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Brauche eure Geschichten

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Unwirklich
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huhu!

Bei uns in der Schule ist es üblich, dass wir jedes Jahr in der OS eine Projektwoche machen. Die Themen suchen wir uns selbst aus und sollen fächerübergreifend sein.

Da ich ja nun schwanger bin, lag es nahe, dass zwei Freundinnen und ich sozialkritisch das Thema Junge Mütter und Schwangerschaft in der Schule bearbeiten. Entstehen soll ein Kunstwerk, zu dem wir jedoch auch eine Text verfassen müssen.

Da wir aber bis jetzt ja nur meine Geschichte kennen, brauche ich eure Hilfe:

Wenn ihr mögt, schreibt mir eure Geschichte per PN oder E-Mail.

Beachtet dabei folgende Aspekte:

- wie alt wart ihr, als ihr es erfahren habt?

- seid ihr weiter zur Schule gegangen oder habt ihr aufgehört (wenn aufgehört: warum?)

- wie habt ihr es eurer Umwelt, also Schülern, Lehrern, etc mitgeteilt und wie haben sie reagiert?

- gab es viel Kritik? wenn ja, welche und was habt ihr dazu gesagt?

-gab es Unterstützung von Freunden, Lehrern, sonstiges Umfeld?

- Wie habt ihr euch während der Schwangerschaft gefühlt?

- habt ihr euch verändert? In welche Richtung ging diese Veränderung?

-Party, ja oder nein?

Ich würde mich wirklich sehr über eure Geschichten freuen. Und wenn ihr mögt, schickt mir doch auch Fotos von euch und eurem Babybauch, Gesichter müssen nicht drauf sein.

Natürlich bekommt ihr das Ergebnis auch zu sehen, allerdings erst im Februar, denn die Projektwoche ist im Januar.

Schonmal danke!!

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Puh, wo fang ich da an...

Also ich war gerade mit der 12. Klasse fertig und habe in der ersten Ferienwoche erfahren, dass meine 2 bei mir eingezogen sind. Die Ferein über habe ich mir unendlich viele Gedanken gemacht, wie ich es in der Schule sage, wie wohl alle reagieren. Aber am ersten Schultag stellte sich dann heraus, dass das völlig unbegründet war. Meine Stufenkameraden wussten es schon fast alle (sowas spricht sich eben schnell rum..*g*), und mein Jahrgangsstufenleiter sagte nur: "das kann ja schon mal passieren... ich spreche dann mit allen anderen die es wissen müssen!"

Ich bin weiter jeden Tag in die Schule gegangen und je mehr mein Bauch gewachsen ist, desto mehr wuchs auch das Interesse meiner Mitschüler..."weißt du schon was es wird?" ; "wie sollen sie denn heißen?" und sonstige Fragen hatte ich täglich zu beantworten und es war richtig schön, dass sich alle so um mich gekümmert haben und solche Anteilnahme an meiner SS hatten. Auch die Ultraschallbilder musste ich immer dabei haben, weil es bestimmt jemanden gab, der sie noch nicht gesehen hatte oder sie sooo gern nochmal sehen wollte...*g*

Bis 2 Tage vor der Entbindung bin ich zur Schule gegangen (Den letzten Tag aich eher nicht,weil ich da schon einen Termin im Kh hatte...*g*). Meine Lehrer und vorallem der Direx waren super, sie haben mir Mut gemacht und mich in allem unterstützt. Noch im Kh wurde ich von 3 Mitschülerinnen besucht, die mir im Namen der ganzen Stufe einen riesen Präsentkorb mit Kinderkleidung, Pflegeartikeln und ähnlichem überreicht haben. Auch meine Deutschlehrerin kam mich besuchen. Nach der Geburt der Beiden war der Unterrichtsbesuch für mich freiwillig, ich habe aber trotzdem versucht sooft wie möglich hinzugehen immerhin waren es nur noch 4 Wochen bis zu den Vor- und 2 Monate bis zu den Abiturprüfungen. Die Prüfungen sind alle super gelaufen und ich habe mein Abi mit 2,5 bestanden. Ich bin mir sicher, dass ich es ohne diese super Unterstützung und diesen Beistand nicht so gut geschafft hätte (so viel zum sentimentalen Teil...*g*)

Fotos habe ich leider keine mit Babybauch in der Schule, höchstens eins zu Hause, bzw. im Kh einen Tag vor der Entbindung...

