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Die Jugend von heute

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Angeleyes29
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Ich habe lange überlegt ob ich das Thema mal anschneiden soll oder nicht. Ich hoffe es wurde auch nicht schon sowas aufgemacht wenn ja sorry hatte ich nichts zu gefunden:o. Aber wenn ich im TV sehen wie die Kids ihre Eltern behandeln oder auch ehr gesagt was sie für einen Respekt haben vor älteren dann hab ich schon angst das meiner auch so wird. Ich meine es gibt immer mehr Sendungen wo man sehen kann wie die Kids auf die Eltern losgehen und ich muss ganz ehrlich sagen das mir das richtig angst macht das ich in meiner Erziehung was falsch machen werde das er auch so wird. Wie denkt Ihr darüber wenn ihr solche Kids im Fernsehen seht?

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DAS frage ich mich leider auch...Also, was bei manchen schief gelaufen ist. Aber ich denke mir, wenn man Kinder liebevoll erzieht und ihnen Grenzen setzt, dann wird das so schnell nciht passieren.

Meiner Meinung nach, sind solche Kiddis einfach zu viel sich selbst überlassen. Manche Eltern lassen ihren Kinder auch einfach viel zu viel durchgehen nur damit sie Ruhe haben.

Aber ich hoffe, mein Sohn (und auch ein weiteres Kind) wird mich mit mehr Respekt behandeln. Aber es liegt, wie schon erwähnt, viel an den Eltern...Und da heißt es für uns einfach besser machen :)

Reden wir mal in 12 Jahren nochmal drüber wie es bei uns gelaufen ist :o

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Das hab ich mir auch schon oft gedacht und ich bin mir da gar nicht sicher, ob es nur an den Eltern liegt. Hauptsächlich bestimmt, aber wenn die Kinder den falschen Umgang haben und nicht mehr auf uns hören wollen, dann hilft die beste Erziehung der Welt auch nichts mehr. Das hab ich bei meinem Bruder gesehen.

Und davor hab ich Angst.

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In meinen Augen sind Kinder und Jugendliche der Spiegel der Gesellschaft. Sind Erwachsene respektvoll gegenüber Jugendlichen oder gegenüber anderen Erwachsenen? Ich finde eigentlich nicht so wirklich.

Was haben Jugendliche heute denn für Perspektiven? Sind sie nicht ganz so clever wie einige oder sind nicht so engagiert, bekommen sie noch nicht mal einen Ausbildungsplatz heutzutage, und dann? Für einen Schreiner-Ausbildungsplatz braucht man teilweise schon Abitur, die Anforderungen sind in allen Bereichen enorm angestiegen. Wie ist es denn oft in Schulen? Kaum lehrer da, Lehrer haben oft keine Lust, besonders in Berufsschulen ist es eine Katastrophe.

Bevor sich einer auf den Schlips getreten fühlt, da gibt es sicher Ausnahmen. ich hab vor meiner Elternzeit viel mit Jugendlichen gearbeitet, die eine Ausbildung machen und genau das hört man da.

Wir unterstützen auch Jugendliche die schwer vermittelbar sind, in einem speziellen Programm. Man glaubt nicht wie die sich verändern wenn sie mal richtigen Rückhalt bekommen, und auch merken, sie werden ernst genommen, wo werden Jugendliche denn heute wirklich ernst genommen?

Und wenn dann die eltern nicht dahinterstehen, kommt da ganz schnell so eine Spirale zusammen.

Damit meine ich nicht, ich finde toll wenn Kinder ihre Eltern beschimpfen und ich hoffe das wird hier auch nie passieren, da müssen sicher die Eltern auch mit Konsequenz von Klein-auf aufwarten und sich immer wieder um das Kind bemühen. Viele unterschätzen auch die Probleme in der Pubertät z. B. oder wie viele Eltern fragen denn wirklich ihre Kinder nachmittags "wie war dein Tag?" Viel zu oft wird zu hause gar nicht mehr geredet.

