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Vollnarkose, PDA oder Spinale?

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leonienrw
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Hallo,

bei mir wird im Mai/Juni der dritte Kaiserschnitt durchgeführt werden (medizinisch zwingend erforderlich, kein Wunschkaiserschnitt !!!). Meine ersten beiden Kaiserschnitte hatte ich mit PDA (Jahr 2000) bzw. spinal (2006). Da ich zudem starke Verwachsungen habe, dauerten die OPs jedesmal über zwei Stunden und waren der blanke Horror für mich. Daher habe ich mich jetzt entschieden, eine Vollnarkose durchführen zu lassen. Mir ist bewußt, daß ich dann mein Kind nicht sofort sehen kann, aber das werde ich dann in Kauf nehmen. Wer hat auch Vollnarkose gehabt und kann mir seine Erfahrungen schildern ??? Gibt es bei Vollnarkose "andere" Risiken und Nebenwirkungen ??

Gleichzeitig überlege ich, mich in einem sterilisieren zu lassen. Auch hier wäre ich dankbar für meine Antwort von Frauen, die dies hinter sich haben (es ist meine fünfte und letzte Schwangerschaft und ich bin 35 Jahre und "darf" eigentlich jetzt schon nicht mehr schwanger sein, daher steht dieser Entschluß fest, nur der Zeitpunkt ist unklar, aber ich denke, wenn ich eh einmal auf dem OP-Tisch liege, ist das "ein Abwasch". ) Ich danke euch vorab !

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Hallo.

Bin zum Glück niemand der aus Erfahrung sprechen kann, für mich war der ganz normale KS unter "spinal" schon schlimm genug. Nicht wegen dem Eingriff, sondern weil ich mich danach nicht alleine um mich und mein Kind kümmern konnte..

Zweck´s besseren Verständnis habe ich jedoch eine Frage an Dich.

Von der OP merkt man ja nichts, selbst wenn die Ärzte 2 Stunden nähen, hat man doch sein Kind bei sich und ist beschäftigt/abgelenkt???

Das ist dann doch Zeit, die man intensiv mit dem Baby verbringt. Die Zeit bis man aus einer Vollnarkose erwacht, halbwegs fit ist um zum Kind zu gehen oder es gebracht zu bekommen (und das kann nach Vollnarkose locker ein Tag sein) kann einem - und vor allem dem Kind - niemand wieder geben.

Selbst wenn man selber damit keine Probleme hat, das einm die ersten Lebensstunden des Kindes fehlen, muss man als Mutter doch auch an das Kind denken?

Mein Beitrag hier ist bitte nicht als Angriff zu deuten, ich möchte Frauen nur besser verstehen können, die sich zu so etwas entscheiden.

Für mich ist die Denkweise egoistisch....

Zu Deiner Frage: die Frauen die ich kenne und die unter Vollnarkose ihr Kind bekommen haben, knacken da zum Teil noch heute dran.

Liebe Grüße

Sandra

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Hi du, ich antworte dir gerne !! Ich wollte nie einen Kaiserschnitt, leider gab es medizinisch jedesmal keine andere Möglichkeit (mein Standpunkt: wie schlimm und schmerzhaft eine Geburt auch sein mag, sie ist nach einigen Stunden vorbei, die Narbe und die Taubheit , unabhängig von den Schmerzen, vom KS hat man ein Leben lang !).

Ich hatte beides mal Pech: beim ersten Kaiserschnitt war es ein Notkaiserschnitt, 9 Wochen vor Entbindungstermin, es blieb keine Zeit mehr zum Warten auf die Vollnarkose, sie rissen mir das Kind raus und diskutierten dann -in meinem Beisein- !!! darüber, wieviel Chancen es zu überleben hat !!! Ich durfte es NICHT anfassen, es wurde nur über das OP-Tuch kurz gehalten, und dann in die 20 km entfernte Kinderklinik mittels Krankenwagen gefahren (ich sah es erst 4 Tage später !!). Dann wurde ich noch über 2 Stunden operiert und von "Bauchverwachsungen" befreit, während ich hilflos da lag und mir niemand sagte, wie es meinem Baby ging (auch mein Mann durfte nicht dabei sein !).

