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Schwanger und Doktorarbeit - wer noch?

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Huhu!

Ich bin in der 15+5 SSW und sehr glücklich darüber. Nebenher versuche ich, meine Doktorarbeit zusammenzuschreiben, was mir schon wegen Übelkeit und Müdigkeit (die irgendwie noch nicht weg sind) viel schwerer fällt als vorher. Auch nach der Geburt möchte ich gern weiter zu Hause an der Diss. arbeiten. Habe glücklicherweise ein Stipendium, so dass ich nicht arbeiten gehen muss und mein Mann verdient auch - war auch alles so geplant.

Mich würde interessieren, ob es hier noch mehr künftige Mamis gibt, die in meiner Situation sind? Wäre einfach schön sich auszutauschen oder zu hören, wie bei Euch die Arbeit trotz Kugelbauch und Baby so vorangeht.

Freu' mich, wenn Ihr Euch meldet!

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Hallo Junie!

Erst mal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Ich habe auch noch viel Material hier herumliegen, das zu einer Doktorarbeit zusammengeschrieben werden will. Ich habe in der Schwangerschaft noch an den Experimenten gearbeitet und war leider in den letzten zwei Monaten nicht fleißig genug...

Seitdem schiebe ich das Schreiben immer vor mir her und muss dir sagen:

Versuch, das so schnell wie möglich fertig zu bekommen!

Sobald das Baby da ist, wird es immer schwieriger, sich mal in Ruhe hinzusetzen.

Und je älter das Baby wird, umso schlechter geht es.

Wenn du das Zusammenschreiben in der Schwangerschaft nicht mehr schaffst, versuche, jemanden zu finden (Papa, Oma...), der dir das Kind für eine bestimmte Zeit abnimmt, damit du in Ruhe schreiben kannst.

LG Eva

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Mich würde interessieren, ob es hier noch mehr künftige Mamis gibt, die in meiner Situation sind? Wäre einfach schön sich auszutauschen oder zu hören, wie bei Euch die Arbeit trotz Kugelbauch und Baby so vorangeht.

Freu' mich, wenn Ihr Euch meldet!

Hallo Junie, bin nicht ganz in Deiner Situation (habs schon hinter mir), aber kenne die endlose, nervenzerreibende Kleinkleinarbeit beim Schreiben und wünsche Dir alles Gute für Deine Arbeit! Lass Dich nicht entmutigen, wenns mal langsamer läuft oder wenn man das Gefühl hat, vor lauter Denkerei keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können; das gehört dazu - und zwar auch schon ohne Baby ;)

Ich hätte mir allerdings nicht vorstellen können, ohne meine tägliche 5-Liter-Kaffee-Dosis da durch zu kommen *GGG*

In welchem Fach schreibst Du denn? *neugierigbin*

LG

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Huhu!

Schön, dass es Euch gibt! Ich promoviere in Evangelischer Theologie, was heißt, dass ich von Experimenten unabhängig bin ;)

Ich finde es schon ganz schön schwer, so lange Stunden am Tag nicht ans Baby zu denken.... Diese Woche ist außerdem die erste, in der ich nicht nachmittags totmüde an Schreibtisch einschlafe oder mich gerade noch auf's Sofa schleppe. Vielleicht kommt jetzt der berühmte Energieschub. Meinen Doktorvater würd's freuen.

Mit meinen Eltern und auch mit meiner Schwiegermutter ist schon fest ausgemacht, dass sie immer mal wieder das Kind nehmen, so dass ich z.B. ein paar Wochen bei meinen Eltern verbringen und dort richtig arbeiten kann. Das finde ich total nett. Leider wohnen sie weit weg von uns. Hoffentlich klappt's dann auch. Mein Mann wird jetzt bald postdoc sein (Physik) und hat da natürlich erstmal wenig Zeit. Ihr kennt das ja bestimmt.

Jaku, Du hast ganz recht. Kaffee finde ich sooo ecklig im Moment, aber ohne fehlt die nötige Kreativität. Hab' auch ab und zu mal gern abends noch ein Glas Rotwein am Schreibtisch getrunken, wenn was fertig werden musste. :(

Wo seid Ihr denn so in Schwangerschaft, Hibbel- oder Babyzeit?

Jetzt will ich mal wieder an Werk :type:

LG

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Hallo Junie,

also ich bewundere jeden, der das mit Baby schafft! Ich habe deshalb ja so lang gewartet und mein 1. Kind so spät bekommen - ich habe allerdings auch nebenher gearbeitet. Das soll aber nichts heißen. Machbar ist das schon. Mein Kleiner ist jetzt Ende 7.Monat und da gibts mal Tage, da geht was nebenher, und dann gibts wieder Wochen ;), da gehts gar nichts. Gebe aoife da in jedem Fall Recht, versuche soviel wie möglich vorher zu schaffen. Diese ganzen Sinn- und Schreibkrisen kommen noch früh genug und die Zeit wird nicht mehr... (Und wenn ich mich dann noch erinnere, was allein die verlagsgerechte Formatierung noch an Arbeit brachte... :rolleyes: und veröffentlichen wirst Du ja auch müssen, oder? - seis nun on- oder offline).

