehen, bewege mich auch häufig mal in dunkleren gebieten somit weiß ich, wie ich im falle des falles meine kinder "von zuhause aus" schützen kann! fb uns co kann gerne mit gearbeitet werden, interneteinkäufe wenn nur über prepaid, handy genauso. ansonsten wird es ertsmal auch keinen pc mit inetanschluss im zimmer geben!

ich habe ja noch ein wenig zeit - wer weiß, vielleicht kann man ja in 5 jahren mit dem kühlschrank schon ins internet?

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Es gibt am Ende nur einen wirklich effektiven Weg und der heißt Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung. Natürlich altersgerecht.

Es gibt auch Kindersicherungen, wo die Kinder nicht wahllos im Internet surfen können.

Mittlerweile kommt man ohne Netz auch gar nicht mehr aus, weil verschiedentlich Schulaufgaben damit gelöst werden müssen. Ich denke, das wird noch weiter voranschreiten.

Wie das mit Onlineshopping ist, wird sich zeigen. Ad hoc würd ich sowas für meine Jungs erstmal lange nach hinten schieben. Sie müssten kommen und fragen und dann würde man nochmal zusammen Angebot und Anbieter anschauen, bis sie ein gewisses Alter und Reife haben.

@ Kikra: Es gibt bereits Kühlschränke, die online gehen und Nachschub bestellen. :ugly:

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@ Kikra: Es gibt bereits Kühlschränke, die online gehen und Nachschub bestellen. :ugly:

warum ist der nicht bei mir und räumt meine bude auf - echt cool im ernst wir haben schon ein lankabel unter der küche verbaut - da hat mein mann echt nen technikknall - bei uns kommt das radio auch schon aus der steckdose ;)

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Mein Grosser ist fast 14 und darf trotzdem nicht allein per Internet einkaufen.

Wenn er etwas möchte,muss er mich fragen und wenn ich es für richtig halte,bestelle ICH.

Ansonsten würd ich auch sagen,hilft nur Aufklärung.

Man muss eben einfach drüber sprechen,welche Gefahren es gibt und wie man ihnen aus dem Weg gehen kann.

Und z.B. bei FB muss man ja auch nicht alles öffentlich machen. :awink:

Okay,was alles gehäckt werden kann,ist ne andere Geschichte.Aber da ist man selbst als Erwachsener ja vor Vielem nicht sicher.:aredface:

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Wir sind zwar noch weit davon entfernt, aber trotzdem macht man sich Gedanken darüber.

wir haben uns überlegt in einer Ecke im Wozi einen PC bzw Laptop aufzustellen mit Passwort das nur mein Mann und ich kenn und wenn die Kids surfen wollen müssen sie fragen. Und ich hab mich auch schon über Kindersicherungen schlau gemacht. ich denke das es auf sowas raus laufen wird. Aber wir haben ja zum Glück noch Zeit.

Ich denke auch das Aufklärung sehr wichtig ist. Ohne Aufklärung wird es nicht gehen.

Vorallem was Chats angeht. Die Kids sollen wissen das wenn irgendwas ist, sie es sagen sollen und nicht Angst haben brauchen oder sich schämen und schon gar nicht eingehen sollen auf irgendwelche sachen

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warum ist der nicht bei mir und räumt meine bude auf - echt cool im ernst wir haben schon ein lankabel unter der küche verbaut - da hat mein mann echt nen technikknall - bei uns kommt das radio auch schon aus der steckdose ;)

Lankabel haben wir hier zwar noch nicht verbaut, aber meiner ist ja schon berufsbedingt technikverliebt.

Nen Radio aus/in der Steckdose haben wir seit dem Umbau in unserer Küche und ich finds so geil, dass ich die am liebsten überall hätt, nur fehlen dann ja Steckdosen. :hehe:

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Also ich kann ehrlich gesagt keine großen Gefahren erkennen. Seiten, welche das Kind bzw. die Kinder vermeiden sollen, kann man ja problemlos sperren lassen. Und wenn man einem Kind eintrichtert, dass der reale Name und die Postadresse im Internet niemand etwas angehen, dann hat man auch hier, denke ich, vorgesorgt. Kreditkarten- oder sonstige Kontodaten können ohnehin erst mit dem 18. Lebensjahr aufgenommen werden. Bis dahin sollte das Kind schon ein Feingefühl für solche privaten Daten entwickelt haben. Und an meine Kreditkarte wird mein Kind niemals auch nur in die Nähe kommen!

Und falls das Kind darauf pocht unbedingt etwas über das Internet einkaufen zu müssen, dann kann die Shopping-Abwicklung ein Elternteil übernehmen. Oder man überreicht dem Kind monatlich so eine anonyme Wertkarte in Höhe von "was-weiss-ich-wie-viele-Euros", welche dann als eine Art "Taschengeld" verwendet wird.