Am anderen Tag wurde festgestellt, daß im Bauch "etwas vergessen" wurde, und ich wurde wieder per PDA aufgeschnitten, ein Tupfer wurde entfernt, auch dabei gab es Komplikationen und es dauerte wieder ewig, zwischendurch bekam ich immer wieder Sauerstoff mittels Maske, da ich voll die Panik hatte.....

Im Sommer 2006 wurde dann (in einem anderen Krankenhaus) wieder KS angeordnet, diesmal in der 39ten SSW, auch hier gab es plötzlich ernsthafte Komplikationen, auch hier wurde das Kind nur kurz gezeigt, dann ging der Vater mit ihm hinaus und ich wurde wieder zwei Stunden operiert, zwischendurch wurde ich zweimal bewußtlos, da auch hier die Ärzte immer wieder diskutierten "wie lang die Spinalanästhesie noch anhält und ob sie den Bauch in dieser Zeit zunähen könnten" (man kann wohl im Gegensatz zur PDA nicht nachspritzen, d.h. es ist nur begrenzt Zeit mit der Narkose). All das war sehr schlimm für mich, und wie gesagt, in allen Fällen durfte ich das Kind sowieso nicht "haben bzw. halten", einen Schrei hab ich bei der ganzen Aufregung auch nicht gehört, und da ich wegen einer Brust-OP nicht stillen kann, denke ich, mein Kind wird es mir nicht übel nehmen, wenn ich es erst zwei Stunden später "knuffeln werde", ich glaube, ich bin nach einer Vollnarkose dann ruhiger, wenn ich diesmal nix mitbekomme, und das wirkt sich auch positiv auf das Kind aus gell ? Glaub mir, ich habe fiese wulstige Narben und immer noch wie eine "alte Frau mit Rheuma" spüre ich die Narbe schmerzen bei schlechtem Wetter, ich würde auch mal gerne "normal" entbinden.... !!! So, sorry, ist wohl etwas länger geworden. Mir ist aber wichtig, es zu erklären..... LG aus dem Rheinland ! (dieses Kind ist ungeplant, mir wurde wegen der ganzen Op`s zum Abbruch geraten, aber das habe ich auch nicht übers Herz gebracht !)

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Liebe Leonie,

ich kann dir leider auch nicht helfen. Ich wollte dir aber unbedingt sagen, dass ich deinen Wunsch sehr gut nachvollziehen kann. Es muss schrecklich sein, dazuliegen und alles so halb mitzubekommen (du weißt ja nicht wirklich, was sie da hinter dem Vorhang tun), und das über Stunden. Es ist ja wohl damit zu rechnen, dass es wieder eine längere OP wird, oder? Ich wünsche dir, dass man dabei vielleicht sogar einige der alten "Schäden" beheben kann. Wie das mit der Steri ist, kann dir wahrscheinlich am besten ein Arzt sagen. Aber aus meiner Laiensicht wüsste ich jetzt auch nicht, was dagegen spricht, wenn der Bauch einmal auf ist. Das muss ja medizinisch für dich besser sein als nochmal ein Eingriff später.

Ich kann dir aber sagen, wie man sich nach einer Vollnarkose fühlt. Ich hatte auch mal eine mehrstündige OP, es war also auch eine richtig tiefe Narkose nötig. Danach war mir schwindlig, es hat recht lange gedauert, bis ich wieder einigermaßen klar denken konnte. Gut, das kann aber auch an den Schmerzmitteln gelegen haben (war eine OP am offenen Herzen). Mir war sehr übel, ich hab mich mehrmals erbrochen. Bei mir hat es einige Tage gedauert, bis ich wieder bei Kräften war und über den KH Flur laufen konnte, aber das lag wohl eher am Grund für die OP als an der Narkose selber.

