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Das hatten wir auch, Dom. Ich war sehr zufrieden mit der Methode. Es musste direkt richtig geschrieben werden. 

Schön, dass es Mausi so gut gefällt!

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Herzchen, da wird nur jeder Nachhilfe Institut reich. Die Eltern schleppen die Kinder dorthin, damit die Rechtschreibung wieder stimmt. 

Im Moment schreibt Mausi selbst nach Gehör. Da hat sie sofort zwei Fehler bei unserem Nachnamen. Das ist was sie sich da zusammenreimt. Wir sind auch angehalten von der Klassenlehrerin Hochdeutsch zu nutzen, damit die Kinder auch die Silben vernünftig hören. 

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Ah, das kenne ich die Erstis nicht, Maus.

 

Herzchen, schreiben nach Gehör ist aber eine ganz wichtige Regel. Ich weiß nicht mehr wie viel Prozent aller Wörter man dadurch richtig schreibt. Man darf allerdings nicht dabei stehen bleiben, sondern muss den Kindern Regeln an die Hand geben. 

Ich handhabe es so, dass meine Schüler (4. Klasse) jede Woche 10 Lernwörter zum Üben bekommen. Das sind entweder Wörter, die die Kinder oft falsch geschrieben haben, die zu einem Thema passen oder aus dem Grundwortschatz sind. Bei diesen schauen wir nach Regeln (ableiten, verlängern, Silben etc.). Auch sonst sprechen wir über Regeln und Hilfen.

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Celi, ich meine den Ansatz, dass Kinder das komplette erste Jahr und darüber hinaus so schreiben dürfen, wie sie es zu hören meinen. Wird das von der Schule so praktiziert, dann nehmen die Kinder auch keine "Vorschläge" zur richtigen Rechtschreibung von den Eltern an ("ich darf das so schreiben, wie ich will!") und man muss es später jahrelang mühsam wieder ausbügeln, weil falsche Muster automatisiert wurden.

Faktisch schreibt man aber eigentlich nicht, indem man sich ständig Regeln bewusst macht. Das tut man in Einzelfällen vielleicht, wenn man sich unsicher ist, aber die meisten Worte hat man einfach als komplettes Wortbild gespeichert (daher kann man meist auf Anhieb sehen, welche Schreibung richtig ist, wenn man sich unsicher ist und die zwei möglichen Varianten aufschreibt, zwischen denen man überlegt). Das Abspeichern als Wortbild ist ein automatischer Prozess, der durch häufiges Lesen oder häufiges Üben der richtigen Schreibung zustande kommt. Daher halte ich auch das übertriebene Regeln-Lernen nicht für sehr sinnvoll, viele Kinder können Regeln auch oft nicht umsetzen im Fließtext, vor allem, wenn es viele gibt, ist zumindest mein Eindruck. :noidea:

bearbeitet von Herzchen

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Herzchen. Wenn man nicht im Deutschland aufgewachsen ist, das habe ich bei den Studenten gesehen, klammern sie sich an die Regeln. Man selbst denkt da echt nicht mehr drüber nach. 

Ich hatte selbst in der Nachhilfe ein Kind, dass sich in der dritten Klasse sehr schwer getan hat und das schon bei der Groß- und Kleinschreibung. Ich fürchte, dass diese zwei Jahre dann eine Fach vergeudet sind. Nicht jedes Elternteil liest den Kindern jeden Abend vor. 

Wenn Mausi so weit ist, dann holen wir die Silbengeschichten. Habe schon in der Bücherei ganz viele gesehen. Sie ist gerade etwas geknickt, weil sie ja noch nicht richtig lesen kann, wobei ich nicht weiß, wer ihr das gesagt hat, vielleicht ist sie auch selbst drauf gekommen. Ich sage ihr aber, dass sie ja schon das lesen kann, was sie bis jetzt gelernt hat und wenn sie so weit ist, dann kann sie auch andere Silben lesen, weil die Wörter draus bestehen. 

Wobei wir heute geübt haben welche Nummer die Straßenbahn hat, die zu uns führt. In einem Jahr kann sie auch die Richtung lesen und das ist dann um so schöner. 

Wobei heute hat sie ei Luftballon von CDU bekommen. Buchstaben vorgelesen und man sah, dass es für sie keinen Sinn ergab, da fragte sie mich was da drauf steht. Ich habe bestätigt, dass sie schon richtig vorgelesen hat. 

