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Hilfe Schlafprobleme!!

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Hallo ihr Lieben,

ich hab zur Zeit mit meiner Kleinen ein großes Problem. Sie wacht jedes mal ca. Mitte der Nacht auf und will nicht mehr ein schlafen :( der Zustand ist nicht gerade angenehm für uns.

Bin mir nicht ganz sicher was wir falsch machen, weil bisher immer alls so geklappt hat wie wir das getan haben.

Sie ist nun 15 Monate alt, geht um 18:30 Uhr ins Bett / steht demnach auch schon um 5:00 Uhr Morgends auf.

Sie will auch Nachts noch ihr Fläschchen. So ca. 3 -4 mal in der Nacht.

Immer so zwischen 23:00 und 24:00 Uhr schreit sie nach Ihrem Fläschchen und schläft dann nicht mehr ein.

Die einzige Möglichkeit ist dann noch das man auch ins Bett geht, dann schläft sie aber auch nicht fest, sobald man das Zimmer verlassen will springt sie wieder auf.

Momentan ist die Kleine (auch noch räumlich bedingt) in unserem Schlafzimmer..doch das war zuvor auch nie ein Problem.

Hmm was könnte euch noch weiter Helfen die Situation zu verstehen... ach ja,

es ist so das ich Abendrealschule mache, das heißt seit ein paar Wochen bringt sie der Papa 4 Tage die Woche ins Bett und die restlichen Tage bring ich sie...

Ich hoffe wirklich ihr könnt mir da ein paar gute Tipps geben denn ich kann einfach nicht richtig ein ordnen woran es liegt :(

LG

julia

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Ich Tippe mal auf ein Schub.

Aber hab ich das richtig gelesen das sie 3-4 mal die Nacht die Flasche bekommt?

Ich finde,für mich persönlich,das es in dem Alter nicht mehr so angebracht ist.

Hm...aber was wenn das Kind es aber unbedingt will??

Kann ich leider nix zu sagen,weil Leandra schon von anfang an durch schlief.

Vllt könntest du sie etwas später hinlegen.

Leandra geht 20Uhr schlafen und schläft dann bis 8Uhr.

Habt ihr Rituale?

Es kann natürlich auch sein,dass es sie "belastet" das du abends nicht da bist wenn sie schlafen geht.

Isst sie denn gut Abendbrot?

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Vl. will sie sich versichern dass du wieder da bist, nachdem die erste Tiefschlafphase vorbei ist muß sie dich in ihrer Nähe wissen ....

die Frage ist nur wie man das beheben könnte, vl. bringt die Zeit Besserung wenn sie merkt dass du immer wieder kommst.

Trinkt sie denn wirklich noch 3-4 Flaschen pro Nacht ?

Ich würde auch mal versuchen sie später hinzulegen, jeden Tag eine 1/4 Stunde rauszögern bis ihr bei halb acht seid, das hilft manchmal auch schon sehr.

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Ja ich weiß dass die eigentlich Nachts nicht so viele Flaschen brauchen sollten die Kleinen...mein Problem ist nur dass die Kleine abends einfach nicht gescheit isst und ich hab dann immer Angst das sie zu Kurz kommt Nachts...

Hatten schonmal angesetzt Ihr nur Tee zu geben aber es hat einfach noch nicht richtig funktioniert...

Jetzt versuchen wir es gerade mit etwas später ins Bett bringen, mal sehen..

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3-4 Mal die Nacht eine Flasche ist doch ok. Bei uns war es bis vor kurzem nicht anders und passiert Phasenweise auch noch, wobei wir mittlerweile von der Milch weg sind und es Tee gibt; wenn sie abends nicht so gut isst bekommt sie vorm Schlafen bzw. zum Schlafen noch eine Milch.

Mittlerweile kommt sie nur noch so einmal die nacht, einfach so. Hat es sich selbst abgewöhnt.

Ich denke auch dass 18:30 sehr früh ist zum Zu-Bett gehen.

Hm die neue Situation verunsichert sie vermutlich und daher wird sie aufgewühlt sein. Das Aufstehen gibt ihr wahrschenlich einfach Sicherheit.

Was ich immer sehr wichtig finde ist Konsequenz. ich habe hier auch eine sehr schwierige Schläferin (schon von geburt an) und ohne Konsequenz läuft hier alles drunter und drüber. Sobald sich etwas ändert (zu spät zum Mittagsschlaf z.B) ist sie total raus, will abends nicht vor 11 ins Bett, steht immer wieder auf usw.