Darf dein Mann bei der OP dabeisein? Ich bin sicher, euer Kind wird sich den ersten Tag auch mit dem Papa zufriedengeben. Besonders, weil du ja sowieso nicht stillen kannst.

Wenn die Geburt durch die Vollnarkose weniger traumatisch wird für dich, dann ist das sicher nur gut für euren Zwerg und dich.

Wir sind in der SS übrigens etwa gleich weit, aber für mich ist es erst das Zweite :D

LG,

Melanie

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Dankeschön für Deine Antwort!!!

Das lässt mich das ganze nun besser verstehen.

Die Ärzte waren sehr unsensibel, daß Du nun einen Horror davor hast, kann ich verstehen.

Ich wünsche Dir, daß diesmal alles stressfreier abläuft und Deinem Baby wünsche ich, daß es nich zu lange auf Dich warten muss.

Und trotzdem ...(Du siehst, ich gebe nicht auf :D )

Warum sprichst Du nicht mit den Ärzten, daß sie nicht kommentieren sollen was sie machen (mache ich bei meinem Zahnarzt immer so) Du kannst ja auch einen MP 3 Player mit in den OP nehmen, dann hörst Du auch nicht was die reden.

Denk doch nochmal drüber nach, es muss ja nicht so sein, daß es diesmal wieder zu Problemen kommt. Es wird Dein letztes Kind sein, warum nicht alles ein letztes Mal nochmal halbwegs normal erleben?

Bis Mai/Juni ist es ja auch noch etwas hin, vielleicht hast Du bis dahin auch Kontakt zu einer Klinik aufgenommen, die Dir das Vertrauen gegeben hat es mit einem KS unter spinal zu machen?

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles Gute!!! :o

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Hallo Leonie,

ich kann dich gut verstehen. Bei Viktoria wollte ich auch einen KS, und da mein Mann nicht mit in den OP wäre, hatte ich mich für Vollnarkose entschieden (ging dann aber doch spontan).

Ich denke du hast schon zu viel negatives erfahren, warum also nochmal. Laß eine Vollnarkose machen, es wird deinem Kind nicht schaden. Viele Not-KS werden auch mit Vollnarkose gemacht, und die Kinder haben trotzdem eine innige Bindung zu den Müttern.

Vielleicht meldet sich ja mal jemand der aus eigener Erfahrung erzählen kann.

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hallo,

ich hatte vor gut 8 wochen einen wunschks mit vollnarkose.

ich hatte einfach tierische angst vor der geburt auch wenns einige nicht verstehen.eigendlich hätte ich eine spinale bekommen sollen.

als es soweit war bin ich denen aber trotz beruhigungstablette fast vom op tisch gehopst.hatte so abartige panik.dann haben sie sich kurzfristig entschlossen eine vollnarkose zu machen.spinale legen wäre zu gefährlich und undenkbar bei mir.

ja dann bekam ich "sauerstoff", war natürlich keiner und war so gut wie weg.

von der op hab ich wenig mitbekommen.

sie können dich halt solange dein kind noch im bauch ist nicht ganz wegschläfern.du wirst eine flache vollnarkose haben.ich bekam z.b. mit wie sie den schnitt gemacht haben (absolut keine schmerzen, wurde nur heiss),schemenhaft hatte ich ärzte stehen sehen. hab gemerkt das irgendwer auf meinem bauch rumgeturnt ist und hab einen babyschrei gehört, danach war ich dann weg.die narkose wird ja sofort erhöht wenn dein kind abgenabelt ist.als ich wach wurde merkte ich an den schmerzen das ich noch lebe,sie waren kaum auszuhalten.bekam aber sofort schmerzmittel gespritzt.

erste hatte nicht geholfen ,bekam dann noch ne 2 und als immer noch wehtat ein zäpfchen.kam relativ schnell auf mein zimmer.die kleine war zwischenzeitlich mit papa schmusen.

kaum 5 min auf dem zimer haben sie mir sofort mein baby gebracht und zu mir gelegt.ich war ziemlich fit,(kam mir den tag jedenfalls so vor).