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Und die Situation zu Hause hat sich auch verändert. Früher war es so, Mutter blieb zu Hause und hatte viel Zeit für das Kind. heute ist das oft nicht möglich oder man will es ja auch einfach nicht mehr so wie früher. Die Kinder sind vielleicht oft allein, und wenn die Eltern da nicht hinterher sind und die restliche freie Zeit "richtig" nutzen passiert sowas ganz schnell. Es sind ja z. B. auch nicht mehr die gemeinsamen Essen, bei denen man sich unterhalten hat. jeder ißt oft für sich alleine, vorm Fernseher.

Also so sieht man es zumindest in den tollen soaps, wo genau diese kinder sind.

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Linda Beispiel Berufsschule find ich gut, aber das dort die Lehrer oft keine Lust haben, war zu meiner Zeit schon so... ich hab mit einer Klassenkameradin in einer Reno-Klasse Fachkundeunterricht zum Thema Kindergeld/Arbeitslosengeld/ damals noch Arbeitslosenhilfe gemacht (da der Lehrer zum einen keine Lust hatte und zum anderen wir mehr Ahnung von dem Thema hatten als der Berufsschullehrer).... und für den normalen Unterricht hat er dann durch unsere gesamte Jahrgangsstufe Referate mit Tageslichtfolien erarbeiten lassen die er dann - seine Aussage wortwörtlich: "Dann brauch ich das für die anderen Klassen nicht mehr auszuarbeiten und kann das als Unterrichtsmaterialien verwenden" - einsetzte

sorry vor so einem Lehrer hatte ich damals schon keinen Respekt und wir sind noch ein wenig anders "drauf" als die Jugend heute -

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linda ich gebe dir da vollkommen recht! das ist ein problem...aber siehst ja jetzt auch das alleinerziehende mütter eher arbeiten gehen MÜSSEN um unterhalt zu bekommen... also nichts mit daheim bleiben und erstmal das kind groß ziehen! heutzutage ist man teilweis sogar gezwungen das kind "abzugeben" um sich ernähren zu können! das is echt schade... da brauch sich keiner mehr wundern wieso die kinder so sind! wenn sie ohne mama durch den tag müssen!

meine meinung!

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Linda Beispiel Berufsschule find ich gut, aber das dort die Lehrer oft keine Lust haben, war zu meiner Zeit schon so... ich hab mit einer Klassenkameradin in einer Reno-Klasse Fachkundeunterricht zum Thema Kindergeld/Arbeitslosengeld/ damals noch Arbeitslosenhilfe gemacht (da der Lehrer zum einen keine Lust hatte und zum anderen wir mehr Ahnung von dem Thema hatten als der Berufsschullehrer).... und für den normalen Unterricht hat er dann durch unsere gesamte Jahrgangsstufe Referate mit Tageslichtfolien erarbeiten lassen die er dann - seine Aussage wortwörtlich: "Dann brauch ich das für die anderen Klassen nicht mehr auszuarbeiten und kann das als Unterrichtsmaterialien verwenden" - einsetzte

sorry vor so einem Lehrer hatte ich damals schon keinen Respekt und wir sind noch ein wenig anders "drauf" als die Jugend heute -

das isses halt! gerade die berufsschullehrer haben von der materie teilweis NULL ahnung! war bei uns doch genauso! bin gelernte köchin und haben lehrer bekommen die das lehrbuch wort wörtlich durchgearbeitet haben weil die nicht wussten was sache ist! finde das echt traurig!

da werden leute hingestellt die nicht vom fach sind und sollen die schüler was beibringen...

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linda ich gebe dir da vollkommen recht! das ist ein problem...aber siehst ja jetzt auch das alleinerziehende mütter eher arbeiten gehen MÜSSEN um unterhalt zu bekommen... also nichts mit daheim bleiben und erstmal das kind groß ziehen! heutzutage ist man teilweis sogar gezwungen das kind "abzugeben" um sich ernähren zu können! das is echt schade... da brauch sich keiner mehr wundern wieso die kinder so sind! wenn sie ohne mama durch den tag müssen!

meine meinung!

naja es soll sogar frauen geben die möchten gern wieder arbeiten- so wie ich auch. ;)

ich finde nicht die stunden als solches mit dem kind zählen sondern wie man sie nutzt. Ich kann auch um 16/17 uhr nach hause kommen und dann halt noch einige stunden mit meinem kind verbringen wenn es dann möchte. Das ist manchmal wertvoller als den ganzen tag mit seinem Kind zu verbringen.