Aber vielleicht können wir Dich hier ja immer wieder ein bisschen neu motivieren ;)

LG

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  • 3 months later...

hmmm was ihr da so schreibt.... ich schätze, das war dann wohl ein bisschen naiv von mir zu glauben, dass Doktorarbeit und Baby irgendwann dann mal ganz gut zusammenpassen könnten...

Ich dachte eben weil man von zuhause aus arbeiten kann und so (also vorausgesetzt man ist im Labor soweit fertig)

...tja man lernt dazu;)

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  • 4 weeks later...

Hallo,

ich bin in der 13. SW und wir sind super glücklich. Nur frage mich zur Zeit, ob ich mein Fernstudium zum MBA durchziehen soll oder nicht. Das dauert insgesamt 4 Semester und ich bin im 1. Was mir Kopfzerbrechen macht, sind die Präsenzphasen (12 Wochen, 2x2 Wochen davon im Ausland, wohin ich mein Kind nicht mitnehmen möchte) und die Masterarbeit. Ausserdem möchte mein Mann ab September eine Ausbildung beginnen, bei der noch nicht klar ist, wann seine Theorie- und Praxiszeiten sind.

Vor einem Jahr war mir dieses MBA total wichtig und jetzt bin ich nicht mehr so sicher, ob ich es wirklich möchte. Gründe dafür sind, das mein Arbeitgeber mir mitteilte, dass er diese Weiterbildung nicht für notwendig erachtet und auch nicht unterstützt (weder zeitlich noch finanziell). Und das Studium relativ teuer ist. Und der 3. Grund ist, mein Mann ist Ausländer und sein Studium wird in Deutschland nicht anerkannt, deswegen möchte er diese Ausbildung machen. Was ich auch für bedeuted wichtiger erachte als mein Zweitstudium.

Ich frage mich nur gerade, ob ich das Studium trotzdem anfangen sollte und evtl. später beende oder komplett nach hinten schiebe (und dann vielleicht nie mehr mache). Da ich jetzt auch gelesen habe, das die Zeit, wenn die Kinder größer werden, immer weniger wird.

Welche Erfahrungen/ Tipps bzw. Meinungen habt ihr?

Liebe Grüße,

Cindy

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Hallo Cindy!

Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Ich hab ja weiter oben schon etwas geschrieben...

Ich bin der Meinung, man kann studieren, wenn man ein Baby hat, unddas auch relativ zügig nach der Geburt. ABER man sollte sich eine gute und zuverlässige Betreuung für das Baby/Kind suchen und zwar nicht nur für die Präsenzveranstaltungen, sondern auch für das Lernen oder das Schreiben (Hausarbeiten/Masterarbeit) zu Hause. Meine Freundin hat auch mit Baby (als der Kleine 3-7 Monate alt war) ihre Examensarbeit geschrieben (und mit 1 bestanden) und weiterhin Klusuren geschrieben, ABER in der Zeit ist ihre Mutter täglich von 8 bis 12 bei ihr gewesen und hat sich um den Kleinen gekümmert. Und zwar so, dass die Mama von ihm nichts gehört oder gesehen hat.

So klappt das ganz gut. Mein Plan, so nebenbei, wenn der Kleine schläft oder halt abends, wenn der Papa dann aufpassen kann, meine Doktorarbeit irgendwie fertigzuschreiben ist hingegen grandios gescheitert... :o

Und ich habe geschrieben, dass die Zeit knapper wird, wenn das BABY größer wird. Irgendwann (spätestens so mit 5 oder 6 Jahren - denke ich) kann das KIND sich dann auch mal länger allein beschäftigen und dann kann man bestimmt auch hier und da einige Zeit zu Hause nutzen, um etwas fürs Studium zu tun. Nur so bis 1 1/2 Jahre verlangen die Kleinen auf jeden Fall immer viel Aufmerksamkeit. Es ist manchmal schon schwierig den Haushalt zu erledigen, weil der Kleine ständig dabeisein, mitmachen oder Mama für etwas anderes haben will...

Zu den 2 mal 2 Wochen Ausland kann ich nichts sagen. Ich habe meinen Sohn noch nicht über Nacht woanders schlafen lassen, aber ich denke, irgendwie würde das auch gehen.

Wie lange willst du denn in Elternzeit gehen? falls du erst mal 2 oder 3 Jahre nicht arbeiten gehen willst, wäre es vielleicht gar nicht schlecht, in der Zeit das Studium zu machen (wenn ihr das dann finanziell hinbekommt...) ...

Falls du allerdings auch bald nach der Geburt wieder arbeiten möchtest - ich arbeite zur Zeit 4 Tage die Woche 8 Stunden und mir geht es so, dass ich danach die wenige Zeit am Abend mit meinem Sohn verbringen möchte und wenn der im Bett ist meistens selbst total erledigt bin. Dann noch irgendetwas anderes (gar ein Studium) zusätzlich zu machen - ICH könnte das nicht!

LG Eva

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Guest chambara

Ich nehme gerade eine berufl. Auszeit, um meine Dr.arbeit fertigzstellen. Ich hoffe, das in einem halben Jahr hinzubekommen. Habe schon zwei Kinder, wir planen das Dritte. Sollte es jetzt in der Zeit klappen, würde ich mich einfach länger beurlauben lassen. Habe auch während des Studiums meine zwei Jungs gekriegt: Mein Motto: Alles geht! :D

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