Es hilft ihr, wenn ich wirklich konsequent bleibe, sie auch wenn sie aufsteht und weint wieder hinlege. Ansonsten läuft man nämlich gefahr, dass das Kind übermüdet ist und deshalb nicht mehr in den Schlaf findet.

Ich denke mal, euer Problem wird sich bald legen, wenn sie sich richtig an die neue Situation gewöhnt hat.

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ich glaube nicht dass es etwas mit der Schule zu tun hat. Was Du beschreibst hatten wir wochenlang..es half nichts außer daneben zu stehen oder sie in unser Bett zu holen.

Und ich finde 18:30 nicht früh für ein Kind, dass um 5 Uhr bereits aufsteht.

Vielleicht solltet ihr versuchen diese Zeiten nach und nach zu verschieben, dass sie dann irgendwann gegen 6 wenigstens aufsteht z. B.

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also ich kenne das auch gut

und trotz gutem Abendessen wird hier mindestens 2 Mal die Nacht nach Stillen verlangt

also was heißt schon "Flaschen brauchen sollen"?

der eine brauchs, der andere nicht, abgewöhnen war hier absolut erfolglos

aber hier gab es Durchschlafen ja eh noch nie, ich kenne es nicht anders, aber wir hatten es jetzt auch wochenlang sehr extrem mit ganz viel Geschrei nachts und keiner Beruhigungsmöglichkeit oftmals

Kieran geht nie vor halb neun/neun ins Bett, früher gäbe es nur Stress, weil er gar nicht müde ist, daher sind wir von unseren 19 Uhr abgegangen, ob nun 1,5 h Einschlafstress oder einfach entspannt länger aufbleiben, da wähle ich doch das letztere, Kieran ist aber auch kein Vielschläfer für sein Alter und ist morgens trotzdem oft zwischen 6 und 7 wach und schläft dann nur noch am späten Vormittag so 30-60 Minuten

denke, man muss da bei jedem Kind gesondert schauen, dass man den Zeitpunkt findet, wo es wirklich müde, aber eben noch nicht übermüdet ist (denn dann geht es mit dem Einschlafen hier gar nicht mehr)

nachts ans Bett gehen darf momentan auch nur ich, bei meinem Freund, der ihn sonst prima Besingen durfte, wir augenblicklich nur noch mehr gebrüllt dann

ich denke wirklich, es ist sehr individuell und momentan eben auch bei euch so eine Phase, die wir auch schon hatten, wo es eben nachts "Spielwunsch" und Co gibt (und ich immer durchs Haus getigert bin und erklärt habe, dass alles dunkel ist und das Spielzeug schläft :rolleyes:

geht sicher auch wieder vorüber

Caillean

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oh tanja das merke ich mir "Das spielzeug schläft schon" *g*.

gottseidank wollte amelie nachts noch nie aufstehen und spielen, denke diese Phase wird auch noch kommen. Wir haben seitdem die "die tür muss aufbleiben"-Phase, sodass ich wenn sie schläft nix mehr machen kann außer still zu sein.

Ich hab ihr dann ab und an eine Viburcol gegeben, aber das war dann auch keine Dauerlösung.

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@ dark_Angel- sowas kann sich über Wochen ziehen, jenachdem wie sensibel das Kind ist knabbert es recht lang daran.

Die nachts spielen Phase hatten wir mal zur Babyzeit :rolleyes: Am besten half da- spielen :D

Für Lilly hab ich es jetzt so gemacht, wenn sie nachts aufwacht und nicht schlafen will, kann sie sich ihre kleine Nachttischlampe anmachen und spielen- soll sie zwar nicht aber das ist natürlich besser als Geschreie. Macht sie allerings nicht. Vor der Kinderzimmertür haben wir ein Türgitter, da sie die Türen allein aufmacht- auch die haustür, die muss ich abschließen *gg*

Wegen der Uhrzeit: wenn das Kind um 5 aufstehen muss ist sicherlich 18:30 ok, aber so insgesamt finde ich 18:30 doch relativ früh.

Aber das muss man ausprobieren.

