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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Artikel</title><link>https://forum.adeba.de/artikel/baby/page/2/?d=1</link><description>Artikel: Artikel</description><language>de</language><item><title>Fremdeln</title><link>https://forum.adeba.de/artikel/baby/fremdeln-r24/</link><description><![CDATA[
<p><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://forum.adeba.de/uploads/monthly_08_2012/ccs-3-13845632475369.jpg" rel="external nofollow"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="https://forum.adeba.de/applications/core/interface/js/spacer.png" data-fileid="11768" alt="ccs-3-13845632475369_thumb.jpg" data-src="https://forum.adeba.de/uploads/monthly_08_2012/ccs-3-13845632475369_thumb.jpg" data-ratio="66"></a>Von einem Tag auf den anderen ist es vorbei, mit  dem freundlichen Kind, daß jeden anstrahlt. Der einstige Sonnenschein  verzieht das Gesicht und fängt an zu schreien, wenn ihn nur ein Fremder  anschaut, was bis auf Vater und Mutter fast jeder ist. Irgendwann  zwischen dem sechsten und achten Monat fremdelt jedes Kind.</p>
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In den ersten sechs Monaten lebt das Kind  nach dem Prinzip: aus den Augen aus dem Sinn. Ihr könnt es von  Gegenständen schnell ablenken, indem ihr sie einfach wegnehmt. Im  zweiten Lebenshalbjahr lernt Euer Baby, daß Dinge weiterexistieren, auch  wenn es sie nicht sieht. Jetzt kann das Kind seine Eltern vermissen -  ein gewaltiger geistiger Fortschritt. Im dritten Vierteljahr sind die  meisten Babys in der Lage zu robben oder zu krabbeln, es beginnt das  Suchverhalten. </p>
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Dabei kann das Kind in seiner Umwelt  vielleicht auch gefährlichen Dingen begegnen oder in Situationen  geraten, denen es noch nicht gewachsen ist. Ein gesundes Mißtrauen  schadet deshalb nicht. Das Fremdeln sorgt also dafür, daß das Kind in  der Nähe der Mutter bleibt. </p>
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Der wichtige Entwicklungsschritt beim  Fremdeln liegt darin, daß sich Euer Kind sympathische Menschen selbst  aussucht. Es lernt bekannte und unbekannte Menschen zu unterscheiden.  Ihr seht also, daß das Fremdeln äußerst wichtig für Euer Kind ist. </p>
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Ob Eurer Nachwuchs stark oder wenig fremdelt,  hängt beispielsweise vom Temperament und vom Verhalten der Eltern ab.  Folgende Erkenntnisse helfen Euch vielleicht, Eurem Kind die  Fremdelphase zu erleichtern:</p>
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<li>In vertrauter Umgebung wird weniger gefremdelt, als in einer unbekannten.<br>
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<li>Beim Umgang mit fremden Menschen, sprecht beruhigend auf das Kind ein.<br>
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<li>Auf Eurem Arm fühlt es sich am sichersten.<br>
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<li>Das Zutrauen des Kindes wird mit vertrauten Spielzeug eher gewonnen als mit neuem.<br>
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<li>Wenn das Kind eine "Fluchtmöglichkeit"  sieht (sich beispielsweise hinter Euren Beinen verstecken kann),  fremdelt es weniger als im Buggy oder Hochstuhl.<br>
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<li>Jedes Kind hat ein Recht auf seinen  Intimbereich, ihr laßt Euch schließlich auch nicht von jedem anfassen.  Deshalb solltet Ihr Euer Kind niemals gegen seinen Willen einem anderen  auf den Arm geben, selbst wenn der andere die Oma ist, die das nun gar  nicht verstehen kann.<br>
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<li>Die Initiative zum ersten Kontakt, sollte  von Eurem Kind ausgehen. Die fremde Person kommt am besten erst mit Euch  ins Gespräch - das schafft Vertrauen.<br>
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Übrigens vergeht das Fremdeln genauso schnell, wie es gekommen ist.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">24</guid><pubDate>Mon, 06 Aug 2012 12:51:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