ab und an kamen ärzte um zu schauen wie es mir geht.einer wollte nach meinen beinen schauen??? ich fragte warum?ich hatte doch ne vollnarkose.er sah mich ganz verdutzt an.er meinte ich wäre zu fit kann ja kaum möglich sein.:D

ja gut ging es mir wirklich nur die schmerzen waren.....die hölle.wird aber schnell besser.aber das kennst du ja schon.wenn du schon ks hattest.

kann nicht sagen das ich deswegen keine enge bindung mit meinem kind habe.

ich denke da kommt es einfach auf die einstellung an.viele reden sich auch irgendwas ein.habe auch nicht das gefühl etwas verpasst zu haben.

wiso nicht ks wenns einem dabei wohler ist.

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Ich finde das dieses ganze Kaiserschnittding ein schwieriges Thema ist....Vor 2 wWochen ist ja mein Sohn geboren und aufgrund von Komplikationen wurde auch ein Not-KS in Vollnarkose notwendig...

Freiwillig würde ich sowas nie machen...Ich knabbere immer noch ziemlich daran das mir die ersten Stunden mit Jonte fehlen..

Da alles so schnell gehen musste konnte ich mir leider nicht aussuchen ob "nur" örtlich betäubt oder Vollnarkose.Als man mir dann beim aufwachen mein Kind zeigte war ich definitiv nicht in der Lage mich irgendwie zu äußern oder ihn auch nur anzufassen....Ich kann mich gut daran erinnern wie ich nach dem aufwachen zitternd und weinend vor Schmerzen die ersten Stunden nur so vor mich hingesicht bin...Als es dann nach 6 Stunden oder so besser wurde brachte mir eine Schwester dann mein Kind..

Die ersten 3 Tage konnte ich garnichts alleine...jede Bewegung war eine Qual und selbst zum Stillen brauchte ich jemand der mir das Kind anreichte...Superblödes Gefühl der Hilflosigkeit...

Jetzt 2 Wochen später geht es mir körperlich wieder recht gut,aber ich merke das mir durch die Narkose was ganz wertvolles fehlt...

Wir werden versuchen es nachzuholen...

Wenn es irgendwie möglich ist würde ich versuchen mit einer spinalen Anästhesie zu Entbinden(vielieicht n anderes KH?) um die seelischen Schmerzen so gering wie möglich zu halten...

Alles Liebe und Gute für SS und Geburt,

Kerstin

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danke für eure Antworten !! Es stimmt, dieses Kaiserschnitt-Thema ist ein schwieriges Thema, mit vielen Meinungen...

ich habe allerdings keine "Angst", daß mir die ersten Stunden mit meinem Kind fehlen könnten ! Wie gesagt, ich habe bei der PDA erlebt, daß man teilweise auch so "benebelt" ist, daß man alles nur verschwommen wahrnimmt und ich kann glaubhaft versichern, daß ich mein Kind kaum richtig gesehen habe und es auf jeden Fall auch nicht wiedererkennen konnte außerhalb des OP-Saals !!!

Ich glaube, man(n) darf das ganze auch nicht überbewerten, denn jede Frau ist anders, und es gibt -leider- viele Frauen, die keine Wahl haben und per KS entbinden MÜSSEN und auch unter Vollnarkose, und man darf diesen Frauen nicht vermitteln, daß man irgendwelche "seelischen Schäden" dadurch davonträgt !!! Ich denke, es zählt die Qualität, nicht die Quantität !! Das ist ähnlich wie Muttis, die alsbald wieder arbeiten gehen (wie ich z.B.) und die sich deswegen auch einiges anhören müssen, aber meistens sind es die "Talkshow-Mamis", die sich negativ dazu äußern (und die zwar den ganzen Tag bei ihrem Baby sind, aber z. B. nur fernsehen....).

Ich werde mich nochmal bei dem Arzt ausführlich informieren. Aber da ja schon feststeht, daß es zum einen wieder eine längere OP wird, zum anderen das Baby einige Wochen früher geholt werden muß, bin ich immer noch von der Vollnarkose überzeugter....