Lilly wollte früher auch immer so früh aufstehen, aber sie war viel unausgeglichener. Dann haben wir ihr beigebracht, länger zu schlafen, seitdem geht es ihr auch besser, dafür geht sie ebn auch später ins Bett, naja was heißt später, meist so gegen halb 8.

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Mit Geduld und Spucke :D

Wir haben sie halt immer wieder hingelegt, anfangs gabs noch gezeter, aber nach 2 tagen legte sie sich freiwillig wieder hin, bzw widerwillig aber sie tats und nach mehreren tagen schlief sie dann auch ein.

Wichtig war uns vor allem, dass sie in ihrem Bett bleibt und ruhig ist- wenn sie leise mit ihrer Puppe plappert war das auch ok.

ich denk mal das funktioniert aber auch nur, wenn das kind tatsächlich noch müde ist, aber aus irgendeinem Grund ab einer gewissen uhrzeit nicht mehr einschlafen kann. Daran dass sie eben wieder einschlief und atgsüber ausgeglicher war merkten wir halt, dass es bei ihr das richtige war.

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ich glaube eher das ist kindabhängig ehrlich gesagt. :o

wenn amelie nicht mehr schlafen WILL dann kann ich machen was ich möchte...ich hab sie auch nicht immer um 6 direkt aufstehen lassen, sondern versuche immer sie hinzulegen. sie stellt sich sofort hin und schreit und schreit ohne pause. so auch mittags oft.

wenn sie da ruhig wäre, würde ich sie auch nicht rausholen, aber sie brüllt halt. wenn sie um 6 aufsteht ist sie noch lange nicht ausgeschlafen :rolleyes:

so ist halt jedes kind anders :o

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Naja schrei bist du schläfst, das ist es nicht. Aber wenn mein Kind aus reinem Trotz brüllt, lass ich sie erstmal auch brüllen, weil ich ihren Trotzkopf einfach nicht durchgehen lasse. Wenn ich merke es hat keinen Sinn, sie ist wirklich zu wach, dann darf sie natürlich auch aufstehen. Aber wenn sie vor lauter Müdigkeit ständig auf die nase fällt und unausstehlich ist, bleib ich auch hart. Und meistens schläft sie dann, wenn ich sie zum 2. oder 3. Mal hingelegt habe, auch direkt ein- nicht mehr brüllend.

Ich denke man muss auch unterscheiden- ist mein Kind nur trotzig oder verlange ich zuviel bzw das falsche von ihr.

Lasst ihr euer Kind jedesmal wenns was nicht will was ihr wollt seinen Kopf durchsetzen?

Ich mein was macht ihr denn?

Und es ist ja auch nicht so, dass sie hier ständig rumbrüllt oder so. ich versuch es schon im ruhigen (nicht dass ihr hier den falschen Eindruck gewinnt).

Nur wenn eben nix mehr klappt weil sie so stur ist dann muss sie halt durch. das gilt für alles. Sie lässt mich nichtmal was im haushalt machen. Sobald ich auch nur anstalten mache zu spülen, zu saugen oder mir die Haare zu föhnen meckert und schreit sie los. Soll ich deshalb nichts mehr im haushalt machen?

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Achja nochwas- als wir Lilly dazu gebracht haben, länger zu schlafen, hat sie ein paar Tage lang so ne Minute lang geweint, also nicht gebrüllt, ist aber von sich aus liegen geblieben, nachdem wir ihr gesagt haben, dass sie liegenbleiben soll.

Aber es kommt halt vor, dass sie durch irgendwas durcheinander kommt, nicht schlafen will- wir haben durchaus schon zeiten durch, wo ich sie dann irgendwann aufgelassen habe- was es nur schlimmer gemacht hat. Als ich mich dann durchgesetzt hab hab ich schnell gemerkt, dass sie nur trotzt . Und wenn sie dann merkt, ich bin konsequent, findet sie auch wieder besser in ihren rythmus rein. das heißt ja nicht, dass sie das immer schreit wie am Spieß (aber kommt eben auch vor), aber eben schon stark protestiert. Wieder aufsteht, rummeckert, die Zimmertür knallt usw.

Brüllen lassen ist ja nicht DIe erziehungsmaßname, aber wenn alles nichts hilft bleibt mir eben nichts anderes übrigt- und das hilft dann.

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Unwirklich, ich muss Dir zustimmen. Wenn ich sehe, dass mein Kind tagsueber unausgeglichen ist und uebertreht weil es gegen die Muedigkeit kaempft, dann muss ich ihm helfen besser zu schlafen.

