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Schwangerschaftsdiabetes..

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Guest agichan
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Guest agichan

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mal nachfragen, wer von euch den Test gemacht hat. Nun wäre es ja so, dass der bei mir so langsam anfallen würde. Mein FA meinte, dass er das nur Risikopatientinnen vorschlagen würde, zu denen ich mit meinen jungen Jahren (kein Alkohol, Nichtraucher, keine Diabetiker in der Familie bis auf einen Fall von Altersdiabetes) einfach nicht zähle. Aus dem Familienkreis hat man uns geraten, das uuuunbedingt zu machen, weil es auch tödliche Folgen haben könne. Ein andrer FA hat dazu gesagt, dass er es furchtbar fände, dass dieser Test noch nicht Standard ist und von den Kassen eben auch nicht übernommen würde. Dass es in den USA Pflicht ist diesen Test zu machen und dass ein Arzt, der ihn vergisst, verklagt werden kann (unabhängig davon wie das Ergebnis ist). Tja und nun bin ich etwas verunsichert.. auf der einen Seite mein FA, den ich relativ "locker" einschätze. Also bei ihm hab ich das Gefühl, eine Schwangerschaft ist was völlig Natürliches, die Untersuchungen braucht man größtenteils nicht und er rät eher davon ab. Manch einer wird vielleicht denken, dass das ein schlechter Arzt ist, aber mir tut er gut, weil ich mir einfach nicht so viele Gedanken mache und nicht in ständiger Sorge bin, mein Kind könne behindert oder sonstwie krank zur Welt kommen.. hmm .. Nun ja, und auf der anderen Seite eben die Aussage von einem zweiten FA, der entsetzt ist, dass es eben nicht Pflicht ist diesen Test zu machen...

Wie steht ihr dazu?

Habt ihr den gemacht?

Haltet ihr das eher für übertrieben in meinem Fall oder für notwendig unabhängig davon, ob ich zu der typischen Risikogruppe gehöre?

:confused:

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Hallo,

ich mußte den Test damals machen. Da ich zur Risikogruppe gehörte,

meine Mom hat Diabetis II. Habe es auch komplett über die Krankenkasse

bezahlt bekommen. Wenn Du es aber freiwillig machen möchtest, mußt

Du es selbst bezahlen.

Der Langzeitzuckertest ist aber anstrengend fand ich. Erst in die Praxis

nüchtern, dann Blutabnahme. Dann den Gluckose-Saft trinken, eine Stunde

warten, dann Blutabnahme, nochmals eine Stunde warten, dann nochmals

Blutabnahme. Bin fast am Stock gegangen, war froh das ich dann endlich

mal was essen konnte.

Denke, wenn Du es möchtest dann lass es machen. Aber der FA wird

schon bescheid wissen, was sinnvoll ist und was nicht!

PS: Sorry, für die vielen "dann"!

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Ich habe den Test nicht geamcht,weil meine FA auch meinte das es nur Risikopatienten machen sollten!

Allerdings war ich so im 8.Monat mal bei einer Vertetung und dort hat der Arzt gesagt,jeder soll ihn machen,sicher ist sicher und er war richtig entsetzt darüber das manche Ärzte nur denken das es Risikopatienten nur treffen könnte!Er selbst sagte er hätte schon einige Frauen getestet die nicht ein Risikofall waren und die hatten es trotzdem!

Ich habe meiner FA keinen Vorwurf wegen ihrer Aussage gemacht,dennoch bestehe ich bei meinem nächsten Kind auf einen Test!Einfach nur zur Sicherheit!

Liebe Grüße

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Guest Laloona

Hmmm ... also ich hab die Rennerei mit dem Testen und Kontrollieren alle 3 bis 4 Wochen. GRund:

Übergewicht, 32 Jahre alt und erste Anzeichen einer möglichen Diabetes! Gott sei Dank hab ich nichts. Mir reicht die Rennerei aber dennoch!