Hoffe ich konnte dir damit helfen, wenn du noch mehr, oder was genauer wissen möchtest musst du nur fragen....

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Oh, mir fällt gerade auf, dass ich ein paar Fragen gar nicht beantwortet habe... also;

Ja, es gab Kritik, von meinem bis dato besten Freund, der meinte, es wäre ja soooo verantwortungslos in meinem Alter schon Kinder in die Welt zu setzen. Ich habe versucht in Ruhe mit ihm darüber zu reden er blieb ziemlich radikal seiner Meinung und ich habe den Kontakt zu ihm abgebrochen. Dann gab es auch noch ein paar Leute, die der Meinung waren, dass ich das eh alles nicht schaffe und mein Abi hinschmeiße und mein Freund mich verlässt, dagegen habe ich gar nichts getan, ihnen eigentlich nur bewiesen, dass sie unrecht hatten (Abi bestanden und inzwischen sogar geheiratet...:P )

Gefühlt habe ich mich großartig, zumindest so die ersten 7-8 Monate. Ich habe mich nicht ein einziges Mal übergeben müssen und war eigentlich nur ein bisschen müde. Ab dem 8. Monat war ich dann ziemlich schwerfällig, habe immer öfter den Bus zur Schule genommen und war fertig, wenn ich vom WoZi in die Küche gelaufen bin, aber auch da ging es mir nicht wirklich schlecht...

Party? Na ja, so ein wenig, d.h. auf die Abi-vor-feten bin ich gegangen, war aber nie lang da, bis 24Uhr aller längstens und habe mich von verrauchten Orten gänzlich ferngehalten. Mit auf Abschlussfahrt war ich auch (da war ich im 5. Monat), habe es aber eher ruhig angehen lassen, mehr mit Freunden in unserem Bungalow gesessen und gequatscht, nur einmal kurz geschaut wie die Disko vor Ort ausschaut (nicht länger als 30min.)

So, falls ich jetzt immernoch was vergessen habe sollte schimpf einfach mit mir...*g*

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Hallo!

Dann will ich meine Geschichte auch mal noch schreiben.

Bin aber erste Ende 8. Monat und hab also noch ein bisschen was vor mir.

Ich hab kurz vor den Osterferien erfahren, dass ich schwanger bin.. Meine zwei besten Freundinnen waren sehr schockiert, haben aber gesagt, mich in allem zu unterstützen. Auch meine Eltern haben so reagiert. :)

Mein Freund war zuerst nich so begeistert, mitten in der Ausbildung und ich bin ja auch noch in der SChule. Aber inzwischen freut er sich richtig und kümmert sich fantastisch um uns zwei!

Damals war ich 17. Hab mir dann die Ferien als Bedenkzeit genommen und bin am ersten SChultag dann gleich mit meinen Eltern beim Kursleiter, Oberstufenleiter und dann beim Direktor gewesen. Ein paar Tage später hab ich mich dann vor meinen Stammkurs gestellt und die Karten offen gelegt, bis dahin wussten es nur sehr wenige Leute.

Meine und auch die Familie meines Freundes sind alle begeistert und freunen sich mit uns!

Kritik gab es kaum direkte. Zweimal wurde mir irgendwas aus dem Auto hinterhergerufen, hab ich aber einfach überhört. Ich verstehe nicht, wie man das machen kann und was für einen Sinn es haben sollte. Naja...:rolleyes:

In der Schule werde ich sehr viel unterstützt! Schüler und Lehrer nehmen sehr viel rücksicht und fragen andauernd, ob auch alles okay ist. Es gibt auch viele Lehrer, die ich nichtmal im Unterricht hab, die ihre Hilfe anbieten. Ich hab auch einige Kursarbeiten schon vorschreiben können, damit ich dann im November ein bisschen Freiraum habe. DIe Lehrer bemühen sich echt alle! War aber auch vor der Schwangerschaft schon an der SChule bekannt, weil ich viel an AGs teilgenommen hab. Und auch meine Geschwister tun das. Das hat sich denke ich auch positiv ausgewirkt.

Ich fühle mich eigentlich rundum fit. Langsam wird s teilweise schon anstrengend. Mach aber auch noch ein bissel Sport, auch wenn mir viele immer sagen, ich soll es lassen. Aber mir tuts gut!

Ob ich mich verändert habe, kann ich eher schlecht beurteilen. Bin immernoch so planlos. Äußerlich klar, aber so müsst ich nochmal ein paar andere Leute fragen.

