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Mamilie
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Sagt mir ihr erfahreren Hühner...

Muss ich wenn ich eínen Ovutest benutze schon ne Woche vor dem ungefähren ES beginnen, oder reicht es wenn ich ausrechne und so ca. 2 Tage vorher beginne. Ich meine bei diesen digitalen Dingern merket der chip sich das net??? so wie bei clearblue... ich red jetzt nicht von diesen verhütungscomputern...

wisst ihr wie ich mein *verwirrtbin*

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Hey Puschel,

in der Packungsbeilage steht das doch beschrieben wann du anfangen musst zu testen und wenn dein Zyklus unregelmässig ist dann fang mit dem kürzesten an also zb. wenn du mal 30 mal 35 und mal 33 tage hast dann fang ab dem 13 ZT an zu messen wäre dann in dem fall der kürzeste sprich 30 ZT.Da dein ES 10 bis 14 Tage vor der Mens kommt also in der Mitte vom zyklus Hoffe konnte es einigermaßen verständlich erklären falls ich falsch liege bitte korriegieren!

LG Meli

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      Hallo,
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      um 3:30 bin ich aufgewacht und habe festgestellt, dass alles nass ist. Mein erster Gedanke war dann so: Hä, wie geht das denn, ich war doch grad erst auf der Toilette?! Bis ich dann erstmal auf die Idee gekommen bin, dass das wohl die Fruchtblase war. Bin dann nochmal aufgestanden um mich zu vergewissern. Dann hab ich Männe geweckt und seine Antwort war, er schläft erstmal noch ne Stunde, bei Sophie hat es auch ewig gedauert. Jetzt hab ich erstmal überlegt ob wir gleich ins KH sollen, oder noch warten können, da ich noch keine Wehen hatte. Nachdem ich bissl im Internet recherchiert habe, hab ich einfach im Kreißsaal angerufen und nachgefragt. Die Hebamme meinte, wir sollen uns schon auf den Weg machen, müssen uns aber nicht unbedingt beeilen. Hab mich dann noch gemütlich geduscht und wir haben gefrühstückt. Musste dann noch meine Mama anrufen, dass sie kommen muss, sie wohnt ja fast 300 km entfernt und kam mit dem Zug. Männe hat dann Sophie geweckt und als sie gefrühstückt hatte sind wir alle 3 ins KH gefahren. 
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      Um 19 Uhr haben die Hebammen gewechselt und die jetzige hat mir erzählt, sie habe selbst ihr Kind in BEL geboren, was natürlich Super war. Sie hat mir dann gleich das Schmerzmittel gespritzt und ich bin mir von dem Zeug vorgekommen, als hätte ich ne Flasche Schnaps getrunken, musste dann auch spucken. Irgendwie bin ich auch die ganze Zeit das Gefühl nicht los geworden, dass ich eine PDA brauchen würde. Nicht wegen der Schmerzen, sondern weil ich wirklich das Gefühl hatte, es wird was passieren. Die lag dann gegen 20:30 und ich hab auch gleich nochmal Antibiotika bekommen. 
      Ne Stunde später haben sie mir dann den Wehentropf angehängt, weil die Wehen nachgelassen haben und ne halbe Stunde später haben sie den Tropf nochmal erhöht. Mumu war da bei 9 cm.
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      um 23:27 hat Jakob das Licht der Welt erblickt. Ich durfte ihn kurz begrüßen und dann haben ihn die Kinderärzte untersucht. Danach durften wir kuscheln, bis es mit Marla weiter ging. Die hat sich erstmal Zeit gelassen und wir hatten schon Angst, dass sie erst nach 24 Uhr geboren wird, die Hebamme hat dann aber immer gesagt, das schaffen wir noch vorher.
      um 23:40 ging es dann weiter und ich sollte wieder mit schieben. Ging auch recht flott und alles außer Marla´s Kopf war da, der Oberarzt hat auch fleißig mit gezogen und gemacht. Dann war allerdings die Wehe vorbei und der Kopf steckte da noch drin. Ich dachte mir dann, dass das jetzt nicht deren Ernst ist, dass der da jetzt bis zur nächsten Wehe bleibt. Der Oberarzt hat dann wohl meine Gedanken gelesen und gesagt ich soll nochmal schieben.