Ich wünsche allen Leserinnen viel Glück !!!

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  • 1 month later...

Hallo , ich suche jemanden, der Erfahrung mit einer pda hat,ich hatte bei meinen ersten beiden kids einen Kaiserschnitt mit Vollnarkose und will jetzt bei den dritten und letzten eine pda ausprobieren, hab aber irgendwie ngst vor dem Taubheitsgefühl. Kann mir jemand das Gefühl beschreiben?? Ist da alles taub und ich muss denken , dass ich keinen Unterleib mehr habe oder spürt man wenigstns noch die Füße? Hab jetzt echt gesagt bissi Panik davor.....wer kann Tips geben, wäre sehr dankbar.....:)

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Huhu,

ich persl kann dir nicht viel darüber erzählen.

Die mama`s die mit mir auf Station waren, haben alle gemeint es war ok.

Waren froh drüber, keine Schmerzen mehr und so.

Mir konnte man keine legen, da meine Wirbelsäule zu krumm ist (Skoliose)

die sind wohl nicht dahin gekommen wo sie hin wollten.

So wirklich mitbekommen habe ich es nicht.... Wehen haben eine sehr ablenkende Wirkung.

LG

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Hallo!

Ich hatte bei der Geburt meines Sohnes, weil sie sich über 18 Stunden hinzog, eine PDA bekommen.

Die (sehr junge!) Ärztin, die sie mir gemacht hat, wurde von einer Älteren mehrmals berichtigt von wegen "Nein, weiter rüber! Nein, höher!..." und ich dachte nur "Na toll!"

Klasse fand ich auch, daß die dumme Kuh zu mir meinte, ich sollte jetzt mal still sitzen! Versuche mal, still zu sitzen, wenn Du übelste Wehen hast...

Naja, Ende vom Lied war dann, daß ein paar Minuten später mein linkes Bein taub war. Im linken Bein hatte ich aber auch vorher gar keine Schmerzen - ich hatte Wehen, im Bauch!

Also habe ich keine so guten Erfahrungen mit der PDA gemacht. Denn bei mir lief wohl so alles schief, was ging.

Trotzdem gehe ich davon aus, daß es ansich eine sehr gute Möglichkeit ist, die Geburt schmerzfrei erleben zu dürfen. Und die Taubheit danach ist bestimmt auszuhalten. Man liegt doch eh im Bett und kuschelt mit dem Baby....

Wenn ich nochmal ein Kind entbinden sollte, würde ich auch einen KS mit PDA machen lassen.

P.S.: Als ich im letzten Jahr mein erstes Baby verloren habe und zur Ausschabung in den OP gebracht wurde, war diese "dumme Kuh" wieder da! :eek:

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Ich hatte auch eine PDA und fand es nicht so schlimm, wie anfangs gedacht.

Es ist aber ein komisches Gefühl, weil sie an Deinem Körper rumzerren und Du dabei aber keine Schmerzen versprürst, die kommen dann später und waren für mich ohne Scherzmittel nicht auszuhalten.

Der Arzt hat wunderbar gestochen, hatte keinerlei Schmerzen, aber ich hatte die ganze Zeit Presswehen, da war alles um mich herum fast vergessen vor Schmerz.

Wünsch Dir alles Liebe und viel Kraft!

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Also ich hatte auch eine PDA und ich muss sagen (und ich habe voll Panik vor jeder Spritze und jedem Pieks), ich würde es wieder so machen.

