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Geburtsverarbeitung

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Hallo zusammen!

Ich bin noch ganz neu hier und möchte euch gleich mit einem Riesenbericht schocken!

Im September 2004 habe ich nach unkomplizierter SS unseren ersten Sohn zur Welt gebracht! Die Geburt war schrecklich! Dabei hatte alles so gut angefangen. Als der Muttermund dann etwa 7-8cm geöffnet war, hatten wir einen Geburtsstillstand. Die PDA, die mir auf Anraten der Ärzte gelegt wurde, wirkte so gut wie gar nicht. Über Stunden hörte ich immer den gleichen Befund: Kopf in Beckenmitte. Am liebsten wäre ich aus dem Fenster gesprungen, dachte mein letztes Stündlein hätte geschlagen!:( Dazu kam noch die schreckliche Angst um meinen Sohn, dessen Herztöne immer wieder in den Keller gingen. Schließlich wurde er dann mit der Saugglocke entbunden und sofort weggenommen. Ich war so enttäuscht, fragte mich immer wieder, warum ich es nicht geschafft hatte. Als ich ihn schließlich im Arm hatte, war ich viel zu erschöpft und benommen, um ihn richtig zu begrüßen und mich zu freuen.

Inzwischen ist er ein supersüßer, gesunder, fast 3-jähriger Junge!!

Im April 2007 habe ich unseren zweiten Sohn zur Welt gebracht. Die Geburt verlief super - hatte 9 Minuten Preßwehen und keinerlei medizinische Maßnahmen. Es war ein wunderschöner Moment, als ich diesen neuen kleinen Mensch warm, weich und speckig auf meinem Bauch liegen hatte!!:) Alles war so selbstverständlich und gleich eine innige Nähe da.

Unser Zweitgeborener ist auch viel zufriedener als der Große als Baby war.

Ich beschäftige mich seitdem gaaanz viel mit dem Thema Geburt. Komme ich über das erste Erlebnis denn gar nicht hinweg? Ob sowas wohl ein Kind prägt? Denkt ihr auch soviel über die Geburt eurer Kinder nach?

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  • 4 weeks later...

Hi Mia!

Ich bin auch neu hier, weil ich über die Geburt meines Sohnes total geschockt bin und ständig drüber nachdenke... Nach einem super Start kam er am Ende per KS, weil sein Kopf gar nicht ins Becken wollte :-(

Ich mache mir Vorwürfe, bin enttäuscht, wütend und nicht zuletzt denke ich ähnlich wie du drüber nach, ob sowas ein Kind prägt :confused:

Ich bin fest davon überzeugt und deshalb macht es mich noch trauriger, wenn ich über seinen Start ins Leben nachdenke.

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Hi Mia

ich musste auch per KS entbinden und mache mir seitdem meine Gedanken.

Mein Schatz war die ersten Wochen der Geburt sehr schreckhaft und quengelig und ich bin bis heute überzeugt davon, dass dies durch die Geburt ausgelöst wurde.

Das Leben der Kleinen wird aber Gott sei Dank nicht nur durch die Geburt geprägt sondern durch tausend andere Dinge. Ich denke, wenn sie von Anfang an geliebt und umsichtig behandelt werden, auch schon in der SS, dann können sie auch so eine schwere Geburt verarbeiten.

Versuche dir daher nicht zu viele Gedanken zu machen (auch wenns schwer ist), inwieweit ihn dieses Elebnis prägt.

Alles Gute dir und deiner Familie

Bigi

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Hallo Kaja,

irgendwie beschäftigt es einen wirklich! Denkst du denn auch so oft über eure Geburt nach? Seit unserer zweiten Geburt tue ich das beinahe täglich!! Ich lese alles über das Thema und schaue mir auch immer wieder die einschlägige Doku-Soap im Fernsehen an. Wenn das mal normal ist...! :confused: Eine nette Frau aus diesem Forum hat mich auf das Buch "Es war eine schwere Geburt" aufmerksam gemacht. Die Autorin behandelt wohl Mütter nach traumatischen Geburten, besonders nach Kaiserschnitt. Ich werde es mir kaufen, vielleicht wäre es ja auch was für dich?

Liebe Grüße,

mia1911

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Hallo Angel8580,

ja du hast Recht! Es sind natürlich noch viele andere Einflüsse da. Trotzdem tut es mir echt leid, dass unser Großer so einen schweren Start hatte. Allein die ersten Tage und Nächte im Krankenhaus - Katastrophe!! Er hat ständig Fruchwasser gespuckt, hatte Bauchweh und von der ganzen Brüllerei Kopfschmerzen (wegen dem Saugglocken-Hämatom). Wenn ich da an unseren Kleinen denke. Er ist nach der Geburt und dem ersten Anlegen in einen 4-wöchigen Dornröschen-Schlaf gefallen (naja, zum Trinken ist er natürlich ab und zu wach geworden ;) ). Schon gemein und ungerecht! Sollte mich vielleicht wirklich damit abfinden, dass es wohl so sein sollte, und ich nichts daran ändern konnte.

Liebe Grüße,

mia1911

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