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Die letzten Wochen auf dem Weg zur Hausgeburt

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Wiwi84
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Ich möchte nun endlich mein Vorhaben, was schon sooooo eeeeeewig in mir brütet, in die Tat umsetzen und meinen Hausgeburts-Thread hier eröffnen. :abiggrin:

Es soll kein Countdown oder Tagebuch werden, aber eben die Schritte oder Sorgen oder Freuden auf dem Weg zu unserer Hausgeburt festhallten.

Ich wollte eigentlich schon viel früher eine Art Tagebuch beginnen - aber die Zeit dazu fehlte einfach neben Kleinkind und Uni (vor allem mit den vielen Klausuren) und allem anderen, was eben so anfällt.

Da hat es mich schon den einen oder anderen Abend echt traurig gemacht, dass ich dann im Bett lag und mir dachte: " Mensch, du bist schwanger, aber wie wenig Zeit nimmst du dir bewusst für deine Kleine? Das hat sie doch gar nicht verdient! Obwohl sie ein Ü-Ei ist, freuen wir uns doch tierisch...UNd wie viele andere Frauen probieren sooo vieles um ihren Traum zu erfüllen und du bist einfach so nebenbei schwanger!!???" Und dann kamen meist ein paar Tränen.

...kann aber auch normales Hormonchaos sein?

Naja, ich werde diesen Thread nutzen und mal dies und mal das aufschreiben, wonach mir eben ist. ;)

Und ich denke, dass er hier gut platziert ist, denn der Geburtsbericht soll ja dann am Ende auch noch hier rein.

Außerdem mag ja vielleicht jemand mitlesen!? Oder vielleicht auch mit dem Gedanken liebäugeln, eine Hausgeburt in Erwägung zu ziehen?

Mir jedenfalls hat das Lesen der anderen "Tagebücher" hier Spaß gemacht. :D

Nun ist schon die 33. SSW angebrochen und es sind nur noch 4 Wochen, bis die Kleine auch zu Hause kommen könnte... :aeek:

...wobei ich ja glaube, dass ich auch dieses Mal gut bis pder über Termin gehen werde.

Keine großen Beschwerden oder Zipperleins bisher.

Naja, es bleibt halt alles noch sehr spannend! :D

Edited by Wiwi84
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Also ich möchte noch mal ganz am Anfang starten; irgendwie möchte ich das für mich hier festhalten. :lol:

Nach Melina Geburt verhüteten wir mit Persona. Ich wollte keine Hormone nehmen, nachdem ich im Zuge meines Bio-Studiums erfahren hatte, welch komplexe Auswirkungen Hormne auf alle möglichen Körperfunktionen haben.

Ich kann natürlich Frauen verstehen, die hormonell verhüten, hab ich ja vorher auch 3 Jahre getan. ABER da ich nie Probleme mit meinem Zyklus o.ä.hatte, fand ich es einfach nicht begründet genug. ;)

Mein Zyklus war Bombe - immer 29/30 Tage und ES am 15/16. Tag.

Dementsprechend einfach war es für uns.

Naja, im Juni letzten Jahres ( :eek: ist das lange her) zeigte mir dann der Persona keinen ES an, trotzdem haben wir natürlich verhütet.

Das kam zuvor während der gesamten Nutzungsdauer noch 2 weitere Male vor.

Aber da man ja nicht unbedingt immer einen hat, dachte ich mir nix dabei.Meine Mens kam dann aber pünktlich nach 29 Tagen, so what?

Im Juli dann das Ereignis: Wir hatten an Tag 9 morgens Sex (IMMER ein grüner Tag gewesen, seitdem Persona sich auf mich eingestellt hatte).

Dann an Tag 13 der "Schock" (erst im Nachhinein). Das ES-Symbol leutete mich an - 1-2 Tage früher als sonst...

Natürlich erstmal nix dabei gedacht, fleißig weiter verhütet....

- Ich war an ZT 24, als ich Schatzi fragte, ob der Fisch gut sei, den ich kochen wollte, er würde komisch riechen

- am selben Abend fragte er mich beim Umziehen im Schlafzimmer, ob meine Brustwarzen dunkler geworden wären

- am nächsten Vormittag, ZT 25, meinte er, dass ich die letzten Tage so unausgeglichen wäre, ob denn schon wieder meine Mens anstehen würde? Als ich verneinte, dass es noch ein paar Tage hin sei meinte er dann scherzhaft "schwanger" und grinste dann aber.