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Ich denke, dass ist wie mit allen anderen Dingen auch, man muss als Eltern mit dem Kind drüber reden.

Meine Eltern haben mir und meiner Schwester immer gesagt, was erlaubt ist und was nicht und jedenfalls von mir kann ich sagen, dass ich viele Dinge nicht gemacht habe und auch jetzt noch immer nicht mache, von denen meine Eltern gesagt haben, das man dieses oder jenes nicht macht, weil ....

Ich bin generell etwas misstrauisch, das haben mir aber meine Eltern so beigebracht. Ich denke schon solange ich mich erinnern kann mehrmals darüber nach was ich tue und welche Konsequenzen das für mich hat.

Und so sehe ich es auch mit dem Internet. 1. Finde ich muss ein Kind nicht vor Schulbeginn an den PC, egal welche tollen Lernspiele es gibt. Erst wenn es lesen und auch verstehen kann, dürfte nein Kind an den pc und auch nicht allein.

Der Umgang mit dem PC und dem Internet ist aber einfach zu wichtig um den Umgang mit dem PC so lange wie möglich zu verhindern. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass man seinem Kind auch den Umgang mit einigen Programmen wie z.B. Excel beibringen sollte, denn dies ist sehr wichtig.

FB und konsorten, wer weiß wie sich das später entwickelt, vielleicht ist das ja auch in ein paar Jahren nicht mehr so und wenn doch, dann muss man dem Kind klar machen, dass keine privaten Daten (Adresse) veröffentlicht und auch mit den Eltern über Chatpartner reden muss.

Kreditkarten bekommen auch minderjährige Kinder, aber eben auch nur wenn die Eltern einverstanden sind. Für minderjährige gibt es eben prepaid Kreditkarten und ich finde ab einem bestimmten Alter, kann auch ein "Kind" damit umgehen oder man benutzt diese gemeinsam, d.h. Das Kind zahlt mit der eigenen KK aber die Eltern sitzen daneben. Mit Geld umgehen zu lernen ist ja auch wichtig und da das plastikgeld immer mehr dominiert, sollte auch der Umgang dementsprechend gelernt werden, damit Kinder lernen, dass auch dieses Geld verdient werden muss Hbf nicht einfach von der Karte kommt (schade eigentlich :asmile:)

Also was ich sagen will: es hängt meiner Meinung nach viel von den Eltern und deren Aufklärung ab, wenn es da keine Probleme gibt, werden die Kinder mit Internet, FB & KK auch verantwortungsvoll umgehen. Wenn sich die Eltern nicht dafür interessieren, wird es ausarten und zu Problemen führen.

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hm, bei uns steht das thema auch so langsam an, da unser Ältester jetzt 13 wird...

er besitzt einen eigenen apple seit er 11 ist, durfte bisher jedoch nur für die Schule, sprich Texte mit Word oder graphisch mit Photoshop bearbeiten -

Spiele auf dem Rechner und Spielekonsolen sind für uns seit je her tabu, ein Rechner gilt bei uns im Haus als reines Arbeits - bzw. für uns Erwachsene als Kommunikationsmittel. So ist bei uns das Sitzen am Rechner den Kindern nie als Freizeitbeschäftigung vorgelebt worden und sie fragen auch nicht danach. Dieses Konzept wollen wir möglichst beibehalten.

Ins Internet darf unser Sohn, wir haben ihn aber sehr ausführlich über Gefahren aufgeklärt und viele Seiten einfach gesperrt.

Er nutzt hauptsächlich Wiki und Konsorten, informiert sich über Schwimmbadöffnungszeiten etc.

Er bearbeitet seine Büchereiausleihe online etc, guckt nach Lego oder neuen Büchern, manchmal auch nach Musik.

Wenn er etwas kaufen will, muss er fragen und ich bestelle es über meinen Account. Er darf zusehen wie es geht, Zugangsdaten kriegt er aber nicht. Er lernt wie es geht, muss aber meiner Meinung nach noch keine eigene Karte haben - er kann eben nur was über mich bestellen, wenn genug Taschengeld vorhanden ist.