      Und schon war sie da um 23:45. Der Arzt hat sie mir dann auf den Bauch gelegt und Männe und ich haben einen ziemlichen Schreck bekommen, weil sie einfach nur da lag und sich weder bewegt noch geschrien hat. Die Hebamme hat dann versucht uns zu beruhigen und gesagt, bei ihrem Sohn war das auch so, ist ganz normal bei Geburt aus BEL. Dann haben die Kinderärzte sie mitgenommen und wir haben nur irgendwelche Geräte quietschen gehört. Nach einigen Minuten die uns endlos vorgekommen sind, durften wir sie endlich auch im Arm halten. 
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      Gegen 2 Uhr haben sie uns dann auf Station gebracht, wo die Zwillis angezogen wurden und mein Mann dann nach Hause fahren konnte. 
      Es war eine sehr schöne Geburt und auch angenehmer als die von Sophie. Wir waren im selben Kreißsaal und ich hatte auch das gleiche Zimmer wie bei Sophie und wir hatten im Kreißsaal Besuch von einer Maus. Die Hebammen und die Ärztin haben uns ganz schön blöd angeschaut, als wir geklingelt haben und gesagt haben, da war eine Maus. Die dachten im ersten Moment wir spinnen.
      Mit der ambulanten Geburt hat es nicht geklappt, weil die beiden ins Wärmebettchen mussten. Hab uns am 11.7. Aber selbst entlassen. 
    • By Kate144
      Soo.. Bevor nun noch mehr Zeit vergeht und vielleicht das ein oder andere in Vergessenheit gerät, möchte ich doch die Geburt der kleinen Schildkröte noch niederschreiben. 
      Alles fing eigentlich bereits am 25.2 an, da ich an dem tag morgens irgendwie beunruhigt war, da ich den kleinen Mann seit dem Abend davor deutlich weniger bzw. eigentlich gar nicht gespürt habe. Alle Versuche, ihn irgendwie zu locken sich mal ein bisschen im Bauch zu bewegen, scheiterten, und ich wurde immer unruhiger. Ein Anruf bei meinem Frauenarzt ergab dann, dass ich dort lieber nicht vorbei fahren sollte, sondern so kurz vor Entbindungstermin (es war aber ja noch über eine Woche..) lieber direkt in die Klinik fahren sollte, damit ich, falls wirklich etwas nicht in Ordnung sein sollte, keine kostbare Zeit verlieren würde. Das beunruhigte mich nun doch ziemlich. Außerdem hatte ich immer wieder so ein komisches Ziehen im Bauch, was aber wieder wegging. Waren das Wehen? Ich war unsicher und beunruhigt , und zum Glück begleitete meine Mutter mich in die Klinik. Dort stellte sich dann heraus, das mit dem kleinen Spatz alles in Ordnung war. Er wurde nochmal ordentlich gemessen und geschallt und auf 3100 Gramm und 52 Zentimeter geschätzt, was mich wunderte, da mein Arzt immer gesagt hatte, die kleine Schildkröte wäre eher ein zartes Baby.. Den Muttermund untersuchte die Ärztin leider nicht, obwohl auf dem CTG eindeutig wehen zu sehen war (juhu, ich freute mich erstmal total, denn nun wusste ich, dass dieses komische Ziehen im Bauch Wehen waren). Beruhigt und glücklich fuhren wir also wieder nach Hause. Es tat sich irgendwas, das war gut. Dieses Ziehen im Bauch wurde daraufhin den ganzen Tag über mal schmerzhafter und unangenehmer und dann verschwand es wieder. Die Abstände waren allerdings total unregelmäßig sodass mir klar war, dass ist nichts, wovon ein Baby kommt. 
      Gegen Abend hin wurden sie dann mal regelmäßiger und die Wehen auch schmerzhafter, ich musste ziemlich atmen. Die Abstände waren aber immer noch bei alle 7-8 Minuten, also nichts zum losfahren und noch nichts ernst zu nehmendes, zumal mir die Ärztin in der Klinik ja auch gesagt hatte, das seien lediglich Senkwehen. Ein bisschen unsicher geworden ging ich dann mal eine halbe Stunde unter die Dusche, um zu testen, ob die Wehen intensiver wurden. Da tat sich allerdings nichts, verschwinden taten sie aber auch nicht und ich war wieder etwas unsicher. Gegen Mitternacht gingen wir dann schlafen und die Abstände wurden da auch wieder größer und betrugen nur noch alle 30-45 Minuten. Dennoch wurde ich jedes Mal wach und war am nächsten Morgen wirklich extrem müde und fertig. Meinen Freund schickte ich trotzdem zur Arbeit und bestand dann darauf, am selben Tag noch bei meinem Frauenarzt aufzuschlagen, da ich einfach wissen wollte, ob sich nicht doch was am Muttermund getan hatte.
