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Kindergartenkinder im Buggy!

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Steffi9677
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Hallo zusammen,

jetzt, im Sommer, habe ich eine für mich merkwürdige Entdeckung gemacht. Vielmehr war es vermutlich schon immer so, aber ich habe es nicht wahrgenommen. Und zwar scheinen sehr viele Kinder gehbehindert zu sein, denn ich sehe unheimlich viele zum Teil etwa 6-Jährige, die von ihren Eltern wie Kleinkinder im Buggy kutschiert werden. Neulich im Zoo war es besonders auffällig. Kaum ein Kind ab 3 Jahren, was alleine geht oder wie mein Sohn mit dem Laufrad unterwegs sind. Mindestens die Hälfte der ab 3 bis ich denke mal 7-Jährigen sitzt im Buggy und isst ein Eis und werden gemütlich von den Eltern umhergeschoben. Ist das bei Euch auch so? Fabian läuft, seit er zwei Jahre alt ist. Danach hat er niemals mehr im Buggy gesessen. Folglich ist er auch sehr gut zu Fuß und ich finde das auch sehr wichtig, habe ich irgendwann mal gelesen, dass fast alle Kindergartenkinder in Köln es nicht mehr schaffen, einen 600-Meter-Fußweg zu bewältigen, aber da muss man sich ja fast nicht mehr wundern...

Ich finde das wirklich unglaublich. Und seit mir das aufgefallen ist, sehe ich fast nur noch solche Riesenkinder in Buggys. Da bin ich mit meinem Einjährigen im Buggy und meinem 3 1/2-Jährigen auf dem Laufrad ein richtiger Exot. Vor allem in der Stadt, hier auf dem Dorf fällt mir das bis auf ein paar Ausnahmen, die es ja bekanntlich immer gibt, nicht so auf.

Ist das bei Euch auch so? Oder gibts das nur in Köln? Und da wundern sich die Leute, dass die Kinder immer fauler und dicker werden und den ganzen Tag auf der Coch hängen möchten um Fernsehen zu gucken oder Playstation zu spielen. Von nix kommt nix!:aconfused:

Nachtrag: Dazu fällt mir noch etwas lustiges ein: Eben (wieder in Köln) sehe ich doch tatsächlich eine Frau, die ihren Hund in einem extra dafür konstruierten Hundebuggy durch die Gegend fährt!!! Wo soll das denn noch hinführen :lol1:

Edited by Steffi9677
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genau das ist uns auch bei dem letzten zoobesuch hier in leipzig aufgefallen. da sitzen kinder die mindestens 5 sind im buggy und haben sogar teilweise einen NUCKEL im mund. ich konnte es echt nicht fassen. wir gehen mit jannik sogar im urlaub wandern. jannik schafft 8-10km und die nicht den zoobesuch. vorallem im zoo gibt es so viel zu endecken da kann man doch selber laufen.

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Ja, in der Stadt fällt mir das auch immer mal wieder auf. Hier auf dem Land nicht so sehr. Aber auf der Arbeit hat mich ne Kollegin vor Kurzem fast ausgelacht, als ich erzählt habe, dass Janis seit er ca. 17 Monate alt war, zu Fuß in den Kindergarten läuft, weil der nicht so weit weg ist. Nur beim Abholen nehm ich manchmal den Buggy, weil er da meist so müde ist und ich ihn im Moment durch die Schwangerschaft nicht so gerne schleppe. Meine Kollegin meinte, ich hätte wohl zu viel Zeit, ihr hätte das bei ihrer Tochter zu lange gedauert, wenn diese alleine gelaufen wäre. Am gleichen Tag hat sie sich dann beschwert, dass ihre Tochter nicht mit ihr spazieren gehen will.

Ich glaube, es ist tatsächlich die Bequemlichkeit der Eltern.

LG

Karin

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vorallem können die doch auch locker aufm dreirad oder laufrad sitzen, versteh ich nicht. jannik ist eigendlich seit er in die kita ging entweder zu fuß oder aufm dreirad unterwegs gewesen, später dann laufrad. jetzt fährt er bei mir im auto mit oder wenns schön ist fahren wir mit dem fahrrad (jeder auf seinem seit letzter woche :) ) und das hat nix mit dorf oder stadt zu tun sonder mit faul oder nicht faul.