Auch bei den Hausaufgaben heute, war sie recht flott mit den Buchstaben aber sie lässt sich auch wirklich sehr schnell ablenken, wobei es vor einer Woche gefühlt schlimmer war. Sie hat radiert wie verrückt und dabei fand ich alles so weit ok. 

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Also ich hab immer gelesen, mal mehr mal weniger, aber ich brauchte die Grammatikregeln, um es richtig zu begreifen. Alleine schon damals die Sache mit dem "dass". Nur durchs Lesen wäre mir das nie klar geworden. Und, dass man versteht wieso etwas wie geschrieben wird, finde ich schon wichtig, vielleicht nimmt es hin und wieder Übermaße an, das mag durchaus sein, aber grundsätzlich find ich das alles völlig in Ordnung.

Wegen der kleinen Debatte, ob Lesen durch Schreiben so viel schlechter ist als die Silbenmethode, kann ich zumindest aus Sicht der ersten Klasse ja ziemlich gut vergleichen, vor allem weil es ja ein und das selbe Kind betrifft. Meiner Tochter liegt die Silbenmethode um Längen besser, als das Schreiben nach Gehör. ABER, dass sie die Anlaute gelernt hat ist doch sehr wichtig und richtig gewesen. Sie hat ein gewisses Klangverständnis bekommen und ist nun flexibler in der Silbenmethode als sie es wohl gewesen wäre, wenn sie die Erfahrung vorher nicht gemacht hätte. Ich finde Lesen durch Schreiben ohne die Korrektur von Rechtschreibfehlern genauso miserabel wie die Silbenmethode, wenn dort keinerlei flexibles Lesen mit Anlauten angesprochen wird. Denn auch, wenn es vom Prinzip her so sein soll, dass nach dem Schreiblehrgang alle Silben bekannt sein sollen, so gibt es in der deutschen Sprache solche Massen an Wörtern, die eben auch ein gewisses Lautverständnis beim Aufschreiben benötigen.

Wenn man Lesen durch Schreiben flexibler gestalten würde und von dem Unfug wegkäme, die Kinder nicht in der Schreibweise zu kontrollieren, dann empfinde ich die Methode eigentlich als sehr gut geeignet und vor allem als für viele Kinder sehr wertvoll, weil sie wahnsinnig schnell lesen können damit, was bei der Silbenmethode einfach wirklich ewig dauert und für manch ein Kind frustrierend wirken mag. Und zusätzlich empfinde ich es so, dass immer je nachdem wie das Kind so mit Sprache umgehen kann, eine andere Methode in Frage kommt. Meiner Kleinen würde Lesen durch Schreiben wahnsinnig gut liegen vermute ich, wenn es denn richtig angewandt wird.

Bei uns ist das leider mal so mal so. Aber egal, auch wenn ein Lehrer mir sagt, ich solle das Kind nicht verbessern um ihm nicht den Mut zu nehmen, ich werde weiterhin subtil verbessern. Ich frage dann nach, wie sie dieses oder jenes geschrieben oder gehört hat und versuche durch die Unterhaltung zu vermitteln, dass vielleicht eben auch mal irgendwo ein "h" stehen kann, obwohl man das nicht direkt hört usw. Denn meine Große würde definitiv ihr Leben lang falsch schreiben, wenn sie das nicht direkt lernt, sie ist ein ziemliches Gewohnheitstier.

Was man allerdings insgesamt sagen muss ist, dass es leider egal ob Silbenmethode oder Anlautmethode, fast alle Kinder haben massive Rechtschreibprobleme in der weiterführenden Schule, was sich aus welchen Gründen auch immer, sehr lange noch hält. Wenn ich mir anschaue, was für Bewerbungen wir manchmal reinbekommen und welche furchtbaren Fehler die Leute da rein bauen, da gibt es oft nur wenig Unterschied zwischen Abiturienten und Realschülern, während die Bewerbungen von ca über 40 jährigen seltener solch markante Fehler aufweisen, da sinds dann eher Probleme mit der neuen Rechtschreibung, die nach ihrer Schulzeit eingeführt wurde.