      Dieser war zwar nicht begeistert, als ich an einem Freitagmorgen anrief und sagte, ich möchte bitte unbedingt noch vor dem Wochenende vorbei kommen, aber weil ich dort schon ewig Patientin bin  (und eben schwanger ) willigte die Sprechstundenhilfe letztendlich ein und sagte mir mit etwas Wartezeit könnte ich vorbei kommen. Auch zu diesem Termin begleitete mich netterweise wieder meine Mama, die nun auch schon ein bisschen aufgeregt war Mein Freund war noch seelenruhig arbeiten und meinte, er würde erst Feierabend machen, wenn es wirklich losginge
      Beim Arzt wurde also erstmal wieder CTG geschrieben und auch hier waren wieder deutlich Wehen zu erkennen, die ich auch wieder spürte. Danach dann die Untersuchung, mein Arzt war, wie immer, sehr gründlich und schallte ausgiebig und taste dann auch den Muttermund ab. Und siehe da: Gebärmutterhals komplett verstrichen, Muttermund einen Zentimeter geöffnet. Ich war total glücklich und verließ mit einem mega fetten Strahlen im Gesicht mit meiner Mama die Praxis. Vorher ließ ich mir aber noch einen neuen Termin in einer Woche geben, auch wenn mein Arzt meinte "Ich wünsche ihnen schonmal alles Gute, ich bin sicher, dass wird noch was am Wochenende und sie brauchen den Termin nächste Woche nicht mehr". Total zufrieden dass die doofe Nacht nicht umsonst gewesen war, verließen wir also die Praxis und fuhren noch schnell zu meiner Hebammenpraxis, wo ich mich nochmal Akupunktieren ließ. Die Hebamme, die das machte, war allerdings nicht so zuversichtlich und bremste meine Euphorie. "Das dauert noch, du trägst noch, so wie dein Bauch aussieht wird sich das noch hinziehen, und vor Termin bei Erstgebärenden zu entbinden ist ohnehin total selten.." war ihre Aussage. Das versetzte mir dann doch einen kleinen Dämpfer, die Frau hatte schließlich Erfahrung, und ich hatte bis gestern ja nicht mal eindeutig gewusst was Wehen überhaupt waren Allerdings war ich mir sicher, diesen Zustand und noch weitere schlaflose Nächte so nicht lange aushalten zu können. Ich sprach also mit meiner Hebamme, die dann auch noch in die Praxis kam, und sie empfahl mir, hochdosiert Magnesium oder Buschpan zu nehmen, falls es nun so uneffektiv weiter gehen würde. Daraufhin war ich also etwas gebremst und ging mit meiner Mama erstmal eine Runde über den Markt, der praktischerweise direkt um die Ecke war. 
      Wieder zu Hause angekommen war es dann bereits Mittag und ich ziemlich erschöpft. Kein Wunder, wir hatten viel erledigt an dem Vormittag und ich hatte die Nacht zuvor kaum Schlaf bekommen. Also machten wir uns meine Lieblingsserie auf DVD an und ich schaffte es, eine knappe Stunde Wehunfrei auf dem Sofa zu schlafen. Um halb zwei wollte mein Freund dann Feierabend machen, solange wollte meine Mama bei mir bleiben. Nachdem ich geschlafen hatte war ich aber auch überzeugt, dass wird doch nichts mehr , denn die Abstände schienen größer zu werden. Mein Freund kam also und wir verbrachten den späten Mittag mehr oder weniger gammlig und mit zwar Wehen aber total unregelmäßigen Abständen auf dem Sofa. Gegen 16 Uhr schickte ich meinen Freund dann in die Apotheke, damit er mir Magnesium und Buschpan besorgen konnte, denn ich war überzeugt, das wird nichts mehr und wollte endlich meine Ruhe haben.