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ich denke es liegt "mehr" an den eltern und ein "wenig" an den kindern. es gibt durchaus einfach kinder die das nicht schaffen und durchaus nicht faul sind. also mal im ernst mein kind fährt auch nicht mehr m buggy mit, aber 10 km schafft er nun wirklich nicht einfach so. wie lange lauft ihr denn? wir haben hier einen ländlcihen rundweg und für den brauchen wir ein halbe stunde ich laufend und sohnemann auf dem laufrad. der ist ca. 2 km lang.

und kinder wo ich weiß, meine erziehung in sachen hören hat noch nicht wirklich gefruchtet, würde ich immer in den buggy stopfen - das ersparrt unnötiges hinterher rennen und rumgeschreie. ich spreche hier aber von kindern im alter bis 4 jahren ;)

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na im urlaub läuft man ja länger. da sind wir schon ne ganze weile unterwegs. wir rennen die 10km ja auch nicht, dafür gibt es viel zu viel im wald zu endecken. wir sind dann nach dem frühstück los und nachmittags wieder rein. gehn dann irgendwo noch essen oder haben was mit.

ich mein ja nur man kann das stück meistens gut laufen oder mit dem rad fahren. mit jannik brauch ich aufm rad auch 20min mit dem auto bräuchte ich vielleicht 5 aber warum soll ich den bei schönem wetter mit dem auto fahren. vorallem hat er seinen spaß.

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Oh ha, ja das denke ich auch schon lange, schon vor meiner Schwangerschaft hab ich mich gewundert und dann aber immer gedacht, wer weiß wie Kinder wirklich so sind.

Mittlerweile weiß ich von einigen und denke mir bei anderen, dass es wirklich Bequemlichkeit ist und bei einigen Kindern Gewöhnung.

Sicher nicht bei allen.

Finde den Trend aber nicht gut, eher sehr schwierig. Meine Kleine ist nun 14 Monate, läuft seit 2 Monaten und wir nehmen für kurze spaziergänge keinen Buggy mehr, vorallem wenn papa dabei ist, der tragen kann, wenn sie nimmer mag.

Oft hab ich den buggy einfach nur geschoben ohne dass sie drin saß, ist ja auch blöde. Bei längeren Gängen läuft sie erst, sitzt dann mal wieder und will aber ganz schnell wieder raus.

Klar ist, wir brauchen um einiges länger und müssen das auch so einplanen, aber ich lass sie lieber machen, als dass sie nie Spaß an Bewegung hat und lernt, ich muss mal sehen wie es weitergehen wird, aber ich habe nicht vor sie mit 5 noch zu schieben:aredface:

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meine Kinder mussten laufen sobald sie es konnten und soviel sie konnten, habe selbst bei den 2 jährigen nur noch bei großen Ausflügen nen Buggy mitgenommen, falls einer mal schlapp macht und es hat sicher nicht geschadet, dass sie viel und früh gelaufen sind

ich glaube es ist oft die Bequemlichkeit der Eltern sich um ein im Buggy fixiertes Kind nicht kümmern zu müssen.

Beispiel:

Zoobesuch 1 -laufendes Kind, engagierte Mutter

Lässt Du Dein 2jähriges im Zoo laufen musst Du selber aufpassen wie eine Luchsmama.

Kann es in der Menschenmenge vor dem Affengehege überhaupt was sehen? - also nimmst Du es auf den Arm

du erklärst dann gleich wer Orang-Utan-Mama und wer Papa ist, dass das Fell orange und die Füße wie Hände sind und erklärst was die grade machen etc....

an der nächsten Wegeskreuzung diskutierst Du mit deinem Kind, was nach links zu den langweiligen Eulen läuft, dass aber rechts das Seehundbecken ist und ihr Euch gleich die Fütterung angucken wollt - kurze pädagogische Manipulation führt evtl. zum Erfolg, ansonsten hast Du die Möglichkeit

a)schnell noch bei den Eulen vorbei zu gucken und etwas schneller zu gehen (wie mit 2jährigem?)