Auch, wenn dieses Beispiel sehr subjektiv ist, höre ich ähnliche Berichte immer wieder von verschiedenen Seiten, ich könnte mir vorstellen, dass da was dran ist. Zumindest unsere Schule hat das auch mal angesprochen, dass das ein Problem sei

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Klar, für sowas wie das und dass benötigt man die Regel, für andere Sachen auch. Aber die Schreibung des Großteils der Worte ist im Idealfall automatisiert abgespeichert, das kostet viel weniger Ressourcen und ist schneller und einfacher abzurufen, dagegen ist das ständige Regelerinnern bei jedem Wort eher kontraproduktiv und vor allem viel umständlicher, lenkt ab und kostet viel mehr kognitive Ressourcen. Ich denke, dass es da vielen Schülern unnötig schwer gemacht wird durch zu viele Regeln. 

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Cassie, was den Frust angeht, hast du absolut recht. Mausi ist im Moment frustriert. Leider macht sie dann ihre Aufgaben unordentlich, weil sie keine Lust mehr hat und am liebsten etwas weiter wäre. Sie hat noch nie zur geduldigen Sorte gehört. 

Gestern beim Vorlesen hat sie aber ihre Silben mo, mi und mu erkannt und was ganz stolz drauf. 

 

Leider brauchen wir immer noch einen Tipptrapp in weiß. Er hat immer noch eine super Höhe für Schreibtisch und Klavier. Hätte ich es gewusst, dann hätte wir ihn schon gekauft als wir einen Hochstuhl für sie geholt haben. 

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Herzchen, da hast du recht. Es darf nicht dabei stehen bleiben. Wichtig ist, aber auch, dass schrittweise verbessert wird. Es bringt den Kindern nichts, wenn alles verbessert wird. Besser ist es bestimmte Fehler herauszunehmen. Und das auch schon von Anfang an. Am Anfang werden geschriebene Wörter z.B. danach abgehört, ob alle hörbaren Laute vorhanden sind. Später kann dann immer mehr dazu kommen z.B. doppelte Konsonanten oder Ausöautverhärtungen.

 

Cassie, wird bei euch so fest nach einem System unterrichtet? Das kenne ich nicht so. Hier wird eigentlich immer gemixt.

Zur schlechten Rechtschreibung: Wenn ich die Entschuldigungen der Eltern manchmal lese, dann kann ich auch nur den Kopf schütteln. Und das fängt dann schon damit an, das nicht mal mein Nachname richtig geschrieben wurde...

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Celi, miese Entschuldigungen gab es auch schon vor 15 Jahren und wenn ich bedenke, dass uns alle Eltern geworden sind, dann wundert es mich nicht. 

Mausi kann sich auch nicht von Lehrkräften den Namen nennen. 

Sie hat über das Wochenende ihr Lesebuch dabei und so haben wir ihren mus, mos, mis und mas gelauscht. Es ist so schön, dass sie es mit Elan macht. 

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Mausi geht immer noch super gern in die Schule und nun lernen sie auch nach und nach alle Buchstaben, damit sie auch mal was lesen können. 

Das erste Wort, dass sie nun schrieb ohne, dass sie wusste, wie es geht war ToMaTe. Eigentlich haben sie Silbentafel aber irgendwie wird es nicht eingesetzt. 

 

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Jetzt haben sie mehr Buchstaben kennengelernt und wir lesen Silbengeschichten, da schaue ich, dass sie Wörter mit bekannten Buchstaben liest. 

Sonst gibt es hier eine Liste von Silben, die gelesen werden sollten. Sie hat immer bei den gleichen Wörtern Probleme aber ich fürchte, dass sie den Text bald auswendig kann. 

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Ihr könntet versuchen, alle Silben einzeln auf kleine (Kartei) Kärtchen zu schreiben und dann damit Wörter zu legen (besonders die schwierigen) Wenn sie noch bei einzelnen Silben Probleme hat, könnt ihr auch einfach die einzelnen Silbenkarten nacheinander hochhalten und sie muss sie so schnell es geht erkennen. 

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Oder einen Silbenschieber nutzen, bei uns gibt es einem zum ABC der Tiere dazu

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Nein, haben wir nicht. Mein Mann muss arbeiten. Daher bleiben wir daheim. Ich muss lernen, da muss sie in die OGS. Aber wir haben uns mir einer Freundin aus der Kita, die leider immer noch in der Kita ist, verabredet. Vielleicht machen wir auch noch was. Eislaufen, dann geht sie mal nicht zur OGS. 

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Wir haben die erste Woche auch schon wieder hinter uns. Die Ferien waren toll, wir haben sie sehr genossen. 

Der Große war jetzt zwiegespalten als die Schule wieder los ging. Einerseits hat er sich sehr gefreut, anderseits fand er die Ferien toll.

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