Wenn du einen guten Arzt hast, der schickt dich dann hin wenn Verdacht besteht. Das heisst, wenn das Baby extrem Groß ist für die SSW.

Wenn du unbändigen Durst hast, und diesen auch mit Literweise Flüssigkeit nicht gestillt bekommst (bei mir waren es teilweise 10 Liter am Tag).

Auch wenn ich jetzt gesteinigt werde:

Ich finde man muss nicht jede Untersuchung mitmachen. Wenn du Vertrauen zu deinem FA hast, dann verlass Dich auf ihn. Unentdeckt bleibt die Diabetes eigentlich nur, wenn man selbst sehr schlampig mit dem Körper umgeht. Das heisst nicht drauf achtet was anders/unnormal ist.

Ich selbst hab den Test wie gesagt nur aufgrund meines extremen Durstes machen lassen. Und bin dadurch verdonnert bis zum Ende der SS zum Internisten zu rennen.

Ansonsten hab ich kaum eine Untersuchung ausserhalb der Vorsorgeuntersuchung machen lassen. Ich hab extra gezahlt, damit ich jedesmal einen Ultraschall bekomme. Aber sonst hab ich keine weiteren Untersuchungen machen lassen. nach einem Gespräch mit dem Arzt sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es reicht wenn ich diese UNtersuchungen machen lasse, wenn Anzeichen da sind, das was nicht stimmt.

Aber das muss jede für sich wissen. Von der Familie muss man sich in der SS eh alles mögliche anhören, so dass man manchmal das Gefühl hat, alle sind schwanger nur man selbst nicht. Also lass dich von denen nicht unterbuttern.

Vertrau auf dein Gefühl und auf deinen FA ... und entscheide an diesen beiden Kriterien ... alles andere redet viel, weil sie mitreden wollen!

Entscheiden kannst eh nur du allein.

(und der Glucose-Toleranz-Test ist davon abgesehen nichts dramatisches. Du gehst nüchtern in die Praxis, bekommst Blut abgenommen. Trinkst eine zuckersüße Flüssigkeit... schlaegst dir zwei Stunden die Zeit tod, und dann wird nochmal Blut abgenommen, daran sieht man wie schnell der Zucker abgebaut wurde. Das ist alles ;) )

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Freitag war ich beim FA und diese sagte auch zu mir, dass es da so einen Zuckerbelastungstest gibt wegen Schwangerschaftsdiabetes. Sie sagte es steht mir frei den zu machen würde es mir aber empfehlen. Gehöre allerdings nicht zu den Risikoschwangerschaften. Ich weiß, dass dieser nicht bezahlt wird aber ich habe letzte Woche beim GVK mit einer gesprochen die nun Schwangerschaftsdiabetes hat und die darf z.B. keine Säfte trinken weil das ganz böse enden kann. Da ich selber Säfte liebe und das Risiko einfach nicht eingehen will das mir und dem Baby was passiert werde ich am 21.09. diesen Test machen. Es kostet mich ca. 14€ und ich denke lieber diese paar Euros bezahlen als das was schlimmes passiert. Rezept für so einen Saft den ich dann trinken muss habe ich auch schon hier liegen.

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ich hab ihn auch gemacht und bin jetzt deutlich beruhigter.

zumal mir der FA in der untersuchung gesagt hat, dass mein kleiner von der entwicklung eine woche weiter ist, also sehr viel dicker ist, als er sein müsste.

der test war super bzw. das ergebnis war sehr gut undich bin jetzt beruhigt.

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Hallo, ich habe den Test machen lassen. Zuerst einen O.G.T. "Schnelltest", d.h. 50ml Glukoselösung getrunken und eine Stunde danach wurde der Blutzucker gemessen. Dieser Test war dann auffällig, daraufhin wurde der komplette Test gemacht. Nüchtern BZ messen, 1 std. nach dem Trinken und 2 std nach dem Trinken wurde gemessen. Für den 1. Schnelltest habe ich 23€ bezahlt, danach gings auf die Krankenkasse. Ach ja, dass Ergebnis Gestationsdiabetes wurde durch den 2. Test bestätigt. Ich bin froh, dass ich den Test gemacht habe. Durch die Diagnose und Therapie kann ich dazu beitragen, dass mein Baby normal/ gesund entwickelt zur Welt kommt. Kurz zu mir, ich bin 25J jung und schlank, davon kann man also nicht ausgehen.