Ich hatte einen ganz tollen Anästhesisten und habe gar nichts gemerkt, weder den Pieks noch das Einführen. Ich hatte eigentlich auch kein Taubheitsgefühl, sondern fühlte mich wie vorher auch nur ohne Wehenschmerzen. Weil ich mich dadurch total entspannt habe, ging der Mumu auch viel schneller auf und kurz nach der PDA hieß es schon, ich solle mir mal überlegen, wann ich anfangen wolle zu pressen :eek:

Mit dem Stillsitzen war bei mir auch kein Problem, weil ich Wehenhemmer bekommen habe und dadurch war die PDA echt angenehm und ich würde sie jedem empfehlen (zumindest, wenn sie so verläuft wie bei mir :P )

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Danke Für Eure Netten Antworten; Ja Ich Kann Mir Das Schon Vorstellen; Bei Meinem Ersten Kind; Das Lag Falsch; War Es Ein Notkaiserschnitt Und Bei Dem Zweiten Hab Ich 16 Stunden Unter Wehen Versucht; Es Normal Zu Bekommen; Aber Pech; Der Op Muste Bereit Gemacht Werden; Mit Der Vollnarkose Hatte Ich Aber Beidemale Probleme; Kam Mir Vor Als Müsste Ih Ersticken; Deswegen Wollte Ich Diesmal Mal Wach Bleiben:)

Nunja Und Ich Glaube So Lange Dauert Es Auch Nichtoder? Werde Ich Chon Irgendwie überstehen; Gee Ja Nicht Allinein Den Op; Liebe Grüsse Kathrin

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Hallo!

Ich hatte auch einen KS mit PDA und ich kann es nur empfehlen. Es war nicht unengenehm und auch hinterher hatte ich keine Probleme. Schmerzen waren natürlich da, aber ich brauchte keine Schmerzmittel.

Das Legen der PDA war schnell und sehr gut auszuhalten!!

Und es ist einfach schön die Geburt trotz KS mitzubekommen und gleich das Baby gleich sehen zu können...

LG Wenke

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Hallo,

bei Helen hatte ich einen geplanten Wunschkaiserschnitt mit ein paar Punkten,die ihn auch medizinisch sinnvoll erscheinen liessen(musste das Heparin,das ich ab dem 5.Monat täglich gespritzt hatte ,pünktlich zur Geburt wieder absetzen.....- also wäre die Geburt an sich egal wie, eine geplante Sache gewesen,wobei mir eine eingeleitete Geburt mit PDA auch nicht gerade natürlich erscheint.

Hatte meine erste Geburt spontan und ohne irgendwelche Schmerzmittel erlebt-

wusste also um das Erlebnis,das ich ehrlich gesagt,in dieser Form nciht mehr mitmachen möchte:

für den Notkaiserschnitt war Jonathan schon zu weit im Geburtskanal,als seine Herztöne drastisch schlechter wurden.

Sterngucker,Nabelschnur um Hals und Arm gewickelt........

aber sorry...schweife ab ;)

PDA war klasse....gerne wieder.

Wobei natürlich beim geplanten KS alle drumherum entspannt und gut vorbereitet sind.

Ich hatte einen bilderbuchmässigen Katzenbuckel hingelegt und die PDA sass nach einer örtlichen Betäubung auf den ersten "Schuss"....ist als Druck spürbar-aber vollkommen schmerzlos!

Das Gefühl ist etwas seltsam,wenn die PDA dann wirkt:

so spürte ich z.B. sogar den Tupfer,der meinen Bauch steril machte und dann natürlich auch das Skalpell-

aber irrwitzig:

man weiss,dass man gerade den Unterleib eröffnet bekommt und dabei definitiv keine Schmerzen hat.Schön fand ich,dass der Arzt mir Schritt für Schritt in aller Ruhe erklärte,was er gerade macht.

Hatte ihn vorher darum gebeten-

so hatte ich das Gefühl noch näher dabeizusein.

Für den Verstand ist es natürlich sehr schwierig den Kommentar:"Jetzt kommt das Bauchfell,das ziehe ich jetzt auseinander..."zu verarbeiten,wenn man das Ziehen spürt und dabei keine Schmerzen hat.

Später spürte ich einen immensen Druck im Brustkorbbereich-das war der Arm des Arztes,der das Kind nach unten drückt.

Dabei wurde mir so schlecht,dass ich dreimal erbrechen musste:o

Und wenn man dann merkt,dass man auf der Liege hin und hergebeutelt wird-

dabei aber auch nichts spürt.......seltsam......