- an ZT 26 hatte ich ein komische Gefühl im Bauch - komisch, aber irgendwie bekannt. Ich war aber einfach nur ungläubig...

Ich weiß nicht warum, aber ich suchte mittags als Meli schlief in meiner Kommode nach alten Ovus, fand noch EINEN aus der Zeit des Hibbelns für Meli und pinkelte drauf.

-> 1. mittags und 2. der Ovu war im April 2010 abgelaufen. :aredface:

Der Test wurde nach 3 Minuten positiv... 1. zwei Striche und der 2. war ähnlich stark wie der Kontrollstrich.

Ich schaute den Test so :aeek: an und ging dann mit wackeligen Knien zu Männe. Der werkelte gerade an irgendwas herum, wir waren ja erst Ende Mai in unser Haus gezogen und hatten noch einiges an Renovierung zu tun.

Ich zeigt ihm den Test und er meinte nur "was sagt mir das?". "Dass ein abgelaufener Ovulationstest 2 ähnlich starke Striche anzeigt" antwortete ich.

Er meinte nur "hmm" und so was wie "abgelaufene Tests machen so was vielleiccht!?" und beugte sich wieder über sein handwerkeln.

Ich war relativ ruhelos und meinte dann nach ner halben Stunde, dass ich zum DM fahren wolle, Tests holen.

Er lachte kurz, sah dann aber meine ernste Miene und meinte nur "wenn du meinst, ich glaub aber nicht daran, wie soll das denn passiert sein??"

Naja, im DM holte ich zwei einzelne 10er Test (mit "schwanger/nicht schwanger") und ein 25er Doppelpack. Man (bzw. Frau) muss ja auf Nummer sicher gehen?? :lol:

Natürlich war ich schnell zurück und wollte nicht abwarten und pinkelte drauf. Merke: es war gerade mal ne knappe Stunde vergangen, seit meinem Ovu-Pinkeln. Und den hatte ich mit länger gestautem Urin gemacht. ;)

Der Test (war ein 10er) zeigte "nicht schwanger".

Schatzi war natürlich sofort überzeugt davon und meinte "siehste!?"

Ich aber telefonierte mit meiner Freundin, die ich aus dem GVK von Melis SS kennengelernt hatte und die mir ein paar Tage zuvor berichtete, dass sie schwanger sei (aber sie hatten es gaplant).

Sie lachte fröhlich und meinte "toll, wir kriegen das 2. auch zusammen".

Ich ruderte erstmal zurück und versprach ihr aber, dass ich bis zum nächsten Test nix trinken würde und 3 h warten würde.

Für mich war klar, dass ich NICHT bis zum nächsten Morgen warten würde...

Edited by Wiwi84
Rechtschreibfehler korrigiert. ;)
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Ich habe dann ganze 4 Stunden ausgehalten und pinkelte dann in ein Glas und tauchte den 2. 10er rein.

"Schwanger" erschein nach 2 Minuten auf dem Feld...

Ich runter zu Männe, der Tagesschau guckte. "Was sagst du nun?" ich war voll zittrig.

Er sah den Test an, dann mich, schwieg einen Moment. "also ich glaub das nicht. Der vorhin war doch negativ..."

Meine Gedanken fuhren Karussell und irgendwie lief alles wie ein vorgespulter Film durch meinen Kopf: Reaktionen der Eltern, der Freunde, des Umfeldes, Probleme an der Uni und und und. Aber irgendwie zu schnell, um alles zu realisieren.

"Ich mache morgen dann noch einen" meinte ich nur und Schatzi massierte mir dann erstmal die Schultern und nickte.

Am nächsten Morgen (30.7.) folgte logischerweise ein 25er Test.

Er zeigte schon nach einer guten Minuten 2 Striche. -> es war wohlgemerkt erst ZT 27 und ich von überfällig noch entfernt... :acool: Aber ich hatte bei Meli ja auch schon früh und schnell positiv getestet.

Schatzi realisierte es, wusste aber auch noch nicht so recht, wie er reagieren sollte. Er konnte es nicht glauben, genau so wenig wie ich.

Wir rätselten herum, wie und vor allem WANN es hätte passieren können.

Wir hatten an ZT 9 Sex und dann erst wieder an ZT 14.