B) oder mit bestochenem Kind (irgendwo dahinten gibts auch Eis!)

oder c) mit wütigem Kind (unter den Arm geklemmt, zappelnd) um die Ecke zu biegen

....um das kindliche Erlebnis Seelöwenfütterung doch noch zu erleben.... in letztem Falle selbstverständlich mit schlechtem Gewissen,versteht sich. Nichstdestotrotz quietsch dein Kind vor Glück und Freude beim Anblick der schlauen Seelöwen und es wird noch tagelang davon erzählen.

am Tigergehege sprintest Du mit Schnappatmung hinterher, damit das Lütte nicht doch irgendwie zu nah an die Gehegeumrandung kommt...ihr bestaunt gemeinsam die großen und kraftvollen Tiere

im Tropenhaus versuchst du gegen deine temperaturbedingten Kreislaufprobleme anzukämpfen, deine aufsteigende Panik vor evtl herumlaufenden Spinnen zu bewältigen und erklärst jeden zweiten Meter:

"Nein, die Hände darf man nicht in diesem Piranha-Teich waschen!"

"Knie Dich mal hierhin, dann kannst Du den Alligator da hinter dem Holzstück sehen."

"Warte ich heb Dich hoch, die Schlange wohnt da oben, ganz weit oben in der Krone des Baumes."

Am Kiosk ist Dein Kind schon vorgelaufen und steht vor der Eistafel:

"Will Tsoko-Eis. nein bunt. nein nein mit Tiel, Maaaaamaaaa."

Mama versucht den kindlichen Eifer ernstzunehmen, dem Kind die Möglichkeit zu geben eigene Bedürfnisse anzummelden und zu benennen - et dauert etwas.

Nach mehrminütiger Diskussion und einem tiefen Blick in deinen Geldbeutel einigt ihr Euch auf ein Eis...puuh.

5 Meter weiter will das Kind (Mama ist ganz stolz) das Eispapier "Ganz selba leine" in den Mülleimer werfen, dummerweise ist eine Regenablaufrinne im Weg und Kind stolpert samt Eis auf dem leicht sandigen Betonweg. Eis liegt zermatscht im Dreck, Kind heult wegen verlorenem Eis und aufgeschürfter Handfläche. Ihr sucht das nächste Waschhaus samt Sani auf um die Handfläche zu reinigen und "Sagen Sie ist das Vogelkot?" zu desinfizieren....

Gott sei Dank geht ihr als nächstes zum Giraffenhaus und setzt euch gemütlich auf eine Bank, bewundert die Giraffenmama und ihr Baby und auf dem schoß sitzend kuschelst Du mit Deinem Kind so wie die beiden da im gehege etc..etc..etc...

am Ende habt Ihr beide, Du und Kind einen aufregenden und schönen, aber anstrengenden Tag gehabt.

Beispiel: Zoobesuch 2

Kind sitzt im Buggy, schiebende, wenig engagierte Mutter

Der Weg wird nicht nach der interessantesten sondern flachsten Runde geplant, schließlich will man den kleinen Bomber nicht bergauf schieben. Die langweiligen Eulen sind also dabei, die Seelöwenfütterung wäre unbequem gewesen.....das Tempo ist gleichmäßig, das Kind sieht unterschiedliche Tiere an sich vorbei ziehen - evtl wird mal kurz :"Guck Kevin, ein Affe!" erläutert.

Das Tropenhaus schenkt man sich ganz:"Hätt ich ja gemacht, aber die sind auch blöd vom Zoo, da kannze ga nich mittem Buggy rein!"

das Tigergehege ist kein Problem, Kind kann ja nich raus, allerdings starrt Kind auch nur vor die Betonumrandung...Mutter bleibt also entspannt, Kind weiß ja nicht, was ihm hinter der Mauer entgeht.

Am Kiosk wird der Buggy so geparkt, dass keine freie Sicht auf die Eiskarte besteht, man kauft ein Flutschfinger und gut is.

Eispapier schmeißt Mama selber weg. Kein Problem.