      Er war keine 3 Minuten weg, da kam eine ziemlich heftige Wehe die sich nur durch veratmen und rumlaufen in den Griff kriegen ließ. Ich lief also durch unser Schlafzimmer, als mir auf einmal ziemlich viel warme Flüssigkeit in die Hose lief. Und auch wenn ich vorher unsicher war, was Wehen sind, dass das ein Blasensprung war, dessen war ich mir sofort sicher. Ich rief also meinen Freund an, er sollte sofort zurück kommen, das hätte sich erledigt Er war dann auch sofort zurück und verbreitete direkt ein bisschen Hektik und wollte auf der Stelle in die Klinik fahren. Ich wollte das nicht sondern verbrachte erstmal einige Zeit auf der Toilette Mein Freund packte in der Zeit hektisch die restlichen Sachen in den Koffer. Ich rief dann erstmal in der Klinik an und fragte, ob wir sofort kommen müssten. Die Hebamme dort meinte wir könnten uns Zeit lassen, beim ersten Kind wäre das ja meistens eine längere Geschichte und ich wusste von meinem Arztbesuch morgens, dass unser kleiner Spatz gut mit dem Kopf fest im Becken lag und deshalb kein größeres Risiko bestand. Also hüpfte ich erst noch eine Runde auf meinem Ball hier rum, guckte meine Serie zu Ende und veratmete die Wehen, die nun doch deutlich regelmäßiger kamen. Etwa eine gute Stunde später gab ich dem Drängen meines Freundes dann nach und wir fuhren in die Klinik, sodass wir gegen halb sechs im Krankenhaus waren.
      Dort angekommen waren alle Hebammen total entspannt und haben erstmal in aller Ruhe 45 Minuten lang CTG geschrieben. Da waren auch schon (wie ich fand) ganz ordentlich Wehen drauf, aber es war noch auszuhalten, obwohl ich gut am veratmen war.. Nebenan lag eine Frau mit ihrem Mann, die unsere Euphorie ordentlich dämpfte indem sie uns sagte: Ich dachte auch, es ginge nun schnell, aber sie wäre schon seit 3 Tagen hier Das hat mich doch etwas schockiert, wollte ich doch schnellstmöglich eigentlich dann auch wieder nach Hause.. Die Vorstellung, dass das nun noch tagelang so weiter ging fand ich beängstigend. Zumal die Hebamme mir wenig freundlich direkt mitteilte, dass ich ja einen Blasensprung gehabt habe, und deshalb in 12 Stunden Antibiotikum kriegen würde, woraufhin ich ihr mitteilte, dass ich die Wehen in der Intensität aber ohne Schmerzmittel keine 12 Stunden aushalten würde.. Dann fragte ich sie, weil das noch immer meine größte Angst war, ob es sein könnte, dass mir irgendwann übel werden würde und ich mich vielleicht übergeben müsste, woraufhin sie wenig hilfreich (und ohne zu fragen ob mir überhaupt schlecht war!) gesagt hat, dass dies häufiger vorkommen würde und mir wenig ermunternd eine Brechschüssel hingestellt. Die durfte mein Freund direkt erstmal wieder wegstellen und ich war völlig empört  Außerdem war ich langsam sauer, dass niemand den Muttermund untersucht hatte und ich deshalb gar nicht genau wusste, was eigentlich los war. Nach dem CTG war es also mittlerweile halb sieben rum und wir wurden in den Flur oder nach draußen geschickt um spazieren zu gehen. Ich fühlte mich aber extrem unwohl sodass wir uns ausser auf dem Flur vor dem Kreisssaal nicht weit entfernt haben. Ich hatte da inzwischen im Abstand von 3 Minuten Wehen, die auch so heftig waren, dass ich mittlerweile ziemlich laut am Stöhnen war, und das alles auf dem Flur Meine Tasche und alles was ich mir so schön eingepackt hatte um mich bei den Wehen zu entspannen befanden sich nach wie vor im Auto und wir standen hilflos auf dem Flur rum. Das ging dann eine halbe Stunde so und gegen sieben war der Zeitpunkt erreicht, wo ich wirklich frustriert war und zu meinem Freund gesagt habe,okay, mir reichts, ich will nach Hause, da kann ich mich wenigstens zwischendurch mal irgendwo hinlegen.. Aber das ging ja nun nicht mehr. Um viertel nach sieben läuteten wir dann wieder am Kreißsaal weil die Wehen mittlerweile über eine Minute dauerten und ich wirklich Schmerzen hatte. Dort angekommen wollte ich ein Schmerzmittel haben, mir hatte vorher jemand was von einem Zäpfchen erzählt, das erschien mir am Magenfreundlichsten, da meine größte Angst immer noch vorm Übergeben war Die Hebamme meinte allerdings erstmal würden sie wieder CTG schreiben, dann würden wir weiter sehen. Also wurde ich wieder über 30 Minuten ans CTG gelegt und fand das wirklich furchtbar. Im