Am 9. ungeschützt - war ja grün wie immer.

Am 14. mit Gummi, das war auch heil geblieben.

Dann kamen wir auf die Lösung: Der ES war früher als sonst immer.

Dennoch haben ja die Spermien gut überleben müssen, es waren ja 4 1/2 Tage oder länger vergangen zwischen Sex und ES. Die haben bestimmt ganz am Ende des Eileiters nur auf den Absprung gewartet. :lol:

Ich musste noch mit jemand anderem drüber reden-> ich rief also wieder meine schwangere Freundin an, die sich wie BOMBE freute und meinte "wir planen uns hier einen zurecht und dann schwupps, bist du auch wieder schwanger und dann noch durch Zufall??".

Die nächsten Tage zogen sich ein wenig dahin und waren so in Watte gepackt. Ich wollte es nicht glauben und grübelte natürlich sofort über alles mögliche nach, wie wir das schaffen sollten und so.

Schatzi nahm mich oft in den Arm und meinte nur, dass wir es natürlich schaffen würden und so.

Wir haben aber NIE auch nur einen Gedanken an Abtreibung o.ä. verschwendet. Warum auch? Nein, das stand zu keiner zeit zur Debatte. Wäre für uns undenkbar und greuslich!

Wenn wir weitere Kinder hätten ausschließen wollen, hätten wir nicht mit Persona verhütet.

Wir wollten ja ein zweites, aber irgendwann, nicht jetzt, und erst wenn Meli mindestens 3 wäre etc.

Nach ein paar Tagen kamen wir zu dem Schluss, dass wir erstmal abwarten wollten, wie es sich entwicklen würde.

Immerhin könnte ja noch viel passieren und über ungelegte Eier Gedanken machen wäre Verschwendung.

Ich würde aber lügen, wenn ich sagen würde, dass wir uns daran halten konnten..

Eines meiner "Probleme" bestand u.a. darin, dass mein Bruder und Frau mittlerweile mehrere Fehlgeburten hinter sich hatten und sich für ihre kleine unbedingt ein Geschwisterchen wünschten.

Ich dachte oft daran, dass sie sich zwar mit uns freuen würden, aber eben bestimmt auch traurig wären, dass bei uns ein Schuss eben wieder ein Treffer wurde. Bei Meli war es ja auch schon so gewesen, dass ich schon schwanger war, kurz bevor wir eigentlich offiziell hibbeln wollten...

Ich fand es ungerecht, dass deren Wunsch nicht erfüllt wurde, wir aber das 2. Kind erwarten würden.

Und auch mein Schwager und Frau wollten ein 2. und bei ihnen klappte es nicht so recht...

Wir beschlossen, erstmal niemanden zu informieren. Ich wollte auch erst in der 7. Woche zur FÄ. Bei Meli konnte man dann das Herz schlagen sehen. Ich wollte eine "Ganz- oder- gar- nicht- Untersuchung".

Die Tage vergingen und immer wieder erwischten wir uns bei Gedanken, die das Leben mit einem weiteren Kind betrafen.

Noch hatte ich keine Beschwerden - das fing dann so Ende 6. Woche an. Ich war nur noch müde. Schlief teilweise während des Spielens mit Melina auf dem Teppichboden ein... ;)

Etwas mulmig war mir ab und zu in der Magengegend und einige Gerüche wurden wieder intensiver.

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Der Termin bei der FÄ:

- war lustig, denn mich hatte sie nun gar nicht erwartet und so saßen wir erst nur im reinen "Redezimmer".

- ich erzählte ein wenig die Geschichte und sie meinte nur "da wollte wohl jemand ganz dringend zu ihnen, jetzt da das Haus langsam fertig wird..."

- sie freute sich irgendwie sehr und wollte dann gleich gucken gehen

- vaginaler Schall (sonst war alles ok): man konnte Fruchthülle und Embryo-Anlage sehen... ... UND das kleine bumpernde Herzchen

- ich war mal wieder nur fasziniert und die nahm dann gleich Blut ab und bestellte mich 2 Wochen später zur Besprechung und erneuter Kontrolle und Mu-Pass ausfüllen usw.

Männe realisierte es endlich - dennoch waren wir weiterhin verhaltenener als bei Meli und warteten einfach weiter ab.