Am Giraffenhaus kurze Ansage in den Buggy: "Guck ein Giraffenbaby, das geht noch genauso wackelig wie Du!"

hm, Mama 1 - ist mehr oder minder mit sich und ihrem Kind und dem Tag zufrieden und schläft abends vermutlich genauso gut wie ihr Kind

Mama 2 - findet, dass man aber so oft nicht in den Zoo gehen muss - iss ja schon irgendwie langweilig, oder?

so oder sehr ähnlich erlebt im Dortmunder Tierpark ( Übereinstimmungen mit lebenden Personen sind obligatorisch) ;-)

also Mädels, warum nur schieben manche ihre Kinder bis sie eingeschult werden????

Edited by nordischmom
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Ich denke es kommt auch darauf an,wieviel Zeit die Mama bzw. Eltern zur Verfügung haben und ob es noch Geschwister gibt,ausserdem natürlich was grad anliegt.Wenn man mehrere Kinder hat ist eben nicht immer die Zeit da völlig entspannt kilometerweite Strecken zurückzulegen.Allerdings meine ich auch Kinder bis höchstens 4 Jahre.

Finlay ist grad 3 geworden und z.B. jetzt im Urlaub musste der Buggy mit.

Wenn wir nämlich hier als Familie zu fünft eine Stadt anschauen wollen,wissen wir leider nicht so genau,wie anstrengend es vielleicht ist (sehr warm;steile Gassen auf und ab)und wieviel Zeit das in Anspruch nimmt.Da mosern teilweise sogar die Grossen :awink:

Da ist es schon wirklich praktisch,wenn man ihn schieben kann und nicht auch noch tragen muss,wenn es ihm zuviel wird oder wenn es einfach irgendwo zu voll und unübersichtlich wird.

edit:

Mein post war natürlich NICHT auf den Zoobesuch bezogen.

Da sollte man doch schon Zeit haben,ansonsten lieber verschieben! (den Besuch natürlich :awink: )

Edited by taleja
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huhu..

naja.. wir sind zwar ne ausnahme, aber mich nervt dieses ständige gerede von älteren Leuten, "sie kann doch laufen, was haben sie da nen buggy mit.." oder "warum tragen sie sie denn immer"...

weil sie eben nicht laufen kann...

michnervt das...

man sieht es hannah nicht an, das sie nicht laufen kann...

sie hat auch keinen rolli...

sie hat auch schuhe an...

aber sie kann es eben nicht allein...

es nervt einfach..

warum über andere urteilen, wenn man gar nicht weiß, ob das kind wirklich laufen kann...

lbg baka

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Baka natürlich nervt dich das, das ist doch auch verständlich. Gerede und Getratsche gibt es ne Menge, leider. Ich kenn das selber.

ABER ich zerreiß mir z.B. nie das maul, ich würd nie blöde Glotzen.

Wenn ich aber an Kindergärten vorbeifahre, wo die Kinder rennen und laufen und dann in den Buggy verfrachtet werden für den Nachhause weg. Wenn in der Fußgängerzone oder im Zoo die Kinder nicht "spuren" und sofort in den Buggy gesetzt werden, dann finde ich für mich das nicht gut.

Und leider sitzen so viele größere Kinder im Buggy, wo man letztendlich sagen muss, dass es langsam zum Trend wird:aredface:

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Hm, also ich habe da noch gar nicht wirklich drauf geachtet. Muss ich mal machen. Ich kann nur erzählen wie es hier ist. Unser Buggy steht mittlerweile im Keller und wird nur noch zu großen Ausflügen rausgeholt. Vom Kindi wird sie mit dem Dreirad geholt, da kann sie drauf sitzen oder auch laufen. Bleibt ihr überlassen. In den Zoo tät ich den Buggy schon noch mitnehmen, aber nicht weil ich sie da unbedingt reinsetzen WILL sondern einfach damit ich sie reinsetzen KANN wenn sie müde ist oder sie einfach nicht mehr laufen mag. (Was bei meinem Energiebündel aber selten vorkommt ;)). Wenn wir einfach so in die Stadt gehen.... nee, da kommt auch weder Buggy noch Dreirad mit. Sie hat ja Füße bis zum Boden und wir sind ja nicht stundenlang da unterwegs und zur Not ist der Papa dabei der sie dann tragen kann. :abiggrin:

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Guest aoife

Ich hab hier zu Hause einen 4jährigen, der gut laufen kann und trotzdem regelmäßig Buggy fährt. Er schafft es einfach nicht, nach 8,5 Stunden KiGa noch wach zu bleiben auf dem Heimweg. Und wir schaffen es nicht mehr, ihn die 800m von der U-Bahnstation nach Hause zu schleppen.