Es geht ja um den Umgang mit dem Kind und nicht um die Stundenanzahl der verbrachten Zeit.

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ja klar linda... hatten das thema ja schonma angeschnitten u ich hab ja auch gesagt wer weiß wies ist wenn das kind da ist ... ob ich da auch nachm halben jahr sage ich will arbeiten! aber mir gings jetzt darum das die alleinerziehenden frauen MÜSSEN!!! und vielleicht doch liebrr noch beim kind bleiben möchten... weißte ... ;)

ich bin mir sicher die meisten sind nach ner weile auch wieder froh mal rauszukommen u ihr geld in de tasche zu haben...

zum thema direkt finde ich das es schon was mit der erziehung zu tun hat! wenn man in fernsehen sieht wie die eltern teilweis mit den kindern umgehen ...da brauch man sich nicht wundern! die interessieren sich teilweis nich mehr für die kinder und schreien die gleich an ect... klar hat der spätere umgang sicherlich auch seins beizutragen aber in erster linie ist die erziehung mal entscheidend..grad im vorteeniealter!

ich hatte auch immer respekt vor meiner mutter u alles...ja! sie hat mich gut erzogen!

aber dann fing ich an "flügge" zu werden und das passte ihr nicht u sie meckerte nur noch an mir rum schrie rum..wir zofften uns nur noch ect... da hab ich den respekt verloren!

ich denke wir werden sehen was die zukunft bringt! ich krieg auch angst wenn ich dran denk meine madame wird mri später mal auf der nase rumtanzen u mich behandeln wie dreck..aber ich werde alles tun es soweit nicht kommen zu lassen!

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ich denke, im fernsehen sieht man auch ganz schöne extreme, wie viele solch krasser fälle es in der realität wirklich gibt, kann ich nicht sagen. ich persönlich kenne zur zeit keine familie, in der die kinder extrem repektlos sind. allerdings macht der umgang auch viel aus. meine schwägerin (18) wurde auf einmal ihrer mutter und ihrem zwei jahre älteren bruder gegenüber total frech und hat nur noch gemacht, was sie wollte. sie lebt jetzt seit zwei jahren bei uns, weil es einfach nicht mehr ging und sie sonst keinen schulabschluss geschafft hätte und bei uns läuft's vergleichweise super, auch wenn wir natürlich auch mit ihrer pubertät zu kämpfen haben, aber in einem ganz normalen ausmaß. wenn sie dann aber so über ihre kontakte aus der zeit erzählt, dann denke ich mir: kein wunder, dass sie mit einem mal solch einen umgangston an den tag legte, sie hat's bei ihren freunden ja in wesentlich krasserer form erlebt! allerdings hat ihre mutter auch null durchsetzungsvermögen, wollte ihre tochter nicht zur schule, hat sie zwar rumgemeckert, aber sie nicht gezwungen, nein, das kind konnte bis um zwei uhr nachmittags schlafen. bei so einer mutter denk ich mir auch: kein wunder! damit ein teenie aber so aus dem ruder läuft, müssen, denke ich, mehrere faktoren zusammenkommen. bei meiner schwägerin kommen halt noch extreme probleme ihrer eltern, die aber noch zusammenleben, hinzu. also drei faktoren, die sich wohl auch gegenseitig bedingen: schlechte ehe der eltern, schlechter umgang und antiautoritäre erziehung der mutter...

