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Hinfallen beim Stehen/Gehen

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Katharina20
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mich würde eure Meinung sehr interessieren.

Mein Kleiner fällt oft hin und schlägt dann sein Kopf aufm Boden, so dass er laut aufschrie und musste ihn immer wieder beruhigen.

das passiert 1-2 mal pro Tag nur weil ich was trinken holen wollte

er kann seit 3 Tagen stehen und nun übt er das Gehen.

Seitdem sitze ich immer neben ihm und er macht das nicht mehr oft, weil er auch sicherer stehen kann und wenn er robben will, dann streckt er seinen Hand zuerst an Boden dann landet er auf allen vieren. und ich sitze ca. 1 m Abstand von ihm und forderte ihn auf zu mir zu gehen. Er macht das mit voller Begeisterung. Und ich habe ne Isomatte neben TV-Tisch gelegt, damit ihm nicht mehr wehtut, wenn er hinfällt.

und meine Freundin, die noch keine Kinder hat, war am letzten Sa bei mir.

Ihre Mail hier:

Es geht um deinen Sohn:

Er ist wirklich ein knuddeliger Kerl + scheint sehr aufgeweckt zu sein, was mich natürlich freut. Was mich aber Sorgen macht ist, dass du ihn anscheinend zu sehr liebst + daher von allem übel bewahren möchtest. Somit kann er seine Grenzen nicht herausfinden oder aus seinen Fehlern lernen. Damit meine ich vor allem das Hinfallen und sich wehtun. Hatte am Samstag den Eindruck, dass du um keinen Preis möchtest, dass er auf seiner Entdeckungstour fällt, denn du fängst ihn immer wieder auf oder begleitest ihn auf Schritt + Tritt. Denke nicht, dass das gut ist. Wie soll er sonst wissen, was richtig oder falsch ist bei seiner Motorik, wenn er immer wieder sanft aufgefangen wird. Er soll sich ruhig richtig wehtun. Das bisschen Aua schadet ihm langfristig sicher nicht. Oder wenn er nach einer Sache greift + sie ihm auf den Kopf fällt z.b. Vase.

Wenn du auf keinen Fall moechtest dass Fotorahmen oder Vase auf dem TV-Tisch auf ihn fällt, dann stell sie lieber weg, als dein Sohn immer wieder davon wegzuziehen. Er wird sich sicher wundern, wieso er nicht an diese Sachen darf, weil er die Konsequenzen nicht versteht. Hab Angst, dass er in seiner Entdecktour so demotiviert wird und seine Neugier aufgibt. Die Neugier ist aber so wichtig fuer seine weitere Entwicklung.

und ich frage mich, hab ich was falsches gemacht? :confused:

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Glaub mir, du machst das schon richtig. Eine Mutter weiß doch was für ihr Kind gut ist. Ich habe es auch nicht anders gemacht. Das mit der Isomatte finde ich auch eine gute Idee, man kann seine Augen ja auch nicht immer überall haben.

Als Felix anfing sich überall hochzuziehen, musste ich ihn auch ständig auffangen. Er ist auch täglich mit dem Kopf auf den Boden oder an die Tischkante oder sonstwo gefallen und das hat ihm auch richtig wehgetan. Einmal war sein Hinterkopf dick geschwollen (wir haben Laminat) und einmal haute er sich Lippe und Lippenbändchen kaputt. Und das obwohl ich dabei war, ich konnte nur nicht so schnell reagieren. Aber sowas würde ich niemals mit Absicht riskieren. Es ist ja nicht so, dass es nur kurz weh tut, sondern es kann auch was ernsteres passieren. Und obwohl ich Felix ständig aufgefangen habe, ist er sehr schnell sicher geworden.

Und ich räume auch nicht alles weg, nur das was wirklich gefährlich für Felix werden kann oder was kaputt gehen kann. Wenn er was haben möchte was er nicht darf, dann hole ich ihn da auch lieber weg und sage nein. Dann lenke ich mit einem anderen Spielzeug ab. Aber das Bücherregal z.B. darf er ausräumen, er soll ja auch seine Erfahrungen machen.

Puh, so ein langer Text, ich hoffe ich konnte dir wenigstens etwas damit helfen.

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ich würd sagen: ihr habt BEIDE recht.

du, weil du dir sorgen machst und auf deinen sohn aufpasst, das nichts schlimmes passiert...