Ich denke zwar auch, dass bei einigen sicher Bequemlichkeit eine große Rolle spielt, wenn so große Kinder noch durch die Gegend kutschiert werden (wir werden bei JEDEM KiGa-Gespräch böse darauf angesprochen, dass wir abends immer nen Buggy dabeihaben), aber bei manchen hat es auch einfach nachvollziehbare, wenn auch vielleicht nicht gleich offensichtliche Gründe.

LG Eva

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Das Problem liegt jetzt wo genau? :aredface:

Ich mein, ist doch jedem selbst überlassen. Meine Große lief zeitig "viel" dafür das sie den Morbus hat, meine Schwester ihre Tochter saß laaaaaaaaaang im KiWa und das war sicherlich bequemlichkeit aber mir soll´s doch egal sein. Die Kinder laufen noch ihr Leben lang und solang sie nicht den ganzen Tag nur rumsitzen.

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Guest kleineschaos

Ich wurde letztens gefragt warum dein mein großes Kind noch im KiWa sitzt. Ähm er ist 15 Monate und läuft noch nicht.

Aber ich sehe das hier auch oft das Kinder bis zu 4 im KiWa sitzen. Keine Ahnung wie lange wir einen nehmen werden aber ich will das auch Situationsabhängig machen. Wenn meiner dann zwar laufen kann und ich aber fix einkaufen will dann nehme ich sicher auch schnell den KiWa mit weils eben schneller geht. Will ich aber nur auf den Spielplatz oder zum Bäcker oder so, dann bleibt der KiWa zu Hause.

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Ich fahre auch Buggy mit Kathi. Ich nehme ihn immer mit wenn wir weiter unterwegs sind. Im Zoo kommt er auch mit, sie KANN rein wenn sie will.... und manchmal muss sie auch rein,wenn ich das so will.

Generell soll sie laufen und sie kann es auch gut, aber manchmal hört sie nicht und läuft dann evtl. auf die Straße (jetzt nicht im Zoo...)... abr beim einkaufen. das ist mir viiiel zu gefährlich.

Ich denke man sollte ein gesundes Mittelmaß haben.

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Also ich für meinen Teil finde schlafende Kinder in Buggy`s nicht tragisch...

Und Kinder mit 3 oder was Jahren muss man denk ich schon abwägen, gerade auf weiten Wegen. Ich finde aber schon, dass 5 jährige nicht grundsätzlich in den Kiwa gehören, ich bin damals schon rad gefahren und wusste was Autos sind...da noch im Buggy...also das ist wirklich nichts was ich für meine Familie will. Aber ich denke da ist es mit allem, ne reine Nutzen Abwägung für sich selber und ob man damit klar kommt...

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@nordischmom also ich muss doch mal auf den zoobesuch zurückgreifen:

ich würde bei meinen 2 kindern (20 monate und knapp 3 jahre) IMMER einen buggy + ergo mitnehmen. und meiner meinung nach ist es auch ein sehr "von sich überzeugt zusein" von einem nicht so schönen tag zu sprechen! nur weil mein kind nicht auf die nase gefallen ist, vielleicht sein eis im buggy bekommen hat oder im ergo geschleppt wurde? und ich einfach mit 2 kindern alleine so eine leistung noch nie vollbracht habe - bin ich nu eine nicht so gute mutter, die ihren kindern einige sachen vorenthält? vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden und du bist wirklich nur mit max. 2 kindern unterwegs wo es einen etwas größeren alters unterschied gibt. in diesem sinne eine gute nacht

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Ich bin auch so ne Rabenmutter.