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Linda Beispiel Berufsschule find ich gut, aber das dort die Lehrer oft keine Lust haben, war zu meiner Zeit schon so... ich hab mit einer Klassenkameradin in einer Reno-Klasse Fachkundeunterricht zum Thema Kindergeld/Arbeitslosengeld/ damals noch Arbeitslosenhilfe gemacht (da der Lehrer zum einen keine Lust hatte und zum anderen wir mehr Ahnung von dem Thema hatten als der Berufsschullehrer).... und für den normalen Unterricht hat er dann durch unsere gesamte Jahrgangsstufe Referate mit Tageslichtfolien erarbeiten lassen die er dann - seine Aussage wortwörtlich: "Dann brauch ich das für die anderen Klassen nicht mehr auszuarbeiten und kann das als Unterrichtsmaterialien verwenden" - einsetzte

sorry vor so einem Lehrer hatte ich damals schon keinen Respekt und wir sind noch ein wenig anders "drauf" als die Jugend heute -

Ich finde, man sollte da nicht übergeneralisieren! Überall gibt es schwarze Schafe und dann gleich einen ganzen Berufsstand zu kritisieren finde ich nicht fair.;)

Abgesehen davon ist auf der Berufsschule doch schon das meiste an Erziehung gelaufen - die Schüler dort sind 16 und aufwärts....:rolleyes:

das isses halt! gerade die berufsschullehrer haben von der materie teilweis NULL ahnung! war bei uns doch genauso! bin gelernte köchin und haben lehrer bekommen die das lehrbuch wort wörtlich durchgearbeitet haben weil die nicht wussten was sache ist! finde das echt traurig!

da werden leute hingestellt die nicht vom fach sind und sollen die schüler was beibringen...

Das meinst du doch nicht ernst, oder?

Jeder Berufsschullehrer studiert 5 Jahre lang und ist ganz sicher nicht fachfremd (wenn es aus Lehrermangel dazu kommt, dass ein Lehrer fachfremden Unterricht durchführen muss, macht er das sicher nicht freiwillig und fühlt sich auch nicht gut dabei. Oder wie würdest du dich als gelernte Köchin in einem Büro fühlen?;))

Um egal in welcher Berufsform nicht fachfremd zu sein, müssten Lehrer vor ihrem fünfjährigen Studium und dem anderthalbjährigen Referendariat auch noch sämtliche Ausbildungen, die auf der Schule angeboten werden selbst absolvieren - nicht wirklich realistisch, oder?

Davon abgesehen möchte ich anmerken, dass Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind - nicht die Lehrer!

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naja eigentlich ist es heutzutage schon so dass auch die lehrer zwangsläufig an der Erziehung beteiligt sind.

klar kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Aber wenn ich schon jedes Jahr höre "die 14 Tage vor den Ferien frühstücken wir nur noch" da wird mir schon ganz anders

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naja eigentlich ist es heutzutage schon so dass auch die lehrer zwangsläufig an der Erziehung beteiligt sind.

klar kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Aber wenn ich schon jedes Jahr höre "die 14 Tage vor den Ferien frühstücken wir nur noch" da wird mir schon ganz anders

Ja, zwangsläufig sind sie es meistens - so sollte das aber eigentlich nicht sein, denn dann geht Unterrichtszeit flöten....

Mein Freund verbringt in einigen Hauptschulklassen die Stunden damit, Ruhe reinzubringen, Störungen zu unterbinden und Sanktionen zu verhängen....und dann beschweren sich die Eltern, dass die Kinder nichts lernen....wie auch, wenn ihnen zuhause nicht mal beigebracht wurde, eine halbe Stunde lang stillzusitzen....oder den Mund zu halten, wenn jemand anderes redet etc. etc.

Das mit dem Frühstücken....ja gut...das macht jeder anders....aber wenn Schulbücher abgegeben sind und man durch ist mit dem Stoff.....was bleibt einem da anderes übrig? Außerdem ist das für das Sozialverhalten ganz toll und für den Zusammenhalt der Klasse.....