...deine freundin, weil sie sich sorgt und ein waches auge hat. sie hat recht, weil dein sohn seine eigenen erfahrungen sammeln muss, ohne mamas auffangende hände.

du kannst alles wegräumen, was scharfe ecken hat, was schwer auf ihn fallen könnte, die türen sichern, damit er sich nicht die finger klemmt......

und ihn dann machen lassen, wärend du mit einem auge immer auf ihn deine sachen machst. fällt er, verletzt er sich, dann bist du für ihn da. ermunter ihn und lobe ihn. übe mit ihm das rückwärts vom sofa rutschen...das macht ihr zusammen, erfahrungen sammelt ihr "zusammen alleine".

wenn du ihn gar nicht mehr plumpsen lässt, hat das was von: du kannst das sowieso nicht, lass mama man machen...sowas merken die kleiinen sehr wohl und werden unsicher.

und sie lernen wirklich verdammt schnell zu gehen und weniger zu stürzen, bzw einzuschätzen, wos geht und wo nicht. :)

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Unser Sohn ist seit kurzem sehr agil und lernte jetzt innerhalb weniger Tage/Wochen sich hochzuziehen, an Tischen oder Regalen entlangzutippeln. Er ist mittlerweile mehr als ein mal richtig böse abgeschmiert Lippenbändchen futsch und das 3x in fünf Tagen. (das blutet ja auch jedes mal wie S*u):o Mir wird mittlerweile nur noch schlecht wenn er mit nur einer Hand sich am Hochstuhl festhält und dann versucht um ihn herum zu laufen.

Ich kann dich super gut verstehen. Aber auf der anderen Seite kann ich Kätchen nur recht geben so schlimm es klingen mag gewisse Erfahrungen kann man seinem Kind nicht abnehmen. Damit demotiviert man sein Kind sicherlich.

Den einzigsten Schutz den wir angebracht haben, war am Putzmittelschrank und die Ecken unseres Wohnzimmertisches "verschönert". Aber bisher ist er nie in der nähe von Kanten abgeschmiert. ;)

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lippenbändchen, ohweh!!!!

ja, das bleibt auch...also diese schockminuten und schockunfälle, also super verständlich...

man kann auch nicht alles abkleben :D (obwohl unsere wohnung schon ziemlich seltsam aussieht :rolleyes::P) am wochenende waren wir im kh, weil kind mit stirn den türrahmen rammte...was will man machen? nichts. händchen halten und tief durchatmen.

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wie schon geschrieben habt ihr beide recht glaub mir auch wenn er auf die isomatte

fällt kann das weh tun und irgendwann wird er die isomatte wegnehmen und dann genau

auf die stelle fallen wo die matte lag hinfallen gehört zum lernprozess dazu

was er nicht haben darf stell es hoch oder weg so mache ich es auch

außer du hast so einen kletterfritzen wie ich zu hause der will schon aufs bücherregal

hochklettern weil da das zeug liegt wo er ne rann darf *G*

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ich sage auch, dass ihr beide recht habt:

a) müssen kinder gewisse dinge einfach lernen und auch mal "machen dürfen". zu viel kontrolle schränkt da nur ein.

B) müssen kinder diese erfahrungen aber meiner meinung nach nicht auf die ganz "harte tour" machen, sondern können sehr wohl vor größerem unheil bewahrt werden.

...mein kleiner ist ja nun auch kurz vor dem richtigen laufen und er musste schon so einiges lernen. dass man durch den türrahmen nicht durchkrabbeln kann zb. ;) da gab es einige beulen, aber ok, das muss er eben lernen, weil ich eben nicht überall sein kann. und wenn er sonst immer abgefedert und aufgefangen wird, dann weiß er auch nicht, dass man sich da tatsächlich bei weh tun kann. allerdings ist es ein unterschied, ob ich ihn ein wenig "anecken" lasse, oder ob ich ihn im freien fall dagegen knallen lasse. letzteres sollte natürlich nicht der fall sein ;)

fazit: augen auf, arme in bereitschaft, aber trotzdem immer abwägen, ob er deine hilfe wirklich braucht. viel erfolg!

ps: das mit dem rückwärts vom sofa/bett klappt übrigens recht fix, wenn man es immer und immer wieder zeigt :D

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Sorry, aber ihr werdet bald merken, dass Kind sich ÜBERALL heftig anecken kann, und dass es unmöglich ist den ganzen Tag daneben zu stehen. UND vor allen Dingen ... Dass selbst die Hände in Bereitschaft haltend daneben stehend, nicht alles verhindert ;)

Da können euch diverse Mamas aus Erfahrung berichten ;)

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Sorry, aber ihr werdet bald merken, dass Kind sich ÜBERALL heftig anecken kann, und dass es unmöglich ist den ganzen Tag daneben zu stehen. UND vor allen Dingen ... Dass selbst die Hände in Bereitschaft haltend daneben stehend, nicht alles verhindert ;)

Da können euch diverse Mamas aus Erfahrung berichten ;)

dem kann ich nur beipflichten. ich saß beim ersten richtigen unfall direkt daneben.

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Sorry, aber ihr werdet bald merken, dass Kind

sich ÜBERALL heftig anecken kann, und dass es unmöglich ist den ganzen Tag

daneben zu stehen. UND vor allen Dingen ... Dass selbst die Hände in

Bereitschaft haltend daneben stehend, nicht alles verhindert ;)

Da können euch diverse Mamas aus Erfahrung berichten ;)

philipp ist jetzt schon 4 wochen am gange, und er hat so viele stürze hinter

sich die ich nicht verhindern kann. ich passe nur an richtig gefährlichen stellen

auf - wir haben eine breite steinmauer hier über der heizung als trittschwelle

- und das ist mir zu gefährlich zum "ausprobieren" und beim stehen muss ich

einwenig aufpassen, da er noch recht häufig die füße umknickt!