Ab und zu kam dann aber ein "na schwangere Frau" über seine Lippen und ein liebevolles Lächeln hinterher.

Ein paar Tage später meinte er morgens noch ganz verschlafen dann zu mir, dass er geträumt hätte, wieso ich schwanger sei.

War ich gespannt.

"Naja, wir haben IMMER in unserer Beziehung Trubel gehabt. Erst mein Umzug ein paar Wochen nachdem wir uns kannten. Wir mussten sofort auf Wochenend-Beziehung umschwenken.

Dann bist du ein paar MOnate später umgezogen - aber die Entfernung blieb.

Dann bist du aus der WG in deine eigenen 4 Wände umgezogen - die Entfernung blieb, aber ich pendelte nun auch noch in der Woche einen Tag zu dir (das waren so 120km eine Strecke).

Dann der Entschluss, dass ich von Hamburg weggehen würde und wir zusammen ziehen würden.

Denn wir wollten evtl an Familie denken und dann näher bei unserer Familie sein.

Dann Pille absetzten mit 3 Monate Wartezeit weil ich wissen wollte, wie sich alles einpendelt. Die SS mit Meli kam dann ja schon im 2. Monat. -> Ein Schuss ein Treffer sag ich nur. :lol:

Also ganz früh schwager umgezogen: Mietswohnung, Krach mit unmöglicher Vermieterin usw folgten.

Hochzeit im 6. Monat, tolle Geburt, weiterhin Stress mit Vermieterin.

Anfang 2010 der Gedanke an ein eingenes Haus; Hauskauf mit der ganzen Abwicklung, Umzug, Renovierung usw.

DANN KAM ER ENDLICH ZUM PUNKT:

Wir sind hier bald fertig mit dem Haus -> uns wäre doch einfach viiiieeeeel zu langweilig geworden!??? So mit gesittetem geordnetem Leben als Kleinfamilie..."

Da musste ich voll lachen und konnte dann nur noch zustimmen.

Meine Eltern mussten wir dann doch wohl oder übel früher als geplant informieren.

Sie waren im Sommerurlaub und ich sollte sie vom Flughafen abholen. Mittlerweile war mir aber so schlecht über den Tag - gegen Abend noch schlimmer werdend - dass ich mir die 1,5h Fahrt nicht zutraute.

Schatzi war leider verhindert und konnte nicht fahren.

Ich rief im Hotel an und informierte sie, dass ich nicht fahren könne.

Als meine Mutter nach dem Grund fragte antwortete ich, dass sie vielleicht ein Geburtstagsgeschenk bekommen würde. (sie hat um ET Geburtstag)

Als sie dann meinte, was dabei das Problem beim Abholen darstellen würde konnte sie, kaum dass sie den Satz beendet hatte, sich selbst beantworten.

Sie strahlte dann durchs Telefon und ich musste derart weinen, dass sie nur lächelnd sagte, dass es doch toll wäre und wir es schon schaffen würden und dass die Kinder meist dann kämen, wenn man nicht damit gerechnet hätte.

Außerdem sollten wir mal ehrlich sein: wann gäbe es denn einen perfekten Zeitpunkt?!

Mein Vater meinte ein paar Tage später auch nur, dass wir das 2. vielleicht zu weit aufgeschoben hätten, weil man nach dem Studium erstmal arbeiten wollen würde usw etc. und schwupps wären 5 Jahre rum und zwischen Meli und Baby 2 ein riesen Altersunterschied...

So kam dann der 2. FÄ-Termin schneller als gedacht und mir ging es eigentlich ok. Müde und Übelkeit, aber das kannte ich von Meli ja schon.

Beim US dann der Schock: meine FÄ stutzte, nachdem sie länger geschallt hatte als beim 1. Mal und meinte dann: " da ist noch was".

"Wie, da ist noch was???" :aeek: meine Gedanken überschlugen sich einfach nur noch.

"Na da ist noch eine Fruchthülle zu sehen. viel Kleiner, aber mit Embryoanlage".

"Was ist mit dem Baby?" fragte ich nur.

"das ist alles soweit zeitgerecht entwickelt, der Herzschlag gut und die Größe auch. aber da ist eben noch eins. nun gibt es folgende Möglichkeiten:

- Sie hatten einen 2. zeitversetzten ES und auch dieses Ei wurde befruchtet und ist nun eben in der Entwicklung zurück im Vgl zum 1.