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hallo

ich wurde gar nicht gefragt ob ich denn überhaubt den test will,er wurde einfach gemacht.

ich zähle aber auch nicht zur risikogruppe,ich habe weder übergewicht,noch rauche ich oder habe in der verandschaft risikopersonen.

nun ja...der test war negativ-also keine schwangerschaftsdiabetis.

und nach der geburt kam raus das ich eine unerkannte schwangerschaftsdiabetis hatte.

wie verlässlich doch ärzte heut zutage sind:rolleyes:

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Guest agichan

wenn ich das also zusammenfasse, haben die meisten den Test gemacht, sind jetzt beruhigt und gut ist. Da hab ich gleich mal ne kleine Gegenfrage: ward ihr denn vorher in Sorge?

Ich weiß ja auch nicht, tendiere ja von meinem Gefühl her in Laloonas Richtung. Bin auch eher so der Überzeugung, dass "so natürlich wie möglich" nicht verkehrt sein kann und die ganzen Tests überflüssig sind.. Klar geh ich zu den Vorsorgeuntersuchungen, aber ich hab mich beispielsweise bewusst gegen alle Tests entschieden, die die Wahrscheinlichkeit einer Erbkrankheit ausschließen sollen. Naja, und dieser Test ist für mich eben auch so einer dieser Art, nur dass er eben etwas andres überprüft.

Also was ich ganz klar sagen muss, ich hab weder groß ein Problem damit das Geld für die Untersuchung auszugeben noch die Zeit dafür zu investieren. Ich weiß zwar, dass ausgerechnet der etwas nervig und anstrengend ist, aber das ist die Schwangerschaft an sich auch, also was solls ^^*

Ich bin da nur mehr so "grundsätzlich" dagegen. :o Was nicht heisst, dass ich mich hier gehen lasse und mich nicht darum kümmer, was für Würmli gut und was schlecht ist - das sicher nicht! Ich halte nur einfach nicht so wahnsinnig viel von der Schulmedizin und achte lieber insgesamt gut auf mich um so weit es geht ohne sie auskommen zu können... :o

*noch mehr verunsichert*

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also ich habe ihn nicht machen lassen-und ehrlich gesagt, hat mir mein arzt davon auch keinen ton gesagt, dass ich denn mal machen sollte.

auch wenn ich cniht zur risiko-fraktion gehörte, so war z.b mein gewicht am anfang der ss auch cniht das wenigste, und ich habe vorher geraucht...

tja. komisch.

werde meinen fa mal drauf ansprechen, wenn cih wieder dort bin.

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Ich habe ihn hinter mir - das Verfahren ist schon irgendwie langwierig, und der Saft, den man da zu trinken kriegt, ist widerlich. Aber ich gehöre zur Risikogruppe (zu alt, zu dick, schon große Kinder bekommen). Das Ergebnis war, wie auch in den varangegangenen Schwangerschfaten, in Ordnung. Und jetzt geht es mir besser ... Jedenfalls halte ich es für sinnvoller, sein Geld in diesen Test zu investieren (den bei mir die KK bezahlt hat) als in zusätzliche US-Bilder!

LG, okapi (30. Woche)

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So sehe ich das auch. Denn wenn man es nicht testen lässt und man diese Diabetes nun hat in der Schwangerschaft kann man viel falsch machen und auch Folgen haben. ich habe von einer Schwangeren gehört, dass sie z.B. überhaupt kein Saft mehr trinken darf solange sie schwanger ist. Stell mal vor du trinkst die ganze Säfte und hast immer Angst, dass du es evtl. nicht darfst.

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