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Geburt von Lara am 13.07.1999

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Am 13.07.1999 war es endlich soweit, ihr Ursprünglicher Termin war am 09.07.1999. Drei Wochen vor dem Termin begannen bei mir die Senkwehen und der Arzt meinte bei der Untersuchung das es nicht mehr lange dauern kann, der Kopf währe deutlich tiefer gekommen. Er fragte mich ob ich schon alles gepackt hätte? Dieser Frauenarzt ist wirklich phantastisch, ich bin so froh das ich ihn gefunden habe und er mich betreut hat während der Schwangerschaft. Ich hatte während der Schwangerschaft viele Hindernisse zu bewältigen und er sowie meine Freunde standen mir bei. Am 12.07. hatte ich wieder mal einen Termin und ich ging schon ohne jeglichen Hoffnungen zu diesem Termin. Es war 10:10 Uhr als ich den Termin hatte und wie im Schlaf erledigte ich all diese Routine Sachen, bis auf die Toilette! Nach dem CTG ging ich frustriert auf die Toilette, auf dem CTG war keine Müde Wehe zu sehen. Auf der Toilette habe ich dann einen Schreck bekommen, denn da war Blut in meiner Unterhose. Ausgerechnet an diesem Morgen war die Praxis stark besucht und ich mußte lange warten bis wir dran kamen. Als ich dann endlich an der Reihe war bekam ich kein Wort beim Doktor heraus, erst als er mich fragte ob wir die Geburt demnächst einleiten sollen. Der Doktor war hoch begeistert über das Bluten von mir! Ich stand vor ihm wie ein Fragezeichen bis er mir erklärte das man das „Zeichnen“ nennt. Der Kopf von dem Baby drückt stark auf den Muttermund und dadurch platzen einige Adern und das führt zu dem Bluten. Er gab mir gleich die Überweisung ins Krankenhaus und ich sollte mich so bald wie möglich auf den Weg machen. „ Du wirst heute dein Baby bekommen“ sagte der Arzt? Total aufgeregt rief ich bei Gunter und Daniel an, sie sollten mit ins Krankenhaus sowie meine Mutter. Aber Daniel lies mich hängen, aber das wußte ich zu dieser Zeit noch nicht. Gunter war nicht zu Hause so mußte ich ihm eine Nachricht hinterlassen (er meldete sich aber innerhalb von 10min). Mir viel Matthias ein und damit hatte ich Erfolg, wir fuhren zu mir nach Hause. Meine Mutter holten wir aus dem Garten und mich mußte man mit der Brechstange vom Telefon weg holen.

Endlich waren wir alle, bis auf Daniel, im Krankenhaus, so um die Mittagszeit. Matthias besorgte noch einen Fotoapparat ohne Blitz und kam dann nach. Erst gingen wir in den Kreissaal und dann meldete ich mich an, ich hatte vor eine Ambulante Entbindung zu machen und vor allem eine Wassergeburt.

Nach den ersten Untersuchungen wußten wir das ich im 2 Minutentakt Wehen habe. Die Hebamme gab mir in Absprache mit dem Arzt ein Zäpfchen um den Muttermund reifen zu lassen. Wir verbrachten die Zeit zwischen den Untersuchungen in dem mir zugewiesenem Zimmer, schauten TV und gingen noch kurz etwas einkaufen in der Nähe. Die Wehen wurden immer stärker, aber Atmen mußte ich noch nicht. Uns blieb nichts anderes übrig als zu warten! Ab 21:00 Uhr wurden die Wehen langsam so das ich etwas mit atmete und etwas (extrem Patzig) schlecht gelaunt wurde. Die anderen versuchten mich aufzumuntern, aber das war sehr gefährlich! Um diese Zeit war auch meine nächste Untersuchung und ich bekam per Nachfrage Baldriandragés. Ich sollte noch ein wenig schlafen bevor es los geht. So gegen Mitternacht verließen mich die Nerven und es war mir lieber im Wehenzimmer zu bleiben, Gunter kam mit mir. Vorher hatte sich mein Körper entleert und ich war nur noch am Atmen, laufen war mir auch nichts mehr. Die Wehen kamen nach wie vor im 2 Minuten Takt. Gunter muß man dazu sagen ist mein aller bester Freund, aber nicht der Vater? Sie machte mir wieder ein heißes Kirschkernkissen und zeigte dem Gunter wie er mich Massieren könnte (ich wollte aber nicht angefasst werden). Dann kam die tolle Idee von mir in die Wanne zu wollen. Endlich in der Wanne angekommen wollte ich eigentlich auch bald wieder heraus. In dem Wasser wurden die Wehen schlagartig stärker und nach noch nicht einmal einer halben Stunde war ich auch draußen! Jetzt wollte ich ein Medikament, nach dem die Akupunktur nichts gebracht hatte. Dank des meiner kaputten Bandscheibe durfte ich nur etwas bekommen was den Wehenhöhepunkt erleichtert (ich nahm es trotzdem). In manchen Berichten habe ich gelesen das die eine oder andere Frau nicht allzu glücklich über ihre Hebamme war. Ich hatte Glück, wir machten drei Wechsel mit und alle waren total lieb? Die Zeit schien stehen geblieben zu sein, es ging einfach nicht mehr weiter. Als es schon hell war mußte ich dann doch noch einmal auf die Toilette und da kam die erste Presswehe, so schnell hatte ich mich schon seit Stunden nicht mehr bewegt wie in diesem Moment um ins Zimmer zu kommen. Eigentlich sollte man meinen das es jetzt bald richtig losgeht, aber daraus wurden 3 Stunden Presswehen! Während dessen durfte ich eine ganze Zeit lang nicht Pressen. Die Fruchtblase war noch nicht geplatzt also öffnete die Hebamme diese mit einem speziellen Handschuh. Dann bekam ich einen Nasenspray um die Wehen zu verstärken, einen Katheter um Urin abzulassen und zum guten Schluß noch Manuelle Hilfe vom Arzt um das die Lara heraus kommt. Die Manuelle Hilfe sieht so aus das der Doktor sich mit seinem vollen Gewicht von oben auf den Bauch stützt und mit nach unten schiebt während dem die Frau presst. Wenn man aber nicht auf die Anweisung der Hebamme hört kann das ziemlich weh tun. Nach drei Start Hilfen waren wir endlich soweit den Rest alleine zu schaffen und da durfte ich auch schon auf Laras Hinterköpfchen schauen? Ich bin nicht gerissen am Damm, weil mein Gewebe genug Zeit hatte sich zu dehnen. Wahrscheinlich hatte es auch daran gelegen das ich ohnehin keine Kraft mehr hatte und so schob sich das Köpfchen ganz langsam heraus. Dann ging alles blitzschnell und nach dem sie die Nabelschnur vom Hals gewickelt bekommen hat bekam ich meine Tochter auf den Brustkorb gelegt. Endlich nach 20 Stunden lag meine Tochter Lara um 9:02 Uhr in meinen Armen. Die Presswehen waren die angenehmsten Wehen, da ging es mir wieder gut (Verhältnismäßig). Meine Mutter und Matthias durften jetzt auch herein und meine Mutter durfte die Nabelschnur durchschneiden? Lara und ich bekamen dann noch 1 Stunde Zeit bevor sie untersucht wurde. Es stimmt im übrigen, in diesem Moment wo man sein Baby im Arm hält ist alles vergessen. „Es hat sich gelohnt......und viel Glück für alle werdenden Mütter“?

Eva

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