Wenn das Kind aelter ist kann es trotzig sagen "aber nein ich will nicht mehr schlafen, ich will jetzt spielen" aber so klein bruellt es je nach Temperament heftig oder weniger heftig. Und mann muss mit seinem Verhalten argumentieren:"aber es ist noch zu frueh um aufzustehen, du bist doch noch ganz muede. Wenn Du jetzt noch ne Stunde schlaefst macht das Spielen spater viel mehr spass und wir koenne zum Spielplatz gehen..."

Fuer mich ist es wichtig dass das Kind ausgeschlafen ist und wieder einen gesunden Schlafrythmus hat. Manche Kinder koennen den alleine wieder finden und manchen muss man helfen. Ich kann mir jedenfalls nicht ansehen wie Lukas staendig stolpert und sofort anfaengt zu weinen, weil er das Puzzle Teil nicht hinein bekommt und total frustriert ist. Weil er in eine Uebermuedung gekommen ist und morgens schon seit Tagen eine halbe Stunde zu frueh aufwacht.

Allerdings klappt es bei uns inzwischen auch schon gut wenn ich ihn dafuer abends eine halbe Stunde frueher schlafen lege und siehe da er schlaeft dann auch laenger in den Morgen hinein.

Und 6 Uhr hatte ich Lukas nicht mehr schreien gelassen, das ist fuer mich durchaus eine Uhrzeit zu der man aufstehen kann. Dann ist er eben mittags frueher hingelegt worden und hat dann auch mittags laenger geschlafen, aber trotzdem auch abends ne halbe Stunde frueher ins Bett und so kann man diese Uebermuedung auch wieder ausschlafen.

Aber als er morgens 5 Uhr aufwachte und bruellte und super unausgeglichen war, da hatte ich ihn damals auch bruellen gelassen.

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Naja beim Thema länger schlafen...

Wenn meine Kleine mal sehr früh wach wird, dann gehen wir hoch ins Arbeitszimmmer ( und spielzimmer) da ist alles Kindersicher eingerichtet und da sind Lunas ganze Spielsachen.

Hier kuschel ich mich dann mit der Kleinen nochmal hin und sie schläft dann wenn sie mit mir kuscheln kann meist nochmal ein wenig ein ^^

Aber denke die Möglichkeit hat nicht jeder in der art.

Der Vorteil ist einfach sie kann ein wenig schlafen und sollte sie aufwachen bevor ich das registriert habe kann sie anfangen zu spielen ^^

Das klappt ganz gut so...

Naja mit dem Schlafen, das haben wir nun auf ca 19:00 Uhr erstmal verlegt. Was mir nun starke Sorgen macht ist die art wie sie Nachts aufwacht sie schreit ganz arg so als wäre irgendwas passiert aber es ist nichts.

Wenn das Alpträume sind frag ich mich von was ? Sie sieht doch eigntlich nichts was sie bedrücken könnte...manchmal wenn sie dann im Bett steht starrt sie an eine Seite des Zimmers und fängt an mit dem Finger drauf zu zeigen und auf ihrer babysprache zu erzählen...

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Evtl. der Nachtschreck? Damit hatten wir auch ne Weile lang Probleme, hab mich immer sehr hilflos gefühlt dann.

Aber Alpträume kommen bei Kindern so oder so vor, da muss nichtmal etwas passiert sein. Einfach, weil sie soviel lernen, langsam soviel wahrnehmen und das ja auch alles verarbeiten müssen. Und natürlich nach ereignisreichen Tagen.

Jetzt wo meine Maus ihr eigenes Zimmer hat, kann sie sich ihr Nachtlicht anmachen und spielen, so wie heute morgen. Sie hat sich unglaubliche 45 Minuten allein beschäftigt und fands klasse.

Hm also wenn meine um 6 aufstehen würde, könnte ich den Tag in die Tonne drücken. Ne Zeitlang hatten wir das und sie konnte sich selbst nicht mehr leiden. Deshalb haben wir das länger schlafen eingeführt- mind, bis sieben muss sie, aber das klappt auch gut meist schläft sie bis um halb 8 mittlerweile.

Ich mein ich bin echt kein Fan davon, dem Kind einen Rythmus aufzudrücken, aber wenn ich merke, dass ihr der Rythmus, den sie hat, nicht gut tut, muss ich eben was dagegen tun.