- es waren von Anfang an 2 und ich habs auf die Schnelle beim letzten Mal nicht gesehen und es hat sich aber nicht weiter entwickelt. Also ich sehe definitiv keine Herzaktivität.

Wir müssen abwarten was passiert.

Wenn es sich nicht entwickelt, kann der Körper es abstoßen. Die Gefahr besteht, dass sie dann beide verlieren.

Es kann aber auch sein, dass der Körper es selber resorbiert. Das wäre der Idealfall.

Sie müssen sich die nächste Woche absolut schonen.Nicht die kleine tragen, möglichst oft ausruhen usw.

Wir sehen uns dann in einer Woche!"...

Edited by Wiwi84
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Huch, so viele Mitleser hier?! :aconfused::aredface:

Dabei hab ich doch noch gar nicht so richtig angefangen?! :arolleyes:

Naja, ich wollte eben noch den Anfang zu Ende bringen...

Also meine FÄ meinte ja schonen um jeden Preis - das Problem ist ja nur: wie erklärt man das seiner gut 1,5 Jahre alten Tochter?

Kein Kuscheln mehr auf dem Arm??

Kein wildes Tanzen mehr auf dem Arm?

Und dann noch ständige Übelkeit... Klasse.

Aber immerhin wissen hier ja viele, wie das so ist.

Naja, das Hochheben auf den Wickeltisch hab ich dann ja trotzdem noch gemacht.

Außerdem stand genau die Woche Besuch von Schatzis Verwandtschaft aus Süddeutschland an mitsamt Baby (knapp 2 Monate jünger als Meli).

Die haben das natürlich verstanden, dass ich mich schonen sollte, aber mit ins Bett legen usw war dann trotzdem nix.

Außerdem haben wir dann noch die Oma, bzw. Uroma in Hannover besucht.

Als ich dann ein paar Mal echt Kreislaufprobleme bekam, legte ich mich dann doch hin. Musste eben ein wenig die Handbremse anziehen.

Zudem kamen natürlich ständig Gedanken in den Kopf: Sind es nun 2? Das würde nochmals alles verändern. Ich hätte mein Studium nicht wie geplant zuende machen können - hätte erstmal pausieren müssen.

Aber wir waren dank des Besuchs relativ gut abgelenkt und warteten einfach ab

Auch die Woche ging natürlich vorbei -> ich hatte zum Glück KEINE Blutung bekommen.

Die FÄ beim US sah dann, dass die 2. Fruchthülle sich zurückgebildet hatte.

Sie erklärte mir, dass es sich wohl um Vanishing Twins gehandelt hätte. Das würde es wohl des Öfteren geben.

Ich hatte Glück, dass es so gelaufen ist. Mein Körper hat die 2. Anlage selbstständig abgebaut.

Dem Baby 1 ging es gut. Es entwickelte sich prächtig weiter, was mich sehr freute!!!

...ob wir traurig waren?

Ich will es mal so sagen: Wir hätten das 2. natürlich genau so geliebt und es auch irgendwie geschafft. Aber ein wenig erleichtert waren wir dann trotzdem.

Ich wäre wohl trauriger gewesen, wenn das 2. auch Herzaktivität gezeigt hätte.

So gingen ja alle davon aus, dass es von Anfang an sich nur um eine Anlage gehandelt hatte und sich nie wirklich hätte entwickeln können...

So nun aber eher zum Thema Hausgeburt: :aredface:

Schon kurz vor dem 2. FÄ-Termin (wo dann die 2. Fruchthülle entdeckt worden war) hatte ich bei meiner Hebi angerufen, bei der ich den GVK in Melinas SS gemacht hatte und die die Wochenbettbetreuung gemacht hatte.

Sie war sichtlich erstaunt, aber im positiven Sinne, dass bei uns das 2. unterwegs war und meinte nur "na das schafft ihr doch auch wieder so locker mit links, oder?"

Sie meinte bei Meli schon nach dem zweiten Besuch, dass wir sie ja gar nicht brauchen würden, weil alles mit Meli so gut klappen würde. :lol:

Ich hatte ja zu wenig Milch, aber sie unterstützte mich super mit allem was sie konnte. Vor allem auch als ich so niedergeschlagen war, als dann nach vielem Hin und Her die offizielle Diagnose kam, dass ich eben zu den wenigen Prozent der Frauen gehöre, die zu wenig Brustdrüsengewebe haben und ich Meli evtl nicht die nötige Menge geben könnte. Sie hat mich dann auch sehr unterstützt, dass ich trotzdem weiter stillen sollte, weil Meli trotzdem gut schlief am Tag und in der Nacht und anscheinend nicht viel mehr brauchte.