Nach der Geburt kam ich noch in so eine Art Überwachungsraum-

die Schwester dort erklärte,dass sie mich zu meiner Tochter liessen,wenn ich meine Zehen wieder bewegen könnte.

Ich probierte wie eine Verrückte und quasselte der Tante solange das Ohr voll,dass es mir doch gut ginge und ich mein Kind wieder bei mir haben wollte(durfte sie direkt nach der Geburt und der Kindesuntersuchung für 15 Minuten in meinen Armen halten:Glückseligkeit pur!!).

Als sich meine Zehen dann -unter vollstem Willen-Einsatz- ein paar Millimeter bewegten,hatte sie Erbarmen mit mir....oder wars Selbstmitleid wegen meinem nervtötenden Gequassel?:D

Aber zu deiner Beruhigung:

würde ich ein drittes Kind bekommen,

nur als geplanten Kaiserschnitt mit PDA!!!!

Hoffe,kann dir etwas Unsicherheit nehmen!

GLG,Mimi

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Hallo!

Ich hab bei beiden KS eine PDA gehabt und ich fand es überhaupt nicht schlimm,bin grad wieder schwanger und möchte jetzt auch wieder eine PDA.

Ich war von unter der brust an betäubt,ging auch ganz schnell wie es wirkte und hielt ein paar stunden an das taubheitsgefühl,war aber ok.

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Also ich habe meinen Sohn mit PDA bekommen das ist allerdings schon 16 Jahre her und auch ohne Kaiserschnitt, ich hatte ganz arge Wehen und der Kleine steckte fest, als er endlich geboren war, 4580 g und 63 cm war ich richtig erleichtert. Das einzige was mich daran gestört hatte war beim legen der Sonde das unangenehme Gefühl im Rücken und der Katheter zum Urinlassen. Nach 2 Stunden war aber wieder alles normal. Beine konnte ich wieder bewegen und auf Toilette ging dann auch wieder. Beim KS kann ich leider nicht mitreden. Sehe immer Babyalarm, da gräult es mich wenn ich die armen werdenden Mamis sehe die mitbekommen wenn am Bauch geschnippelt werden, weiß nicht ob ich dafür die Nerven hätte.

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Guest BabyMaus

huhu

bei mir is es noch garnich mal so lange her hatte vor genau 4 monaten die pda bei meinem wurm JT anfangs hatte ich auch angst das ich noch zu viel merke ....

und normaler weise wollt ich keine pda aber naja hab sie dann doch bekomm und sie hat mir sehr gut geholfen ich hab nichts gemerkt :D konnte meine füße denn noch bewegen hat in den füßen immer so ein kribbeln als wenn die eingeschlafen sind ...

also wenn ich mein 2 kind bekomm und es wieder mal nich aushalte:o

dann würd ich wieder eine pda nehmen

Lg Babymaus

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Hey,

das erzähle ich dir gerne.

Die Erstausstattung war für die Katz, habe ihn dann gleich in Gr. 98 gesteckt, Latzhöschen und Overalls, er hatte nie einen Strampler an nur die Schlafanzüge mit dem Pamperswechsler. Jeder der ihn gesehen hatte sagte immer; Der sieht aus wie ein 3 Monate altes Baby, dazu muss ich sagen das er 3 Wochen überfällig wa (ET 03.10.1990, und tatsächlich 24.10.1990), war die letzten 3 Wochen jeden Tag zu Fruchtwasseruntersuchung (ungetrübt, sonst hätten sie die Geburt eingeleitet) bis Fruchtblase platze und dann ging es los.

Auf dem U-Pass war auf der letzte Seite eine Tabelle, Kreuzchen immer bei extra großes Kind, nach einem Jahr war er so groß wie alle, das hatte sich verloren in dem einen Jahr, er ist heute 1,80 m groß, Schuhgröße 47, große Hände und lange schmale Finger, aber nichts ungewöhnliches. Ich denke auch das er jetzt ausgewachsen ist, allerdings ist er sehr muskulös ohne Bodybuilding, hat er von seinem Vater.