Aber das ist hier ja eigentlich gar nicht Thema der Diskussion. :D;)

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Hallo also ich bin ja auch eine " von der Jugend von heute " (mehr oder weniger ) sicher ist es so das auch ich erwachsenen gegenüber schon immer meine meinung vertreten habe aber im Gesunden verhältnis . >Das was im TV gezeigt wird sind meiner meinung nach sonderfälle wovon aber nicht 5 oder 10 schüler in jeder klasse sitzen das ist quatsch . Wir hatten auch den ein oder anderen in der klasse der halt keinen respekt zeigen konnte und und und aber selbst die haben es nach kurzer zeit gelernt (weil wir als mitschüler auch was gesagt haben ) .Ich konnte immer mit Erwachsenen umgehen wusste wie ich mich zu verhalten habe und fand das verhalten solcher TV TEENIS schrecklich . Ich denke das Kinder so wie im TV werden liegt 1. an den Eltern und 2. an den Freunden der Kinder / Teenis .

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Das mit dem Frühstücken....ja gut...das macht jeder anders....aber wenn Schulbücher abgegeben sind und man durch ist mit dem Stoff.....was bleibt einem da anderes übrig? Außerdem ist das für das Sozialverhalten ganz toll und für den Zusammenhalt der Klasse.....

Aber das ist hier ja eigentlich gar nicht Thema der Diskussion. :D;)

naja später beschweren sie sich sie hätten den stoff gar nicht durchbekommen :lol:

aber du hast recht, das ist ein anderes thema.

was hier gesagt wurde von wegen die kinder können nicht stillsitzen, keine sätze sprechen etc kann ich auch nur unterschreiben in vielen fällen...teilweise bekommt man ein wort an den kopf geschmissen und kann sich dann überlegen was der wohl bedeuten könnte. finde ich schrecklich. so sehen dann auch die prüfungen aus in vielen fällen. keiner weiß was gemeint ist.

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Ich finde, man sollte da nicht übergeneralisieren! Überall gibt es schwarze Schafe und dann gleich einen ganzen Berufsstand zu kritisieren finde ich nicht fair.

Danke! Ich auch.

Aber das ist hier ja nicht das thema. auch die Frage, wie viel Erziehung die Schule leisten sollte will ich hier nicht weiter breittreten, da das ein eigenes Thema wäre.

An der Uni hatten wir einen älteren Prof, der zum Thema "die heutige Jugend" eine sehr interessante These vertreten hat. Grob umrissen schuat das so aus: Ganz früher wurde autoritär erzogen, was für die Entwicklung zum Selbständigen Menschen kontraproduktiv und daher nciht tauglich war. Leider hat sich das Ganze danach mit der Bewegung der Antiautoritären Erziehung ins Gegenteil gekehrt. die stellte sich aber auch sehr schnell als untauglich heraus, weil zwar selbständige, aber unsoziale Individuen herangezogen wurden. Die nächste Generation versuchte nun, beides zu kombinieren. Kleinere Kinder wurden relativ eng geführt mit Regeln usw. Es hieß halt einfach oft mal: "Basta" und auf ein "Warum?" Kam die Antwort "Weil ich deine Mutter bin." Je älter die Kinder wurden, desto mehr wurden diese engen Grenzen glockert, den Kinder mehr Mitspracherecht gegeben und so die Selbständigkeit Schritt für Schritt gefördert. Laut Aussage dieses Professors genau die richtige Erziehungsmethode.

Heute fangen aber viele eltern zu früh mit dieser "Öffnung" an. die Kinder dürfen zu früh zu viel selbst bestimmen. Sie werden zu früh als Gleichberechtigte Personen im Haushalt behandelt und eben nicht als Kinder.

Das führt dann zu Endlosdisskussionen, die die Kinder oft noch gar nicht wirklich überreißen können, weil sie für sachliche Argumente einfach noch zu klein sind.

Tja, ich habe noch keine Erfahrung als Mutter. Aber ich sehe in der Schule tagtäglich, was eben bei den leuten rauskommt, die meinen sie könnten mit einem 6jährigen ausdiskutieren, ob man nun den Stift aufheben muss oder nicht und wenn ja warum... Deshalb finde ich die Aussage des Professors (übrigens Vater von 4 Kindern) sehr vernünftig und will versuchen, sie in meinerErziehung umzusetzen.