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wie genau? würd gern mit ihm machen.

ich hab das schritt für schritt gemacht und immer "erst die beine!" dazu gesagt und die beine angetippt.

1. schritt: kind umdrehen und dann langsam nach hinten schieben, bis die füße den boden berühren

2. schritt: kind umdrehen und bis zur kante schieben, runter muss es allein

3. schritt: kind umdrehen, runter schieben dann allein

4. schritt: kind zu 3/4 umdrehen...

5. nur zur hälfte umdrehen...

6. immer weniger helfen, bis es allein klappt.

bei uns hat es glaube ich eine woche gedauert, bis er es "intus" hatte. außerdem habe ich ihn auch die erfahrung machen lassen, dass man vom bett fallen kann, wenn man mit dem kopf zuerst da runter will...mit auffangen natürlich ;)

naja, mittlerweile muss ich nicht mal mehr was sagen.

das soll jetzt natürlich kein patentrezept sein! jedes kind ist anders, das sollte man nie vergessen. für uns war dies der richtige weg.

und wenn du danebenstehst, kannst du ihn natürlich auffangen, was sollst du auch sonst tun? ;) aber wie schon gesagt: du musst ja nicht immer daneben stehen :P

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ja rückwärts auf dem bauch rutschend. :)

irgendwann brauchst du nur noch rückwärts rufen, wenn sie irgendwo sind, wo sie im ersten moment nicht runter kommen :D

ähhh...ja, als sie beiden krabbeln konnten, taten sie dieses in der ganzen wohnung...(so hab ich dann auch die schwachpunkte der kindersicherung gefunden :D) ich hab meine aufgaben im haushalt gemacht, sie sind mir gefolgt und haben dann in dem raum gespielt, wo ich auch war.

als ihnen das zu langweilig war, sind sie auch alleine los, aber immer wieder bei mir gelandet. also ein paar minuten weg, dann wieder bei mir.

seit sie laufen, sind sie auch mal länger in nem andren raum.

sie kommen, damit ich puste, oder wenns rumst, renn ich natürlich. tatsächlich passieren in unsrem haushalt die wenigsten unfälle :)

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bei zwei kindern kann man leider nicht beide zu 100% im blick haben. da ergibt sich das von selbst, dass auch der kleine mal eine kure zeit unbeaufsichtigt spielt. ist im kindergarten ja genauso...ich will ja nicht wissen, was er da so anstellt ;)

ach so: und runter rutschen natürlich auf dem bauch!

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glaub mir, man KANN beide im auge haben :) ich kenn sogar welche, die das dauernd gerne tun. und ja man merkt es den kindern an.

und natürlich acht ich auf beide, bzw. hör auf beide. ist wie bei henne und kücken, ein dauerndes "gepiepe", wie ein ständiges rufen mit echo :D

es widerspricht einfach auch meinem verständnis, mich dauernd bei allem einzumischen und mitzuwirken und dazwischenzufummeln, wenn kind doch alleine zufrieden forscht. das wäre auch bei einem kind so ;) da muss man sich selbst nur mehr auf die finger klopfen, das stimmt wohl :)

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:lol: Henne und Kücken. Mein Mann sagt immer die Entenfamilie kommt. Ich, der Hund dann der kleine:D

So geht das dann auch von Raum zu Raum. Wobei Nils immer länger irgendwo verweilt. Verdächtig ist es nur wenn es lange Zeit ruhig ist:p. Nils macht sich wenn es ihm zu langweilig wird mit mir im Wohnzimmer zu spielen auf den Weg zu Papa ins Büro. Einmal durch die ganze Wohnung. ;)

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hab gestern Nacht nachgedacht und jetzt weiss ich auch warum es so war.

Wenn mein Sohn immer eine neue Entwicklung macht, dann lasse ich ihn für 1 Woche niemals aus den Augen. Und beobachte bzw. unterstütze ihn, muntere ihn auf, weiter zu machen und weiter zu entwickeln.

und wenn ich sehe, dass er schon alles beherrscht, dann lasse ich ihn wieder allein. und wenn er hinfällt wo ich nicht da bin, ist schon in ordnung für mich. ich kann ja schließlich ihn nicht immer aufhalten bzw. aufpassen.

wichtigste ist nur, dass er es beherrschen kann. wenn er abzumal die kontrolle verliert, ist das normal und ist auch zu erwarten ;)

und ausgerechnet hat er am letzten freitag ne neue entwicklung gemacht zb. stehen und gehen und meine freundin war einen tag später zu besuch gekommen.

sie hat mit ihm gespielt und war auch abgelenkt durch meinem freund zb. wegen der unterhaltung

und ich wusste nicht, wie sie schnell reagieren kann wenn er hinfällt.

ja, ich vertraue ihr nicht weil ich einfach nicht weiss, was sie kann.

deswegen reagierte ich heftig, als ich sah wie er hinfiel.

vielleicht deswegen nahm meine freundin das anders auf.

hab ihr schon grad erklärt

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