Für Partys war ich noch nie so zu haben. Geh schon noch ab und zu mit, aber eigentlich eher zu ruhigeren sachen und net so konzerte oder sowas. Ist aber auch nicht so mein Ding.

Wenn ihr noch Fragen habt, dann fragt einfach. Könnt mir auch gerne in nem guten Monat nochmal schreiben, dann weiß ich auch mehr!;)

Bis dann

Heike

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  • 2 weeks later...

Hey,

meine geschichte kennst du zwar schon so nen bischen, aber ich fang trotzdem einfach mal an...

also, ich war 17 und in der 12. klasse, als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin.

War damals echt geschockt, weil ich keine ahnung hatte wie es weiter gehen sollte, und schließlich hatte ich ja auch ne ausbildung, die ich im august anfangen wollte.

Zudem wohn ich noch zuhause, und mit dem vater war ich auch nicht wirklich zusammen.

Na ja, habe denn die 12. klasse zuende gemacht( hätte sowieso aufgehört, wegen der ausbildung) und mache jetzt ein jahr pause. Die ausbildung kann ich nächstes jahr anfangen, hatte da echt glück gehabt, dass sie denn beginn einfach verschoben haben.

So, das problem hatte sich geklärt, aber ich hatte keine ahnung wie ich es meinen eltern beibringen sollte. Habe es denn zuerst meiner mutter erzählt, die riet mir abzutreiben, aber das kam für mich nicht in frage. Da ich angst hatte, dass mein vater ähnlich reagieren würde, habe ich nichts gesagt, bis er es gemerkt hat, dass war dann so im 5. monat... na ja, und er hat sich total gefreut, meine ängste waren also total umsonst.

Von meinen freunden und in der schule wussten es nur wenige. Ein paar fanden alles ganz spannend, obwohl sie es nicht richtig glauben konnten. Einige haben es einfach ignoriert und so getan, als wäre alles normal. Sie wollten sogar noch mit mir in die disco gehen und so und hatten kein verständnis dafür, dass ich das nicht wollte. Na ja, und dann gab es noch einige die es überhaupt nicht verstehen konnten, und meinten ich würde mein ganzes leben versauen und so. aber mitlerweile haben auch die sich wieder eingekriegt, und sind ganz begeistert von meinem kind. Die restllichen aus meiner klasse waren einfach nur neugierig, sie wollten alles wissen und wollten meinen bauch immer anfassen. Es gab fast jeden tag kein anderes thema, aber sie waren alle ganz lieb.

Als meine lehrer das denn erfahren haben, waren die auch ganz neugierig, aber wirklich rücksicht genommen haben die auf mich nicht. Bei einer facharbeit hab ich deswegen sogar ne schlechter note bekommen, weil meine lehrerin meinte, mein bauch würde von der präsentation ablenken!!!

Wenn mich irgendwer mal kritisiert hab, hab ich da nie viel drauf gegeben, ich bin halt jung mutter geworden und mir ist klar, dass viele in meinem alter das nicht verstehen können. Es gab auch welche, die meinten es wäre total verantwortungslos, jetzt schon ein kind zu haben, aber die kennen mich einfach nicht.

Unterstützung habe ich viel von meinem papa bekommen, der mir echt viel geholfen hat und von meiner besten freundin, die sogar bei der geburt dabei war. Dafür bin ich ihr auch echt dankbar.

Wärend der schwangerschaft, hab ich mich am anfang ängstlich gefühlt, weil alles so ungewiss war. Aber mich gleichzeitig auch gefreut, auf das was alles auf mich zukommt.

War aber auch öfter mal traurig, weil es halt ziemlich viel stress mit dem papa vom kleinen gab. Na ja und zum schluss konnte ich es einfach nicht mehr abwarten und die vorfreude wurde immer größer und ich wollte natürlich auch endlich meinen großen bauch wieder loswerden.

Ich habe mich verändert, merke das schon selber. Ich denke über viele dinge einfach ganz anders und hab natürlich andere interessen als vorher. So genau kann ich das jetzt aber auch nicht sagen.

In die disco bin am anfang noch gegangen( wo man noch nicht gesehen hat, dass ich schwanger bin), aber gertunken und geraucht habe ich natürlich nicht mehr. Später bin ich denn aber nicht mehr weggegangen nur noch mal in ne bar was trinken oder so.

Viel spaß bei deiner arbeit

Lg

anna

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