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ich denke, im fernsehen sieht man auch ganz schöne extreme, wie viele solch krasser fälle es in der realität wirklich gibt, kann ich nicht sagen. ich persönlich kenne zur zeit keine familie, in der die kinder extrem repektlos sind. allerdings macht der umgang auch viel aus. meine schwägerin (18) wurde auf einmal ihrer mutter und ihrem zwei jahre älteren bruder gegenüber total frech und hat nur noch gemacht, was sie wollte. sie lebt jetzt seit zwei jahren bei uns, weil es einfach nicht mehr ging und sie sonst keinen schulabschluss geschafft hätte und bei uns läuft's vergleichweise super, auch wenn wir natürlich auch mit ihrer pubertät zu kämpfen haben, aber in einem ganz normalen ausmaß. wenn sie dann aber so über ihre kontakte aus der zeit erzählt, dann denke ich mir: kein wunder, dass sie mit einem mal solch einen umgangston an den tag legte, sie hat's bei ihren freunden ja in wesentlich krasserer form erlebt! allerdings hat ihre mutter auch null durchsetzungsvermögen, wollte ihre tochter nicht zur schule, hat sie zwar rumgemeckert, aber sie nicht gezwungen, nein, das kind konnte bis um zwei uhr nachmittags schlafen. bei so einer mutter denk ich mir auch: kein wunder! damit ein teenie aber so aus dem ruder läuft, müssen, denke ich, mehrere faktoren zusammenkommen. bei meiner schwägerin kommen halt noch extreme probleme ihrer eltern, die aber noch zusammenleben, hinzu. also drei faktoren, die sich wohl auch gegenseitig bedingen: schlechte ehe der eltern, schlechter umgang und antiautoritäre erziehung der mutter...

also ich muss sagen ich kenne so ein extremfall, wo der sohn 12 jahre zu seiner mutter sagt halts maul du fette sau. und schon fast auf die mutter losgeht. aber ich muss auch dazu sagen das ihr verhalten auch nicht gut ist, das sie ihr kind beschimpft und aufs übelste fertig macht und das fängt jetzt bei dem kleinsten auch schon so an. er wird nur angeschriehen, also da wundert es mich dann nicht wenn er auch so wird. ich sehe es aber auch so wenn ich in der stadt spazieren gehe oder mit dem bus fahre, also mir wurde beigebracht wenn ein älterer mensch im bus ist das man dann aufsteht und platz macht. wo ich letztens fast ausgerastet wäre da steh ich auf für eine ältere frau und wat is da setzt sich so ein junger schnössel hin.:mad: bor bin ich ausgerastet.

aber zum thema schule, das die lehrer auch schon keine lust bei mir in der zeit hatte das weis ich auch. aber jetzt ist es ehr so das die lehrer angst haben in die schule zugehen. ich hab mich letztens mit meinem klassenlehrer unterhalten und er meinte er steht jeden morgen auf und hat angst in die schule zu gehen, ich meine das kann es doch auch nicht sein.

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Tja, ich habe noch keine Erfahrung als Mutter. Aber ich sehe in der Schule tagtäglich, was eben bei den leuten rauskommt, die meinen sie könnten mit einem 6jährigen ausdiskutieren, ob man nun den Stift aufheben muss oder nicht und wenn ja warum... Deshalb finde ich die Aussage des Professors (übrigens Vater von 4 Kindern) sehr vernünftig und will versuchen, sie in meinerErziehung umzusetzen.

tut mir leid, ich wollte keinen berufssstand generell schlecht machen, das war nicht meine absicht :o

Ich find die these sicher interessant, hab aber selber als kind sehr oft den satz gehört "weil ich das sage" und genau dieser satz is so einer der punkte warum das verhältnis zu meiner mutter ziemlich schlecht ist. nun ja sie sagte es auch noch als ich 14 war...16...das war sicher nicht das was der prof meinte

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Ich finde, man sollte da nicht übergeneralisieren! Überall gibt es schwarze Schafe und dann gleich einen ganzen Berufsstand zu kritisieren finde ich nicht fair.;)

Abgesehen davon ist auf der Berufsschule doch schon das meiste an Erziehung gelaufen - die Schüler dort sind 16 und aufwärts....:rolleyes:

Das meinst du doch nicht ernst, oder?