FB ist absolut tabu - wir sind dort nicht - er darf auch nicht. Wir möchten, dass sein Freundeskreis in der realen Welt stattfindet und er reale, lieber wenige aber gute Freunde hat. Kommunikation und Freundschaft findet so noch wie früher statt, man fährt mit dem Fahrrad zum Kumpel und macht ne Fahrradtour, trifft sich am Strand oder sitzt im Jugendzimmer, quatscht, hört Musik oder psst leise...baut Lego ;-)

Er hat daher auch kein Smartphone, sondern nur ein uraltes Notfallhandy, für den Fall dass mal die Schule ausfällt etc und er abgeholt werden muss. Er simst nicht, telefoniert mit seinen Freunden von zuhause aus. Das funktioniert auch - er leidet nicht darunter , sondern lacht über Menschen von denen er findet O-Ton: "die brauchen irgendwann auch ne Gehirn-App"

Ich finde sinnvolles Nutzen des www sollte den Kindern beigebracht werden, aber genauso wichtig ist es, den Kindern beizubringen, was man alles als nichtsinnvoll und schädlich meiden sollte - denn davon gibt es ne Menge mehr.

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Ja, das mit dem Smartphone ist so eine Sache. Einerseits ist es sicher gut, wenn dein Sohn ein uraltes Handy, nur zum Telefonieren hat, andererseits weiß jeder, wie das in der Schule ist, dass man oft gehänselt wird, weil man nicht "in" ist. Ich bin eigentlich auch dagegen, den Kindern so moderne Handys und Co zu kaufen, die haben aber ein Handy zum Geburtstag von der Taufpatin gekriegt und wir dachten uns, es ist vielleicht an der Zeit, dass die lernen, wie man damit umgeht. Die haben auch kein Internetzugang! Man kann den Kindern nicht alles erklären, sie verstehen auch nicht alles, ich finde es einfach schwierig mit der ganzen Situation umzugehen. Einerseits will man dem Kind alles geben, andererseits muss man ihn vor der modernen Technik schützen, weil das nicht genug ist, wenn man ihnen was verbietet oder ihnen kein Smartphone kauft, die können doch theoretisch mit dem Smartphone des Schulkameraden spielen...

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@nordischmom hm da muss ich mal eingreifen, was "spielekonsolen und co" angehen. es ist ein wenig naiv zu denken man muss es nicht haben. natürlich muss man es haben, und ich finde im normalen umgang auch nichts wildes daran. ich sehe es an meiner arbeitskollegin, die spiele ab 16 "zu hause" verboten hat und der sohnemann latscht zum besten kumpel oder ins internetcafe?

ich möchte nur kein kind was sich hinter dem pc im zimmer versteckt, deswegen denke ich das ein paar stunden völlig okay sind.

(hier wird es den "familien pc und den familien fernseher" geben.)

nicht jedes kind hat freunde die mit lego gerne bauen. und das dein sohn noch munter darüber lacht ist wunderschön und ihm zu gönnen, aber ich nehme aus deinen häuslichen beschreibungen heraus, das du nicht gerade in kölnneustadt wohnst ;)

wir aber auch nicht!

mußte mal eben meine rechtschreibung kontrollieren ;) ihhbaah ;)

Edited by kikra13
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Da muss ich Kikra13 recht geben!

@nordischmom

Hm, also einem 13jährigen Facebook zu verbieten finde ich schon sehr "streng". Wenn "es" deinem Sohn nicht stört, dann ist das alles ja kein Problem. Aber heutzutage ist es ganz normal, dass Freundschaften offline sowie online stattfinden. Bitte versteh mich nicht falsch, ich will keinesfalls deine Erziehungsmethoden in Frage stellen - um Gottes Willen, nein!:awink: Ich persönlich würde mich aber nicht zu sehr in die Freundschaften meiner Kinder einklingen bzw. wie/wo sie stattfinden sollen/müssen. Ich bin selbst ein Digital Native, sodass ich womöglich dafür auch mehr Verständnis aufbringe. Abgesehen davon bzw. aufgrund dessen kenne ich dieses "Kommunikation und Freundschaft findet so noch wie früher statt" nicht.:awink:

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Ich schließe mich auch an. Es ist halt so, dass die Kinder das machen möchten, was verboten ist - es gibt doch so ein Sprichwort, es fällt mir nur im Moment nicht ein. Könnt ihr mir auf die Sprünge helfen? :-). Das liegt in der Natur des Menschen. Ich denke man muss alles ausprobieren und sich immer an bestimmte Grenzen halten (natürlich meine ich nicht damit Drogen oder so), man muss die Kinder auch gut aufklären und mit ihnen viel reden, dann klappt das schon :-). Das mit dem Spielen am Tag, sagen wir eine bis zwei Stunden, finde ich auch keine schlechte Idee. Die Kinder sollen halt bestimmte Spiele spielen, nichts kaufen, höchstens kann man ihnen eine Paysafecard schenken, damit sie nur so viel ausgeben, wie viel drauf ist. So lernen sie auch, wie man mit Geld umgeht. Ja, die Idee gefällt mir :-).

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