Am Wochenende waren wir Wandern, also Kind in der Kraxe den Berg raufgeschleppt. Auf der Alpe war das Kind dann unterwegs, hat mit dem Hofhund geschmusst, wurde von ner Kuh geknutschet und is rumgelaufen. Runter wollten wir ihn laufen lassen, aber er hat die ganze Zeit Schwung bekommen, is immer schneller geworden und wir haben ihn immer grad noch erwischt, bevors ihn auf die Nase geworfen hat. Also haben wir ihn deshalb wieder in die Kraxe gesetzt und runter getragen, bevor er sich alles aufschürft. So, ich steh dazu!

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Früher fand ich das auch unmöglich, wenn so große Kinder im Buggy saßen, mit Schnuller im Mund. Aber mit der Zeit bin ich auch nachsichtiger geworden. Eben weil man nie weiß, wie die Umstände sind. Wie weit die Wege sind, die die Kinder an dem Tag vor sich haben, ob sie wirklich so gesund sind, wie sie aussehen, etc.

Vielleicht spielt ja auch eine Rolle, dass manche Buggys/Kiwä so teuer sind. Da will man sie ordentlich nutzen, damit sich die Investition auch gelohnt hat???

Für uns hab ich den Wagen aber auch so oft wie möglich stehen lassen, sobald die Kinder laufen konnten (mit 13 bzw. 12 Monaten). Auch beim schnellen Einkauf um die Ecke. Dafür gibts ja Rucksäcke, da hab ich die Hände für die Kinder frei.

Fiona fuhr mit 3,5 Jahren zuletzt im Buggy. Da hatte sie spastische Bronchitis, ihre Sauerstoffsättigung war dadurch nicht besonders gut und sie hing total schlapp in der Ecke. Den Weg zum KiA hätte sie nie im Leben geschafft. Gut, dass wir den Buggy noch nicht entsorgt hatten, der war seit Ewigkeiten im Keller :asmile: Wir hatten einen sehr wackligen, der doof zu fahren war (hatte Opa besorgt, der war wohl irgendwo vom Laster gefallen, ähem). Ich war froh, dass er sich so doof fahren ließ. So fiel der Verzicht leicht und ich wusste, dass das gut für uns ist.

Den Buggy einzusetzen um Diskussionen aus dem Weg zu gehen finde ich aber auch nicht so gut, ehrlich gesagt. Wie lernt das Kind denn dann, dass es an der Hand zu gehen hat, wenn man über die Straße will, wenn man dem Thema aus dem Weg geht? Für den Moment ist es leichter, aber auf lange Sicht bringt es nichts. Das Kind wird nicht so schnell "vernünftiger", dass es einsieht, dass Mama Recht hat :atongue:

Achso. Eine Sache noch. Dafür, dass meine Kinder von Anfang an laufen "mussten", sind sie immernoch ausgesprochen lauffaul und die 500m zur Tram werden nur unter Protest gelaufen. Training führt nicht unbedingt zu mehr Lauffreude. :acool:

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Den Buggy einzusetzen um Diskussionen aus dem Weg zu gehen finde ich aber auch nicht so gut, ehrlich gesagt. Wie lernt das Kind denn dann, dass es an der Hand zu gehen hat, wenn man über die Straße will, wenn man dem Thema aus dem Weg geht? Für den Moment ist es leichter, aber auf lange Sicht bringt es nichts. Das Kind wird nicht so schnell "vernünftiger", dass es einsieht, dass Mama Recht hat :atongue:

Ich bin der Meinung das Kinder im Alter von zwei noch nicht die Gefahr einschätzen können was passiert wenn es auf die Starße läuft. Etwas später kann ich mehr appelieren, denn dann hat das Kind mehr Verstand.

Ich hatte schon die Situation das wir im DM einkaufen waren. Ich bepackt mit Windelkarton, und Tüten. Kind nur eben an einer Hand. Sie ist mir entwischt, weil sie lieber einen kleinen Wagen im DM schieben wollte. Sie rennt eigentlich nicht weg, aber beim DM wird sie immer so euphorisch. :arolleyes:

Vor unserem DM fahren die Autos 50 km... also ICH für meinen Teil will es nicht verantworten, dass mein Kind unterm Auto liegt. Ich denke Lauftraining an der Hand und auch ohne Hand (meine Güte wie das klingt)... sollte man üben, keine Frage.,.ich wäge aber ab WO ich das übe.

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