Jeder Berufsschullehrer studiert 5 Jahre lang und ist ganz sicher nicht fachfremd (wenn es aus Lehrermangel dazu kommt, dass ein Lehrer fachfremden Unterricht durchführen muss, macht er das sicher nicht freiwillig und fühlt sich auch nicht gut dabei. Oder wie würdest du dich als gelernte Köchin in einem Büro fühlen?;))

Um egal in welcher Berufsform nicht fachfremd zu sein, müssten Lehrer vor ihrem fünfjährigen Studium und dem anderthalbjährigen Referendariat auch noch sämtliche Ausbildungen, die auf der Schule angeboten werden selbst absolvieren - nicht wirklich realistisch, oder?

Davon abgesehen möchte ich anmerken, dass Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind - nicht die Lehrer!

ich kann jetzt nur von MEINEN erfahrungen reden! soll kein vorwurf oder keine kritik an ALLE sein! aber es war nun mal so was will ich machen!?

ausserdem ging es jetzt nicht um die erziehung nur das thema kam auf und dazu hab ich mich geäußert!

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Ich enke das problem liegt nicht nur an den Eltern sicherlich tragen sie den größten teil dazu bei, jedoch fiende ich das den kiendern heutzutage oft kein respekt abferlangt wird wenn sie klein sind.

viele finden es ja schon amüssant wenn die kleinen fech werden oder hauen und tretten.

Da wird dann immer nur gesagt ist doch noch klein und weiß es nicht besser.

Und auch wenn sie etwas älter sind. Meine Kinder zum beispiel dürfen keine Erwachsenen duzen das möchte icheinfach nicht.

Habe jedoch festgestelt das viele gedutzt werden wollen weil sie sich sonst zu alt fühlen.

Und ich merken auch das meine kiender genau zu diesen leuten frechen sind als zu denn die mit nachnahmen oder eben mit Tante oder Onkel anreden.

LG Samm

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sehr interessantes Thema...

viele, gute Argumente sind gebracht worden - das Hauptproblem finde ich eigentlich, das den Menschen der Wert an andere verloren gegangen ist - jeder ist egosistisch ...

wenn ich sehe, wieviele Mütter doch IHRE Zeit in Anspruch nehmen, sich darüber beschweren das ihre 3 Monate alten Babys nicht durchschlafen, sie doch soo kaputt sind und auch mal Freizeit verdient haben, kann ich mir vorstellen wie das Verhältnis aussieht wenn die Kinder dann 10 sind :o

Kind coole Sache - aber warum nur klauen sie soviel von MEINER Zeit?! Das ist doch die Frage, die sich viele stellen... sie werden mit jedem Jahr mehr unbequemer, da Zeitintensiver...

Es zieht sich durch wie ein roter Faden - Kinder sind einfach "lästig" in unserer Gesellschaft.

Früher haben sie ein Pflaster bekommen, Druck war das was sie daran hinderte zu sagen, was sie denken.

Heute erziehen wir unsere Kinder selbstständiger, bzw. sie erziehen sich oftmals selber - sie haben einen Mund, und da kommt genau das raus, was sie im Leben gelernt haben - von den Eltern, aber vor allem auch von der Gesellschaft. Es ist keine Zeit für sie da, nichtmal für ganze Sätze - erschreckend...

Statt diese Kinder mal zu verstehen, können wir nur auf sie schimpfen - dabei hat die Gesellschaft sie genau zu dem gemacht was sie sind... jeder sollte sich das mal vor Augen halten :o

Hinzu kommt natürlich das wir viel zu oft Kindern viel zu viel abverlangen - sie sind überfordert wenn sie zuviel Auswahl haben - Fragen wie - sollen wir jetzt Zähne putzen, möchtest du ins Bett - die stellen sich soch gar nicht... natürlich ist es schön der Vorsatz sein Kind respektvoll zu behandeln, doch sie sind definitiv nicht gleichberechtigt - viele verwechseln das ;)

Edited by Bibbi
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