Zugefüttert haben wir dann doch, weil sie eben auch nach einem Monat nicht zugenommen hatte. Trotzdem trank Madame nie viel mehr. ;) Ist ja bis heute eine Große und Schlanke.

Die Hebi kam dann ja noch zu den Routine-Kontrollen was mich betraf und durfte Meli dann immer baden oder so.

Naja, genug davon. Ich sprach beim Telefonat das Thema Hausgeburt an. Dass wir es uns evtl vorstellen könnten, da wir ja nun ein eigenes Haus hätten (in der Mietswohnung hätten wir es wegen unserer Vermieterin, die unter uns wohnte nie angedacht).

Außderdem war ja Melina Geburt so schön und relativ schnell gegangen, dass wir es uns durchaus vorstellen könnten.

Die Hebi meinte dann, dass ich sie immer mal auf dem aktuellen Stand halten sollte und mich dann konkret um die 20.SSW herum melden sollte, dass wir das Thema vertiefen könnten.

Natürlich hätte ich auch vorher schon die Vorsorge bei ihr machen können, aber ich wollte auch gerne US machen lassen und da sie viel um die Ohren hatte zu der Zeit einigten wir uns auf dieses Lösung.

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In der 14. SSW kam dann nochmal ein kleines Tief: Wir waren gerade spontan an die Nordsee gefahren für ein paar Tage -> Kopf abschalten. Evtl letzten Urlaub vor Baby 2 genießen.

Abends am Ankunftstag entdeckte ich bräunliches Blut im Slip.

Erzählte es Schatzi, er meinte "ruf die Hebi an".

Gesagt getan.

Sie fragte erstmal, ob wir Sex gehabt hätten. "leider nein" kam von mir, "wir sind ja erst angekommen und davor war es ein paar Tage her."

Sie meinte dann, ob ich Krämpfe oder sonstige Beschwerden hätte.

Auch das konnte ich zum Glück verneinen.

Auß0erdem hatte ich meinen Angelsounds mitgenommen und das Herz abgehört. Das gab mir zusätzlich ein wenig Sicherheit.

Sie riet mir, mich auf mein Gefühl zu verlassen. Tendenziell sei braunes Blut ja nicht so schlimm, ich sollte es beobachten, wie es sich über den Abend entwickelte und ggf dann ins KH.

Es war ein Freitag Abend und ich hatte keine große Lust auf einen lange Fahrt ins KH. Also beobachtete ich nur - aber natürlich war die Stimmung erstmal dahin.

Den Abend über kam auch nicht mehr viel Blut. Am Morgen dann war es verschwunden.

Wir gingen also an den Strand, spazieren und spielen. Nix.

Am Sonntag Nachmittag war das Blut wieder da. Viel weniger als freitags. Ich hörte weiter fleißig Angelsounds und nahm Magnesium.

Am Montag wollte ich dann aber doch regulär mal zu einem FA und checken lassen... (Dienstags wollten wir schon wieder abreisen.)

Also gingen wir montags zur Tourist-Info und erkundigten uns nach Adressen in der Gegend.

2 Praxen rief ich dann an. Bei der einen wurde ich rüde abgewiesen. :mad: (wie kann man so reagieren??) und bei der anderen wurde mir geraten, doch gleich ins KH zu fahren.

Das hatten wir sonst auch vor, aber das nächste KH war nunmal 40km entfernt. Die Arztpraxis wäre nur knapp 10 Minuten gewesen...

Wir sind dann los ins KH. Dort angekommen war die Hölle los.

3 Geburten parallel und nur 2 Hebis und ein Arzt regulär da. Dazu ein Notfall einer Frau mit Blasensprung in der 27. Woche.

Wir hätten ewig warten müssen.

Aber man gab uns wenigstens die Adresse eines Arztes in der Stadt.

Also war wieder Aufbruch angesagt. Das Arztpraxis-Team war aber recht nett und wir kamen auch zügig dran.