Liegen waren die Schmerzen noch intensiver und gegen viertel vor acht war es so heftig, dass wir mehrmals nach den Hebammen klingelten und ich nun vehementer nach einem Schmerzmittel verlangte. Zum Glück waren wir alleine im CTG Raum, denn ich war mittlerweile ziemlich laut am Stöhnen und fluchen bei den Wehen. Als dann endlich jemand kam hieß es, es sei gerade Schichtwechsel und wir sollten uns noch kurz gedulden. Dieses kurz kam mir wie eine Ewigkeit vor.. Endlich kam dann jemand, machte das CTG ab und meinte die Ärztin würde mich gleich mal untersuchen. Das war ungefähr um kurz nach acht. Die Ärztin untersuchte dann endlich, endlich mal den Muttermund und teilte mir dann mit, das er bereits bei 8 Zentimetern wäre und es nun höchste Zeit wäre, in den Kreißsaal zu gehen. Wo denn mein Koffer wäre. Haha, der war im Auto, weil uns ja vorher niemand so richtig ernst genommen hatte.. War also nichts mehr mit schön in die Wanne oder ins Seil hängen oder ähnliches, womit sie vorher groß Werbung gemacht hatten^^ Mein Freund wurde also flott und ging zum Auto die Tasche holen. Ich war derweil eine Zeit lang alleine im Kreißsaal, da die Hebamme mich dort ablieferte und meinte, sie käme gleich wieder. Nach einer gefühlten Ewigkeit bekam ich dann um halb neun auch endlich mal einen Schmerztropf, wo ich immer noch Angst hatte, mir würde davon übel werden können. rückblickend muss ich aber glücklicherweise sagen, mir war zu keinem, wirklich absolut keinem Zeitpunkt der Geburt übel. Ich war so mit anderen Dingen beschäftigt dass das irgendwie nicht drin war Als mein Freund dann wieder da war , war es bereits 20.40. Er packte noch schnell meine CD aus weil ich unbedingt mein Hörbuch hören wollte, da war ich nun auch stur. Der tolle Schmerztropf hatte ich das Gefühl brachte überhaupt gar nichts, die Hebamme war auch mal wieder weg und ich lief im Kreißsaal rum und hatte irgendwie so ein komisches Gefühl bei der nächsten Wehe, das ich meinem Freund sagte, er solle mal lieber klingeln ich hätte das Gefühl das wären nun schon Presswehen. Da wurde die Hebamme dann auch ziemlich fix, klingelte nach der Ärztin und ich hörte wie sie ihr sagte, sie solle in unseren Kreißsaal kommen, das Baby käme nun. da dachte ich nur, hoppla, das ging nun aber fix. Dann fragte ich nochmal schnell nach einer PDA,obwohl mir irgendwie auch klar war, dass das nun zu spät war
      Vorher hatte ich der Hebamme auch gesagt, ich möchte bitte nicht in diesem doofen Gebärbett liegen, das fände ich doof, gegen die Schwerkraft zu arbeiten. Das wurde letztendlich auch völlig ignoriert weil es natürlich für die Ärztin und die Hebamme praktischer war.. Beim Pressen hatte ich jedenfalls ein bisschen Probleme mit der Atmung, sodass mir letztendlich noch ein leichtes Wehenförderndes Mittel gespritzt wurde. Irgendwann wurde ich dann gefragt, ob ich en Kopf schonmal fühlen möchte (was ich vehement verneint habe ) und mein Freund sagte dann, er hätte schon ganz viele Haare gesehen, was ich auch irgendwie merkwürdig fand. Jedenfalls ging es dann irgendwie nicht richtig vorwärts und tat ziemlich weh, sodass die Ärztin fragte, ob ich mit einem Dammschnitt einverstanden sei. In dem moment war ich mit allem einverstanden und habe zugestimmt. eine Wehe später war unser kleiner Spatz dann schon um 21.17 Uhr auf der Welt und hat sich sofort lautstark beschwert über diesen rasanten Auszug. Die stunden danach waren dann irgendwie ein bisschen wie in Zeitlupe. Schmerzen hatte ich im Kreißsaal wirklich keine mehr, bis auf den Moment (drei !! Stunden später!) als ich endlich genäht wurde. Das nähen fand ich furchtbar, es tat nochmal höllisch weh, sodass mein Freund und Ben rausgeschickt wurden... die Ärztin fand das Nähen allerdings wohl auch unangenehm, denn sie meckerte rum, dass sie selten jemanden gesehen hätte, der kurz nach einer Entbindung schon wieder so "eng" wäre und sie würde sich ernsthaft fragen, wie ich da eben ein Kind rausgepresst hätte. Na danke auch
      Gegen 1 Uhr nachts kamen wir dann endlich mal auf die Station und eine Stunde später musste mein Freund dann auch gehen, weil wir (natürlich..) kein Familienzimmer und auch kein Einzelzimmer kriegen konnten.. 
    • By Adeba.de Redaktion
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