Ansonsten alles normal, doch eins noch, er konnte mit 10 Monaten schon laufen, ist mit 5 in die Schule gekommen, Fußballfanatiker (Bayern München Fan, er ist ein Batsi), macht jetzt ABI, 2009 fertig und dann... sehen wir weiter, er ist ein Lausebengel wie jeder andere, sein erster Liebeskummer haben wir auch schon hinter uns, er sagt immer; "Du bist die coolste Mama der Welt", mein Hobby (Fallschirmspringen und Motorrad fahren, mein Beruf, ratet mal ...)

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  • 3 weeks later...

Meine Tochter kam 1999 per Kaiserschnitt zur Welt, mein Sohn 2001 "normal", aber da die Geburt 33 Stunden gedauert hat und ich nicht mehr so viel Kraft hatte, bekam ich die PDA.

Kurz bevor der Arzt die Nadel ansetzte, kam eine Wehe und ich sagte:" Moment noch...!"

Als dann die PDA gelegt war, bekam ich für ca. zwei Minuten totales Herzrasen. Ich weiß nicht, ob das an einem Medikament lag oder was, aber ich dachte nur: "Hoffentlich geht das gleich vorbei".

Die Füße konnte ich auch bewegen und als der Kleine dann kam, habe ich noch nichteinmal gemerkt, dass ich bis in die Schamlippen eingerissen war....

Mein drittes Kind (09/2005) war leider wieder ein KS, da die Herztöne zu schlecht waren. Beide KS hatte ich unter Vollnarkose.

Jetzt meine Frage: Meint Ihr, ich könnte trotz allem noch eine normale Entbindung haben (zur Not mit PDA)???

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Ich kann dir noch von meiner pda erzählen. Leider haben sie soviel oder zu tief (also wie die Spinale) gespritzt, dass ich bis in die Arme taub war und mein Baby gar nicht auf dem Arm halten konnte, weil er mir sonst runtergefallen wäre.

Beschreiben kann man das Gefühl schlecht, denn man fühlt ja nichts. Du merkst halt, dass an deinem Körper "gearbeitet" wird. Ich persönlich wollte eigentlich lieber ne Vollnarkose, aber das wurde abgelehnt. Ich hatte nämlich Angst davor so live bei meiner OP dabei zu sein. Jetzt bin ich aber doch froh, weil ich zumindest seinen ersten Schrei gehört habe. Da ich damals einen sehr hohen Blutdruck hatte, habe ich auch den Blutdruckabfall, der ja wohl recht häufig auftritt aufgrund des Narkosemittels (Gefäßerweiterung) gut weggesteckt. Nur übel wurde mir auch. Unser Sohn soll jetzt per KS kommen. Ich bekomme eine Spinale, würde aber wohl auch die PDA definitiv der Vollnarkose vorziehen.

@kuschelmaus: Ich habe schon mitbekommen, dass es recht schwierig ist nach 2x Sectio ein KH zu finden, die eine natürliche Geburt mitmachen. Ich will dir auf keinen Fall die Hoffnung nehmen, doch mit deinem Sohn war es ja auch eine recht lange Geburt. Wenn das vorher bekannt ist, wirds glaub ich wirklich schwierig. Aber es lohnt sich bestimmt bei Hebammen anzufragen oder in Geburtshäusern, angegliedert an ein KH, so dass du es normal versuchen kannst, im Notfall aber dann evtl. doch auf die Sectio schwenken kannst.

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Also normalerweise bekommt man vorm legen der PDA einen Wehenhemmer, da man ja sonst kaum still sitzen kann :rolleyes:

Ich fand es überhaupt nicht schlimm, hab nur gespürt wie sie den Katheter reingeschoben haben und dann war ich auch schon schmerzfrei. Es ist ja nicht so das du garnichts mehr spürst, ich hab gespürt wenn mich jemand berührt hat, konnte aber nicht definieren ob mich jemand streichelt oder kneift.

(Ich hatte keinen KS, sondern eine normale Geburt)

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