Der alte Doc war ein wenig schrullig, aber nett und schimpfte erstmal, was wir so spät kommen würden, weil Blutungen immer abgeklärt werden sollten.

Ich meinte daraufhin, dass er recht habe und wir ja nun da seien und ich mit dem Angelsounds gehört hatte.

Das kannte er nun gar nicht und machte sich erstmal eine Notiz, wie das denn funktionieren sollte usw. Er wollte sich abends informieren. ;)

Dann kam ich auf den Stuhl. Er schallte vaginal und entdeckte nix. Dem Baby ging es gut, es war ordentlich gewachsen und zuckte schon herum. :D

Am Spekulum war dann noch ein wenig Blut. Er meinte nur "ist ja braun" dazu, was ich mit "hab ich ja gesagt" kommentierte.

Er vermutete, dass es evtl noch mit dem Vanishing Twin zusammenhängen könnte, dass eben doch noch Reste abgestoßen wurden, aber da je Gewebestücke fehlten, würde er sich nicht darauf festlegen wollen.

Ich sollte auf jeden Fall nochmal zur Kontrolle und auch schnell, wenn es wieder auftreten würde.

Ich hatte regulären FÄ -Termin 10 Tage später und so warteten wir einfach mal wieder ab...

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Danke Maus und danke Kikra. :)

Ich hatte bei Meli eine Art kleines Tagebuch geführt, nicht so ausführlich, aber jeden Tag etwas.

Dieses Mal bin ich nicht dazu gekommen und darum möchte ich wenigstens ein paar wichtige Dinge festhalten, weil ich auch irgend etwas aus dieser SS für später mitnehmen möchte.

Ich fände es so schade, wenn die Kleine Ü-Ei-Dame im Vgl zu Meli so viel kürzer kommen würde. :traurig:

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Das Blut kam zum Glück nicht wieder.

Beim nächsten Termin bei der FÄ schilderte ich ihr alles und sie schickte mich dann gleich auf den Stuhl weil sie sich das mal ansehen wollte.

Sie schallte auch vaginal und schaute sich den Mumu an, da war aber alles okay.

Dann spreizte sie ziemlich weit und ich musste tief nach unten rutschen und dann hat sie mit nem kleinen Spiegelchen und diesem Abstrich-Bürstchen (grusel) rumgefummelt und gepuhlt.

Dann kam ein "kein Wunder" zwischen meinen Beinen hevor.

Ich hatte einen Polypen am Mumu, von dem die Blutung stammte.

Das erklärte auch die braune Farbe, weil es immer nur minimale Blutungen waren, die auf dem Weg nach draußen schon braun geworden waren.

Die FÄ meinte, dass das wohl von den Hormonen käme, denn der war vorher noch nicht da gewesen. Sie hatte am ersten Termin nämlich noch einen PAP-Abstrich gemacht und da auch geschaut.

Ich sollte einfach bei der Abschlussuntersuchung nach der Geburt das kontrollieren lassen, ob es überhaupt noch da sei - dann müsste es mit einem kleinen Eingriff entfernt werden.

Kann man sich gar nicht vorstellen, dass ich total erleichtert darüber war, einen Polypen zu haben!!????!!! :lol:

Ich hasse es, im Ungewissen zu sein und für einen Ursache keine Erklärung/Begründung zu finden.

Nun war wenigstens das geklärt und ich zufrieden mit der Situation. ;)

Jedenfalls hat es dann nach der Untersuchung auch noch leicht geblutet am Tag darauf. Danach kam dann aber eigentlich nie mehr was. :)

So langsam begann dann also der schönere Teil der SS - bis auf totale Müdigkeit und Übelkeit weiterhin. ;)

Ich konnte nachts gut 12-13 Stunden schlafen und am Tag dann nochmal 2, während Meli Mittagsschlaf machte.

Da war ich sooo dankbar für, dass diese Zeit direkt in eine gute Schlafphase von Meli fiel.

Zu Anfang der SS, als ich noch keine großartigen Symptome hatte, hatte sie eine "nö-ich-brauch-mittags-keinen-schlaf-mehr-und-abends-muss-ich-auch-nicht-früher-ins-bett-und-morgens-steh-ich-trotzdem-um-7-auf-Phase".

Das war zum Glück nur kurz und danach wie gesagt war ich der kleinen so dankbar, dass ich so viel pennen durfte... :)

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