Lilly war schon immer eine schwierige Schläferin. Schlaf, was ist das?

Sie ist auch noch nie von sich aus eingeschlafen wenn sie müde war, also nicht beim Spielen oder einfach so auf dem Sofa oder so. Für sie ist es wichtig, dass sie ins Bett geht und weiß, jetzt ist Schlafenszeit. Wenn ich da nicht konsequent wäre, würde sie sich irgendwann mal vor Müdigkeit so sehr verletzen dass wir im KH lanbden. Denn so ist sie einfach. Egal wie müde sie ist und egal wie oft sie sich den Kopf dann irgendwo anstößt, hinfällt usw, sie käme nie auf die Idee alleine irgendwo einzuschlafen. Und wenn ich sie ins Bett bringe und sie sich trotz Augenränder bis zum Boden total wehrt, soll ich sie dann weiter auflassen?

Sicher nicht!

Und wenn sie dann brüllt, ist es eben so. Da hilft kein gut Zureden, kein Singen, kein Kuscheln, kein nix. Als WAS soll ich eurer Meinung nach denn tun???

mal abgesehen davon muss ich mich hier garnicht rechtfertigen. Wenn mein Kind brüllt, weil es seinen Willen nicht bekommt, dann muss es brüllen. Was soll daran bitte schlimm sein? Mein Kind ist schließlich fast eineinhalb und weiß genau, wenn sie mich genug nervt, bekommt sie vielleicht ihren Willen. Die bringt es fertig, mich von der Spüle wegzuschubsen, weil sie es hasst wenn ich den Haushalt mache. Erklärungen hin oder her, dass das sein muss und es nicht lange dauert, sie tuts ja trotzdem. Soll ich meinen Haushalt brach liegen lassen, weil sie eben nicht will dass ich was im haushalt mache?

Soll ich ihr das Bonbon geben was sie unbedingt will bloß weil sie bringt oder sie gar noch dafür belohnen dass sie ihren Trotzkopf durchsetzen will?

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So, und um dem ganzen mal den Wind aus den Segeln zu nehmen:

Natürlich ist schreien lassen hier nicht die erste Erziehungsmethode.

Ich erkläre meiner Tochter alles, ich versuche sie abzulenken z.B. beim Haushalt machen, geb ihr was zum Spielen, wenn sie nicht schlafen will versuche ich es erst mit einem ruhigen Lied, mal kurz tragen usw.

Aber wenn ich merke, es kommt nix bei ihr an und klappt nix, sie brüllt mich nur an, schmeißt sich auf den Boden, dann lasse ich sie trotzen- denn was anderes hilft ja nix.

Ich als Mutter habe die Sorge für mein Kind, zu entscheiden, was ist gut für sie und was nicht. Wenn sie ein Bonbon nicht bekommt, dann weil ich denke das bekommt ihr nicht, wenn sie ins Bett soll und ich hartnäckig bleibe, dann weil ich weiß, wenn ich nachgebe kommt sie durcheinander und außerdem ist sie so müde dass sie sich selbst schadet.

Mit Macht demonstrieren hat das doch nichts zu tun, aber natürlich lasse ich mir auch nicht auf der Nase herumtanzen.

Wenn sie zuviel am Tisch rumzappelt, dann ist das essen halt beendet.

und wenn sie meint sie müsste sich dann vor Wut auf den Boden schmeißen- bitte.

Meine Tochter hat einen enorm starken Willen (von wem wohl *gg*)

und wenn sie schreien zu lassen das einzige ist, was etwas bringt in dem Moment, dann lass ich sie schreien. Ich glaub keine Mutter findet es toll, wenn ihr Kind schreit. Und sicherlich lass ich sie nicht 15 Minuten am Stück schreien. Ich gehe immer wieder auf sie zu, rede ruhig mit ihr, suche nach alternativen. Aber manchmal bringt da nichts- so ist sie einfach, sie gehört halt zu den Kindern die ihre Wut und Trotz extrem ausleben mit allem was dazu gehört. Und ich finde es ehrlich gesagt auch wichtig, dass die Kinder ihre Emotionen ausleben können (nicht unbedingt durch schlagen oder sowas, aber wenn sie sich hinwerfen will geh ich nicht hin und heb sie auf- denn das hilft ihr nicht und hilft mir auch nicht)

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